Stephen King Carrie

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Inhaltsangabe zu „Carrie“ von Stephen King

In der Schule eine Außenseiterin, zu Hause von der Mutter und ihrem religiösen Fanatismus unterdrückt - wie jeder andere Teenager versucht Carrie sich aus dieser Situation zu befreien. Doch Carrie ist kein normaler Teenager. Sie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Eine Gabe, die es ihr ermöglicht, ein Inferno zu entfesseln, gegen das die Hölle ein lieblicher Garten Eden ist -

Dieser King hat mich überzeugt, weitere Titel von ihm zu lesen

— Wolfhound
Wolfhound

Nette mitreißende Geschichte für zwischendurch

— Lia48
Lia48

Sehr kurzweilig und mitreißend. Man feuert Carrie regelrecht an.

— WendyAleina
WendyAleina

Spannende und mitreißende Geschichte rund um ein Mädchen mit ganz magischen Kräften, die sich nun endgültig gegen die Attacken wehrt.

— Insomnia1106
Insomnia1106

Nicht klassisch "Horror", sondern viel Drama. Dazu eine sehr innovative und ansprechende Erzählstruktur. Für einen Erstling verdammt gut.

— Christian_Woehl
Christian_Woehl

Spannend für zwischendurch!

— Selina_Zimmermann
Selina_Zimmermann

Eine faszinierende Geschichte mit zahlreichen Gedankenspielen und starken Charakteren!

— BlueSiren
BlueSiren

Mehr Drama als Horror

— Navi_M_Gray
Navi_M_Gray

Fesselnde Geschichte ohne ansprechenden Schreibstil.

— rominabrntt
rominabrntt

Ein Mädchen wird in die "große" weite Welt geschickt, ohne Vorbereitung und obendrein wird sie gemobbt....dann passiert unglaubliches, lest!

— Wonni1986
Wonni1986

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  • Sehr gut

    Carrie
    aliinaa1309

    aliinaa1309

    23. April 2017 um 18:56

    Achtung! Veraltete Rezension.Also ich fand die Thematik dieses Buches wirklich echt toll. Das Buch konnte man eigentlich ganz flott lesen.  Zu sehen wie jemand unter starkem religösem Einfluss lebt ist interessant. Das Verhalten von Carries Mutter fand ich irgendwie nicht realistisch aber trotzdem nicht abgrundtief schlecht. Die Idee im Buch Zitate oder Interviews einzubringen gefiel mir echt gut. Diesmal war der Schreibstil etwas besser aber ich konnte mich, wie auch bei Joyland, nicht so einfinden. Ansonsten fand ich das Buch echt lesenswert. Man sieht einfach das Leben eines Mobbing Opfers.

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  • Ein Klassiker

    Carrie
    Insomnia1106

    Insomnia1106

    26. March 2017 um 16:11

    Bei dem Namen "Carrie" klingelt es wohl bei den meisten Menschen. Ob Buch oder Film, meist hat man schon etwas davon gehört. Nach und nach baut sich mein King-Stapel so langsam ab und das Buch "Carrie" war nun an der Reihe. Ein ganz besonderes Buch, wie ich finde.Worum geht es?Carrie war schon immer anders. Wegen ihrer unbeholfenen Art ist sie in der Schule eine Außenseiterin und wird gnadenlos gehänselt. Zu Hause leidet sie unter dem religiösen Fanatismus ihrer Mutter. Nur ein einziges Mal fühlt sich Carrie so wie alle anderen Mädchen: Als sie zum Schulball eingeladen wird. Doch der Abend endet nach einem grausamen Streich in einer Katastrophe. Denn Carrie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Einer Gabe, die sie ein Inferno entfesseln lässt, gegen das die Hölle wie ein lieblicher Garten Eden aussiehtKings großer Auftakt gelang mit diesem Buch. Carrie ist ein ganz besonderes Mädchen. Während der Geschichte leidet man mit ihr. Wir erleben ihren Schulalltag, die Hänseleien. Ihr Charakter wächst einem schnell ans Herz, denn tief im inneren ist ein nettes und liebes Mädchen verborgen. Der Schreibstil ist wie immer sehr flüssig, ohne große Außschweifungen. Zwischendurch lesen wir Nachrichtenartikel, Berichte über Telekinese und zum Schluss auch Briefe, die von den wenigen Überlebenden geschrieben wurden. Durch diese Abwechslung ist es wahnsinnig spannend, und Telekinese ist sowieso ein sehr interessantes Thema. Der große Höhepunkt ist eindeutig wie Carrie beim Abschlussball der Kragen platzt. Ihr ganzer Charakter ändert sich, aber ich möchte nicht zu viel verraten, lest selbst.Ganz toll finde ich noch die Nebendarsteller. Es gibt Menschen die haben ihre Schuld eingesehen, versuchen zu Carrie zu halten. Dann gibt es im Buch natürlich die bösartigeren Mitschüler, bei denen nun noch mehr der Hass gegen sie entfacht wurde. Diese Gegenüberstellung zweier Seiten ist genial. Ein ganz geniales Buch, welches viele Themen anspricht. Gerade rund um das Thema Mobbing sieht man in diesem Buch nur zu gut wie man unschuldige Menschen kaputt machen kann und wohin das alles mit einer kleinen Hänselei führen kann. Ich könnte mir das Buch auch wahnsinnig gut als Schullektüre vorstellen.Auch die Verfilmungen sind zu empfehlen. Natürlich erfährt man im Buch mehr, auch über die Hintergründe usw., nichtsdestotrotz sind die Verfilmungen auch empfehlenswert.5*, wie immer ein grandioser King.

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  • Die Erwartungen nicht erfüllt ...

    Carrie
    buechertum

    buechertum

    16. March 2017 um 12:39

    "Carrie" war mein Einstieg in die Welt von Stephen King. Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen, aber das Buch hat mich sehr enttäuscht. Die Geschichte ist an sich gut überlegt. Carrie finde ich als Charakter auch überzeugend. Irgendwie fehlt aber dem Buch ein bisschen Schwung. Die eingeschobenen Zeitungsartikel und Zeugenaussagen haben mich sehr gestört. Die Handlung wurde eher dadurch abgehackt. Mein Lieblingsbuch wird es nicht.

