Stephen King , Peter Straub Der Talisman

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Inhaltsangabe zu „Der Talisman“ von Stephen King

Die perfekte Mischung aus Fantasy und Horror. Im Vorläufer zu King/Straubs Bestseller "Das Schwarze Haus" begibt sich der zwölfjährige Jack Sawyer auf eine weite, abenteuerliche Reise, in der Idylle und Entsetzen nahe beieinander liegen. Meisterregisseur Steven Spielberg hat sich die Verfilmungsrechte an "Der Talisman" für "DreamWorks" gesichert.

Diese Buch habe ich 12 Mal gelesen. Und ich werde es wieder tun.

— cu2n8
cu2n8

Spannend, düster, packend

— Soeren
Soeren

Ein guter Fantasyroman vom Meister der Horrorgeschichten. Sehr zu empfehlen.

— Annemarie_Rupp
Annemarie_Rupp

Eines der besten Bücher von Stephen King.

— Darius_Dreiblum
Darius_Dreiblum

spannende, wenn auch kingmässig eklig-brutal, originelle Geschichte.

— jesso
jesso

Ziemlich gelungen, fesselnd, spannend und die Figuren wachsen im Laufe der Geschichte.

— Ateonia
Ateonia

Einfach nur fesselnd und rundum gelungen. Ein fantastisches Abenteuer!

— Flagg86
Flagg86

Wieder einmal ein Hörbuch, das mich außerordentlich begeistert hat. Über 31 Stunden Hörgenuss vom Feinsten - ich vergebe hier 11/10 Punkte: http://sunsys-blog.blogspot.de/2013/02/ausgehort-der-talisman-stephen-king.html

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Der 12-jährige Jack rettet seine Mutter und damit zwei Welten

    Der Talisman
    cu2n8

    cu2n8

    11. September 2017 um 15:04

    Was dieser kleine Mann auf sich nimmt um die zu retten, die er liebt, ist bewundernswert. Ein modernes Märchen mit einer Königin (Lily C. Sawyer), einem Helden (Jack), einer guten Fee (Speedy Parker), einem Bösewicht (Morgan Sloat) und vielen anderen. Und (fast) alle in doppelter Ausführung!

  • Erst Fantasy, dann Horror

    Der Talisman
    MellisBuchleben

    MellisBuchleben

    21. August 2017 um 15:02

    Bis zur Hälfte des Buches würde ich es ins Genre Fantasy einordnen, dann eher in die Sparte Horror. Das Buch zeichnet sich durch eine bildhafte Sprache und bizarre Gestalten und Wesen aus, denen Jack auf seiner Reise begegnet.Jack ist mir als Charakter sehr sympathisch. Die beiden Welten, in denen die Geschichte spielt, sind extrem gegensätzlich, was die Autoren gut dargestellt haben. Die vielen kurzen Kapitel haben mir die Lektüre erleichtert, so dass ich das doch ziemlich dicke Buch relativ schnell innerhalb von sechs Tagen durchgelesen hatte. Es ist spannend geschrieben und weist kaum Längen auf. Mich konnte das Buch begeistern, trotzdem hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Deshalb gibt es von mir für dieses Werk vier Herzen.

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  • Spannend, düster, packend

    Der Talisman
    Soeren

    Soeren

    07. August 2017 um 20:29

    Zu Beginn des Buches ist es noch deutlich(er) zu merken, dass da zwei Autoren am Werk waren. Doch im Laufe der Geschichte verschmelzen beide Schreibweisen zu einer einzigen zusammen. Dies macht das ohnehin schon sehr spannende Buch noch interessanter und lesenswerter. Die Reise, die Jack und sein Freund in "Der Talisman" unternehmen, ist enorm abwechslungsreich. Schon allein dadurch, dass sie in zwei Welten spielt.

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  • Sehr guter Fantasyroman mit Gruselanteilen

    Der Talisman
    Annemarie_Rupp

    Annemarie_Rupp

    20. July 2017 um 10:19

    Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich „Der Talisman“ von Stephen King und Peter Straub zuerst gelesen habe. Mittlerweile habe ich diesen sehr guten Roman schon das fünfte Mal verschlungen und jedes Mal bin ich wieder davon fasziniert, wie spannend die Geschichte geschrieben ist. Es geht um einen zwölfjährigen Jungen, der die Vereinigten Staaten durchquert, um das Leben seiner todkranken Mutter zu retten. Dazu muss er Teilstücke seines Weges in einer Parallelwelt „Der Region“ bewältigen. Und sowohl in der unsrigen Welt als auch in der Gegenwelt warten teils fantastische, teils reale, aber immer bösartige Gegner auf ihn. Sehr zu empfehlen. Ein Superbuch.

