Der Anschlag

von Stephen King 
4,4 Sterne bei585 Bewertungen
Der Anschlag
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (516):
Annika92s avatar

Ein unglaublich guter King! Ein absolutes muss

Kritisch (12):
B

Ist mir zu langweilig und macht keinen Spaß :-(

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Inhaltsangabe zu "Der Anschlag"

Stephen King schreibt die amerikanische Geschichte neu

Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb, und die Welt veränderte sich für immer. Wenn man das Geschehene ungeschehen machen könnte – wären die Folgen es wert? Jake Epping kann in die Vergangenheit zurückkehren und will den Anschlag verhindern. Aber je näher er seinem Ziel kommt, umso vehementer wehrt sich die Vergangenheit gegen jede Änderung. Stephen Kings neuer großer Roman ist eine Tour de Force, die ihresgleichen sucht – voller spannender Action, tiefer Einsichten und großer Gefühle.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453437166
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:1056 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:10.06.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 23.01.2012 bei Random House Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    CarinaElenas avatar
    CarinaElenavor 15 Tagen
    Was wäre wenn ...

    diese Frage passt tatsächlich perfekt in die Geschichte. Wie einige andere habe auch ich den Wälzer von über tausend Seiten bezwungen und ich kann definitiv sagen: Trotz kleiner Längen, ES lohnt sich.
    King beschreibt in diesem Buch einen Wunsch den einige von uns auch gerne hätten: was wäre wenn, könnte ich doch .... Manche Wünsche sollten aber besser unerfüllt bleiben was der Schmetterlingseffekt deutlich zeigt: eine kleine Veränderung kann einen Tsunamie auslösen - dieser wird auch deutlich beschrieben:

    es handelt sich dabei um die Geschichte von JFK (die jedem bekannt sein dürfte .. Attentat und so ..) - es geht um eine Zeitreise die der Lehrer Jack Epping auf sich nimmt, nachdem sein kranker Freund ihm von einem Geheimnis erzählt: dem Kaninchenbau, dem es ermöglicht 50 Jahre zurück in die Vergangenheit zu reisen. Er denkt er können nun zurückreisen und einfach die Welt verändern, nur so einfach ist das nicht, was der "Butterfly Effect" zeigt ... hier zeigt uns king auch das man aus Fehlern lernt bzw lernen soll und diese nicht immer nur uns, sondern auch andere (geliebte) Menschen betrifft.
    King geht auch politisch streng mit der damaligen zeit in Amerika um und nimmt dabei indirekt kein Blatt vor den Mund.

    Dieses Buch ist kein typischer King voller SCI-FI und Horror Elementen, ich finde hier wird auch eine andere Seite gezeigt. Ich habe mir die ganze Zeit immer die Frage gestellt: Was würde ich tuen wenn ich 50 Jahre zurück reisen kann ... was wäre wenn ....

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    Schluffs avatar
    Schluffvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: der König des Grauens mit samtweicher Geschischte
    der Anschlag

    Stephen King ist Meister des Wortes und der Erzählung. Mit diesem Buch hat er eine nachdenklich machende Geschichte geschrieben die anschauliche Bilder Amerikas aus den Sechzigern hevorzaubert und uns den Protagonisten auf seine Zeitreisen dahin begleiten lässt. Er will das Attentat auf JFK verhindern. Die Zeit wehrt sich und hat guten Grund dazu. Zweimal tanzt er mit der selben Frau bei der Musik "The Hop" einmal in den Sechzigern wo es der letzte Schrei war und einmal mit mit der alten Dame die aus ihr geworden war als er in seine Zeit zurückkehrte. Eine berührende Schilderung die in mir immer noch nachklingt.  

