Das Spiel

von Stephen King 
3,7 Sterne bei524 Bewertungen
Das Spiel
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (331):
kerstin71s avatar

Ganz schön gruselig. Und immer schön beim Einsteigen ins Auto auf den Rücksitz schauen.

Kritisch (68):
Erdbeerschorschs avatar

Ich mag Stephen King, aber dieses Buch ist ziemlich langweilig.

Alle 524 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Spiel"

Gerald und Jessie Burlingame haben sich in ihr einsames Sommerhaus zurückgezogen. Gerald möchte dem eintönigen Eheleben etwas Schwung verleihen und fesselt seine Frau ans Bett. Jessie hält gar nichts von den neuen Sexspielchen ihres Mannes und versetzt ihm einen Tritt – mit für ihn tödlichen Folgen. Mit Handschellen ans Bett gefesselt, beginnt für Jessie ein quälender Albtraum: Nachts bekommt sie unheimlichen Besuch .

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453433977
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:02.06.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    Inibinis avatar
    Inibinivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: wenig Action, dafür aber psychologischer Nervebkitzel
    wenig Action, dafür aber psychologischer Nervebkitzel

    Inhalt:

    Gerald und Jessie Burlingame haben sich in ihr einsames Sommerhaus zurückgezogen. Gerald möchte dem eintönigen Eheleben etwas Schwung verleihen und fesselt seine Frau ans Bett. Jessie hält gar nichts von den neuen Sexspielchen ihres Mannes und versetzt ihm einen Tritt – mit für ihn tödlichen Folgen. Mit Handschellen ans Bett gefesselt, beginnt für Jessie ein quälender Albtraum: Nachts bekommt sie unheimlichen Besuch .

    Meine Meinung:
    Über 'Das Spiel' habe ich schon viel Gutes gehört, aber ich bin etwas zwiegespalten, was ich über diesen King denken soll. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Jessi war wieder eine sehr interessante Protagonistin und man ist fast ausschließlich in ihren Gedanken 'unterwegs'. Teilweise war das sehr interessant uns spannend und teilweise war es doch etwas langweilig und langatmig. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Das lässt sich auch auf die gesamte Story übertragen, die hauptsächlich aus Jessies Gedanken besteht. Lässt man das aber mal außen vor und betrachtet die 'Handlungen', so sind diese erst ganz spannend, aber werden irgendwann so weitschweifend beschrieben, dass man sich fragt, wann es wieder spannend wird.

    Was ich etwas schade fand, ist, dass sich die Angst von Jessie nicht wirklich auf mich übertragen konnte und ich nicht so mir ihr mitgefiebert habe, wie ich eigentlich wollte. Dafür möchte ich King aber nicht die Schuld geben. Es liegt wahrscheinlich daran, dass ich hauptsächlich am Strand gelesen habe und nicht im Bett. Im Bett war die Story für mich gleich viel beklemmender und spannender. 
    Was mir besonders gefallen hat, ist, dass man viel über Jessies Vergangenheit erfahren hat, was wirklich meistens sehr spannend war.

    Den Besuch, wie er im Klappentext angekündigt wird, habe ich mir teilweise etwas anders vorgestellt, aber was King daraus gemacht hat, gefiel mir ganz gut!Die Horrorelemente kamen dabei aber leider nicht ganz so zum Zuge, wie ich es mir erhofft hatte. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Ein Teil des Endes konnte mich total fesselnd und war total spannend! Ein anderer wiederum war eher sachte und hatte nicht mehr wirklich was Spannendes an sich, was ich aber gar nicht so schlimm fand.

    Insgesamt war #dasspiel trotz der Kritikpunkte ein lesenswerter King, den ich gerne gelesen habe! Man muss sich vorher darauf einstellen, dass das Buch ohne viel Action auskommt und es sich viel um die Gedankenwelt von Jessie dreht und sich die Story also eher auf der psychologischen Ebene abspielt.

    Von mir gibt es 3,5/5 ⭐, da es zwar einige spannende Stellen gab, aber auch Passagen, die sich etwas gezogen haben. 

