Stephen King Carrie

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Inhaltsangabe zu „Carrie“ von Stephen King

In der Schule eine Außenseiterin, zu Hause von der Mutter und ihrem religiösen Fanatismus unterdrückt - wie jeder andere Teenager versucht Carrie sich aus dieser Situation zu befreien. Doch Carrie ist kein normaler Teenager. Sie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Eine Gabe, die es ihr ermöglicht, ein Inferno zu entfesseln, gegen das die Hölle ein lieblicher Garten Eden ist -

Stephen King ist einfach nur genial, er schafft es mit Worten eine Stimmung zu generieren wie kaum ein anderer...

— Londonrain

Stephen king pur!!!

— Edaaa

Ein wahrer Albtraum, der genial erzählt wurde! Ich liebe es!

— LiveReadLove

Ein Buch, dass dich in Rage und Mitleid ziehen wird.

— amelira

Ein Mädchen mit unglaublicher Macht. Und unglaublichem Zorn!

— Nanniswelt

Irgendwie hat mir der Film besser gefallen, bin selbst darüber schockiert ^^

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Ein perfektes "Einsteigerbuch" für zukünftige Horror-Junkies! Konnte es nicht aus den Händen legen.

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    Carrie

    Powerschnute

    29. December 2017 um 10:21

    ‚Carrie‘ war der Roman, der Stephen King berühmt gemacht hat. An die Verfilmung mit Sissy Spacek erinnere ich mich noch sehr gut. Das Buch selbst ist eigentlich sehr schnell gelesen. Zeitungsartikel, Buchausschnitte, Polizeiberichte und Gerichtsprotokolle ergänzen die Erzählung über Carietta – kurz Carrie – White, die von ihren religiös-fanatischen Mutter allein großgezogen wird und mit 16 Jahren in der Schule unter der Dusche ihre erste Periode bekommt. Geschockt, weil sie nicht darüber aufgeklärt wurde, und panisch wird sie von ihren Klassenkameradinnen gehänselt, ausgelacht und erniedrigt. Doch auch daheim findet sie keine Unterstützung und wird von ihrer Mutter beschimpft und misshandelt. Zur Strafe für ihre ‚Sünde‘, denn nur Frauen, die gesündigt haben, werden mit der Blutung bestraft, wird sie in die Besenkammer gesperrt.Einzig die Sportlehrerin setzt sich dafür ein, dass die schuldigen Mädchen, die Carrie so gedemütigt haben, bestraft werden. Eines der Mädchen, Chris Hargensen schwört jedoch ihren persönlichen Rachefeldzug. Chris ist dabei das typische Beispiel für eine verwöhnte junge Frau, die von ihren Eltern alles bekommt, was sie möchte und sich nie den ernsthaften Konsequenzen ihres Handels gegenüberstellen muss. Sue Snell, die ebenfalls mitgelacht und gehänselt hat, wird jedoch von ihrem schlechten Gewissen geplagt. Sie ist erschrocken über ihr eigenes Verhalten und will es wieder gut machen. Das muss man ihr wirklich zu Gute halten. Sie überredet ihren Freund dazu, Carrie zum Frühlingsball einzuladen, was er auch tut.Carrie ist sich indes aber ihrer telekinetischen Kräfte bewusst geworden und widersetzt sich dem Willen ihrer Mutter immer mehr. Auch gegen Mutter White’s Willen sagt sie zum Frühlingsball zu. Und damit nimmt das Unglück seinen Lauf.Chris und ihr Freund suchen nach einer Möglichkeit, Carrie nochmals zu erniedrige und es ihr heimzuzahlen. Sue bleibt daheim und hoffe, dass Carrie einen tollen Abend hat. Carries Mutter verliert sich in ihrem Fanatismus. Und Carrie geht mit gemischten Gefühlen zum Ball, weil sie nicht erwartet, dass es ihr anders ergehen wird, als an anderen Tagen, auch wenn sie es insgeheim hofft, dass sich die Dinge von nun ab ändern werden.Das Buch zeigt sehr deutlich, wie grausam (junge) Menschen sein können. Das ist eine Thematik, die King in vielen seiner späteren Romane immer wieder aufgegriffen hat und auch heute, über 40 Jahre später ist es immer noch brandaktuell. Dass zu den seelischen Grausamkeiten der Jugendlichen in den dem Buch auch noch der Fanatismus der Mutter dazu kommt, mach es umso schlimmer. Carrie kennt keinen sicheren Hafen. Sie weiß nicht, was Vertrauen bedeutet. Und deswegen bangt man umso mehr mit, dass Carrie doch einfach nur einen schönen Abend hat. Dass Carrie danach Freunde findet und ein Leben führen kann, in dem Vertrauen, Freundschaft und Respekt eine Rolle spielen. Man weiß in gewisser Weise, was passieren wird. Man fragt sich, was wäre gewesen, wenn keiner gelacht hätte? Dass Carrie am Ende einfach nur noch einen Kurzschluss hat und sich all ihre angestaute Wut und Verzweiflung in einem Akt der Zerstörung entladen, ja, es ist verständlich, und es fällt etwas schwer zu denken, dass die anderen es doch nicht anders verdient hatten.FazitEs ist ein erschreckendes Buch. Es ist ein trauriges Buch. Es ist ein bedrückendes Buch. Noch erschreckender wird es, wenn einem bewusst wird, dass auch heute 40 Jahre später junge Menschen solche seelischen Grausamkeiten begehen. Auch, dass es immer noch junge Menschen gibt, die aus dem Leid dieser Grausamkeiten heraus nur den einen Weg der ‚Rache‘ sehen. Wenn sich in 40 Jahren nichts geändert  hat, was wird dann in weiteren 40 Jahren sein? Wird ‚Carrie‘ dann immer noch so eine Aktualität besitzen? Ganz unabhängig von der telekinetischen Fähigkeit….der Schrecken hier kommt nicht vom Übernatürlichen sondern vom Menschlichen. Und irgendwie wünscht man sich, dass dieser Schrecken irgendwann ausstirbt, weil der Mensch dazu lernt. Mal sehen, wie es in 40 Jahren sein wird. ‚Carrie‘ ist definitiv lesenwert und regt sehr zu denken an.

