Stephen King Das Leben und das Schreiben

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Inhaltsangabe zu „Das Leben und das Schreiben“ von Stephen King

„Ich schreibe so lange, wie der Leser davon überzeugt ist, in den Händen eines erstklassigen Wahnsinnigen zu sein.“ Stephen King Während der Genesung nach einem schweren Unfall schreibt Stephen King seine Memoiren – Leben und Schreiben sind eins. Ein unverzichtbarer Ratgeber für alle angehenden Schriftsteller und eine Fundgrube für alle, die mehr über den König des Horror-Genres erfahren wollen. Ein kluges und gleichzeitig packendes Buch über gelebte Literatur. »Eine Konfession.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Nicht so fantastische, wie viele sagen, aber ganz interessant.

— Ann-KathrinSpeckmann
Ann-KathrinSpeckmann

Ein wunderbares Buch. Ich finde es sehr authentisch geschrieben und konnte es bis zum Ende nicht aus der Hand legen.

— Daniela8
Daniela8

Einige gute Tipps, aber keine sensationellen neuen Erkenntisse. Ansonsten viele persönlichen Ansichten und Anekdoten von King.

— wallofbooks
wallofbooks

Stephen King gefällt mir. Werde ich mehr von lesen.

— hannab
hannab

Sehr inspirierendes Buch das trotz vielem sachlichen Wissen unterhält

— GloomyMoonlight
GloomyMoonlight

Ein äußerst inspirierendes Buch über King und seine Arbeit. Seine Methoden sind interessant - wenn auch nicht für jeden prakikabel.

— jensartschwager
jensartschwager

Sehr interessant!

— Perse
Perse

Stephen Kings interessanteste Geschichte ist die über sich selbst. Unterhaltsam. Wissenswert. Großartig.

— BuchBlogWelt
BuchBlogWelt

Empfehlung für Autoren. Gute Infos, wie man Kings schreibt.

— prueher
prueher

Spannende Autobiografie und Schreibratgeber!

— Mimi_Schreiberling
Mimi_Schreiberling

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    Das Leben und das Schreiben
    Ann-KathrinSpeckmann

