Der Outsider

von Stephen King 
4,3 Sterne bei30 Bewertungen
Der Outsider
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Positiv (24):
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Die Mischung aus Krimi mit übernatürlichem Einfluss gepaart mit den interessanten und authentischen Charakteren passt wieder perfekt.

Kritisch (2):
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Die ersten 300 Seiten: Krimipower vom Feinsten! Der Rest: Horrorgeplänkel, Rechtfertigungen überall, Logikfehler, Zwanghaftigkeit,...

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Inhaltsangabe zu "Der Outsider"

Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?
Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453271845
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:752 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:27.08.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.08.2018 bei Random House Audio, Deutschland erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Flaventuss avatar
    Flaventusvor 4 Stunden
    Kurzmeinung: Die Mischung aus Krimi mit übernatürlichem Einfluss gepaart mit den interessanten und authentischen Charakteren passt wieder perfekt.
    Gelungener Mix aus Krimi und Übernatürlichem

    Dieser Krimi hätte nach dem ersten Viertel zu Ende sein können. Der Mörder ist gefasst und die Beweislage ist derart erdrückend, das kein Zweifel an seiner Schuld besteht. Wäre da nicht das wasserfeste Alibi, das ebenso keinen Zweifel an seiner Unschuld zulässt.

     

    Wiedersehen

    Dieser Umstand lässt schon vermuten, dass der neuste Krimi von Stephen King wieder mit einer gehörigen Portion übernatürlicher Elemente verziert ist. Damit knüpft er stilistisch an “Mind Control”  an, in dem es ebenfalls eine gute Mischung aus Krimi und Übernatürlichem gab.

    Allerdings knüpft King nicht nur stilistisch am dritten Teil der Bill-Hodges Trilogie an, sondern auch inhaltlich.

    Wer regelmäßig die Bücher von Stephen King liest, wird wissen, dass er gern immer wieder Anspielungen zu seinen anderen Büchern in seine Erzählungen einstreut. In “Der Outsider” ist das Auftauchen und Mitwirken von Holly Gibney jedoch mehr als eine Anspielung, denn die Protagonistin aus der Bill-Hodges-Trilogie übernimmt hier eine wesentliche Rolle.

    Die Verweise zur Trilogie sind derart manigfaltig, dass ich mir gut vorstellen kann, dass Leser, die diese Bücher nicht kennen, etwas ratlos vor dem ein oder anderen Statement stehen. Allerdings geh ich nicht soweit zu behaupten, dass man die Bill-Hodges-Trilogie gelesen haben muss, um “Der Outsider” verstehen zu können. Allerdings wird dann die Figur der Holly Gibney nachvollziehbarer.

     

    Ein Krimi

    Ebenso für Stephen King bekannt ist der Umstand, dass er den Begriff des Genre nicht mag. Er möchte nicht, dass seine Bücher einem Genre zuzuordnen sind. Dennoch kann ich “Der Outsider” ruhigen Gewissens einem klassischen Krimi zuordnen, auch wenn der übernatürliche Einfluss und die Reaktionen der Protagonisten darauf von diesem Schema abweichen.

    Wieder hat King ein eher ruhiges und nicht sonderlich actionreiches Werk geschaffen, sondern konzentriert sich auf die Entwicklung der Geschichte und der Charaktere. Wie kann man mit dem umgehen, was nicht sein kann?

     

    Fazit

    Schon den dritten Teil der Bill Hodges-Trilogie fand ich nicht nur sehr gut gelungen, sondern empfand ihn auch dergestalt, dass King zu seinen früheren Qualitäten gefunden hat, nachdem er mit Sleeping Beauties ein wenig empfehlenswertes Gemeinschaftswerk zusammen mit seinem Sohn geschaffen hat.

    Eben an jene Qualität kann er auch mit “Der Outsider” anknüpfen. Die Mischung aus Krimi mit übernatürlichem Einfluss gepaart mit den interessanten und authentischen Charakteren passt wieder ebenso perfekt, wie die Sprachgewandtheit, die direkt aus dem Leben entnommen wurde.


    Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

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    Haversvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Typischer Horrorthriller a la Stephen King mit versöhnlicher Schlusssequenz
    Die Maden in der Zuckermelone

    Ein elfjähriger Junge wird geschändet und ermordet aufgefunden, und alle Zeugenaussagen deuten auf Terry Maitland, den allseits beliebten Trainer des Jugend-Baseball Teams als Täter hin, der schließlich vor den Augen des vollbesetzten Stadions verhaftet und abgeführt wird. Nicht nur der zuständige Detective sowie der Staatsanwalt sind sich ihrer Sache völlig sicher, auch die Einwohner von Flint City wollen Maitland hängen sehen. Die Indizien sind eindeutig, oder etwa doch nicht? Denn im Laufe der Untersuchung stellt sich heraus, dass es unumstößliche Beweise dafür gibt, dass der Verhaftete zum Tatzeitpunkt an einer Veranstaltung für Englisch-Lehrer teilgenommen hat. Erst als Holly Gibney, King-Lesern bekannt aus der Mercedes-Trilogie und bekennende Cineastin, den entscheidenden Hinweis gibt, stellen die Verantwortlichen fest, dass es offenbar doch Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die sich nicht so einfach erklären lassen. Aber für Terry Maitland und die Familie des Opfers kommt diese Einsicht leider zu spät.

    Diesmal also nicht Derry, Maine sondern Flint City in Oklahoma, Mittlerer Westen (65,3 % für Trump, 28,9 % für Clinton), später nahe Austin, Texas, beides traditionell konservative Staaten. Ich gehe davon aus, dass sich Stephen King etwas dabei gedacht hat, als er die Kleinstadt Flint als Handlungsort für seinen neuen Roman „Der Outsider“ auserkoren hat. In Ansätzen mag er hier eine Bestandsaufnahme des heutigen Amerika unter Trump gemacht haben, aber die Belege dafür sind mir dann doch etwas zu mager. „Make America great again“-Mützen, ein paar Trump-Schilder und ein Autoaufkleber „Ich bin für Hillary“ – das war’s dann aber auch schon. Der Hass gegen den pädophilen Mörder, der aus den Einwohnern von Flint einen Lynchmob macht, ist nicht typisch amerikanisch. Das könnte in der Tat überall passieren. Und auch die Verbreitung „offizieller“ Informationen/Nachrichten, ganz gleich ob Fake oder nicht, ist mittlerweile durch die Konzentration im Pressebereich und die schnelle Verbreitung via Social Media weltweit gesichert. Am ehesten geht hier für mich noch die Zuckermelone voller Maden als Anspielung auf das heutige Amerika durch: außen hui und innen pfui.

    „Der Outsider“ kommt in typischer King-Manier daher. Allerdings gilt es gerade zu Beginn eine längere Durststrecke (ca. 150 Seiten) zu überwinden, in der die diversen Zeugenaussagen protokolliert werden. Erst danach kommen die bekannten Zutaten zum Einsatz und der Krimi wechselt das Gewand in Richtung Horrorthriller, wobei die Schlusssequenz meiner Meinung nach etwas zu versöhnlich ausfällt. Aber vielleicht wird Stephen King langsam auch altersmilde…

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    Buchperlenblogs avatar
    Buchperlenblogvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Großartig wie immer!
    Großartig wie immer!

    Inhalt

    Ein elfjähriger Junge wird im beschaulichen Flint City auf brutale Weise geschändet und ermordet. Seine Kehle scheint aufgerissen, Teile von ihm sogar gefressen. Viele Bürger der Stadt sahen den sonst so rechtschaffen wirkenden Trainer Terry Maitland, wie er in blutbesudelter Kleidung nach der Tat durch die Straßen lief. Die Beweislast ist erdrückend, er wird vor aller Welt festgenommen. Doch er hat ein wasserfestes Alibi. Aber wie kann ein Mensch an zwei Orten gleichzeitig sein?

    Rezension

    Sleep child, sleep now…
    Here comes the Coco and he will eat you

    Kaum ein anderer Autor schafft es, jedes Jahr ein neues menschliches oder übernatürliches Monster zu erschaffen. Außer er heißt Stephen King. Und das Monster in diesem Jahr ist wieder ein besonders brutales. Es frisst Kinder.