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  • Geht unter die Haut

    Carrie
    Monika_Grasl

    Monika_Grasl

    03. March 2017 um 13:51

    Stephen King gelang mit Carrie sein großer Durchbruch - zurecht muss man sagen, denn kaum einer schafft es die Themen Mobbing, Hass und Vorurteil so in ein Werk zu verpacken, dass der Leser dranbleibt. Die Schreibweise fesselt einem an die Seiten. Die Charaktere wirken sehr aus dem Leben gegriffen. Bei manchen kommen einem selbst Erinnerungen an die eigene Schulzeit wieder und reflektiert, zu welcher Gruppe man in der Schule selbst einmal zählte. Zudem gelingt es King ausgezeichnet seinen Blick auf beide Seiten zu lenken. Sowohl Opfer als auch Täter sind bei ihm keine Unschuldslämmer und zudem ist Carrie in einer Zeit wie der heutigen wohl präsenter den jäh.   Fazit: Die Protagonisten verursachen sowohl Abscheu als auch das Gefühl der betreffenden anderen Seite beizustehen. Die Thematik ist heute noch genauso allgegenwärtig wie zu ihrer Entstehungszeit und hat nichts an Präsenz verloren.

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    • 6
  • Ein toller Auftakt dafür, was von King im Anschluss kommen wird

    Carrie
    Lee-Lou

    Lee-Lou

    30. January 2017 um 16:03

    Carrietta White ist ein 16-jähriges Mädchen, das zusammen mit ihrer Mutter in einer Kleinstadt im Süden der USA lebt und ist dem religiösen Fanatismus ihrer Mutter gnadenlos ausgesetzt.  Obwohl Carrie nahezu ihr ganzes Leben lang unter den diabolischen Strafen ihrer religiös-fanatischen Mutter leidet und dadurch eine sehr unsichere Persönlichkeit hat, wird sie auch noch immer wieder die Zielscheibe von heftigen Hänseleien ihrer Mitschüler.  Telekinese ist die Gabe, die in Carrie schlummert und von der kaum jemand etwas ahnt. Als Carrie vollkommen unerwartet zum Abschlussball eingeladen wird, wird sie auch dort wieder zum Opfer eines grausamen Streiches.  Dieser Streich, der bis dahin alles andere übersteigt, ist der Auslöser dafür, dass Carrie ihrer Fähigkeit freien Lauf lässt und löst dadurch eine Katastrophe aus, die nicht nur die Schüler in ihrer Umgebung trifft. Persönliche Meinung:  Ich habe schon einige Romane von Stephen King gelesen und kann daher mit gutem Gewissen sagen, dass Carrie aus all der Masse ganz extrem heraussticht. Carrietta White ist für mich eine Protagonisten, wie man sie nur selten in Büchern findet.  Allein schon die telekinetische Gabe macht dieses Buch unglaublich interessant. Dabei steht die Telekinese nicht einmal im Vordergrund. Sondern tatsächlich Carrietta White selbst. Für mich ist dieses Buch irgendwie auch ein Spiegel. Ein Spiegel, der auf unsere heutige Gesellschaft gerichtet ist. Denn Carrie ist ein junges Mädchen, das von ihrer kompletten Umgebung - allen voran ihre eigene Mutter - über viele, viele Jahre einfach nur fertig gemacht wird wo es nur geht... und darauf liegt auch der Fokus in dieser Geschichte.  Jedes Mal, wenn die Mutter eine Rolle spielte, standen mir die Haare zu Berge.  Diese Frau hat einen derart bösen religiösen Fanatismus, dass sie sich selbst nicht an ihre "Regeln" hält und stattdessen ihre eigenen aufstellt, Carrie immer wieder bestraft und ihr Handeln mit der Aussage, dass diese Regel, oder diese Strafe vom Herrn komme, quasi rechtfertigt.  Diese Art, wie King sie hier beschreibt, hat sie für mich zu einen der sadistischsten Figuren überhaupt gemacht. Hier merkt man allerdings ganz schön, dass es sich um Kings Erstlingswerk handelt. Was jedoch absolut nicht schlimm ist, da wahrscheinlich gefühlt jeder weiß, wie King heute schreibt und wie er seine Leser, mit dem was er schreibt, einfach nur fesselt. Interessant ist vielleicht auch zu wissen, dass Stephen King für Carrie sozusagen eine Vorlage hatte. Denn in seiner Kindheit kannte er selbst ein Mädchen, neben das sich nie jemand setzen wollte. Ein Mädchen, das total verschlossen und schüchtern war und deshalb für andere sehr seltsam rüberkam. Jahre später hat sie sich auch noch das Leben genommen. 

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  • einfühlsames Drama um eine Aussenseiterin