    Ann-KathrinSpeckmann

    15. September 2017 um 18:49

    Das Schreiben und das Leben von Stephen KingVerlag: Heyne, 2011Preis: 9,99 €/ 10,99 € (ebook/ Taschenbuch)Seitenzahl: 384ISBN: 978-3-453-43574-2 Inhalt: Der Titel ist gleichzeitig eine sehr gute Inhaltsangabe. Stephen King verrät in diesem Buch einige Anekdoten aus seinem Leben, die ihn zu Schriftsteller gemacht haben. Der zweite Teil des Buches enthält einen Schreibratgeber.Meine Meinung:Dieses Buch wurde mir sehr oft empfohlen, es hat gute Kritiken bekommen und da ich selbst schreibe, hat es mich gleich doppelt interessiert. Ich mag Stephen Kings Schreibstil, auch wenn seine Themen nur selten meinen Geschmack treffen. Deswegen wollte ich die Chance nutzen, etwas von ihm zu lernen. Das Buch lässt mich mit sehr unterschiedlichen Eindrücken zurück. Es besteht aus drei Teilen, auf die ich zuerst eingehen werde, bevor ich mich einigen allgemeinen Themen zuwende.Teil 1: Das LebenDer erste Teil besteht aus vielen (meist sehr kurzen) Kapiteln, in denen King Momentaufnahmen aus seinem Leben zeigt. Ich habe beim Lesen deutlich gemerkt, dass er die Szenen ganz bewusst ausgewählt und in Szene gesetzt hat. Das ist vollkommen okay und hat Spaß gemacht. Es sollte aber niemand das Buch in die Hand nehmen, weil er glaubt Stephen Kind danach zu kennen. Irgendwie hat er es trotz einiger sehr persönlicher Informationen geschafft, einen deutliche Distanz zu wahren. Aber wie gesagt: Ich finde das nicht schlimmer. Der Schreibstil ist flüssig und klar, sodass das Lesen Spaß macht.Teil 2: Das SchreibenDer Anfang gefällt mir gut. King bezeichnet das Schreiben als eine Art Telepathie. Ich mag den Vergleich und denke, dass man sich ihn beim Schreiben immer mal wieder vor Augen halten sollte. Nach der Einführung kommen für mich viele Sachen, die ich nicht mehr ganz so schön finde. Das erste, was mich stört, sind die nicht vorhandenen Überschriften. In Romanen ist mir vollkommen egal, ob über dem Kapitel eine Zahl, ein Wort oder ein kreativer Name steht. In einem Sachbuch finde ich gute Überschriften dagegen sehr wichtig. Denn in einen guten Ratgeber schaue ich immer wieder rein. Ich möchte etwas nachschlagen oder mir einzelne Kapitel mehrfach durchlesen. Aber ohne richtige Überschriften, ist es schwer die interessanten Stellen wiederzufinden.Die Hinweise an sich waren allesamt altbekannt. Natürlich habe ich kein Wundermittel erwartet, aber vielleicht etwas tiefergehende Hinweise. Die Buchhinweise sind am Ende länger als manch ein Kapitel. Außerdem sollte man sich beim Lesen einer Sache bewusst sein: King schreibt klipp und klar, was er denkt. Teilweise klingt es so, als wäre es anders gar nicht möglich, einen guten Roman zu schreiben. Teilweise sehe ich das anders. Schon allein, weil ich schon von anderen erfolgreichen Autoren gehört habe, die andere Strategien verwenden. Es hängt eben alles vom Autor, seinen Erfahrungen und dem Genre ab. Aber dennoch bin ich mir sicher, dass jeder eine Kleinigkeit aus dem Buch mitnehmen und ausprobieren kann.Teil 3: Der AutounfallHinten angehängt befinden sich einige Kapitel, die eigentlich in den ersten Abschnitt gehören. King ist während seiner Arbeit an diesem Buch von einem Auto angefahren worden. Danach musste er sich zahlreichen OPs unterziehen. In dem Buch beschreibt er, wie sich das angefühlt hat und wie er danach wieder zum Schreiben gekommen ist. Das liest sich beinahe wie ein Horror-Roman. Mir ist jedenfalls ein wenig schlecht geworden.Ich finde es toll, dass King darüber geschrieben hat. Allerdings stört mich ein wenig das wie. Aber dazu komme ich im nächsten Abschnitt.Allgemeine Anmerkungen:Schreibstil:Obwohl ich Kings Stil normalerweise liebe, ist er mir diesmal an einigen Stellen auf den Senkel gegangen. Meistens lag das an Stolperfallen, wie eingeschobenen Nebensätzen und in Klammern verpackte Einwürfe. Als ich relativ weit hinten gelesen habe, dass King sich durch den zweiten und dritten Teil des Buches durchquälen musste, habe ich ihm sofort geglaubt. So klingt es nämlich leider an vielen Stellen. Außerdem haben die unzähligen Buchnahmen genervt. Richtig schlimm wurde es, wenn auch noch die Originaltitel dabeistanden. Es hätte gereicht, wenn diese erst Register aufgetaucht wären. Ebenfalls sehr nervig waren die Fußnoten, die immer erst am Ende des Kapitels aufgetaucht sind und ein Zurückblättern erzwungen haben. Das ist mit dem Tolino (oder Kindle) doppelt nervig.Die einzelnen kleinen Geschichten haben jedoch trotzdem gerade durch Kings Stil ihren Charme. Sie wirken teilweise wie Mini-Thriller. King hat immer versucht Spannung reinzubringen und ihm ging es scheinbar nie, um ein positives Ende. So ist er auch im 2. Teil vorgegangen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass er auf Teufel komm raus provozieren wollte. Das ist einerseits gut: Er hat klipp und klar seine Meinung dargestellt und seine Vorgehensweise beschrieben. Er setzt sich dafür ein und steht dahinter. Das gefällt mir tausend mal besser, als wenn er mir 22 Möglichkeiten aufzählt, die er aber selbst nicht nutzt. Andererseits geht das aber auch an einigen Stellen zu weit. Es ist eben ein Sachbuch und kein Horror-Roman.Struktur:Leider habe ich auch hier negative Anmerkungen. Von einer Struktur habe ich nämlich nichts gemerkt. Es waren anscheinend zwei Abschnitte geplant. Der erste hat von selbst ganz gut funktioniert, da King meistens chronologisch vorgegangen ist. Ab dem zweiten Abschnitt sah das anders aus. Hier ging irgendwie das eine oder andere durcheinander. Ich hatte vor allem bei der Einführung das Gefühl, dass er damals noch nicht wusste, was und wie genau er schreiben will. King betont, dass er so gut wie nie plottet und bei Horror-Romanen ist das vielleicht eine gute Vorgehensweise. Aber bei einem Sachbuch ist das eher unpraktisch. Auch der dritte Teil hätte deutlich besser eingebaut werden können. Stattdessen hat King ihn einfach ans Ende gehangen. Danach folgt dann nochmal ein längeres Beispiel für die Überarbeitung. Warum steht das nicht im Kapitel über die Überarbeitung?Bleibt etwas in mir zurück?King schreibt in dem Buch, dass es sein Ziel sei, dass die Leser nach der Lektüre etwas im Kopf behalten. Sie sollen noch eine Weile drüber nachdenken, diskutieren, etwas für ihr eigenes Leben mitnehmen. Das sehe ich genauso. Und ich muss sagen, dass King das trotz aller Kritikpunkte geschafft hat. Ich habe einige Bilder und Anregungen im Kopf behalten. Ich habe mir zwei, drei Dinge gemerkt, die ich unbedingt ausprobieren möchte und ich habe Motivation gefunden.Insgesamt:Es gibt sehr viel, was mich an diesem Buch stört. Aber der letzte Punkt ist der wichtigste. Deswegen habe ich sehr lange überlegt, ob es drei oder vier Katzen werden (halbe Katzen mag ich nicht). Ich denke, dass man im Zweifel, die positivere Alternative wählen sollte. Deshalb gibt es 4 von 5 Katzen. Es schwingt jedoch die Hoffnung mit, dass wenigstens der deutsche Verlag (also Heyne) bei einer Neuauflage die Kleinigkeiten ändert, die in seiner Macht stehen.

