Brennen muss Salem

von Stephen King 
4,0 Sterne bei663 Bewertungen
Brennen muss Salem
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H

Endlich mal wieder richtige Vampire!

prudaxs avatar

War nicht mein Fall. Sehr gut geschrieben, aber Vampirgeschichten sind einfach nicht meins.

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Inhaltsangabe zu "Brennen muss Salem"

Das Meisterwerk, das neue Maßstäbe in der Horrorliteratur gesetzt hat

Ben Mears kehrt nach Salem’s Lot zurück und interessiert sich dort für das Marsten-Haus. Von diesem Haus geht eine unheimliche Kraft aus, und bald zeigt sich, wer in Salem’s Lot sein Unwesen treibt: ein Vampir. Ben wagt es mit einigen Helfern – darunter ein alter Mann, eine junge Frau und ein Kind –, den Kampf gegen die Macht des Bösen aufzunehmen. Doch dieses Wagnis kostet furchtbare Opfer.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453407497
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:736 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:13.09.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 10.04.2007 bei Bastei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    KiraNears avatar
    KiraNearvor einem Jahr
    [Rezension #43] Brennen muss Salem!

    Name: Brennen muss Salem!
    Autor: Stephen King
    Genre: Horror, Thriller, Mystery
    Preis: 21,50€ Gebundene Ausgabe | 16,00€ Taschenbuch (Preise auf Amazon)
    Seiten: 448
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 1979
    ISBN: 978-3453407497 (Ist allerdings die ISBN-Nummer einer anderen Version, von dieser finde ich leider keine)
    Verlag: Paul Zsolnay Verlag Gesellschaft m.b.H.


    Beschreibung von Amazon (es gibt zwar auch eine Beschreibung im Schutzumschlag, diese ist allerdings voller Spoiler):
    Ben Mears kehrt nach Salem’s Lot zurück und interessiert sich dort für das Marsten-Haus. Von diesem Haus geht eine unheimliche Kraft aus, und bald zeigt sich, wer in Salem’s Lot sein Unwesen treibt: ein Vampir. Ben wagt es mit einigen Helfern – darunter ein alter Mann, eine junge Frau und ein Kind –, den Kampf gegen die Macht des Bösen aufzunehmen. Doch dieses Wagnis kostet furchtbare Opfer.



    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
    Dieses Buch habe ich vor rund zwei Jahren, zusammen mit ein paar anderen Steven King Büchern, recht günstig auf einem Flohmarkt bekommen, allerdings stand es seitdem bei meinem Freund und hat darauf gewartet, dass ich es lese. Als ich das letzte Mal bei ihm war, dachte ich mir, hey, nimm doch mal wieder eins der Bücher, die bei ihm stehen und lese das doch mal. Gesagt, getan, habe ich mich spontan für "Brennen muss Salem!" als mein nächstes Buch entschieden. Und dieses Mal muss ich mal sagen, dass ich es ein wenig bereut habe.

    Die Idee an sich finde ich gut, die Menschen haben erst keine große Ahnung, was eigentlich los ist und als sie es bemerken, ist es für die meisten längst zu spät. Stephen King baut seine Geschichten meist nach zwei verschiedenen Arten auf: Entweder wirft er einen ohne ein Wort der Warnung direkt in das Geschehen, oder er baut erst ganz langsam die Stimmung auf, es fängt erst ganz harmlos an und dann verdichtet sich der Horror immer weiter und weiter. "Brennen muss Salem!" gehört zur zweiten Sorte, aber im Gegensatz zu "Shining" lässt die Spannung leider auf sich warten, selbst, als die ersten Ereignisse beginnen. Das erste Drittel des Buches ist leider wenig aufregend, da haben mir andere Bücher doch besser gefallen. Zwar nimmt das Ganze dann auch weiter zu, aber so richtig richtig spannend wird das Buch leider nie. Man hat das Gefühl bzw ich hatte das Gefühl, dass hier noch ein wenig mehr gehen würde, dass hier noch was fehlen würde, wie das Grauen, das vom Vampir selbst ausgeht und nicht nur aus den Resultaten seiner Handlungen. So manches passiert eher passiv und das nimmt einem auch ein wenig die Stimmung. Auch gibt es eine Stelle im Buch, bei der ich mir bis heute nicht ganz sicher bin, was da nun genau passiert ist und wie sie nun zum Buch und der Story gehört. Entweder gibt es dafür keine richtige Auflösung oder ich habe sie einfach nur überlesen.