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  • Immer wieder spannend zu lesen

    Der Talisman
    Darius_Dreiblum

    Darius_Dreiblum

    13. July 2017 um 19:38

    Der Talismann handelt von einem zwölfjährigen Jungen, der die Vereinigten Staaten durchquert, um das Leben seiner krebskranken Mutter zu retten. Dazu muss er Teilstücke seines Weges in einer Parallelwelt „Der Region“ bewältigen. Und sowohl in der unsrigen Welt als auch in der Gegenwelt warten teils fantastische, teils reale, aber immer bösartige Gegner auf ihn. Ich  habe „Der Talisman“ von Stephen King und Peter Straub schon mehrfach gelesen. Jedes Mal bin ich wieder davon fasziniert, wie spannend die Geschichte geschrieben ist und was für fantastische Ideen dort enthalten sind. NIcht nur für Horrorfans. Sehr zu empfehlen.

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  • Ein Buch, dass Fantasy und Schrecken vermischt

    Der Talisman
    Selayn

    Selayn

    06. September 2015 um 13:56

    "Der Talisman" von Stephen King und Peter Straub ist ein Buch, dass besonders Jugendliche, die gerne etwas Schreck erleben möchten, anspricht.  Jack Sawyer/Jason DeLoessian erlebt auf der Reise zwischen den Welten Abenteuer, die ihm zeigen lassen, dass man manchmal über seine Grenzen hinauswachsen muss, um sein Ziel zu erreichen. Sein Ziel: Das Leben seiner Mutter und das der Königin aus der Region zu retten.  Meine Meinung: Ein großartiges Buch, dass -auch wenn es in den 1900ern geschrieben wurde- für Jugendliche perfekt zum lesen ist. Wenn sie ein bisschen was vertragen können ;). Mir hat es richtig gut gefallen und würde es auch weiterempfehlen.

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  • Travelin' Jack

    Der Talisman
    dasPepperchen

    dasPepperchen

    18. January 2015 um 23:55

    Um seine sterbenskranke Mutter zu retten nimmt sich der Junge Jack  einer sehr wichtigen Aufgabe an: Er soll den Talisman finden und ihn aus den Gefilden des schwarzen Hotels befreien. Um diese Aufgabe zu meistern, muss er nicht nur einen sehr langen Weg durch diese Welt beschreiten, sondern auch durch die Territorien, einer Art Zwischenwelt, reisen. In beiden Welten gibt es Feinde, die ihm die Suche zur Hölle machen und nur wenige Freunde, die ihm versuchen zu helfen. Bald schon ist "Travelin' Jack" gezwungen von einer Welt in die andere zu flippen, nur um von einer Gefahr in die nächste zu gelangen, denn das Grauen scheint überall zu warten.    Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, ist es mir anfangs, ehrlich gesagt, ziemlich schwer gefallen mich auf diese komplexe Geschichte einzulassen. Es schien alles so verwirrend und fremd. Und aufeinmal war ich mitten drin. Der Junge ist mir so richtig ans Herz gewachsen. Wolf auch. Dann gab es Stellen, die mich sehr traurig und nachdenklich gestimmt, aber auch so einige, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Dem Ende habe ich bis zum Schluss entgegengefiebert, da bei King nicht immer alles ein gutes Ende hat. (Wer schonmal einen King gelesen hat, weiß sicher genau was ich meine.)    Der Schreibstil ist, wie beschrieben, sehr komplex. Oder eher gesagt die Handlung. Doch wer sich auf diese Geschichte einlassen will, wird sich schnell einfinden und dann liest es sich einfach weg. Auch Figuren und Orte sind liebenswert, beziehungsweise schaurig schön. Die Twinner, die Territorien, das schwarze Hotel.    Fazit: Wer komplexe Handlungen liebt und sich darauf einlassen will, für den ist der Talisman perfekt. King und Straub haben hier ein Meisterwerk vollbracht.    Der Talisman ist nicht nur eines meiner Lieblingsbücher, es ist DAS Lieblingsbuch. Ein Buch, das ich immer wieder lesen möchte.

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  • Großartig !

