Stephen King Das Bild

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Inhaltsangabe zu „Das Bild“ von Stephen King

Ein Leben mit der Angst im Nacken Nach 14 Jahren Ehehölle bringt Rosie Daniels endlich die Kraft auf, vor der Gewalt ihres brutalen Mannes zu fliehen. Doch der ist ein rachelüsterner Cop und folgt ihr dicht auf den Fersen ...

Schleppender Anfang mit Besserung am Ende

— Ecochi

Spannender erster Teil, danach etwas langweilig.

— evolare

01/17: ★ ★ ★ ★ ★ King ist und bleibt mein Held

— SeattleRakete

King at it's best

— Leila_James

Wuuuuh So muss ein fesselndes Buch sein. Obwohl ich mich manchmal gefragt habe...WTF für Drogen hat King da genommen ;-)

— Suza

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  • Unschlüssig, was ich dadrüber denken soll

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    Ecochi

    22. October 2017 um 10:52

    Ich hatte ziemliche Probleme am Anfang des Buches, weil es sich teilweise geschleppt hat und die Vorgeschichte der Protagonistin viel zu lang für mich erzählt hatte, das hätte man alles abkürzen können.Aber das legte sich Gott sei dank ein wenig und der Spannungsbogen stieg ab der Mitte. Was man auch von der Charakterentwicklung sagen kann.Letztendlich bin ich immer noch zweigespalten von dem Buch, die Idee war gut, aber die Umsetzung war für mich persönlich nur mittelmäßig.

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  • ★ ★ ★ ★ ★ King ist und bleibt mein Held

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    SeattleRakete

    09. January 2017 um 20:01

    01/17 Rezension - Stephen King - Das BildIch liebe, liebe, liebe, liebe seine Bücher so wahnsinnig.. Egal welches es als nächstes in meine Hand schafft, finde ich fast noch besser, als das davor..Dieses Ernsthafte, grausame Thema welches sich hier beschreibt, wird sehr gut zur Sprache gebracht. Danke, dass Rosie es geschafft hat. Zu welchem Preis auch immer :)★ ★ ★ ★ ★  King ist und bleibt mein Held

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  • Super Cover, geile erste 50 Seiten und dann? Gähhhhhn!

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    MichaelMerhi

    15. September 2016 um 10:13

    Das Cover ist Genial, die ersten 50 Seiten sind phenomenal und dann? Ja dann passiert das unfassbare. Als hätte jemand anderes das Buch weiter geschrieben. Grotten schlecht, endlose Monologe und eine Story die mehr als nur an den Haaren gezogen ist.Absolut nicht empfehlenswert!

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  • Mein erstes KING Buch.

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    herzmaedchen

    27. February 2015 um 23:05

    Als ich die Beschreibung des Buches gelesen habe, war ich sehr begeistert. Thriller sind total mein Fall und als ich es dann endlich in den Händen halten konnte und es zu lesen begonnen habe, war es genau das ist was ich erwartet habe. Die komplette Geschichte ist meiner Meinung nach ein Gefühlschaos für den Leser, man hofft so sehr für Rosie das sie sich von Norman trennt, was sie durch eine Kleinigkeit ja dann auch tut und für Norman wünscht man sich nur schlechtes. Alles in allem, auch wenn ich keine Erfahrungen mit häuslicher Gewalt habe, hat es mich von den Handlungen und Denkweisen der Charaktere total überzeugt. Den Mittelteil mit dem Bild hätte King ruhig weg lassen können, da es, wie ich finde das Thema ein wenig ins lächerliche zu ziehen scheint, ich hätte mir mehr ein realeres Ende gewünscht. Alles in allem finde ich es trotzdem sehr spannend und die Charaktere sind gut gelungen, es ist eine Geschichte die im Kopf bleibt.

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  • Ein Muss für jeden King-Fan!

