Stephen King Der Anschlag

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Inhaltsangabe zu „Der Anschlag“ von Stephen King

Stephen King schreibt die amerikanische Geschichte neu Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb, und die Welt veränderte sich für immer. Wenn man das Geschehene ungeschehen machen könnte – wären die Folgen es wert? Jake Epping kann in die Vergangenheit zurückkehren und will den Anschlag verhindern. Aber je näher er seinem Ziel kommt, umso vehementer wehrt sich die Vergangenheit gegen jede Änderung. Stephen Kings neuer großer Roman ist eine Tour de Force, die ihresgleichen sucht – voller spannender Action, tiefer Einsichten und großer Gefühle.

Hervorragendes Buch mit absolutem Suchtfaktor... ein Pageturner!

— Mizzili
Mizzili

Überzeugend wie überraschend zugleich. Wieder mal ein Coup von Stephen King

— knuddelbacke
knuddelbacke

Eine großartige Geschichte! Gut durchdacht mit Protagonisten, die einem ans Herz gehen. Sehr zu empfehlen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannend, anrührend, aber einen Ticken zu lang.

— Samaire
Samaire

Das ist eins meiner Lieblingsbücher von Stephen King

— mesu
mesu

Kurzum: Perfekt!

— BerniGunther
BerniGunther

Ist mir zu langweilig und macht keinen Spaß :-(

— BuecherEuleHH
BuecherEuleHH

Super interessant und spannend....ganz nach dem Gedanken.."Was wäre wenn..." Keiner kanns so gut wie King

— ErbsenundKarotten
ErbsenundKarotten

Ein typischer Stephen King: Spannend, nervenaufreibend, bis ins kleinste Detail durchdacht und zum Schluss hin eine Spur abstrus.

— Krimifee86
Krimifee86

zu viel Längen. Buch hätte gut auf 600-700 Seiten gekürzt werden können anstatt der über 1000 Seiten.

— clou_simon
clou_simon

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  • Ein Pageturner und ein Buch mit absolutem Suchtfaktor

    Der Anschlag
    Mizzili

    Mizzili

    11. March 2017 um 20:33

    Dieses Buch ist mein absolutes Lieblingsbuch unter den Kingbüchern, vielleicht sogar überhauptInhalt: Jake Epping kommt durch einen Freund hinter das Geheimnis, wie er in die Vergangenheit reisen kann und "erbt" den Auftrag den Anschlag auf JFK zu verhindern. Er hat jedoch nicht mit dem Schmetterlingseffekt gerechnet - die Vergangenheit wehrt sich gegen gegen seine Versuche, die Abläufe zu verändern...Meine Bewertung: Ein solch spannungsgeladener Roman, der zusätzlich so lebhafte Charaktere hervorbringt, sucht meines Erachtens Seinesgleichen! Hier hat King sich selbst übertroffen.Die Charaktere von Jake Epping und Sadie haben mich so gefesselt und auch die Nebenhandlungen auf dem Weg seiner Zeitreise sind so voller Gefühl und Spannung, dass ich diesen Wälzer nicht weglegen konnte und nun bereits mehrfach gelesen habe. Einfach wunderschön.Lesempfehlung: Ein Muss für King-Fans und eine absolute Empfehlung für alle, die auf der Suche nach fesselnden Charakteren sind

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    • 2
  • Überraschend gesellschaftskritisch mit fantastischen Elementen