    Der Fall scheint zuerst glasklar zu sein. Die forensischen Beweise sind erdrückend, so dass es gar nicht anders sein kann, als dass Terry Maitland, der beliebte Trainer Flint Citys der Mörder des elfjährigen Frank Peterson ist. Doch er hat ein Alibi, war zur Tatzeit gar nicht am selben Ort. Wie kann das sein? Detective Anderson beschließt zunächst, den Zweifeln keinen Raum zu geben, zu dringend ist das Fassen des Täters. Doch die Zweifel werden immer größer und schließlich muss er doch weiter ermitteln. Zur Seite stehen ihm dabei Terrys Anwalt Howie Gold, Alec Pelley, Yunel Sablo und … Holly Gibney! Die Freude meinerseits war grenzenlos, als der Anruf Holly erreichte, war sie mir doch unglaublich lieb in der Serie rund um Bill Hodges. (Mr. Mercedes, Finderlohn, Mind Control – ihr erinnert euch vielleicht)

    Und wo Holly ist, da ist Übersinnliches nicht weit, schließlich war auch Brady Hartsfield damals mental sehr talentiert. Doch dieses Mal wird es noch gruseliger, denn Stephen King lässt eine der schrecklichsten Legenden des Südens auferstehen: El Cuco, das Monster, dass Kinder frisst und sich an deren Schmerz und Traurigkeit labt. Da es sich womöglich nicht um dieselbe Kreatur wie aus der Legende handelt, nennen ihn alle Beteiligten den Outsider. Warum? Weil er …. Oh nein, das möchte ich nicht verraten. Macht euch selbst ein Bild von ihm!

    Ähnlich wie in der Hodges-Reihe ist auch der Outsider eine Mischung aus Kriminalfall und Übersinnlichem, so dass alle auf ihre Kosten kommen. Ich konnte mich sehr für die Idee der lebendig gewordenen Legende begeistern, auch wenn ich die endgültige Zusammenführung ein wenig zu lasch fand. Aber nichtsdestotrotz war es einmal mehr ein Vergnügen, sofern man das so sagen darf, dem Meister des Horror auf seinem Weg zwischen den Zeilen zu folgen.

    Fazit

    Wieder ein gelungenes Abenteuer, eine Mischung aus Krimi und Horror mit sympathischen Figuren, die in gewohnter King-Manier ausführlich charakterisiert werden. Man rauscht nur so durch die Seiten auf der Jagd nach dem Übersinnlichen.

    Bewertung im Detail

    Idee ★★★★★ ( 5 / 5 )

    Handlung ★★★★☆ ( 4 / 5 )

    Charaktere ★★★★★ ( 5 / 5 )

    Sprache ★★★★★ ( 5 / 5 )

    Emotionen ★★★★☆ ( 4 / 5 )

    = 4.6 ★★★★★

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    Insider2199s avatar
    Insider2199vor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Gestaltwandler in einem gestaltwandelnden Mystery-Roman … ein interessanter Genre-Mix, der bis zum Schluss fesseln kann
    Ein Gestaltwandler in einem gestaltwandelnden Mystery-Roman …

    Ein Gestaltwandler in einem gestaltwandelnden Mystery-Roman ...

    Der 1947 in Portland, Maine geborene Autor studierte Englisch und arbeitete zunächst als Englischlehrer, während er in seiner Freizeit Kurzgeschichten schrieb. Erst 1974 gelang ihm mit seinem Roman „Carrie“ der Durchbruch als Schriftsteller. Es folgten „The Shining“ und weitere sehr erfolgreiche Romane. Heute zählt King zu den erfolgreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts, dessen Romane sehr oft verfilmt und in mehr als 40 Sprachen übersetzt werden. Im Jahre 2003 erhielt er den „National Book Award“ für sein Lebenswerk.

    Inhalt (Klappentext): Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseball-Mannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?
    Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.

    Meine Meinung: Man könnte sagen dieser Roman ist zweigeteilt, sprich es liest sich wie zwei grundverschiedene Romane, die man einfach zusammengefügt hat: die erste Hälfte beginnt – einem Krimi gleich – sehr realitätsnah mit einer interessanten Detektiv-Story: Wie kann ein Mann an zwei verschiedenen Orten gleichzeitig sein (siehe Klappentext).

    Dann gibt es eine überraschende Wende, die einen Genre-Wechsel einleitet, der Roman wandelt sich zu einem Mystery-Roman im Stile von „ES“ und „Mind Control“. Die formale Wandlung ist äußerst passend gewählt, denn auch inhaltlich geht es um einen Gestaltwandler. Und als ob das noch nicht reichen würde, übernimmt nun auch ein Protagonist aus „Mind Control“ die Führung; somit ist es allen Lesern dringend anzuraten, die Mr. Mercedes Trilogie vorher zu lesen, weil man sonst sehr stark gespoilert wird. Aus diesem Grunde sehe ich diesen Roman auch als Fortsetzungsroman besagter Reihe, auch wenn er vom Verlag vielleicht nicht in diese Richtung vermarktet wird. Ich denke nur, dass ein Warnhinweis im Klappentext angebracht gewesen wäre.