    An sich liest sich die Geschichte ganz gut, nur, dass die Spannung eben nicht zu 100% rüberkommt/überzeugt. Man hofft zwar schon, dass der eine oder andere Charakter überlebt, aber man fühlt sich auch nicht so wirklich traurig, sollte er/sie doch sterben. Dass so viele in der Stadt dann zu einem Vampir werden, kommt ein wenig übertrieben vor, es geht in dem Buch mehr um die Angst, selbst ein Vampir zu werden, als um die Angst vor den Vampieren selbst. Zumindest kam mir es immer so vor. Ansonsten ist das Buch in dem typischen Kingstil geschrieben und man kann sofort erkennen, dass es von ihm ist. Das Buch unter dem Schutzumschlag ist finster wie die Nacht, was ich als recht passend empfinde.

    Apropos Charaktere, es kommen eine Menge Charaktere vor, manche spielen eine wichtige Rolle, manche gehören einfach wie NPCs zum Hintergrund dazu. Es kann auch das eine oder andere Mal vorkommen, dass man Charaktere miteinander verwechselt oder man nicht immer sofort weiß, wer der Charakter YX und welche Rolle/Funktion er in der Geschichte hatte.


    Leseprobe (die ersten 10 Sätze):
    Fast alle Leute hielten den Mann und den Jungen für Vater und Sohn.
    In einem alten Citroën durchqueren sie das Land in südwestlicher Richtung und benutzten zumeist kleine Nebenstraßen. Bevor sie ihr Ziel erreichten, hielten sie dreimal an: zuerst in Rhode Island, wo der große Mann mit dem schwarzen Haar in einer Textilfabrik arbeitete; dann in Youngstown, Ohio, wo er drei Monate lang in einer Traktorenfabrik am Fließband stand. Schließlich in einer kleinen Stadt in Kalifornien, wo er in einer Tankstelle arbeitete und kleine ausländische Autos reparierte.
    Wo immer sie anhielten, kaufte er eine Zeitung aus Maine namens Portland-Press-Herald und suchte nach Nachrichten über eine kleine Stadt im südlichen Maine - Jerusalem's Lot. Von Zeit zu Zeit fand er den Namen erwähnt.
    Als sie Central Falls auf Rhode Island erreichten, hatte er den Entwurf für einen Roman fertig geschrieben und sandte ihn seinem Agenten. Vor Tausenden von Jahren war er ein recht erfolgreicher Autor gewesen, damals, bevor die Dunkelheit sich über sein Leben gesenkt hatte. Der Agent legte den Entwurf seinem letzten Verleger vor, der freundliches Interesse zeigte, aber nicht gewillt war, eine Vorauszahlung zu leisten. "'Bitte' und 'danke'", sagte er zu dem Jungen, bevor er den Brief zerriß, "das bekommt man noch umsonst."


    Fazit:
    Ich bin ganz ehrlich, wenn ich sage, dass ich das Buch wohl kein zweites Mal lesen werde. Vom Stil ist es ein typisches Stephen King Buch, allerdings lässt wie bereits gesagt die Spannung doch etwas zu wünschen übrig. Als würde die Spannung hochkommen, aber nicht so richtig in Fahrt kommen oder so richtig aus sich herausbrechen zu können. Eine introvertierte Spannung ;-)
    Nein, jetzt mal wieder ernsthaft. Leider leidet dann doch der Lesefluss darunter, besonders beim erwähnten ersten Drittel des Buches und ich hatte wenig Hoffnung, dass das Buch noch spannend oder interessant werden könnte. Zwar wurde es ein wenig spannend, blieb jedoch unter meinen Erwartungen. Daher gebe ich dem Buch mal 3 Rubine.

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    Insomnia1106s avatar
    Insomnia1106vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nach und nach verschwinden die Einwohner der Stadt Salem wodurch ein schauriges Geheimnis aufgedeckt wird. Gänsehautfeeling pur!
    Unterhalten wir uns hier im Dämmerlicht mal über Vampire ...