    Der Anschlag
    knuddelbacke

    knuddelbacke

    17. February 2017 um 14:05

    MEINUNG Mit „Der Anschlag“ von Stephen King habe ich mir , trotz der über 1000 Seiten , ein nahezu von Anfang bis zum Ende spannendes Buch ins Bücherregal geholt. King ist mit diesem Buch gelungen wovon jeder Bücherwurm träumt: Das Buch zieht dich in seinen Bann, du fieberst mit den Figuren mit und kannst es schließlich kaum noch aus den Händen legen. Erst wenn dir die Augen zufallen klappst du es zu in freudiger Erwartung auf die nächsten freien Minuten die du wieder mit lesen verbringen kannst. Wie oftmals bei wirklich guten Geschichten dauerte es auch bei „Der Anschlag“ einige Seiten bis ich mich in die Handlung eingelesen hatte. Bedingt durch die Komplexität und den Umfang der Handlung war dies jedoch im Nachhinein nicht überraschend für mich und nach den ersten 100 Seiten wurde ich auch zusehends immer schneller dafür entschädigt. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass sich ein regelrechter Sog entwickelte und die Abende in denen ich das Buch las, immer länger wurden. Nachdem ich bereits Joyland von Stephen King gelesen hatte und feststellen musste, dass King viel mehr ist als der Meister im Horror-Genre , kann ich auch nach dem Lesen dieses Buches sagen: Ja er ist viel mehr als der Autor von Horror-Geschichten. Er ist ein Meister des Erzählens und versteht es dabei in bester Manier den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen. Während des Lesens drängte sich mir immer wieder die Frage auf „Wie würdest du reagieren, wenn du in Jakes Haut stecken würdest, und die Vergangenheit verändern könntest“?. Der „Schmetterlingseffekt“ ließ mich nicht mehr los – er beschreibt die unvermeidbaren Folgen die eine noch so winzig kleine Veränderung der Vergangenheit mit sich bringt. Auch wenn es nur theoretische Annahmen sind, durch die Erzählweise Kings sind sie einfach nah und greifbar geworden, fast so als könnten Zeitreisen wirklich stattfinden. Der nostalgische Charakter den das Buch mit sich bringt ist nicht zu leugnen, und ich würde lügen wenn ich behaupten würde , dass er mir nicht gefiel. Es wird ein unglaublich echt wirkendes Gesellschaftsbild der 1960er Jahre Amerikas gezeichnet, in denen es viele Konflikte gibt, die sich bis weit in die uns bekannte Gegenwart auswirken.Die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte ist rührend ohne aufdringlich zu wirken. Tatsächlich macht sie den Eindruck als würde sie sich „so ganz nebenbei“ ergeben. Ein brillianter Schachzug von King, denn so hinterlässt sie einen tiefen emotionalen Eindruck beim Leser, ohne von der Haupthandlung abzulenken. Mein Fazit Wer ein Horrorszenariao ala Stephen King erwartet wird enttäuscht sein,dafür bekommt der Leser allerdings einen gesellschaftskritischen Roman  mit fantastischen Elementen geboten, der einen dem Atem anhalten lässt. Ein Buch mit über 1000 Seiten, welches zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise langatmig oder gar langweilig gewesen wäre.

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  • Klasse!

    Der Anschlag
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. January 2017 um 11:18

    Wenn es um Charaktere geht, dann ist Stephen King der King! Gerade bei Büchern mit vielen Seiten muss man sich ja immer ein bisschen überwinden, aber dank der Charaktere, die King einem so Nahe bringen kann wie kein anderer, vergehen die 1000 Seiten wie im Flug. Man will einfach wissen, wie es mit diesen tollen Persönlichkeiten weitergeht.Die Geschichte basiert auf einer grandiosen Idee und ist excellent aufgebaut. Ein großartiges Buch!

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  • Spannend, anrührend, aber einen Ticken zu lang.

    Der Anschlag
    Samaire

    Samaire

    05. January 2017 um 16:16

    Für den Lehrer Jake Epping läuft eigentlich alles relativ normal, bis ihm sein Freund Al eine unglaubliche Geschichte erzählt. In Als Restaurant befindet sich ein Übergang in die Vergangenheit. Betritt man ihn, landet man im Jahr 1958. Zuerst glaubt Jake kein einziges Wort, bis er selbst das Portal betritt und sich im Jahr 1958 wiederfindet. Er kehrt wenige Minuten später zurück und Al weiht in in seinen eigentlichen Plan ein: Jake soll das Attentat an John F. Kennedy verhindern und damit die Welt zu einem besseren Ort machen. Jake nimmt den Auftrag an und beginnt ein neues, zweites Leben 1958. Doch die Vergangenheit möchte sich nicht so einfach ändern lassen, was auch Jake schmerzhaft feststellen muss. Ich habe schon viele Bücher von King mit Freude gelesen und hatte eine gewissen Erwartungshaltung an den „Anschlag“. Ich erwartete einen Thriller, wie er sich gewaschen hat und diesen liefert King auch an vielen Stellen. Jakes Versuche seinem ehemaligen Schüler ein besseres Leben zu ermöglichen und auch die Versuche das Attentat zu verhindern, sind echte Pageturner. Was bei mir am Ende aber viel mehr Spuren hinterlassen hat, ist die Lovestory zwischen Jake und Sadie, die er in der Vergangenheit kennen und lieben lernt. Je tiefer er sich in die für damalige Verhältnisse „unzüchtige“ Beziehung stürzt, desto mehr ahnt der Leser, dass es kein Happyend geben kann. Irgendwann wird Jake zurück müssen, irgendwann wird er das Attentat verhindern müssen und Sadie hat in dem allen eigentlich keine zugewiesene Rolle. Es war unterm Strich die wundervolle Liebesgeschichte, die mich am Ball hat bleiben lassen. All die Schicksalsschläge und Widrigkeiten, die diese beiden überstehen mussten. „Der Anschlag“ hat eine enorme und ja, ich gebe es zu, auch zunächst abstoßende Länge. Die deutsche Ausgabe hat ~1000 Seiten, die erst einmal gelesen werden wollen. Der Beginn hat mich sofort bekommen, ebenso das Ende des Romans. In der Mitte, als die Observierung von Oswald beginnt, verliert das Ganze aber etwas an Spannung und ich komme nicht umhin zu sagen, dass hier auch 200 Seiten weniger nicht schlecht gewesen wären. Das ist aber auch wirklich der einzige Kritikpunkt an dieser Stelle. Auch das Ende, welches ich mir für 900 Seiten nicht vorstellen konnte, hat mich persönlich überzeugt und wie ich finde, alle Ebenen schön zusammengebracht. Ich kann „Der Anschlag“ durchaus weiterempfehlen, ziehe aber einen Punkt wegen des überlangen Mittelteils ab. Wer King schon kennt, wird sicherlich seine Freude habe, wer ihn nicht kennt, sollte dem Roman vielleicht eben weil er kein typischer Thiller ist, eine Chance geben.