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    ooNoreia

    15. November 2013 um 14:24

    Nach 14 Jahren in einer Ehe, die von Demütigung und Gewalt bestimmt war, findet die 32-jährige Rosie Daniels endlich die Kraft, zu fliehen. Viele hundert Meilen von ihrem brutalen Ehemann Norman entfernt, beginnt sie ein neues Leben. In Rose Madder, der Frau in einem Gemälde, findet sie ihr Selbstbildnis, das ihr den Weg aus der Spirale von Gewalt und Verfolgung zu weisen scheint. Doch Norman ist ihr dicht auf den Fersen und sinnt nach Rache... Er ist definitiv einer der Romane, die man, einmal angefangen, nur schwer aus der Hand legen kann. King hat zwei Protagonisten erschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Rosie, die misshandelte und gedemütigte Ehefrau, die die Gewalt aus Angst vor noch Schlimmerem über sich ergehen lässt und der lange Zeit Mut und Kraft fehlen, dagegen anzukämpfen. Und Norman, der gewalttätige, perverse und sadistische Ehemann, der nicht nur seine Frau misshandelt und quält, sondern auch seine Macht als Polizist missbraucht.  Durch die Charakterisierung von Norman wird die Geschichte erst zum spannenden Thriller. Er ist schlau und durchtrieben und weiß als Polizist natürlich, wie er seine verschwundene Ehefrau aufspüren kann und beseitigt dabei Personen, die ihn behindern könnten, einfach indem er sie ersticht, erwürgt oder totbeißt (Norman ist ein "Beißer", wie Rosie am eigenen Leib erfahren hat). Rosie beginnt währenddessen in ihrer ersten eigenen Wohnung ein neues und glückliches Leben mit Bill Steiner, dem Mann, bei dem sie das Gemälde der Rose Madder gegen ihren Verlobungsring eingetauscht hat. Doch das Gemälde ist kein gewöhnliches Bild, sondern scheint sich ständig zu verändern und eines nachts betritt Rosie durch die Leinwand des Bildes eine andere Welt. Und obwohl sie sich am nächsten Morgen nicht mehr daran erinnern kann, weiß sie, was zu tun ist, als Norman sie schließlich findet und töten will. Mit Hilfe von Rose Madder überwältigt sie Norman und kann endlich mit der Angst und der Demütigung der letzten Jahre abschließen. Obwohl es kein Horrorschocker ist, ist an manchen Stellen der Gänsehautfaktor sehr hoch. Vor allem in den Szenen, in denen Norman so besessen von der Verfolgung ist, dass sein Verstand ständig aussetzt. Und die psychopathischen Züge als er anfängt, mit einer Stiermaske zu sprechen, die er sich über die Hand gezogen hat und die ihm Ratschläge gibt, wenn er nicht weiter weiß. Dieses Buch war an keiner Stelle langweilig und die Höhepunkte waren perfekt positioniert und in Szene gesetzt. Ein Muss für jeden Stephen-King-Fan!

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  • Vorsicht beim Landschaftsbilder kaufen!

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    MrsCodyMcFadyen

    13. October 2013 um 22:24

    14 Jahre lang wurde Rosie Daniels von ihrem gewalttätigen Ehemann Norman vergewaltigt und misshandelt. Bis sie den Entschluss fast zu fliehen. Doch Norman nimmt bald die Verfolgung auf, als Rose ein Bild kauft mit dem Namen Rose Madder, welches ihr auf dem beschwerlichen Weg zurück in ihr Leben hilft... Ich lese dieses Buch nun schon seit 3 Jahren. Immer mal wieder ein Kapitel, dann wieder ab in den Schrank. Es war einfach nie wirklich fesselnd gewesen oder es waren immer die falschen Zeitpunkte dafür. In groben Zügen kann man es so zusammen fassen: In den ersten Kapiteln wird beschrieben, wie Norman Rose behandelt, sie dann irgendwann aus der Wohnung flieht und versucht ein neues Leben (Wohnung, Styling, Job, Freunde) zu erlangen. Zwischendurch die Geschichte des Bildes, dann Norman, der die Verfolgung auf sie aufnimmt. Und ab da könnte man eigentlich anfangen zu lesen... Also ab Mitte des Buches, dann wird es etwas spannend. FAZIT: Ich bin froh, es zu Ende gelesen zu haben. Schöne fanatsievolle Schilderung des Bildes mit seinem Eigenleben. Sympatische Protagonistin, der man Alles Gute wünscht... Nicht der beste Kind der Welt, doch zur allgemeinen Unterhaltung reicht es alle Mal!

