Stephen King Die Arena

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Inhaltsangabe zu „Die Arena“ von Stephen King

Wenn kein Gesetz mehr gilt, zählt nur der Kampf ums nackte Überleben... Mit „Die Arena” legt Stephen King ein faszinierendes neues Monumentalwerk vor - seinen umfangreichsten und fesselndsten Roman seit „The Stand - Das letzte Gefecht”. Urplötzlich stülpt sich eines Tages wie eine unsichtbare Kuppel ein undurchdringliches Kraftfeld über Chester’s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von ihrer Umwelt abgeschnitten. Und auf einmal gilt kein herkömmliches Gesetz mehr ...

..mein erstes Buch von ihm & bestimmt nicht mein letzter. Fand das Buch wirklich toll, obwohl es schon ein ganz schön dicker Schinken ist.

— JuleBebieh

Die Geschichte ist wirklich interessant doch die 1280 Seiten sind teilweise langatmig .

— Celina2407

Wow.. dieses Buch lässt mich sprachlos zurück. Ein absolutes Highlight!

— LiveReadLove

Aufwühlend. Mitreißend. Mein erster King, aber mit Sicherheit nicht mein letzter.

— schokokaramell

Interessante Idee, die spannend umgesetzt wurde. Das Ende war jedoch überraschend seltsam. Habe ich mir anders vorgestellt.

— lebenistmeer

Spannend und vielschichtig.

— The_Mentalist

Ein sehr spannender King. Einen Stern Abzug wegen dem komischen Schluss.

— paschsolo

WOW !! Was King hier geschrieben hat ist vllt. kein Meisterwerk, aber nahe dran...in 4 Tagen durchgelesen...spannend & krass...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Dieses Buch hat mich Stephen King wieder nähergebracht. Habe es sehr gerne gelesen, weitere werden folgen.

— sandina77

Zwei Sterne Abzug, dafür dass ich mir die Mühe gemacht habe 1000 Seiten zu lesen, um dann von diesem Ende enttäuscht zu werden.

— Niggls_

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  • Einzigartig. Grausam. Stephen King!

    Die Arena

    zuendegelesen

    17. January 2018 um 22:17

    MeinungStephen King’s Cover ist gewöhnungsbedürftig. Anfangs mochte ich es eigentlich gar nicht. Mir war der Name zu groß und die Gestaltung irgendwie zu lieblos. Aber beim Lesen musste ich feststellen, dass es eigentlich doch sehr gut passt. Eigentlich passt es sogar Perfekt. Man muss nur wissen, weshalb. Es ist im Nachhinein passend.Chester’s Mill ist eine kleine Stadt. Ich mag diese Stadt sehr. Man hat im Buch vorne eine Kartenübersicht der Stadt – aber man findet sich im Laufe des Buches auch sehr gut ohne zurecht. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so konnte man schon einmal einen ersten Eindruck gewinnen, wo etwas liegt und wie die Entfernungen in etwa sind.Mein Lieblingsort war das Sweetbriar Rose, welches von ‘Rose Twichtell’ geführt wurde.Sie gehörte zu den Hauptcharakteren in dem Buch. Alle Charaktere hatten eine relativ gute Beschreibung mit genug Luft zur Selbstinterpretation. Der eine mehr, der andere weniger. Bei manchen wäre es sowieso überflüssig gewesen.Dieses Buch ist was Personen angeht sehr Komplex, man muss sich auch hier ein wenig erinnern können, wer wer ist. Allerdings gibt es auch hier eine schöne Liste ganz vorn im Buch, wo die wichtigsten drin stehen. Ich habe es gar nicht gebraucht, lediglich einmal durchgelesen so zum Verständnis. Kann aber trotzdem sehr empfehlenswert sein für Leute die sich von komplexen Personenzahlen durcheinanderbringen lassen.Weil das Buch so dick ist, sind ‘Längen’ kaum vermeidbar, aber diese Längen sind fast nicht erwähnenswert, weil sie einfach zu kurz sind und von den darauf folgenden Ereignissen in Vergessenheit geraten.Man wird anfangs leicht ins kalte Wasser geworfen, aber mit der Zeit gibt sich das wieder. Man muss in jedem Buch seine Position erst einmal finden.Was ich auch mehr als gut fand, war die Tatsache, dass Stephen King in jedem Kapitel aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben hat. So hat man einen Eindruck darüber gewinnen können, wie die einzelnen Personen denken, fühlen und Dinge, die um sie herum geschehen, wahrnehmen. Übrigens ist die Art, wie King schreibt, sehr eindrucksvoll. Das verstärkt alles zusätzlich.Bewertung5 von 5 Sternen.FazitDas Buch ist für jeden Stephen King Fan genau das richtige! Oder für jene, die es werden wollen. Jeder, der sich absolut an die Grenzen menschlicher Grausamkeit wagen möchte oder vor nichts zurückschreckt.Eine ganz klare Kaufempfehlung ohne Wenn und Aber.