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  • Wäre es die Folgen wert?

    Der Anschlag
    Krimifee86

    Krimifee86

    18. November 2016 um 13:18

    Klappentext: Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb, und die Welt veränderte sich für immer. Wenn man das Geschehene ungeschehen machen könnte – wären die Folgen es wert? Jake Epping lebt ein normales Leben, bis sein Freund Al ihm ein großes Geheimnis enthüllt: Er kennt ein Portal, das ins Jahr 1958 führt. Und Al gewinnt ihn für eine wahnsinnige Mission. Jake soll in die Vergangenheit zurückkehren und das Attentat auf John F. Kennedy vereiteln, um den Gang der Geschichte positiv zu korrigieren. Und so beginnt für Jake ein neues Leben in einer für ihn neuen Welt. Es ist die Welt von Elvis und JFK, von großen amerikanischen Autos und beschwingten Highschool-Tanzveranstaltungen. Es ist die Welt des gequälten Einzelgängers Lee Harvey Oswald, aber auch die der Bibliothekarin Sadie Dunhill, die Jakes große Liebe seines Lebens wird – eines Lebens, das gegen alle normalen Regeln der Zeit verstößt. Und je näher Jake seinem Ziel kommt, den Mord an Kennedy rückgängig zu machen, desto bizarrer wehrt sich die Vergangenheit dagegen – mit aller gnadenlosen Gewalt, die sich auch gegen Jakes neue Liebe richtet …Cover: Mir gefällt das Cover des Romans sehr gut, denn es zeigt genau das, was in dem Roman eine wichtige Rolle spielt: Ein Präsident, ein Schuss und ja – auch eine Münze. Gut gewählt und auch von der Farbauswahl (rot und silber) sehr passend.Schreibstil: Stephen King ist einer der wenigen Autoren, die es schaffen, dass ein Buch mit über 1.000 Seiten nicht langweilig wird. Wobei ich sagen muss, dass bei „Der Anschlag“ 800 Seiten auch gereicht hätten, zum Ende hin wurde ich einfach des Themas überdrüssig. Aber wie dem auch sei, Stephen King schreibt einfach spannend. So spannend, dass auch der Alltag eines Lehrers an einer Schule in Texas spannend wird. Weil er immer kleine Geschichten und Begegnungen in diesen Alltag einfließen lässt, Dinge, die später noch eine Bedeutung haben werden. Und so ist man als Leser gezwungen, aufmerksam zu lesen, bzw. man will das auch, denn man will ja nichts verpassen.Gut gefallen haben mir auch die Charakterisierungen. Wobei… So ganz sympathisch war mir Jake leider nicht immer. Oftmals hat er für meinen Geschmack etwas zu egoistisch reagiert und sich auch bei einigen Dingen einfach zu viel Zeit gelassen. Er war mir manchmal zu wenig auf seine Mission und zu sehr auf sein Privatleben bedacht. Wie so oft haben mir die Nebencharaktere besser gefallen, insbesondere die Einwohner der texanischen Kleinstadt (mit Ausnahme von Sadie, die für mich ein echter Störfaktor in der Geschichte war).  Die Story: Mir hat die Geschichte total gut gefallen. Jake reist durch ein Portal in das Jahr 1958, um das Attentat auf John F. Kennedy zu verhindern. Fünf Jahre Zeit also, um dies vorzubereiten, in denen so einiges passiert. Wir begleiten Jake also durch fünf Jahre amerikanische Geschichte und insbesondere auch durch fünf Jahre seiner Vorbereitungen und seines Privatlebens. Begleiten ihn, wie er an dubiose Wettanbieter gerät, in zweifelhaften Gegenden wohnen muss und seine neue Liebe kennenlernt. Ob er es schafft, das Attentat zu verhindern, möchte ich an dieser Stelle nicht entlüften. Sagen möchte ich aber, dass ich von dem Ende enttäuscht war, bzw. von dem, was sich nach Jakes Rückkehr ins Jahr 2011 abspielt. Das war mir irgendwie zu viel und zu abstrus und es waren ungefähr 70 Seiten, die ich nicht gebraucht hätte. Da wäre mir ein offenes Ende fast schon lieber gewesen, auch wenn mich das sicher auch mit einem empörten Aufschrei zurückgelassen hätte. Fazit: Ein weiterer Stephen King, der mir gut gefallen hat und den ich gerne gelesen habe. Wegen des Endes, das mir nicht so gut gefallen hat, sowie des Hauptcharakters Jake, der mir zu wenig Held war, ziehe ich ein Pünktchen ab. Nichtsdestotrotz ein absolut empfehlenswerter Roman, der auch historisch gesehen einiges zu bieten hat.