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  • Rezension zu "Das Bild" von Stephen King

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    sarahsbuecherwelt

    03. February 2012 um 19:12

    Der Leser wird in die Welt von Rosie entführt. 14 Jahre erträgt sie die brutalen Schikanen ihres Ehemannes. Bisswunden, die verursachte Fehlgeburt, die Rippe in der Lunge und vieles mehr. Irgendwann kommt jedoch der Punkt, an dem sie keine Kraft und Lust mehr hat. Es ist der Tag, an dem Rosie Richtig erscheint, denn Rosie handelt zum ersten Mal richtig – sie haut ab. Doch Norman ihr Mann kann dies nicht zu lassen. Als Polizist verfügt er über genügend Kenntnisse einen verschwundenen Menschen zu finden. Rosie kommt indessen in einem Frauenhaus unter, findet einen Job, verliebt sich in einen liebevollen Mann, spürt jedoch täglich den näher kommenden Atem ihres Mannes. Bis sie eines Tages die Gewissheit hat, dass er sie gefunden hat. Ein Kampf ums nackte Überleben beginnt nicht nur für Rosie. Eigentlich mag ich solche Themen gerne lesen. Gewalt in der Ehe / Familie ist kein seltenes Thema und wenn einmal davon absieht, dass der Ehemann in diesem Fall wieder ein Polizist ist, erwartete ich extrem hohe Spannung. Doch dieses Thema von Stephen King, da fragte ich mich schon, wie er es wohl umsetzen würde. Zu Beginn wird der Leser mit der Situation von Rosie ausführlich vertraut gemacht. Ihr Alltag mit den zahlreichen „Highlights“ wird ausführlich beschrieben, sodass es manchen Leser schon hier an die Nieren gehen wird, was nicht nur an der verursachten Fehlgeburt liegt. Warum Rosie nicht abhaut? Tja, die Realität sieht genauso aus. Aus diesem Grund ist der Leser sofort auf ihrer Seite und fiebert während der gesamten dramatischen Stunden ihrer Flucht mit. Die Erleichterung, als diese gelingt, ist jedoch nicht von langer Dauer, denn ihr Mann ist ihr dicht auf den Fersen. Dadurch ist der Leser jedoch so sehr gefesselt, dass man die zahlreiche, teilweise wirren Gedankengänge, die am Anfang auf jeder Seite kursiv hervorgehoben werden, in Kauf nimmt. Auch wenn ich mich ab und an gefragt habe, ob die Frau nicht einen an der Klatsche hat. Wobei, diese ist nach 14 Jahren Hölle, sicherlich verständlich und nachvollziehbar sind. Es sind halt komische Gedankengänge, wo sie sich Rosie Richtig nennt, und das wirkt eben etwas wirr. Im Verlauf des Buches wird es immer spannender, aber teilweise auch richtig pervers, wenn man immer neue Details über ihren Mann erfährt. Ab einem gewissen Punkt, macht er sich auf die Suche nach seiner Frau, und erfährt diese Suche aus seiner Sicht. Um es für den Leser übersichtlich zu gestalten, ist auch dieser Teil stets in kursiver Schrift hervorgehoben. Die Gedanken und Handlungen dieses Mannes sind nichts für schwache Nerven. Zum Beispiel beißt er einem anderen Mann sein Geschlechtsteil ab. Aber auch sonst sind die Schilderungen teilweise sehr ekelerregend, wenn sich zum Beispiel eine Frau wehrt, indem sie sich auf sein Gesicht setzt und ihn ins Gesicht pinkelt. Dies sind nur zwei der extremen Beispiele, die in meinen Augen jedoch typisch für King sind. Typisch für King ist jedoch auch eine Wendung oder der Hang zum Übernatürlichen. In manchen Werken interessant, aber manchmal auf total unpassend, wie in diesem Fall. Statt diesen Psychothriller auf realistische Art aufzubauen und enden zu lassen, baut er in der Mitte des Buches ein Bild ein. Und damit begann der langsame Einstieg in die mystische Welt. Meines Erachtens völlig unpassend. Es nahm dem Buch sämtliche Spannung und ließ es irgendwie unrealistisch und übertrieben erschienen. Statt eines actionreichen Schlusses, wird man in die Fantasie-Welt von Rose Madders entführt, und erlebt einen mystischen Abschluss. Ich persönlich hätte mir hier lieber einen realistischeren und greifbareren Ausgang gewünscht. Im Grunde besticht die Geschichte lediglich durch einen gelungenen Ansatz und einen extrem starken Mittelteil. Wobei sicherlich nur Frauen so denken. Männer werden von diesem Buch sicherlich vorab schon abgeschreckt werden, denn der sadistische Protagonist und die Protagonistin, die zur starken Persönlichkeit heranwächst, ist nicht unbedingt ein Männerthema. Die Protagonisten selbst sind lebendig, verständlich und menschlich. Es gibt sicherlich einige, die die Handlungen und Gedanken sowohl von Norman, als auch Rosie nicht nachvollziehen können, aber jeder, der selbst Gewalt in der Familie kennengelernt hat, wird wissen, dass diese Rollen und Verhalten typisch sind. Aus diesem Verhalten auszubrechen ist wahnsinnig schwer, sodass ich es bemerkenswert finde, wie gut der Autor alles beschreibt. King hat sich hier eine Menge Gedanken gemacht, erstklassig recherchiert und nicht untertrieben. Daher finde ich es ja so schade, dass zum Schluss die erstklassigen Charaktere durch den Fantasy-Abschluss ins Lächerliche gezogen werden. Auch seine sonstigen Beschreibungen können durch den detaillierten Stil bestehen. Man sieht alles direkt vor seinem Auge. Schauplätze, Dinge und Handlungen sind greifbar. Theoretisch ein erstklassiger Psychothriller den ich Stephen King ehrlich gesagt nie zugetraut hätte, da ich sonst nur Horror-Romane aus seiner Feder kenne und liebe. Im Großen und Ganzen hat mich King auch hier überzeugt. Lediglich der Ausgang des Buches, und der Mystery-Anteil passt mir persönlich nicht. Es ist eine Frage des Geschmacks, aber ich hätte es besser gefunden, wenn er hier mehr Wert auf einen realistischen Schluss wert gelegt hätte. Trotzdem kann ich das Werk ohne wenn und aber empfehlen.