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  • absolut lesenswert

    Die Arena

    Powerschnute

    29. December 2017 um 10:22

    Mit knappen 1300 Seiten ist das Buch ein echter Wälzer. Ich habe die Serie gesehen, also wusste ich so ungefähr, was mich erwartet, aber die Unterschiede zwischen Buch und Serie waren schon einige. King hat hier einfach ein paar tolle Figuren geschrieben und obwohl sich die Handlung gerade mal über eine Woche streckt, passiert einfach wahnsinnig viel. Viele Handlungsstränge laufen parallel bevor sie von King zusammengewoben werden. Schon schnell merkte ich, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Und genauso schnell sind mir einige Figuren ans Herz gewachsen. Der Schrecken des Buches entsteht einzig und allein aus der Grausamkeit der Menschen heraus und man musste als Leser tatenlos zusehen, wie dumme Menschen ohne jegliche Moralvorstellungen Macht bekamen über andere. Gleichzeitig war der größte Antagonist Big Jim Rennie einfach derart unsympathisch und böse, dass ich ihm nicht nur einmal gewünscht habe, sein schwaches Herz würde einfach nur versagen und er würde tot umfallen. Das hätte sicherlich einiges an Problemen von ganz allein gelöst. Aber auch die einfachen Leute waren nicht ohne. King beschreibt hier sehr gut, wie Angst und ungewisse Situationen Angst so derartig vorantreiben, dass gesunder Menschenverstand kurzerhand ausgeschaltet wird. Wer es wagt, weiterhin zu hinterfragen, hat einen schweren Stand. Zu all den Toten des ersten Tages, an dem die Kuppel herunterkam, gesellen sich schnell weitere. Die Ressourcen werden knapp und illegale Geschäfte im Hintergrund treiben diese Knappheit weiter voran. Rennie ist ein größenwahnsinniger, fundamentalistischer, narzistischer Despot, der durch seine Handlanger politische Intrigen spinnt und seine Machtposition ausbaut. Dabei wird schnell klar, dass seine Aussage, er tue alles nur für das Wohl der Stadt, nichts anderes als ein Luftschloss ist. Was Rennie interessiert ist er selbst. Auch sein Sohn spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Tatsächlich leidet Rennie Jr. an schlimmen Kopfschmerzen, die ihn dazu bringen, seine eh schon nicht vorhandenen Moralvorstellungen noch weiter zu ignorieren. Dass er statt ’nur‘ an Migräne an einem Hirntumor leidet, ist dabei am Ende auch keine Überraschung mehr.Das Buch ist meiner Meinung nach unsere Welt in Kleinformat. Die Dynamik zwischen den beiden Stadtoberen Andy Sanders und Big Jim Rennie wurde von King in Anlehnung an Bush und Cheney geschrieben (seiner Aussage nach) und es kommt schnell rüber, dass Andy an sich nicht böse ist, nur einfach wahnsinnig inkompetent und jemand, der das Verlangen hat, allen zu gefallen. Doch neben dem politischen Aspekt befasst King sich auch damit, wie Menschen sich verhalten, wenn die Ressourcen knapp werden. Wenn die Luft knapp wird. Wenn das Ökosystem so dermaßen kaputt ist, dass es den Mensch nicht mehr ernähren kann. Der ScienceFiction-Aspekt ist hier die Kuppel selbst. Dazu möchte ich auch gar nichts verraten, denn es ist interessant, was passiert als der Generator, der die Kuppel erzeugt, gefunden wird. Ein schönes Beispiel dafür, wie wir Menschen die Ameisen unter einem Vergrößerungsglas sind.FazitFür mich ist das Buch eines der besten, die King je geschrieben hat. Es hat alles, um mich als Leser zu unterhalten, zu hinterfragen und emotional in seinen Bann zu ziehen. Bis zum Schluss wird man in Atem gehalten. Bei der Länge des Buches wurde es jedoch nicht einmal langweilig. King wechselt die Perspektiven so geschickt, dass es immer etwas zu sehen gibt. Und manchmal wechselt er so stark, dass man Leser kurzzeitig einen Gesamtüberblick erhält, bevor man wieder auf die einzelnen Dinge gestürzt wird.Absolut lesenswert.