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  • Faszinierend...

    Carrie

    Londonrain

    28. December 2017 um 19:15

    ... wie Stephen King es schafft, mit Worten eine Stimmung zu generieren. Seine Charaktere haben Tiefgang, selbst unangenehme Personen haben eine positive Seite und man kann ihre Motive nachvollziehen. Mir gefällt der Perspektivwechsel in "Carrie" - unterschiedliche Personen kommen zu Wort und schildern die Story aus ihrer Sicht. Ein tolles Stilelement, dass die Spannung voran treibt, ist das Nutzen von Zeitungsartikeln - in diesen wird dem Leser nur soviel verraten, dass er von Anfang an ahnt, dass es ein böses Ende nehmen wird. Gerade deshalb kann man es als Leser kaum erwarten zu erfahren, was denn nun genau passiert ist... einfach nur genial!

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  • Ein grandioses Erstlingswerk

    Carrie

    SweetSecret33

    15. November 2017 um 10:41

    In der Schule eine Außenseiterin, zu Hause von der Mutter und ihrem religiösen Fanatismus unterdrückt – wie jeder andere Teenager versucht Carrie sich aus dieser Situation zu befreien. Doch Carrie ist kein normaler Teenager. Sie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Eine Gabe, die es ihr ermöglicht, ein Inferno zu entfesseln, gegen das die Hölle ein lieblicher Garten Eden ist. In der Schule eine Außenseiterin und von allen gemobbt. Zuhause von ihrer Mutter mit ihrem religiösen Fanatismus gequält – das ist Carrie eigentlich ein ganz normales Mädchen doch sie hat eine Besondere Gabe – Die Telekinese! Auf dem Abschlussball kommt es dann zur Katastrophe. Carrie wird durch einen perfiden Plan vor allen lächerlich gemacht! Darauf hin setzt sie ihre Fähigkeit gegen ihre Peiniger ein und startet einen Rachefeldzug des Grauens. Stephen Kings erster Roman, weitläufig bekannt, mehrfach Verfilmt – und das zurecht. Die Geschichte um Carrie ist genial und dicht erzählt. Ich mag den typischen Stephen King Schreibstil total. Auch die Charaktere waren richtig gut dargestellt. Ich habe absolut mit Carrie mitfühlen können, weil es einfach nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt was sie alles hat durchmachen müssen. Die Story ist zusätzlich durch Zeitungsartikel, Interviews und sachliche Auszüge zum Thema Telekinese aufgebaut. Fazit Ich gebe Carrie eine klare Leseempfehlung, einfach weil die Story überzeugend und nachvollziehbar ist!