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  • Der Anschlag — Ein Gedankenexperiment zum Kennedy-Attentat

    Der Anschlag
    SHaedrich

    SHaedrich

    14. November 2016 um 13:51

    »Wenn man liebt, sind Pockennarben so hübsch wie Grübchen«— japanisches Sprichwort (Quelle)Ein Roman, in dessen Mittelpunkt das Kenndy-Attentat 1963 steht, ein Roman zur historischen Aufarbeitung der Geschehnisse, könnte man sagen, die damals jahrelang nicht möglich war. Aber es ist ebenso ein fiktionales Buch, eines übers Zeitreisen – ein Portal, welches in die 50er Jahre katapultiert – und ein ständiges Was-wäre-wenn-Spiel mit dem Schmetterlingseffekt und einem worst case scenario am Ende.Dem gegenüber, der Autor: Stephen King. Ein Mann, der als Meister seines Fachs gilt und bis vor kurzem noch am laufenden Band Bestseller in der Horrorliteratur produzierte, welche mich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht reizt. Und so konnte ich den Mann nur als vorbildlichen Schriftsteller sehen. Bis vor kurzem. Was für einen guten Roman wichtig ist – nicht immer wird es an erster Stelle genannt – ist die Tiefe der erschaffenen Welt. Hierbei geht es vor allem darum, ob der Leser bereits auf den ersten Seiten eintauchen und die Welt akzeptieren kann. Auch geht es hierbei um die Glaubwürdigkeit; eine bedingungslose, selbst bei Fiktion oder gerade da. Man redet dann oft davon, dass dieses Buch mitreißt. Und zwar Millionen von Lesern. Wie ein Hype. Wie das Unter-der-Bettdecke-Lesen von Harry Potter Büchern. Und hierbei geht es nicht einmal vordergründig um Spannung. Vielmehr ist es die Kunst, seine Welt in Wörtern beschreiben zu können, die die Welt dahinter sichtbar machen, die das Lesen unnötig machen, dass man nur noch fühlt, manchmal sogar deutlich sieht; einem Blockbuster gleich. Und all das hat Stephen Kings Roman „Der Anschlag“ für mich. The New York Times urteilt zu recht: „Ein Feuerwerk von einem Buch.“. Kurz zum Inhalt: Der Plott handelt von einem jungen Lehrer, der für einen Freund mit Hilfe eines Zeitreiseportals das Attentat von Lee Oswald auf John Fitzgerald Kennedy am 27. November 1963 in Dallas vereiteln soll. Mehrmals beobachtet er nur, testet, und findet dort seine große Liebe. Aber natürlich macht dieser Umstand die Erfüllung seines Auftrags nicht leichter. Ja, auch eine Liebesgeschichte ist dabei, aber als guter Autor versteht es King, das ganze kaum in Pomp, Pathos oder Kitsch abgleiten zu lassen. Es ist nicht weiter als ein Nebenstrang der Handlung, der erst später wichtig, zwar klischeehaft, aber essentiell für den Schluss wird. Obwohl für diesen Roman kein Happy End nötig gewesen wäre und ein Fehlen desselben die dramatische Bedeutung des Werkes wohl nur betont oder gar gesteigert hätte. Mit ausgiebiger Recherche versucht King, ein möglichst klares und dichtes Bild von Zeit und Leuten zu vermitteln. Ein Blick in Nachwort und Quellenverzeichnis bestätigt das. Des Weiteren lässt es sich der Autor nicht nehmen, mit der Gegenüberstellung der Epochen, und unserer Zeit mit einer alternativen Zeitlinie Gesellschaftskritik auf beiden Seiten zu üben.Fazit:Ein Buch, das man wirklich genießen kann.

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  • Schmetterlingseffekt

    Der Anschlag
    coffeetimelady

    coffeetimelady

    02. November 2016 um 12:21

    Dieses Buch habe ich förmlich verschlungen. Es war mein zweites von S.King, wobei das erste Buch (Es) habe ich nicht bis zum Ende gelesen...Dieses Buch allerdings war voller Tempo, mit durchdachten Akteuren und mit Bezug zur realen amerikanischen Geschichte. Was braucht der Leser mehr??? (Von mir gab es trotzdem nur 4 Sterne, da der (Achtung Spoiler!) Schmetterlingseffekt meiner Meinung nach zu heftig ausfiel!)