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  • Ich liebe diesen Kerl ♥

    Die Arena

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. June 2017 um 23:04

    Titel: Die ArenaAutor: Stephen KingReihe: -Verlag: HeyneGenre: Horror|ThrillerSeitenanzahl: 1.277"....Das nennt man eine Schnellausbildung, was ? Vierundzwanzig Stunden, plus oder minus. Ist dir klar, dass diese Kids uns jetzt zahlenmäßig überlegen sind ?"Linda dachte schweigend darüber nach."Hitlerjugend", sagte Jackie. "Daran muss ich immer denken. Wahrscheinlich eine Überreaktion, aber ich bete darum, dass diese Sache heute Mittag beendet ist, damit ich mir das nicht erleben muss.""Ich kann mir Peter Randolph nicht recht als Adolf Hitler vorstellen.""Ich auch nicht. Ich sehe ihn mehr als Hermann Göring. Wenn ich an Hitler denke, stell ich mir Rennie vor."//S.366//Klappentext:Wenn kein Gesetz mehr gilt, zählt nur der Kampf ums nackte Überleben... Mit „Die Arena” legt Stephen King ein faszinierendes neues Monumentalwerk vor - seinen umfangreichsten und fesselndsten Roman seit „The Stand - Das letzte Gefecht”. Urplötzlich stülpt sich eines Tages wie eine unsichtbare Kuppel ein undurchdringliches Kraftfeld über Chester’s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von ihrer Umwelt abgeschnitten. Und auf einmal gilt kein herkömmliches Gesetz mehr ...Meine Meinung:Jackie...das denke ich mir auch, wenn ich an die Figur Jim Rennie denke...wobei es hier natürlich eininge wesentliche Unterschiede gibt..Ich habe es endlich geschafft....nach knapp einem Jahr Unterbrechung konnte ich endlich diesen "Schinken" von King beenden.Leider hatte ich damals das Pech, dass nach Seite 898 Seite 933 oder so kam...mir fehlten so "knapp" vor Schluss doch glatte 30 Seiten :OIrgendwie habe ich es erst jetzt geschafft, mir wieder "Die Arena" zu besorgen...danke an meine geliebte Stadtbücherei, wo ich mir das Buch ausleihen konnte.Also....Irgendwie bin ja etwas geplättet....dieses Ende war doch anders, als wie gedacht...und leider bin ich auch etwas enttäuscht, wie der Grund für die Kuppel so lasch ablief.Dafür, dass King sich so unglaublich viel Mühe in die ganze Geschcihte zuvor gemacht hat, ist ihm das Ende absolut nicht gelungen....mega spannend ja...aber irgendwie auch recht unbefriedigend...Eine Stadt abgeschottet...keiner weiß wieso...und mittendrin ein Tyrann, dem das Wohlergehen der Bewohner scheinbar wichtig ist...aber er verfolgt nur seine eigenen Ziele.Es geht um den Versuch, seinen Alltag trotz der Kuppel weiter normal zu leben, darum, mit den gegebenen Mitteln auch Stationen wie das Krankenhaus vernünftig weiterlaufen zu lassen. Es geht um den Versuch, diese Kuppel verschwinden zu lassen.Ich weiß gerade so gar nicht, wie ich meine Gedanken vernünftig wiedergeben soll, aber ich versuche es mal:Dieses Buch ist spannend, teils aber auch etwas langatmig, schockierend und vor allem...mal wieder genial.Ich mag ansich keine so dicken Bücher und es bisher auch das dickste, was ich in meinem Leben gelesen haben...Wie genial diese Story für mich ist, zeigt mir persönlich schon, in was für einer Zeit ich dieses Buch gelesen habe.... 1.277 Seiten