Das Bild

von Stephen King 
3,8 Sterne bei327 Bewertungen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (211):
eggyKevin2s avatar

Souveräner King. Nicht mehr und nicht weniger.

Kritisch (24):
FaaLous avatar

Abbruch nach der Hälfte

Alle 327 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Bild"

Ein Leben mit der Angst im Nacken
Nach 14 Jahren Ehehölle bringt Rosie Daniels endlich die Kraft auf, vor der Gewalt ihres brutalen Mannes zu fliehen. Doch der ist ein rachelüsterner Cop und folgt ihr dicht auf den Fersen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453436879
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:12.08.2013
Das aktuelle Hörbuch ist bei Ullstein Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    FaaLous avatar
    FaaLouvor einem Monat
    Kurzmeinung: Abbruch nach der Hälfte
    Ein bisschen Enttäsuchung

    Als erstes: Ich liebe Steven King als Autor und er hat schon mehr als oft bewiesen, wie genial er schreiben kann. Konnte dieses Buch jedoch nicht zu Ende lesen. Die Story hat mich nicht gepackt und konnte mich nicht überzeugen. Die 2 Hauptcharaktere sprachen mich beide überhaupt nicht an und es passiert über viele Seiten nichts.

    Die Bewertung ist nicht ganz fair da ich, wie gesagt, das Buch nicht zu Ende gelesen habe.

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    Pokerfaces avatar
    Pokerfacevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach nur gut
    Das Bild

    Zum Buch:

    Höllenqualen und panische Angst gehören zum Ehealltag von Rosie Daniels, die mit dem Polizisten Norman verheiratet ist. Als die Schläge des brutalen Ehemannes eines Tages zu einer Fehlgeburt führen, hält Rosie es nicht mehr aus - sie flieht in eine andere Stadt. Mit diesem Entschluss nimmt eine Reihe von außergewöhnlichen Ereignissen ihren Lauf.

    Das mysteriöse Bild einer aus der Antike stammenden Frau in purpurroter Toga fasziniert Rosie. Die Frau im Bild, Rose Madder, übernimmt von nun an eine entscheidende Rolle in ihrem Leben. In ungewöhnlichen Begegnungen entführt die geheimnisvolle Unbekannte Rosie in die Welt des Mythischen, und nach vierzehnjähriger Ehehölle scheint sich für die junge Frau nun endlich ein Weg in ein selbstbestimmtes Leben anzubahnen. Doch der von Rachegelüsten besessene Norman ist Rosie dicht auf den Fersen...

    Ein unerbittliches Katz-und-Maus-Spiel, das sich in rasantem Tempo einem apokalyptischen Ende nähert.

    Meine Meinung:

    Ich fand das Buch super. Aber zuerst muss ich sagen, dass Rosie ihren Mann nicht verlässt nachdem er sie zu einer Fehlgeburt hin geprügelt hat. Danach hält sie noch jahrelang bei ihm aus. Der Grund für das Verlassen bzw. der Ausschlag ist ein anderer.

    Nochmal: ich fand das Buch super. Der erste Stephen King für mich. Der nächste steht schon direkt auf meiner Wunschliste. Für mich gab es in dem ganzen Buch nicht eine Länge. Ich hätte es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt. Sehr spannend - wenn auch abgedreht.

    Witzig fand ich die Sache mit dem Bild. Also die Idee. Grandios. Ich will nicht spoilern, aber das Buch heißt ja nunmal "Das Bild" und jeder kann sich vorstellen, dass das Bild eine größere Rolle in der Geschichte spielt. Und vor ein paar Wochen (da dachte ich noch gar nicht an das Buch) saß ich bei meiner Schwiegermutter und an der Wand hängt ein Bild, auf dem ein Wäldchen, eine Stadt und ein Weg aus dem Wäldchen zur Stadt hin abgebildet sind. Auf dem Weg läuft ein Pärchen und als ich es so betrachte frage ich: "Sind die nicht viel näher an der Stadt als in der letzten Woche? Ich glaube, die haben sich bewegt." War natürlich ein Gag, aber beim Lesen musste ich sofort dran denken und habe mich köstlich amüsiert.

