Carrie

von Stephen King 
3,9 Sterne bei1,306 Bewertungen
Carrie
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (931):
kerstin71s avatar

King gelingt es, dass man sich mit Carrie identifiziert. Und ich sage, recht geschieht den anderen.

Kritisch (77):
Ashimauss avatar

Der Anfang war echt gut und vielversprechend. Dann verlor das Buch sich jedoch etwas in Seitensträngen und das Gejammer ging auf die Nerven

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Inhaltsangabe zu "Carrie"

In der Schule eine Außenseiterin, zu Hause von der Mutter und ihrem religiösen Fanatismus unterdrückt - wie jeder andere Teenager versucht Carrie sich aus dieser Situation zu befreien. Doch Carrie ist kein normaler Teenager. Sie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Eine Gabe, die es ihr ermöglicht, ein Inferno zu entfesseln, gegen das die Hölle ein lieblicher Garten Eden ist -

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404169580
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:22.11.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 07.02.2005 bei Simon & Schuster erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    michelles-book-worlds avatar
    michelles-book-worldvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Um ehrlich zu sein, liebe ich das Buch!
    Carrie

    Als ich zum ersten Mal den Film gesehen habe, war mir sofort klar, dass ich das Buch lesen muss! Und wie gesagt, dass Buch hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme mit dem Schreibstil. Ich bin zu erst nicht richtig rein gekommen. Es gab ein paar Wörter, die ich persönlich nicht verstanden habe. Aber nach einigen weiteren Seiten bin ich gut rein gekommen und der Schreibstil wurde flüssiger. Die Geschichte an sich hat mir total gut gefallen. Ich konnte mich gut in Carrie hineinversetzen. Ich werde jetzt ein bisschen näher auf die Geschichte eingehen. Ich finde, dass Carrie ein ganz normales Mädchen ist. Wie du und ich. Sie lebt in einem Haus mit ihrer Mutter, die streng religiös ist. Die Mutter möchte nicht, dass Carrie auf eine normale Schule geht, damit sie nicht den bösen Fallen ihrer Mitmenschen ausgesetzt ist. Sie weigert sich aber und möchte dennoch gerne zur normalen Schule gehen. Als sie dann anschließend zum ersten mal ihre Periode bekommt, denkt sie, sie würde verbluten. Ihre Mutter hat Carrie nicht davon berichtet, dass dies in dem Alter normal ist. Carrie ruft um Hilfe, aber keiner hilft ihr. Die meisten stehen daneben und werfen ihr Tampons und Binden hinterher. Eine der Mitschülerin filmt dieses auch. Für Carrie wird die Schule zur Hölle, aber sie geht dennoch lieber dort hin, als zuhause von ihrer Mutter unterrichtet zu werden. Nach einiger Zeit steht der Abschlussball bevor. Carrie wird von Sue Snell's Freund Tommy Ross eingeladen (nur, weil Sue alle die bösen Sachen, die sie Carrie angetan hat, wieder ,,gut'' machen möchte und ihn dazu auffordert). Carrie lehnte erst ab, aber nach einiger Zeit, stimmt sie zu. Sie näht ihr eigenes Kleid und schminkt sich. Während sie auf dem Schulball eine menge Spaß gemeinsam verbringen, geschieht etwas furchtbares, womit niemand rechnet...

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    TheCoons avatar
    TheCoonvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Mein erster Stephen King - gewiss nicht mein letzter!
    Mein erster Stephen King

    Carrie ist eine graue Maus, die in der Schule schikaniert wird und auf sich allein gestellt ist. Schuld daran ist ihre Mutter, mit ihren religiös fanatischen Ansichten, die Carrie zusätzlich belasten und sich auf ihren gesamten Alltag auswirken. Doch die telekinetischen Fähigkeiten, die in ihr schlummern warten nur auf ihre Rache.

    Stephen King schreibt klar und deutlich, teilweise in Erzählform aber teilweise auch in der Form von Zeugenaussagen, Buchausschnitte oder Untersuchungsberichten. Damit schafft er einen spannenden und sehr realistisch wirkenden Schauerroman.

    Carrie ist ein Kind, das es von Anfang an nicht leicht hatte und nie eine Chance auf Normalität bekommen hat. Ihre Fähigkeiten bleiben aber lange unentdeckt, bzw. werden nicht auf sie zurückgeführt. Dann brechen sie aber aus ihr heraus und lassen ihre Heimatstadt im Chaos versinken.

