Stephen King Der Nebel: Story aus Blut (Story Selection 27)

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Inhaltsangabe zu „Der Nebel: Story aus Blut (Story Selection 27)“ von Stephen King

Nach einem schweren Sturm machen David Drayton und sein Sohn Billy Besorgungen im nächstgelegenen Supermarkt. Auf einmal zieht ein unheimlicher Nebel auf, und sie sind mit anderen Einheimischen im Laden gefangen. Unheimliche Wesen lauern draußen in den wabernden Schwaden. Die Nerven der Anwesenden liegen zunehmend blank – ist das Gottes Strafe für ihre Sünden, die nur durch Menschenopfer gebüßt werden können? Die Draytons und ein paar andere wagen den Ausbruch ... »Der Nebel« ist No. 27 der Stephen King Story Selection (aus: Blut). Sie umfasst ca. 235 Manuskriptseiten.

Diese Kurzgeschichte ist gut geschrieben und zeigt ein recht erschreckendes Bild auf diese Menschen, wie sie in Extremsituationen reagieren.

— Flaventus
Flaventus
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  • Eine lange Kurzgeschichte, die Kings Ruf gerecht wird

    Der Nebel: Story aus Blut (Story Selection 27)
    Flaventus

    Flaventus

    06. February 2017 um 11:29

    Nebel hat etwas unheimliches an sich. Nicht umsonst steht er regelmäßig im Mittelpunkt zahlreicher Geschichten. Wie zum Beispiel in "Der Nebel" von Stephen King. Eine mit 130 Seiten Umfang etwas längere Kurzgeschichte, die zu dem seinem Ruf als "Meister des Horrors" gerecht wird. Es beginnt mit einem heftigen Sturm, den eine dreiköpfige Familie in einem Haus an einem See miterleben musste. Ein Sturm, den das nördliche Neuangland bis dato noch nicht gesehen hat. Oder zumindest so schwer, wie es David Drayton mit seiner Frau und seinem Sohn Billy noch nie erlebt hat. Mit den Aufräumarbeiten möchte der Vater mit dem Sohn ein paar Nahrungsmittel besorgen und fährt dafür zum nächsten Supermarkt. Den Nebel hat er zwar bemerkt, der auf dem See wabert, aber er schenkt ihm keine Aufmerksamkeit. Erst als er im Supermarkt ist, bekommt der Nebel seine volle Aufmerksamkeit. Blick auf die Gesellschaft Eine Gruppe von 80 US-Amerikanern gefangen in einem Supermarkt, umgeben von einem schier undurchdringlichem Nebel, in dem unheimliche Wesen den Menschen den Garaus machen. Das ist sprichwörtlich ein Stoff, aus dem Horrorgeschichten geschrieben werden. Und bietet Spielraum für einen Blick auf die (amerikanische) Gesellschaft. Warum ich betone, dass es sich um US-Amerikaner handelt? Weil ich denke, dass sich die Menschen anders verhalten würden, spielte sie in einem anderen Land. Da gibt es z.B. die Ewiggestrigen, die nicht wahrhaben wollen, was passiert. Oder die Extremisten, die auch vor einem Menschenopfer nicht Halt machen. Oder jene, die einfach nur durchdrehen. Die Geschichte gibt aber nicht nur einen Blick auf die Gesellschaft, sondern ist zudem auch klasse geschrieben. Neigt Stephen King in manch seinen Büchern um den heißen Brei herumzureden und sich in Kleinigkeiten zu verlieren, erzählt er diese Geschichte einfach nur erstklassig. An keinem Punkt kommt Langeweile auf, der Spannungsbogen bleibt immer bis aufs Äußerste gespannt. Fazit Diese Horrorgeschichte ist wahrlich eine Empfehlung wert. Sie ist gut geschrieben, zeigt ein recht erschreckendes Bild auf diese Menschen, wie sie in Extremsituationen reagieren und ist eben eine spannende Geschichte durch und durch. Es bleibt noch anzumerken, dass so manch blutige Szene enthalten ist, die nichts für Zartbesaitete sein dürfte, aber die widmen sich für gewöhnlich solchen Geschichten nicht. Diese Rezension findet sich auch auf meinem Blog.

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