    Norman ist ein absolut schrecklicher Mensch. Ich konnte ihn von Anfang an nicht leiden und habe ihm alles mögliche an den Hals gewünscht. Was ich aber noch nie erlebt habe: Im Laufe der Geschichte schlug das "ich kann ihn nicht leiden" in Ekel um. Wirklich. Ich habe mich noch nie vor einem Protagonisten geekelt, aber vor Norman schon. Je weiter ich im Buch kam, umso mehr habe ich mich vor diesem Mann geekelt und ganz am Schluss musste ich echt aufpassen, dass ich mir nicht zu viele Gedanken um ihn mache, damit ich keine Bratsche bekomme. Brrrrr.....

    Rosie ist eine geschlagene, geschändete und schrecklich verunsicherte Frau. Nicht mehr sie selbst. Nur noch ein Schatten. Kurz davor den Verstand zu verlieren. Und als sie endlich flieht, fliehen kann, weil sie endlich den Entschluss dazu gefasst hat, braucht sie unendlich Zeit um wieder zu sich selbst zu finden. Immer die Angst im Nacken, dass Norman sie finden wird.

    Und das wird er. Er wird sie finden.....

    Fazit:

    Super-Buch. Abgedreht - aber super. Leseempfehlung. 5 Sterne.

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    Ecochis avatar
    Ecochivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schleppender Anfang mit Besserung am Ende
    Unschlüssig, was ich dadrüber denken soll

    Ich hatte ziemliche Probleme am Anfang des Buches, weil es sich teilweise geschleppt hat und die Vorgeschichte der Protagonistin viel zu lang für mich erzählt hatte, das hätte man alles abkürzen können.


    Aber das legte sich Gott sei dank ein wenig und der Spannungsbogen stieg ab der Mitte. Was man auch von der Charakterentwicklung sagen kann.


    Letztendlich bin ich immer noch zweigespalten von dem Buch, die Idee war gut, aber die Umsetzung war für mich persönlich nur mittelmäßig.

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    SeattleRaketes avatar
    SeattleRaketevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: 01/17: ★ ★ ★ ★ ★ King ist und bleibt mein Held
    ★ ★ ★ ★ ★ King ist und bleibt mein Held


    01/17 Rezension - Stephen King - Das Bild
    Ich liebe, liebe, liebe, liebe seine Bücher so wahnsinnig.. Egal welches es als nächstes in meine Hand schafft, finde ich fast noch besser, als das davor..
    Dieses Ernsthafte, grausame Thema welches sich hier beschreibt, wird sehr gut zur Sprache gebracht. Danke, dass Rosie es geschafft hat. Zu welchem Preis auch immer :)


    ★ ★ ★ ★ ★  King ist und bleibt mein Held

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    MichaelMerhis avatar
    MichaelMerhivor 2 Jahren
    Super Cover, geile erste 50 Seiten und dann? Gähhhhhn!

    Das Cover ist Genial, die ersten 50 Seiten sind phenomenal und dann? Ja dann passiert das unfassbare. Als hätte jemand anderes das Buch weiter geschrieben. Grotten schlecht, endlose Monologe und eine Story die mehr als nur an den Haaren gezogen ist.
    Absolut nicht empfehlenswert!


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    herzmaedchens avatar
    herzmaedchenvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch hat mich anfangs etwas verwirrt. Trotzdem fande ich es durch aus spannend, die Charaktere lernt man entweder lieben oder hassen.
    Mein erstes KING Buch.