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    Aldona

    16. November 2011 um 10:29

    mein fall war es leider nicht :-(

  • Rezension zu "Das Bild" von Stephen King

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    vormi

    11. November 2011 um 14:45

    Ein großartiges Buch von Stephen King. Zum Teil erschreckend realistisch. Ist dieser Roman wieder etwas anders, als die meisten anderen seiner Bücher. Aber gerade das mag ich an Stephen King ganz besonders, man weiß nie, was er sich jetzt wieder ausgedacht hat. In diesem Buch haben mir besonders gut die Charaktere gefallen, vor allem natürlich die der beiden Hauptakteure, Norman und Rose. Sehr empfehlenswert.

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    Sternschwester

    Ich fand das Buch bis zum Ende eigentlich ganz gut gelungen, nicht herausragend aber ok. Nur fand ich es dann schade, dass es doch noch so extrem ins irreale abgedriftet ist. Als reiner "Thriller" hätte es von mir mehr Sterne gegeben.

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    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. July 2011 um 18:23

    Zum Buch: Das Bild – Stephen King ISBN: 3-453-11614-3 Verlag: Heyne Seiten: 573 Veröffentlicht: 1996 Zum Inhalt: Norman Daniel ist ein guter und pflichtbewußter Polizist. Seiner Ehefrau Rosie zeigt er sich aber als brutaler Schläger. Selbst, nachdem sie schwanger geworden ist, prügelt er sie. Als Rosie ihr Baby verliert, verläßt sie ihn und taucht unter. Durch das Bild einer römischen Frau der Antike erhält sie wundersame Hilfe. Doch dann kommt Norman Rosie auf die Spur… Fazit: Das Buch hatte einen super Anfang. Man lernt Rose Daniels in einer sehr schwierigen Situation kennen. Ihr Mann prügelt sie und sie verlässt ihn nach 14 Jahre Grauen, denn Ehe kann man das nicht nennen. Eigentlich ansich schon ein super Thema für das Buch, wie die beiden auch immer wieder aneinander kommen und… ach… und dann versaut King es einfach mit einem übernatürlichen Bild, aber ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Dieses Buch hat definitiv Potential gehabt, aber dann war lief es einfach schief. Kein Wunder ist dies ein nicht so bekannter Roman vom Meister des Grauens! Nur 3 Sterne, es hatte wenigstens einen tollen Anfang!