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  • Auch für Nicht-Stephen-King-Leser...

    Das Leben und das Schreiben
    Daniela8

    Daniela8

    21. August 2017 um 13:18

    Ich habe seit meinem 17. Lebensjahr kein Buch mehr von Stephen King gelesen. Und betrachte es im Nachhinein auch eher als eine Phase, dass ich mir Horrorfilme angeschaut und solche Bücher gelesen habe. Es war mehr der Reiz des Verbotenen der mich anzog, als dass ich mich für solche Themen wirklich interessiere.  Dieses Buch jedoch ist anders. Ich habe einige Bücher gelesen über das Schreiben, und dieses gefällt mir besonders. In einer sehr authentischen Sprache erzählt Stephen King von seinem Leben und von seinem Schreiben. Beschönigt nichts und verläuft sich nicht in ausufernden Schilderungen seiner Sicht auf die Welt. Er erzählt die Dinge so wie sie für ihn sind. Nicht mehr und nicht weniger. Ich war die ganze Zeit sehr motiviert weiterzulesen und habe durch die Lektüre wertvolle Impulse für mein eigenes Schreiben bekommen. Vielen Dank dafür, Stephen King.  

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  • Gute Einblicke in den Geist eines Schreibgenies

    Das Leben und das Schreiben
    harald2066

    harald2066

    12. June 2017 um 09:03

    Wer glaubt, in diesem Buch ausschließlich einen trockenen Schreibratgeber serviert zu bekommen, wird angenehm enttäuscht. Stephen King erzählt aus seinem Leben in einer ungemein unterhaltsamen Art. Es gab viele Passagen, in denen ich laut lachen musste. Langweile? Fehlanzeige. Selbst sein eigenes Leben, sein Schaffen, versteht dieser Schreibkünstler in einer Form darzustellen, die schon neugierig macht auf den zweiten Teil: Das Schreiben.Jeder Hinweis auf Schreibstil und Schreibhilfen wird logisch und beispielhaft mit Auszügen aus bekannter Literatur untermauert. Stephen behauptet nicht, dass allein "sein Stil" das Absolute darstellt ... nein, er empfiehlt jedem Anfänger, seinen eigenen Stil zu erfinden und ihn konsequent zu perfektionieren. Nur darauf bauen seine nachvollziehbaren Empfehlungen auf. Dieses Buch schafft spielerisch den Spagat zwischen Lehrbuch und humorvoller Biografie. Absolut empfehlenswert, nicht nur für Autoren.

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  • Motivation, Inspiration... Frustrattion