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  • Sein erstes Buch, was gut gelungen

    Carrie

    amelira

    28. October 2017 um 21:08

    Stephen Kings Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, jedoch
    manchmal etwas anstrengend.

    An manchen Stellen hat es sich langezogen.

    Das Buch ist durch Interviews, Zeitungsartikel und der eigentlichen Geschichte aufgebaut.
    (Die Interviews und Zeitungsartikel sind mit der Geschichte unmittelbar verbunden.)


    Die Geschichte ist unglaublich mitfühlend.
    Es bringt einen zum Rasen und Kopf schütteln.


  • Sehr enttäuschend

    Carrie

    funne

    10. October 2017 um 17:08

    Carrie White ist wortwörtlich das Opfer der Schule. Niemand wird mehr gemobbt als sie. Und als ein unerwartetes, traumatisches Ereignis eine größere Mobbing-Attacke als sonst auslöst, tritt etwas aus Carries Unterbewusstsein ans Tageslicht: Eine unheimliche, starke Kraft, die alle bereuen lassen, was sie Carrie jemals angetan haben...Meine Meinung:Als großer (und von Buch zu Buch zwiesgepaltener) Fan von Stephen King war ich sehr gespannt auf das Buch. Nicht nur, weil es eines der bekanntesten ist und es mittlerweile zwei Verfilmungen davon gibt, sondern vor allem, weil es Kings erstes Buch war. Bei manchen seiner Bücher schläft man zwischendurch fast ein. Andere sind unglaublich gruselig, andere einfach nur spannend. Deswegen bin ich bei jedem Buch aufs neue gespannt, wie es auf mich wirken wird. Bei Carrie muss ich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht war. Die Geschichte und ihre Handlung sind gut, ließen sich aber auf 50 Seiten erzählen. Das wäre dann sogar noch spannend gewesen. Aber das Buch wurde durch Gedanken von fremden Leuten, von Vorerzählungen und Nacherzählungen und bla und bla gestreckt, sodass die ganze Spannung sich im Allgemeinbild total verloren hat. Das war enttäuschend! Mehrere sehr ähnliche Szenen wurden sogar mehrmals aus unterschiedlicher Sicht erzählt, was mich an das erinnert, was mich auch "Die Arena" hat langweilig finden lassen... Also sehr schade. Ich hatte mehr erwartet, aber was soll's.http://funneswelt.blogspot.de/2017/10/rezension-stephen-king-carrie.html

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  • Ein Mädchen mit unglaublicher Macht. Und unglaublichem Zorn.

    Carrie

    Nanniswelt

    24. September 2017 um 17:42

    Carrie White ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter Margaret zusammen. Ihr Vater hat die Familie verlassen, als Carrie noch ein Baby war. Durch die fanatisch-religiösen Einstellungen der Mutter leidet das junge Mädchen erheblich und durch ihre schüchterne und devote Art, ist sie für ihre Mitschülerinnen ein leichtes Opfer. Tägliche Erniedrigungen erlebt sie vor allen durch die beliebte Mitschülerin Chris, die zusammen mit ihrer Clique keine Gelegenheit auslässt um Carrie bloß zu stellen. Lediglich Sue Snell versucht Carrie nett zu behandeln und ihr Selbstbewusstsein aufzubauen. Auch die Sportlehrerin ermutigt die schüchterne 16-Jährige, sich selbst zu entfalten und fällt eine harte Strafe für die Clique um Chris: diese werden vom Abschlussball ausgeschlossen. Chris schwört auf Rache und entwickelt mit einigen Leuten einen perfiden Plan, Carrie auf dem Abschlussball lächerlich zu machen. Diese indes kann ihr Glück kaum fassen, als sie von Tommy zum Ball eingeladen wird. Am Abend des Balls kommt es zur Katastrophe, als Carrie ihre mysteriösen Fähigkeiten gegen ihre Peiniger einsetzt. Eine Nacht des Grauens beginnt. Stephen King der Meister des Horrors hat mit diesem Roman eine Story geschaffen, in die sich der Leser gleich hineinversetzen kann. Viele kennen sicherlich das Gefühl der Hilflosigkeit, wenn man Opfer der Mitschüler seiner Schule wird. Die zusätzlichen häuslichen Probleme Carries werden deutlich vermittelt und die Story baut sich bis zum Finale hin immer mehr auf. Es ist ein schleichender Prozess bis zur Eskalation, was das Lesen nochmal spannender gestaltet. Carrie erregt durchaus Mitleid beim Leser, aber auch Misstrauen und die anderen Charaktere allen voran Chris beginnt man schon bald zu verteufeln. Im richtigen Licht und zum richtigen Zeitpunkt gelesen ist diese Lektüre ein absoluter Gruselschocker, die einem schon mal einen Schauer über den Rücken jagen lässt. Wie von King gewohnt, wartet das Finale in absoluter Grausamkeit auf und bringt die bis dahin geführte Spannung zur Explosion. Für Horrofans wirklich ein Hochgenuss. 

