Stephen King Carrie

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Inhaltsangabe zu „Carrie“ von Stephen King

Carrie White is no ordinary girl. Carrie White has the gift of telekinesis. To be invited to the Prom by Tommy Ross is a dream come true, and a step towards social acceptance by her high school peers. But events take a macabre turn on that horrifying and endless night. (Quelle:'E-Buch Text/31.05.2007')

Ein Klassiker den man meiner Meinung nach als Stephen King Liebhaber gelesen haben muss :)

— Ymeon
Ymeon

Beklemmend und bedrückende Story, mit einem Hauch von Horror und sehr viel Thriller. Spannend und mitfühlend erzählt!

— marcel110891
marcel110891

Des Teufels kindlich Hand greift nach dem Leser, der nicht weiß, ob das Zuneigung ist, was er spürt, oder bloß nacktes Grauen.

— Laupez
Laupez
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  • Einfach ein toller King Klassiker :)

    Carrie
    Ymeon

    Ymeon

    06. January 2015 um 02:28

    Im Gegensatz zur Verfilmung wird Carrie im Buch ganz anders dargestellt und sie ist auch nicht das hübsche Mädchen, sondern ein dickliches, tollpatschiges, stumpf dreinblickendes Mädchen mit fast farblosen flachen Haaren und King versucht auch gar nicht, dass man ihr sofort als Leser Sympathie entgegenbringt. Die Geschichte lässt einen Ablehnung aber zugleich Mitgefühl für das Mädchen entwickeln, dass von einer fanatisch gläubigen Mutter körperlich und seelisch misshandelt aufwächst und dadurch auch in der Schule keinerlei Anschluss findet. Sie wird übel gemobbt und gehänselt aufgrund ihres Andersseins. Irgendwann erwachen ihre telekinetischen Fähigkeiten zur vollen Blüte und das Drama nimmt seinen Lauf. Eine super Story und um einiges "brutaler" als die Verfilmung. Gutes Buch :) Als Stephen King Fan ein Muss meiner Meinung nach.

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  • Stephen King's Anfänge

    Carrie
    marcel110891

    marcel110891

    19. October 2014 um 18:03

    Ich habe bereits (fast) vollständig die "Dunkle Turm"-Reihe von Stephen King gelesen und somit bin ich mit Stephen King's Stil schon sehr vertraut. Mir gefiel vor allem der Erzählstil, ein ständiger Wechsel der Erzählperspektiven und die Zeugenberichte, Zeitungs- und Buchberichte, die hinzugefügt wurden von ihm, so als wäre die Geschichte wirklich passiert, dies macht dieses Buch zu einem tollen Erlebniss und führt nicht selten zu Gänsehaut, denn man wird von King in eine zweite Realität gezogen! Fantastisch!

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  • Rezension zu "Carrie" von Stephen King

