Stephen King Dead Zone

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Inhaltsangabe zu „Dead Zone“ von Stephen King

Erster Roman des Castle-Rock-Zyklus Johnny erwacht nach fünf Jahren aus dem Koma und besitzt auf einmal hellseherische Fähigkeiten. Als er einem Politiker die Hand schüttelt, hat er die Vision, dass dieser als zukünftiger US-Präsident den Dritten Weltkrieg auslösen wird. Johnny ringt mit seinem Gewissen und beschließt ein Attentat ...

Interessante Thematik und ein toller Protagonist. Leider etwas langatmig, grade zum Anfang, aber das Ende ist richtig gut!

— Luiline
Luiline

Erstaunliche Gegenwartsbezüge (Populismus, Trump als Präsident,...) herstellbar, leider zu langatmig und Spoiler-Alarm beim Klappentext!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • “Dead Zone – Das Attentat” von Stephen King (1979)

    Dead Zone
    neenchen

    neenchen

    18. July 2016 um 17:02

    Die Verfilmung “Dead Zone” von 1983 mit Christopher Walken (Regie: David Cronenberg) und die Serie “Dead Zone”, welche 2002 bis 2007 ausgestrahlt wurde, wecken das Interesse von Cineasten, die sich fragen, wie ein einzelner Film oder gar eine ganze Serie aus einem Roman entstehen können.Das 1979 von Stephen King veröffentlichte, über 500 Seiten lange Buch (deutsche Ausgabe 1979) erzählt die Geschichte von John Smith, der nach einem Autounfall fünf Jahre im Koma liegt. Als er daraus erwacht, kann er in die Zukunft der Menschen blicken, die er berührt. Wie er mit dieser Fähigkeit umgehen soll, ist von nun an die zentrale Frage seines Lebens. Er selbst wünscht sich vor allem sein altes Leben mit Sarah zurück, doch fünf Jahre sind eine sehr lange Zeit. So verbringt er die Tage damit, Hilfe zu leisten oder sich zu verstecken. Als er den machtbesessenen Politiker Greg Stilson kennenlernt, ändert sich schlagartig sein Leben. Johnny muss sich entscheiden.Der 1972 geborene amerikanische Schriftsteller Stephen King ist bekannt für umfangreichere, leicht geschriebene und unterhaltsame Thriller wie “Es” (1986) und “The Green Mile” (1996). Oft besitzen die Geschichten mystische Komponenten und erschaffen damit eine eigene Welt. “Dead Zone – Das Attentat” ist zwar fest in der Realität verhaftet und besitzt viele zeitgeschichtliche Bezüge, jedoch fügt der Autor King durch die Visionen Johnnys der Geschichte eine fantastische Ebene hinzu. Dabei schafft er es, die Spannung über die ganze Länge des Romans zu halten. Dies gelingt ihm vor allem durch die vielen Nebenstränge und losen Fäden, die er nach und nach verknüpft. Dabei ist vor allem der Wechsel der Erzählperspektive reizvoll, die stets Einblick in die Gedanken und Gefühle der Hauptpersonen gibt. Zudem wird die Geschichte über einen langen Zeitraum erzählt, so dass man auch das Gefühl von Bekanntheit für die Figuren entwickelt und ihr Schicksal fast bis zum Ende mitverfolgen kann. Die Komplexität der Story schafft die Möglichkeit, daraus eine ganze Serie zu kreieren und erklärt gleichzeitig, warum der Film etwas unausgegoren erscheint. Geschrieben ist das Buch zwar nicht sprachlich raffiniert, aber stets unterhaltsam und eignet sich so gut als Bettlektüre.Fazit: Der bereits 1979 erschienene Roman “Dead Zone – Das Attentat” besitzt eine umfangreiche Länge, die sich aus der Komplexität der Geschichte ergibt. Stephen King lässt den Charakteren und der Geschichte Zeit sich zu entwickeln und kann so den Leser fesseln. Freunde von unterhaltsamem, leicht geschriebenem und spannendem Lesestoff kommen auf ihre Kosten.Doreen Matthei - testkammer.com