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  • Tolle Story

    Carrie

    MellisBuchleben

    17. August 2017 um 14:48

    Meiner Ansicht nach wurden die Charaktere in diesem Buch, vor allem Carrie, sehr gut dargestellt. Ich habe mit ihr mitfühlen können, weil ihre Gefühle sehr gut nachvollziehbar sind. Der Leser versteht, warum sie so geworden ist, wie sie ist, weil auch ihre Mutter und deren Beziehung zu ihrer Tochter so gut ausgearbeitet sind. Die Handlung um Carrie ist immer wieder unterbrochen durch Zeitungsartikel und Auszüge aus Sachbüchern zum Thema Telekinese, da Carrie diese Fähigkeit zu besitzen scheint. Das hat mir sehr gut gefallen, da sich diese Artikel und die übernatürlichen Elemente in diesem Buch gut miteinander verknüpfen und auf gewisse Weise nachvollziehen lassen. Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch für mich keine Längen aufwies, da es mich sehr interessiert hat. Ich habe ja schon einige Bücher von Stephen King gelesen und bisher war für mich die Langatmigkeit der größte Kritikpunkt an seinen Werken. Doch dies war hier zum Glück nicht der Fall, so dass ich das Buch relativ schnell durchlesen konnte. Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen, so dass ich dem Buch vier Herzen vergebe.

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  • Tolle Protagonistin, die zum Teil auf einer wahren Begebenheit beruht.

    Carrie

    AmyJBrown

    02. August 2017 um 18:39

    Carrie war schon immer anders. Wegen ihrer unbeholfenen Art ist sie in der Schule eine Außenseiterin und wird gnadenlos gehänselt. Zu Hause leidet sie unter dem religiösen Fanatismus ihrer Mutter. Nur ein einziges Mal fühlt sich Carrie so wie alle anderen Mädchen: Als sie zum Schulball eingeladen wird. Doch der Abend endet nach einem grausamen Streich in einer Katastrophe. Denn Carrie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Einer Gabe, die sie ein Inferno entfesseln lässt, gegen das die Hölle wie ein lieblicher Garten Eden aussieht.   Das Mitleid, das King bereits am Anfang in mir geregt hat, wirkte durch das ganze Buch wie ein Kleber auf mich. Ich musste jeden Tag weiter lesen, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht.   Ich war geschockt von dem Leben, das Carrie aushalten musste. Zum einen ist da ihre fanatisch religiöse Mutter, die sie geistig und auch körperlich misshandelt, zum anderen wird sie in der Schule auf Übelste gemobbt. Und der Gedanke daran, dass Stephen King früher ein Mädchen kannte, das gemobbt wurde und ihn zu Carrie inspiriert hat, lässt mir das Herz bluten.   Carrie ist das erste von Stephen King, 1974 in den USA und dann 1977 auch in Deutschland veröffentlichte Buch.

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  • Sehr gut

    Carrie

    aliinaa1309

    23. April 2017 um 18:56

    Achtung! Veraltete Rezension.Also ich fand die Thematik dieses Buches wirklich echt toll. Das Buch konnte man eigentlich ganz flott lesen.  Zu sehen wie jemand unter starkem religösem Einfluss lebt ist interessant. Das Verhalten von Carries Mutter fand ich irgendwie nicht realistisch aber trotzdem nicht abgrundtief schlecht. Die Idee im Buch Zitate oder Interviews einzubringen gefiel mir echt gut. Diesmal war der Schreibstil etwas besser aber ich konnte mich, wie auch bei Joyland, nicht so einfinden. Ansonsten fand ich das Buch echt lesenswert. Man sieht einfach das Leben eines Mobbing Opfers.