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  • Halloween-Lesemarathon mit LovelyBooks vom 28.10. - 01.11.2016

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Schaurig-schöne Lesestunden mit dem Halloween-Lesemarathon bei LovelyBooks! Unser letzter gemeinsamer Lesemarathon ist schon eine ganze Weile her, deswegen wird es nun höchste Zeit, sich einmal wieder ein paar Tage am Stück explizit Zeit zum Lesen zu nehmen. Und die kommenden Feiertage eignen sich dafür doch perfekt, findet ihr nicht auch? Wenn draußen Herbststürme das Laub von den Bäumen fegen und die Straßen sich in ein buntes Blättermeer verwandeln, können wir es uns drinnen mit einem guten Buch gemütlich machen. Oder vielleicht sogar mit zwei guten Büchern. Oder drei! ;) Und alle, die gern Halloween feiern, finden sicherlich auch bei allen den vielen "Süßes, sonst gibts Saures!"-Rufen Zeit, sich mit einem guten Buch in eine gruselige Stimmung zu versetzen!Deswegen: Macht euch bereit für 5 schaurig-schöne Lesetage mit dem Halloween-Lesemarathon bei LovelyBooks! Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 28.10. bis 01.11.2016 möchten wir uns Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 5 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 5 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon gehen wir wieder gemeinsam für den Lesemarathon in die Startlöcher. Wir freuen uns auf viele aufregende, romantische, fantastische, magische, lustige – und am allerwichtigsten – wunderschöne Lesestunden mit euch!P.S.: Sagt auch gern bei unserer Facebook Veranstaltung zu und ladet eure Freunde ein! Je mehr mitlesen, desto besser wird es! https://www.facebook.com/events/1099059300211150/

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    • 2132
  • Der Anschlag

    Der Anschlag
    Rebegger

    Rebegger

    27. October 2016 um 20:00

    Toll geschrieben, die beste Geschichte die ich je gelesen habe. 

  • Interessante Geschichte mit deutlichen Längen

    Der Anschlag
    Flaventus

    Flaventus

    02. September 2016 um 11:24

    Zeitreisen sind faszinierend. Was könnten wir nicht alles machen, wenn wir die Möglichkeit hätten, in der Zeit zurückzureisen? Diese Idee greift Stephen King in seinem Buch auf und fokussiert sich auf die Frage, was passiert wäre, wenn der Anschlag auf John F. Kennedy im Jahre 1963 vereitelt worden wäre. Dieses Ereignis verbinden viele US-Amerikaner mit einem Trauma. Sie sind davon überzeugt, dass ihr Land durch die Ermordung des Präsidenten in eine tiefe Krise gestürzt wurde. Genau darauf baut King auf, wenn er den Lehrer Jake Epping auf seinen todkranken Freund und Restaurantbesitzer Al Templeton treffen lässt, der ihn in ein Geheimnis einweiht. Jake hat sich nämlich immer schon gefragt, wie das Restaurant überleben konnte. Bis Al ihm ein Portal in seinem Restaurant zeigt, mit dem man ins Jahr 1958 reisen kann. Kehrt man über das Portal in das Jahr 2011 zurück, so sind dort lediglich zwei Minuten vergangen. Al hat diese Reisen genutzt, um sich mit Nachschub für sein Lokal zu versorgen Das Zeitparadoxon umschifft King, in dem er jede neue Zeitreise die Ereignisse der alten Zeitreise auslöschen lässt. Nur der Zeitreisende kann sich noch an alles erinnern. Al ist besessen davon, das Attentat auf Kennedy vereiteln zu wollen, schafft es aber aufgrund seiner Krankheit nicht, die fünf Jahre bis zum Jahr 1968 zu überbrücken. Er überzeugt Jake davon, dass er es an seiner Stelle versuchen soll. Nach einigen Zeitreise-Testläufen und die Betrachtung der jeweiligen Folgen seines Handelns, beschließt er, einen Versuch zu wagen. Wenn der Leser an dieser Stelle angelangt ist, wird er schon längst bemerkt haben, dass das eigentliche Attentat in den Hintergrund gerückt ist. Ebenso wie die Mythen, die sich um Oswald im Laufe der Zeit gebildet haben. Im Buch steht die us-amerikanische Gesellschaft der 60er im Vordergrund, die gerne glorifiziert wird. King zeigt aber recht deutlich, welche Risse diese Gesellschaft schon damals hatte und welche Probleme der Neuzeit in der Vergangenheit zu suchen sind. Wer King kennt, wird wissen, dass es viele Nebenhandlungen gibt, die zudem Bezug auf vorhandene Schauplätze aus anderen Büchern haben. So wie mancher Filmregisseur immer wieder in seinen eigenen Filmen auftaucht, versucht King die Handlungen seiner Bücher ineinandergreifen zu lassen. Die Handlungsstränge in "Der Anschlag" sind dabei nicht derart komplex, als dass man den Überblick verliert. Ebenso typisch für einen King sind die Längen, die seine Bücher aufweisen. Kann das Buch den Leser in dem ersten Drittel fesseln, verliert es danach merklich an Fahrt. Die Nebenhandlungen rücken zunehmend in den Vordergrund und man möchte dem Buch zurufen: "Komm auf den Punkt!" Erst gegen Ende nimmt die Geschichte wieder an Fahrt auf und kann den Leser wieder fesseln. Es sollte klar sein, dass es sich bei diesem Buch um einen Thriller handelt. Ich kann entäuschte Rezensienten nicht verstehen, die ein Horrobuch erwartet haben. Sehr wohl kann ich aber enttäuschte Leser verstehen, die sich durch die Längen des Buchs gekämpft haben und am Ende vielleicht auch deswegen enttäuscht sind, weil so manches Zeitparadoxon dann doch nicht aufgeklärt wird. Natürlich kennt der King-Leser die typischen Längen seiner Bücher, aber in diesem Buch verliert die Geschichte einfach zu viel an Fahrt. Dem Lesefluss hätte es sehr gut getan, wenn der Mittelteil deutlich gestrafft worden wäre. Ich kann das Buch nur bedingt empfehlen. King hat sicherlich deutlich bessere Bücher geschrieben. Sehr zu empfehlen ist der Dunkle Turm Zyklus, in dem es zwar ebenfalls viele Längen gibt, der Zyklus in seiner Gesamtheit dann aber doch ein unvergleichliches Lesevergnügen darstellt.