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  • “Dead Zone - Das Attentag” von Stephen King (1979)

    Dead Zone
    neenchen

    neenchen

    18. January 2016 um 16:58

    Die Verfilmung “Dead Zone” von 1983 mit Christopher Walken (Regie: David Cronenberg) und die Serie “Dead Zone”, welche 2002 bis 2007 ausgestrahlt wurde, wecken das Interesse von Cineasten, die sich fragen, wie ein einzelner Film oder gar eine ganze Serie aus einem Roman entstehen können. Das 1979 von Stephen King veröffentlichte über 500 Seiten lange Buch (deutsche Ausgabe 1979) erzählt die Geschichte von John Smith, der nach einem Autounfall fünf Jahre im Koma liegt. Als er daraus erwacht, kann er in die Zukunft von Menschen blicken, die er berührt. Wie er mit dieser Fähigkeit umgehen soll, ist von nun an die zentrale Frage seines Lebens. Er selbst wünscht sich vor allem sein altes Leben mit Sarah zurück, doch fünf Jahre sind eine sehr lange Zeit. So verbringt er die Tage damit, Hilfe zu leisten oder sich zu verstecken. Als er den machtbesessenen Politiker Greg Stilson kennenlernt, ändert sich schlagartig sein Leben und Johnny muss sich entscheiden.Der 1972 geborene amerikanische Schriftsteller Stephen King ist bekannt für umfangreichere, leicht geschriebene und unterhaltsame Thriller wie “Es” (1986) und “The Green Mile” (1996). Oft besitzen die Geschichten mystische Komponenten und erschaffen damit eine eigene Welt. “Dead Zone – Das Attentat” ist zwar fest in der Realität verhaftet und besitzt viele zeitgeschichtliche Bezüge, jedoch fügt der Autor King durch die Visionen Johnnys der Geschichte eine fantastische Ebene hinzu. Dabei schafft er es, die Spannung über die ganze Länge des Romans zu halten. Dies gelingt ihm vor allem durch die vielen Nebenstränge und losen Fäden, die er nach und nach verknüpft. Dabei ist vor allem der Wechsel der Erzählerperspektive reizvoll, der stets Einblick in die Gedanken und Gefühle der Hauptpersonen gibt. Zudem wird die Geschichte über einen langen Zeitraum erzählt, so dass man auch das Gefühl von Bekanntheit für die Figuren entwickelt und ihr Schicksal fast bis zum Ende mitverfolgen kann. Die Komplexität der Story schafft die Möglichkeit, daraus eine ganze Serie zu kreieren und erklärt gleichzeitig, warum der Film etwas unausgegoren erscheint. Geschrieben ist das Buch zwar nicht sprachlich raffiniert, aber stets unterhaltsam und eignet sich so gut als Bettlektüre. Fazit: Der bereits 1979 erschienene Roman “Dead Zone – Das Attentat” besitzt eine umfangreiche Länge, die sich aus der Komplexität der Geschichte ergibt. Stephen King lässt den Charakteren und der Geschichte Zeit, sich zu entwickeln und kann so den Leser fesseln. Freunde von unterhaltsamem, leicht geschriebenem und spannendem Lesestoff kommen auf ihre Kosten. Bewertung: 3/5 geschrieben von Doreen Matthei / Testkammer.com

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  • This little light of mine ...