    Das Leben und das Schreiben
    KirstenR

    KirstenR

    16. May 2017 um 15:38

    Ich liebe Stephen King. Mein erstes Buch war "Friedhof der Kuscheltiere", danach kam in rascher Folge alles, was auf dem deutschen Markt zu lesen war. Bis ich irgendwann bei "Stark - The Dark Half" plötzlich genug von Horror und Gemetzel hatte und ewig lange pausiert habe. Nach "Die Arena" war ich wieder angefixt und musste mir unbedingt auch "Das Leben und das Schreiben" zulegen. Als selber Schreibende ist Stephen KIng für mich Motivation, Inspiration und Frustration zugleich. Ich bewundere seine Fähigkeit, mit wenigen, einfachen Worten eine unglaubliche Atmosphäre zu schaffen und dabei noch oft mit einem feinsinnig-ironischen Humor und einem Augenzwinkern zu erzählen. Für mich ist er wahrhaft ein Meister des Wortes.Wie er dazu wurde, das erfährt man im ersten, biographischen Teil des Buches. Und wenn er von seiner Kindheit und Jugend erzählt, hat man schon wieder den Eindruck, man befinde sich mitten in einer Stephen-King-Geschichte. (Allerdings ohne den Horror.) Im zweiten Teil lässt er den ambitionierten Leser und Schreibbegeisterten dann einen lehrreichen Blick in seinen Handwerkskasten als Autor werfen und man erfährt am Beispiel einer Kurzgeschichte, dass auch ein Meister wie King seine Mansuskripte überarbeiten muss, und wie das geht. Für jeden, der selbst schreibt, ist dieses Werk sicher mindestens interessant, wenn nicht ein Muss, auch wenn man kein Fan des Horror-Genres ist. Für King-Fans ohnehin Pflichtlektüre. 

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  • Ich will!

    Das Leben und das Schreiben
    DerUnfertigeRoman

    DerUnfertigeRoman

    23. March 2017 um 22:05

    "Es" war meine erste Begegnung mit dem Meister des subtilen Horrors. Sowohl als Buch, als auch als Film, habe ich ihn per se "gehasst". Der Film "Misery" hat das nur bestätigt.Selbst in seiner Autobiographie hätte ich... ach lassen wir das. Bei der Schilderung seines Unfalls wurde mir Schlecht, obwohl er einen nicht zu verkneifenden Lacher eingebaut hat.Doch hilft das Buch angehenden AutorInnen? Unbedingt! Es vermittelt die Eigenschaft, die Voraussetzung, über die ein Autor verfügen sollte - nein, die er/sie in sich spüren sollte: Leidenschaft! In all seinen Bedeutungen. King geht es darum, wie sich die Leserschaft fesseln und in die Geschichte hineinziehen lässt. Ratschläge zur Erzähl-Perspektive, Aufbau oder Struktur sucht man hingegen vergebens. Nur Eines wird deutlich: Vom Plotten hält der Meister nichts. Mit einer kleinen Idee setzt er sich hin und lässt dann seine Figuren nach und nach die Geschichte erzählen. Dieser Satz ist wichtig, weil es die Kernaussage des Buchs ist. Nicht King erzählt/gibt vor, sondern die sich langsam mit Leben füllenden Figuren.Natürlich spricht er Fehler an, die er selber macht. Adjektive, Adverbien, Pronomen, zu lange Sätze, zu Viel ABLENKUNG. Das Buch ist ein Appell ans Leben. In den Geschichten und in sich Selbst. Lebe, wenn du Geschichten erzählen willst und erzähle Geschichten, wenn du sie lebst. Er wiederholt, dass er nicht wegen Geld, Ruhm oder kreischende Teenager schreibt, sondern weil in ihm Geschichten entstehen, die er erzählen möchte.Wer ernsthaft über das Schreiben nachdenkt, sollte dieses Buch und Sol Steins "Über das Schreiben" lesen. Über die "Schreibtipps", die einem im Internet präsentiert werden, lächelt man dann hinweg.

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  • Seine spannendste Geschichte handelt von sich selbst