    Ein Vampirroman der wirklich einer ist, blutdurstig, bestialisch und furchteinflösend. Die Geschichte ist Gänsehautfeeling pur und ist meiner Meinung nach eines der besten Bücher die ich über Vampire bisher gelesen habe. Stephen King spielt hier mit den Urängsten der Menschen, dunkle Kellertreppen, Schatten und Augen im Dunkeln, Blätterrascheln im Wald, das Gefühl beobachtet zu werden... somit ist es absolut unmöglich das Buch aus der Hand zu legen.

    "Wir müssen durch bittere Wasser, ehe wir zu dem süßen kommen"

    Worum geht es genau?

    Ben Mears kehrt nach Salem’s Lot zurück und interessiert sich dort für das Marsten-Haus. Von diesem Haus geht eine unheimliche Kraft aus, und bald zeigt sich, wer in Salem’s Lot sein Unwesen treibt: ein Vampir. Ben wagt es mit einigen Helfern – darunter ein alter Mann, eine junge Frau und ein Kind –, den Kampf gegen die Macht des Bösen aufzunehmen. Doch dieses Wagnis kostet furchtbare Opfer.

    Das Buch enthält außerdem Passagen die vorher herausgestrichen wurden und ist nocheinmal vom Autor überarbeitet worden. Ich finde nicht nur das super toll, sondern erstrecht das Cover. Das sieht super toll aus und macht direkt Lust zum sofortigen loslesen.

    Wie auch bei "Es" sind hier die Charaktere absolut facettenreich und spannend gestaltet worden. Manche wachsen einen sofort ans Herz, man leidet mit ihnen und fiebert natürlich mit. Das Buch steht nun auf meiner Nummer 2 meiner Lieblingsbücher von King. In einer windeseile hatte ich es durch, was natürlich defintiv für sich spricht. Auch konnte ich hier den "typischen" King deutlich erkennen. "Es" wird mein absoluter Favorit bleiben, doch "Brennen muss Salem" hatte es defintiv in sich und ein kleiner Teil in mir ist immer noch traurig dass das Buch nun vorbei ist.

    Absolute Leseempfehlung!

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    MamiAusLiebes avatar
    MamiAusLiebevor 2 Jahren
    Vampirgeschichte ohne Kitsch

    Worum es geht : 

    Salem's Lot ist eine ruhige Kleinstadt an der amerikanischen Ostküste, bis der Schriftsteller Ben Mears nach langen Jahren zurückkehrt. Er interessiert sich auffällig für das Marsten-Haus, das seit dem rätselhaften Tod seiner Bewohner 1939 leer steht. Eine unheimliche Kraft geht von ihm aus, und bald zeigt sich, wer in Salem's Lot sein Unwesen treibt: ein Vampir.
    Mears nimmt den Kampf gegen die Macht des Bösen auf. Doch dieses Wagnis kostet furchtbare Opfer. Stephen Kings Klassiker der Horrorliteratur erscheint erstmals in einer Luxusausgabe, um Archivmaterial ergänzt, neu illustriert und mit zwei Erzählungen rund um Salem's Lot, die Stadt der Vampire.

    Meine Meinung : 
    EIn Buch in dem es um Vampire geht, jedoch keine Liebesgeschichte zwischen Mensch und Vampir. Sehr erfrischend. Ich mag Liebesgeschichten, hier jedoch haben wir ein Buch vom Meister des Grusels persönlich und da würde das nicht passen.
    Es kommen viele verschiedene Charaktere vor, sodass man sich direkt zugehörig fühlt in dieser kleinen Stadt. 

    Bewertung : 
    4 Sterne-
    Ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen, jedoch nur 4 Sterne, da ich die Szenen mit dem Baby zu heftig fand. Gewalt an Kindern finde ich schrecklich. 

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    CarrieTuckers avatar
    CarrieTuckervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht Kings bestes Buch, aber trotzdem unterhaltsam, spannend und gruselig.
    Brennen muss Salem

    Der Schriftsteller Ben Mears kehrt nach 25 Jahren in seine Heimatstadt Jerusalem's Lot zurück. In der selben Zeit zieht  seltsamer Mann in das Marsten Haus ein. Das Haus wurde nach seinem ehemaligen Besitzer benannt, der dort seine Frau und danach sich selbst ermordet hat.
    Nach und nach wird die Kleinstadt am Tage leerer und in der Nacht geschehen ungewöhnliche Dinge.
    Ben und seine Freunde machen sich dran herauszufinden, was los ist.