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    daruebers avatar
    daruebervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Könnte ich mehr als 5 Sterne geben, würde ich es tun!
    Dieses Buch verdient mehr als 5 Sterne

    Meistens sind es tatsächlich die dicken Schinken, bei denen mir nach dem Lesen die Worte fehlen, obwohl es eigentlich so viel zu sagen gibt. Wenn Stephen King seine Finger im Spiel hat, ist die Wahrscheinlichkeit noch höher. Es ist als käme man von einer langen Reise wieder nach Hause. Wenn ich von einer langen Reise schreibe, meine ich allerdings viel eher eine vergangene Zeit.


    Wir tauchen zusammen mit Jake Epping in die Endfünfziger und Sechziger Jahre ein und bekommen dabei einen beeindruckenden Einblick in die Geschichte.


    Bevor ich das Buch gelesen habe, wollten mir viele erzählen, dass dieser Roman von Kings typischen Werken stark abweicht, doch nach Beendigung glaube ich viel eher, dass dieses Buch sehr King-typisch ist.


    Vielleicht werden mir die Leute, die »Es« gelesen haben, zustimmen, wenn ich sage, dass Stephen King ein Meister darin ist, Charaktere zu erschaffen und ihnen eine ganz persönliche und sehr ausführliche Geschichte zu geben. Auch in diesem Buch finden wir einen Protagonisten, dessen Persönlichkeit wunderbar ausgearbeitet ist, obwohl wir hier gar nicht allzu viel über seine Vergangenheit erfahren.

    Es sind eher beiläufig einfließende Sätze, die uns etwas von seiner eigenen Geschichte erzählen. Denn es geht in diesem Buch nicht um Jake Epping und seine Vergangenheit, sondern viel eher um George Amberson, der versucht das Kennedy Attentat von 1963 zu verhindern.


    Wir haben in diesem Buch unglaublich schlaue Dialoge, allerdings auch liebenswürdige Charaktere, einige Bösewichte und generell so ziemlich alles, was man aus den Geschichtsbüchern über diese Zeit herausziehen kann.


    Wenn man in diese Geschichte eintaucht, erlebt man eine so wunderbar detailgetreue Kulisse und eine Realitätsnähe, die fast schon absurd ist, wüsste man nicht, dass Stephen King diese Zeit selbst miterlebt hat. Ich habe jedes einzelne Detail über die Vergangenheit aufgesogen und konnte gar nicht genug von den Beschreibungen und Dialogen der verschiedenen Charaktere bekommen.

    Im Laufe des Buches reisen wir in viele verschiedene Kulissen, die alle ihre eigene Geschichte erzählen und die erst einmal überhaupt nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. Alles baut auf ein wunderbares Finale auf.


    Wir finden hier nicht die Art Horror, für die Stephen King bekannt ist, das stimmt schon. Aber ich bin der Meinung, dass es nicht der Horror ist, der Stephen King als Autor definiert. Viel eher sind das die Werte, die während des Lesens vermittelt werden. Viel eher sind es Themen wie Freundschaft, Liebe, Drama und Humor, die einen riesigen Platz in seinen Büchern einnehmen. So auch hier.


    Diese Geschichte hat mich wirklich fesseln können und ich habe die letzten vierhundert Seiten an einem Tag verschlungen. Außerdem war es zum ersten Mal seit langem ein Buch, bei dem ich während des Lesens keine Bewertung im Kopf hatte oder ich überhaupt nicht an irgendwelche Kritikpunkte denken musste.

    Normalerweise entstehen beim Lesen von Büchern automatisch Formulierungen für Rezensionen in meinem Kopf. Dieses Buch hat mich allerdings so in seinen Bann gezogen und eine so ausführliche und komplexe Geschichte geschaffen, dass ich gar keine Zeit für so etwas hatte.


    Ich würde lügen, würde ich behaupten, dass es sich nicht teilweise gezogen hat. Ich finde, dass das bei King meistens gegen Ende ein kleines Problem wird. Kurz vor dem Finale haut der Gute dann nämlich nochmal ein paar Seiten raus, bei denen ich mir wirklich alle Haare ausreißen könnte.


