Christine

von Stephen King 
3,9 Sterne bei516 Bewertungen
Christine
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Positiv (369):
Velina2305s avatar

Zwischendurch kingtypische Längen, dennoch spannend, fesselnd und trotz einiger Seiten schnell zu lesen.

Kritisch (41):
kerstin71s avatar

Kann man lesen, muss man aber nicht. Die Idee ist schon komisch, dass ein Auto eifersüchtig ist und Untaten begeht. Sorry, war nicht meins.

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Inhaltsangabe zu "Christine"

Ein Meisterwerk der modernen Horrorliteratur

Eine verhängnisvolle Dreiecksbeziehung: Arnie liebt seine Freundin Leigh und "Christine", seinen 1958er Plymouth Fury. Aber das Auto lebt. Und es ist tödlich eifersüchtig.

Verfilmt von Starregisseur John Carpenter.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453435728
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:896 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:08.02.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.08.2011 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Chrissy87s avatar
    Chrissy87vor 6 Monaten
    Stephen King - Christine

    Jeder Junge träumt davon ein eigenes Auto zu haben, so auch Arnie. Doch "Christine" ist kein normales Auto. Sie ist böse.
    Ich habe dieses Buch in meiner Teenagerzeit gelesen, also Jahre bevor ich tatsächlich meinen Führerschein gemacht habe und was soll ich sagen, dieses Buch hat nicht gerade dazu beigetragen, dass ich unbedingt fahren lernen wollte.
    Die Geschichte hat von der ersten bis zur letzten Seite etwas gruseliges und vor allem spannendes, das man das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen will und kann.
    Und das Ende ist so typisch Stephen King.

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    LillyLous avatar
    LillyLouvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kann man lesen, muss man aber nicht...
    Rezension "Christine" - Stephan King

    Inhalt:
    Arnie hat kein leichtes Leben. Neben dem Mobbing in der Schule und dem Notendruck muss er auch noch mit seinen dominanten Eltern fertig werden. Der einzige der ihm hierbei treu zur Seite steht ist Arnies bester Freund Dennis. Jedenfalls bis er den feuerroten, heruntergekommenen 1958er Plymouth Fury in einer Einfahrt stehen sieht. Prompt kauft er das Autowrack und mit jeder Schraube die er in "Christine schraubt, verändert sich auch Arnies Äußeres. Als Dennis auffällt wie sich Arnie auch charakterlich verändert, ist es vielleicht schon zu spät....
    Meine Meinung:
    "Christine" war meines erstes Buch von Stephen King und es war vielleicht nicht das beste Buch zum Einstieg...Irgendwie hatte ich mir vom "König des Horrors" mehr Gruselgefühl erwartet. Die ersten 250 Seiten hatte ich das Gefühl die Geschichte kommt nicht so richtig in Fahrt. Wenn ich nicht Urlaub gehabt hätte, hätte ich diese Längen wahrscheinlich nicht überstanden sondern abgebrochen. Als schließlich die Action kam, war für mich irgendwie die Luft raus.Positiv aufgefallen ist mir, wie lange King an seinen Charakteren gefeilt haben muss. Sie sind sowohl authentisch als auch tiefgründig gestaltet.
    Fazit:
    Ein Buch das vielleicht nicht den besten Einstieg für King bietet. Außerdem sollte man es, meiner Meinung nach, lieber im dunklen Winter als im Sommer am Pool lesen.

    Kommentare: 1
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    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor einem Jahr
    Nicht durchgehend spannend

    Zunächst einmal schicke ich voraus, dass ich das Buch gemeinsam mit *Julia von Julias Sammelsurium* gelesen habe. Verlinkt habe ich Euch auf ihrem Namen unsere Leserunde, die Spoiler enthält. Meine Rezenion bleibt wie immer weitestgehend spoilerfrei.
    Zu Beginn fängt Dennis, ein Freund von Arnie, an zu erzählen. Ich war sofort in Kings Schreibstil gefangen mit seinen Ausschweifungen und Detailgenauigkeit. Für mich ist das etwas Positives und war wie Nach-Hause-Kommen. 
    Allerdings war der Schreibstil das Einzige, was mich bis zu 2/3 des Buches unterhalten hat. Während Dennis erzählt, blitzt hier und da Humor durch, wenn an einigen vereinzelten Stellen Sätze voller Ironie auftauchen. Es ist nicht total lustig, aber trotzdem hat es mich unterhalten.