    Carrie
    Navi_M_Gray

    Navi_M_Gray

    29. December 2016 um 11:11

    Meine Wertung: ★★★☆☆ 3/5Autor: Stephen KingTitel: CarrieOT: Carrie, 1974Verlag: Bastei LübbeISBN: 9783404131211Deutsche Erstausgabe: 1987Seiten: 329Einband: KartoniertGenre: HorrorDazu passt: Feuerkind- Diese Rezension ist bis zum bersten mit Spoilern gefüllt - "Bücher verändern sich, jedes Mal, wenn man sie liest", sagt Herr Koreander in Michael Ende's "Die unendliche Geschichte". Er hat recht. Als ich Carrie erstmals gelesen habe, es war irgendwann 2001, also vor gut 15 Jahren, empfand ich die Einschübe aus Verhör, Studien und Büchern als eXtrem störend. Heute, 15 Jahre später, betrachte ich sie als spannend und interessant - und dennoch ist meine Wertung wohl die gleiche, wie ich sie damals abgegeben hätte.Mir ist es ein Rätsel, wieso King ausgerechnet mit diesem Werk der Durchbruch gelungen ist. Wieso "Carrie" als "Horror" bezeichnet wird, ist mir ebenfalls unerklärlich.Das einzig schockierende, was in die Nähe von Horror und Grauen rückt, ist die religiöse Obsession von Carries Mutter, Margaret White.In "Carrie" wird der Leidensweg der jungen Carietta White geschildert. Von einem süssen und hübschen kleinen Mädchen wandelte sie sich in einen übergewichtigen und pickligen Teenager, der als recht abstossend beschrieben wird. An jeder Schule braucht es einen Aussenseiter und an der Chamberlain High School ist es Carrie White.Obschon sie bereits im Alter von 3 Jahren erstmals ihre telekinetischen Fähigkeiten nutzte, um Steine auf ihr Haus regnen zu lassen, tauchen diese Kräfte erst 13 Jahre später wieder auf. Auslöser, so wird im fiktiven Buch "Als der Schatten explodierte. Der Fall Carietta White: Dokumentierte Tatsachen und spezifische Schlussfolgerungen", Tulane University Press, 1981 von David R. Congress, erwähnt, sie wahrscheinlich das Einsetzen der Periode und die damit verbundene Tortur gewesen.Carrie, die erstaunlicherweise, nie zuvor etwas von der Periode gehört hat und in dem Glauben erzogen worden ist, nur schlechte Frauen bekämen Brüste aka Schmutzigekissen, ist geschockt und glaubt zu verbluten, als sie erstmals ihre Tage bekommt. Dies im Duschraum nach dem Sportunterricht. Ihre Mitschülerinnen machen sich, einmal mehr, einen Spass daraus und bewerfen Carrie mit Tampons und Binden. Dazu brüllen sie unentwegt "Stopf es zu!"Angeführt werden sie von Chris Hargensen, die einen unerklärlichen Hass auf Carrie hat/bekommt.Die Sportlehrerin Miss Desjardin kommt hinzu und ist fassungslos, als sie realisiert, dass Carrie zu Tode verängstigt ist und glaubt sterben zu müssen.Carrie sitzt im Büro des Schuldirektors, wo sie mittels Telekinese einen Aschenbecher zu Boden springen lässt und wird schliesslich nach hause geschickt. Miss Desjardin bestraft die Mädchen, in dem sie sie zum Nachsitzen verdammt. Nachsitzen auf dem Sportplatz. Wer schwänzt, darf nicht zum Abschlussball. Dies beeindruckt Chris Hargensen gar nicht und sie droht mit ihrem Vater, dem geleckten Herrn Anwalt, der später dann seinen Weg ins Büro des Schuldirektors findet und von diesem platt gemacht wird.Chris ist vom Abschlussball ausgeschlossen, was sie natürlich daran hindert, dennoch dort zu erscheinen. Zusammen mit Billy Nolan, ihrem gegenwärtigen "Freund".Sue Snell macht die Erfahrung, Mitleid mit Carrie zu empfinden. Sie fühlt sich schlecht, weil sie beim Tampon-Bombardement mitgemacht hat und überredet ihren Freund, Tommy Ross, mit Carrie zum Abschlussball zu gehen. Somit darf sie selbst nicht zum Ball gehen und empfindet dies als gerechte Strafe für ihre Tat.Tommy geht schliesslich mit Carrie zum Ball und findet Gefallen daran.Durch eine List, werden Tommy und Carrie zum Königin und Königin des Abschlussballs gekürt, worauf das Inferno beginnt.Billy Nolan hatte zwei Schweine erschlagen und zwei Eimer mit deren Blut gefüllt. Diese beiden Eimer befinden sich über den Köpfen von Carrie und Tommy, die auf den Thronen sitzen und gefeiert werden. Billy ist mittlerweile so weit, dass er es gar nicht schlecht fände, wenn anstelle von Carrie, die er nicht einmal kennt, Chris dort unten sitzen und mit Schweineblut übergossen werden würde. Ihre Beziehung ist vorbei, das haben sie bereits zuvor gewusst, als sie aufeinander eingeprügelt hatten und Billy Chris schliesslich vergewaltigt hat.Die beiden Eimer ergiessen sich über Carrie White, die mit geschlossenen Augen auf dem Thron sitzt. Sie verflucht sich innerlich, weil sie WIEDER auf ihre Mitschüler hereingefallen ist und es DOCH wieder nur ein Trick war, um ihr eins auszuwischen. Jemand aus der Menge schreit "Oh mein Gott, das ist ja Blut!" und Carrie hofft, dass dies nicht stimmen möge. Das diese klebrige Masse kein Blut ist. Jemand beginnt zu lachen, worauf Carrie die Augen öffnet und in die Menge starrt. Aufgrund ihres Starrens, beginnen weitere Mitschüler zu lachen und sie zu verhöhnen. Carrie schleudert Miss Desjardin, die mit offenen Armen auf sie zugehen will, an sich vorbei auf die Bühne und verlässt die Sporthalle.Draussen besinnt sie sich eines Besseren und verschliesst die Türen. Sie schaut zu, wie ihre Mitschüler büssen. Flammen lodern, Menschen sterben. Sie alle sind gefangen in der Sporthalle. Einige Wenige können durch die Feuertüren entkommen - die wenigen, die überlebt haben. Alle anderen fallen den Flammen zum Opfer.Carrie geht nach hause, zutiefst verletzt. Sie will nur zu ihrer Momma. Nach hause zu Momma. Margaret White erwartet ihre Tochter bereits, mit einem Messer in der einen Hand, welches sie Carrie in den Rücken rammt, ehe sie ihren Lebensatem aushaucht.Carrie schleppt sich schwer verletzt durch den Garten und durch die Stadt, wo sie die Chance bekommt, sich an Billy und Chris zu rächen, in dem sie Billy's Auto mit über 70km/h in die Hausmauer einer Bar schleudert. Während Billy sofort tot ist, überlebt Chris schwerverletzt, ehe sie von den Flammen, des in Brand gesteckten Benzintanks, hingerichtet wird.Carrie schleppt sich weiter durch die Strassen und bleibt auf einer Wiese liegen, wo sie letztendlich von Sue Snell gefunden wird. Carrie erfährt, dass Sue kein böses Spiel mit ihr getrieben hat, ehe sie stirbt.So viel zu meiner Zusammenfassung. Horror bleibt aus. In meinen Augen ist "Carrie" ein Teenie-Drama. Eine Aussenseiterin wird immer wieder zum Gespött ihrer Mitschüler, bis das Fass überläuft und sie die Chance bekommt, sich für all die Schandtaten zu rächen.Ganz ehrlich, wenn Ihr, meine treuen Leser, zurück denkt, an Eure Schulzeit. Gab es da nicht auch eine Carrie White? Möglicherweise ohne telekinetische Fähigkeiten. Oder auch in maskuliner Form. Aber sie war da. Ich kann sehr gut mit Carrie mitfühlen, da ich selbst auch mal die "Carrie" war. Später dann war ich eine von Chris Freundinnen bis ich schliesslich, gegen Ende meiner Schulzeit, zu Chris mutierte. Kurz gefasst, hätte meine Carrie telekinetische Fähigkeiten besessen, wäre ich einen Flammentod gestorben.Darüber hinaus bin ich froh, dass wir damals, in den 90ern noch nicht über Youtube und Co verfügt haben. Ich wäre zu unaussprechlichen Grausamkeit fähig gewesen, denke ich.Wie dem auch sei, die Sprünge zwischen der Geschichte, dem Verhör, diversen Zeugenaussagen und diversen fiktiven Büchern, machen das Lesen nicht immer ganz einfach, aber interessant und unterhaltend. Es ist mal etwas Neues!Manche Kritiker behaupten, Stephen King hätte es geschafft, Carrie als unsympathischen Sündenbock hinzustellen. Au contraire. Ich habe Mitleid mit ihr empfunden. Den Tod hatte sie nicht verdient, aber wie hätte sie weiterleben sollen? Unter diesen Umständen?