    Dead Zone
    Stefan83

    Stefan83

    Stephen King und Horror. Untrennbar scheint der Name des US-amerikanischen Bestsellerautors mit diesem Genre verbunden, das den Spaß an der Angst seit Jahrhunderten bedient (Horace Walpoles „The Castle of Otranto“ von 1764 gilt als ein Meilenstein dieser Literaturgattung) – und damit den ursprünglichen Gradmesser für eine Bedrohung oder nahende Gefahr, nämlich die Furcht, im Leser auszulösen. Eine insbesondere bei schreckhaften bzw. zartbesaiteten Menschen äußerst leichte Aufgabe, weshalb es die Horrorliteratur – wie auch der Kriminalroman – lange Zeit schwer gehabt hat, unter dem prüfenden Auge der professionellen Kritik zu bestehen. Das hat vor allem Stephen King erfahren müssen, dessen „Fließband-Literatur“ über viele Jahre getadelt und jeglicher literarischer Wert abgesprochen wurde. Erst seit der Ehrung mit dem „National Book Award ot American Letters“ (2003) hat hier ein, in meinen Augen längst überfälliges, Umdenken eingesetzt. Nicht nur weil Kings Sprachgewalt und sein außerordentliches Gespür für Figuren weit über die Genre-Grenzen hinaus Maßstäbe gesetzt haben, sondern weil er, allen Klischees zum Trotz, eben nicht nur ein reiner Horror-Autor ist. Eine Tatsache, die oft vergessen wird und unter anderem sein im Jahr 1979 erschienener Roman „Dead Zone – Das Attentat“ in Erinnerung ruft, der sich über weite Strecken eher wie ein Drama mit Thriller-Elementen liest und für Freunde des Schauderns (im Gegensatz zur gleichnamigen, gelungenen Verfilmung von 1983 mit Christopher Walken und Martin Sheen in den Hauptrollen) nur wenige Schock-Momente bereithält. Der Schrecken liegt hier – wie auch in vielen seiner Bücher, die er unter dem Pseudonym Richard Bachman geschrieben hat – in den alltäglichen Widrigkeiten, den Unwägbarkeiten des Lebens, den tragischen Zwischenfällen, den moralischen Entscheidungen. Genug Material für einen begnadeten Schriftsteller wie Stephen King, der es sich aber natürlich auch diesmal nicht nehmen lässt, seine Geschichte mit etwas Übernatürlichem zu würzen. Kurz zum Inhalt: Ende Oktober 1970. Johnny Smith, ein junger Highschool-Lehrer, hat sein erstes richtiges Date mit Sarah Bracknell, einer Kollegin. Gemeinsam besuchen sie einen Jahrmarkt, bis sich Sarahs Gesundheitszustand verschlechtert und sie zu ihr nach Hause fahren. Johnny lässt das Auto stehen, nimmt ein Taxi und wird in einen schweren Unfall verwickelt, bei dem er so schwere Kopfverletzungen davonträgt, dass er in ein fast fünfjähriges Koma fällt. Als er 1975 wieder erwacht, hat sich zu Johnnys Schrecken viel geändert. Nixon ist nach dem Watergate-Skandal zurückgetreten, seine Mutter komplett einem religiösen Wahn verfallen und Sarah hat inzwischen geheiratet und einen Sohn. Für Johnny ist es ein schwerer Kampf zurück ins Leben. Mehrere Operationen, Reha-Maßnahmen und medizinische Tests fesseln ihn weiterhin ans Krankenhaus. Bei einem dieser Tests kommt heraus, dass er bestimmte Dinge nicht visualisieren kann, weil die Erinnerungen daran in jenen Hirnregionen gespeichert waren, die nun geschädigt sind – seiner jetzigen „Dead Zone“. Es wird aber auch bald klar, dass sich bei Johnny noch etwas grundlegend verändert hat: Er besitzt auf einmal die Gabe, die Zukunft der Menschen vorherzusehen, mit