    Der Talisman
    Dirk_Arnicke

    Dirk_Arnicke

    07. October 2013 um 11:30

    Dieses Gemeinschaftswerk von King und Straub gehört zu meinen liebsten Büchern. Die Reise des 12-jährigen Jack auf der Suche nach einem magischen Talisman, während der er permanent zwischen unserer Welt und einer Parallelwelt - den sogenannten Territorien - hin- und herwechselt, hat mich damals völlig in ihren Bann gezogen. Ich hatte damals und habe bis heute kein vergleichbares Buch gelesen. Ein Jugendroman, ein Märchen, ein Fantasybuch ? Ja, ja und ja.

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  • ~ Weltenreise ~

    Der Talisman
    ShadowOfBlue

    ShadowOfBlue

    15. August 2013 um 23:57

    Es gibt Bücher, die verblassen im Laufe der Jahre, manche aber verfolgen einen das ganze Leben lang. Gerade in meiner Jugend habe ich viele Bücher gelesen, die in die zweite Kategorie fallen, dennoch habe ich oftmals nur Fragmente im Kopf, einzelne Bilder die sich in die Tiefen meiner Erinnerung gegraben haben. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Man liest die betreffenden Bücher erneut um die Erinnerung aufzufrischen oder man gibt sich mit den Brocken zufrieden, die einem geblieben sind. Einmal erst habe ich zu einem Roman ein zweites Mal gegriffen, da mir dieser bei einem Umzug in die Hände gefallen ist - eine Enttäuschung war es nicht, aber die Spannung geht ein wenig verloren weil man eben manche Hintergründe direkt kennt und eben weiß, was an manchen Stellen geschehen wird. Auch wenn ich mich nicht restlos für die Idee des Zweitlesens begeistern konnte, so habe ich es dennoch erneut versucht, denn die Bilder von dem Jungen, der zwischen den Welten hin- und herflippt, kamen mir über die Jahre immer wieder in den Sinn, jedoch blieb die restliche Story weiterhin verschleiert für mich. In einem schwachen Moment leistete ich mir dann also eine neuere Ausgabe von der Gemeinschaftsproduktion Der Talisman von Stephen King und Peter Straub. Beide Autoren sind Fachmänner in Sachen Horrorromane, Der Talisman hingegen ist eher in der Fantasy-Schiene einzuordnen. Ähnlich wie in Kings Reihe um den Dunklen Turm wird auch hier das Motiv von mehreren miteinander verknüpften Welten aufgegriffen, mit dem Unterschied, dass Der Talisman immer wieder zwischen diesen Welten hin- und herspringt. Ausgangspunkt der Geschichte ist der Teenager Jack Sawyer, 12 Jahre alt und mit seiner Mutter auf der Flucht vor dem ehemaligen Geschäftspartner seines verstorbenen Vaters. Seine Mutter ist krank, das merkt Jack, und Onkel Morgan möchte die Geschäfte ganz an sich reißen und verhindern, dass Jack sein Erbteil zufallen könnte. Die Flucht verschlägt Jack und seine Mutter an die Küste New Hampshires, wo Jacks Befürchtungen immer konkreter werden. Diese werden noch verstärkt durch zunehmende Tagträume, die immer mehr mit der Realität verschmelzen.In einem angrenzenden Vergnügungspark macht Jack Bekanntschaft mit Speedy Parker, dem dortigen Hausmeister. Sofort kommt er ihm seltsam vertraut vor, in seiner Gegenwart fühlt Jack sich plötzlich von seinen Problemen und Sorgen befreit. Schnell entsteht eine besondere Verbindung zwischen den Beiden und Speedy eröffnet Jack, dass es mehr als nur diese Welt gibt und zeigt ihm, wie er die Welt wechseln kann und in die "Territorien" gelangt. Doch damit verbunden ist auch eine Aufgabe für Jack - er muss die dortige Königin retten, die im Sterben liegt - eine Doppelbelastung, denn sie ist der Twinner seiner Mutter. Nur, wenn er den Talisman, der in Point Venuti an der Westküste der USA zu finden ist holt, kann er seine Mutter und die Königin retten. So macht sich ein 12-jähriger Junge alleine auf den Weg quer durch die USA und wieder zurück auf eine gefährliche