    Als ich die Beschreibung des Buches gelesen habe, war ich sehr begeistert. Thriller sind total mein Fall und als ich es dann endlich in den Händen halten konnte und es zu lesen begonnen habe, war es genau das ist was ich erwartet habe. Die komplette Geschichte ist meiner Meinung nach ein Gefühlschaos für den Leser, man hofft so sehr für Rosie das sie sich von Norman trennt, was sie durch eine Kleinigkeit ja dann auch tut und für Norman wünscht man sich nur schlechtes. Alles in allem, auch wenn ich keine Erfahrungen mit häuslicher Gewalt habe, hat es mich von den Handlungen und Denkweisen der Charaktere total überzeugt.
    Den Mittelteil mit dem Bild hätte King ruhig weg lassen können, da es, wie ich finde das Thema ein wenig ins lächerliche zu ziehen scheint, ich hätte mir mehr ein realeres Ende gewünscht. Alles in allem finde ich es trotzdem sehr spannend und die Charaktere sind gut gelungen, es ist eine Geschichte die im Kopf bleibt.

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    ooNoreias avatar
    ooNoreiavor 5 Jahren
    Ein Muss für jeden King-Fan!

    Nach 14 Jahren in einer Ehe, die von Demütigung und Gewalt bestimmt war, findet die 32-jährige Rosie Daniels endlich die Kraft, zu fliehen. Viele hundert Meilen von ihrem brutalen Ehemann Norman entfernt, beginnt sie ein neues Leben. In Rose Madder, der Frau in einem Gemälde, findet sie ihr Selbstbildnis, das ihr den Weg aus der Spirale von Gewalt und Verfolgung zu weisen scheint. Doch Norman ist ihr dicht auf den Fersen und sinnt nach Rache...
    Er ist definitiv einer der Romane, die man, einmal angefangen, nur schwer aus der Hand legen kann. King hat zwei Protagonisten erschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Rosie, die misshandelte und gedemütigte Ehefrau, die die Gewalt aus Angst vor noch Schlimmerem über sich ergehen lässt und der lange Zeit Mut und Kraft fehlen, dagegen anzukämpfen. Und Norman, der gewalttätige, perverse und sadistische Ehemann, der nicht nur seine Frau misshandelt und quält, sondern auch seine Macht als Polizist missbraucht.  Durch die Charakterisierung von Norman wird die Geschichte erst zum spannenden Thriller. Er ist schlau und durchtrieben und weiß als Polizist natürlich, wie er seine verschwundene Ehefrau aufspüren kann und beseitigt dabei Personen, die ihn behindern könnten, einfach indem er sie ersticht, erwürgt oder totbeißt (Norman ist ein "Beißer", wie Rosie am eigenen Leib erfahren hat). Rosie beginnt währenddessen in ihrer ersten eigenen Wohnung ein neues und glückliches Leben mit Bill Steiner, dem Mann, bei dem sie das Gemälde der Rose Madder gegen ihren Verlobungsring eingetauscht hat. Doch das Gemälde ist kein gewöhnliches Bild, sondern scheint sich ständig zu verändern und eines nachts betritt Rosie durch die Leinwand des Bildes eine andere Welt. Und obwohl sie sich am nächsten Morgen nicht mehr daran erinnern kann, weiß sie, was zu tun ist, als Norman sie schließlich findet und töten will. Mit Hilfe von Rose Madder überwältigt sie Norman und kann endlich mit der Angst und der Demütigung der letzten Jahre abschließen.
    Obwohl es kein Horrorschocker ist, ist an manchen Stellen der Gänsehautfaktor sehr hoch. Vor allem in den Szenen, in denen Norman so besessen von der Verfolgung ist, dass sein Verstand ständig aussetzt. Und die psychopathischen Züge als er anfängt, mit einer Stiermaske zu sprechen, die er sich über die Hand gezogen hat und die ihm Ratschläge gibt, wenn er nicht weiter weiß.
    Dieses Buch war an keiner Stelle langweilig und die Höhepunkte waren perfekt positioniert und in Szene gesetzt. Ein Muss für jeden Stephen-King-Fan!

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    MrsCodyMcFadyens avatar
    MrsCodyMcFadyenvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht der beste King. Aber durchaus okay...
    Vorsicht beim Landschaftsbilder kaufen!