    Ich fand den Genre-Mix – wie auch bei „Mind Control“ sehr gelungen, kann aber verstehen, dass er vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Auch die Auflösung gefiel mir sehr gut, auch wenn ich mir ein wenig mehr Action gewünscht hätte, sprich das Böse wird doch ein wenig zu einfach besiegt. Dieser Kritikpunkt ist jedoch nicht so gravierend, als dass ich dafür Sterne abziehen müsste.

    Fazit: Für mich der vierte Teil von „Mind Control“, der in gewohnt alter King-Manier auf ganzer Linie überzeugen kann. Auch wenn es klitzekleine Schwächen in der Auflösung gab, wurde ich bestens unterhalten und dafür vergebe ich gerne die vollen 5 Sterne und natürlich eine Leseempfehlung. Aber Achtung: die Mr. Mercedes Trilogie unbedingt vorher lesen.

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    Susi180s avatar
    Susi180vor 12 Tagen
    sehr gelungen

    Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?

    Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.

    Der Autor:

    Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt die Spiegel-Bestseller Mind Control und (zusammen mit Owen King) Sleeping Beauties.

    Meine Meinung:

    Ich muss ehrlich zugegeben, das ich am Anfang so meine Probleme mit dem Buch hatte. Ich kann nicht mal genau sagen, ob es am Schreibstil lag oder eher an dem Stilmittel was der Autor verwendet. Ich habe mich dann aber durch die ersten Seiten gekämpft und war freudig überrascht, das es von Seite zu Seite immer besser wurde. Am Ende kann ich sagen, dieses Buch war toll. Die Spannung baut sich langsam auf, wir lernen erst mal alle Charaktere kennen, die Umgebung, gewissen Eigenheiten usw. Aber mir wurde schon im Vorfeld gesagt, das der Autor gerne mal etwas mehr beschreibt und umschreibt. Wenn man sich darauf einlassen kann, lohnt sich das Buch wirklich. Ich muss sagen, das ich vom Autor noch nie wirklich einen Roman gelesen hatte, außer mal eine Kurzgeschichte, und daher war ich natürlich sehr gespannt auf die Geschichte. In meinen Augen ist sie auch für Einsteiger geeignet, trotz der Dicke des Buches. Man merkt die Seiten gar nicht so und man ist irgendwann so drin in der Geschichte das man am Ende nur wieder ausgespuckt wird.

    Ein Buch was ich durchaus empfehlen kann, jedoch nur eingeschränkt das muss ich ehrlich sagen. Für Fans natürlich ein Muss aber für neue Leser durchaus auch geeignet, wenn man sich auf den Stil und seine Beschreibungen des Autors einlassen kann. Das Buch hat nicht umsonst so viele Seiten. Man sollte sich darüber im klaren sein, das hier viele Personen vorkommen, wir lernen sie auch ausreichend kennen und dennoch schafft der Autor es die Spannung konstant zu halten. Wenn man sich also durch die ersten Seiten gekämpft hat ist es sehr lesenswert. Nicht aufgeben und weiterlesen, es lohnt sich. Ich habe den Autor nun endlich mal kennenlernen dürfen und werde mir auch noch andere Bücher anschauen. Bin mal gespannt wie mir diese dann gefallen, obwohl ich schon gehört habe, er schreibt immer anders. Mal rasant mal sehr ausschweifend. Ich lass mich überraschen.

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    M
    michael_lehmann-papevor 12 Tagen
    Breit, spannend, flüssig erzählt

    Breit, spannend, flüssig erzählt

    Man ahnt es im ersten Teil des neuen Romans von Stephen King nicht unbedingt, aber für alle, die sich bestens an Bill Hodgins und seinen Kampf gegen „Mr. Mercedes“ (und anderes Böses)erinnern, gibt es im Werk auch ein Wieder-Treffen mit zumindest einer vertrauten und liebgewonnenen Person.