    Nicht Kings bestes Buch, aber trotzdem unterhaltsam, spannend und gruselig.
    SPOILER:
    Es ist echt erfrischend, dass die Vampire so dargestellt werden, wie sie ursprünglich gedacht waren: als Monster.
    Kein Vampir-Kitsch, bei dem man vielleicht doch denken könnte die Vampire sind keine üblen Kerle.
    Für King typisch, werden die Charaktere schön detailliert beschrieben.

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    SF848s avatar
    SF848vor 3 Jahren
    King Stoker's Dracula

    Ein in einer leichten Lebenskrise gefangener Autor begibt sich zurück zum Schauplatz seines persönlichen Jugendhorrors um diesen aus seinem Leben zu verbannen - was ihn allerdings erwartet schickt ihn direkt in den Horror seines Erwachsenenlebens.

    Jerusalems Lot, eine verschlafene Kleinstadt in den USA wird von einer jahrhunderte alten Plage heimgesucht - Vampiren. Allerdings nicht die neumodischen "verliebten" Exemplare sondern jene, die uns allen nach unserem Blut trachten.
    Im Grunde genommen also eine Geschichte wie sie schon dutzende Male erzählt worden ist. Allerdings schafft es King wie immer der ganzen Geschichte seinen Stempel aufzudrücken und diese spannend und angsterregend zu erzählen.
    Auch nicht zu vernachlässigen ist, wie King es schafft, das Leben in der Kleinstadt detailgetreu zu beschreiben, und das dabei sehr unterhaltsam.
    Klassisch dabei ist aber das letzte Drittel des Buches, welche die Jagd nach dem "Obervampir" behandelt - äußerst spannend und auch actiongeladen! Da bleibt bei keinem Kapitel Zeit zur Erholung!

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    Virginys avatar
    Virginyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Vampirstory und ein typischer King...
    Brennen muß Salem

    Nach vielen Jahren kehrt der Schriftsteller Ben Mears nach Jerusalems Lot zurück, den Ort, an dem er einige Jahre seiner Kindheit verbrachte und ein erschreckendes Erlebnis hatte.
    Das erste, was er vom Städtchen sieht, ist das alte Marstenhaus, in dem es vor langer langer Zeit zu einem grauenvollem Mord und Selbstmord kam und das auch in seinen Kindheitserinnerungen eine große Rolle spielt.
    Er will sich den Geistern der Vergangenheit stellen und das Haus mieten, aber er kommt zu spät, zwei ältere Herren waren schneller, also nimmt er sich ein Zimmer in einer Pension.
    Bei einem Ausflug in den Park lernt er Susan kennen und von da an verbringen die beiden viel Zeit miteinander.
    Doch immer wieder kommt es zu seltsamen Ereignissen, alles beginnt mit einem am Friedhofstor aufgespießtem Hund, dann verschwindet ein kleiner Junge und sein Bruder stirbt unter merkwürdigen Umständen.
    Nachdem Ben den Lehrer der örtlichen Highschool kennengelernt hat und beide sich ausgetauscht haben, kommen sie zum Ergebnis, das in das alte Marstenhaus ein Vampir eingezogen sein muß...

    "Brennen muß Salem" ist eins der älteren King-Werke, um das ich bisher immer einen Bogen gemacht habe (zu Unrecht), einfach weil das Vampirthema nicht unbedingt meins ist.
    Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten, auch wenn es nicht unbedingt zu meinen King-Favoriten zählt...

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Das Grauen hält Einzug in Jerusalems Lot !