    Das Ende hat mich in ein kleines Loch geworfen und ich war gleichzeitig wahnsinnig glücklich damit und trotzdem unzufrieden, weil ich mir etwas anderes erhofft und für manche Charaktere gewünscht habe.


    Sehr zu empfehlen ist auch das wunderbar vorgelesene Hörbuch, das von David Nathan gelesen wird. Ich habe den Anfang gehört und es war der beste Einstieg, den ich mir hätte wünschen können.


    Insgesamt ist dieses Buch ein Meisterwerk und bekommt von mir 5 Sterne.

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    pinucchias avatar
    pinucchiavor einem Jahr
    Vergangenheit VS Zukunft!

    Vergangenheit VS Zukunft!

    Klappentext von Amazon:

    Stephen King schreibt die amerikanische Geschichte neu

    Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb, und die Welt veränderte sich für immer. Wenn man das Geschehene ungeschehen machen könnte – wären die Folgen es wert? Jake Epping kann in die Vergangenheit zurückkehren und will den Anschlag verhindern. Aber je näher er seinem Ziel kommt, umso vehementer wehrt sich die Vergangenheit gegen jede Änderung. Stephen Kings neuer großer Roman ist eine Tour de Force, die ihresgleichen sucht – voller spannender Action, tiefer Einsichten und großer Gefühle.


    Über den Autor:

    Infos über den Link; https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_King

    Stephen Edwin King (*21. September 1947 in Portland, Main) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er schrieb auch unter Pseudonymen, 1972 als John Swithen und zwischen 1977 und 1985 als Richard Bachman. Er ist vor allem bekannt für seine Horror-Romane, die ihn zu einem der meistgelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart machen. Bis heute hat Stephen King als Autor über 400 Millionen Bücher verkauft, die in über 50 Sprachen übersetzt wurden.


    Das Buch:
    Ich besitze eine Taschenbuchausgabe mit 1.056 Seiten. Das Nachwort beinhaltet ganze 8 Seiten, die sehr Aufschlussreich sind, bezüglich Recherchen. Dies erklärt zu mindestens was er erfunden und was er selbst hinzugefügt hat.

    Dieses Buch ist in 10 Plots unterteilt:

    Einem „Vorwort“ mit 7 Seiten“,

    Teil 1 – „Entscheidender Augenblich“ mit 4 Kapiteln,

     Teil 2 – „Der Vater des Hausmeisters“, mit 4 Kapiteln,

    Teil 3 - „In der Vergangenheit Leben“, mit 6 Kapiteln,

    Teil 4 - „Sadie und der General“, mit 10 Kapiteln,

    Teil 5 - „22. November 1963“, mit 7 Kapiteln,

    Teil 6 - „Der Mann mit der grünen Karte“, mit 3 Kapiteln,

    „Abschließende Notizen“, mit 8 Seiten,

    „Bürgerin des Jahrhunderts (2012)“, mit 12 Seiten,

    „Nachwort“, mit 8 Seiten.

    Am Ende des Buches, gibt’s es noch ein Bonusmaterial, mit Werkverzeichnis der im Heyne Verlag von Stephen King erschienenen Titel, diese Beinhaltet ganze 15 Seiten.


     

    Mein Lieblingszitat:

    Wenn man liebt, sind Pockennarben so hübsch wie Grübchen.

    Japanisches Sprichwort

     

                                       !!!Vorsicht Spoiler Alarm!!!

    Meine Meinung:

    Mich hat diese Story von vorne herein fesseln können. Aber leider blieb dies mit der Zeit, nach. In manche Kapitel, gerade zu der Zeit wo er von Sadie getrennt war, war es relativ langatmig. Natürlich ist mir bewusst, dass Jake (George) eine Bestimme Zeitspanne überbrücken musste, um in das Jahr 1963 zu gelangen, aber so grob gesagt, hat er sich fast nur versucht, sich zu Beschäftigen. Das fand ich leider nicht so interessant.

