Cujo

von Stephen King 
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Cujo
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Auf keinen Fall etwas für Leute, die Angst vor Hunden haben..

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Der Bernhardiner überzeugt. Packende Szenen und eine wahnsinnige Atmosphäre.

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Inhaltsangabe zu "Cujo"

Zweiter Roman des Castle-Rock-Zyklus

Der Bernhardiner Cujo ist der Liebling von ganz Castle Rock. Eines Tages wird er von einer Fledermaus mit einem teuflischen Virus infiziert. Die Kleinstadtidylle verwandelt sich fortan in eine Hölle, die von einem mordgierigen Monster beherrscht wird .

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453432710
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:03.09.2007
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.04.2010 bei Penguin Group USA erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    LeseBlickvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Der Bernhardiner überzeugt. Packende Szenen und eine wahnsinnige Atmosphäre.
    King behandelt wichtiges Thema

    Inhaltsangabe
    Der Bernhardiner Cujo ist der Liebling von ganz Castle Rock. Eines Tages wird er von einer Fledermaus mit einem teuflischen Virus infiziert. Die Kleinstadtidylle verwandelt sich fortan in eine Hölle, die von einem mordgierigen Monster beherrscht wird...

    Meine Meinung
    Dass ich diesem Roman von King nun endlich gelesen habe, bezeichne ich als Beseitigung einer Bildungslücke. Denn manchmal war es schon fast beschämend, wirklich nur zu wissen, dass es um einen Hund ging. Das Thema mit dem Virus zum Beispiel war mir gänzlich unbekannt.

    Und sofort merke ich, dass mich Kings Bücher derzeit packen können.
    Stephen King wäre nicht der King, wenn er sich nur auf eine Geschichte konzentrieren würde. Gleich zu Beginn bekommt man einen kurzen Einblick in die Geschichte vom Serienmörder Frank Dodd, welcher in den Jahren 1970 – 1975 in Castle Rock Frauen ermordete. Dieser Name ist in meinen Notizen ganz dick markiert und meine liebe Mitleserin Nicole hat während unserer Leserunde schon ein wenig recherchiert. Der Name taucht bei King auf jeden Fall nochmal auf.
    Ein absoluter Pluspunkt bei dem Werken von dem Autor.

    Die Story um Cujo spielt im Jahr 1980. Es ist Sommer und wie der Autor es gerne tut, lernen wir vorerst einige seine handelnden Figuren kennen, bevor er mit dem richtigen Geschehen loslegt.

    Die Familie Trenton, um Vater Vic und Mutter Donna sorgt sich aktuell um ein Problem im Schlafzimmer ihres Sohnes Tad. Der 4-jährige kann nachts einfach nicht schlafen, weil dieses Monster in seinem Schrank ihn einfach nicht schlafen lässt. Gleich zu Beginn packt King also wieder eine dieser typischen kindlichen Ängste bei den Haaren. War es bei „ES“ die berüchtigte, dunkle Kellertreppe, so ist es hier das Monster im Schrank.
    Wer reiht sich hier ein?
    Bei dieser Angst bin ich tatsächlich raus. Ich hatte eindeutig meinen „Spaß“ mit den Monstern unter dem Bett.

    Eine zweite Familie, welche eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt, sind die Chambers. Vater Joe ist der Besitzer einer Autowerkstatt, welche sich auf seinem abgelegenen Grundstück befindet. Mutter Charity sorgt sich um ihren 10-jährigen Sohn. Soll er doch was aus sich machen und nicht nur als Handlanger für seinen Vater agieren. Charity hat Angst, dass sich Brett die negativen Eigenschaften seines Vaters aneignet. Charity fasst einen Entschluss.
    Und dann wäre da die wichtigste Person im ganzen Geschehen, CUJO.
    Der Bernhardiner wächst bei den Chambers auf und ist der Liebling der Familie.
    Besucher, wie zum Beispiel auch der kleine Tad Trenton werden spielerisch empfangen und schließen ihn sofort ins Herz.