    Zu Recht, denn bei dem, was an Morden, an scheinbar einwandfrei überführten Tätern und an jenem „Outsider“ im ersten Teil des Romans stattfindet, bedarf es aller „Kräfte des Guten“, um dieser Gefahr gegenüberzutreten.

    Und ebenso wie in den vorhergehenden, umfassenden, epischen Erzählungen verlässt King (bereits seit langem) den Pfad reinen übernatürlichen Horrors samt dazugehörender Monster und wendet sich, immer noch klar und direkt, doch auch ein wenig subtiler, dem „Horror im Inneren“ von Personen zu. So treiben Kräfte ähnlich wie in „Es“ ein stückweit ihr Unwesen, ohne als außerweltliche Monsterform zu sehr in Erscheinung zu treten. Auch wenn das „Übernatürliche“ aus Gründen der Spannung und als Symbiose allen Bösen natürlich seine gewichtige Rolle im Buch spielt.

    Dennoch, wie die Figur des Jack Hoskins als „menschlicher Gegenspieler“ im vorliegenden Roman zeigt, in letzter Zeit sind es eher einströmende Gedanken, „eingeritzt wie Krebs in die Haut“, innere Haltlosigkeit und verdrängte Wut, die Menschen zu Monstern mutieren lassen, auch wenn der Fingernagel, der die Haut öffnet, an einer leibhaftigen Hand hängt. Entwicklungen, denen das „Übernatürliche Böse“ eher aus erzählerischen Gründen zur Seite gestellt wird.

    Zunächst jedoch wird es blutig, denn King schildert den Mord an einem kleinen Jungen, beziehungsweise das detaillierte Auffinden der geschundenen Leiche in blutigen, harten und schockierenden Farben, so dass der Leser umgehend bereit ist, allen anderen Ermittlern zu folgen und den Englischlehrer und Sporttrainer der örtlichen Schule umgehend zu verhaften und seiner gerechten Strafe zuzuführen.

    Genügend Fingerabdrücke, Augenzeugen und andere Beweise liegen erdrückend vor. Und doch, einige ebenso harte Fakten lassen zumindest einen der Ermittler, Ralph Anderson (die eigentliche Hauptfigur des Romans), mehr und mehr zweifeln.

    Aber wie kann das sein, dass ein und dieselbe Person an zwei Orten zugleich sein könnte? Das kann nicht sein, daher braucht es nur mehr Arbeit und Ermittlungen, um die Schlinge um Terry, den Leser, zuzuziehen. Oder stimmt hier wirklich etwas ganz und gar nicht und die Schlinge liegt am völlig falschen Ort bzw. um den völlig falschen Hals?

    Wie bei King gewohnt erzählt er breit, umfassende, bietet viel Atmosphäre und viel Einblick in alle handelnden Personen (auch „Nebendarsteller), um aus verschiedenen Erzählperspektiven dem Rätsel nahe zu rücken. Unter sich ständig steigernder Gefahr für seine „guten Ermittler“ (hier sei der Leser gewarnt, wenn es der Spannung dient, kennt King weder Freund noch Feind) bis hin zum finalen Showdown.

    Dies alles souverän und routiniert gruppiert um die King seit ehedem umtreibende Kernfrage nach Gut und B öse, Angst und Mut in einer Welt, die nur scheinbar an der Oberfläche geordnet erscheint, schnell aber jede Ordnung verlieren kann.


    „Es war das Böse schlechthin, das reine Böse“. Einerseits.

    Und aber auch: „Ganz einfach. Dass es auf der Welt außerdem eine Kraft des Guten gibt“.

    Die zwei beherrschenden Pole aller King Werke und hier wiederum, zwar in bekanntem Schema und ohne große Überraschungen zum Ende hin, hervorragend erzählt wird.

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    BloodyTodds avatar
    BloodyToddvor 14 Tagen
    Was für ein tolles Buch!

    Klappentext:
    Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?
    Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.

    Meine Meinung:
    Der Outsider ist praktisch auf jeder einzelnen Seite spannend und somit ist von den 748 Seiten auch wirklich keine einzige zu viel.
    Es gab viele Wendungen, aber bei Gott nicht zu viele und das Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem Outsider und dem Team von Ralph Anderson hat mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen.
    Das Buch beginnt ungewohnt grausam, mit dem Mord des kleinen Peters. Doch diese Grausamkeit hält in dem Maße nicht an, weswegen man sich davon nicht abschrecken lassen sollte.
    Wie gewohnt ist Kings Schreibstil klasse. Nicht zu anspruchsvoll, dass das lesen anstrengend wird und man gut und schnell in die Story ein findet.
    Wer das Buch voll und ganz verstehen möchte, besonders im Bezug auf die Figur Holly, sollte trotzdem die Mr. Mercedes Reihe vorher gelesen haben, aus der Holly eigentlich stammt. Denn es werden immer wieder Anspielungen auf ihren Fall gegen Brady fallen gelassen.