    Die übrigen Protagonisten werden kurz und knapp aber dennoch einleuchtend eingeführt. Im Allgemeinen ist es eine typische High-School-Rollenverteilung, die sich auch an Klischees bedient. Das ist hier aber keinesfalls störend, sondern verleiht dem Geschehen einen angenehmen Fluss. Das Ende ist dann aber doch gänzlich unvorhersehbar auch wenn im Verlauf durch die Ermittlungsberichte schon kleine Fährten gelegt werden.

    Ein sehr unterhaltendes und spannendes Buch. Mein erster Stephen King aber gewiss nicht mein letzter.

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    Dunas avatar
    Dunavor 5 Monaten
    [REZENSION] Carrie von Stephen King

    Das Buchcover:
    Das Cover ist sehr einfach gehalten und ich finde es auch nicht wirklich ansprechend.

    Meine Meinung:
    Viele haben mir empfohlen das ich von Stephen King ein Buch lesen soll. Deswegen hab ich mich für Carrie entschieden. Leider war das Buch nicht wirklich meines. Ich fand das Buch sehr verwirrend geschrieben und ich musste oft Sätze nochmal lesen. Die Geschichte ansich war aber nicht schlecht. Es geht um ein Mädchen das auf ihrer Schule wegen ihrer Art ein totaler Außenseiter ist und auch dauernd von ihren Schulkameraden schikaniert wird. Sie lebt mit ihrer religionsfanatischen Mutter zusammen die sie regelmäßig einsperrt. Carrie ist aber kein normales Mädchen. Sie besitzt nämlich telekenetische Kräfte. Auf dem Schulball nach einer weiteren schikane explodieren diese Kräfte in ihr was schreckliche Folgen für ihre Schulkameraden und auch für die gesamte Stadt hat. Wie gesagt die Geschichte ansich hat mir wirklich gut gefallen aber sonst war es nicht wirklich mein Buch. Ich hoffe es sind nicht alle Bücher von Stephen King so geschrieben.

    Meine Wertung:
    2 von 5 Sternen

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    K
    kleinebuecherweltvor 6 Monaten
    Extrem spannend

    "Carrie" war mein erstes Stephen King - Buch und trotz anfänglicher Sorgen, hat es mir glücklicherweise gut gefallen und war mal etwas anderes. Sicherlich kennt jeder die Geschichte von Carrie, jedoch ist das Lesen des Buchs trotzdem sehr zu empfehlen.Etwas, das mich sofort begeistert hat, ist die ganze Atmosphäre des Buchs. Man steckt von der ersten Seite an in der Geschichte und vergisst sofort alles andere um sich herum. Das passiert mir nicht oft bei Büchern, zumindest nicht in dem Ausmaß. Außerdem ist Stephen Kings Schreibstil so flüssig, dass die Zeit  beim Lesen nur so verfliegt. Die hohe Spannung macht es einem unmöglich das Buch wegzulegen, so, dass ich selbst "Carrie" innerhalb eines Tages durchgelesen habe. Für jeden, der nach einem Buch sucht, das sich schnell und spannend liest, ist Stephen Kings erstes Werk also bestens geeignet.Die Thematik ist natürlich etwas schockierend, aber aus psychologischer Sicht sehr interessant. "Carrie" bringt den Leser zum Nachdenken und bietet eine Vielzahl von unterschiedlichen Nebenpersonen, die man alle analysieren kann um Geschehnisse zu verstehen.Das katastrophale Finale des Buchs ist sehr gut gelungen und bietet den perfekten, wenn auch grausamen Abschluss der Geschichte. Zwar muss ich zugeben, dass ich mir die Beschreibung der Szenen etwas brutaler vorgestellt habe, aber es dennoch so gut finde wie es beschrieben worden ist. Letztendlich bin ich froh darüber, dass alles etwas sanfter als erwartet beschrieben wurde. Dennoch erschien es mir nicht wie ein richtiges Horror-Buch, weil dafür einfach die nötigen gruseligen Aspekte fehlten. Das kann aber auch daran liegen, dass ich auf Horror-Geschichten nicht so sensibel wie viele andere reagiere.Alles in allem bietet "Carrie" jedoch eine interessante spannende Geschichte, die einen zum Nachdenken bringt und auf einer tollen Idee beruht.
    Fazit: Eine extrem spannende Geschichte, die unter die Haut geht und einen beim Lesen nicht mehr los lässt