Reise zwischen den Welten, bei der er nicht nur auf ihm gut gesinnte Menschen und Gestalten trifft. Tiefer ins Detail möchte ich vorerst nicht gehen, doch in Zusammenhang mit meinen Erinnerungen und Eindrücken werde ich sicherlich noch den einen oder anderen Handlungsstrang aufgreifen ohne zu viel verraten zu wollen. Eindrücke Es ist schon erstaunlich, wie sehr einen die Erinnerung teils trügen kann und wie klar man manches im Gegenzug noch vor Augen hat. Während mir der Anfang des Buches noch sehr vertraut war, so wirkte mir der Aufbruch von Jack auf seine Reise quer durchs Land äußerst fremd. Ein 12-jähriger Junge, der fast ohne mit der Wimper zu zucken ein solches Abenteuer auf sich nimmt, ist allerdings so oder so extrem beeindruckend. In Jack zeigen King und Straub zugleich Stärke als auch Schwäche, sie haben also keinen Übermenschen erschaffen, sondern das Kind bewahrt - wenn auch ein wirklich besonderes Kind, was auch seinen Reisebekanntschaften nicht unerkannt bleibt. Mal in unserer Welt, mal in den Territorien trifft Jack auf viele Menschen und Kreaturen, die für uns zwar abstrakt wirken mögen, aber von King und Straub äußerst klar beschrieben sind. So fällt es dem Leser leicht, ein klares Bild sowohl der Umgebung als auch der Charaktere zu entwickeln. Man lernt nicht nur Jack zu mögen, sondern auch seine zwischenzeitlichen Begleiter, man entwickelt Abneigungen, gar Hass, gegen seine Widersacher, die mit allen Wegen versuchen seine Mission zum Scheitern zu bringen. Ganz besonders ins Herz wird man die Figur von "Wolf" schließen, einer Art Werwolf, der durch seine naive Gutmütigkeit begeistern kann. An ihm sieht man als Leser nur zu deutlich die Unterschiede zwischen den Welten, die Nachteile unserer modernen und technisch entwickelten Welt gegenüber den primitiven Territorien. Während für uns alltägliche Dinge wie z.B. Autos auf Wolf bedrohlich wirken, so zeigen sich die Territorien zwar als eher rückständig, aber glücklich. Ein kleiner Seitenhieb von Kritik an der Industrialisierung? Falls ja, dezent genug um nicht politisch zu wirken. Die dunklen Seiten dafür fallen in den Territorien um so beängstigender aus, Gewalt wirkt subtiler, Bösewichte und deren Handlanger gehen oft einher mit Mutationen. Die Unterschiede zwischen Gut und Böse sind in den Territorien einfach wesentlich deutlicher erkennbar als in unserer Welt, wo man rein äußerlich keine Schlüsse auf die Gesinnung der Menschen ziehen kann.Während die ersten Seiten für mich noch etwas beschwerlich daherkamen, möglicherweise aber auch bedingt durch mein Vorwissen, so wird man darauf doch schnell mit in die Geschichte reingerissen, man hofft und bangt mit Jack und seinen Gefährten und mag das Buch kaum mehr aus den Händen legen. Eine Pause einzulegen wird sicherlich durch die nicht all zu langen Kapitel mit reichlich Absätzen begünstigt, die einzelnen Kapitel bieten jedoch oftmals einen extremen Spannungsbogen, der einen wissen lassen möchte, wie es denn nun weitergeht. Trotz der annähernd 1000 Seiten im Taschenbuchformat nähert man sich mit schnellen Schritten dem Ende, welches man je näher man ihm kommt immer weiter wegwünscht. Trotz, oder vielleicht auch gerade wegen manch tragischer Wendung in der Geschichte bleibt nicht nur die Lesefreude erhalten, sondern auch die Hoffnung auf ein gutes Ende. Es ist aber nicht alles Gold, was glänzt. An der Geschichte an sich kann ich auch bei genauem Hinschauen nichts finden, was ich kritisieren möchte, das Buch an sich bzw. die Übersetzung lässt allerdings stark zu wünschen übrig. Nicht nur, dass man sich grammatikalisch nicht einigen konnte, ob man nun "Die Territorien" als Eigenname nutzt, oder ob man den Artikel im Zusammenhang anpasst. Gerade über diesen Punkt