denen er in Berührung kommt. Doch seine Fähigkeiten erweisen sich in erster Linie als Bürde. Die meisten Menschen beginnen ihn zu meiden, verlachen ihn als Scharlatan oder suchen lediglich ihren eigenen Vorteil in Johnnys Gabe. Dieser zieht sich mehr und mehr zurück. Bis ihn eines Tages Sheriff George Bannerman (dem wir übrigens in „Cujo“ wieder begegnen) anruft. In Castle Rock („Dead Zone“ gilt als erstes Buch des so genannten „Castle-Rock“-Zyklus – eine Stadt die hart geprüft wird) sind seit Jahren Frauen auf brutale Weise ermordet worden, der Täter bis heute nicht gefasst. In Johnny sieht der Sheriff seine letzte Chance, dem scheinbar unlösbaren Fall neue Indizien zu abzugewinnen. Johnny zögert erst, willigt aber schließlich ein. Eine Entscheidung, die letztlich nicht nur seinen Umgang mit der eigenen Gabe ändert, sondern ihn einige Zeit später auch dazu bewegt, in Aktion zu treten, nachdem er bei einer Veranstaltung dem Lokalpolitiker Greg Stillson die Hand geschüttelt hat. Stillson wird in nicht allzu ferner Zukunft Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden – und mit einem Atomschlag den Dritten Weltkrieg auslösen … Bevor nun interessierte Leser sich echauffieren mögen, dass ich hier zu viel verrate – der Klappentext der aktuellen Ausgabe des Heyne-Verlags gibt genau dasselbe her. Und auch der, meines Erachtens völlig überflüssige und irreführende, deutsche Zusatztitel „Das Attentat“, lässt bereits erahnen, wo der Hase letztlich langläuft. „Letztlich“ sollte dabei aber hervorgehoben werden, denn wer glaubt, dass Johnny über knapp 600 Seiten einen Weg sucht Stillsons Amtsantritt zu verhindern bzw. das Attentat zu planen, befindet sich gänzlich auf dem Irrweg. Bis es überhaupt zu einer Begegnung der beiden kommt, braucht es etwa 450 (!) Seiten, was wiederum typisch für einen King-Roman ist, der selten auf einen Spannungsbogen zusteuert, sondern in der Regel mehrere Highlights setzt, für deren Ausarbeitung er sich Zeit und Raum lässt. Ein Merkmal, mit dem meiner Ansicht nach die Affinität zu Stephen King steht und fällt, weil nicht allen Werken dieser epische Rahmen gut tut. Der Griff zum „falschen“ Buch zur falschen Zeit kann da einer aufkeimenden Liebe zum Autor schnell ein Ende setzen. Und ich bin ehrlich: Hätte ich „Dead Zone“ zuerst gelesen, wäre es zwar nicht der letzte Roman dieses Autors gewesen, meine Sammlung seiner Werke hätte aber wohl nicht diese Ausmaße angenommen. Doch genug der kritischen Töne, die vor allem deswegen herausrutschen, da diese Lektüre bei mir herausragenden Titeln wie „Shining“, „Brennen muss Salem“ und „Es“ folgt, und im direkten Vergleich zwangsläufig Schiffbruch erleiden muss. Ein Vergleich, der zudem hinkt, weil „Dead Zone“, wie oben bereits angedeutet, nicht die Horror-Sparte bedient, sondern sich vor allem auf die menschlichen Aspekte – und hier vor allem auf Johnny Smith – konzentriert. King-typisch entsteht bereits nach wenigen Seiten eine enge Beziehung zu dem Hauptprotagonisten, dessen Schicksalsschläge auch den Leser nicht kalt lassen, zumal relativ schnell klar wird, dass seine Gabe eher eine Bürde denn ein Segen ist. Erstaunlich, wie King es immer wieder gelingt, übernatürliche Phänomene zu veranschaulichen und zu erden, und dabei gleichzeitig mit sicherem Gespür