    Doch eines Tages trottet Cujo in der Natur herum und jagt ein Kaninchen.
    Als Cujo zuschnappen will, verschwindet dieses in eine kleine Höhle.
    Kein Durchkommen für den großen Bernhardiner.
    Mit seiner Schnauze scheucht er in der Höhle aber ein ganz anderes Tier auf, eine Fledermaus. Und diese infiziert den liebenswürdigen Hund mit Tollwut.
    Den Cujo, den es einmal gab, wird es nicht mehr geben.
    Nach und nach zerfrisst das Virus seine Wahrnehmung und produziert viel Hass und Wut auf alles. Die Geschichte nimmt seinen Lauf.

    King schafft es sehr eindrücklich, vor allem Cujo’s Sicht zu schildern. Die Parts sind eher kurz, aber dennoch konnten sie mich am meisten berühren und nachdenklich stimmen. Tollwut kennt jeder, aber hat man schon mal einen Einblick aus Sicht des betroffenen Tieres bekommen?

    Zum Verlauf möchte ich an dieser Stelle nicht viel mehr verraten.
    Der Autor überzeugt mich auf jeden Fall mit einem sehr wichtigen Thema, welches man auf keinen Fall unter den Tisch kehren sollte.
    Spannungstechnisch kann dieses Buch auf jeden Fall eine gruselige Atmosphäre erschaffen. Vor allem die Szenen um Donna und ihren kleinen Sohn Tad haben mich fast in den Wahnsinn getrieben. Hier hat King ganz schön mit dem Schicksal gespielt. Für die beiden Figuren war das absolut nachteilig, aber manchmal kommt halt alles Schlechtes zusammen.

    Besonders wichtig und für mich die Stelle im Buch, die ich mir am liebsten dreißig Mal unterstreichen würde, befindet sich ziemlich am Ende.
    Alle Hundebesitzer auf dieser Welt sollte dies die Augen öffnen.
    ____________________________________________________________


    Die Geschichte um Vic und seinem Kompagnon Roger war für mich in dieser Geschichte überflüssig. Anfänglich konnte ich über deren Probleme noch schmunzeln, später haben mich diese Ausschnitte doch immer wieder aus dieser spannenden Atmosphäre bei Donna und Tad herausgerissen.

    Mein Fazit
    „Cujo“ ist ein mitreißender und fesselnder Roman, der meiner Meinung nach sehr viele Altersgruppen anspricht und mit Sicherheit nachdenklich stimmen wird.
    Für mich vereint der Autor hier wieder viele seiner stilistischen Elemente, die einen King zu einem tollen literarischen Werk machen.
    Absolute Leseempfehlung und das King- Fieber hat mich gepackt.

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    PagesofPaddys avatar
    PagesofPaddyvor 2 Monaten
    Nicht der beste King aber lesenswert

    In „Cujo“ kehrt Stephen King nach Castle Rock zurück und zeigt gekonnt wie er selbst aus einem harmlosen Bernhardiner eine böse Bestie machen kann. Ich fand auch den zweiten Teil der Castle Rock Reihe durchaus gelungen. Gleich am Anfang schafft es King ungemein viel Spannung aufzubauen. Gruselatmosphäre inklusive. Leider schafft er es nicht diese Spannung durchweg zu halten. Es gibt immer wieder Situationen im Buch die mir etwas langgezogen vorkamen. Dass die Geschichte eh nur funktioniert wenn viel Zufälle zustande kommen ist mehr als deutlich. Mir manchmal zu deutlich. Da hätte ich mir lieber ein etwas anderes Storytelling gewünscht. 
    Vieles von dem was King ausmacht findet man aber auch in diesem Buch wieder. Gute Charaktere, ein interessantes Setting, das alltägliche Grauen (hier eben in Form eines tollwütigen Hundes) und alles in allem ist auch „Cujo“ ein Beispiel wie eine scheinbar simple Geschichte komplex wird. Besonders gelungen fand ich die Szenen in der aus der Sicht von Cujo geschrieben wird. Mal eine andere Sichtweise und für die Tiefe des Charakters von Cujo sehr, sehr wertvoll. 
    Wie gesagt, mir zog sich die Handlung leider teilweise etwas. Da wäre weniger vielleicht mehr gewesen. Das Ende ist natürlich etwas besonders. Das muss man klar so sagen. Mutig, konsequent und auf eine gewisse Art und Weise sicherlich traurig. Trotzdem finde ich grade das Ende sehr gelungen weil es überraschend ist, aber eben auch konsequent. Eine kleine aber feine Geschichte die etwas Probleme mit Längen hat, die aber jeder Kingfan lesen sollte (schon alleine weil es eben zu dem 4er CastleRock Zykus gehört). 