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  • Ein großartiges Buch

    Der Anschlag
    Ralf1071

    Ralf1071

    24. August 2016 um 16:08

    Um es gleich vorweg zu nehmen, Der Anschlag ist meiner Meinung nach eines von Kings besten Büchern. Die Grundidee durch eine mögliche Zeitreise das Attentat auf Kennedy zu verhindern ist eher dezent umgestzt. Vorrangig ist das Buch eine großartige amerikanische Erzählung über das Leben in den sechziger Jahren. Die Handlung lebt von seinen Protagonisten, ihren Wünschen und Hoffnungen oder auch dem Fehlen dessen. Desweiteren beschäftigt es sich mit den Konsequenzen unserer Handlungen. Die Erzählweise ist sehr einfühlsam und bildlich, trotz des enormen Umfangs vergeht beim Lesen die Zeit wie im Flug. Als kleines Bonbon macht der Protagonist noch einen kleinen Abstecher nach Derry...der Stadt aus Es.

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  • Grandios!

    Der Anschlag
    dieBuchBlogger

    dieBuchBlogger

    11. August 2016 um 19:14

    Der Roman "Der Anschlag" wurde von Stephen King geschrieben und erschien erstmals 2012 im Heyne-Verlag. Das Buch hat 1048 Seiten und spielt in einigen amerikanischen Städten und Kleinstädten. Es gibt 2 Handlungsstränge von denen Einer sich mit dem Jahr 2011 befasst und der Andere mit dem Jahr 1958. Die Hauptperson, Jake Epping, muss einiges über sich ergehen lassen, um einem Freund den letzten Wunsch zu erfüllen.Sollten wir die Vergangenheit wirklich ändern, wenn wir die Chance dazu hätten? Und was hätte das für Folgen, sowohl für die Menschheit als auch für die Wirtschaft? Dies sind die 2 Hauptthemen dieses Buches.Jake Epping ist Lehrer an einer amerikanischen High School. Er setzt sich jedoch nicht nur für seine Schüler ein, sondern auch für Erwachsene, die es in der Gesellschaft schwer haben. So unterrichtet er ab und zu Leute, die nicht richtig lesen und schreiben können. Eines Tages überreicht ihm einer dieser Leute einen sehr berührenden Aufsatz, in dem der "Schüler" von seiner traumatischen Kindheit mit einem schrecklichen Vorfall berichtet. Jake ist gerührt und würde seinem Schüler gern helfen, doch die Vergangenheit kann man nun mal nicht ändern, oder etwa doch? Als eines Tages Al vor Jakes Tür steht und der ihm etwas von einem Zeitfenster erzählt, ist Jake zunächst skeptisch. Letztendlich lässt er sich dann doch überreden und folgt Al zu diesem Zeitfenster. Erst zweifelt er noch, aber als er plötzlich im Jahr 1958 landet verschlägt es ihm die Sprache. Nachdem der erste Schock verdaut ist, bittet Al Jake um einen Gefallen. Jake soll für ihn den Anschlag auf John F. Kennedy verhindern. Jake lehnt zuerst ab, doch er beschließt letztendlich es doch zu versuchen. Allerdings mit dem Hintergedanken, seinem Schüler ebenfalls zu helfen. Wie es Jake in der Vergangenheit ergeht und ob es ihm gelingt seinem Schüler zu helfen und seinem Freund den letzten Wunsch zu erfüllen, das müsst ihr selbst herausfinden. Ich sage nur eins: die Vergangenheit will nicht geändert werden! :)Empfehlen würde ich das Buch für Leser ab 16 Jahren, da es an einigen Stellen recht politisch und auch etwas brutal zugeht.Mir persönlich hat das Buch super gut gefallen. Es ist ab sofort mein neues Lieblingsbuch. Die Charaktere hat man im Laufe des Buches so gut kennengelernt, dass man als Leser das Gefühl bekommt sie schon ewig zu kennen. Jede einzelne Person ist so gut ausgearbeitet als würde es sie wirklich geben. Das Buch ist zudem wahnsinnig spannend. Von der ersten bis zur letzten Seite war der Spannungsbogen immer durchgehend auf einer Höhe. Man wird mit jeder Seite mehr und mehr zu einem Teil der Geschichte und man bekommt das Gefühl wirklich dort zu sein. Dieses Buch ist einfach nur grandios und von der Seitenzahl solltet ihr euch auf gar keinen Fall abschrecken lassen. Die Seiten fliegen nur so dahin :)Ich bereue es echt, dass ich dieses Buch erst jetzt und nicht schon viel früher entdeckt habe. So schnell werde ich es bestimmt nicht vergessen...Jeder der gut durchdachte Charaktere mag und für den ausfürhliche Beschreibungen kein Problem sind, sollte dieses Buch lesen. Es vereint so gut wie alle Genres. Spannung, ein bisschen geschichtliches, eine kleine Liebesgeschichte (aber keine oberkitschige ;), einige Stellen die zum Nachdenken anregen.....All das findet man auf diesen über Tausend Seiten, also lest es Leute!Was könnte dieses Meisterwerk anderes von mir bekommen, als die vollen 5 Sterne?  :)(Eine Rezension von Vanessa (MiniMixi))