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    funnes avatar
    funnevor 9 Monaten
    verliert den Vergleich

    Jessie und Gerald Burlingame sind ein ganz normales Ehepaar. Normal genug, um ein Fesselspiel mit Handschellen in einem abgelegenen Sommerhaus aufregend zu finden. Problem Nr. 1: Die Handschellen sind verdammt echt. Problem Nr. 2: Gerald stirbt vor Jessies Augen. Und sie bleibt gefangen in den Handschellen, an ihr eigenes Bett gefesselt und dem Verdursten ausgeliefert...

    Meine Meinung:
    Ich komme nicht umhin, bei diesem Buch an "Misery" zu denken. Dieses spielte hauptsächlich in einem einzigen Raum, ohne dass der Hauptcharakter sich überhaupt vom Fleck bewegen konnte... und trotzdem war es wahnsinnig spannend, und ich bewundere King dafür, wie er das zustande gebracht hat.

    Auch dieses Buch spielt großteils nur in einem einzigen Raum, Jessie kann das Bett nicht verlassen. Wie gesagt konnte ich gar nicht anders, als mit "Misery" zu vergleichen. Und das Ergebnis dieses Vergleichs war, dass "Misery" um einiges besser abgeschnitten hat...

    Während in "Misery" zwischenmenschliche Kommunikation zwischen zwei interessanten Charakteren an der Tagesordnung war, verbringt Jessie ihre Zeit alleine. Die einzigen Gespräche sind die mit ihren Stimmen in ihrem Kopf... die ja alle sie selbst sind.

    Auch den Versuch, unwichtige Tätigkeiten wie ein Glas Wasser zu bekommen, dramatisch erscheinen zu lassen, fand ich nicht so gelungen. Zwar ist es in Jessies Situation spannender, aber der zwanzigseitige Versuch, an das Wasser zu kommen, bleibt ein zwanzigseitiger Versuch... und zwanzig Seiten lang den Versuch, an ein Glas Wasser zu kommen, ist einfach nicht interessant.
    Und das war nur ein Beispiel.

    Jessies Fluchtversuche (vor allem der letzte) waren allerdings sehr spannend. Das war aber auch schon das einzige, denn nach dem Klimax wurde das Buch unnötig in die Länge gezogen. Zusammen mit der Tatsache dass Jessie nur alleine war, das Buch hauptsächlich aus Erinnerungen und Selbstgesprächen besteht, und selbst Dinge die spannend sein könnten durch Langziehen einfach nicht spannend waren, finde ich, dass dieses Buch nicht unbedingt eins von Kings besten ist...


    http://funneswelt.blogspot.de/2018/01/rezension-stephen-king-das-spiel.html

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    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor einem Jahr
    Ein Buch, das in Erinnerung bleibt

    Inhalt und SchreibstilJessie und ihr Mann Gerald wollen ein Wochenende in ihrem abgelegenen Sommerhaus an einem einsamen See verbringen. Gerald fesselt seine Frau Jessie im Zuge von Fesselspielen mit zwei Handschellen am Bett. Kurz danach erleidet er einen Herzinfarkt und stirbt. Jessie ist nun allein und die Schlüssel für die Handschellen in unerreichbarer Ferne. Während sie gefesselt ist, hört sie innere Stimmen und erinnert sich an die schlimmsten Ereignisse in ihrer Kindheit.  Das Grauen nimmt seinen Lauf...
    MeinungHorror und Grauen. So würde ich das Buch mit zwei Wörtern beschreiben. Zwischendurch gab es zwar einige Längen, aber im Großen und Ganzen konnte das Buch mich fesseln. (Ui, ein Wortspiel    :-)). Stephen King schafft es, die Atmosphäre der Situation, in der sich die Protagonistin befindet, so gut einzufangen, dass ich nicht nur mit Jessie mitgelitten und mich in sie hineinversetzen konnte, sondern es war, als wäre ich mit ihr in dem Zimmer. Ich konnte ihre Schmerzen quasi spüren. Ein sehr tolles und vor allem Angst einflößendes Buch, das nachwirkt.

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    Gwennileins avatar
    Gwennileinvor 2 Jahren
    Unglaublich: wow!