    Im zweiten Teil des Buches wechselt die Perspektive. Ein allwissender Erzähler nimmt die Geschichte auf. Das fand ich sehr schade. Vielleicht wäre es noch interessanter gewesen, wenn ein anderer Buchcharakter aus seiner Sicht die Dinge geschildert hätte. Trotzdem erfährt der Leser nun etwas über die Gefühlswelt der anderen Figuren, wenn auch aus Sicht des allwissenden Erzählers.

    "Christine" gehört ins Genre Horror, doch erst nach ca. 2/3 des Buches tauchen tatsächlich Horrorelemente auf. Es wird blutig und der Horror ist zu spüren. Dass zuvor nichts dergleichen passiert, finde ich schade, zumal die Handlung nicht sonderlich spannend ist. 
    Zum Ende hin wird wieder aus Dennis' Sicht erzählt. Einerseits fand ich das toll, weil ich ihn und die vereinzelte Ironie der ersten Seiten vermisste, doch leider taucht jene nicht wieder auf. Ich vermute, dass es daran liegt, dass Dennis aufgrund der Entwicklung der Ereignisse einfach keinen Sinn mehr für (trockenen) Humor hat.   Mit den Protagonisten konnte ich nicht so richtig etwas anfangen. Arnie ist besessen von Christine, Dennis und Leigh (die Freundin von Arnie) versuchen, etwas dagegen zu tun und Arnies Eltern konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Keiner wurde mir im Laufe der Geschichte sympathischer.
    Auf den letzten Seiten hätte ich die Protagonisten am liebsten geschüttelt. Sie handeln naiv und undurchdacht und sind ungenügend unvorbereitet für das Offensichtliche. Ich hatte ein gutes Finale erwartet, aber hier macht King es sich meiner Meinung nach zu leicht. Da half dann auch kein in die Länge gezogener Epilog.

    Man liest ja öfter von Dingen, die zum Leben erwachen, aber etwas Ähnliches wie "Christine" habe ich trotzdem noch nicht gelesen. So wie ich es leider schön öfter empfunden habe bei Büchern von Stephen King, hatte auch dieses unnötige Längen.

    Trotzdem muss ich auch sagen, dass ich recht schnell durch das Buch gekommen bin, trotz Alltagsstress und eben jener Längen. Es war nicht durchgehend spannend und erst nach 2/3 blitzte der Horror durch, aber ich habe immer wieder ohne langes Zögern zum Buch gegriffen. Das lag wohl an Kings Schreibstil, der mir grundlegend gefällt. Er erzählt sehr ausschweifend. Klar kommt es dann auch mal zu Längen. Trotzdem zieht es mich immer wieder in seinen Bann, wie viele Details man über sämtliche Personen erfährt. King denkt sich hier die tollsten Sachen aus und ich hatte alle Figuren klar vor Augen - auch wenn sie mir bis zum Ende hin unsympathisch blieben.

    Ich vergleiche nicht gerne, aber wenn man schon über zehn Bücher eines Autors gelesen hat, bleibt das nie ganz aus. Es gibt in meinen Augen Besseres, aber auch Schlechteres von King.

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    blackwhitepenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Wagen der sich als Alptraum entpuppt
    Ein Klassiker von Stephen King

    Lasst euch nicht abschrecken von den drei Sternen. Das Buch ist klassisch Stephen King. Abgerundete Charaktere und Spannung durch ein mörderisches Fahrzeug mit Eigenleben, dass seinen Fahrer unweigerlich mitverändert. An einigen Stellen zieht sich das Buch in die Länge daher nur drei Sterne von mir.

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    NiWas avatar
    NiWavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Es ist ein guter King, im typischen Stil geschrieben, und lädt nicht nur den routinierten Kingleser zum Fürchten ein.
    Liebe auf den ersten Blick


    Es war tatsächlich Liebe auf den ersten Blick als Arnie den verrosteten 58er Plymouth Fury am Straßenrand sah und wusste, dass es sein Auto ist. Er musste diesen Wagen unbedingt haben, egal wie heruntergekommen das Ungetüm war. Dieser oder keiner, denn er hat sich sofort in das Auto verliebt, dass ab sofort nur mehr Christine genannt wird. Und man sieht, wie schnell Liebe zu Besessenheit werden kann.

    Stephen King hat einen Faible für Autos, zumindest habe ich mir das schon öfter gedacht, weil es doch einige Werke von ihm gibt, in dem er ein Auto zum Grauenvollen stilisiert. Vor der Lektüre habe ich mich aber schon gefragt, ob ein Buch über einen 58er Plymouth Fury überhaupt interessant sein kann, doch der Autor hat mich mal wieder eines Besseren belehrt.