    Alles in allem ist dieses Buch ein toller Spannungs-Schmöker mit ein paar Horrorelementen, der sich einfach zu lesen lohnt.

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    AnjaScs avatar
    AnjaScvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Gelungener Mix aus Krimi und dem Übernatürlichen !
    Krimi trifft auf Phantastik

    In diesem Buch geht es in den ersten Teilen (Das Buch ist in verschieden Abschnitte eingeteilt, die immer einen gewissen Zeitraum an Tagen umfasst) um einen Kriminalfall, der sich rund um Terry Maitland aufbaut. Unumstößliche Beweise und auch Augenzeugen wollen ihn gesehen haben und die Schlinge zieht sich immer weiter um den Hals des Coaches zu. Der Höhepunkt ist die öffentliche Verhaftung während eines Baseballspiels der Jugendmannschaft. Der daraufhin ausbrechende Shitstorm und Hass, der nicht nur dem Coach sondern seiner ganzen Familie entgegenschlägt hat weitreichende Konsequenzen für alle Beteiligten. Was eigentlich als wasserdichter Fall erledigt sein sollte, entwickelt sich während des Lesens allerdings zu einem unerklärlichen Umstand. Maitland hat ein wasserdichtes Alibi für die Tatzeit und kann daher eigentlich nicht der Mörder und Schänder des Kindes sein. Aber was ist mit den Beweisen, mit den Augenzeugen? Kann jemand an zwei Orten gleichzeitig sein? Den ermittelnden Beamten Anderson lässt das keine Ruhe und er will wissen, was wirklich dahinter steckt. Sein schlechtes Gewissen und die Ungewissheit treiben ihn voran und er will den Fall aufklären. Wir verfolgen daher die Ermittlungen und Ungereimtheiten, die dabei zu Tage treten und können doch die Zusammenhänge zuerst nicht wirklich sehen. (c) Scribner Eine Frage stellt sich immer wieder: Wer ist der mysteriöse Mann, der verschiedenen Personen im Buch immer wieder erscheint und den Detective warnen lässt, dass er aufhören soll? Wie ist seine Verbindung zu dem Mord an dem kleinen Jungen? Wieso hinterlässt er keine wirklichen Spuren? Was mich besonders gefreut hat, war ein Wiedersehen mit der Detektei Finders Keepers, die wir alle (okay alle die die Reihe um Mr. Mercedes gelesen haben) kennen. Holly Gibney mischt mit und übernimmt einen Teil der Investigation in Detroit und stößt auch hinterher zum Team dazu. Holly ist sich sehr sicher womit sie es zu tun haben und durch Ihre Erfahrung, die sie mit dem durchgeknallten Killer Hartsfield hat, stellt sie eine ideale Ergänzung dar. King erzählt gewohnt langsam, vielleicht sogar stellenweise ausufernd in seinem gewohnten Stil. Allerdings empfinde ich dieses Buch nicht als zu langatmig oder ähnliches. Für mich war das Buch perfekt und als Freund der Reihe um Bill Hodges, die auch eine für mich gelungen Mischung aus Krimi und Übersinnlichem war, hat mir auch “The Outsider” gut gefallen. Tolle Protagonisten, ein klassischer Kriminalfall und dann kommt das Übernatürliche ins Spiel, das dem Ganzen eine völlig andere Richtung gibt mit einem Finale, das ich mir so nicht vorgestellt hatte, mich aber überzeugt hat. Hier zeigt King für mich wieder, dass er schreiben kann und hat mich mit diesem Buch wirklich begeistert. The Outsider bekommt von mir volle 5 Punkte und eine klare Leseempfehlung.