    Das Leben und das Schreiben
    BuchBlogWelt

    BuchBlogWelt

    08. December 2016 um 16:52

    Das Leben und das Schreiben. Die Story. Der US-amerikanische Erfolgsautor Stephen King wurde am 21. September 1947 geboren. Der Jüngste ist er also nicht mehr. Als passionierter Vielschreiber hat er sich nun seine Memoiren vorgenommen. Der Autor von "Carrie", "The Shining" oder "Misery" erlangte mit seinen Geschichten Weltruhm. In seinem Buch blickt er zurück auf sein Leben und erzählt, wie der Titel so treffend sagt, über das Leben und das Schreiben. Nach gleich drei Vorworten ist das Buch in zwei große Abschnitte geteilt. Zunächst stellt Stephen King sein Leben dar, das untrennbar mit dem Schreiben verbunden ist. Der Leser erfährt, wie Stephen King zum Bestsellerautor wurde und wie ihn später ein tragischer Unfall aus der Bahn wirft. Mühsam muss er sich zurück kämpfen. Das packt, das berührt.  Im nächsten Abschnitt weiht King den Leser in das Handwerk ein. Hier geht es um die Kunst des Schreibens. Er erzählt detailliert, wie er vorgeht, wenn er ein Buch verfasst und gibt Tipps für angehende Autoren. "Werkzeugkasten" nennt er das.  Stephen King selbst sagt über sein Buch: "Dieses Buch ist ein Versuch, kurz und bündig darzulegen, wie ich zu dieser Kunst kam, was ich inzwischen über sie weiß und wie sie gefertigt wird." Hier einige interessante Punkte aus dem Werkzeugkasten des Altmeisters: Viel lesen und jeden Tag viel schreiben (1000 Wörter), Feste Schreibzeiten einhalten, einen eigenen geschlossenen Raum zum Schreiben haben, Schreibe über Themen, bei denen du Spezialist bist, Eine spannende Ausgangssituation bildet den Start, aus dem sich die Figuren dann selbst entwickeln, Die Frage "Was wäre wenn?" hilft dem Autor bei der Handlung, Figuren sind oft die Wiedergabe von realen Personen aus dem Leben des Autors, Das Werk nach der Fertigstellung ruhen lassen, Dann das Buch nach einiger Zeit zum zweiten Mal lesen und überarbeiten, auch 10% kürzen, Freunden das Buch zum Probelesen geben, Nie den Mut verlieren Das Leben und das Schreiben. Die Bewertung. Das Buch liest sich so interessant wie die Romane von King. Der Autor gewährt den Lesern tiefe Einblicke in seine eigene Geschichte und zeigt dem interessierten Nachwuchsautor, wie er vorgeht. Verrät er Tricks? Ja, vielleicht ein paar. Aber im Wesentlichen wird deutlich, dass Stephen King ein hart arbeitender Schriftsteller ist, der neben Talent auch über Disziplin und Organisationstalent verfügt. Das Leben und das Schreiben. Das Fazit. "Stephen Kings interessanteste Geschichte ist die über sich selbst. Er geht offen mit seiner Vergangenheit um und gewährt dem interessierten Nachwuchsautoren hilfreiche Einblicke in seinen Werkzeugkasten. Ein exzellentes Buch." – BuchBlogWelt

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  • Spannende Autobiografie und Schreibratgeber

    Das Leben und das Schreiben
    Mimi_Schreiberling

    Mimi_Schreiberling

    02. July 2016 um 22:01

    Bis auf ein paar Kurzgeschichten habe ich noch nie einen Text von Stephen King gelesen. Noch keinen einzigen seiner Romane. Und ja, ich schäme mich, das als Horror-Autorin zugeben zu müssen. Dennoch bin ich vor einiger Zeit auf diesen Autor gestoßen und wollte mehr über ihn erfahren. Schließlich handelt es sich bei Stephen King um einen der ganz Großen und ich war mir sicher, von ihm noch einiges lernen zu können. Also besorgte ich mir seine Autobiografie, sowie seinen Debütroman „Carrie“ (der derzeit auf meinem SuB relativ weit oben liegt).Kings Memoiren beginnen mit dem biografischen Teil. Mit seinem einzigartigen Humor plaudert er über seine Kindheit und Jugendzeit, die ersten Versuche, Texte zu veröffentlichen und seine ersten Erfolge. Es macht einfach Spaß, diesem Ausnahmetalent „über die Schulter zu blicken“ und zu sehen, wie er sich zu dem entwickelte, was er heute ist: einer der erfolgreichsten Schriftsteller unserer Zeit. King war nicht immer Millionär, er hat ganz unten angefangen. In gewissen Sinne lebte er den amerikanischen Traum: von einem schlecht bezahlten Job in einer Wäscherei schaffte er es an die Spitze der Bestsellerlisten. Sein Durchhaltevermögen und sein unerschütterlicher Glaube an sich selbst und seine Geschichten hat mich beeindruckt. Kings Kindheit war nicht immer leicht und von Armut geprägt, doch er jammert in seinem Buch nicht. Ganz im Gegenteil, er plaudert von den witzigen und außergewöhnlichen Dingen, die seine Kindheit geprägt haben.Weiterlesen? Hier kommt man zur kompletten Rezension: https://myna-kaltschnee.com/2016/02/07/rezension-das-leben-und-das-schreiben/

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  • Als Leser war man Stephen King noch nie so nahe

