Der Outsider

von Stephen King 
4,2 Sterne bei74 Bewertungen
Der Outsider
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Endlich mal wieder ein King, der mich begeistern, überraschen und schockieren konnte. Eine klare Leseempfehlung!

Kritisch (4):
Naddiwises avatar

Nach 200 Seiten abgebrochen. Langatmig und kein bisschen spannend

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Inhaltsangabe zu "Der Outsider"

Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?
Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453271845
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:752 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:27.08.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.08.2018 bei Random House Audio, Deutschland erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Maria18s avatar
    Maria18vor einer Stunde
    Typische Stephen King Story - spannend und unterhaltsam

    Mit „Outsider“ nimmt Stephen King den Leser mit auf die Reise in eine Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. 


     

    Das Cover finde ich ziemlich ansprechend gestaltet. Es wirkt nicht überladen und weckt die Interesse des Lesers, einen Blick ins Buch zu werfen.

     

    Der Schreibstil des Autors ist gewohnt angenehm und authentisch. Stephen King schafft es immer wieder, ohne große Ausschmückungen eine Situation so zu beschreiben, dass vor dem geistigen Auge des Lesers ein lebhaftes, detailreiches Bild entsteht.

     

    Ehrlich gesagt habe ich bereits beim Lesen des Klappentextes meine ersten Theorien zu dem sogenannten „Outsider“ und dem Verlauf der Geschichte angestellt, die sich später auch bewahrheitet haben. Dennoch kam keine Langeweile auf und ich konnte trotzdem an der ein oder anderen Stelle im Buch überrascht werden.

     

    Der erste Teil des Buches konzentriert sich im Wesentlichen auf die Verhaftung und Vernehmung von Terry Maitland, der offensichtlich einen kleinen Jungen auf bestialische Art und Weise ermordet hat. Mehrere Zeugenaussagen, Fingerabdrücke und DNA-Proben – alles deutet daraufhin, dass der beliebte Coach der Mörder ist.

    Im Laufe des Buches tauchen jedoch immer wieder Ungereimtheiten auf, welche die vermeintliche glasklare Beweiskette bröckeln lassen und Detective Ralph Anderson muss einsehen, dass der Mörder des kleinen Jungen vielleicht ein Wesen ist, dass Jenseits von Andersons Weltbild existiert und dieses komplett auf den Kopf stellen könnte.

     

    Am Anfang des Buches war ich überhaupt kein Fan von Detective Anderson. Er hat mit seiner überstürzten Verhaftung von Maitland einen großen Fehler begangen und lange Zeit an Terrys Schuld festgehalten. Nach und nach hinterfragt er jedoch ernsthaft das Geschehene und realisiert die Tatsache, dass dieser Mord auf das Konto eines übernatürlichen Wesens geht. Damit bemüht er sich auch wirklich, den Fehler wieder gut zu machen, was ihn für mich letztendlich immer sympathischer gemacht hat.

    Nicht zuletzt lag das wohl auch daran, dass Holly Gibney (bekannt aus Mr. Mercedes) ihn hilft, seine Augen für das Unbekannte und Unerklärliche zu öffnen.

     

    Die Konstellation von Anderson und Gibney hat mir sehr gut gefallen und ich würde mich riesig freuen, die beiden Ermittler noch einmal gemeinsam an einem Fall arbeiten zu sehen.

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    booknerd84s avatar
    booknerd84vor 3 Tagen
    Wieder ein richtig spannender und fesselnder King!

    Titel: Der Outsider Autor: Stephen King Verlag: Heyne Seitenanzahl: 752 Seiten
    Inhalt/Klappentext:

    Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?  Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand. (Quelle: Lovelybooks)

    Mein Fazit:

    Da ich zwar noch nicht allzu viele Bücher von Stephen King gelesen habe, aber mich bisher alle begeistern konnten, war ich auch schon auf das aktuelle Werk gespannt. 

    Diese Geschichte konnte mich direkt packen und im Nu hatte ich einige Kapitel gelesen. Man rätselt ständig in diesem Verwirrspiel mit und möchte der ganzen Sache auf den Grund gehen. Natürlich bekommt man als Leser immer wieder einige Puzzlestücke serviert, die man zusammensetzt, aber am Ende entwickelt sich doch alles anders als erwartet. Die komplette Geschichte ist für mich in keinster Weise vorhersehbar, umso überraschender ist dann auch natürlich am Ende die Auflösung. 