stolpert man immer wieder im Buch, kommt ins Stocken und muss ab und an ein zweites Mal drüberlesen, aber auch hin und wieder andere Grammatikfehler oder gar fehlende Wörter hemmen des Lesefluss. In diesem Fall hat sich der Heyne-Verlag leider nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Dass Fehler passieren können und im Einzelfall auch dürfen will ich nicht in Frage stellen, aber in der vorliegenden Menge und Häufung ist es schon peinlich. Leider fallen mir solche Sachen aber auch immer wieder ins Auge und gerade bei wiederholt auftretenden Fehlern wird man dafür natürlich noch mehr sensibilisiert. Dies wird auch dadurch noch forciert, dass sprachlich die eine oder andere Herausforderung auf den Leser wartet. Bandwurmsätze, wie sie manch einer eher aus Anwaltsschreiben oder meinen Niederschriften kennen wird, sind keine Seltenheit - wenn man nicht aufpasst hat man am Ende des Satzes bereits wieder den Anfang vergessen - und wenn in einem solchen Satzkonstrukt noch ein Fehler ins Auge springt, dann hat man als Leser schon verloren und kann von vorne beginnen...Wie weiter oben schon geschrieben vermitteln King und Straub ein sehr klares Bild von den Romanfiguren als auch den Schauplätzen, aber auch von der Brutalität und Grausamkeit, die im Laufe der Geschichte aufkommt. So muss ich doch sagen, dass zartbesaitete Leser besser nicht zu dem Buch greifen sollten, zählen diese wohl aber auch eher weniger zur Zielgruppe der beiden Autoren. Ich selber bin schon recht hart im Nehmen, meine Ekelschwelle liegt doch relativ hoch, doch auch ich musste bei mancher Schilderung ein leicht angewidertes Gesicht ziehen. Neben Ekel werden aber auch eine Vielzahl anderer Gefühle geweckt, von Symphatie über Mitleid bis hin zu echter Trauer, aber auch Erstaunen, Entsetzen und vieles mehr. King und Straub schaffen es, dass der Leser auf eine ganz besondere Weise nicht nur mitgerissen, sondern auch berührt wird. Trotz alledem schaffen die beiden es auch, eine gewisse Portion Humor mit einzuarbeiten. Keine richtigen Lacher, aber gerade durch die Unterschiede der Welten, die verschiedenen Sichtweisen und Kenntnisse der Figuren, kommen immer wieder Situationen zu Stande, die dem Leser zumindest ein herzliches Lächeln abgewinnen. Fazit Man kann es sich schon fast denken, es bleibt nichts anderes übrig als 5 Sterne zu vergeben. Zwar mindern die Grammatik- und Rechtschreibfehler ein wenig das Lesevergnügen, aber daran ist die Vorlage von King und Straub nun wirklich nicht schuld. Wer kann, sollte also nicht unbedingt zu der mir vorliegenden Version greifen und hat damit vielleicht ein wenig mehr Glück. Eine Leseempfehlung kann ich für alle Freunde von spannenden, abwechslungsreichen und phantastischen Geschichten aussprechen, die vor deutlich geschilderter Brutalität nicht zurückschrecken. Es ist, trotz des Genres, sicherlich keine leichte Kost, aber auch nicht besonders tiefgründig. Eine Geschichte, die fasziniert, mit rundum gelungenen Charakteren, großen Gefühlen aller Art, die trotz ihrer 1000 Seiten viel zu schnell vorbei ist. Eine Geschichte voller Mut, Leid, Freundschaft, Verzweiflung, Kampfgeist, die Geschichte eines Jungen, der zum Mann wird und trotzdem Kind bleibt. Nicht umsonst gibt es, wie ich jetzt erst erfahren habe, eine Fortsetzung von Jacks Geschichte. Diese jedoch spielt wesentlich später, so dass ich nicht sicher bin, ob ich auch dazu greifen werden. Für mich bleibt klar - ich habe das Buch zumindest früher schonmal begonnen, habe es nun mindestens zum ersten Mal zu Ende gebracht und würde auch zukünftig nicht davor scheuen es ein drittes Mal in die Hand zu nehmen und das will etwas bedeuten. Wer sich von der Geschichte angesprochen fühlt, dem kann ich nur raten: Lesen!