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  • Ein Klassiker

    Carrie

    Insomnia1106

    26. March 2017 um 16:11

    Bei dem Namen "Carrie" klingelt es wohl bei den meisten Menschen. Ob Buch oder Film, meist hat man schon etwas davon gehört. Nach und nach baut sich mein King-Stapel so langsam ab und das Buch "Carrie" war nun an der Reihe. Ein ganz besonderes Buch, wie ich finde.Worum geht es?Carrie war schon immer anders. Wegen ihrer unbeholfenen Art ist sie in der Schule eine Außenseiterin und wird gnadenlos gehänselt. Zu Hause leidet sie unter dem religiösen Fanatismus ihrer Mutter. Nur ein einziges Mal fühlt sich Carrie so wie alle anderen Mädchen: Als sie zum Schulball eingeladen wird. Doch der Abend endet nach einem grausamen Streich in einer Katastrophe. Denn Carrie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Einer Gabe, die sie ein Inferno entfesseln lässt, gegen das die Hölle wie ein lieblicher Garten Eden aussiehtKings großer Auftakt gelang mit diesem Buch. Carrie ist ein ganz besonderes Mädchen. Während der Geschichte leidet man mit ihr. Wir erleben ihren Schulalltag, die Hänseleien. Ihr Charakter wächst einem schnell ans Herz, denn tief im inneren ist ein nettes und liebes Mädchen verborgen. Der Schreibstil ist wie immer sehr flüssig, ohne große Außschweifungen. Zwischendurch lesen wir Nachrichtenartikel, Berichte über Telekinese und zum Schluss auch Briefe, die von den wenigen Überlebenden geschrieben wurden. Durch diese Abwechslung ist es wahnsinnig spannend, und Telekinese ist sowieso ein sehr interessantes Thema. Der große Höhepunkt ist eindeutig wie Carrie beim Abschlussball der Kragen platzt. Ihr ganzer Charakter ändert sich, aber ich möchte nicht zu viel verraten, lest selbst.Ganz toll finde ich noch die Nebendarsteller. Es gibt Menschen die haben ihre Schuld eingesehen, versuchen zu Carrie zu halten. Dann gibt es im Buch natürlich die bösartigeren Mitschüler, bei denen nun noch mehr der Hass gegen sie entfacht wurde. Diese Gegenüberstellung zweier Seiten ist genial. Ein ganz geniales Buch, welches viele Themen anspricht. Gerade rund um das Thema Mobbing sieht man in diesem Buch nur zu gut wie man unschuldige Menschen kaputt machen kann und wohin das alles mit einer kleinen Hänselei führen kann. Ich könnte mir das Buch auch wahnsinnig gut als Schullektüre vorstellen.Auch die Verfilmungen sind zu empfehlen. Natürlich erfährt man im Buch mehr, auch über die Hintergründe usw., nichtsdestotrotz sind die Verfilmungen auch empfehlenswert.5*, wie immer ein grandioser King.

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  • Die Erwartungen nicht erfüllt ...

    Carrie

    buechertum

    16. March 2017 um 12:39

    "Carrie" war mein Einstieg in die Welt von Stephen King. Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen, aber das Buch hat mich sehr enttäuscht. Die Geschichte ist an sich gut überlegt. Carrie finde ich als Charakter auch überzeugend. Irgendwie fehlt aber dem Buch ein bisschen Schwung. Die eingeschobenen Zeitungsartikel und Zeugenaussagen haben mich sehr gestört. Die Handlung wurde eher dadurch abgehackt. Mein Lieblingsbuch wird es nicht.

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  • Geht unter die Haut

    Carrie

    Monika_Grasl

    03. March 2017 um 13:51

    Stephen King gelang mit Carrie sein großer Durchbruch - zurecht muss man sagen, denn kaum einer schafft es die Themen Mobbing, Hass und Vorurteil so in ein Werk zu verpacken, dass der Leser dranbleibt. Die Schreibweise fesselt einem an die Seiten. Die Charaktere wirken sehr aus dem Leben gegriffen. Bei manchen kommen einem selbst Erinnerungen an die eigene Schulzeit wieder und reflektiert, zu welcher Gruppe man in der Schule selbst einmal zählte. Zudem gelingt es King ausgezeichnet seinen Blick auf beide Seiten zu lenken. Sowohl Opfer als auch Täter sind bei ihm keine Unschuldslämmer und zudem ist Carrie in einer Zeit wie der heutigen wohl präsenter den jäh.   Fazit: Die Protagonisten verursachen sowohl Abscheu als auch das Gefühl der betreffenden anderen Seite beizustehen. Die Thematik ist heute noch genauso allgegenwärtig wie zu ihrer Entstehungszeit und hat nichts an Präsenz verloren.