    Die Charaktere, waren wie bei jedem Stephen King-Buch, wieder sehr gut ausgearbeitet. Man spürt als Leser, dass der Autor sehr viel Wert darauf legt, authentische Charaktere zu erschaffen. 

    Natürlich möchte ich auch den herausragenden Schreibstil von Stephen King erwähnen. Er ist gewohnt flüssig, detailiert und packend. Durch diesen besonderen Schreibstil, merkt man als Leser überhaupt nicht, dass man fast 800 Seiten vor sich hat. "Der Outsider" ist ein richtig toller Pageturner. 

    Für mich ist auch dieses Werk von Stephen King wieder ein absolutes Lesehighlight. Hier und da gab es zwar ein paar Längen, aber trotzdem bin ich von diesem Buch begeistert. Diese Geschichte schockiert, fesselt und erzeugt das ein oder andere Mal Gänsehaut. Genau nach meinem Geschmack. Daher gibt es von mir 4 von 5 Sterne!

    Liebe Grüße
    eure Jasmin (booknerd84)


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    Babschas avatar
    Babschavor 5 Tagen
    Eher langatmige Krimistory

     

    In Flint City, Oklahoma, wird die schlimm zugerichtete Leiche eines Jungen gefunden. Sein Lehrer und Baseballtrainer Terry Maitland gerät schnell unter Verdacht und wird aufgrund eindeutiger Beweislage von Detective Ralph Anderson und seinen Leuten medienwirksam festgenommen. Maitland bestreitet jedoch jede Schuld und kann belegen, am Tattag mit Kollegen auf einer Tagung in einer Nachbarstadt gewesen zu sein. Je mehr Zweifel sich bei den Ermittlern daraufhin zum tatsächlichen Hergang der Ereignisse anhäufen, desto mehr geraten die Dinge bei den aufgebrachten Bürgern der bisher friedlichen Kleinstadt außer Kontrolle. Bis irgendwann alles aus dem Ruder läuft.


    King legt zwar einen handwerklich ganz solide geschriebenen Roman mit einer vom Grundsatz her auch ansprechenden story vor, diesem fehlt aus meiner Sicht jedoch irgendwie der letzte Kick und das frühere Können des großen Meisters. Und er ist für die dort erzählte Geschichte einfach zu lang geraten, diese plätschert ohne besondere Höhen und Tiefen so vor sich hin. Da bekommt die Lektüre irgendwann etwas Kaugummikonsistenz und Fließbandmentalität und löst leichten Leseunwillen beim Leser aus. Auch die Auflösung des Ganzen ist nicht wirklich überraschend. So ähnlich hat man das bei anderen Autoren auch schon mal gelesen. Zumindest der Showdown bringt dann aber wenigstens ansatzweise ein klein wenig Spannung. 

     Im Gegensatz zu einigen seiner anderen Werke für mich eher leichtgewichtiger Durchschnitt und Geld wie Lesezeit im Grunde nicht wert. Echte Kingfans wird´s natürlich nicht stören. Knappe drei Sterne.

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    RaccoonBooksvor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Endlich mal wieder ein King, der mich begeistern, überraschen und schockieren konnte. Eine klare Leseempfehlung!
    Spannend von der ersten Seite an

    Meine Meinung:

    Nachdem "Sleeping Beauties" für mich der absolute Flop des Jahres war, stand ich dem neuen King eher skeptisch gegenüber. Glücklicherweise habe ich diesem Buch jedoch eine Chance gegeben, denn mit "Der Outsider" hat Stephen King erneut eine Glanzleistung dargelegt.

    Die Geschichte konnte mich von der ersten Seite an packen und behält auch durchgehend ein rasantes Tempo bei. Man fragt sich andauernd wie es sein kann, dass eine Person sich an zwei Orten gleichzeitig befindet und versucht den Fall zu entschlüsseln. Nach und nach kommen neue Hinweise hinzu und die Auflösung ist letztendlich sowohl unvorhersehbar, als auch völlig genial.

    Die Charaktere haben mir wie fast immer bei King-Romanen wahnsinnig gut gefallen. Der Autor schafft es einfach jedes Mal aufs Neue seine Figuren so auszuarbeiten, dass sie einem nicht nur lebendig, sondern auch wie alte Freunde vorkommen. Wer die Mr Mercedes-Trilogie gelesen hat, kann sich auch darauf freuen eine alte Bekannte wiederzutreffen. Ich persönlich habe diese Reihe zwar noch nicht gelesen, aber das war ebenfalls kein Problem, da dies keine Voraussetzung ist um der Geschichte folgen zu können.