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  • Rezension zu "Der Anschlag" von Stephen King

    Der Anschlag
    MiniMixi

    MiniMixi

    11. August 2016 um 19:11

    Der Roman "Der Anschlag" wurde von Stephen King geschrieben und erschien erstmals 2012 im Heyne-Verlag. Das Buch hat 1048 Seiten und spielt in einigen amerikanischen Städten und Kleinstädten. Es gibt 2 Handlungsstränge von denen Einer sich mit dem Jahr 2011 befasst und der Andere mit dem Jahr 1958. Die Hauptperson, Jake Epping, muss einiges über sich ergehen lassen, um einem Freund den letzten Wunsch zu erfüllen.Sollten wir die Vergangenheit wirklich ändern, wenn wir die Chance dazu hätten? Und was hätte das für Folgen, sowohl für die Menschheit als auch für die Wirtschaft? Dies sind die 2 Hauptthemen dieses Buches.Jake Epping ist Lehrer an einer amerikanischen High School. Er setzt sich jedoch nicht nur für seine Schüler ein, sondern auch für Erwachsene, die es in der Gesellschaft schwer haben. So unterrichtet er ab und zu Leute, die nicht richtig lesen und schreiben können. Eines Tages überreicht ihm einer dieser Leute einen sehr berührenden Aufsatz, in dem der "Schüler" von seiner traumatischen Kindheit mit einem schrecklichen Vorfall berichtet. Jake ist gerührt und würde seinem Schüler gern helfen, doch die Vergangenheit kann man nun mal nicht ändern, oder etwa doch? Als eines Tages Al vor Jakes Tür steht und der ihm etwas von einem Zeitfenster erzählt, ist Jake zunächst skeptisch. Letztendlich lässt er sich dann doch überreden und folgt Al zu diesem Zeitfenster. Erst zweifelt er noch, aber als er plötzlich im Jahr 1958 landet verschlägt es ihm die Sprache. Nachdem der erste Schock verdaut ist, bittet Al Jake um einen Gefallen. Jake soll für ihn den Anschlag auf John F. Kennedy verhindern. Jake lehnt zuerst ab, doch er beschließt letztendlich es doch zu versuchen. Allerdings mit dem Hintergedanken, seinem Schüler ebenfalls zu helfen. Wie es Jake in der Vergangenheit ergeht und ob es ihm gelingt seinem Schüler zu helfen und seinem Freund den letzten Wunsch zu erfüllen, das müsst ihr selbst herausfinden. Ich sage nur eins: die Vergangenheit will nicht geändert werden! :)Empfehlen würde ich das Buch für Leser ab 16 Jahren, da es an einigen Stellen recht politisch und auch etwas brutal zugeht.Mir persönlich hat das Buch super gut gefallen. Es ist ab sofort mein neues Lieblingsbuch. Die Charaktere hat man im Laufe des Buches so gut kennengelernt, dass man als Leser das Gefühl bekommt sie schon ewig zu kennen. Jede einzelne Person ist so gut ausgearbeitet als würde es sie wirklich geben. Das Buch ist zudem wahnsinnig spannend. Von der ersten bis zur letzten Seite war der Spannungsbogen immer durchgehend auf einer Höhe. Man wird mit jeder Seite mehr und mehr zu einem Teil der Geschichte und man bekommt das Gefühl wirklich dort zu sein. Dieses Buch ist einfach nur grandios und von der Seitenzahl solltet ihr euch auf gar keinen Fall abschrecken lassen. Die Seiten fliegen nur so dahin :)Ich bereue es echt, dass ich dieses Buch erst jetzt und nicht schon viel früher entdeckt habe. So schnell werde ich es bestimmt nicht vergessen...Jeder der gut durchdachte Charaktere mag und für den ausfürhliche Beschreibungen kein Problem sind, sollte dieses Buch lesen. Es vereint so gut wie alle Genres. Spannung, ein bisschen geschichtliches, eine kleine Liebesgeschichte (aber keine oberkitschige ;), einige Stellen die zum Nachdenken anregen.....All das findet man auf diesen über Tausend Seiten, also lest es Leute!Was könnte dieses Meisterwerk anderes von mir bekommen, als die vollen 5 Sterne?  :)