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    NiWas avatar
    NiWavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wahnsinnig guter Horror-Roman, der ganz ohne mysteriöse Aspekte auskommt.
    Vom tollwütigen Monsterhund

    Der Bernhardiner Cujo ist ein gutmütiges Ungetüm, das keiner Fliege etwas zu leide tut. Aber eines Tages wird er mit einem teuflischen Virus infiziert und wird zum blutdürstigen Monster, das um sich herum alles in Fetzen reisst.

    "Cujo" ist ein Horror-Roman von Stephen King und hat schon richtig Kult-Status erreicht. Viel zu lange habe ich mir Zeit gelassen, um zu diesem Roman zu greifen. Ich habe die Seiten regelrecht inhaliert!

    Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist der Bernhardiner Cujo. Cujo ist ein richtig großer Hund, der dafür mit einer großen Portion Gutmütigkeit gesegnet ist. Von seiner Familie wird er geliebt, von Nachbarn und Bekannten wird sein freundliches Wesen geschätzt. Kurz gesagt, wer Tiere mag, muss Cujo einfach lieben!

    Seine Geschichte wird vor allem mit dem Schicksal zweier Familien verknüpft. Cujo selbst gehört der Sharp-Familie an, die aus seinem Jungen, der Frau und dem Mann besteht. Hier werden vor allem die Erzählstränge um die Frau und ihren Sohn in den Vordergrund gestellt, weil so manch unglückselige Fügung sich für andere als Glück entpuppen wird.

    Hauptsächlich wird aber von Donna, Vic und dem kleinen Tad erzählt. Denn diese Familie wird eine sehr intensive Erfahrung mit Cujo haben, die ganz Castle Rock erschüttern wird.

    Wer King kennt, weiß, dass er reichlich Hintergrundinformationen zu den Figuren liefert. Wobei gerade in diesem Roman ein kleines Rädchen das andere dreht, und viele minimale Ereignisse zum Fiasko führen. Ich mag diesen detaillierten Stil sehr gern, denn King greift gekonnt auf, wie wir Menschen ticken. Er dreht und wendet uns, und zeigt, das in jedem etwas Böses steckt.

    Etliche Abschnitte werden aus Cujos Perspektive erzählt. Man fühlt, wie sehr er seinen Jungen mag, man spürt, dass er dem Mann gefallen will, und freut sich, wenn er gut gelaunt über die Felder rennt.

    Doch dann geschieht das Unglück und Cujo wird mit einem infernalischen Tollwut-Virus infiziert. Auf seine lebensfrohe Art, legt sich ein blutgetränkter Schleier, der ihn zu einem zerfleischenden Monster macht. Zuerst fühlt er unstillbaren Durst, gegen den es keine Abhilfe gibt. Die Sonne brennt ihm in den Augen, weil die Krankheit an ihm nagt. Cujo weiß in seiner Verzweiflung nicht, wie ihm geschieht. Je weiter die Infektion fortschreitet, desto verzerrter und bösartiger wird seine Sichtweise, obwohl er eigentlich nur allen gefallen will.

    Damit hat mich die Geschichte mitten ins Herz getroffen. Es ist für mich immer schwierig zu verkraften, wenn Tieren Unrecht widerfährt, weil sie es eben nicht verstehen können. Ein Tier vertraut seinen Besitzern das eigene Leben an und kann (wahrscheinlich) nicht nachvollziehen, warum es ungerecht behandelt wird. Dieses natürliche Unverständnis gibt mir zu knabbern, weil es doch zeigt, dass Tiere Schutzbefohlene des Menschen sind.

    Trotz des ernsten, gesellschaftskritischen Hintergrunds ist „Cujo“ ein Horror-Roman und mit dem tollwütigen Riesenhund hat Stephen King erneut einen einwandfreien Schocker kreiert. Er spielt mit den Gefühlen des Lesers auf mehreren Ebenen. Man möchte Cujo lieb haben, ihn streicheln und mit ihm spielen. Aber dann wendet sich das Blatt, und der Wohlfühl-Hund wird zum blutrünstigen Splatter-Element.

