Stephen King Der Mann im schwarzen Anzug

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Inhaltsangabe zu „Der Mann im schwarzen Anzug“ von Stephen King

Gary, ein alter Mann, erzählt, wie er als Kind dem Teufel persönlich begegnet ist. Damals war er mutterseelenallein beim Angeln, und auf einmal taucht ein Mann in einem makellosen schwarzen Anzug auf. Er riecht nach Schwefel, seine leichenblassen Finger enden in gelben Krallen. Der Mann schildert dem kleinen Gary in allen Einzelheiten, auf welch grässliche Weise dessen Mutter gerade gestorben ist. Und eröffnet ihm, dass er ihn gleich fressen werde. Die Geschichte erschien zunächst als Literaturbeitrag in der renommierten Zeitschrift The New Yorker und wurde als beste Kurzgeschichte des Jahres 1995 mit dem O.-Henry-Preis ausgezeichnet. »Der Mann im schwarzen Anzug« ist No. 23 der Stephen King Story Selection (aus: Im Kabinett des Todes). Sie umfasst ca. 45 Manuskriptseiten.

Alles in Allem eine unterhaltsame und empfehlenswerte Kurzgeschichte, die sich an jeden richtet, der Spass an gut erzählten Geschichten hat.

— Flaventus
Flaventus

Kindheitserinnerungen eines Aalten Mannes über seine Begegnung mit dem Teufel...

— Virginy
Virginy
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    Der Mann im schwarzen Anzug
    Flaventus

    Flaventus

    03. February 2017 um 12:29

    "Was man niederschreibt, verlässt einen manchmal für immer [...]" Schon im ersten Absatz dieser Kurzgeschichte ist diese Wahrheit zu lesen und der Grund für viele aufgeschriebene Geschichten so vieler Menschen. Wie zum Beispiel die von Gary, der als über Neunzigjähriger versucht so seinen Frieden und seine Freiheit zu finden, in dem er aufschreibt, was ihm als Neunjähriger widerfahren ist. Er erzählt unter welchen Umständen er damals lebte und wie es dazu kam, dass er allein am Fluss auf einmal dem Leibhaftigen gegenüberstand. Der Teufel höchstselbst gab ihm die Ehre. Und obwohl der Teufel "der Vater aller Lügen war", glaubte Gary ihm. Diese Kurzgeschichte ist wie so viele Werke von Stephen King keinem Genre zuzuordenen. Sie ist weder sonderlich spannend, noch enthält sie viel Dramatik, ist aber dadurch nicht weniger unterhaltsam. Natürlich gibt es wieder zahlreiche Bezüge zu anderen Geschichten, die seiner Feder entstammen, aber für diese Story ist das weniger von Belang. Auch wenn die Geschichte ein bisschen daherplätschert, weiß sie den Leser zu binden. Sie bildet keinen nervenzerreibenden Thrill, sondern macht vielmehr neugierig. Neugierig auf das, was Wahr und was Falsch ist. Dabei bleibt der Spannungsbogen angenehm abgeflacht. Alles in Allem eine unterhaltsame und empfehlenswerte Kurzgeschichte, die sich an jeden richtet, der Spass an gut erzählten Geschichten hat.

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  • Der Mann im schwarzen Anzug

    Der Mann im schwarzen Anzug
    Melody80

    Melody80

    20. June 2016 um 10:49

    Bisher war ich immer der Ansicht, Kurzgeschichten würden sich nicht zu lesen lohnen. Besonders nicht von Stephen King. Warum ich das dachte, ist mir schleierhaft, denn schon im Mai wurde ich mit Omi eines besseren belehrt. Dass King einem auch in einem 60 Seiten-Buch Angst und Bange machen kann, hat er bewiesen.Auch der Mann im schwarzen Anzug hat mich auf vielen Seiten wieder gegruselt, mir eine Gänsehaut beschert, allerdings nicht so sehr wie andere Geschichten davor.Die 2. Hälfte des eBooks besteht aus einer Leseprobe von Stephen King & Peter Straubs Buch "Das schwarze Haus".Es lohnt sich definitiv, auch einen Blick in King's Kurzgeschichtensammlungen zu werfen.

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  • Der Mann im schwarzen Anzug

    Der Mann im schwarzen Anzug
    Virginy

    Virginy

    18. June 2016 um 00:55

    Gary, inzwischen ein alter Mann, hält in seinem Tagebuch eine Begegnung mit dem Teufel fest.Damals, 1914 war er 9 Jahre alt und sein Bruder vor kurzem an einem Bienenstich verstorben, seine Mutter war noch nicht darüber hinweg...Da er von seinem Vater eine neue Angel geschenkt bekommen hat, geht er hinunter zum Fluß, um zu angeln.Geschockt, dass ausgerechnet eine Biene auf seiner Nase gelandet ist, sitzt er am Fluß, als ein seltsamer Mann auftaucht und laut in die Hände klatscht, worauf die Biene tot in Garys Schoss fällt.Ziemlich schnell ahnt der kleine Junge, mit wem er es zu tun hat und rennt um sein Leben...Ich muss gestehen, das ich Kings "Im Kabinett des Todes" nicht besitze, da ich mit den meisten seiner Kurzgeschichten auf Kriegsfuß stehe, aber in "Der Mann im schwarzen Anzug" beweisst er, dass er durchaus Kurzgeschichten schreiben kann, die auch mir zusagen, dafür gibts 4 von 5 Sternen...

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