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    -nicole-s avatar
    -nicole-vor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Stephen King, wie man ihn kennt - mit "Der Outsider" ist ihm wieder ein sehr gutes Werk gelungen!
    Packender Thriller im gewohnten King-Stil

    Das Böse geht um…

    Im Stadtpark von Flint City ist ein grausames Verbrechen geschehen: Dort wurde die Leiche eines 11-jährigen Jungen gefunden. Anhand von Augenzeugenberichten und eindeutigen Spuren am Tatort kann die Polizei schnell einen Täter ausmachen, der bisher ein unbescholtener Bürger war: Terry Maitland, verheiratet, Familienvater, ein beliebter Englischlehrer und zudem noch der Couch der Jugend-Baseballmannschaft. Auch wenn Detective Ralph Anderson, dessen Sohn Derek ebenfalls von Maitland trainiert wurde, es kaum glauben kann, ordnet er die sofortige Festnahme an – öffentlich, während eines Spiels vor großem Publikum. Doch kurz darauf tauchen Unstimmigkeiten auf, denn Terry kann ein wasserfestes Alibi vorweisen. Dagegen spricht, dass Detective Anderson und der Staatsanwalt Samuels eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen haben.
    Ist der Fall damit klar oder doch nicht so wasserdicht, wie anfangs geglaubt? Anderson lässt der Fall keine Ruhe und ermittelt weiter – mit ungeahnten und düsteren Folgen…

    „Wenn man das Sinnbildliche weglässt, dann bleibt das Unerklärliche übrig, hatte Jeannie gesagt. Das Übernatürliche.
    Allerdings war das nicht möglich. In Büchern und Filmen mochte das Übernatürliche existieren, in der realen Welt tat es das nicht.“
    – Seite 305/306, eBook

    Mit Spannung habe ich auf den neuen Roman von Stephen King gewartet und „Der Outsider“ hält einige Überraschungen bereit: Die Inhaltsangabe gibt nur einen kleinen Einblick in die Geschichte, die noch ein viel größeres Ausmaß annimmt. Zuerst klingt alles nach einem soliden Thriller: Eine Leiche wird gefunden - aufgrund von Augenzeugen und eindeutigen DNA-Spuren wird der Täter schnell ausfindig gemacht. Doch der vermeintliche Täter ist ein unbescholtener Bürger, ein beliebter Trainer und kann dazu noch ein Alibi aufweisen, an dem nicht zu rütteln ist. Eigentlich.
    Diese Geschichte nimmt einiger Zeit einen überraschenden Verlauf und der für Stephen King so typische Stil kommt zum Vorschein: Er setzt das Grauen mitten in eine zunächst völlig normal wirkende Gegend. Der Schreibstil ist, wie vom Autor gewohnt sehr ausführlich, detailreich und mit gut ausgearbeiteten Figuren. Hier stehen nicht nur Terry Maitland und Ralph Anderson im Vordergrund, sondern auch viele Charaktere, die man im ersten Augenblick vielleicht nur als Nebenfiguren wahrnimmt. Und für alle, die die Bill Hodges-Reihe (Mr. Mercedes / Finderlohn / Mind Control) gelesen haben, gibt es hier ein besonderes Wiedersehen.
    Die Story ist spannend zu verfolgen: Es gibt viele lose Fäden, die King nach und nach perfekt miteinander verbindet – es entsteht ein klares Bild. Das ist ihm hier gut gelungen. Gerade das Ausführliche, was man auch aus Romanen wie "Es" oder "The Stand" kennt, hat mir hier wieder sehr gut gefallen.

    „Hinter ihm stand jemand, und das war keine Sinnestäuschung. Er konnte den Schatten sehen, lang und schmal. Und … waren das Atemgeräusche?“ – Seite 323, eBook

    Mein Fazit: Stephen King, wie man ihn kennt – mit „Der Outsider“ ist ihm wieder ein sehr gutes Werk gelungen. Es wird spannend und überraschend und auch die Horrorelemente kommen nicht zu kurz. Nach und nach werden die losen Fäden miteinander verbunden und ergeben ein erschreckendes Bild. Ein packender Thriller, der zwar nicht rasant, aber sehr gut ausgearbeitet ist. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

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    Sternleins avatar
    Sternleinvor 18 Tagen
    Neues vom Meister

    Anders als ich es vom Meister des Horrors bisher gewöhnt bin, aber auch wirklich richtig angenehm anders.