die Reaktionen der Menschen vorherzusehen. Ob eine weltweite Epidemie, ein Angriff durch Vampire oder eben in diesem Fall der in die Zukunft sehende Patient – das schwer vorstellbare, das zuvor nicht fassbare, wird nun greifbar und glaubwürdig, da der Menschenkenner King innerhalb des künstlichen Rahmens echte, authentische Menschen agieren lässt. Ihre Gefühle, ihre Gedanken und ihre Handlungen sind für den Leser jederzeit nachvollziehbar. Und die übliche „Das-ist-doch-nur-so-ein-fantastischer-Quatsch-Barriere“, welche besonders Realisten mit Stolz umhertragen, dürfte in „Dead Zone“ vielleicht bei einigen zügig überwunden werden. Zu eng der Kontakt zu den Figuren, zu nah ihr Leiden, aber auch ihr Lieben. Natürlich – man muss sich darauf einlassen. Sich klar darüber werden, dass Spannung und „Page-Turning“ nicht die Hauptmerkmale des Romans sind. Im Gegenteil: Hier ist eher der Weg das Ziel. Wer die Seiten überfliegt, in der Hoffnung endlich Johnny mit Gewehr im Anschlag zu begegnen, missversteht nicht nur den Sinn der Lektüre, sondern nimmt sich vielleicht auch ganz den Spaß daran. Hier geht es nicht um den erlösenden Schuss, sondern um die Frage, ob es richtig ist ihn abzugeben. Und ob man die Möglichkeit ihn abzugeben, in jedem Fall nutzen oder einen anderen Weg zur Lösung suchen soll. Im späteren Verlauf des Buchs bespricht Johnny die Möglichkeit Hitler auszuschalten, wenn man in der Zeit zurückreisen könnte. Und er konfrontiert seine Gesprächspartner damit, dass dieses Attentat höchstwahrscheinlich den eigenen Tod zur Folge hätte. Würde man unter diesen Umständen sein Leben opfern, um Millionen zu retten? Und würde dies später als Heldentat gefeiert oder man selber als Verräter gebrandmarkt? Es sind solche Theorien, die „Dead Zone“ Tiefe verleihen und auch ein bisschen darüber hinweghelfen, dass das Buch in der Tat ein paar Seiten zu viel hat. Wie schon bei „The Stand“, so kommt es mir auch hier so vor, als wäre Stephen King während der Niederschrift ein wenig vom Weg abgekommen. Die Episode in Castle Rock, wo Johnny sich auf die Suche nach dem Mörder macht, gehört zu den atmosphärischen Höhepunkten des Romans (und ja, sie hat schon einiges an „Horror“ in sich) und hat mich noch Tage danach verfolgt. Besonders das Bild eines nassen Vinyl-Regenmantels ist mir hartnäckig in schauriger Erinnerung geblieben. Aber auch wenn es dadurch teils zähere Passagen zum Ende hin äußerst kurzweilig überbrückt – irgendwie passt dieses Zwischenabenteuer vom Ton und der Art des Erzählens her nicht ganz in das restliche Gefüge. Neben der menschlichen Komponente besteht dieses vor allem aus Politik, was wiederum eine gewisse Kenntnis der amerikanischen Geschichte voraussetzt, da King sich äußerst explizit auf die Wahlkampf-Geschehnisse, insbesondere in New Hampshire und Maine, bezieht. Und das gut 16 Jahre vor der Veröffentlichung dieses Romans ein Präsident der Vereinigten Staaten einem Scharfschützen zum Opfer fiel, wird den Autor ebenfalls nicht unwesentlich beeinflusst haben. Ein gutes, ein lesenswertes und ein nachdenkliches Buch aus der Feder des Altmeisters Stephen King, der mehr kann, als nur Horror schreiben und dies – nicht nur hiermit – eindringlich unter Beweis gestellt hat. Und das Ende … ja, das Ende … ah, lieber nix verraten.