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    • 6
  • Ein toller Auftakt dafür, was von King im Anschluss kommen wird

    Carrie

    Lee-Lou

    30. January 2017 um 16:03

    Carrietta White ist ein 16-jähriges Mädchen, das zusammen mit ihrer Mutter in einer Kleinstadt im Süden der USA lebt und ist dem religiösen Fanatismus ihrer Mutter gnadenlos ausgesetzt.  Obwohl Carrie nahezu ihr ganzes Leben lang unter den diabolischen Strafen ihrer religiös-fanatischen Mutter leidet und dadurch eine sehr unsichere Persönlichkeit hat, wird sie auch noch immer wieder die Zielscheibe von heftigen Hänseleien ihrer Mitschüler.  Telekinese ist die Gabe, die in Carrie schlummert und von der kaum jemand etwas ahnt. Als Carrie vollkommen unerwartet zum Abschlussball eingeladen wird, wird sie auch dort wieder zum Opfer eines grausamen Streiches.  Dieser Streich, der bis dahin alles andere übersteigt, ist der Auslöser dafür, dass Carrie ihrer Fähigkeit freien Lauf lässt und löst dadurch eine Katastrophe aus, die nicht nur die Schüler in ihrer Umgebung trifft. Persönliche Meinung:  Ich habe schon einige Romane von Stephen King gelesen und kann daher mit gutem Gewissen sagen, dass Carrie aus all der Masse ganz extrem heraussticht. Carrietta White ist für mich eine Protagonisten, wie man sie nur selten in Büchern findet.  Allein schon die telekinetische Gabe macht dieses Buch unglaublich interessant. Dabei steht die Telekinese nicht einmal im Vordergrund. Sondern tatsächlich Carrietta White selbst. Für mich ist dieses Buch irgendwie auch ein Spiegel. Ein Spiegel, der auf unsere heutige Gesellschaft gerichtet ist. Denn Carrie ist ein junges Mädchen, das von ihrer kompletten Umgebung - allen voran ihre eigene Mutter - über viele, viele Jahre einfach nur fertig gemacht wird wo es nur geht... und darauf liegt auch der Fokus in dieser Geschichte.  Jedes Mal, wenn die Mutter eine Rolle spielte, standen mir die Haare zu Berge.  Diese Frau hat einen derart bösen religiösen Fanatismus, dass sie sich selbst nicht an ihre "Regeln" hält und stattdessen ihre eigenen aufstellt, Carrie immer wieder bestraft und ihr Handeln mit der Aussage, dass diese Regel, oder diese Strafe vom Herrn komme, quasi rechtfertigt.  Diese Art, wie King sie hier beschreibt, hat sie für mich zu einen der sadistischsten Figuren überhaupt gemacht. Hier merkt man allerdings ganz schön, dass es sich um Kings Erstlingswerk handelt. Was jedoch absolut nicht schlimm ist, da wahrscheinlich gefühlt jeder weiß, wie King heute schreibt und wie er seine Leser, mit dem was er schreibt, einfach nur fesselt. Interessant ist vielleicht auch zu wissen, dass Stephen King für Carrie sozusagen eine Vorlage hatte. Denn in seiner Kindheit kannte er selbst ein Mädchen, neben das sich nie jemand setzen wollte. Ein Mädchen, das total verschlossen und schüchtern war und deshalb für andere sehr seltsam rüberkam. Jahre später hat sie sich auch noch das Leben genommen. 