in 4 Tagen...mein Hirn ist fertig...Denn....es sind so unglaublich viele Charaktere, so viele Handlungsstränge und Aktionen, auf die ich mich konzentrieren musste...und nebenbei dann noch auf die Hauptstory achten.Ich finde, dass King hier eine beachtliche Leistung gezeigt hat, denn es gab nie eine Stelle oder einen Charakter, die/den ich nicht kapierte,.Es war mir immer klar, was gerade passierte und warum.Eininge Szenen haben mich so schockiert, dass ich teils das Buch zur Seite legen musste, weil mir übel wurde.Ich will damit sagen, dass King vor allem bei seinen Charakteren eine große Leistung hingelegt hat.Es gibt so eine Masse an Leuten und Beziehungen, die teils sehr wichtig oder zumindestens im Hinterkopf bleiben sollten, weil sie später wieder wichtig sein konnte.Aber einige Personen bohren sich dir unwiderruflich in dein Hirn.So zum Beispiel Jim Rennie und sein Sohn Junior Rennie...zwei absolut perverse und abartige Männer...jeder auf seine eigene, kranke Weise.Aber zugleich finde ich die Charaktere hervorragend ausgearbeitet.Jim & Junior wirken nie überzeichnet und man nimmt ihnen selbst den krankesten Scheiß ab.Ich sag mal Speisekammer...Junior ließ mir echt eine Gänsehaut zuteil werden....aber auch Jim...die Motive, der Hass, die eigene Wahrnehmung war bei beiden einfach nicht in Ordnung...vor allem, was Jim anging...und ich finde die Bezeichnung von Jackie, Jim sei wie Hitler sehr passend...er ist auch so krank auf sein Ziel fixiert, dass ihm jedes Mittel Recht ist und er alles tut, damit er seine Gegner ausschalten kann.Einfach nur krass...Zwei sehr wichtige Charaktere sind Dale, eigentlich nur "Barbie" genannt und Julia.Mir haben diese beiden Personen sehr gut gefallen.Barbie ist ein bescheidener, aber auch ehrgeiziger Mann, der eigentlich nur ein ruhiges Leben führen will...was Junior und daddy natürlich zu verhindern wissen...Mir gefiel seine ruhige und kluge Art. Er ließ sich nicht so vom Eifer des Gefechts mitreißen wie so manch anderer Stadtbewohner & wusste, wie er mit den Leuten umgehen musste (sofern es keine Jim Anhänger waren)Julia ist energisch und kämpft mit jedem (legalen) Recht, um Personen zu retten oder Skandale aufzudecken.Vor allem bei den Gesprächen mit Colonal Cox musste ich immer schmunzeln, weil sie ihn beinahe wahnsinnig machte ;)Ich konnte natürlich noch x weitere Charaktere aufführen...aber das wäre zu mühselig und die allerwichtigsten sind meiner Meinung nach genannt worden.Zum Ende hin gab es ein paar Ereignisse, wo ich King am Liebsten gepackt, geschüttelt & ihn angeschrien hätte..."WIESO ?!"Ich fand diese Ereignisse einfach so unfair und so traurig...aber man ahnte es schon, dass es in dem Sinne nicht für jeden ein Happy End geben würde...Apropop Ende...Nette Idee, wieso, weshalb, warum...und diese ist mir durchaus auch gekommen, aber ich fand es schade, dass diese so schnell abgefertigt wurde...auch wenn es 100 weitere Seiten gekostet hätte...mir hätten mehr Infos echt gefallen.Der Schreibstil ist wieder immer super packend und eingehend.Der Mann ist zum Schreiben geboren worden...♥Aber es gab ein paar Szenen, wo mir der Stil etwas zu eingehend war >.