     Der Schreibstil von King, ist wie immer „einzigartig“ und ein Meister seines Werkes.

    Die Bindung zu den einzelnen Protagonisten, war schon mit den ersten Sätzen vorhanden. Dies gelingt „King“ immer wieder. Auch Nebencharaktere haben gleich bei mir einem Platz im Herzen.



    Mein Fazit:

    Selbstverständlich ist King ein „Meister“ seines Werkes, aber leider hätte ich mir von der Story her ein anderes Ende gewünscht. 1056 Seiten zu lesen, um am Ende das zu erfahren, was man eigentlich schon weiß; „Das man die Vergangenheit nicht ändern kann“, fand ich sehr Deprimierend.

    Deswegen erhält der Anschlag von mir 3,2 Sterne, die sich ausfolgende Komponenten zusammensetzten.

    5 volle Sterne für den perfekten Schreibstil,

    3 Sterne für die Charaktere,

    3 Sterne für die Atmosphäre,

    2 Sterne für die Idee,

    3 Sterne für „Hat es mich gefesselt?“

    Worauf ich eigentlich „ganz“ Wild war, in dieser Story, war die Tatsache das er Sadi mit in die Zukunft nehmen wollte. Damit wurde ich leider total unzufrieden entlassen. Und diesbezüglich, hätte ich mir gern „etwas“ mehr gewünscht. Wenn man schon im ganzen Buch spekuliert über eine Tatsache „Was wäre wenn“ gewesen, hätte ich mir darüber gern eine kleine „Erklärung“ gewünscht“.

     

    Kommentare: 4
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    deichpoesies avatar
    deichpoesievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wer Spannung und Nervenkitzel – gepaart mit wundervollen “Anekdoten” der 50er und 60er Jahre – liebt, wird dieses Buch verschlingen.
    Was wäre wenn…. „Der Anschlag“ von Stephen King

    Am 22. November 1963 hielt die Welt den Atem an, als Walter Cronkite die Öffentlichkeit über den Tod des Präsidenten der Vereinigten Staaten, John Fitzgerald Kennedy, unterrichtete.

    Auch wenn diese Aufnahmen (und der später veröffentlichte “Zapruder-Film”) noch immer schockierende Gesichter hinterlassen, wissen die Beobachter leider eine Tatsache mit Sicherheit: diese Geschehnisse können nicht mehr getilgt oder verhindert werden – – – oder etwa doch?

     

    Stephen King hat sich bereits in den späten 70er Jahren mit einer Idee beschäftigt, die das Attentat auf JFK beinhaltete. In einem späteren Interview im Rahmen der Veröffentlichung von “11/22/63″ (Originaltitel) berichtete der Erfolgsschriftsteller, dass zum damaligen Zeitpunkt “die Wunden noch nicht gänzlich verheilt waren”. Er war sich jedoch sicher: Irgendwann werde ich diesen “Stoff” verarbeiten können.

    Zum Inhalt des Buches:

    Jake Epping lebt im Jahr 2011 ein normales Leben in den USA. Er ist Englischlehrer und bereits einmal geschieden worden. Trotz dieser negativen persönlichen Erfahrung kommt er in seinem Leben ausgezeichnet zurecht. Sein Freundeskreis mag vielleicht überschaubar sein (auch wenn er äußerst beliebt zu sein scheint!), doch die geknüpften Freundschaften werden gepflegt. Der wichtigste Ansprechpartner und Freund für Jake ist in den letzten Jahren ein Mann namens Al. Er ist Chef eines kleinen Imbiss-Restaurants, welches Burger und weitere Speisen zu echten “Dumping-Preisen” anbietet. Jake findet den Laden genial – und auch Al ist ein echter Freund für ihn. Diese Freundschaft wird eines Tages einer Prüfung unterzogen, die Jake in seinen kühnsten Träumen nicht für möglich gehalten hätte.