    „Christine“ ist erstmals 1983 erschienen und die Handlung spielt dementsprechend in den späten 70er-Jahren. Neben Christine stehen die Jungen Dennis Guilder und Arnie Cunningham im Vordergrund, die gerade dabei sind, die Schule zu beenden und das richtige Studium für sich auszuwählen.

    Die Geschichte wird zuerst von Dennis Guilder - Arnies besten und leider einzigen Freund - erzählt. Dennis war dabei, als sich Arnie in Christine verliebte. Dennis hat versucht, seinem Freund diesen Fehlkauf auszureden. Denn schon allein beim Gedanken an das Geld, das man in die Reparatur investieren müsste, hat ihm den Magen umgedreht. Und Dennis war auch der Erste, der Arnies verrückten Spleen mit dem Oldtimer akzeptiert und ihm den Rücken gegen seine Eltern stärkt. Außerdem war er auch der Erste, dem aufgefallen ist, dass mit Christine etwas nicht stimmt und sich Arnie langsam aber sicher wie ein Wahnsinniger benimmt.

    Wer sich mit Stephen Kings Werken auseinandersetzt weiß, dass der Horror im Detail steckt. Zuerst wird man mal eingelullt. Die Charaktere breiten ihr Leben vor dem Leser aus, lassen ihn teilhaben, führen ihn in ihre Welt ein und langsam, ganz langsam, tut sich das Grauen auf. So ist es auch bei diesem Werk. 

    Zwar ist Dennis von Vornherein bewusst, dass mit Christine etwas nicht stimmen kann, aber er tut es als Einbildung oder unbewusste Eifersucht auf die Freizeit des Freundes ab. Immer drastischer wird die Veränderung, die Arnie durchläuft, und dann kommt Dennis zu dem Punkt, an dem er die Augen nicht mehr vor dem Entsetzlichen verschließen kann.

    Gerade diese Erzählart gefällt mir immer wieder ausgesprochen gut. Ich mag es, wenn ich die Figuren kennenlerne, wenn sie mir ihr Leben und ihre Gedanken zeigen, und dann auch noch so plastisch wirken, als ob sie aus der Realität gegriffen werden. Manchmal stelle ich mir vor, dass Stephen King nicht nur als Autor der Meister des Horrors ist, sondern eigentlich ein boshafter Wechselbalg, der echte Menschen mit Hilfe der Hölle in seine Bücher steckt, weil sie beim Lesen so lebendig auf mich wirken.

    Mit „Christine“ greift er mehrere Themen auf, die sich allesamt rund in das Gesamtbild einfügen. Einerseits setzt er sich mit Besessenheit im weltlichen Sinn auseinander. Also damit, dass ein Mensch in einer Sache oder Tätigkeit so aufgehen kann, dass ihm alles rundherum egal zu werden droht. Andrerseits stellt er die Bereiche Freundschaft, Veränderung und das Erwachsen werden in den Raum, welchen er durch den „Nachhall des Bösen“ einen schaurigen Horror-Anstrich verleiht.

    Die Horror-Elemente sind wahnsinnig gut durchdacht und die hier eingebrachte Vorstellung vom Alltagsgegenstand Auto, der ein Eigenleben hat, finde ich schauriger als irgendein Monster, das direkt aus der Hölle kommt. Wenn ich mir vorstelle, dass mich mein Auto plötzlich attackiert, weil ich es vernachlässigt habe, oder sich selbstständig auf Achse macht, weil es auf Menschen in meinem Leben eifersüchtig ist, bekomme ich es richtig mit der Angst zutun.

    Auch Kings „Christine“ hat seine Längen, seine Momente des Grauens und lebendigen Charaktere. Es ist ein guter King, im typischen Stil geschrieben, und lädt nicht nur den routinierten Kingleser zum Fürchten ein.

    Kommentare: 13
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    j125s avatar
    j125vor 2 Jahren
    Wo war der Horror?

    Inhalt:
    Der 17-jährige Arnie Cunningham ist der typische Verlierer. Er leidet unter starker Akne, ist unter der Fuchtel seiner Mutter und der Fußabtreter der ganzen Schule. Nur Dennis, sein bester und einziger Freund, weiß ihn zu schätzen. In den Sommerferien entdeckt Arnie plötzlich Christine, einen 58er Plymouth Fury. Ab diesem Moment ändert sich alles, denn Christine ist kein gewöhnliches Auto.

    Meine Meinung:

    Ich hatte bisher noch nie ein Buch aus dem Horror-Genre gelesen und weil ich eine alte Ausgabe von „Christine“ von meiner Mutter „geerbt“ habe, wollte ich damit starten. Stephen King hat immerhin zahlreiche Fans und ist wohl der bekannteste Autor dieses Genres.