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  • Rezension zu "Das Bild" von Stephen King

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    Bookgirl-88

    20. March 2011 um 12:19

    Rosie McClendon-Daniels ist die Ehefrau eines sehr brutalen Cops, der sie aus nichtigen Gründen durchaus auch mal krankenhausreif schlägt. Als sie eines Tages "aufwacht" und Hals über Kopf flieht, beginnten er sofort, sie zu suchen. Rosie findet in einem kleinen Laden ein Bild, das sie nicht loslässt und das sie eintauscht. Auf diesem Bild, Rose Madder, steht eine blonde Frau, die von einem Hügel hinab zu einem Tempel blickt. Es ist ein Bild, das Rosie tief berührt und dessen abgebildete Frau sie für ihre selbstbewusste Haltung (dem Betrachter ist der Rücken zugewandt) bewundert. Mit Hilfe dieses Bildes erzeugt King Spannung und Grauen. Nach ein paar Wochen, in denen Rosie äußeren Frieden gefunden und ein neues Leben angefangen hat, spürt Norman Daniels seine Ehefrau auf. Erst hier zeigt sich, wie psychotisch Norman Daniels wirklich ist und für Rosie und ihre neuen Freunde beginnt ein Albtraum... Dieses war mein erster King, den ich gelesen und nicht bloß als Hörbuch gehört oder als Film gesehn habe. Ich fand das Buch sehr spannend und teilweise auch eklig, wenn man die Szenen bedenkt, in denen Normans Gewalttaten beschrieben werden. Er hat mir manches Mal einen Schauer über den Rücken gejagt. Rosie ist trotz ihrer unheimlich großen Angst vor dem Mann, mit dem sie 14 schlimme Ehejahre verheiratet war, sehr mutig, gibt nicht auf, sondern kämpft für ihr eigenes Leben. Das fand ich beeindruckend. Für schwache Nerven ist dieses Buch meiner Meinung nach trotzdem nichts, aber wer sich davon nicht abschrecken lässt, hat sicherlich viel "Freude" an dem Buch!! Ich kann es empfehlen, es ist sehr spannend, allein schon weil man wissen will, ob und wie Rosie aus Normans Klauen entkommen kann. Zum Schreibstil, weil dieser bei diesem Buch (oder King generell??) sehr auffällig ist, wie ich finde. - King schreibt oft sehr, sehr lange Sätze, die meiner Meinung nach aber trotzdem leicht verständlich sind. Was möglicherweise aber daran liegt, dass ich selbst immer lange Sätze schreibe. - Er benutz oft gedankliche Einschübe, die er mit Klammern kennzeichnet, was die langen Sätze natürlich noch länger macht und für manche Leser möglicherweise unangenehm bzw. zu kompliziert ist. - In "Das Bild" begleitet King zwei verschiedene Personen, die er mit Normaldruck bzw. mit Kursivdruck begleitet, was das ganze etwas übersichtlicher macht. Meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig, aber angenehm. - Außerdem ist mir aufgefallen, dass er, was ich persönlich sehr gut finde, Worte, die er betonen möchte, jeweils anders schreibt (kursiv bzw. nicht kursiv). Ich finde, das macht die Sätze lebendiger. - King benutz viele bildliche Vergleiche, die mitunter etwas merkwürdig anmuten. "Der rechte Unterarm des Mannes war jetzt straff gespannt, die Venen prall voll Blut, die Muskeln wie frisch gebackene Brötchen gewölbt." (S. 83 Taschenbuchausgabe) - King überschreitet (anscheinend öfter, wenn ich an "Friedhof der Kuscheltiere" denke) die Grenze zum Übernatürlichen, um mehr Horror entstehen zu lassen. Das sollte man möglicherweise bedenken, wenn man sich einen King in's Haus holt.