    In einem kleinen Hinterzimmer seines Restaurants versteckt sich Al´s Geheimnis, mit welchem er diese unglaublich günstigen Preise seiner Ware erklären kann. Jake ist wie vom Donner gerührt als Al ihm offenbart, er verfüge über die Möglichkeit in die Zeit zurück zu reisen. Genauer gesagt in das Jahr 1958 – für viele Amerikaner die “gute alte Zeit”. Nach einer kleinen “Erkundungstour” hat Jake keinen Zweifel mehr, das Al ihm keine Märchen erzählt hat. Doch warum und wie dieses “Zeitportal” entstanden ist, kann auch Al nicht erklären. Er will es jedoch nutzbar machen, um den Verlauf der Geschichte verändern zu können. Gewalttaten, Ungerechtigkeiten und Mordanschläge könnte man – bei guter Vorbereitung und Recherche – womöglich verhindern.

    Al hat hier ein ganz besonderes Ereignis in Betracht gezogen. Das Attentat in Dallas auf JFK muss verhindert werden! Der Grund liegt nach Al´s Ansicht klar auf der Hand. Würde man JFK retten, gäbe es keine Eskalation in Vietnam. Es würde keinen Krieg bis in die späten 70er geben und keine toten Amerikaner. Auch der Anschlag auf Robert Kennedy würde nicht stattfinden und womöglich könnte John F. Kennedy seine Politik der Veränderung durchsetzen. Viele Amerikaner sahen in JFK den Präsidenten, der das Land vereinen und verändern konnte. Er bewies Durchhaltevermögen während der Kuba-Krise und zeigte sich entschlossen in Prestigefragen, wie z. B. der bemannten Reise zum Mond. Würde man den mutmaßlichen Attentäter in Dallas außer Gefecht setzen, hätte diese “gute” Politik eine echte Chance und womöglich könnte Amerika zu dem werden, was sich seine Bürger so sehr wünschten – das Land der Hoffnung und die Heimat der Mutigen.

    Al hat schon über einen längeren Zeitraum recherchiert und viele Vorbereitungen getroffen, um den Anschlag auf den Präsidenten zu vereiteln. Durch eine schwere Erkrankung ist Al selbst nicht mehr in der Lage, Lee Harvey Oswald (in den Augen der beiden Freunde der einzige Täter) außer Gefecht zu setzen. Daher bittet er seinen Freund Jake – nimmt er diese Herausforderung an? Was erwartet ihn im Amerika der späten 50er und frühen 60er Jahre? Wie funktioniert dieses “Portal” und was muss er beachten im Umgang mit den Menschen, die er zweifelsohne auf seinem Weg treffen wird?

    Al unterweist Jake in Sachen “Zeitreisen” und erklärt ihm, was er zu tun und zu lassen hat, wenn er diesen Eingang benutzt. Nach diesem “Unterricht” und einigen schlaflosen Nächten willigt Jake ein. Er tritt eine Reise mit dem Ziel an, den 22. November 1963 zu dem Tag zu machen, der ursprünglich vorgesehen war: ein normaler Herbsttag im sonnigen Texas – gekrönt vom Besuch des Präsidenten der USA in Dallas – ohne Vorkommnisse!

    Al warnt seinen Freund jedoch vor der Abreise: Die Vergangenheit lässt sich ungern verändern – sie kann bei dem Versuch einer Änderung des Handlungsverlaufs äußerst brutal und rücksichtslos reagieren. Jake nimmt diese Tipps dankbar an und versucht sich an ausgesuchten “Prüfungen”, um sich so auf das eigentliche “Event” optimal vorbereiten zu können. Hier entdeckt Jake schließlich am eigenen Leib, was Al mit seiner Warnung vor dieser wehrhaften Vergangenheit meint.