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    • 3
    Stefan83

    Stefan83

    09. July 2015 um 19:54
  • Die Tote Zone

    Dead Zone
    MetalFan1992

    MetalFan1992

    26. October 2014 um 20:40

    Spannend und unterhaltend. Darf in keiner Sammlung fehlen.

  • Kein Schund, ich geb´s zu

    Dead Zone
    alasca

    alasca

    Kein Schund, na gut Mein erster Stephen King, nachdem mir Freunde und Bekannte zugeraten haben: "Was, du hast noch nie was von Stephen King gelesen?!" Entschuldigung, nein, hab ich nicht, ich hielt seine Bücher für Schund ... Autos, die Eigenleben entwickeln und Amok fahren?! Also bitte. Aber nachdem sich diesen Sommer bei einer Lesung sogar Stewart O´Nan (!!!) als Fan geoutet hat, gab das den Ausschlag. Mich nach den anerkannt Besten erkundigt, was unter anderem Dead Zone ergab. Und wirklich, nicht schlecht. Ich hatte nicht diese schicke rote Ausgabe, sondern eine von 1987. Einiges darin würde man heute wahrscheinlich anders übersetzen, das geriet stellenweise zu wörtlich, aber die Sprache war immerhin schmerzlos zu lesen. Die Story eine schöne Balance zwischen Rationalität und Fantasyelementen. Allerdings hätte es mir besser gefallen, wenn die Figuren nicht gar so schwarzweiß gewesen wären. Der Möchtegernpräsident nicht so diabolisch und Johnny nicht so unglaublich edel. Trotzdem, ich hab angebissen. Werde vermutlich einen weiteren lesen, wahrscheinlich "Die Arena", denn das wurde kürzlich verfilmt, da kann ich dann mitreden. ;-)

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    • 8
  • Rezension zu "Dead Zone" von Stephen King

    Dead Zone
    Zhunami

    Zhunami

    23. April 2012 um 08:42

    Dieses Buch ist ein typischer King. Nach einem Unfall und 5 Jahren Koma verfügt der Protagonist John plötzlich über eine außergewöhnliche Fähigkeit. Er kann die Zukunft von Menschen vorhersehen, wenn er sie berührt. Als er irgendwann einen Mann trifft, der Präsidentschaftskandidat werden will, sieht er für die Welt eine grausige Zukunft voraus und beschließt, dieses Geschehen zu verhindern. WIe in beinahe jedem Buch beschreibt King die Handlung schlüssig und spannend. Das Ganze ist so angelegt, dass es durchaus der Realität entsprechen könnte. Rückblenden geben regelmäßig Aufschluss auf Geschehnisse aus der Vergangenheit und spielen für die Gegenwart eine Rolle. Das ganze verbindet sich am Ende zu einem logischen Gesamtgefüge. Eindeutig lesenswert!

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  • Rezension zu "Dead Zone" von Stephen King

    Dead Zone
    amazingbookworld

    amazingbookworld

    08. January 2012 um 23:54

    John Smith ist Lehrer und hat seit einem Unfall in seiner Kindheit eine Begabung: Er kann hellsehen, wenn er einen anderen Menschen berührt. Nach einem schönen Abend mit seiner Freundin Sarah passiert aber ein großes Unglück, das sein Leben verändern wird: Er landet für fast 5 Jahre im Koma. Doch danach haben sich seine hellseherischen Fähigkeiten sogar verstärkt. Und nun hat er sich zur Aufgabe gemacht, die schreckliche Zukunft, die von einem bedeutenden, Mann hervorgerufen werden wird, zu ändern.. Ein weiteres, gelungenes Werk von Stephen King! In Dead Zone zeigt King mal wieder was er drauf hat. Die Personen sind allesamt super gut ausgearbeitet, man leidet mit ihnen mit, lacht mit ihnen, trauert mit ihnen. Das habe ich bei anderen Büchern von King oft vermisst. Auch die Story ist an sich sehr spannend und interessant. Doch wer bei diesem Buch Horror erwartet, sollte es lieber aus der Hand legen:King hat hier eher Elemente aus Krimi und Drama einfließen lassen. Blutige Szenen gibt es auch nur wenige. Trotzdem hat mir das Buch super gefallen! :)

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  • Rezension zu "Dead Zone" von Stephen King