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  • Die Arena

    Die Arena

    Milkjug

    29. May 2017 um 23:10

    Stephen King schafft es mit schubladengerechten Charakteren und einer fast perfekten Regelmäßigkeit von "Worst-Case-Szenarien" eine unglaublich dichte, packende Spannung zu erzeugen, die alles Andere wettmacht.
    Ich habe das Buch verschlungen!
    Das Ende allerdings ist etwas fragwürdig...

  • Tolle Ideen, schlechtes Ende.

    Die Arena

    Niggls_

    18. May 2017 um 19:12

    King sagte selbst schon, dass er ein Talent dafür hat Geschichten zu beginnen aber Probleme sie zufriedenstellend fertig zu stellen. Das sieht man an diesem Buch ganz gut. Die Charaktere sind super, die Idee mit der Kuppel super interessant und dann ein wirklich bescheuertes Ende...schade...viel Potential verschenkt.

  • Eine Kleinstadt eingesperrt unter einer Kuppel = Ich gefangen in den Zeilen dieses Buches.

    Die Arena

    Mike-Chick

    13. March 2017 um 21:45

    Als ich von der Serie "Under the dome" hörte, dachte ich: "Vielleicht sollte ich das dazugehörige Buch doch mal lesen". Ich tat es und ich bin sehr froh es getan zu haben. Es gibt unglaublich viele Charaktere und jeder einzelne überzeugt. Stephen King ist dafür bekannt, mit Klischees zu spielen, und das macht er meisterhaft. Ich weiß, dass man jemanden nicht zu arg loben sollte, aber zu diesem Buch kann ich nichts negatives sagen. Es raubte mir von Anfang bis Ende den Atem. Lesenswert!!!

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  • King bleibt King!

    Die Arena

    TanjaWinchester

    13. January 2017 um 18:30

    Ganze Rezension: http://buecher-palast.blogspot.de/2017/01/rezension-die-arena-stephen-king.html Meine Meinung: Die Geschichte beginnt damit, dass zu allererst die (un-)wichtigsten Personen vorgestellt werden. Dies spielt zu einem Zeitpunkt ab und zwar, als die Kuppel über die Stadt "geworfen" wird. Viele sterben dabei natürlich, lassen Kinder und Geliebte zurück und keiner kann sich erklären, was genau geschehen ist. Andere Charaktere, die vorgestellt werden, sind mitten im Geschehen - oder auch nicht -, die eigentlich ihren Alltag weiterführen wollen. Seit diesem Tag ist nichts mehr so wie es einmal war.. Einer der Hauptcharaktere ist Dale Barbara, oder auch Barbie genannt. Denn dieser will direkt zu Anfang an das Unerklärliche aufklären. Dabei stößt er aber auf gefährliche, bestialische und unglaubliche Geschehnisse. Und selbst sein Leben läuft am seidenen Faden...Zu aller erst muss ich sagen, dass ich von der Seitenzahl wirklich abgeschreckt war. Ich wollte unbedingt mal ein Stephen King-Buch lesen, aber man findet kaum ein 200-Seiten-Stephen-King-Buch. Und da ich den Titel von der Serie "Under the Dome" kannte, hab ich mir das Buch dann doch auf dem Flohmarkt für ein Schnäppchenpreis geholt - ich meine, falsch machen konnte man ja nichts, zur Not kann man es ja wieder verkaufen. c: In den ersten Seiten war es auch unglaublich schwer rein zu kommen, geschweige denn, sich die Charaktere zu merken und sich zu erinnern, wer denn jetzt tot war und wer mit wem verwandt ist. Dazu gibt es aber glücklicherweise auf den ersten Seiten auch eine Übersicht über die Charaktere, die an dem "Dome Day" in Chester's Mill waren, zu ihnen gehören auch die verstorbenen. Wenn man sich dann rein gelesen hat, ging es wirklich schnell, vor allem da King die Szenerien wirklich spannend aufbaut, sodass man nicht anders kann, als weiter zu lesen (Ich musste mich wirklich oft ermahnen, nicht auf die Seitenzahl zu schauen). Ich bin immer noch sehr stolz auf mich, dass ich tatsächlich so viele Seiten geschafft habe, am Stück auch noch! Das war aber kein Wunder, ich war ja auch 2 Tage lang krank...  So sehr man will, man kann sich von der Geschichte einfach nicht losreißen, auch wenn, wie ich finde, manchmal auch zu viele Details drin gesteckt haben, die man nicht unbedingt wissen musste oder an die man sich nicht mehr erinnerte. Hätte man diese Details weggelassen, dann wäre das Buch um die 200 Seiten kürzer.  Als Einsteiger in King's Bücher finde ich dieses Buch eigentlich auch sehr gut gewählt, denn es wurde sehr stimmig und überhaupt nicht vorhersehbar geschrieben, was mich sehr begeistert, denn das Ende ist alles andere als ich erwartet hatte! Da muss ich aber auch zu sagen, dass ich die Serie nie geschaut habe - sie mir jetzt aber womöglich anschaue, um zu vergleichen, wobei ich mir sicher bin, dass das Buch deutlich besser ist.Mehr möchte ich gar nicht verraten, liest es selber und ihr werdet es nicht bereuen ;)Meine Empfehlung/Fazit: Das Buch ist wirklich nichts für Zwischendurch, man muss der Geschichte schon folgen und vielleicht mal mehr als 40 Seiten am Stück lesen, ansonsten könnte es sein, dass man aus dem Konzept kommt. Und ganz wichtig: Nichts für Sensible Herzchen, denn Brutalität, Gewalt und Blut kommt nicht kurz! Es bekommt dementsprechend 4 von 5 Krönchen!  