    Fazit:

    Stephen King hat es geschafft! Im Januar 2009 setzte er sich in seiner Heimat (Bangor, Maine) an den Schreibtisch und “opferte” dieser Geschichte fast zwei Jahre seines Lebens. Im Dezember 2010 war dieses Werk vollendet und ich darf ohne Übertreibung behaupten, dass dieser Roman zu den Besten seiner Werke zählen dürfte. King schildert in seiner detaillierten Arbeitsweise, wie sein Protagonist mit den Herausforderungen und den unterschiedlichen Lebens- und Sichtweisen der Generationen zurecht kommen muss. Ihm gelingt ein Spannungsbogen, der von Anfang bis Ende die Nerven der Leser auf Spannung hält. Ich bin ein großer Anhänger dieses Autors und habe einige seiner Werke im Regal stehen – doch dieser Roman erhält (neben “Carrie” und “ES”!) einen Ehrenplatz, da er nach langer Zeit etwas zu Papier gebracht hat, was einfach spannend und packend erzählt worden ist. Als Tipp meinerseits gebe ich den potentiellen Lesern den Rat, vielleicht “ES” noch einmal zu lesen. Es ist zweifellos kein Muss, um “Der Anschlag” lesen zu können – doch der eine oder andere “Querverweis” lässt den Leser sicherlich aufhorchen.

    Was die mögliche Verschwörung im Mordfall Kennedy angeht, wird sicherlich der eine oder andere Leser die Nase rümpfen. Lee Oswald? Einzeltäter? Diese Frage wurde in so vielen Büchern, Filmen und Dokumentationen behandelt. Fakt ist jedoch, dass die wenigen Beweise und Hinweise immer wieder seinen Namen aufzeigen. Zweifel am Verlauf der Ereignisse von Dallas sind zweifelsohne berechtigt – was auch Stephen Kings Ehefrau vehement unterstreicht. Sie ist eine glühende Anhängerin der JFK-Verschwörung!

    Auch ich sehe die Ereignisse des 22. November 1963 mit anderen Augen und kann einfach nicht glauben, dass Oswald der alleinige Täter sein soll. Doch in Bezug auf den nun vorliegenden Roman von Stephen King kann ich abschließend sagen:

    Dieser Thriller verdient die Bestnote! Wer Spannung und Nervenkitzel – gepaart mit wundervollen “Anekdoten” der 50er und 60er Jahre – liebt, wird dieses Werk (mit über 1.000 Seiten) in kürzester Zeit “verschlungen” haben.

    x Autor/in: Stephen King
    x Titel: Der Anschlag
    x Genre: Thriller
    x 1056 Seiten
    x Heyne Verlag
    x ISBN: 3453267540

     

    Die Rezension habe ich am 19. Juni 2012 geschrieben.

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    G
    Gabriele246vor einem Jahr
    Kurzmeinung: In einer Nacht ausgelesen...suuuper
    Einfach nur: Wow

    In Bezug auf Stephen King bin ich immer etwas indifferent. Manche Bücher von ihm sind einfach toll, andere reizen mich gar nicht. Dieses Buch gehört definitiv zur 1. Gruppe. Obwohl es eigentlich in Richtung Fantasy geht (ich sag das jetzt mal, weil Zeitreisen vorkommen), ist es absolut logisch aufgebaut und man könnte sich wirklich vorstellen, dass alles so passiert.
    Das Buch ist wirklich spannend vom 1. Moment an und auch das Ende enttäuscht nicht. Trotz der vielen Sprünge in der Story finden sich keine Logikfehler, sondern jede Aktion des Protagonisten bringt wieder neue Spannung in die Geschichte. In aller Kürze: Eines der besten Bücher, die ich von Stephen King je gelesen habe.