    Dead Zone
    vormi

    vormi

    03. December 2011 um 21:31

    Johnny erwacht nach fünf Jahren aus dem Koma und besitzt auf einmal hellseherische Fähigkeiten. Als er einem Politiker die Hand schüttelt, hat er die Vision, dass dieser als zukünftiger US-Präsident den Dritten Weltkrieg auslösen wird. Johnny ringt mit seinem Gewissen und beschließt ein Attentat ... Für mich ein wahnsinnig tolles Buch von Stephen King. Und mal wieder ein Beispiel dafür, wie wandelbar er schreibt, was alles Horror bedeuten kann. Es müssen nicht immer nur bluttriefende Zombies sein. Wobei dieses Buch erstaunlich Blutarm ist, aber dafür umso gruseliger.

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  • Rezension zu "Dead Zone - Das Attentat" von Stephen King

    Dead Zone
    -nicole-

    -nicole-

    01. November 2011 um 18:03

    Nach einem Kirmesbesuch mit seiner Freundin Sarah gerät der junge Lehrer Johnny Smith bei einer Taxifahrt in einen schweren Unfall. Aufgrund der schweren Kopfverletzungen die er erleidet, fällt er in ein fünfjähriges Koma. Als Johnny wieder erwacht, muss er feststellen, dass sich einiges geändert hat. So ist Sarah inzwischen verheiratet und hat einen Sohn. Aber auch bei Johnny selbst hat sich einiges verändert. So kann er bei Menschen, mit denen er in Berührung kommt, die Zukunft voraussehen oder auch Vergangenes sehen. Doch manche Sachen kann Johnny aufgrund geschädigter Hirnregionen nicht 'sehen' - seine sogenannte 'Dead Zone'. Als er eines Tages dem Politiker Greg Stillson bei deren Wahlveranstaltung die Hand schüttelt, hat er eine schreckliche Vision: Dieser Mann wird als zukünftiger Präsident der USA einen Atomkrieg auslösen... Um das zu verhindern beschließt Johnny, dem es gesundheitlich immer schlechter geht, ein Attentat... Ein etwas älterer Roman von Stephen King, der in den siebziger Jahren spielt. Sehr gut geschrieben. Die Spannung bleibt von Anfang bis zum Ende erhalten. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Wieder ein klasse Stephen King Roman!

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  • Frage zu "Dead Zone - Das Attentat" von Stephen King

    Dead Zone
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mir hat eben jemand dieses Buch empfohlen und mich wundert etwas: Hat das Buch wirklich nur 16 Seiten?! Danke

    • 8
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. September 2011 um 23:59
  • Rezension zu "Dead Zone - Das Attentat" von Stephen King