    Es mag nichts Neues mehr sein, aber wieder muss ich zu einem King sagen: Wow! Welch abtraumhafte Situation wird hier geschildert? Und vor allem: wie wird sie geschildert? Die Protagonistion Jessie wird so tief beleuchtet, dass keine Seite des Buches langweilig erscheint, obwohl sie von Anfang bis Ende in der gleichen Ausgangssituation steckt. Durch verschiedene "Alter Egos" spürt man ihre Zerissenheit, die Beleuchtung der Vergangenheit lässt den Leser die Frau sowohl näher kommen, als auch viel besser verstehen. Die Ängste, die sie plagen, wie z.B. Urängste vor der Dunkelheit werden so detailgetreu geschrieben, dass sich beim Lesen alle meine Glieder verspannten und der Atem automatisch flacher wurde. Details über Verletzungen gehen soweit, dass ich bei einem Film weggeschaut, bei dem Buch aber mit Übelkeitsgefühl im Bauch weiterlesen musste. Wieder hielt King mich von der ersten zur letzten Seite gefangen und dreht in der Endphase durch Einknöpfen einer anderen "Geschichte" nochmal richtig auf.

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    Melody80s avatar
    Melody80vor 3 Jahren
    Das Spiel

    Was muss ein guter King-Roman haben, um mich zu fesseln, mich restlos einnehmen zu können?
     Langsam sich aufbauende Spannung, genug Nervenkitzel, gut plazierte Schockmomente und die typisch für King detailliert beschriebenen Personen mit Ihren wahnsinnigen Gedanken, mit denen man bloß nicht alleine in einem Raum eingesperrt werden möchte. Die zwar auf Ihre eigene Art liebenswert, auf der anderen Seite aber auch irgendwie verabscheuungswürdig sind.

    Die Bücher von King, die ich verschlungen habe,  die mir sehr gut gefallen haben (Brennen muss Salem, Shining, Cujo, Carrie, Todesmarsch, Sie) halten sich mit Büchern, durch die ich mich hindurchzwängen musste (Insomnia, Christine, Atlantis,) (fast) die Waage.

    Schon als ich mit dem Lesen begann, stellte ich mir die Frage, wie Stephen King es schaffen möchte, ein Buch mit 400 Seiten attraktiv zu füllen, das von einer Frau handelt, die an ein Bett gefesselt ist.

    Meiner Meinung nach war "Das Spiel" eines der schwächeren Bücher von King. Zwischendurch erwartete mich das übliche Grauen, ein kleines Kitzeln der Nerven hier und da, doch auch zu viele Gedankengänge von Protagonistin Jessie und gerade zum Ende hin, welches ich noch verkraften konnte, wurde es mir zu langatmig.

    Mein Fazit

    Eines der schwächeren Bücher von King. Spannend, aber auch teilweise zu zäh und langatmig.

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    Caboo_Storiess avatar
    Caboo_Storiesvor 3 Jahren
    Fesselnd, spannend und pervers....

    Ein (im wahrsten Sinne des Wortes) fesselndes Buch. Es herrscht beim Lesen die gesamte Zeit über eine sehr schaurige Atmosphäre. Stephen King hat es geschafft, vom Anfang bis zum Ende, die Spannung zu halten. Es gefällt mir sehr gut, dass er direkt und ohne Umschweife zum Punkt kommt. Es geht sofort los und man ist mitten im Geschehen. Die Handlung an sich fällt sehr gering aus und genau genommen passiert gar nicht so viel. Doch wie Stephen King damit ein ein ganzes Buch füllt, ist ein regelrechtes Meisterwerk. Genial von ihm gelöst. Wie bereits erwähnt bleibt es bis zur letzten Seite spannend und gruselig. Trotz weniger Handlung wird es nicht langweilig. Man will unbedingt wissen, ob Jessie es schafft sich irgendwie zu befreien, oder ob sie doch ihrem Schicksal erlegen ist.  Die Grundstimmung ist düster. Manche Szenen sind so widerlich und pervers, dass mir der Atem stockte und ich mich richtig geekelt habe. 
    Dieses Buch ist eindeutig nichts für schwache Nerven. Aber es trifft damit genau meinen Geschmack. Ich finde es um einiges besser als "Fiedhof der Kuscheltiere" und ich bewerte "Das Spiel" mit4 von 5 Sternen