    Meiner Meinung nach ist Stephen Kings „Cujo“ ein wahnsinnig guter Horror-Roman, der ganz ohne mysteriöse Aspekte auskommt und sich am Grauen der Realität bedient. Daher vergebe ich das Prädikat „lesenswert“. 

    Kommentare: 10
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Monaten
    Unterhaltsam aber mich hat es jetzt nicht sonderlich vom Hocker gerissen.

    Cujo ist ein 200-Pfund schwerer eigentlich liebenswerter Bernhardiner, der dem zehnjährigen Brett gehört. Brett wohnt mit seiner Mutter Charity und seinem Vater Joe auf einem Hof. Hier gibt es wieder die oft von King verwendete Situation des gewalttätigen und alkoholabhängigen Vaters, der seine Familie mit seiner Unberechenbarkeit tyrannisiert. Parallel dazu erleben wir die Geschichte des vierjährigen Tad, der mit seinen Eltern Donna und Vic ein schönes Leben führt bis auf das Ungeheuer in seinem Schrank, das ihn nachts in Angst und Schrecken versetzt. Der Faden mit dem Ungeheuer im Schrank verlief sich für mich irgendwo im nirgendwo. Tad fantasiert und wird mit seiner Mutter von Cujo tyrannisiert, aber ich fand ich die Verbindung zwischen dem Ungeheuer und dem Hund etwas zu konstruiert. Cujo selbst hat das Pech, dass er nie gegen Tollwut geimpft worden war und sich durch den Biss einer Fledermaus damit infizierte. Am schwierigsten zu lesen fand ich es hier aus der Perspektive des Hundes und wie sich sein Charakter vom liebenden treuen Begleiter Bretts zum von Schmerzen und Wahnsinn geplagten Monster wandelte. Das ging mir sehr nahe. Die Beziehung von Bretts Eltern und die Ehe von Tads Eltern waren hier zwar sehr nett erzählt, aber alles in allem interessierte es mich nicht, dass Tads Vater Vic einen riesigen Werbeetat für seine Firma retten musste. Ich denke, als reine Kurzgeschichte über Cujo und Donna, die mit Tad im Wagen in der Falle hockt, hätte das ganze wesentlich besser funktioniert. Aber so war das Buch eher ein kleiner Lückenfüller.


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    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein typischer King mit genialem Horror und tollen Ideen.
    Volle Punktzahl!

    "Cujo" gehört zu den wenigen Büchern, das ich schon einmal begonnen und dann abgebrochen hatte. Hier lag es wohl daran, dass das Buch keine Kapitel hat. Trotzdem frage ich mich jetzt, nachdem das Buch eine zweite Chance von mir bekommen hat: WARUM habe ich es damals abgebrochen?!
    Der Schreibstil und die auftretenden Figuren sind typisch King: sehr detailliert ausgearbeitet und einfach nur liebenswert. Das Besondere bei diesem Buch ist, dass der Hauptcharakter ein Hund ist, der im Fokus steht. Die Gedanken von Cujo fand ich sehr faszinierend. 
    Die Grundidee ist interessant und wurde in meinen Augen perfekt umgesetzt. Besonders gefallen hat mir, dass der Grund dafür, dass Cujo irgendwann durchdreht, so real ist, dass sich diese Geschichte tatsächlich so oder so ähnlich zutragen könnte. Diese Tatsache gepaart mit dem unterschwelligen und beschriebenen Horror machen es zu einer gruseligen Story. Die Handlung wird von einer langen Szene geprägt, bei der der Horror vor allem durch die Gedanken des Lesers und der Protagonisten auftritt. Es geschehen also wenig gruselige Dinge, aber es könnte so viel Schreckliches passieren. Stephen King spielt also mal wieder mit dem Leser und mit den Charakteren. 
    Ich bin sehr froh, das Buch jetzt noch einmal gelesen zu haben, denn es reiht sich in meine Lieblingsbücher von dem Autoren ein und wird mir noch lange als ein sehr gutes Horror-Werk in Erinnerung bleiben. Ich freue mich schon darauf, es irgendwann erneut zur Hand zu nehmen.

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    Selina_Zimmermanns avatar
    Selina_Zimmermannvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nur King schafft es, seine Leser mit einer vermeintlich simplen Geschichte so in seinen Bann zu ziehen!
    Spannung pur!