    Das Leben und das Schreiben
    tob82

    tob82

    24. April 2016 um 20:03

    Ich habe vor ein paar Jahren "Danse Macabre" gelesen bzw. genauer gesagt eher an-gelesen, da ich es ziemlich langweilig und uninteressant fand. Entsprechend skeptisch war ich, als mir ein Freund von "Das Leben und das Schreiben" erzählte. Als ich dann mal wieder ein Sachbuch lesen wollte, aber keine Konzentration für "schwere Kost" hatte, dachte ich mir "was soll's. Ein Versuch kann ja nicht schaden.". Jetzt im Nachhinein betrachtet war es eine gute Idee. Das Buch ist im Gegensatz zu "Danse Macabre" unterhaltsam und auch informativ.Es besteht praktisch aus zwei Teilen. Der erste Teil ist mehr oder weniger eine Autobiografie. Dabei stellt er allerdings seine Erlebnisse, die im Zusammenhang mit seinem Schreiben stehen, in den Vordergrund. Wir erfahren darin auf sehr persönliche Weise von seiner Alkohol- und Drogensucht in der Zeit als er "Shining" schrieb oder auch von seinem beinahe-tödlichen Unfall, als er 1999 bei seinem täglichen Spaziergang von einem Pickup angefahren wurde. Dieser Teil ist für mich der beste des Buches. Ich denke, als Leser war man Stephen King noch nie so nahe. Die Erzählung wirkt in seiner "fließend-unkomplizierten" Sprache schon fast wie ein kurzer Roman ;-)Im zweiten Teil des Buches geht es um den Prozess des Schreibens. Er erzählt, wie er zu seinen Ideen kommt (keine Zauberei) und mit welchen Mitteln (er zieht dazu den Vergleich mit einem gut ausgestatteten Werkzeugkasten) er diese dann auf Papier bringt. Diesen Teil fand ich nicht ganz so gut wie den ersten. Er hat einige wenige Längen, ist aber insgesamt dennoch interessant und enthält wahrscheinlich einige nützliche Tipps, wenn man es selbst mal mit dem Schreiben versuchen möchte.Last but not least ist "Das Leben und das Schreiben" (OT: "On Writing") auch eine Liebeserklärung an seine Frau Tabitha. Wir erfahren, auf welch vielfältige Weise er sich von ihr unterstützt fühlt und was er ihr - auch literarisch - alles verdankt. Ein toller Einblick, ohne Frage !

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  • Humorvoll, informativ und leicht zu lesen

    Das Leben und das Schreiben
    Fried-ra-sum

    Fried-ra-sum

    12. February 2016 um 16:23

    Das Leben und das Schreiben, von Stephen King ist ein Muss für jeden, der sich auf den Weg macht ein Buch zu schreiben. In die vielen, oft mit einem Augenzwinkern geschriebenen Details, aus dem Leben von Stephen King, kann man als Leser richtig eintauchen. Man ist beim Bangen und Hoffen genauso dabei wie bei den Niederlagen und Schicksalsschlägen. Eine lebendige Sprache, die gefangen nimmt. Gerade als Autor kann man danach nicht mehr sagen, man hätte schon alles versucht. Wenn man die Biografie von Stephen King liest, dann erscheint der eigene Weg zum Autor und die Suche nach einem Verlag, plötzlich so läppisch unfertig. Man spürt richtig, wie oft wir es heutzutage als selbstverständlich nehmen aufzugeben und wie schnell man geneigt ist, den eigenen Traum zu vergraben. Dieses Buch motiviert trotz aller Widrigkeiten, trotz der vielen „Du kannst das nicht“ und „Du schaffst das nicht“, dran zu bleiben. Seinem eigenen Weg treu zu folgen und niemals, wirklich niemals an sich selbst zu zweifeln. Richtig spannend wird es dann im zweiten Teil des Buches. Hier schreibt Stephen King über das Schreiben. Wie finde ich mein Thema? Wie verpacke ich es? Wie schreibe ich? Wie korrigiere ich? Fragen, die Stephen King so eingängig und selbstverständlich erzählt, dass ich mich als Autor dort hundert prozentig wiederfinde. Eine Anregung für jeden Autor, sein eigenes Werk zu hinterfragen und zu schleifen. So das am Ende ein fertiger Diamant erstrahlt. Der dann zwar immer noch nicht „alle“ glücklich macht, der das zum Glück aber auch gar nicht machen muss. Das Ziel ist authentisch Schreiben. Die Leser kommen dann von allein.

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  • Das Leben und das Schreiben

