Stephen King Die Arena

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Inhaltsangabe zu „Die Arena“ von Stephen King

Wenn kein Gesetz mehr gilt, zählt nur der Kampf ums nackte Überleben...
Mit „Die Arena” legt Stephen King ein faszinierendes neues Monumentalwerk vor – seinen umfangreichsten und fesselndsten Roman seit „The Stand – Das letzte Gefecht”. Urplötzlich stülpt sich eines Tages wie eine unsichtbare Kuppel ein undurchdringliches Kraftfeld über Chester’s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von ihrer Umwelt abgeschnitten. Und auf einmal gilt kein herkömmliches Gesetz mehr ...
(5 mp3-CDs, Laufzeit: 41h 10)

Es ist durchaus ein sehr interessantes Gedankenspiel, das Stpehen King mit „Die Arena“ dem Leser bietet.

— Flaventus

Behebiger Anfang, ganz starker Mittelteil, schwaches Ende

— wilco96

Das Buch ist wesentlich besser als die Serie, aber manchmal etwas langatmig dazwischen

— Gabriele246

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  • Ein sehr interessantes Gedankenspiel

    Die Arena

    Flaventus

    17. March 2018 um 09:27

    Ob Stephen King jemals „Die Wand“ von Marlen Haushofer gelesen hat? Immerhin war das Buch der deutschen Autorin auch weltweit ein Erfolg. Zumindest mich hat die Handlung sofort an dieses Buch erinnert. Eine unsichtbare Barriere, die plötzlich auftaucht, nur dass in „Die Arena“ nicht eine Einzelperson, sondern gleich eine us-amerikanische Kleinstadt von der Außenwelt abgeschnitten wurde.   Lieber ein Ende mit Schrecken? Es gibt noch einen weiteren Unterschied zu „Die Wand„. Wird im deutschsprachigen Roman nicht aufgeklärt, was die Ursache für die Wand ist, gibt Stephen King den Lesern eine Erklärung. Diese kristallisiert sich im letzten Drittel langsam heraus, wobei ich mich gefragt habe: Das macht er nicht wirklich, oder? Das wird doch nicht die Ursache für die Kuppel sein? Ich weiß bis heute nicht, ob ich darüber lachen oder den Kopf schütteln soll, aber immerhin passt das Ende zu Stephen King. Zuerst wird der Leser allerdings ebenso wie die Bewohner von Chester’s Mill damit konfrontiert, dass die Kleinstadt plötzlich und unerwartet von der Außenwelt abgeschnitten wird. Nun, wäre das in einer Kleinstadt passiert, in denen geordnete Verhältnisse vorherrschen, wäre es ein langweiliges Buch geworden. So platziert King wieder außerordentlich viele schräge Charaktere unter die Kuppel, die den Leser fragen lässt: Kann das wirklich sein?   Verrückte Charaktere Wer hätte gedacht, dass ein Donald Trump mal Präsident der USA werden kann? Auch das hätte eine Idee von Stephen King in einem seiner Romane sein können. Und wer weiß, wie viele Kritiker ihm in diesem Fall Realtitäsferne vorgeworfen hätten. So aber ist es ein Gebrauchtwagenhändler, der sich an die Spitze der Stadt aufschwingt und mit recht unorthodoxen Methoden die Macht an sich reißt. Die Fronten zwischen Gut und Böse sind zwar nicht so ausgeprägt wie „The Stand: Das letzte Gefecht", aber dennoch bilden sich zwei Fraktionen, die mehr oder weniger gegeneinander agieren. Allerdings werden die Charaktere in „Die Arena“ bei weitem nicht so detailliert ausgearbeitet wie in „The Stand". Und so wird nicht immer ersichtlich, was die Motivation der Einzelpersonen ist, wenn sie agieren, wie sie agieren, weshalb „Die Arena“ in meinen Augen auch nicht an das Meisterwerk „The Stand“ heranreicht.   Sprecher Wieder ist es David Nathan, der dieses Buch eingesprochen hat. Und wieder kann er über die gesamte Länge des Hörbuchs hinweg eine gleichbleibender Qualität präsentieren. Bei einer reinen Hörzeit von 41 Stunden und 10 Minuten ist das (mal wieder) eine beachtliche Leistung.   Fazit Es ist durchaus ein sehr interessantes Gedankenspiel, das Stpehen King mit „Die Arena“ dem Leser bietet. Wie reagieren die Menschen innerhalb und auch außerhalb der Kuppel auf eine solche Situation? Natürlich ist es teilweise ein wenig überspitzt dargestellt, wie die Menschen reagieren und die ein oder andere Logiklücke lässt sich nicht leugnen. Es hat mich trotzdem Spaß gemacht, mich diesem Gedankenexperiment zu stellen, das sich so anders liest als das eingangs erwähnte Buch von Marlen Haushofer. Auch frage ich mich, ob die Wahl des deutschen Titels nicht sogar zu sehr den Inhalt spoilert – interessant, nicht wahr? Dabei ist es lediglich ein Wort. „Unter der Kuppel“ wäre unverfänglicher gewesen. Diese und weitere Rezensionen finden sich auf meinem Bücherblog.