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  • Rezension zu der Talisman

    Der Talisman
    janinak

    janinak

    22. May 2013 um 18:28

    Gleich zu Anfang muss ich anmerken, dass Stephen King mein absoluter Lieblingsautor ist. Ich habe jedes Buch von ihm verschlungen und liebe seine Schreibweise. Bis jetzt. Heute morgen habe ich die letzten Seiten von dem Talisman gelesen und bin enttäuscht. Ich fand die Geschichte viel zu langatmig (was mich bei King eigentlich nie stört, weil es auf gewisse Weise angenehm ist). Ich konnte mich nicht in die Territorien "reinfühlen", weil sie viel zu wenig vorkamen. Kaum war Jack da, war er auch schon wieder verschwunden. Die Szenen im Oatley Tap...viel zu lang. Die Geschichte mit Wolf und vorallem die Geschichte in Gardeners Heim hat mich dann doch für kurze Zeit gefesselt. Starke Charaktere; Wahnsinn, den man fühlen konnte. Aber nachdem das vorbei war, dehnte sich der Kaugummi erneut. Es waren, meiner Meinung nach, viel zu unwichtige Details dabei. Die Kreaturen im Veheerten Land fand ich dennoch sehr gut beschrieben. Das Ende, wie schon jemand geschrieben hat: man wusste bereits wie es ausgehen würde. Es war zu schnell, zu lieblos geschrieben. Dennoch mochte ich Jack. Und die Geschichte hatte seine Höhen (wenn auch nur sehr wenige). Würde ich die Fortsetzung lesen? Ja. Aber nur um der Geschichte um Jack Sawyer noch eine zweite Chance zu geben. Obwohl ich mir von dem Klappentext der Geschichte sehr viel versprochen habe: der schlechteste King, den ich bis jetzt gelesen habe. Leider.

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  • Rezension zu "Der Talisman" von Stephen King

    Der Talisman
    TabeaLesewurm

    TabeaLesewurm

    12. November 2012 um 14:13

    Der Talisman, auch hier ein altervertrautes Werk dessen Inhalt oft genug benannt wurde, dass ich dies überspringe und zu meinen Eindrücken und Leseerlebnis komme: Stephen King, ein Meister der Bücher, darüber besteht keine Frage, der Talisman, ist vielleicht in dieser zusammensetzung der Schriftsteller etwas ungewöhnlicher, oder auch nicht? Wir alle wissen, der Gute Kind, neigt manchmal zu langwierigen Erzählungen aaaaaaaber, er ist so ziemlich der Einzige, den ich trotzdem dann weiter "Lese" und nicht überblätter. Der Talisman ist ein solches Gemisch zwischen Fantasie und Real, das es einem am Anfang etwas verwirrt aber das macht nichts. Jedoch, den Geistigen Sprung der Herren Autoren vom kleinen 6 Jährigen bis 13 wars? Meine ich, irgendwie habe ich den in dem Buch nicht mitbekommen. Zack war er einfach statt 6 13, weil ihn das andere Land älter machte? Oder war er kurz darin gewandert und eben älter geworden und später aber nicht mehr? Das ist der einzige Punkt dem ich nicht folgen kann. Man möge mich aufklären wenn ich etwas überlesen haben sollte. Passiert ja auch mal. Ansonsten eine umfassende Geschichte, die uns wieder mit dem Allerweltlichen in einer fantastischen Welt konfrontiert. Ich denke immer wieder, warum lese ich Stephen Kings Bücher? Und am Ende habe ich oft das Gefühl Jahre damit verbracht zu haben, ... weil es seine Kunst ist, einen darin einzusperren und nicht mehr raus zu lassen. Das er Oberflächlich so harmlos schreibt, das es in der Psyche hängen bleibt. Rezessionen bei ihm fallen mir oft sehr schwer. So kann ich hier nur sagen, ein sehr gutes Buch von ihm, das mich wieder festgehalten hat. Aber 1xlesen reicht

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  • Rezension zu "Der Talisman" von Stephen King