    In diesem Buch entführt King in eine wahnsinnige Geschichte. Ein anfangs gutmütiger, treuer Familienhund wird nach der Jagd eines Kaninchens durch einen blöden Zwischenfall zur Bestie. 


    Leider bemerkt niemand, dass Cujo langsam zu einer großen Gefahr wird. Und wer es merkt, für den ist es bereits zu spät. 


    Die Geschichte nimmt einige, zum Teil auch traurige, Wendungen an. Meiner Meinung nach trägt dies aber massiv zur Spannung bei. Man kann die Story nicht durchschauen und ist so gespannt bis zur letzten Seite. 


    Mir persönlich hat es gut gefallen, dass auch die Hintergründe genauestens erläutert werden. King schafft es, dass man sich beim Lesen fühlt, als schaue man sich gerade einen Film an. Alles wird genauestens beschrieben und untermalt.
    Selbst die Gedanken des Hundes sind Teil der Geschichte. 


    Bevor ich aber viel verrate, kann ich euch nur empfehlen, das Buch einmal zu lesen. Ich bin überzeugt, ihr könnt es ebenso wenig aus der Hand legen, wie ich es konnte. 



    Viel Spaß!



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    SarahJaninas avatar
    SarahJaninavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Unfassbar! So etwas Atmosphärisches und Angsteinflößendes hab ich nie zuvor gelesen. Eine wahre Empfehlung!!
    King ist ein Meister!


    Wie haben mich die letzten 100 Seiten dieses Buches fertig gemacht! In den Bann gezogen. Ich hatte einen Adrenalinschub nach dem anderen. Wahnsinn. 
    Diese Geschichte geht unter die Haut. Stephen King hat dichte Charaktere erschaffen, dichte Atmosphäre und hat es geschafft, mich zu schockieren und mich mit Menschen mitfiebern und mitfühlen zu lassen. Es war ein wahres Erlebnis, dieses Buch zu lesen und für Fans dieses Genres oder auch von Stephen King, die das Buch noch nicht kennen, ist es eigentlich ein Muss, nehme ich an. 
    Für mich nach 'Carrie' auf jeden Fall ein weiteres Highlight, was mich davon überzeugt, nichts falsch gemacht zu haben, als ich mir im letzten Monat ungefähr fünfzehn Bücher des Autors auf einen Schlag gekauft habe, mit einer Mission. Denn früher hat mir der Schreibstil von King nicht gefallen. Heute kann ich sagen: Es war eine gute Entscheidung. Cujo war schmerzhaft zu lesen, für die Seele, den Körper und den Geist, aber gleichzeitig eine Geschichte wie mitten aus dem Leben gegriffen. Vielleicht nicht gerade alltäglich, aber mit so alltäglichen Menschen, das man diese Geschichte tatsächlich genauso für möglich hält. Wahnsinn. Ich bin immer noch ganz aufgewühlt und schreibe diese Rezension direkt nach dem Lesen der letzten Seite. Mein Körper steht immer noch unter Strom! Ich kann nur sagen: Lest dieses Buch, wenn ihr es noch nicht kennt.
    Ich für meinen Teil... brauche noch einen Moment, um es zu verdauen, dann werde ich mir den Film dazu ansehen. Und anschließend dürft ihr diese Meinung dazu dann auch in Verbindung zur Rezension auf meinem Youtubekanal 'TheSarahStory' ansehen, wenn ihr mögt. (:

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    KiraNears avatar
    KiraNearvor 2 Jahren
    [Rezension] Cujo von Stephen King

    Name: Cujo
    Autor: Stephen King
    Genre: Thriller, Horror, Action
    Preis: Unbekannt, diese Ausgabe gibt es derzeit für 1,97 auf Amazon, ansonsten zwischen 70 Cent und 10 Euro.
    Seiten: 384
    Sprache: Deutsch

    Rückentext:

    -


    Meinung (Achtung! eventuell Spoiler!):
    Diese Buch habe ich zusammen mit vielen anderen Stephen King Büchern vor einem oder zwei Jahren auf einem Flohmarkt bekommen, allerdings habe ich davon bisher nur eins gelesen. Einfach, weil viele Bücher nachkamen und dann hab ich sie vergessen, vor allem, da sie bei meinem Freund herumliegen^^°