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  • Wieder mal ist das Buch besser als die TV-Serie

    Die Arena

    Gabriele246

    26. September 2017 um 00:26

    „Die Arena“ war eines jener Bücher, dass ich schon gelesen habe, als noch gar nicht feststand, ob es dazu auch eine TV-Serie geben würde. Da ich dicke Bücher ganz besonders liebe, hat es mich auch deshalb gereizt, nicht nur wegen dem Klappentext (wobei auch dieser alleine schon ausgereicht hätte, damit ich mir das Buch kaufe).Stephen King hat hier wirklich innerhalb der Kuppel eine ganz eigene Welt aufgebaut. Diese eigene Welt hat viele verschiedene Facetten, wobei auch die Personen interessant dargestellt werden. Die Differenzen zwischen den einzelnen Protagonisten machen das Buch erst richtig spannend. Dennoch muss ich zugeben, dass zwischendurch immer wieder Passagen waren, die ich mir kürzer gewünscht hätte. Hier kam doch ein wenig Langeweile zwischendurch auf.Im Allgemeinen muss ich sagen, dass es sich bei „die Arena“ um ein absolut lesenswertes Buch handelt. Ich habe schon viele Werke gelesen, die eine große Anzahl von Protagonisten hatten, oder auch ganz eigene Welten aufbauten. Aber noch selten war für mich eine Fantasiewelt mit derart vielen Personen so gut dargestellt. Auch wer die TV-Serie kennt, sollte sich dieses Buch unbedingt zu Gemüte führen. Wieder einmal so ein Fall, wo das Fernsehen nicht an das Original (das Buch) herankommt.

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  • Die unheimliche Stimmung packt

    Die Arena

    Aglaya

    09. November 2016 um 20:16

    Eine Kleinstadt in Maine wird von einem Moment auf den anderen durch eine unsichtbare Kuppel von der Aussenwelt abgeschnitten. Schon nach kurzer Zeit offenbaren die Bewohner ihr wahres Ich, was in den seltensten Fällen angenehm ist.„Die Arena“ wird aus wechselnder Perspektive erzählt, wobei der Autor Stephen King seinen Schreibstil der jeweiligen Figur anpasst und mal kürzere, einfachere Sätze und viele Schimpfworte, dann wieder komplexe Satzstrukturen und ausgewähltes Vokabular verwendet. Für einige Szenen verwendet er auch ungewohnte Stilmittel wie die direkte Anrede des Lesers, oder er wechselt von der Vergangenheitsform in die Gegenwart.Figuren gibt es zumindest zu Beginn gefühlt unendlich, sodass ich zunächst grosse Mühe hatte, die vielen Namen einer bestimmten Person zuzuordnen. Im Verlauf der Geschichte gelang mir dies dann besser, wobei es auch ständig weniger Figuren gab, die ich mir merken musste. Zudem habe ich mich bei den meisten Toden ehrlich gesagt gefreut, da die Charaktere, bis auf einige Ausnahmen, ziemlich unausstehlich waren. Selten habe ich mir so oft gewünscht, ein Buchcharakter werde endlich abkratzen, wie hier. Damit komme ich gleich zum nächsten Punkt: Stephen King und George R.R. Martin haben – neben ihrem kommerziellen Erfolg – etwas gemeinsam: beide lieben es, ihre Figuren auf möglichst brutale Art abzuschlachten. Wer vor bizarren Unfällen, spritzendem Blut und herumfliegenden Gedärmen zurückschreckt, sollte sich vor „Die Arena“ fernhalten. Aber sensible Leser wissen wohl ohnehin schon, dass Stephen King nicht wirklich ihr Autor ist…Über die Handlung zu schreiben, fällt mir schwer. Eigentlich gibt es gar keine wirkliche Handlung, die Kuppel ist einfach plötzlich da und King reiht Szene an Szene, Anekdote an Anekdote, bis alles überstanden ist. Das führt stellenweise zu einigen Längen, besonders der Anfang gestaltet sich recht zäh, bis die Sache ins Rollen kommt. Dennoch blieb die Geschichte für mich bis zum Schluss spannend, da ich doch herausfinden wollte, ob ich mit meiner anfänglichen Prognose über die Überlebenden recht hatte. Wie bei King üblich lebt aber auch „Die Arena“ in erster Linie nicht vor der Handlung, sondern von der beklemmenden Stimmung, die King auch hier wieder meisterhaft rüberbringt.Der Sprecher David Nathan, der vielen wohl aus Synchronsprecher von Johnny Depp oder Christian Bale bekannt, konnte mich wieder einmal überzeugen. Er schafft es gekonnt, die unheimliche Stimmung, die sich immer wieder emporschaukelt, rüberzubringen. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass er zwischen den einzelnen Szenen eine grössere Pause gemacht hatte, da ich oft zunächst nicht bemerkte, dass die Perspektive gewechselt hat.Mein FazitDie unheimliche Stimmung packt wieder zu – King weiss wie es geht

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