    Der Talisman
    vormi

    vormi

    12. January 2012 um 11:03

    Inhalt - Der zwölfjährige Halbwaise Jack Sawyer ist verzweifelt: seine Mutter, Schauspielerin und B-Movie-"Königin" der 60er-Jahre, hat Krebs und liegt bereits im Sterben. Auf der Flucht vor Morgan Sloat, dem ehemaligen Geschäftspartner seines vor Jahren bei einem Jagdunfall getöteten Vaters, sind die beiden in einem alten, heruntergekommenen Hotel an der US-Ostküste eingekehrt. In einem nicht weit entfernten Vergnügungspark begegnet Jack wenig später dem geheimnisvollen Speedy Parker, der ihm von der noch viel geheimnisvolleren „Region“ erzählt, einer mystischen Welt jenseits der uns bekannten Realität, in der Magie so selbstverständlich ist wie Technik in unserer Welt. Jack kennt die „Region“ bereits seit frühester Kindheit: sie ist das Land seiner ständigen Tagträume. Durch Speedys Aufklärung und eine Flasche mysteriösen Trankes ("Zaubersaft") entwickelt er die Fähigkeit, nach Belieben mit Hilfe des "Flippens" in die „Region“ überzuwechseln. Sein vor langer Zeit gestorbener „Twinner“ war, wie er nun erfährt, Jason DeLoessian, der Sohn der Königin der „Region“, Laura DeLoessian. Diese leidet – genau wie Jacks Mutter – an einer tödlichen Krankheit und die ganze magische Welt wird von einem bösartigen Feind bedroht, der sich als niemand anderes als der Doppelgänger von Jacks bösem „Onkel“ Morgan Sloat entpuppt, der ihn und seine Mutter in der normalen Welt jagt. Jacks Aufgabe ist es nun, in den Westen der „Region“ zu reisen und dort nach dem magischen Talisman zu suchen, mit dessen Hilfe er seine Mutter und auch die Königin heilen kann. Hilfe erhält er von unerwarteter Seite, so wird er für einige Zeit von einem freundlichen und treuen Werwolf begleitet. Aber Sloat und dessen Schergen haben längst bemerkt, dass jemand versucht, ihre finsteren Pläne zu vereiteln, und bevor Jack recht weiß, wie ihm geschieht, wird er in eine Auseinandersetzung hineingezogen, die schon lange vor seiner Geburt begonnen hat und in der es um nicht weniger als das Schicksal der beiden Welten geht, in denen er lebt. Ich hatte etwas Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen. Aber als ich mich dann darauf einlassen konnte, fand ich das Buch klasse und konnte es kaum aus der Hand legen. Man leidet sehr mit Jack und mit seiner großen und unheimlichen Aufgabe mit.

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  • Rezension zu "Der Talisman" von Peter Straub

    Der Talisman
    -nicole-

    -nicole-

    15. August 2011 um 14:08

    Der zwölfjährige Jack Sawyer ist zusammen mit seiner Mutter Lily nach New Hampshire gereist. Dort merkt er bald, das seine Mutter todkrank ist. Am Arcadia Beach freundet er sich mit einem älteren Mann names "Speedy" Parker an, der ihn schon bald in ein Geheimnis einweiht und ihm eine andere Welt zeigt: die Territorien. Um seine Mutter zu retten, muss Jack sich auf eine lange Reise machen und sich auf die Suche nach einem geheimnisvollen Gegenstand begeben, der beiden Welten das Heil zurückbringt: dem Talisman. Diese führt in quer durch die Vereinigten Staaten bis hin nach Kalifornien, aber auch quer durch die Territorien, der bizarren Gegenwelt. In beiden Welten muss Jack vielen Gefahren überwinden, wo in manchmal nur das "Flippen" rettet: der Sprung in die jeweils andere Welt... Ein gelungenes Werk von Stephen King und Peter Straub. Die Hauptfigur ist der zwölfjährige Jack Sawyer, der sich auf eine abenteuerliche Reise begibt, um den Talisman zu finden. Ein Fantasy/Horror-Roman, der unheimlich gut gelungen ist und mich überrascht hat. Sehr spannend und für Fans dieses Genre auf jeden Fall empfehlenswert. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung "Das schwarze Haus", das ich nun lesen werde. 5 Sterne von mir!

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  • Rezension zu "Der Talisman" von Stephen King

    Der Talisman
    metalmueller1807

    metalmueller1807

    10. August 2011 um 06:28

    "Der Talisman" ist eine Zusammenarbeit von Stephen King, den ich immer toll fand, und Peter Straub, den ich ehrlich gesagt überhaupt nicht kenne... Das Buch enthält sowohl Horror- als auch Fantasy-Elemente und ist sehr spannend geschrieben. Ich bin mal gespannt auf den zweiten Teil, den es ja auch schon gibt ("Das schwarze Haus")!

  • Rezension zu "Der Talisman" von Stephen King

    Der Talisman
    gabi_kunze

    gabi_kunze

    30. January 2011 um 18:15

    Man versetzt sich gleich beim ersten Kapitel in die Region,
    und wird Zeuge wie ein kleiner Junge über sich hinauswächst,
    und auf Freundschaft und Liebe baut.
    Ein super gelungendes Werk zweier Meister

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