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  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  • einfühlsames Drama um eine Aussenseiterin

    Carrie

    Navi_M_Gray

    29. December 2016 um 11:11

    Meine Wertung: ★★★☆☆ 3/5Autor: Stephen KingTitel: CarrieOT: Carrie, 1974Verlag: Bastei LübbeISBN: 9783404131211Deutsche Erstausgabe: 1987Seiten: 329Einband: KartoniertGenre: HorrorDazu passt: Feuerkind- Diese Rezension ist bis zum bersten mit Spoilern gefüllt - "Bücher verändern sich, jedes Mal, wenn man sie liest", sagt Herr Koreander in Michael Ende's "Die unendliche Geschichte". Er hat recht. Als ich Carrie erstmals gelesen habe, es war irgendwann 2001, also vor gut 15 Jahren, empfand ich die Einschübe aus Verhör, Studien und Büchern als eXtrem störend. Heute, 15 Jahre später, betrachte ich sie als spannend und interessant - und dennoch ist meine Wertung wohl die gleiche, wie ich sie damals abgegeben hätte.Mir ist es ein Rätsel, wieso King ausgerechnet mit diesem Werk der Durchbruch gelungen ist. Wieso "Carrie" als "Horror" bezeichnet wird, ist mir ebenfalls unerklärlich.Das einzig schockierende, was in die Nähe von Horror und Grauen rückt, ist die religiöse Obsession von Carries Mutter, Margaret White.In "Carrie" wird der Leidensweg der jungen Carietta White geschildert. Von einem süssen und hübschen kleinen Mädchen wandelte sie sich in einen übergewichtigen und pickligen Teenager, der als recht abstossend beschrieben wird. An jeder Schule braucht es einen Aussenseiter und an der Chamberlain High School ist es Carrie White.Obschon sie bereits im Alter von 3 Jahren erstmals ihre telekinetischen Fähigkeiten nutzte, um Steine auf ihr Haus regnen zu lassen, tauchen diese Kräfte erst 13 Jahre später wieder auf. Auslöser, so wird im fiktiven Buch "Als der Schatten explodierte. Der Fall Carietta White: Dokumentierte Tatsachen und spezifische Schlussfolgerungen", Tulane University Press, 1981 von David R. Congress, erwähnt, sie wahrscheinlich das Einsetzen der Periode und die damit verbundene Tortur gewesen.Carrie, die erstaunlicherweise, nie zuvor etwas von der Periode gehört hat und in dem Glauben erzogen worden ist, nur schlechte Frauen bekämen Brüste aka Schmutzigekissen, ist geschockt und glaubt zu verbluten, als sie erstmals ihre Tage bekommt. Dies im Duschraum nach dem Sportunterricht. Ihre Mitschülerinnen machen sich, einmal mehr, einen Spass daraus und bewerfen Carrie mit Tampons und Binden. Dazu brüllen sie unentwegt "Stopf es zu!"Angeführt werden sie von Chris Hargensen, die einen unerklärlichen Hass auf Carrie hat/bekommt.Die Sportlehrerin Miss Desjardin kommt hinzu und ist fassungslos, als sie realisiert, dass Carrie zu Tode verängstigt ist und glaubt sterben zu müssen.Carrie sitzt im Büro des Schuldirektors, wo sie mittels Telekinese einen Aschenbecher zu Boden springen lässt und wird schliesslich nach hause geschickt. Miss Desjardin bestraft die Mädchen, in dem sie sie zum Nachsitzen verdammt. Nachsitzen auf dem Sportplatz. Wer schwänzt, darf nicht zum Abschlussball. Dies beeindruckt Chris Hargensen gar nicht und sie droht mit ihrem Vater, dem geleckten Herrn Anwalt, der später dann seinen Weg ins Büro des Schuldirektors findet und von diesem platt gemacht wird.Chris ist vom Abschlussball ausgeschlossen, was sie natürlich daran hindert, dennoch dort zu erscheinen. Zusammen mit Billy Nolan, ihrem gegenwärtigen "Freund".Sue Snell macht die Erfahrung, Mitleid mit Carrie zu empfinden. Sie fühlt sich schlecht, weil sie beim Tampon-Bombardement mitgemacht hat und überredet ihren Freund, Tommy Ross, mit Carrie zum Abschlussball zu gehen. Somit darf sie selbst nicht zum Ball gehen und empfindet dies als gerechte Strafe für ihre Tat.Tommy geht schliesslich mit Carrie zum Ball und findet Gefallen daran.Durch eine List, werden Tommy und Carrie zum Königin und Königin des Abschlussballs gekürt, worauf