    Auch dieses Buch hatte einen Schutzumschlag, allerdings war dieser beschädigt, weshalb ich ihn entsorgt habe. Das Buch selbst hat einen dunkelschwarzen Einband, der mir sehr gut gefällt. Das Buch erzählt die Horrorgeschichte um den etwas älteren und riesigen Bernhardiner Cujo, der sich eines Tages bei einer kleinen Jagd mit der Tollwut infiziert. Leider bemerkt keiner, dass etwas mit dem Hund nicht stimmt, zumal die meisten Charaktere anderweitig mit ihren eigenen kleinen Problemen beschäftigt sind, so dass das Unheil langsam aber sicher seinen grausamen Verlauf nimmt ...

    Das Buch an sich war wie die anderen Kingbücher, die ich bisher gelesen habe, vom Stil her sehr angenehm zu lesen. Bei King bin ich es mittlerweile gewohnt, dass er, was die Spannung angeht, zwei Methoden hat: Entweder drückt er gleich am Anfang auf den Nitroknopf und lässt den Karren gleich direkt in die nächstbeste Wand krachen, von der es dann zur nächsten geht usw. Oder er startet ganz gemütlich, ganz ruhig, ganz nebensächlich ... nur um dann ohne Vorwarnung von 0 auf 100 in die Eisen zu steigen. Cujo gehört zu der zweiten Sorte, wobei ich zugeben muss, dass der gemütliche Start einen Ticken zu gemütlich ist, abgesehen von der Stelle, an der sich Cujo mit der Krankheit infiziert. Die ganzen "Nebengeschichten" der Charaktere werden wild durcheinander erzählt und man fragt sich, was es wohl zur Geschichte beiträgt, ob es überhaupt wichtig ist, dies und das zu wissen. Welchen Einfluss diese ganzen Nebengeschichten und ihre Resultate auf den Fortgang der Geschichte haben, stellt man leider erst viel später fest.

    Dennoch lohnt es sich, sich durch die ersten Seiten zu beißen. Was man aber auf jeden Fall machen sollte, ist aufpassen. Ich glaube, nein, ich weiß, das ist das allererste Kingbuch, bei dem ich mich richtig gegruselt habe. ES fand ich schon etwas ... unheimlich, aber bei dem hier habe ich so oft "oh Shit!" gedacht, die Augen aufgerissen und ich bin sogar ein paar Mal beim Lesen zusammengezuckt. Zack, bumm, wird man plötzlich von einem spannenden und gruseligen Event zum anderen gejagt. Man spürt auch eine gewisse Hilflosigkeit, die der Charaktere und seine eigene. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, das Buch zu lesen, auch, wenn mein Gesicht ab und zu was anderes gesagt hat.


    Leseprobe (die ersten 5 Sätze):
    Es war einmal ... und es ist noch gar nicht lange her, da kam ein Ungeheuer in die kleine Stadt Castle Rock in Maine. Es tötete 1970 eine Serviererin names Alma Frechette; 1971 eine Frau namens Pauline Toothaker und eine Studentin namens Cheryl Moody; 1974 ein hübsches Mädchen namens Carol Dunbarger; im Herbst 1975 eine Lehrerin names Etta Ringgold; und schließlich, Ende desselben Jahres, eine Schülerin namens Mary Kate Hendrasen.
    Es war kein Werwolf, Vampir oder Gespenst, und es war auch keine namenlose Kreatur aus dem Hexenwald oder aus den Schneewüsten; es war nur ein Polizist namens Frank Dodd, der seelische und sexuelle Probleme hatte. Ein guter Mann namens John Smith machte wie durch ein Wunder seinen Namen ausfindig, aber bevor man ihn erwischen konnte - und das war vielleicht auch gut so -, brachte Frank Dodd sich selbst um.
    Es gab natürlich einiges Entsetzen, aber hauptsächlich herrschte Freude in der kleinen Stadt, Freude darüber, daß das Ungeheuer, das so viele Alpträume verursacht hatte, tot, endlich tot war. Die Alpträume einer ganzen Stadt wurden mit Frank Dodd begraben.