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    DeinSichererTods avatar
    DeinSichererTodvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Super Buch!
    Verhängnisvolle Spiele

    Es war eines meiner ersten Stephen Kind Bücher - viel hatte ich darüber gehört, über dieses schlüpfrige Buch, das einem Schauer über den Rücken jagt. Bei Kings Büchern habe man allgemein immer das Gefühl, unter Hochspannung zu stehen. Er schaffe es sogar auf ein paar Seiten. Ist es so? Ja, ja, und nochmals ja! 
    Als ich in der örtlichen Bibliothek mal wieder nach Büchern suchte, fiel meine Wahl auf "Das Spiel". Es beginnt mit einer etwas abstrusen Storyline - Ehemann mit Vorlieben für Rollenspiele... aber nicht mit Plüschhandschellen; nein, richtige aus Metall mussten es ja sein! Es war ganz amüsant, das ganze zu lesen. Von diesem Ehepaar, dessen Ehe so gut lief, immer, bis ihr Mann diese Vorliebe entwickelte; den besonderen Kick suchte. Spiele begann. Stolz war er, stolz und begierig auf ihre Zeit im Haus am Wald. Dass sie es im Endeffekt gar nicht wollte? Es kümmerte ihn nicht. Man dachte sich zuerst Ja, gut, er wird es doch schon merken...irgendwann.Aber er merkte es nicht. Was bloße Notwehr war, entwickelte sich für sie letzten Endes zum Albtraum. Immer wieder kam mir der Gedanke, was sie für eine starke Frau sein muss, dass sie das alles versucht; nicht aufgibt. Ich hatte das Gefühl, direkt neben ihr auf dem Bett zu sitzen, wollte ihr am liebsten das Glas Wasser reichen. Gleichzeitig war das dieses... Monster. Er trat in zeitlich gut gewählten Abständen auf und verschaffte dem Leser einen zusätzlichen Kick. "Ist es jetzt pure Einbildung? Ist er doch da? Wird er ihr etwas tun?" King schaffte das, an dem so viele Schriftsteller heutzutage leider verzweifeln - mit nur einer "aktiv auftretenden" Leiche wurde mehr Spannung erzeugt als in anderen Büchern mit 10. 
    Eins muss man ihm lassen - King trägt seinen Namen nicht umsonst!

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    DeinSichererTods avatar
    DeinSichererTodvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Super Buch!
    Klassiker unter den Stephen Kings

    Es war eines meiner ersten Stephen Kind Bücher - viel hatte ich darüber gehört, über dieses schlüpfrige Buch, das einem Schauer über den Rücken jagt. Bei Kings Büchern habe man allgemein immer das Gefühl, unter Hochspannung zu stehen. Er schaffe es sogar auf ein paar Seiten. Ist es so? Ja, ja, und nochmals ja! 
    Als ich in der örtlichen Bibliothek mal wieder nach Büchern suchte, fiel meine Wahl auf "Das Spiel". Es beginnt mit einer etwas abstrusen Storyline - Ehemann mit Vorlieben für Rollenspiele... aber nicht mit Plüschhandschellen; nein, richtige aus Metall mussten es ja sein! Es war ganz amüsant, das ganze zu lesen. Von diesem Ehepaar, dessen Ehe so gut lief, immer, bis ihr Mann diese Vorliebe entwickelte; den besonderen Kick suchte. Spiele begann. Stolz war er, stolz und begierig auf ihre Zeit im Haus am Wald. Dass sie es im Endeffekt gar nicht wollte? Es kümmerte ihn nicht. Man dachte sich zuerst Ja, gut, er wird es doch schon merken...irgendwann. Aber er merkte es nicht. Was bloße Notwehr war, entwickelte sich für sie letzten Endes zum Albtraum. Immer wieder kam mir der Gedanke, was sie für eine starke Frau sein muss, dass sie das alles versucht; nicht aufgibt. Ich hatte das Gefühl, direkt neben ihr auf dem Bett zu sitzen, wollte ihr am liebsten das Glas Wasser reichen. Gleichzeitig war das dieses... Monster. Er trat in zeitlich gut gewählten Abständen auf und verschaffte dem Leser einen zusätzlichen Kick. "Ist es jetzt pure Einbildung? Ist er doch da? Wird er ihr etwas tun?" King schaffte das, an dem so viele Schriftsteller heutzutage leider verzweifeln - mit nur einer "aktiv auftretenden" Leiche wurde mehr Spannung erzeugt als in anderen Büchern mit 10. 
    Eins muss man ihm lassen - King trägt seinen Namen nicht umsonst!