    Das Leben und das Schreiben
    FabAusten

    FabAusten

    Der Titel von Das Leben und das Schreiben ist Programm. Stephen King erzählt, wie er zu einem der erfolgreichsten Autoren der Gegenwart wurde. Von seiner Kindheit und Jugend über die Collegezeit und dem ersten Treffen mit seiner späteren Ehefrau. Von seinen Anfängen bei der Schülerzeitung, den ersten Veröffentlichungen bis zu den großen Erfolgen wie „Carrie“ oder „Shining“. Auch sein Dasein als Leser wird beleuchtet. Welche Bücher haben ihn maßgeblich beeinflusst? Welche empfiehlt er? In einem weiteren Teil vermittelt er dem Leser sein Wissen über das Schreiben von Romanen. Welche Dinge jede/r angehende Schriftsteller/in seiner Meinung nach kennen und beachten sollte. Das Leben und das Schreiben ist wahrscheinlich nicht der informativste Schreibratgeber, den es derzeit auf dem Markt gibt. Allerdings beabsichtigte King dies auch gar nicht, wie er unumwunden erklärt. Er plaudert einfach aus seinem Leben und streut Tipps und Tricks sowie Erkenntnisse aus seiner Tätigkeit als Autor ein. Manches davon findet sich auch in anderen Ratgebern. Somit sind es weniger die handfesten Tipps, die Das Leben und das Schreiben auszeichnen. Sein Mehrwert liegt darin, dass King seine persönlichen Erkenntnisse und Vorgehensweise darlegt. Welche Dinge er beim Schreiben beachtet, welche ihm wichtig sind. Er beweist, dass Plots nicht minutiös durchgeplant sein müssen, sondern die Fantasie ruhig spontant Kapriolen schlagen darf. Andererseits ermutigt er hoffnungsvolle Aspiranten, ihre Fantasie zu Papier zu bringen. Und darüber hinaus punktet er durch einen humorvollen Schreibstil, der das Ganze zu einem kurzweiligen Lesevergnügen macht.

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    • 5
  • Lesenswert!

    Das Leben und das Schreiben
    ChristinThomas

    ChristinThomas

    Stephen King ist einer meiner Lieblingsautoren und daher stand dieses Werk auf meiner Wunschliste. Zu Weihnachten hatte mein Bruder mir dann dieses Buch geschenkt und ich habe mich wie ein Honigkuchenpferd darüber gefreut. Da ich selbst schreibe, wollte ich natürlich unbedingt einmal mehr über ihn erfahren und mir vielleicht auch so manchen Tipp abholen. Zu aller erst sei gesagt, dass dieses Werk nicht nur für Schreiberlinge eine echte Bereicherung ist, auch für Fans von Stephen King oder Liebhaber von Biografien ist es genau das Richtige. In diesem Buch wird auf humorvolle und interessante Weise ein Blick in die Vergangenheit geworfen. Stephen King spricht dabei von seiner Kindheit und den ersten Schreib- und Veröffentlichungsversuchen. Schnell merkt man, dass man dabei einen echten Stephen King Roman in den Händen hält. Denn auch wenn es dabei nicht um eine Horror- oder Thrillergeschichte geht, so findet er auch in diesem Werk immer den richtigen Ton, die richtige Stimmung und verdeutlicht sein Können in jeder Zeile. Dabei erhält man immer wieder tiefe Eindrücke aus seinem Leben die allesamt deutlich machen, wie sehr er das Schreiben liebt und welch wichtige Rolle dabei auch seine Frau spielt. Man begleitet ihn auf wundervolle weise von den ersten Anfängen bis zum ersten großen Erfolg mit dem Roman »Carrie«. Dabei spricht Stephen King vollkommen offen über seine Alkohol- und Drogensucht und über den Moment, an dem ihm deutlich wurde, dass er ein Problem hatte. Zudem wird auch der schwere Autounfall Thema, der dem Autor beinahe das Leben kostete. Bei diesem Abschnitt hatte ich ordentlich zu schlucken, denn die Beschreibungen dieses Erlebnisses haben mir wirklich eine Gänsehaut beschert. Stephen King hatte mehr als nur einmal Glück in seinem Leben und jeder, der das Buch in den Händen hält, darf ein Stück dieses Glückes kosten. Besonders in den Kapiteln über das Schreiben kann man als Anfänger einiges lernen, dass einem so direkt wohl kaum einer sagt. Aber auch für alle anderen Literaturbegeisterten ist es ein gelungener Blick hinter die Kulissen eines wahren Meisters. Ich habe dieses Werk verschlungen und möchte es Euch unbedingt empfehlen.

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    • 2
  • Biographisches, Tipps, Leseempfehlungen

    Das Leben und das Schreiben
    dominona

    dominona

    01. November 2014 um 14:33

    King ist einfach grundehrlich, sowohl was seine Biographie betrifft als auch in Sachen Schreibtipps für angehende Schriftsteller. Am Ende gibt's sogar noch Lesestoff, wenn man denn welchen braucht. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie gut und einfach King beschreiben kann. Er hatte 1999 einen Unfall und wäre fast gestorben. Wenn man das liest, ist es so als hätte man selbst den Unfall, inklusive schwarzem Humor. Natürlich ist dieses Buch kein Meisterwerk, aber das sollte es auch nicht sein.

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  • Nachwuchsautoren aus Leidenschaft werden schlaflose Nächte haben ...