    14 Jahre lang wurde Rosie Daniels von ihrem gewalttätigen Ehemann Norman vergewaltigt und misshandelt. Bis sie den Entschluss fast zu fliehen. Doch Norman nimmt bald die Verfolgung auf, als Rose ein Bild kauft mit dem Namen Rose Madder, welches ihr auf dem beschwerlichen Weg zurück in ihr Leben hilft...

    Ich lese dieses Buch nun schon seit 3 Jahren. Immer mal wieder ein Kapitel, dann wieder ab in den Schrank. Es war einfach nie wirklich fesselnd gewesen oder es waren immer die falschen Zeitpunkte dafür.

    In groben Zügen kann man es so zusammen fassen: In den ersten Kapiteln wird beschrieben, wie Norman Rose behandelt, sie dann irgendwann aus der Wohnung flieht und versucht ein neues Leben (Wohnung, Styling, Job, Freunde) zu erlangen. Zwischendurch die Geschichte des Bildes, dann Norman, der die Verfolgung auf sie aufnimmt.

    Und ab da könnte man eigentlich anfangen zu lesen... Also ab Mitte des Buches, dann wird es etwas spannend.

    FAZIT: Ich bin froh, es zu Ende gelesen zu haben. Schöne fanatsievolle Schilderung des Bildes mit seinem Eigenleben. Sympatische Protagonistin, der man Alles Gute wünscht... Nicht der beste Kind der Welt, doch zur allgemeinen Unterhaltung reicht es alle Mal!

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    sarahsbuecherwelts avatar
    sarahsbuecherweltvor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Bild" von Stephen King

    Der Leser wird in die Welt von Rosie entführt. 14 Jahre erträgt sie die brutalen Schikanen ihres Ehemannes. Bisswunden, die verursachte Fehlgeburt, die Rippe in der Lunge und vieles mehr. Irgendwann kommt jedoch der Punkt, an dem sie keine Kraft und Lust mehr hat. Es ist der Tag, an dem Rosie Richtig erscheint, denn Rosie handelt zum ersten Mal richtig – sie haut ab. Doch Norman ihr Mann kann dies nicht zu lassen. Als Polizist verfügt er über genügend Kenntnisse einen verschwundenen Menschen zu finden. Rosie kommt indessen in einem Frauenhaus unter, findet einen Job, verliebt sich in einen liebevollen Mann, spürt jedoch täglich den näher kommenden Atem ihres Mannes. Bis sie eines Tages die Gewissheit hat, dass er sie gefunden hat. Ein Kampf ums nackte Überleben beginnt nicht nur für Rosie.

    Eigentlich mag ich solche Themen gerne lesen. Gewalt in der Ehe / Familie ist kein seltenes Thema und wenn einmal davon absieht, dass der Ehemann in diesem Fall wieder ein Polizist ist, erwartete ich extrem hohe Spannung. Doch dieses Thema von Stephen King, da fragte ich mich schon, wie er es wohl umsetzen würde.

    Zu Beginn wird der Leser mit der Situation von Rosie ausführlich vertraut gemacht. Ihr Alltag mit den zahlreichen „Highlights“ wird ausführlich beschrieben, sodass es manchen Leser schon hier an die Nieren gehen wird, was nicht nur an der verursachten Fehlgeburt liegt. Warum Rosie nicht abhaut? Tja, die Realität sieht genauso aus. Aus diesem Grund ist der Leser sofort auf ihrer Seite und fiebert während der gesamten dramatischen Stunden ihrer Flucht mit. Die Erleichterung, als diese gelingt, ist jedoch nicht von langer Dauer, denn ihr Mann ist ihr dicht auf den Fersen. Dadurch ist der Leser jedoch so sehr gefesselt, dass man die zahlreiche, teilweise wirren Gedankengänge, die am Anfang auf jeder Seite kursiv hervorgehoben werden, in Kauf nimmt. Auch wenn ich mich ab und an gefragt habe, ob die Frau nicht einen an der Klatsche hat. Wobei, diese ist nach 14 Jahren Hölle, sicherlich verständlich und nachvollziehbar sind. Es sind halt komische Gedankengänge, wo sie sich Rosie Richtig nennt, und das wirkt eben etwas wirr.