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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Monaten
    Altes Thema immer noch aktuell

    ‚Carrie‘ war der Roman, der Stephen King berühmt gemacht hat. An die Verfilmung mit Sissy Spacek erinnere ich mich noch sehr gut. Das Buch selbst ist eigentlich sehr schnell gelesen. Zeitungsartikel, Buchausschnitte, Polizeiberichte und Gerichtsprotokolle ergänzen die Erzählung über Carietta – kurz Carrie – White, die von ihren religiös-fanatischen Mutter allein großgezogen wird und mit 16 Jahren in der Schule unter der Dusche ihre erste Periode bekommt. Geschockt, weil sie nicht darüber aufgeklärt wurde, und panisch wird sie von ihren Klassenkameradinnen gehänselt, ausgelacht und erniedrigt. Doch auch daheim findet sie keine Unterstützung und wird von ihrer Mutter beschimpft und misshandelt. Zur Strafe für ihre ‚Sünde‘, denn nur Frauen, die gesündigt haben, werden mit der Blutung bestraft, wird sie in die Besenkammer gesperrt.


    Einzig die Sportlehrerin setzt sich dafür ein, dass die schuldigen Mädchen, die Carrie so gedemütigt haben, bestraft werden. Eines der Mädchen, Chris Hargensen schwört jedoch ihren persönlichen Rachefeldzug. Chris ist dabei das typische Beispiel für eine verwöhnte junge Frau, die von ihren Eltern alles bekommt, was sie möchte und sich nie den ernsthaften Konsequenzen ihres Handels gegenüberstellen muss. Sue Snell, die ebenfalls mitgelacht und gehänselt hat, wird jedoch von ihrem schlechten Gewissen geplagt. Sie ist erschrocken über ihr eigenes Verhalten und will es wieder gut machen. Das muss man ihr wirklich zu Gute halten. Sie überredet ihren Freund dazu, Carrie zum Frühlingsball einzuladen, was er auch tut.


    Carrie ist sich indes aber ihrer telekinetischen Kräfte bewusst geworden und widersetzt sich dem Willen ihrer Mutter immer mehr. Auch gegen Mutter White’s Willen sagt sie zum Frühlingsball zu. Und damit nimmt das Unglück seinen Lauf.


    Chris und ihr Freund suchen nach einer Möglichkeit, Carrie nochmals zu erniedrige und es ihr heimzuzahlen. Sue bleibt daheim und hoffe, dass Carrie einen tollen Abend hat. Carries Mutter verliert sich in ihrem Fanatismus. Und Carrie geht mit gemischten Gefühlen zum Ball, weil sie nicht erwartet, dass es ihr anders ergehen wird, als an anderen Tagen, auch wenn sie es insgeheim hofft, dass sich die Dinge von nun ab ändern werden.


    Das Buch zeigt sehr deutlich, wie grausam (junge) Menschen sein können. Das ist eine Thematik, die King in vielen seiner späteren Romane immer wieder aufgegriffen hat und auch heute, über 40 Jahre später ist es immer noch brandaktuell. Dass zu den seelischen Grausamkeiten der Jugendlichen in den dem Buch auch noch der Fanatismus der Mutter dazu kommt, mach es umso schlimmer. Carrie kennt keinen sicheren Hafen. Sie weiß nicht, was Vertrauen bedeutet. Und deswegen bangt man umso mehr mit, dass Carrie doch einfach nur einen schönen Abend hat. Dass Carrie danach Freunde findet und ein Leben führen kann, in dem Vertrauen, Freundschaft und Respekt eine Rolle spielen. Man weiß in gewisser Weise, was passieren wird. Man fragt sich, was wäre gewesen, wenn keiner gelacht hätte? Dass Carrie am Ende einfach nur noch einen Kurzschluss hat und sich all ihre angestaute Wut und Verzweiflung in einem Akt der Zerstörung entladen, ja, es ist verständlich, und es fällt etwas schwer zu denken, dass die anderen es doch nicht anders verdient hatten.