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  • Gut, aber...

    Carrie
    rominabrntt

    rominabrntt

    06. November 2016 um 17:06

    Meiner Meinung nach sollten Stephen-King-Neulinge mit seinen neueren Werken beginnen. Im Laufe der Zeit hat er als Autor einiges an Fortschritt gemacht.

    Die Geschichte rund um "Carrie" ist äußerst spannend und fesselt den Leser, jedoch hat mir der Schreibstil absolut nicht zugesagt. Auch die Zeitungsberichte zwischen der tatsächlichen Handlung haben mich sehr verwirrt und nicht immer interessiert.

  • CARRIE WHITE BRENNT FÜR IHRE SÜNDEN!

    Carrie
    wordworld

    wordworld

    03. October 2016 um 14:37

    Allgemeines:Titel: CarrieAutor: Stephen KingGenre: Mysterie/ Horror/ Thriller?ISBN: 978-3404169580Preis: 9,99 € (Taschenbuch)12,95 € (gebundene Ausgabe)4,99€ (MP3-CD)!Kostenloser Hörspiel-Download! Inhalt:"Carries Augenlider hatten sich zu Schlitzen verengt. Das Blut pochte in ihren Schläfenadern. Ein Arzt hätte sich vielleicht dafür interessiert, was in diesem Augenblick in ihrem Körper vor sich ging."Carrietta White war schon immer anders. Wegen ihrer unbeholfenen Art ist sie in der Schule eine Außenseiterin und wird gnadenlos gehänselt. Zu Hause leidet sie unter dem religiösen Fanatismus ihrer Mutter, mit der sie alleine in einer kleinen Stadt namens Chamberlain lebt, da ihr Vater verstarb, als sie sehr klein war. Nur ein einziges Mal fühlt sich Carrie so wie alle anderen Mädchen: Als sie zum Schulball eingeladen wird. Doch der Abend endet nach einem grausamen Streich in einer Katastrophe. Denn Carrie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Einer Gabe, die sie ein Inferno entfesseln lässt, gegen das die Hölle wie ein lieblicher Garten Eden aussieht ...   Bewertung:"Carrie stand regungslos unter ihnen, ein Frosch unter Schwänen. Sie war ein rundliches Mädchen. Ihr nasses Haar war vollkommen farblos. Es klebte stumpf an ihrer Wange, und sie stand mit gebeugtem Kopf einfach da und ließ das Wasser auf sich herabprasseln. Sie sah aus wie ein Opfertier, wie die ewige Zielscheibe des Spottes, und sie war es. Sie wünschte sich, die Ewen Hight School hätte Einzelduschen wie die Schulen in Westover oder Lewiston. Sie starrten. Immer starrten sie sie an."Die Geschichte von Carrie kennt wohl jeder. Der Verfilmung von 1976 ist ein absoluter Klassiker, wurde aber 2013 nochmals verfilmt. Ich habe letzteren gesehen und muss zugeben, dass das war, bevor ich das Buch gelesen habe. Eigentlich dachte ich, das Buch wäre für mich einfach noch einmal eine etwas genauere Wiederholung des Filmes, doch ich habe mich geirrt! Dieses Buch spielt mit ganz anderen Dimensionen, durch die man gleichzeitig, begeistert, entsetzt, angeekelt und ekstatisch ist. Mit der Einordnung in ein Genre habe ich mich aber etwas schwer getan, zum einen ist es eine Fallstudie, dann aber auch wieder ein Thriller und irgendwie spielt auch dass übersinnliche mit hinein, hier durch das Element der Telekinese. Das Buch ist ein großer Erfolg gewesen und in vielen verschiedenen Ausgaben herausgekommen. Meine ist passenderweise Rot, was die viele Wut und das Blut perfekt umrandet und hat ein leicht angedeutetes Mädchen im Hintergrund, dessen Gesicht man aber nicht ganz sieht. Auch das passt perfekt. Zudem ist die Geschichte in drei Teile geteilt: "Blutsport", "Ballnacht" und "Trümmer" heißen die Abschnitte, was ebenfalls perfekt passt. Seltsamerweise hat das Buch auch keine Kapitel, doch an diesem Buch ist sowieso nichts "normal", "gewohnt" oder gar "durchschnittlich", also spielt das keine Rolle.Dieses Buch hat mich wirklich geschockt, zum Teil wegen der Entsetzlichkeiten, die sich ereignen, und zum anderen meine eigenen Gedanken dabei. Denn das, was die Hauptperson Carrie White erleben musste, wünscht sich niemand. Man durchleidet ihr Leben, möchte sie in den Arm nehmen und trösten, ihr sagen, dass alles gut wird, sie von ihrer kranken Mutter wegnehmen, die sie einsperrt und für ihre angeblichen Sünden bestraft, die keine Sünden sein können, weil sie natürlich sind. Sie bricht zum Beispiel beim Duschen nach dem Sportunterricht aufgrund ihrer ersten Periode in Panik aus, da sie nichts davon gewusst hat. Doch keiner ihrer Mitschüler versucht ihr klar zu machen, was das Blut zwischen ihren Beinen bedeutet, dass sie zur Verzweiflung treibt. Im Glauben, sie verblutet, bewerfen sie ihre Mitschüler mit Tampons und anderen Dingen, ziehen sie auf und lassen sie mit ihrer Todesangst kämpfen. Ihre Mutter jedoch, sperrt sie für ihre Sünde in eine kleine dunkle Kammer um für ihre Missetaten zu beten. Sie ist eine absolut wahnsinnige Frau, die sich ihrem religiösen Wahn hingibt und versucht ihre Tochter zur Unschuld der Welt zu erziehen, geradezu fanatisch und gespenstisch alles als Sünde abstraft. Eine Mutter, die sich selbst für ihr sündiges Leben hasst und ihrer Tochter zur absoluten Reinheit erziehen will, egal wie viel Kummer Carrie dabei ertragen muss. Egal, was sie ihrer Tochter dabei antut und sie sehr sie Carrie dadurch von der Gesellschaf isoliert.Ihre telekinetischen Kräfte sind für sie ein Segen, in ihrer sonst so abscheulichen Welt und verleihen ihr Kraft und Mut und schlussendlich auch die Kraft, sich an denen zu rächen, die ihr so lange Leid zugefügt.  