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    marion_gallus

    Rose Daniels ist die Ehrfrau eines Cops, eines brutalen, schlagenden Cops. Jahrelang wird sie von ihrem Mann schwer misshandelt. Aus den fadenscheinigsten Gründen, weil sie zum Beispiel einen Roman liest, der seiner Meinung nach nichts für sie ist oder oft auch einfach, weil ihm irgendetwas gerade nicht in den Kram passt. Norman (wie Norman Bates, passt irgendwie) ist ein „Beißer“, er beißt seine Frau so schwer, dass sie Narben zurückbehält. Er tritt ihr in die Nieren (man will keine Spuren hinterlassen, als Cop kennt er sich aus) und er löst bei seiner Frau eine Fehlgeburt aus, weil er sie im vierten Monat ihrer Schwangerschaft so schwer verprügelt, dass sie letztendlich in ihrem eigenen Blut auf dem Boden sitzt und alles zu spät ist. Dennoch bleibt Rose (Rosie, wie sie viel lieber genannt würde) noch weitere zwölf Jahre bei diesem Mann, vor dem sie nur noch Angst, eher Panik empfindet. Eines Tages sitzt sie in ihrem liebsten Schaukelstuhl und entdeckt auf dem Bettlaken einen winzigen Tropfen Blut. Der rührt diesmal nicht mal von einer Verletzung ihres Ehemannes, sondern ist einfach nur die Folge von nächtlichem Nasenbluten, wie es ab und an vorkommt. Doch genau dieser kleine Tropfen Blut reicht aus, um Rose endlich dazu zu bringen ihren Mann zu verlassen. Dies geschieht ganz spontan. Sie geht ohne Gepäck, einfach nur mit den Kleidern die sie am Leib trägt und ihrer Handtasche. Sie nimmt die Bankkarte ihres Mannes mit, die zufälligerweise auf dem Kaminsims liegt (Ende des Monats darf Rose sich Haushaltsgeld abheben) und spaziert einfach so zur Türe heraus ...... mehr unter: http://buchwelten.wordpress.com/2010/10/18/das-bild-rose-madder-von-stephen-king-55/

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  • Rezension zu "Das Bild" von Stephen King

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    MargitM

    17. October 2010 um 16:30

    Dies ist die Geschichte von Rosie. Um vor ihrem Ehemann zu fliehen, reicht es nicht aus, in eine neue Stadt zu ziehen. Es reicht nicht aus, sich einen neuen Namen zuzulegen, einen neuen Beruf zu ergreifen. Es reicht auch nicht aus, sich einen neuen Freund zu besorgen. Nicht bei einem Ehemann wie Norman ...Höllenqualen und panische Angst gehören zum Ehealltag von Rose Daniels, die mit dem Polizisten Norman verheiratet ist. Als die Schläge des brutalen Ehemannes eines Tages zu einer Fehlgeburt führen, hält Rosie es nicht mehr aus - sie flieht in eine andere Stadt. Mit diesem Entschluss nimmt eine Reihe von außergewöhnlichen Ereignissen ihren Lauf. Das mysteriöse Bild einer aus der Antike stammenden Frau fasziniert Rosie. Die Frau im Bild, Rose Madder, übernimmt von nun an eine entscheidende Rolle in ihrem Leben. In ungewöhnlichen Begegnungen entführt die geheimnisvolle Unbekannte Rosie in die Welt des Mythischen und nach vier zehnjähriger Ehehölle scheint sich für die junge Frau nun endlich ein Weg in ein selbst bestimmtes Leben anzubahnen. Doch der von Rachegelüsten besessene Norman ist Rosie dicht auf den Fersen... Ein unerbittliches Katz-und-Maus-Spiel, das sich in rasantem Tempo einem apokalyptischen Ende nähert.

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    Poca Palomita

    01. May 2010 um 19:53

    Wieder einmal ein gelungener King! Anfangs fand ich das Buch zwar super spannend, doch wunderte es mich, dass es wirklich einen Thriller-Charakter hatte. Die packende Story von Rose, die vor ihrem gewaltätigen Ehemann flieht, hat mich wirklich mitgerissen. King weiss einfach wie man mit den Ängsten spielt und die Leser schocken kann. Zum Ende hin, wurde das Buch aber dann doch von mysterien gepackt und driftete, ganz King, ins Übernatürliche. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich konnte es kaum aus der Hand legen.

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