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    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für alle, die King mal ohne Horrorelemente erleben wollen. Nach ES und THE GREEN MILE mein drittliebster King.
    Von vorne bis hinten gute Unterhaltung

    Besonders gut gefallen hat mir bei "Der Anschlag" nicht nur die Hintergrundidee, sondern auch der Zeitraum, den der Protagonist in der Vergangenheit verbringt.
    Denn es ist nicht nur ein reines In-die-Vergangenheit-Reisen und Wieder-zurück-Kommen, sondern Jake Epping kann nur ins Jahr 1958 reisen. Der Anschlag auf J. F. Kennedy fand 1963 statt, so dass er für sein Vorhaben ganze fünf Jahre in der Vergangenheit lebt. Dadurch erfährt der Leser jede Menge über diese Zeit und ich hatte tatsächlich das Gefühl, die ganze Zeit live dabei zu sein, wenn Jake Epping dieses große Vorhaben plant. Denn den Präsidenten der USA vor einem Attentat zu retten, bedarf so einiger Vorbereitung.  
    Doch Jake will nicht nur dieses Attentat verhindern, sondern auch andere Dinge in der Vergangenheit ändern, die sich dagegen sträubt. Von Anfang bis Ende war das Buch daher mitreißend, weil die ganze Zeit die Fragen mitschwingen, ob und wie er es schaffen wird und was die Konsequenzen des Ganzen sind. 
    Das Buch ist aber nicht nur spannend, sondern auch traurig, lustig und unterhaltsam. Meiner Ansicht nach hat es damit alles, was ein gutes Buch braucht. Hinzu kommt der unverwechselbare Schreibstil von Stephen King, bei dem man alles ganz genau erfährt und dadurch mit den Protagonisten fühlt, mit ihnen leidet, mit ihnen dies alles erlebt.
    "Der Anschlag" weist im Gegensatz zu einigen anderen Wälzern des Autors meines Erachtens nur ganz wenige Längen auf.
    Ich empfehle, sich wirklich Zeit für diesen Roman zu nehmen und sich von der Dicke nicht abschrecken zu lassen. Dass Wälzer ihre Zeit brauchen, liegt in der Natur der Sache, aber bei diesem hier lohnt sich das wirklich!
    Mich konnte das Buch von Anfang an unterhalten und auch das erdachte Ende ist grandios und eine tolle Idee. Ich bin begeistert.
    Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass der Roman keine Horrorelemente enthält, so dass auch all jene auf ihre Kosten kommen werden, die schon immer mal etwas von Stephen King lesen wollten, aber keinen Horror mögen.

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    Mizzilis avatar
    Mizzilivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hervorragendes Buch mit absolutem Suchtfaktor... ein Pageturner!
    Ein Pageturner und ein Buch mit absolutem Suchtfaktor

    Dieses Buch ist mein absolutes Lieblingsbuch unter den Kingbüchern, vielleicht sogar überhaupt

    Inhalt: Jake Epping kommt durch einen Freund hinter das Geheimnis, wie er in die Vergangenheit reisen kann und "erbt" den Auftrag den Anschlag auf JFK zu verhindern. Er hat jedoch nicht mit dem Schmetterlingseffekt gerechnet - die Vergangenheit wehrt sich gegen gegen seine Versuche, die Abläufe zu verändern...

    Meine Bewertung: Ein solch spannungsgeladener Roman, der zusätzlich so lebhafte Charaktere hervorbringt, sucht meines Erachtens Seinesgleichen! Hier hat King sich selbst übertroffen.
    Die Charaktere von Jake Epping und Sadie haben mich so gefesselt und auch die Nebenhandlungen auf dem Weg seiner Zeitreise sind so voller Gefühl und Spannung, dass ich diesen Wälzer nicht weglegen konnte und nun bereits mehrfach gelesen habe. Einfach wunderschön.

    Lesempfehlung: Ein Muss für King-Fans und eine absolute Empfehlung für alle, die auf der Suche nach fesselnden Charakteren sind

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    knuddelbackes avatar
    knuddelbackevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Überzeugend wie überraschend zugleich. Wieder mal ein Coup von Stephen King
    Überraschend gesellschaftskritisch mit fantastischen Elementen

    MEINUNG

    Mit „Der Anschlag“ von Stephen King habe ich mir , trotz der über 1000 Seiten , ein nahezu von Anfang bis zum Ende spannendes Buch ins Bücherregal geholt. King ist mit diesem Buch gelungen wovon jeder Bücherwurm träumt: Das Buch zieht dich in seinen Bann, du fieberst mit den Figuren mit und kannst es schließlich kaum noch aus den Händen legen. Erst wenn dir die Augen zufallen klappst du es zu in freudiger Erwartung auf die nächsten freien Minuten die du wieder mit lesen verbringen kannst.