    Mein einziger Kritikpunkt liegt beim Schluss, der zwar schlau aber verhältnismäßig etwas unspektakulär gelöst wurde. Das ist jedoch Meckern auf hohem Niveau, weshalb ich den Roman trotzdem absolut weiterempfehlen kann.

    Fazit:
    Endlich mal wieder ein King, der mich begeistern, überraschen und schockieren konnte. Eine klare Leseempfehlung!

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    nathschlaegervor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Fein gedrechselte Geschichte um Schuld, Moral und gesellschaftliche Vorverurteilung, ausgelöst durch eine zum Leben erwachte Legende.
    Wenn eine politische Strömung ein Dämon wäre ...

    Was King immer gut gelingt, ist das Zusammenspannen eines K-Tets, einer Schicksalsgemeinschaft unterschiedlicher Personen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Schichten. In diesem Fall Opfer und vermeintliche Täter, Ermittler und deren Sidekicks. 

    Der Roman ist im Grunde genommen der Weg zur Erkenntnis, dass das all zu irdisch und menschlich wirkende "Wirken" des Bösen nicht aus dem Mensch selbst heraus kommt, sondern von außen in ihn eingeimpft wird. 

    Etwas zu durchsichtig ist die Aufbau der guten Opfer vorbereitet; man kann bei King mit Fug & Recht davon ausgehen, dass die Sidekicks, die von den anderen besonders gemocht und witzig und klug dargestellt werden, einen Opfertod sterben. In den James-Bond-Filmen wurde das bis zum Exzess durchgespielt, da gab es immer auf Seiten des Guten wie auf Seiten des Bösen ein Opfer, dessen Dahinscheiden die Bereitschaft "seiner" Gruppe, alles zu geben, noch mal potenziert. 

    Die Einarbeitung einer mexikanischen Grusellegende gelingt nahtlos und ist fein gesponnen. Dass damit der hysterische Alarmismus von Trump in Bezug auf "Flüchtlinge aus dem Süden" und andere Fake- und alternative Facts karikiert werden, liegt schön, aber unaufdringlich auf der Hand.
    Hier ist das Buch neben einer guten Grusel/Detektivgeschichte auch eine Allegorie auf Trumpland heute.


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    CoffeeToGos avatar
    CoffeeToGovor 19 Tagen
    spannend, aber teilweise sehr vorhersehbar

    Inhalt
    Terry wird medienwirksam für den Mord an einem kleinen Jungen vor großem Publikum festgenommen. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich jedoch heraus, dass er an zwei Orten gleichzeitig gewesen sein müsste. Je tiefer Anderson in den Fall eindringt, desto unglaubwürdiger wird es.

    Eigene Meinung
    "Der Outsider" hat mich von Anfang an gepackt. Mit jeder Seite wird es unwirklicher und unbegreiflicher. Anderson war mir sofort sympathisch und auch die anderen Charaktere sind gut gewählt gewesen.

    Obwohl oft nicht viel passiert war es spannend mitzuverfolgen, welchen Lauf die Ermittlungen nehmen, bei denen man ja hautnah dabei ist.

    Viel kann man sich realtiv schnell denken und doch wurde es nicht langweilig. Allerdings hat mir für die volle Punktzahl das gewisse Etwas gefehlt. Es konnte mich einfach nicht so packen, wie sonst die Bücher von Stephen King. 

    Fazit
    Ein toller, mysteriöser Thriller der einen packt und erst am Ende wieder loslässt.

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    Steffi85vor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Insgesamt finde ich das Buch sehr abgefahren und spannend, ich war in der Geschichte gefangen.
    Abgefahren und spannend

    Ich bin zwiegespalten an dieses Buch ran gegangen, da ich auch schon sehr viel schlechtes über das Buch gehört habe. Insgesamt kann ich jedoch sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Mir hat die Geschichte gefallen. Wer Stephen King Bücher kennt, weiß, dass er manchmal etwas ausschweifend schreibt. So war es auch in diesem Fall. Das hat mich jedoch in keinsterweise gestört.
    Ich habe das Buch schon verschlungen - zumindest wenn ich Zeit hatte es zu lesen. Dazu kommt, dass ich es aufgrund der Dicke und dem Gewicht nicht überall mit hingenommen habe, wie ich es sonst mit Büchern mache.