Und diese Rache fällt auch sehr ausgiebig aus.Wie gesagt, ist das Faszinierende dabei, dass man als Leser nicht ein einziges Mal den Gedanken verspürt, dass sie ungerecht handelt. Insgeheim liest man die Worte, die ihre grausame Rache beschreiben und denkt sich, sie haben es verdient, sie haben es alle verdient und ist schier entsetzt über seine eigene Brutalität.Stephen King erzählt aus verschiedenen Perspektiven Carries Leben, aus ihrer Eigenen, teilweise aus der der Leuten, die sie kannten, die manche Dinge miterlebt hatten oder auch die Sicht ihrer Peiniger, die man aufhalten möchte und doch nur zusehen kann. Dabei greift King zu ungewöhnlich Mitteln, die mich erst erstaunt und dann begeistert haben. Er benutzt seriös wirkende Zeitungsausschnitte, Berichte aus fiktiven Büchern oder teilweise wissenschaftliche Abhandlungen um das Phänomen Carrie aufzuschlüsseln und schafft dadurch die nötige Distanz zum Leser, dass er sich ein gesamtes Bild der Lage machen kann. Immer mit einem angepassten Schreibstil, der nicht nur die Gedanken seiner Perspektivträger realistisch wiedergibt, sondern temporeich die Geschichte vorantreibt. Es zeigt sich schon am Schreibstil, dass der "Meister des Horrors", wie er oft genannt wird, keine Tabus und Grenzen kennt. Es werden die hässlichsten menschlichen Gedanken beschrieben, die einem eine Gänsehaut den Rücken hinunter jagen. Darüber hinaus übt er Kritik an den verschiedensten zentralen Themen unserer Gesellschaft wie Mobbing, Fanatismus, Egoismus usw.Einen wirklichen Protagonisten kann man in dieser Geschichte meiner Meinung nach nicht nennen. Natürlich dreht sich alles um Carrie, trotzdem werden auch andere Charaktere immer wieder beleuchtet und keinen kann man wirklich sympathisch finden. Sue, ein Mädchen, das Mitleid mit ihr hat und ihren Freund Tommy darum bittet, Carrie zu fragen, ob sie mit ihm auf den Ball geht, ist so ein Nebencharakter. Sie ist so ziemlich das Gegenteil von Chris, die Carrie verachtet und einen perfiden Racheplan erstellt um zu rächen, dass sie wegen ihr vom Ball ausgeschlossen wurde. Selbst Carrie, die durch ihre schreckliche Mutter so viel Leid erdulden muss und überall aneckt, ist mehr mit einem mitleidigen Gefühl denn mit Sympathie bedacht. Sie ist als erzählende Person aber erstaunlich schlüssig. Im Film wird sie leider eher als eine Art Monster dargestellt, das sie ja auch eigentlich ist, aber da ist noch mehr! Im Buch wird die komplette Spanne vom unschuldigen, braven Mädchen bis zum grausamen Monstrum,  dass sie gar nicht sein und nie werden wollte, dargestellt. Denn genau das ist der Punkt, an dem sich das Buch von dem Horrorfilm abgrenzt und zu einem tiefsinnigen Roman wird, der nicht nur ein Höllenszenario beschwört, sondern vor allem einen Einblick in eine hilflose Unschuldige bietet, die durch ihre Ohnmacht keinen anderen Ausweg mehr sieht. Carrie ist wie ein Tier, in die Ecke gedrängt und keine andere Wahl mehr sieht, als sich zu wehren und all ihre Wut hinauszulassen. Es ist unendlich traurig zu sehen, wie sie langsam "dahinrafft" und ihre Verzweiflung herauslässt. Sie denkt, sie hätte endlich Anschluss gefunden, etwas auf das sie ihre Hoffnung setzten kann, als sie von Tommy, einer der beliebtesten Jungen der High School, zum Schulball eingeladen wird, doch dann geht das Drama erst richtig los. Durch die vielen verschiedenen Ansichten, entsteht eine abgerundete Persönlichkeit, deren Beweggründe und Gedanken man gut verstehen kann. Auch gerade weil alle sie nur als Objekt sehen, für das sie irgendwie schon Mitleid aber vor allem Abscheu und Angst empfinden, sieht man sich als Leser zugehörig zu ihr und verspürt eine gewisse Hilflosigkeit, da man eigentlich weiß, was unausweichlich kommen wird weil es so kommen muss, aber nichts dagegen tun kann. Wie als einziger nimmt man alle Teile der Geschichte war, die sich nach und nach zu einem schlüssigen Puzzle entwickeln. Man sieht die Katastrophe, ihre Anfänge, ihre Gründe und ihre Auswirkungen. Und nicht immer geht King dabei in chronologischer Reihenfolge vor. Er nimmt gewisse Teile vorweg, fügt andere hinzu, so dass der Leser das Ende vorzeitig weiß und es trotz allem der Spannung nicht schadet. Eigentlich würde ich eher sagen, dass genau dieses Vorwegnehmen, dass man das Ende schon von vorneherein kennt genau das ist, was dem Leser wirklich das Herz bricht, denn er möchte das ganze Unglück aufhalten, doch das kann man nicht. Ich war die ganze Zeit extrem kribbelig und angespannt während ich das Buch gelesen habe, denn diese Spannung, die Brutalität und die Psychospielchen haben es eindeutig in sich! Das übernatürliche Element, ihre Gabe, ist da nur noch ein Extra um dem Ganzen einen bildreichen Rahmen zu bieten und die Handlung mit einem Knall enden lässt, der einen Leser zurücklässt, der nicht weiß, der die Katastrophe bedauern oder das tragische Schicksal von Carrie beweinen soll.„CARRIE WHITE BRENNT FÜR IHRE SÜNDEN!JESUS IRRT SICH NIE!“ Fazit:"Carrie" ist für mich ein durchwegs spannender Roman, mit einem noch immer aktuellen Thema, der einfach unglaublich gut konzipiert wurde! Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com