    Der wenig erfolgreiche Schriftsteller Ben Mears kehr in seine Heimatstadt Jerusalems Lot zurück und sucht dort nach langer Zeit des Verdrängens eine neue Inspirationsquelle, für seinen neuen Roman.
    Doch schon bald geschehen seltsame Dinge in Jerusalems Lot, Menschen verschwinden oder sterben und Ben muss sich an die grausame Vergangenheit und an den Vorfall von damals erinnern, weshalb er der Stadt den Rücken kehrte.
    Und ihn beschleicht ein grausamer Verdacht, hängt alles mit dem Marsten-Haus zusammen, welches wie ein Spukhaus über der Stadt thront und neuerdings wieder an zwei völlig Fremde verkauft wurde.
    Wer sind diese Menschen, die ein vollkommen zerfallenes Haus kaufen und bergen sie vielleicht ein schreckliches Geheimnis?
    Das Grauen hält Einzug in Jerusalems Lot, und es ist schrecklicher als befürchtet....
    Denn ihnen steht eine unbekannte Macht gegenüber und sie muss bekämpft werden und das möglichst schnell!

    Dies ist Stephen Kings zweiter großer Roman und er ist ein wahres Meisterwerk des Horrors, denn was King hier erschafft, ist mehr als nur das Aufgreifen des Dracula-Mythos, es ist ein absolut packendes Schreckensszenario, welches den Leser nicht mehr loslässt!
    Die Geschichte ist von der ersten Seite an spannend und äußerst düster beschrieben, King versteht es in Perfektion, das Grauen, als eine große Unbekannte über den Roman zu legen, die sich nach und nach über die Stadt legt und dem Leser immer mehr das Fürchten lehrt, weil dieser nach einigen Kapitel bemerkt, welches Ausmaß das Grauen wirklich hat.
    Ein großartiger, klassischer Stephen King Horrorroman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann und der noch in vielen weiteren Stephen King Werken, ein wenig Aufmerksamkeit bekommt!

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    LeseBlicks avatar
    LeseBlickvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Nach dem wirklich fantastischen Anfang habe ich mir einfach einen anderen Verlauf gewünscht. Trotzdem ein guter King :)
    Die Geschichte einer ganz besonderen Stadt

    Inhaltsangabe
    Ben Mears kehrt nach Salem’s Lot zurück und interessiert sich dort für das Marsten-Haus. Von diesem Haus geht eine unheimliche Kraft aus, und bald zeigt sich, wer in Salem’s Lot sein Unwesen treibt: ein Vampir. Ben wagt es mit einigen Helfern – darunter ein alter Mann, eine junge Frau und ein Kind –, den Kampf gegen die Macht des Bösen aufzunehmen. Doch dieses Wagnis kostet furchtbare Opfer.

    Bewertung
    Tolles Cover und ich war mega gespannt auf diese Geschichte, denn Vampire konnten mich bisher noch nicht wirklich überzeugen.

    Das Buch legte einen guten Start hin. Als wir Ben kennen lernen, wie er auf die Reise in seine Heimatstadt Salem’s Lot ist. Nachdem er seine Frau verloren hat, zieht es ihn wieder dorthin, um an einem neuen Buch zu schreiben, und ja, Ben ist Schriftsteller. Und dann lernen wir das Marsten-Haus kennen. Ein Haus, welches Ben mit einer schrecklichen Kindheitserinnerung verbindet, es ihn jedoch nach wie vor magisch anzieht und nach und nach erfahren wir, dass sein sich sein neues Buch irgendwie um dieses Haus drehen soll. Aufgrund des Klappentextes wusste ich natürlich, dass da bald noch ein Vampir ins Spiel kommt, aber zunächst hat mich dieses gruselige Haus irgendwie mehr in seinen Bann gezogen.
    Je mehr Seiten ich umblätterte, umso mehr Abstand nahm King von dem Haus und deren Geschichte, leider!

    Plötzlich überrollte mich ein Schwall an Charakteren bzw. Namen und ich muss sagen, ich habe sonst keine Probleme damit, aber hier war ich zunächst total überfordert und wenn mich im Nachhinein jemand nach den Personen fragen würde, würde mir wahrscheinlich nur ein Drittel einfallen. Es war einfach zu viel!
    Und durch die Vorstellung sämtlicher Bewohner von Salem’s Lot kamen für mich die ersten Längen Zustande.

    Trotz der Vielfalt an Personen wurde ich mit so keiner wirklich warm. Ich weiß nicht, ob es wirklich daran lag, dass es zu viele waren und das tiefere Eingehen auf manche mir gefehlt hat, oder ob es einfach nicht meine Charaktere waren. Ganz seltsam und unnötig fand ich die plötzliche Liebelei zwischen Ben und seiner Bekanntschaft Susan. Passte nicht.