    Fazit
    Es ist ein erschreckendes Buch. Es ist ein trauriges Buch. Es ist ein bedrückendes Buch. Noch erschreckender wird es, wenn einem bewusst wird, dass auch heute 40 Jahre später junge Menschen solche seelischen Grausamkeiten begehen. Auch, dass es immer noch junge Menschen gibt, die aus dem Leid dieser Grausamkeiten heraus nur den einen Weg der ‚Rache‘ sehen. Wenn sich in 40 Jahren nichts geändert  hat, was wird dann in weiteren 40 Jahren sein? Wird ‚Carrie‘ dann immer noch so eine Aktualität besitzen? Ganz unabhängig von der telekinetischen Fähigkeit….der Schrecken hier kommt nicht vom Übernatürlichen sondern vom Menschlichen. Und irgendwie wünscht man sich, dass dieser Schrecken irgendwann ausstirbt, weil der Mensch dazu lernt. Mal sehen, wie es in 40 Jahren sein wird. ‚Carrie‘ ist definitiv lesenwert und regt sehr zu denken an.

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    Londonrainvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Stephen King ist einfach nur genial, er schafft es mit Worten eine Stimmung zu generieren wie kaum ein anderer...
    Faszinierend...

    ... wie Stephen King es schafft, mit Worten eine Stimmung zu generieren. Seine Charaktere haben Tiefgang, selbst unangenehme Personen haben eine positive Seite und man kann ihre Motive nachvollziehen. Mir gefällt der Perspektivwechsel in "Carrie" - unterschiedliche Personen kommen zu Wort und schildern die Story aus ihrer Sicht. Ein tolles Stilelement, dass die Spannung voran treibt, ist das Nutzen von Zeitungsartikeln - in diesen wird dem Leser nur soviel verraten, dass er von Anfang an ahnt, dass es ein böses Ende nehmen wird. Gerade deshalb kann man es als Leser kaum erwarten zu erfahren, was denn nun genau passiert ist... einfach nur genial!

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    SweetSecret33s avatar
    SweetSecret33vor 10 Monaten
    Ein grandioses Erstlingswerk

    In der Schule eine Außenseiterin, zu Hause von der Mutter und ihrem religiösen Fanatismus unterdrückt – wie jeder andere Teenager versucht Carrie sich aus dieser Situation zu befreien. Doch Carrie ist kein normaler Teenager. Sie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Eine Gabe, die es ihr ermöglicht, ein Inferno zu entfesseln, gegen das die Hölle ein lieblicher Garten Eden ist.


    In der Schule eine Außenseiterin und von allen gemobbt. Zuhause von ihrer Mutter mit ihrem religiösen Fanatismus gequält – das ist Carrie eigentlich ein ganz normales Mädchen doch sie hat eine Besondere Gabe – Die Telekinese! Auf dem Abschlussball kommt es dann zur Katastrophe. Carrie wird durch einen perfiden Plan vor allen lächerlich gemacht! Darauf hin setzt sie ihre Fähigkeit gegen ihre Peiniger ein und startet einen Rachefeldzug des Grauens. Stephen Kings erster Roman, weitläufig bekannt, mehrfach Verfilmt – und das zurecht. Die Geschichte um Carrie ist genial und dicht erzählt. Ich mag den typischen Stephen King Schreibstil total. Auch die Charaktere waren richtig gut dargestellt. Ich habe absolut mit Carrie mitfühlen können, weil es einfach nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt was sie alles hat durchmachen müssen. Die Story ist zusätzlich durch Zeitungsartikel, Interviews und sachliche Auszüge zum Thema Telekinese aufgebaut.


    Fazit

    Ich gebe Carrie eine klare Leseempfehlung, einfach weil die Story überzeugend und nachvollziehbar ist!


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    ameliras avatar
    ameliravor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch, dass dich in Rage und Mitleid ziehen wird.
    Sein erstes Buch, was gut gelungen

    Stephen Kings Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, jedoch
    manchmal etwas anstrengend.

    An manchen Stellen hat es sich langezogen.

    Das Buch ist durch Interviews, Zeitungsartikel und der eigentlichen Geschichte aufgebaut.
    (Die Interviews und Zeitungsartikel sind mit der Geschichte unmittelbar verbunden.)


    Die Geschichte ist unglaublich mitfühlend.
    Es bringt einen zum Rasen und Kopf schütteln.