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  • Eine Kettenreaktion mit Folgen...

    Carrie
    Ruby13

    Ruby13

    06. September 2016 um 21:13

    Aussenseiter, Mobbingopfer, Mauernblümchen - das ist Carrie. Beliebt, nachtragend, fies - das ist Chris. Chris hasst Carrie und will sie vernichten. Doch sie weiss nicht, was in Carries Innerem wirklich schlummert. Sie weiss nicht wie sehr Carrie unter all ihren fiesen Streichen zu leiden hat. Sie weiss nicht, wie es ist, mit einer religiös-fanatischen Mutter zusammenzuleben, die einen selbst als die Ausgeburt der Hölle versteht. Sie weiss nicht, wie es ist Carrie zu sein. Trozdem denkt sie, dass Carrie eine Lektion verdient hat. Carrie soll die schlimmste Nacht ihres Lebens erfahren. Doch der Streich verursacht schnell eine Kettenreaktion, die schon bald tödlich für Chamberlain endet...Ich fand schon mal, dass sich das Ganze nach einem ziemlich spannenden Roman anhört, zumal dies mein erster King war und ich dementsprechend hohe Erwartungen hatte. Der Schreibstil ist zwar flüssig, wurde aber zwischendurch durch eingeschobene Gedanken abgehackt, die nie so wirklich zu passen schienen. Es sind schließlich auch Zeitungsartikel eingeflossen, die immer wieder die Handlungen auf eine Art und Weise erklärte oder ankündigte. Meins war das jetzt nicht, aber es gibt bestimmt Leute, denen es gefällt. Ich werde jetzt halt etwas überrascht. Die Tatsachen wurden fast erschreckend genau und sachlich geschildert, das Grauen war fast zum Greifen nahe. Trotzdem hätte es zwischendurch etwas mehr Spannung gebrauchen können. Gegen Schluss war die Handlung erschreckend, grausam, hat jedoch nicht gegruselt. Fazit: Schön geschrieben, etwas altmodisch. Gute Grundidee, bei der Umsetzung noch etwas Luft nach oben, auch was die Spannung betrifft. Habe von Stephen King eigentlich etwas mehr...gruseln erwartet. Ich hoffe, dass Friedhof der Kuscheltiere etwas mehr Gänsehaut verursacht. Trotzdem hat es sich gelohnt, es zu Lesen. Die Story hat einem einiges zum Nachdenken mitgegeben. 

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  • MEGA HORROR

    Carrie
    AnnabethAphrodiete97

    AnnabethAphrodiete97

    30. July 2016 um 21:52

    in diesem Buch geht es um ein Mädchen Namens Carrie der das Leben von jedem zur Hölle gemacht wird. Das Buch ist vom Stil her eine Mischung aus beschreibung der ereignisse, einem Wissenschaftlichen Bericht und Zeugenaussagen so wie der Beschreibung von Jugendlichen die dabei waren als errrinerung.Das Buch war für mich sehr gut doch man muss auf seelische Grausamkeit stehen um dieses Buch zu lesen den es geht tierisch unter die Haut. Ich wusste später nicht mehr wer mir leit tun sollte und wer nicht. Genauso ist die Frage auch am ende wer gut ist und wer Böse ich habe für mich keine entscheidung getroffen. Leider fängt das Buch schleppend an doch wenn man den ersten teil geschafft hat wird es sehr gut. es war Feinster psychohorror und wer es mag auf mehreren ebenen zu lesen und gerne Gänsehaut beim lesen bekommt und auch ab und zu geschockt sein mag sollte sich dieses Buch zu legen da es dann genau das richtige ist und meiner meinung nach ein Meisterwerk des Horrors ist. Da es ganz ohne monster oder übersinnliches auskommt im großen und ganzen sondern einfach nur die Grausamkeit der Menschlichen Natur zeigt.Vielleicht ist es deswegen auch so grausam weil man irgendwo eigenes Handeln wieder erkennt.