    Im Verlauf des Buches kehren dann 2 unbekannte Männer in Salem’s Lot ein und bringen ganz schön Unruhe in die Stadt, denn mit ihrem Auftauchen sterben nach und nach immer mehr Bewohner auf seltsame Weise…

    Schnell haben Ben und seine neugewonnenen Bekannten eine Ahnung und gehen dieser nach und bald sind sie in einem Strudel gefangen, aus dem nicht alle lebend herauskommen, denn der Vampir kennt keine Gnade.

    Das Ende konnte mich wie der Anfang überzeugen und dann macht der Titel dem Buch noch alle Ehre. Dieser Ausgang machte wirklich einiges wieder wett.

    Zudem glänzt diese Auflage nicht nur mit der Geschichte um „Brennen muss Salem“, sondern sie beinhaltet 2 weitere Kurzgeschichten von Stephen King, natürlich im Zusammenhang mit der Hauptstory und einen Abschnitt mit gestrichenen Szenen.
    Die erste Kurzgeschichte konnte mich voll und ganz überzeugen. Zweitere leider nicht, es wurde zu lange um den heißen Brei geredet.
    Die gestrichenen Szenen waren dann ein schönes Highlight zum Schluss, denn es ist schon unheimlich interessant, was alles so zusätzlich im Originalmanuskript stand, was jedoch dann gestrichen wurde. Man durchlebte sozusagen am Ende noch einmal das gesamte Buch, was wirklich toll war.

    Fazit
    Ein solider King meiner Meinung nach. Im Großen und Ganzen ein gutes Buch. Ich war leider zu sehr versessen auf dieses Haus und die Story um die Vampire hat mich dann wirklich nicht umgehauen.
    Für alle King Fans und Vampirliebhaber ist es aber auf jeden Fall ein Buch, welches sich zu lesen lohnt!

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    AnnaChis avatar
    AnnaChivor 4 Jahren
    Ein moderner Klassiker der Horrorliteratur

    Nach Jahren habe ich dieses Buch wieder gelesen - und halte es nach wie vor neben "Carrie" und "Shining" für Stephen Kings bestes Buch.

    King nimmt alle Elemente des klassischen Vampirsujets und verpflanzt sie in das ländliche Amerika der 70er Jahre. So nimmt das Übel langsam seinen Lauf und infiltriert das Städtchens Salem's Lot - und nur ein Häufchen "Wissender" versucht es aufzuhalten. Neben der spannenden und Ganzkörpergänsehaut erzeugenden Geschichte begeistert mich vor allem die Beschreibung der spießigen, sich selbst genügenden Kleinstadt und ihrer Bewohner.

    Am Ende ist das Böse nicht besiegt, weil man es nicht besiegen kann, höchstens ein wenig eingedämmt ... schau dir deine nächsten Besucher genau an, denn möglicherweise lädst du einen Vampir in dein Haus!

    Freunde des Horror-Genres sollten diese Buch unbedingt gelesen haben. Für alle anderen Leser könnte es einen Einstieg in die Welt Stephen Kings bedeuten.

    Kommentare: 1
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    alincheninwonderlands avatar
    alincheninwonderlandvor 4 Jahren
    Wie immer zum Weiterempfehlen!

    "Brennen muss Salem" ist ungefähr schon mein zehnter Stephen King Roman, den ich gelesen habe und immer wieder schafft Stephen King es, mich zu überraschen und vor allem zu gruseln. Ich bin wirklich kein Angsthase, aber bei diesem Roman hatte ich teilweise schon echt ein wenig Angst, besonders als ich bestimmte Kapitel in der Nacht gelesen habe. Am Tollsten fand ich es einfach, dass es in dem Buch einfach um richtig blutrüstige und angsteinflößende Vampire geht, nicht um diese "Pseudo-Vampire", die man in letzter Zeit immer öfter in den Buchhandlungen gefunden hat.  Deswegen hat "Brennen muss Salem", obwohl es ja zu den schon etwas älteren Stephen King Romanen zählt, für mich volle fünf Sterne verdient und ich kann es wirklich nur weiterempfehlen!

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