    Alles beginnt mit dem Ende. Oder besser gesagt mit dem schrecklichen Verbrechen an einem gerade mal elfjährigen Jungen. Der Täter ist schnell gefunden und ja, die Beweise sprechen allerdings auch eine sehr deutliche Sprache. Bis dahin liest sich Outsider auch wie ein richtiger Krimi/Thriller. Es wird nach Beweisen gesucht, die Spuren untersucht und man bekommt als Leser eine Menge Polizeiarbeit mit. Das jedoch ohne das es je langweilig werden würde. Im Gegenteil, ich war so gepackt, das ich das Buch auch gleich an zwei Abenden durchgelesen habe. Dabei sind es auch dieses Mal wieder die Charaktere die Mr. King wieder so einzigartig und interessant gestaltet hat, das sie einem wie Bekannte vorkommen.
    Allen voran die Hauptfigur Ralph Anderson, einen Polizeibeamten. bzw. den Beamten der Coach T mit festgenommen hat.

    Zu Buchbeginn ist er eher der Polizist wie man ihn aus diversen Serien kennt. Er ist pflichtbewusst, realistisch und glaubt fest an das was er tut und was er sieht. Das sich seine Sicht der dinge noch ändern wird, passiert zwangsläufig, denn Stephen King hat keinen Krimi geschrieben. Es ist viel mehr. Und ja, aus dem anfangs so klaren Fall wird immer mehr das was einer Horrorstory gleicht. Schleichend gesellt sich der Part dazu der dem Leser bei den meisten King Romanen das Blut in den Adern gefrieren lässt. Es ist dieses unaussprechlich mysteriöse das plötzlich auftaucht und für das es keine besondere Erklärung zu geben scheint.

    Ich muss ehrlich gestehen das ich nach Sleeping Beauties nicht so Recht wusste ob mir der Outsider gefallen würde, aber das tut er. Ich bin gerade noch ziemlich beeindruckt von der ganzen Handlung, die mich wieder von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte. Wieder hat mich Herr King mit seiner besonderen Art eine Geschichte zu schreiben beeindruckt. Und während in seinen anderen Geschichten das Grauen langsam in den Alltag unbescholtener Bürger einbricht, so hat es mich schon von der ersten Seite an gepackt. Ich spürte einfach das da noch mehr war, und so war es auch.
    Ich bin froh dem Buch eine Chance gegeben zu haben. Dieser King hat mir wieder sehr gut gefallen. Der Anfang ist schockierend, man fühlt sich als würde man einen Thriller lesen nur um dann wieder vollkommen überrascht zu werden.  King versteht es einfach meisterhaft mit Worten und überraschenden Wendungen ein Buch zu erschaffen, das einem beim Lesen wachhält. Für mich ist der der Outsider ein echter Lesegenuß gewesen.

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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

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    Viragoladyvor einem Monat
    Ein Stephen-King Buch ist immer ein Grund sich zu freuen!!!
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    ErbsenundKarottenvor 3 Monaten
    Stephen King. Neues Buch. Mehr muss man nicht sagen.
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    HarIequins avatar
    HarIequinvor 3 Monaten
    Für King bin ich prinzipiell immer zu haben und freue mich schon auf sein neuesten Werk. Wobei ich gelesen habe, dass die Bill Hodges-Reihe darin gespoilert wird
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    WunderlandAlices avatar
    WunderlandAlicevor 3 Monaten
    Meeeeeega Vorfreude.👍😀😀😀
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    misery3103s avatar
    misery3103vor 3 Monaten
    Weil ich Stephen Kings Bücher liebe!
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    Doreen_Klauss avatar
    Doreen_Klausvor 3 Monaten
    Stephen King ist einfach der Meister!
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    Benne_s avatar
    Benne_vor 3 Monaten
    Stephen King ist der KING! Jedes Buch von ihm ist einzigartig. Da kann man dem nächsten Buch natürlich nur entgegenfiebern
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    MissGoWests avatar
    MissGoWestvor 3 Monaten
    Stephen King ist einfach einer meiner Lieblingsautoren und schafft es immer wieder, mich zu faszinieren, berühren und mir Gänsehaut zu verschaffen.
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    Schnicks avatar
    Schnickvor 3 Monaten
    Das neue Buch eines meiner Lieblingsschriftsteller. Natürlich freue ich mich wie blöde darauf. :-)
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    kleine_welles avatar
    kleine_wellevor 3 Monaten
    Ich freue mich total auf dieses Buch, weil ich die Bücher von Stephen King einfach total liebe. :)
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