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  • Stephen Kings "Carrie"

    Carrie
    NiWa

    NiWa

    28. July 2016 um 09:20

    Carrie wird gnadenlos gepeinigt. In der Schule wird sie ständig auf die Schaufel genommen und daheim ist sie ihrer fanatischen Mutter ausgesetzt. So geht es schon ihr Leben lang. Dann naht der Abschlussball und Carrie hat die Hoffnung, endlich mal ein normales Mädchen sein zu dürfen. Doch ausgerechnet an diesem Abend bahnt sich eine Katastrophe an …„Carrie“ ist Stephen Kings erster Erfolg. Mit diesem Buch hat der Meister des Horrors sein Debüt gegeben und mich sofort in seinen Bann gezogen.Grundlegende Themen sind religiöser Fanatismus, Mobbing unter Jugendlichen, mysteriöse Kräfte und sie sind allesamt im Rahmen der amerikanischen Kleinstadt vereint. Obwohl dieses Werk schon älter ist, hat es an Aktualität sicher nicht eingebüßt und ist nach wie vor sehr lohnenswert. Von Beginn an weiß man, dass Carries Geschichte nicht gut ausgeht. Es ist von einem grauenhaften Inferno die Rede, von Carrie, dem Mädchen, das es verursacht hat, und es werden mehrere Perspektiven gewählt, die in einer Rückschau die Ereignisse betrachten.Oftmals nimmt man Carries Sicht der Geschehnisse ein. Carrie befindet sich in den Fängen einer Mutter, die ihr eigen Fleisch und Blut als Sünde ansieht, weil sie in ihrer Tochter das lebende Ergebnis körperlicher Lust vor Augen hat. Durch ihren religiösen Wahn treibt sie ihr Kind immer mehr an den gesellschaftlichen Rand und betet inständig, dass es so bleiben wird. In der Schule wird Carrie auf’s fürchterlichste gemobbt, sodass sich nicht einmal mehr die Lehrer zu helfen wissen. Anfangs ergibt sie sich stoisch in ihr Schicksal und leistet ihren Dienst als lebende Zielscheibe ab, bis sie trotz all ihrer Bemühungen die Gemeinheit ihrer Mitmenschen zur Weißglut treibt.Zudem werden Auszüge aus Berichten, Büchern, Tagebüchern, wissenschaftlichen Abhandlungen und Zeugenaussagen eingestreut, die meiner Meinung nach der ganzen Geschichte eine besondere Note und ein hohes Maß an Faszination verleihen. Die Ereignisse an der Schule erlebt man zusätzlich durch Carries Mitschüler, vor allem durch jene, wie zB Sue, die tragende Rollen spielten und später teilweise als Zeugen des Infernos zur Wort kommen.Kings Gespür für die handelnden Personen kommt bereits in seinem Debüt zu tragen. Auch hier zeichnet er präzise Charaktere, die in authentisch wirkenden Grauschattierungen gehalten sind. Er lässt Figuren aufleben, die eigentlich gut sind und durch die Dynamik der Ereignisse abgrundtief böse werden, und er zeigt, dass manches verwerfliche Verhalten, nur dem Reiz des Augenblicks geschuldet ist. Außerdem gipfeln die Ereignisse in einem Inferno, das die Hölle neidisch werden lässt. Carries Rache ist heiß, und es ist unabsprechbar, dass Mr. King damit einen großartigen Horror-Erstling geschaffen hat.Mich hat Stephen Kings „Carrie“ sehr fasziniert und sofort gebannt. Ihr trauriges Leben, die im wahrsten Sinne des Wortes gestörte Mutter und ihr Kampf um Zugehörigkeit, haben mich ergriffen und gleichzeitig abgestoßen, als ich sah, wozu es Carrie getrieben hat. Der Horror kommt natürlich nicht zu kurz, auch wenn er sich hier in einer sehr offensichtlichen Form die Ehre gibt, die im Gegensatz zu späteren Werken eher ungewöhnlich ist.Stephen Kings „Carrie“ habe ich mit großer Begeisterung gelesen und dabei jede Seite bis zum infernalischen Ende genossen. Traurig, einsam und gefährlich - am Ende mit höllisch heißer Rache versehen - lässt „Carrie“ kaum jemanden kalt, der ihr in Kings Debüt begegnen wird.

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    • 10
  • Spannender Horrorroman!

    Carrie
    Mimi_Schreiberling

    Mimi_Schreiberling

    02. July 2016 um 21:58

    Stephen Kings Erstlingswerk „Carrie“ war auch für mich der erste Roman, den ich vom „Master of Horror“ gelesen habe. Bisher kannte ich nur einige seiner Kurzgeschichten – und eben seine Autobiografie, die ich bereits rezensiert habe. Die Geschichte beginnt damit, wie Carrie mit ihren Klassenkameradinnen duscht und dabei zum ersten Mal ihre Periode bekommt. Da sie nicht weiß, was da mit ihr geschieht, gerät sie in Todesangst. Die anderen Mädchen machen sich jedoch einen Spaß daraus, sie mit Tampons und Binden zu bewerfen und „Stopf es zu!“ zu rufen. Dieses Erlebnis ist ein Trauma für Carrie, an dem sie während der ganzen Geschichte zu knabbern hat. Auch als sie gegen Ende des Romans auf Rache sinnt, erinnert sie sich an den Vorfall im Duschraum. Sofort wird klar: Carrie ist eine Außenseiterin. Keiner in der Klasse mag sie. Auch zu Hause hat sie es nicht leicht, denn ihre Mutter ist von einem geradezu abnormalen religiösen Fanatismus besessen und behauptet, Carries Periode sei eine Strafe Gottes. Im Verlauf der Handlung beginnt Carrie jedoch, sich zu wehren. Das hat sie für mich sehr sympathisch gemacht. Sie hat sich nicht mehr in ihre Opferrolle zwängen lassen, sondern den anderen gezeigt, was sie drauf hat. Auch wenn das Ganze in einem schrecklichen Desaster endet. Weiterlesen? Hier geht's zu meiner kompletten Rezension: https://myna-kaltschnee.com/2016/02/14/rezension-carrie/