    Dead Zone
    MysticMan1977

    MysticMan1977

    20. August 2010 um 23:25

    Irgendwann bemerkte mein Schwager, dass ich zu einem Bücherwurm mutierte. Kurzerhand gewährte er mir Zutritt zu seiner imposanten Sammlung an Büchern. Dort war wirklich alles vertreten - Robinson Crusoe, Jaws (der weiße Hai), Moby Dick - viele Abenteuer und Klassiker der Literatur. Doch meine Augen wanderten schließlich über die größte "Abteilung" in seinen Bücherregalen. Sein Lieblingsschriftsteller war (und ist noch immer!) Stephen King. Als er meine Neugierde entdeckte, war er sich nicht sicher, ob diese Art von Roman das Richtige für einen 14-jährigen Jungen sei. Ein paar Tage später - es war eine Woche vor meinem 15. Geburtstag - erhielt ich als "vorgezogenes Geschenk" mein erstes Buch von ihm. Dead Zone - das Attentat Stephen King ist ein Meister des Übersinnlichen - so hieß es auf dem schwarzen Cover. Mit viel Spannung begann ich sofort mit dem Lesen und wurde wirklich überrascht. Ja, Stephen King´s Dead Zone sollte der erste von weiteren Romanen von ihm sein, den ich lesen sollte. Neben der Kleinstadt Derry in Maine ist Casle Rock eine weitere "bekannte" Stadt im Universum des Schriftstellers. Johnny erleidet einen schweren Autounfall und fällt für lange Zeit ins Koma. Schon in seiner Jugend war er nicht unbedingt vom Glück begünstigt. Er verfügt über eine Gabe, die ihm selbst mehr als unheimlich erscheint. Es sind hellseherische Fähigkeiten! Diese Gabe ist für ihn Fluch und Segen gleichermaßen und sein Lebensweg soll sich noch mit einer entscheidenen Person überschneiden, deren Zukunft für Johnny klar vor Augen steht. Diese Zukunft gilt es jedoch zu verhindern - denn die Vision endet in einer Katastrophe, welche nicht nur für diese Person, sondern auch Johnny und alle anderen Menschen betrifft. Das Buch gehört nicht unbedingt zu den "übersinnlichsten oder schockierensten" Werken von Stephen King. Vielleicht ist dieses Buch näher an der Realität, als die meisten seiner "fantastischen" Geschichten. Doch gerade deswegen finde ich dieses Buch lesenswert. Wenn man mehrere Jahre King gelesen hat wird eines deutlich: Er kommt in der Art zu schreiben schwer "in den Tritt" - der Anfang zieht sich immer ein wenig. Der Hauptstrang der Handlungen (vorallem in Dead Zone) ist dann jedoch die typische "King-Achterbahn". Hier läßt er sein Genie aufblitzen und die Story bekommt Schwung, Elan und Spannung. Zum Ende "würgt" er letztlich den literarischen Motor völlig ab. Viele Bücher, welche ich von ihm gelesen habe, enden ähnlich abgehackt und schnell erledigt. Doch als Fan seiner Kunst sei ihm das verziehen - auch wenn ich hier nicht die vollen Sterne geben kann. Nichtsdestotrotz ein Buch, was sich an düsteren Herbsttagen, eingekuschelt in eine Decke und einer Tasse Kaffee, hervorragend lesen lässt.

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  • Rezension zu "Dead Zone, Das Attentat" von Stephen King

    Dead Zone
    metalmueller1807

    metalmueller1807

    21. December 2009 um 20:24

    Johnny Smith baut einen Autounfall und gerät erstmals in die Nähe der Todeszone. Er erwacht Jahre später aus seinem Koma, wird zum Herrn über Leben und Tod und sieht erschreckende Visionen, die sich in der Zukunft abspielen werden. Auch hierzu gibt es eine sehr gelungene Verfilmung.

  • Rezension zu "Dead Zone - Das Attentat" von Stephen King

    Dead Zone
    Sevotharte

    Sevotharte

    19. July 2009 um 17:48

    Dieses Buch habe ich mir über die Weihnachtsfeiertage gegönnt und konnte es echt nicht mehr aus der Hand legen. Man taucht sofort in die Welt von Johnny ein und fiebert die ganze Zeit mit ihm mit. Seine gesamte Geschichte ist sowohl lustig, traurig, als auch beklemmend und unheimlich und gerade diese Sache mit der Zukunftseherei macht das Buch zu einem echten Klassiker. Hab es mir nach der dritten Staffel der TV-Serie zugelegt und war nicht enttäuscht, eher überrascht, wie genial dieses Werk ist. Fünf Sterne für dieses frühe Werk des Großmeisters.

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  • Rezension zu "Dead Zone, Das Attentat" von Stephen King

    Dead Zone
    Simse Bookworm

    Simse Bookworm

    12. March 2009 um 23:15

    Tristane Hotelzimmer und ein Vorhaben, das in die Tat umgesetzt wird.

  • Rezension zu "Dead Zone - Das Attentat" von Stephen King

    Dead Zone
    sweetdamon

    sweetdamon

    11. June 2008 um 16:06

    Super Buch! Grade für Leute die noch nie ein King Buch gelesen haben aber gerne mal eins lesen wollen, dennoch nicht auf blutigen Horror stehen, ist dieses Buch sehr geeignet!

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