    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir relativ leicht, weil ich den Erzähler Dennis mochte und es sich flüssig lesen lies. Ein bisschen Angst hatte ich davor, dass erstmal endlos die Personen charakterisiert werden (darauf scheint King wohl Wert zu legen), aber das war nicht der Fall.

    Leider wurde es dann zunehmend langweiliger. Den angeblich fesselnden und tollen Schreibstil von King habe ich nicht wiedergefunden. Vielleicht lese ich dazu nicht aufmerksam genug oder vielleicht interessiere ich mich zu wenig dafür, aber ich konnte nichts Besonderes daran entdecken. Das Buch hätte auch jeder andere schreiben können. Die Charaktere waren mir allesamt unsympathisch oder egal, abgesehen von Dennis. Den mochte ich noch ganz gern. Die Handlung konnte mich ebenfalls nicht überzeugen. Ich fand es absolut langweilig. Dies war wie gesagt mein erstes Horrorbuch, daher habe ich vielleicht einfach falsche Genrevorstellungen, aber wenn ich mich schon nicht ängstige, dann sollte es doch wenigstens so spannend sein, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen kann. War es leider nicht. Ich hatte kaum Lust zum Buch zu greifen.

    Das Ende war jetzt nicht unbedingt überraschend, aber für mich war es okay, weil es eben logisch war. Ich kann ja mehr mit Logik anfangen, als mit Übernatürlichem. Der Epilog hat mir dann wieder nicht gefallen, weil alles schon aufgeklärt und die Geschichte eigentlich beendet war und dann… na ja. Hätte ich nicht gebraucht.

    Fazit:
    Mein erster King war leider ein Reinfall. Der vielgelobte Schreibstil war für mich nichts Besonderes, die Charaktere waren unsympathisch und die Handlung zum Einschlafen. Meinen nächsten King lese ich frühestens 2020.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für mich nicht der beste King. Ein mordendes Auto ? Naja...zudem gab es einige Längen, ABER.....King schreibt klasse !!
    Der Stil war klasse..der Rest eher weniger !

    Art: Horror/Thriller
    Seiten: 651
    Sonstiges: Einzelband


    Und doch war dieser unterschwellige, versteckte und leicht ekelerregende Geruch etwas Abschreckendes. Er schien in Wellen zu kommen und zu gehen, zuweilen sehr aufdringlich, und dann wieder so verhalten, daß man glaubte, es wäre alles nur Einbildung. Er schien auch von keiner bestimmten Stelle auszugehen. Und wenn er am aufdringlichsten war, erinnerte er an den verwesenden Kadaver eines kleines Tieres - an eine Katze, ein Murmeltier oder vielleicht auch ein Eichhörnchen-, das in den Kofferraum gelangt war oder sich in einen Hohlraum des Rahmens verkrochen hatte und dort verendet war.
    //S.248//

    Klappentext:

    Ein Meisterwerk der modernen Horrorliteratur Eine verhängnisvolle Dreiecksbeziehung: Arnie liebt seine Freundin Leigh und "Christine", seinen 1958er Plymouth Fury. Aber das Auto lebt. Und es ist tödlich eifersüchtig. Verfilmt von Starregisseur John Carpenter.

    Meine Meinung:

    Insgesamt konnte mich "Christine" nicht so wirklich überzeugen.
    Das lag zum einen einfach an der Idee selber, mit der ich nicht warm wurde und zum größten Teil an den Längen.
    Ich fand es einfach zu lang gezogen und bestimmt wären 100-200 Seiten ganz gut gewesen. Vor allem das Ende gefiel mir nicht so gut.

    Ein Auto, das mordet ?!
    Irgendwie ist das ja echt schwachsinnig...ich fand die Idee nicht so gut, aber als mir dann klar wurde, wieso Christine selbstständig wurde und rumzog, um zu morden, kam ich wenig besser damit klar...dennoch..es gefiel mir eben nicht soo...

    Der Autor nimmt sich sehr viel Zeit, um den Leser Arnies Gefühlswelt und seine soziale Umgebung zu zeigen, ebenso bei Dennis. Es werden Footballspiele beschrieben, die erste Liebe, der Autokauf.
    Alles ja schön und gut, aber leider kam mir das einfach zu lang vor. Bis es dann mal endlich interessant wurde und der Horror leicht aufkam, dauert es über 300 Seiten !!!! Mir war dies einfach zu lange.

    Ich habe von ihm schon andere Bücher gelesen und vergleiche sie einfach mal mit Christine. Auch Carrie und Friedhof der Kuscheltiere sind nicht meine Lieblinge, aber selbst bei diesen Romanen ging es mehr zur Sache als hier...und Shinning kann eh nichts toppen...das ist wirklich ein Meisterwerk !!