    Carrie
    traumwald

    traumwald

    Es ist ein Unterschied ob man auf Carrie trifft, wenn man jemanden in der Nähe weiß, oder wenn man alleine ist. Es war Nacht. In meinem ehemaligen 1-Zimmer-Appartment im Erdgeschoss stand das Fenster auf Kipp und ich las die letzten hundert Seiten aus Carrie. Mit einem zischenden – nein – mit einem fegenden Geräusch wehte der Wind die Vorhänge so zur Seite, dass ich auf die Terrasse blicken konnte. Dunkelheit! Draußen das Rascheln der Bäume und Blätter; der Wind, selbst das leise Knistern im Unterholz des Gebüschs war lauter denn je zu vernehmen. Neben diesen äußeren Einflüssen war es still, ganz still. Hätte das Telefon geklingelt, wäre ich zusammengezuckt. War es Angst? Ein eiskalter Schauer durchzuckte mich, ich erinnere mich genau. ---- Carrie! Wer das Buch nicht kennt, kennt den Film. Die Verfilmung kann ich mir übrigens bis zum heutigen Tag nur dann ansehen, wenn ich nicht allein bin. So geht es mir allerdings bei vielen Horrorfilmen. Geht es euch auch so, dass ihr besonders die blutigen Geschichten in Büchern besser verdauen könnt, als in der filmischen Umsetzung? ---- Klappentext: Als Dreijährige lässt sie einen Steinregen auf ihr Elternhaus niederregnen, weil ihre Mutter ihr in einem Anfall von religiösem Wahn nach dem Leben trachtet. Als Sechzehnjährige muss sie einen Augenblick tiefster Demütigung erleben. Schon immer von ihren Mitschülern wegen ihrer scheuen zurückhaltenden Art gehänselt, wird sie auf dem Abschlussball der Schule das Opfer eines bösen Streichs. Schmerz, Enttäuschung, Wut treiben Carrie zum Äußersten, die beseelt und besessen ist von einer unheimlichen Gabe: Mit schierer Kraft ihres Willens entfesselt sie ein Inferno, gegen das die Hölle ein lieblicher Garten Eden ist. Das ist Carrie – beseelt, besessen von einer unheimlichen Gabe mit ungeheurer Tragweite und furchtbaren Folgen. ---- Meinung: Ungefähr 15 Jahre später: Die zweite Begegnung mit Carrie fühlt sich jetzt (während des Lesens) definitiv anders an – denn ich bin nicht allein und ich bin älter. Aber ein Gefühl bleibt: Die Außenseiterin Carrie tut mir leid! Wie ihre Schüler und ganz Chamberlaine mit den Finger auf sie zeigen, sie verspotten und höhnisch auslachen, wie Mrs. Margarete White mit dem Schlachtmesser in der Hand das kleine Mädchen in die Kammer scheucht und sie mit befremdlicher Stimme hysterisch anschreit. Ungefähr so: “Carrieeee bete, bete, wasch dich rein. Mach dich von den Sünden frei. Bete Carrie, bete. Lass es nicht zu.” Ein Gefühl voller Finsternis und Bitterkeit – sehr beklemmend zugleich! ---- Stephen King ist legendär und auch die biographisch festgehaltene Geschichte, welche aufzeigt, wie es eigentlich zu der Veröffentlichung von “Carrie” kam. Wer oder was ihn inspiriert, ist interessant zu wissen. Ein Hoch auf Thabita King, die einst das Manuskript aus dem Papierkorb fischte und ihren Mann überredete, dieses Werk namens “Carrie” zu vollenden und an den Verlag Doubleday zu schicken. Unfassbar, denn als Stephen das Manuskript in den Müll warf, wollte er das Schreiben sogar an den Nagel hängen. Kaum auszudenken welch atemberaubende Geschichten uns entgangen wären. ---- Nach wie vor ist Mrs. Margarete White die Person, der ich nicht mal in meinen schlimmsten Albträumen begegnen wollen würde. Sehr bewegend zu lesen ist das Interview mit Estelle Horan, die die Familie White mit zittriger Stimme beschreibt und eine Geschichte erzählt, von der sie steif und fest behauptet, dass sie der Wahrheit entspricht und während ihren Ausführungen eine Zigarette nach der anderen wegdampft. Das Besondere: Jeder Charakter hat etwas ganz Eigentümliches an sich und das gefällt mir. Carrie wirkt verletzlich. Die Demütigungen die sie durch ihre “Momma”, ihre Umgebung und vor allen Dingen durch ihre Mitschüler erfährt, können nur zur Folge haben, dass es ein sehr schlimmes Ende nehmen wird. Das wird einem schnell klar. Was Carrie sich wünscht liegt auf der Hand, denn eigentlich will sie ein ganz normales Mädchen sein – anerkannt, geliebt und beliebt. Eine junge Frau! Sie will leben und auf Entdeckungsreise gehen. Sie hofft und zweifelt. Als Leser weißt du was geschehen wird, aber du hast nicht die leiseste Ahnung davon, wie es geschieht. ---- Sprache & Schreibstil: Eine Wortvielfalt, wie ich sie mir in guten Büchern wünsche und wie man es vom Meister des Horrors nicht anders gewohnt ist. Die Übersetzung meiner alten Ausgabe aus dem Lübbe Verlag ist gut, aber durch die stilistische Zeichensetzung gewöhnungsbedürftig und dadurch manchmal auch ein wenig holprig zu lesen. Der Hauptstrang wird in der personalen Erzählperspektive (der dritten Person) erzählt. Stephen King gelingt es über diese Stilrichtung, die Sichtweise der vielen unterschiedlichen Charaktere gekonnt in Szene zu setzen und miteinander zu verbinden. ---- Fazit: CARRIE ist ein Klassiker - packend und mitreißend zu lesen! Feinster Horror und wieder eine gesellschaftskritische Botschaft, die zum Nachdenken anregt.

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  • Rezension zu "Carrie" von Stephen King

    Carrie
    Seidenhauch

    Seidenhauch

    09. December 2011 um 13:14

    Willkommen im Club der unscheinbaren Außenseiter. Stephen King lässt seine Leser tief blicken und sorgt für ein entsetzliches Lesevergnügen. Carrie, Tochter einer fantastisch religösen Christin, wächst zur geborenen Außenseiterin heran. Die Erziehungsmethoden ihrer Mutter sind grausam und oftmals verbringt Carrie Stunden oder länger in der dunklen Abstellkammer - weggesperrt und völlig abgeschottet vom normalen Leben und all seinen Vorzügen. Als bei Carrie die Menstruation einsetzt, glaubt sie verbluten zu müssen. Für ihre Mitschüler ist dies ein gefundenes Fressen... Carrie war Kings Debütroman und ein Weltbestseller. Als Leser erlebt man die unvorstellbare Grausamkeit Carries' Mutter gegenüber ihrer Tochter und all die Demütigungen, die Carrie im Laufe ihres jungen Lebens ertragen muss, hautnah mit. Es ist fast so, als kann man ihren Schmerz spüren. Die Spannung steigt hier von der ersten Seite immer weiter bis sie zusammen mit Carrie's Gefühlschaos sprichwörtlich explodiert. Trotz das Kings Erzählstil im Laufe der Jahre gewachsen und 'gereift' ist, hat es Carrie in sich - blutig, schockierend und gnadenlos fesselnd. Mehr braucht man nicht zu sagen. Sehr zu empfehlen.

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