    Das Leben und das Schreiben
    YvonneLaros

    YvonneLaros

    Da liegt der Nachwuchsautor auf seinen Lorbeeren und denkt sich: "Zur Belohnung gibt's jetzt die Geschichte, wie der King zum Schreiben kam!" Und was schmunzelt er, als Klein-Stevie mit seinem Bruder eine Orts-Zeitung ins Leben ruft, die unter Anderem darüber berichtet, wer gerade wen zu Besuch hat ... Wie leidet er mit dem Armen, als ihm mehrmals das Trommelfell aufgestochen wird ... Dann das Gefühl, vom großen Meister in die Phasen des Alkoholismus und des Medikamentenmissbrauchs eingeweiht zu werden! Was reibt Autörchen sich die Hände: "Jetzt weiß ich, wie all das im Zusammenhang mit Kings Weg zum erfolgreichen Schriftsteller steht!"   Selbst als es mit der Schreib-Theorie losgeht und Stephen den Handwerks-Kasten auspackt, um uns allen noch mal zu erklären, was wirklich wichtig ist - welch Entspannung! Welch ein Spaß!   Bis unser Genie den Anfänger genau da packt, wo er am verletzlichsten ist: in seiner Leidenschaft. Nicht nur Fragen wie: "Tust du denn auch genug für deine große Liebe??? Schreibst du genug? Liest du genug? Übst du genug?" bringen ihn mit einem Mal zum Schwitzen ... Er verschlingt all das Wissen, das King mit ihm teilt und beginnt, sich selbst Fragen zu stellen: "Habe ich das wirklich beachtet? Wie hab' ich jenes umgesetzt? Bin ich wirklich gut genug???" Schon ist der Schlaf dahin. "Da möchte ich noch mal drüber schauen! Das muss ich unbedingt ändern! Ich muss mehr üben, mehr lesen mehr SCHREIBEN!" Nur ganz leise wagt die Stimme des Zweifels sich hervor: "Aber jetzt mal ehrlich: hat ein King denn Recht, nur weil er ein King ist? Schließlich sagt er selbst, dass Geschmäcker verschieden sind! Und noch ehrlicher: hat er einige Passagen nicht nur geschrieben, um seine Romane zu promoten? Und am ehrlichsten: ist ein (Schreib-)Wahnsinniger wirklich noch in der Lage, objektive Grundsätze weiterzugeben???" Nachwuchsautor, lass' dir eines (von einer anderen Nachwuchsautorin) sagen: Am Ende zählt, dass dieses Buch den Ehrgeiz neu in dir entflammen wird! Es soll Mut und Hoffnung machen - das spürt man immer wieder zwischen diesen Zeilen eines Freundes! UND: dann teilt er auch noch eine Menge Buch-Tipps mit uns - übersichtlich aufgelistet!Dieses Buch ist wirklich seine 4,5 Sterne wert!

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    • 2
  • Das Leben und das Schreiben

    Das Leben und das Schreiben
    tinkabeere

    tinkabeere

    27. July 2014 um 11:33

    Ich glaube, dieses Buch ist etwas für jeden, der schreibt. Viele Schreibratgeber beleuchten die technische Seite des Schreibens. King als Discovery Writer, schreibt ohne zu planen, und gibt einen sehr schönen und inspirierenden Einblick in seine Arbeitsweise. Aber ich denke auch, jeder, der nicht selbst schreibt und einfach nur gerne ließt und auch über die Menschen hinter den Büchern etwas erfahren will, wie schwer es doch ist und wie langwierig es sein kann, ein Autor zu werden, kann aus diesem Buch etwas mitnehmen.

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  • Rezension zu "Das Leben und das Schreiben" von Stephen King

    Das Leben und das Schreiben
    Josephine86

    Josephine86

    07. February 2013 um 22:53

    Am 19. Juni 1999 erleidet Stephen King beim Spazierengehen einen schweren Autounfall, der ihn beinahe das Leben kostet. Während des Genesungsprozesses beginnt er mit dem Schreiben seiner Memoiren, die gleichzeitig ein Buch über das Schreiben selbst sind. Leben und Schreiben sind eins. Mit "Das Leben und das Schreiben" hat man keinen typischen Ratgeber für kreatives Schreiben in der Hand, wie sie zuhauf den Buchmarkt überschwemmen. Stephen King stellt in seinem Werk keine allgemein gültigen Dogmen auf, sondern schildert uns lediglich, wie er den Schaffensprozess erlebt. Trotz allem oder vielleicht deswegen ist das Buch für jeden angehenden Schriftsteller lesenswert.

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