    Das Probelm an dem Ganzen ist die Auschweifigkeit mancher Storyelemente...sei es LeBays Lebensgeschichte oder die Szenen zwischen den Morden...wie ich schon schrieb...100 Seiten weniger wären echt gut gewesen !

    Was mir aber an Christine gefälllt, ist Kings Stil. Ich mag den wirklich sehr und er fesselt einen immer wieder auf´s neue...auch wenn mir dieses Buch insgesamt gesehen nicht so gefallen hat, so hat doch eben Kings Stil viel rausgeholt !!

    Die Charaktere fand ich gut, nur Leigh ging mir echt auf den Keks...dieses "ich bin so ein süßes Mädchen" Getue von ihr nervte mich wirklich !! Eben noch Arnie dann Dennis...auch wenn Arnie sich immer mehr wandelte, fand ich das doch echt schlampenmäßig !

    Arnie und Dennis gefielen mir wesentlich besser.
    Vor allem Arnie, der mir doch etwas leid tat, bei dem, was er erleben musste.
    -schmächtig, pickelig,naiv,gutgläubig, aber auch intelligent und mit dem Talent zur Automechanik.
    Das Problem waren nur seine Eltern....die mich echt angepestet haben. Vor allem seine Mutter. Regina legte es nur darauf an, dass ihr Sohn aufs College geht, damit sie vor den Nachbarn gut aussieht...alles drehte sich nur darum, den Schein einer heilen Familie zu wahren.
    Sein Vater Michael wehrte sich niemals gegen die Vorherrschaft seiner Frau und unterstützte seinen Sohn so gut wie gar nicht...
    Kein Wunder, dass alles so passierte...

    Der Schreibstil war ansich in Ordnung, nur manchmal doch recht anstregend...

    Bewertung:

    Shinning liebe ich...Christine nicht. Viel zu viele Längen, aber sein Stil ist top.
    Ich gebe:

    3 von 5 Sterne

    Kommentare: 1
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    A1717s avatar
    A1717vor 3 Jahren
    Ein sehr guter King !!

    Die Geschichte ist ser gut vom King umgesetzt worden !
    Von der ersten bis zu der letzten Seite blieb es spannend...King hat es mal wieder geschafft, mich umzuhauen :) 
    Ich war total begeistert...
    Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen, man kann es kaum aus der Hand legen!!

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    Minervas avatar
    Minervavor 3 Jahren
    Manchmal zahlt man hinterher drauf...

    Manchmal zahlt man hinterher drauf...

    Meinung:
    Arnie Cunningham - der ewige Verlierer - verleibt sich in Christine. Sie ist weiblich und verlangt seine vollste Aufmerksamkeit. Arnie verbringt seine ganze Zeit mit ihr und vernachlässigt seinen besten Freund Dennis. Dieser steht einer Bekanntschaft oder gar Freundschaft mit Christine eher skeptisch gegenüber und er zweifelt auch mehr denn je am haarscharfen Verstand seines ehemals besten Kumpels, denn Christine ist keine Frau sondern ein Auto...
    Sie duldet keine anderen Lieben (Freunde, Familie, Hobbies oder gar Liebschaften) neben sich und doch verspricht sich Arnie von seinem neuen Auto sehr viel. Sein neues Selbstbewustsein und sein neu erlangtes gutes Aussehen sind für ihn gute Gründe Christine nicht aufzugeben. Auch nicht als er merkt dass er sich immer mehr verändert, wütend und gar aggressiv zu seinem Umfeld wird. Dann werden auch noch seine schlimmsten Widersacher aus High School Zeiten kaltblütig ermordet, scheinbar überfahren...
    Für Dennis das Signal seinem Kumpel ein letztes Mal beizustehn.

    Fazit:
    Erst nach einer langen Zeit dazu gekommen dieses frühe King-Werk zu verschlingen. Es hat nichts an seinem Reiz verloren, die Zitate aus Songs von Springsteen und Co. erhellen beim lesen und man möchte nicht nach 605 Seiten - wie so oft - die Charakere aus den Augen lassen.
    Etwas Auto-"lastig" =D aber super geschrieben.

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    Annemarie1994vor 5 Jahren
    Packend, gruselig und spannend bis zum Ende

    Der Meister des Grusels Stephen King hat mit Christine einen packenden Horror-Roman geschrieben, den die Film-Verfilmung nicht ansatzweise das Wasser reiche kann. Das Auto macht, wie man es wohl vermuten mag, sich selbständig, ja es lebt und es hat keine Engelsseele!

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