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  • Spannend

    Der Anschlag
    Yolande

    Yolande

    08. August 2016 um 12:57

    Der Lehrer Jake Epping findet im Jahr 2011 einen Zeittunnel mit dem er in das Jahr 1958 zurückreisen kann. Dort versucht er das Attentat auf John F. Kennedy zu verhindern. Eigentlich bin ich kein Fan von Stephen King, weil ich Horrorgeschichten nicht mag, aber dieses Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Es ist sehr gut geschrieben, die einzelnen Charaktere sind gut geschildert und die zwiespältigen Gefühle der Hauptperson sind sehr gut dargestellt. Ich fand die ganze Geschichte superspannend und es war auch interessant, soviel über den Alltag der USA in den späten 50er Jahren zu erfahren. Die ca. 1000 Seiten habe ich innerhalb von 4 Tagen durchgelesen und auch wenn es zwischendurch ein paar Längen gab, wurde es nie langweilig. Sehr empfehlenswert!

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  • Gutes Buch, aber in der Mitte etwas langatmig

    Der Anschlag
    Jisbon

    Jisbon

    20. May 2016 um 19:36

    Der Anschlag war mein erstes Buch von King, da ich mit Horror überhaupt nichts anfangen kann. Das Thema dieses Buches klang aber sehr interessant, also habe ich mir vorgenommen, es zu lesen. Das habe ich jetzt getan und zu großen Teilen hat die Geschichte mir gut gefallen. Sie hat mich von Anfang an gepackt; King schreibt wahnsinnig gut und der Zeitreise-Aspekt tritt schon sehr früh auf, sodass die Handlung schnell spannend ist. Die Idee, dass es einen 'Kaninchenbau' gibt, durch den man in die Vergangenheit reisen kann, ist interessant und dass jede neue Reise ein Neustart zu sein scheint, grenzt schon gleich die Möglichkeiten ein. Auch die Hintergründe dafür, wie Jake überhaupt auf die Idee kommt, in die Vergangenheit zu reisen, wurden gut erklärt, auch wenn er meiner Meinung nach zu schnell bereit war, sein Leben (und sei es nur für eine begrenzte Zeit) aufzugeben. Allerdings fand ich gut, dass er dem Freund, der ihm davon erzählte, nicht sofort glaubte, sondern eine Art 'Test' durchführen wollte, da dies sehr realistisch war. Das Leben in der Vergangenheit hat der Autor ebenfalls gut und für mich authentisch dargestellt (obwohl Jake hier wieder ein bisschen zu begeistert von allem war, anstatt sein altes Leben in irgendeiner Form zu vermissen) und auch die Charaktere waren gut ausgearbeitet, sodass schon Nebenfiguren bleibende erste Eindrücke hinterlassen haben. Der Protagonist war mir sympathisch und es hat mir gut gefallen, dass er real wirkte, indem er unsicher war, nicht alles wusste und Fehler gemacht hat. In der Mitte der Geschichte gibt es einige Längen; die Schilderungen des Alltags und der Beschattungen waren für meinen Geschmack ein wenig zu lang und teilweise auch nicht wirklich von Bedeutung, aber sobald der Anschlag auf Kennedy kurz bevor steht, nimmt die Geschichte wieder an Fahrt auf, die geschilderten Ereignisse sind wieder relevant und je näher das große Ereignis rückt, desto spannender wird es; auch wenn ich nie wirklich daran gezweifelt habe, was passieren würde, hat der Autor es doch geschafft, so zu schreiben, dass man doch unsicher wird. Das Attentat an sich hätte meiner Meinung nach noch etwas mehr behandelt werden können, doch das Ende fand ich sehr passend. Die offen gebliebenen Fragen wurden beantwortet, alle Fäden liefen zusammen und eigentlich hätte nichts anderes Sinn gemacht.

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