    Im Verlauf des Buches wird es immer spannender, aber teilweise auch richtig pervers, wenn man immer neue Details über ihren Mann erfährt. Ab einem gewissen Punkt, macht er sich auf die Suche nach seiner Frau, und erfährt diese Suche aus seiner Sicht. Um es für den Leser übersichtlich zu gestalten, ist auch dieser Teil stets in kursiver Schrift hervorgehoben. Die Gedanken und Handlungen dieses Mannes sind nichts für schwache Nerven. Zum Beispiel beißt er einem anderen Mann sein Geschlechtsteil ab. Aber auch sonst sind die Schilderungen teilweise sehr ekelerregend, wenn sich zum Beispiel eine Frau wehrt, indem sie sich auf sein Gesicht setzt und ihn ins Gesicht pinkelt. Dies sind nur zwei der extremen Beispiele, die in meinen Augen jedoch typisch für King sind.

    Typisch für King ist jedoch auch eine Wendung oder der Hang zum Übernatürlichen. In manchen Werken interessant, aber manchmal auf total unpassend, wie in diesem Fall. Statt diesen Psychothriller auf realistische Art aufzubauen und enden zu lassen, baut er in der Mitte des Buches ein Bild ein. Und damit begann der langsame Einstieg in die mystische Welt. Meines Erachtens völlig unpassend. Es nahm dem Buch sämtliche Spannung und ließ es irgendwie unrealistisch und übertrieben erschienen. Statt eines actionreichen Schlusses, wird man in die Fantasie-Welt von Rose Madders entführt, und erlebt einen mystischen Abschluss. Ich persönlich hätte mir hier lieber einen realistischeren und greifbareren Ausgang gewünscht.

    Im Grunde besticht die Geschichte lediglich durch einen gelungenen Ansatz und einen extrem starken Mittelteil. Wobei sicherlich nur Frauen so denken. Männer werden von diesem Buch sicherlich vorab schon abgeschreckt werden, denn der sadistische Protagonist und die Protagonistin, die zur starken Persönlichkeit heranwächst, ist nicht unbedingt ein Männerthema.

    Die Protagonisten selbst sind lebendig, verständlich und menschlich. Es gibt sicherlich einige, die die Handlungen und Gedanken sowohl von Norman, als auch Rosie nicht nachvollziehen können, aber jeder, der selbst Gewalt in der Familie kennengelernt hat, wird wissen, dass diese Rollen und Verhalten typisch sind. Aus diesem Verhalten auszubrechen ist wahnsinnig schwer, sodass ich es bemerkenswert finde, wie gut der Autor alles beschreibt. King hat sich hier eine Menge Gedanken gemacht, erstklassig recherchiert und nicht untertrieben. Daher finde ich es ja so schade, dass zum Schluss die erstklassigen Charaktere durch den Fantasy-Abschluss ins Lächerliche gezogen werden.

    Auch seine sonstigen Beschreibungen können durch den detaillierten Stil bestehen. Man sieht alles direkt vor seinem Auge. Schauplätze, Dinge und Handlungen sind greifbar. Theoretisch ein erstklassiger Psychothriller den ich Stephen King ehrlich gesagt nie zugetraut hätte, da ich sonst nur Horror-Romane aus seiner Feder kenne und liebe.

    Im Großen und Ganzen hat mich King auch hier überzeugt. Lediglich der Ausgang des Buches, und der Mystery-Anteil passt mir persönlich nicht. Es ist eine Frage des Geschmacks, aber ich hätte es besser gefunden, wenn er hier mehr Wert auf einen realistischen Schluss wert gelegt hätte. Trotzdem kann ich das Werk ohne wenn und aber empfehlen.

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    Aldonas avatar
    Aldonavor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Bild" von Stephen King

    mein fall war es leider nicht :-(

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