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    funnes avatar
    funnevor einem Jahr
    Sehr enttäuschend

    Carrie White ist wortwörtlich das Opfer der Schule. Niemand wird mehr gemobbt als sie. Und als ein unerwartetes, traumatisches Ereignis eine größere Mobbing-Attacke als sonst auslöst, tritt etwas aus Carries Unterbewusstsein ans Tageslicht: Eine unheimliche, starke Kraft, die alle bereuen lassen, was sie Carrie jemals angetan haben...

    Meine Meinung:
    Als großer (und von Buch zu Buch zwiesgepaltener) Fan von Stephen King war ich sehr gespannt auf das Buch. Nicht nur, weil es eines der bekanntesten ist und es mittlerweile zwei Verfilmungen davon gibt, sondern vor allem, weil es Kings erstes Buch war.

    Bei manchen seiner Bücher schläft man zwischendurch fast ein. Andere sind unglaublich gruselig, andere einfach nur spannend. Deswegen bin ich bei jedem Buch aufs neue gespannt, wie es auf mich wirken wird.

    Bei Carrie muss ich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht war. Die Geschichte und ihre Handlung sind gut, ließen sich aber auf 50 Seiten erzählen. Das wäre dann sogar noch spannend gewesen. Aber das Buch wurde durch Gedanken von fremden Leuten, von Vorerzählungen und Nacherzählungen und bla und bla gestreckt, sodass die ganze Spannung sich im Allgemeinbild total verloren hat. Das war enttäuschend! Mehrere sehr ähnliche Szenen wurden sogar mehrmals aus unterschiedlicher Sicht erzählt, was mich an das erinnert, was mich auch "Die Arena" hat langweilig finden lassen...

    Also sehr schade. Ich hatte mehr erwartet, aber was soll's.


    http://funneswelt.blogspot.de/2017/10/rezension-stephen-king-carrie.html

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    Nanniswelts avatar
    Nannisweltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Mädchen mit unglaublicher Macht. Und unglaublichem Zorn!
    Ein Mädchen mit unglaublicher Macht. Und unglaublichem Zorn.

    Carrie White ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter Margaret zusammen. Ihr Vater hat die Familie verlassen, als Carrie noch ein Baby war. Durch die fanatisch-religiösen Einstellungen der Mutter leidet das junge Mädchen erheblich und durch ihre schüchterne und devote Art, ist sie für ihre Mitschülerinnen ein leichtes Opfer. Tägliche Erniedrigungen erlebt sie vor allen durch die beliebte Mitschülerin Chris, die zusammen mit ihrer Clique keine Gelegenheit auslässt um Carrie bloß zu stellen.

    Lediglich Sue Snell versucht Carrie nett zu behandeln und ihr Selbstbewusstsein aufzubauen. Auch die Sportlehrerin ermutigt die schüchterne 16-Jährige, sich selbst zu entfalten und fällt eine harte Strafe für die Clique um Chris: diese werden vom Abschlussball ausgeschlossen. Chris schwört auf Rache und entwickelt mit einigen Leuten einen perfiden Plan, Carrie auf dem Abschlussball lächerlich zu machen. Diese indes kann ihr Glück kaum fassen, als sie von Tommy zum Ball eingeladen wird. Am Abend des Balls kommt es zur Katastrophe, als Carrie ihre mysteriösen Fähigkeiten gegen ihre Peiniger einsetzt. Eine Nacht des Grauens beginnt.

    Stephen King der Meister des Horrors hat mit diesem Roman eine Story geschaffen, in die sich der Leser gleich hineinversetzen kann. Viele kennen sicherlich das Gefühl der Hilflosigkeit, wenn man Opfer der Mitschüler seiner Schule wird. Die zusätzlichen häuslichen Probleme Carries werden deutlich vermittelt und die Story baut sich bis zum Finale hin immer mehr auf. Es ist ein schleichender Prozess bis zur Eskalation, was das Lesen nochmal spannender gestaltet. Carrie erregt durchaus Mitleid beim Leser, aber auch Misstrauen und die anderen Charaktere allen voran Chris beginnt man schon bald zu verteufeln. Im richtigen Licht und zum richtigen Zeitpunkt gelesen ist diese Lektüre ein absoluter Gruselschocker, die einem schon mal einen Schauer über den Rücken jagen lässt. Wie von King gewohnt, wartet das Finale in absoluter Grausamkeit auf und bringt die bis dahin geführte Spannung zur Explosion. Für Horrofans wirklich ein Hochgenuss. 

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