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    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    alles nur ein Spiel

    Alleine die Vorstellung: mit Handschellen an das Bett im eigenen Ferienhaus gekettet zu sein, während niemand weiß, dass man dort ist und der eigene Ehemann bei dem Versuch die Ehe wieder in Schwung zu bringen mit einem Herzinfarkt vom Bett fällt - grauenvoll oder? Irgendwann holt einen die eigene Vergangenheit ein und man sieht Gespenster...oder Hunde, oder doch einen Wolf?
    Eines der ersten Bücher von King, das ich verschlungen habe, beängstigend gut.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Spiel" von Stephen King

    Meinung
    Ein gutes Buch von King, mit einigen spannenden Momenten und Schockeffekten,zwischendurch jedoch etwas langatmig.

    Inhalt
    Kurz und knapp: Gerald und Jessie wollen ihre gemeinsame Zeit in ihrem völlig abgelegenen Sommerhaus verbringen. Als Gerald sich in den Kopf setzt dem Sexleben der beiden etwas mehr Pepp zu geben und seine Frau Jessie ans Bett fesselt, findet diese die Idee alles andere als komisch und verpasst ihm einen Tritt. Gerald fällt, stößt sich ,und stirbt. Nun haben wir ein Problem. Jessie liegt mit Handschellen an ein Bett gefesselt ,in einem Haus mitten im Nirgendwo. Neben ihr, ihr toter Ehemann.

    Charaktere
    Gerald, ein Jurist,der gleich zu Beginn der Geschichte stirbt weil er seine Frau mit Sexspielchen überrascht und ihren Protest ignoriert.
    Jessie, eine Frau die ihren Mann ausversehen umgebracht hat und nun an ein Bett gefesselt ist , irgendwo im Nirgendwo.
    In dieser Zeit schwankt sie zwischen Wahnvorstellungen,Vergangenheit und dem Kampf ums Überleben.

    Schreibstil&Aufbau
    Das Buch beginnt direkt mit Gerald und Jessie und der tötlichen Verunglückung Gerald´s.
    Der Schreibstil war anfangs ungewohnt und verwirrend,aber mit der Zeit gewöhnte ich mich gut dran und konnte der Geschichte folgen.
    An sich wurde die Spannung, gerade wenn Jessie überlegte wie sie sich befreien kann, oder wenn der Hund kam oder andere Gestalten, spannend. Aber zwischenzeitlich war das Buch sehr langatmig und mir kribbelte es in den Fingern vorzublättern.

    Fazit
    Das war mein zweites Buch von Stephen King und an sich hat mir das Buch gut gefallen.
    Es gab Ekelmomente, die von einem streunenden,hungrigen, Hund verursacht wurden, es gab spannende Momente und auch kleine(!!) Schockmomente.
    Aber da das Buch zwischendrin sehr in die Länge gezogen wurde, flachte die aufkommende Spannung immer wieder ab und musste immer wieder neu entflammt werden.
    Das Ende war dafür dann umso spannender und entschädigte mich mit den davor teilweise langweiligeren Szenen.
    Aber trotz der Kritikpunkte geben ich diesem Buch 3 Sterne denn es gab Momente in denen mir wirklich schlecht wurde und das obwohl ich so einiges gewohnt bin. ;-)
    Und das ist ein großer Pluspunkt DENN für mich gehören Ekelmomente einfach zu einem Thriller bzw.Horrorroman dazu.
    Auch hat King mit diesem Buch sehr gut rüber gebracht wie schnell sich Menschen Dinge einbilden wenn sie angst haben,es dunkel ist und sie alleine sind.
    Ich werde definitiv noch mehr von King lesen.

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