    Ich bin gut in das Buch rein gekommen. Die gesamte Zeit über war ich gespannt, wie es ausgehen wird. Gerade aufgrund der vielen Fragen, die ich mir selbst beim Lesen gestellt habe, war das Buch für mich spannend. Ich wusste wirklich nie, was wirklich Sache ist, habe gerätselt wie das alles sein kann. Mir war dabei auch immer wieder bewusst, dass Stephen King nicht immer beim natürlichen bleibt. Auch das hatte ich beim Lesen immer im Hinterkopf...und doch ich kam nie selbst auf eine Lösung.
    Die Idee, die dahinter steht mag ich sehr, vor allem da alles zum Schluss gut erklärt wird. Auch wie ich als Leserin Stück für Stück immer mehr erfahre, aber die Spannung so dennoch erhalten bleibt finde ich sehr gelungen.

    Recht zu Beginn sind Teile in Protokollform geschrieben, also ein Protokoll einer Vernehmung, dies fand ich auch sehr gut, da es auf mich so realistischer wirkt.

    Die Leiche des Jungen ist sehr detailiert beschrieben, das fand ich schon ein bisschen ekelig, aber vor allem hat es einen enormen Hass in mir hervorgerufen. Einen Hass auf den Mörder...und so ging es ja vielen in Flint City, auch wenn die Bewohner natürlich keine so genaue Beschreibung bekommen haben. Aber immerhin war klar, dass ein Junge bestialisch ermordert wurde. Ich denke so etwas löst immer Hassgefühle aus.
    Auch die Beschreibungen der Umgebung sind sehr detailreich und ausführlich. So konnte ich mir Flint City sehr gut vorstellen, in gewisser Weise ist dies für den Verlauf der Geschichte auch wichtig.

    Die Charaktere finde ich gut, sie haben eine gewisse Tiefe.
    Vor allem Holly konnte mich begeistern. Ich mag sie sehr gern. Ihre Art passt einfach super zu ihr und zu der Geschichte. Von mir aus darf sie gern noch öfter in Büchern von Stephen King vorkommen - ich würde sie auf jeden Fall lesen.



    Alles in allem ist die Geschichte ziemlich abgefahren.

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    Flatters avatar
    Flattervor 23 Tagen
    Ausnahme Genie

    Über den Autor:

    Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. (Quelle: Verlag)


    Zum Inhalt: Klappentext

    Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen - ein wasserdichter Fall also?


    Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutrage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichert und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.


    Meine Meinung:

    Mitten während eines Baseballspiels der Jugend wird der Coach Terry Maitland von zwei Polizisten festgenommen. Das gesamte Publikum ist erstaunt, denn Terry genießt den guten Ruf in der Stadt und bei Eltern und Kindern. Es ist ein schrecklicher Mord an einem Kind geschehen und alle Indizien führen Detective Anderson zu Terry Maitland. Als die Presse davon Wind bekommt, macht es in der Stadt natürlich die Runde und der Ruf von Terry ist ruiniert. Dieser ist sich keiner Schuld bewußt und recht zuversichtlich, dass er, sobald sein Anwalt alles geklärt hat, wieder entlassen wird. Das Seltsam an diesem Fall ist nur, dass man Fingerabdrücke von Terry überall am Tatort findet, obwohl er behauptet, an diesem Tag bei einer Konferenz gewesen zu sein, was seine Kollegen bestätigen. Zeugen behaupten, ihn in der Stadt gesehen zu haben. Als Terry dann aber auf der Aufzeichnung einer Fernsehreportage zu sehen ist, die genau zum Zeitpunkt des Mordes war, sind alle verwirrt. Man kann doch nicht an zwei Orten zugleich sein, oder?

    Stephen King hat sich mal wieder selbst übertroffen. Dieser Roman fängt rasant an und bleibt bei diesem Tempo. Die Hauptpersonen leben, anders kann man es nicht beschreiben. Es gibt eine Verbindung zu den Hodges Fällen, was mit sehr gut gefallen hat. Falls man diese Romane nicht gelesen hat macht das nichts aus. Aber wenn doch, freut man sich und erinnert sich. Das Buch nimmt relativ am Ende eine Wendung, die man so nicht vermutet. Zumindest ich nicht, aber das hat mir sehr gut gefallen.


    Cover:

    Das Cover sticht sofort ins Auge und mit seinen kalten Farben passt es hervorragend zur Geschichte.


    Fazit:

    Alles in allem bin ich total begeistert und hoffe auf mehr. Toller Autor, der mir schon so manches Mal Gänsehaut zugefügt hat.