das Inferno beginnt.Billy Nolan hatte zwei Schweine erschlagen und zwei Eimer mit deren Blut gefüllt. Diese beiden Eimer befinden sich über den Köpfen von Carrie und Tommy, die auf den Thronen sitzen und gefeiert werden. Billy ist mittlerweile so weit, dass er es gar nicht schlecht fände, wenn anstelle von Carrie, die er nicht einmal kennt, Chris dort unten sitzen und mit Schweineblut übergossen werden würde. Ihre Beziehung ist vorbei, das haben sie bereits zuvor gewusst, als sie aufeinander eingeprügelt hatten und Billy Chris schliesslich vergewaltigt hat.Die beiden Eimer ergiessen sich über Carrie White, die mit geschlossenen Augen auf dem Thron sitzt. Sie verflucht sich innerlich, weil sie WIEDER auf ihre Mitschüler hereingefallen ist und es DOCH wieder nur ein Trick war, um ihr eins auszuwischen. Jemand aus der Menge schreit "Oh mein Gott, das ist ja Blut!" und Carrie hofft, dass dies nicht stimmen möge. Das diese klebrige Masse kein Blut ist. Jemand beginnt zu lachen, worauf Carrie die Augen öffnet und in die Menge starrt. Aufgrund ihres Starrens, beginnen weitere Mitschüler zu lachen und sie zu verhöhnen. Carrie schleudert Miss Desjardin, die mit offenen Armen auf sie zugehen will, an sich vorbei auf die Bühne und verlässt die Sporthalle.Draussen besinnt sie sich eines Besseren und verschliesst die Türen. Sie schaut zu, wie ihre Mitschüler büssen. Flammen lodern, Menschen sterben. Sie alle sind gefangen in der Sporthalle. Einige Wenige können durch die Feuertüren entkommen - die wenigen, die überlebt haben. Alle anderen fallen den Flammen zum Opfer.Carrie geht nach hause, zutiefst verletzt. Sie will nur zu ihrer Momma. Nach hause zu Momma. Margaret White erwartet ihre Tochter bereits, mit einem Messer in der einen Hand, welches sie Carrie in den Rücken rammt, ehe sie ihren Lebensatem aushaucht.Carrie schleppt sich schwer verletzt durch den Garten und durch die Stadt, wo sie die Chance bekommt, sich an Billy und Chris zu rächen, in dem sie Billy's Auto mit über 70km/h in die Hausmauer einer Bar schleudert. Während Billy sofort tot ist, überlebt Chris schwerverletzt, ehe sie von den Flammen, des in Brand gesteckten Benzintanks, hingerichtet wird.Carrie schleppt sich weiter durch die Strassen und bleibt auf einer Wiese liegen, wo sie letztendlich von Sue Snell gefunden wird. Carrie erfährt, dass Sue kein böses Spiel mit ihr getrieben hat, ehe sie stirbt.So viel zu meiner Zusammenfassung. Horror bleibt aus. In meinen Augen ist "Carrie" ein Teenie-Drama. Eine Aussenseiterin wird immer wieder zum Gespött ihrer Mitschüler, bis das Fass überläuft und sie die Chance bekommt, sich für all die Schandtaten zu rächen.Ganz ehrlich, wenn Ihr, meine treuen Leser, zurück denkt, an Eure Schulzeit. Gab es da nicht auch eine Carrie White? Möglicherweise ohne telekinetische Fähigkeiten. Oder auch in maskuliner Form. Aber sie war da. Ich kann sehr gut mit Carrie mitfühlen, da ich selbst auch mal die "Carrie" war. Später dann war ich eine von Chris Freundinnen bis ich schliesslich, gegen Ende meiner Schulzeit, zu Chris mutierte. Kurz gefasst, hätte meine Carrie telekinetische Fähigkeiten besessen, wäre ich einen Flammentod gestorben.Darüber hinaus bin ich froh, dass wir damals, in den 90ern noch nicht über Youtube und Co verfügt haben. Ich wäre zu unaussprechlichen Grausamkeit fähig gewesen, denke ich.Wie dem auch sei, die Sprünge zwischen der Geschichte, dem Verhör, diversen Zeugenaussagen und diversen fiktiven Büchern, machen das Lesen nicht immer ganz einfach, aber interessant und unterhaltend. Es ist mal etwas Neues!Manche Kritiker behaupten, Stephen King hätte es geschafft, Carrie als unsympathischen Sündenbock hinzustellen. Au contraire. Ich habe Mitleid mit ihr empfunden. Den Tod hatte sie nicht verdient, aber wie hätte sie weiterleben sollen? Unter diesen Umständen?

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