    Fazit:
    Ja, der Anfang ist ein wenig zäh, wie zu trockenes oder zu feuchtes Beef Jerkey. Und man kommt recht schnell mit den ganzen Charakteren und Nebengeschichten durcheinander, zumindest erging es mir so. Aber als es dann so richtig losging, war für mich die ganze Sache viel deutlicher. Ich finde, es lohnt sich und man sollte den Teil davor nicht überspringen, denn er gehört dazu, auch wenn er nicht gerade der angenehmste Teil ist und es sicherlich bessere Bücheranfänge gibt. Ja, ich würde sagen, trotz der kleinen Schwächen lohnt sich das Buch, es ist ein typischer King und gefällt mir richtig gut. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Rubys.

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    Nyos avatar
    Nyovor 3 Jahren
    tollwütiger Bernhardiner

    Der Bernhardiner Cujo ist der Liebling von ganz Castle Rock. Eines Tages wird er von einer Fledermaus mit einem teuflischen Virus infiziert. Die Kleinstadtidylle verwandelt sich fortan in eine Hölle, die von einem mordgierigen Monster beherrscht wird ...

    Während die Geschichte wieder nach Kings Stil einzigartig ist, ist es doch eins seiner besten Werke. Jeder der Friedhof der Kuscheltiere gelesen oder geschaut hat, sollte hier vielleicht etwas enttäuscht werden. Den es gibt parallelen zu beiden Werken, so wird Cujo in einer Art und Weise in Friedhof der Kuscheltiere wiedergegeben.

    So habe ich mir Cujo auch um einiges furchteinflößender vorgestellt als es im Nachhinein war. Es ist ein tollwütiger Hund und keine Bestie die vielleicht aus der Kanalisation kommt.

    Das Ende war wieder sehr überraschend und dennoch für den Optimist King sehr zutreffend.
    Der Spannungsbogen steigt im Laufe des Buches bis zum großen Showdown.

    Cujo hat mir aber im Großen und Ganzen keine Angst eingeflößt, was aber auch an der heutigen Zeit liegt, denn heute gibt es Mittel und Wege gegen Tollwut und Haustiere sind geimpft, daher verlor es etwas am Reiz.

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    CoffeeToGos avatar
    CoffeeToGovor 3 Jahren
    Tollwut??

    Die Familie Trenton erlebt ein Schicksalsschlag nach dem anderen. Charity wird von ihrem gewalttätigen Mann unterdrückt und muss hilflos zusehen, wie ihr Sohn die gleiche Karriere anstrebt.
    Und zu allem Überfluß wird das kleine Dorf von einem Monster heimgesucht.

    Man merkt zwar, dass es eines seiner früheren Werke ist, doch selbst hier weiß Stephen King, wie er den Leser fesseln kann. Permanent erzeugt er Spannung, jedoch ohne wirklich überraschende Höhepunkte.
    Die Charaktere hat er einmalig beschrieben. Jeder für sich handel realistisch und keiner verschwindet im Hintergrund.

    Vom eigentlichen Thema habe ich mir mehr erhofft. Ich habe ein wirkliches Ungeheuer erwartet, welches das Dorf heimsucht, ein paar übernatürliche Ereignisse mit eingestreut. Doch alles was ich bekam, war ein tollwütiger Hund. Klar ist es schlimm, wenn sich ein Hund infiziert und plötzlich zu einem mordlustigen Geschöpf wird, aber es ist eben nur ein kranker Hund. Nicht mehr und nicht weniger.
    Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass Tollwut in der heutigen Zeit nicht mehr so ein großes Thema ist. Jedes Haustier sollte geimpft sein und wenn man selber mal gebissen wird, gibt es beim Arzt eine Spritze gegen Tollwut.

    Stephen King hat zwar eine einigermaßen spannende Geschichte auf die Beine gestellt, doch der Grund, warum der Hund so wird wie er ist, ist ziemlich langweilig.
    Daher kam bei mir (trotz der genannten mäßigen Spannung) kein richtiger Lesespaß auf. Das Ende hingegen hat mir wieder etwas besser gefallen, da es ziemlich unerwartet kam.

    Von dem "teuflischen Virus" habe ich mehr erwartet. Wer Angst vor Hunden hat, gruselt sich hier sicher gewaltig, bei mir hat Cujo aber nur Gähnen verursacht.

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