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    Lucciolas avatar
    Lucciolavor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend bis zum Schluss und eine gelungene Mischung aus Spannung, Humor, Horror und Abenteuer.
    Ein typischer King!

    Der Fall scheint glasklar zu sein: es gibt DNA-Spuren, Fingerabdrücke, Augenzeugen. Und doch hat der vermeintliche Täter Terry Maitland ein absolut wasserdichtes Alibi. Wie hätte er an zwei Orten gleichzeitig sein sollen? Detective Ralph Anderson schießt alle Zweifel in den Wind und will Maitland hinter Gittern sehen. Doch nach und nach verdichten sich sowohl die Beweise gegen ihn als auch die Ungereimtheiten, die darauf hindeuten, dass er unschuldig sein könnte. Anderson bleibt nichts anderes übrig, als weiter zu ermitteln und bekommt dabei Unterstützung von Maitlands Anwalt Howie Gold, dem Privatermittler Alec Pelley, dem Polizisten Yunel Sablo und Holly Gibney, die manchen aus anderen Büchern Kings bekannt sein könnte. Gemeinsam tapsen sie weiter im Dunkeln, suchen weitere Puzzleteile und kommen der grausamen Wahrheit dabei immer näher. Stück für Stück. Bis es zu spät für sie alle sein könnte. 

    „Aber ich glaube an die Sterne und an die Unendlichkeit des Universums. Das ist das Große da draußen. Hier unten, glaube ich, gibt es weitere Universen in jeder Handvoll Sand, weil die Unendlichkeit in beide Richtungen reicht. Ich glaube, dass hinter jedem Gedanken, der mir bewusst ist, in meinem Kopf ein weiteres Dutzend Gedanken aufgereiht sind. Ich glaube an mein Bewusstsein und an mein Unbewusstes, obwohl ich nicht weiß, was das eigentlich ist."
    S. 275

    Zum Schreibstil von Stephen King muss ich nicht viel sagen, denn er ist gewohnt fesselnd, flüssig und detailliert. Nicht umsonst fasst der Schmöker über 700 Seiten! Und dennoch schafft der Meister des Horrors es mal wieder, einen auf jeder dieser Seiten zu fesseln und dafür zu sorgen, dass es einem niemals auch nur eine Sekunde langweilig wird. Das Buch entwickelte sich schnell zu einem Pageturner, den man kaum noch aus der Hand legen konnte. 

    „Während er darauf wartete, dass sein ebenfalls veralteter Computer hochfuhr, kam er auf die Idee, es zuerst bei der Datenbank zu versuchen, mit der er verheiratet war."
    S. 294

    Die Story ist eine gelungene Mischung aus Kriminalfall, Abenteuer und Horror, gepaart mit einer alten, mexikanischen Legende. Es ist wieder einmal unglaublich, wie der Autor realistische Szenarien mit dem Übernatürlichen kombinieren kann, das dennoch so nahbar wirkt und gerade deswegen noch viel grausiger und schrecklicher. Anfangs liest sich Der Outsider wie ein Kriminalroman und man sieht die Ermittlungen durch die Augen der Polizei. Zweifelt mit ihnen an der Unschuld Maitlands. Ist erschüttert über das, was dem kleinen Jungen angetan wurde. Und gleichzeitig weiß man, dass das nicht alles sein kann. Dass da mehr ist, man weiß nur nicht was. Man tappt mit Detective Anderson im Dunkeln, ärgert sich mit Marcy Maitland über die medienwirksame Verhaftung ihres Mannes, trauert mit den Töchtern und hat Angst vor dem, was noch kommen wird. Die Horror-Elemente kommen erst später hinzu und dafür dann knüppeldick: nicht zu übersehen und wirklich zum Gruseln. 

    „Eines ist an harten Drogen wirklich toll. Es tut zwar alles weiterhin weh, aber das ist einem scheißegal."
    S. 721

    Die Charaktere sind - wie bei King üblich - alle sehr gut charakterisiert und ausgeführt. Keine kommt zu kurz, jeder hat seinen Raum und seine eigenen Charaktereigenschaften und -macken. Holly Gibney kennt man bereits aus der Mr. Mercedes-Trilogie, doch auch ohne die Bücher gelesen zu haben, kann man der Handlung problemlos folgen. 
    Besonders unterhaltsam fand ich auch die gezielten Aussagen gegen Donald Trump und seine Politik. Wer Stephen King folgt, weiß, dass er politisch ganz klar Stellung bezieht und das tut er auch hier in Der Outsider. Für mich war das sehr unterhaltsam, weil ich da voll und ganz mit ihm übereinstimme. 