    Wie oftmals bei wirklich guten Geschichten dauerte es auch bei „Der Anschlag“ einige Seiten bis ich mich in die Handlung eingelesen hatte. Bedingt durch die Komplexität und den Umfang der Handlung war dies jedoch im Nachhinein nicht überraschend für mich und nach den ersten 100 Seiten wurde ich auch zusehends immer schneller dafür entschädigt. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass sich ein regelrechter Sog entwickelte und die Abende in denen ich das Buch las, immer länger wurden.

    Nachdem ich bereits Joyland von Stephen King gelesen hatte und feststellen musste, dass King viel mehr ist als der Meister im Horror-Genre , kann ich auch nach dem Lesen dieses Buches sagen: Ja er ist viel mehr als der Autor von Horror-Geschichten. Er ist ein Meister des Erzählens und versteht es dabei in bester Manier den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen.

    Während des Lesens drängte sich mir immer wieder die Frage auf „Wie würdest du reagieren, wenn du in Jakes Haut stecken würdest, und die Vergangenheit verändern könntest“?. Der „Schmetterlingseffekt“ ließ mich nicht mehr los – er beschreibt die unvermeidbaren Folgen die eine noch so winzig kleine Veränderung der Vergangenheit mit sich bringt. Auch wenn es nur theoretische Annahmen sind, durch die Erzählweise Kings sind sie einfach nah und greifbar geworden, fast so als könnten Zeitreisen wirklich stattfinden.

    Der nostalgische Charakter den das Buch mit sich bringt ist nicht zu leugnen, und ich würde lügen wenn ich behaupten würde , dass er mir nicht gefiel. Es wird ein unglaublich echt wirkendes Gesellschaftsbild der 1960er Jahre Amerikas gezeichnet, in denen es viele Konflikte gibt, die sich bis weit in die uns bekannte Gegenwart auswirken.Die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte ist rührend ohne aufdringlich zu wirken. Tatsächlich macht sie den Eindruck als würde sie sich „so ganz nebenbei“ ergeben. Ein brillianter Schachzug von King, denn so hinterlässt sie einen tiefen emotionalen Eindruck beim Leser, ohne von der Haupthandlung abzulenken.

    Mein Fazit

    Wer ein Horrorszenariao ala Stephen King erwartet wird enttäuscht sein,dafür bekommt der Leser allerdings einen gesellschaftskritischen Roman  mit fantastischen Elementen geboten, der einen dem Atem anhalten lässt. Ein Buch mit über 1000 Seiten, welches zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise langatmig oder gar langweilig gewesen wäre.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine großartige Geschichte! Gut durchdacht mit Protagonisten, die einem ans Herz gehen. Sehr zu empfehlen!
    Klasse!

    Wenn es um Charaktere geht, dann ist Stephen King der King! Gerade bei Büchern mit vielen Seiten muss man sich ja immer ein bisschen überwinden, aber dank der Charaktere, die King einem so Nahe bringen kann wie kein anderer, vergehen die 1000 Seiten wie im Flug. Man will einfach wissen, wie es mit diesen tollen Persönlichkeiten weitergeht.
    Die Geschichte basiert auf einer grandiosen Idee und ist excellent aufgebaut. Ein großartiges Buch!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    pinucchias avatar

    Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "Der Anschlag" von Stephen King zu lesen. 

    Wir beginnen ab nächster Woche (oder schon sofort) und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man 3 Lose dafür.


    Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


    Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    


    Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. 

    Viel Spaß uns allen :)
    Zur Leserunde

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