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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2016

    Lesesommer
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    In guter alter Tradition starten wir auch in diesem Jahr wieder in die sommerliche Jahreszeit mit unserem großen LovelyBooks Lesesommer! Ihr dürft euch dieses Mal wieder auf spannende Aufgaben und viele tolle Buchtipps freuen. Jede Woche findet ihr auf unserer Aktionsseite eine neue Verlosung mit großartigen Büchern für die Sommerzeit.Erneut möchten wir mit euch 10 Wochen lang über fesselnde Sommerlektüren diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch im Laufe des Lesesommers verschiedene Aufgaben stellen, die ihr bis zum 7. August in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt. Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln – bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Auf unserer Übersichtsseite findet ihr außerdem jede Woche neue Buchtipps und könnt sommerliche Buchpakete gewinnen!Wer bis zum Ende des Lesesommers am 7. August die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt eine literarische Wochenendreise nach Verona (Anreise und 2x Übernachtung inkl. Frühstück)! Dort könnt ihr auf den literarischen Spuren von Romeo und Julia wandeln!Außerdem gibt es für die Plätze 2 - 5 je ein schönes Buchpaket mit neuem Lesestoff. Zusätzlich verlosen wir noch unter allen Teilnehmern 5 weitere Buchpakete unabhängig von der erreichten Punktezahl.Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema "Ich bin dabei!" an und stellt euch gerne ein bisschen vor. Wer noch überlegt, ob er mitmachen möchte, der kann gern auch später noch einsteigen!Wenn ihr über Twitter, Instagram oder Facebook über den Lesesommer berichtet, darüber plaudert oder Fotos teilt, freuen wir uns, wenn ihr den Hashtag #LBlesesommer verwendet!Wir freuen uns auf viele sommerliche Buchtipps, sonnige Lesestunden – egal ob im Urlaub am Strand oder daheim auf dem Balkon – und natürlich aufs Lesen wundervoller Bücher!P.S.: Alle Blogger unter euch dürfen sehr gern die Grafik, die ihr hier oben im Thema findet, in ihrem Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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    • 4591
  • Spannend mit viel Gänsehaut.

    Carrie
    EllaEclipse

    EllaEclipse

    09. June 2016 um 21:12

    Klappentext: Carrie war schon immer anders. Wegen ihrer unbeholfenden Art ist sie in der Schule eine Außenseiterin und wird gnadenlos gehänselt. Zu Hause leidet sie unter dem religiösen Fanatismus ihrer Mutter. Nur ein einziges Mal fühlt sich Carrie so wie all anderen Mädchen: Als sie zum Schulball eingeladen wird. Doch der Abend endet nach einem grausamen Streich in einer Katastrophe. Denn Cariie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Einer Gabe, die sie ein Inferno entfesseln lässt, gegen das die Hölle wie ein lieblicher Garten Eden aussieht... Meine Meinung: Carrie war mein ersten Buch von Stephen King und sicherlich nicht mein Letztes! Etwas so harmloses wie ein kleines unschuldiges Mädchen zu so einem Monster zu machen ist wohl echt typisch Stephen King. Welche Fähigkeiten dieses sowieso schon vom Leben bestrafte Mädchen entwickelt ist der absolute Wahnsinn. Und die Mutter nur gestört, mehr vermag man nicht zu sagen. Was die Leute in ihrer Umgebung mit ihr anstellen ist furchtbar, sie tat mir bis zum Schluss einfach unfassbar doll leid, sie wollte nur ihre Rache für soviele Jahre der Unterdrückung und die hat sie zu 100% bekommen mit Sternchen. Stephen King hat es einfach nur fantastisch rübergebracht, da kommt man sehr ins nachdenken. Diese Fähigkeit die Carrie besitzt ist ja auch nicht nur ein Mythos, übertrieben dargestellt aber auf keinen Fall unmöglich! Nur schade, dass es so kurz und dünn war. Und diese Texte der Psychater etc. waren teilweise nicht so meins. Deswegen 4/5 Sternen für ''Carrie''

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  • Meister des Horrors

    Carrie
    verruecktnachbuechern

    verruecktnachbuechern

    16. May 2016 um 11:04

    „Carrie“ ist der erste Roman von Stephen King.Das dieses fantastische Werk erschienen ist, verdanken wir seiner Frau. Sie hat das Buch aus dem Müll gefischt und King hat es dann veröffentlicht und wurde zu einem weltbekannten Autoren.King bringt mit „Carrie“ einen ganz neuen Horror in die Welt. Waren es vorher Vampire und Werwölfe, ist es nun ein Mädchen.Carrie hat es nicht leicht. Sie wird in der Schule gemobbt und lebt zu Hause mit einer fanatischen Mutter.Sie besitzt die Gabe der Telekinese. Im Alter von drei Jahren lässt sie Steine auf ihr Haus regnet. Dann hält sich ihre Gabe bedeckt und wird erst wieder mit 16 hervorgebracht.Am Anfang der Geschichte hat Carrie ihre erste Periode, unwissend wie sie ist denkt sie, dass sie verblutet. Ihre Schülern werfen sie mit Tampons und Binden ab und Zuhause von ihrer Mutter zur Strafe in die Besenkammer zum Beten gesperrt.Das Leben von Carrie wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.Mal wird es aus ihrer Sicht erzählt, dann wieder von Leuten die sie kannten.Auch sind manche Kapitel Auszüge aus fiktiven Abhandlungen, Büchern und Zeitungsartikel.Dieses stilistische Mittel macht die Geschichte noch mal interessanter.King schafft es, das der Leser Mitgefühl für Carrie entwickelt.Man möchte sie in den Arm nehmen und trösten.Ich verstehe sogar ihre Reaktion auf der Ballnacht.Ein unglaubliches Buch und ich kann nicht glauben, dass ich es erst jetzt gelesen habe.

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