    „Bullshit gehört zum Inventar jedes guten Anwalts."

    S. 742

    Der Outsider konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite vollstens überzeugen. Ein unglaublicher Spannungsbogen, Humor, ein gelungener Plot, tiefgründige Charaktere und das Grauen, das sich langsam einschleicht und einen nicht mehr loslässt. Ein typischer King! 

    Fazit

    Wow, was für ein Roman! Abenteuer, Krimi, Thriller und ganz viel Horror - eine überaus gelungene Mischung, die mit tiefgründigen Charakteren, viel Spannung, Witz und einer tollen, gruseligen Handlung bestechen kann. Ein typischer King, der von Anfang bis Ende überzeugen kann! 

    https://lucciola-test.blogspot.com/2018/10/books-stephen-king-der-outsider.html

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    _dieliebezumbuchs avatar
    _dieliebezumbuchvor 23 Tagen
    Mein zweiter King & definitiv nicht mein letzter :)

    Handlung:

    Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also? 

    Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand. 

    Meine Meinung:
    Das Cover des neuen Buches von Stephen King wirkt sehr gruselig & mysteriös, deswegen hat es mich auch sofort auf den Klappentext aufmerksam gemacht. Wer so ein Cover hat, der muss ja schließlich auch einen so düsteren Inhalt besitzen & wer den Inhalt liest, der wird dies sehr schnell feststellen. Hierfür also schonmal einen großen Pluspunkt!!

    Zum Inhalt werde ich mich nun nicht äußern, da alles was es darüber zu sagen gibt bereits im Klappentext erwähnt wird.
    Als ich mit diesem Buch angefangen hatte & dann gefühlt ein paar Minuten später auf die Uhr geschaut habe, musste ich feststellen, dass aus Minuten doch Stunden wurden & ich im Buch direkt weit gekommen war. Stephen King hat es mit seinem Schreibstil und dem Inhalt des Buches sofort geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Die Geschichte war richtig spannend & zeigt einem selbst, dass nichts so ist, wie es zu scheinen mag. Die Hauptcharaktere und der Perspektivwechsel zwischen ihnen, empfand ich auch als sehr passend und angenehm. Bei manchen Autoren habe ich dann leider schon Schwierigkeiten gehabt, mich im Buch einzufinden, dies war bei Stephen Kings neuem Werk aber nicht so! 

    Mich konnte das Buch also voll überzeugen & ich danke dem Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares! Ich gebe diesem Buch 4/5 Sterne. :)

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    Viragoladyvor 3 Monaten
    Ein Stephen-King Buch ist immer ein Grund sich zu freuen!!!
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    ErbsenundKarottens avatar
    ErbsenundKarottenvor 5 Monaten
    Stephen King. Neues Buch. Mehr muss man nicht sagen.
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    HarIequins avatar
    HarIequinvor 5 Monaten
    Für King bin ich prinzipiell immer zu haben und freue mich schon auf sein neuesten Werk. Wobei ich gelesen habe, dass die Bill Hodges-Reihe darin gespoilert wird
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    WunderlandAlices avatar
    WunderlandAlicevor 5 Monaten
    Meeeeeega Vorfreude.👍😀😀😀
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    misery3103s avatar
    misery3103vor 5 Monaten
    Weil ich Stephen Kings Bücher liebe!
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    Doreen_Klauss avatar
    Doreen_Klausvor 5 Monaten
    Stephen King ist einfach der Meister!
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    MissGoWests avatar
    MissGoWestvor 5 Monaten
    Stephen King ist einfach einer meiner Lieblingsautoren und schafft es immer wieder, mich zu faszinieren, berühren und mir Gänsehaut zu verschaffen.
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    Schnicks avatar
    Schnickvor 5 Monaten
    Das neue Buch eines meiner Lieblingsschriftsteller. Natürlich freue ich mich wie blöde darauf. :-)
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    kleine_welles avatar
    kleine_wellevor 5 Monaten
    Ich freue mich total auf dieses Buch, weil ich die Bücher von Stephen King einfach total liebe. :)
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    nico_kleins avatar
    nico_kleinvor 5 Monaten
    Ein neues Buch von Stephen King?! Dazu brauche ich wohl nichts mehr zu sagen. Ich freue mich einfach auf gute, spannende Unterhaltung auf gewohnt hohem Niveau!
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