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  • Leserunde zu "Asterix der Gallier" von René Goscinny

    Asterix der Gallier

    MissSnorkfraeulein

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ACHTUNG: Dies ist keine Leserunde und man kann hier KEINE Bücher gewinnen! +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++          🌿 Lesemarathon im AsteriX-Style 🌿                                                 (09.09. - 11.09.2016) Passend zum Thema unseres Werwolf Spiels  wollen wir auch diesmal einen LESEMARATHON veranstalten! An diesem Wochenende dreht sich diesmal alles um das Thema ASTERIX :-) ! Die Fragen etc. können einen Asterix Bezug haben, aber es geht hier keinesfalls um die Asterix Bücher. Wenn ihr Asterix Bücher lesen möchtet und dabei gemütlich mit uns quatschen wollt, dann könnt ihr natürlich gerne mitlesen. ABER jedem steht es frei zu wählen, welches Buch er an diesem Wochenende lesen möchte. Krimi, Thriller, Comic etc.  Das ganze findet sozusagen in Kooperation mit unserer Lesechallenge „Zukunft vs. Vergangenheit“ statt, aber ihr seid natürlich alle herzlich eingeladen, einfach so mitzulesen! Wir freuen uns über jeden. :) - auch über Leser, die erst später einsteigen! +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++Was? Wie? Wann? Sinn eines Lesemarathons ist es, sich mal wieder Zeit zu nehmen, möglichst viel zu LESEN – und man kann hier mit anderen plaudern! Um den Austausch anzuregen, werden immer wieder FRAGEN in den Raum geworfen, die beantwortet und diskutiert werden können. Wie viel ihr lest oder schreibt, ist euch selbst überlassen. Jeder Teilnehmer kann (muss aber nicht) sich zu Beginn des Marathons ein ZIEL setzen (klassischerweise Seitenzahlen, aber man kann da auch kreativ sein). Am Ende kann man so ein Fazit ziehen, ob das Ziel erreicht wurde. Ab Freitag (15:00 Uhr) werden immer wieder Fragen (oder Aufgaben gestellt), die man beantworten (bzw. bearbeiten) kann. Der Lesemarathon endet am Sonntag (11.09.) um 24 Uhr. +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++Falls euch Fragen einfallen, könnt ihr sie mir gerne schicken :) Das  „Konzept“ ist gerade noch in Planung!Außerdem könnt ihr eure Fragen auch an:🌿 @BlueSunset🌿  @stebec schicken!  Beide planen dieses Wochenende aktiv mit!+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++Teilnehmer:📌 Stebec [ ❌ 200 Seiten  / 20 Hinkelsteine]- insgesamt: 250 Seiten gelesen- 2 Bücher beendet _______________________________________________________________📌 BlueSunset [ ❌ festgelegtes Ziel: ca. 400 Seiten ]               - 476 Seiten gelesen (19 Hinkelsteine)+ 0 BonusHinkelsteine► 19 Hinkelsteine + Ziel erreicht! 👍🏼_______________________________________________________________📌 MissSnorkfräulein [ ❌ festgelegtes Ziel: 200 Seiten ] - 512 Seiten gelesen (20 Hinkelsteine)- 1 Buch beendet (5 Hinkelsteine)+ 28 weiß/blau*BonusHinkelsteine+ 7 Pflanzen*BonusHinkelsteine► 60 Hinkelsteine + Ziel erreicht! 👍🏼_______________________________________________________________📌 katha_strophe [ ❌ festgelegtes Ziel: 260 Seiten]- 268 Seiten gelesen (10 Hinkelsteine)- 1 Buch beendet (5 Hinkelsteine)+  6 weiß/blau*BonusHinkelsteine+ 4 Pflanzen*BonusHinkelsteine► 25 Hinkelsteine + Ziel erreicht! 👍🏼_______________________________________________________________📌 Knorke [ ❌ festgelegtes Ziel: 400 Seiten]  - 410 Seiten gelesen (16 Hinkelsteine)- 1 Buch beendet (5 Hinkelsteine)+ 1 weiß/blau*BonusHinkelsteine► 22 Hinkelsteine + Ziel erreicht! 👍🏼_______________________________________________________________📌 sternchennagel [❌ festgelegtes Ziel: 100 + Seiten]- 470 Seiten gelesen ( 18 Hinkelsteine)- 1 Buch beendet (5 Hinkelsteine)+ 1 Hinkelstein als 🎁+ 10 Pflanzen*BonusHinkelsteine► 34 Hinkelsteine + Ziel erreicht! 👍🏼 _______________________________________________________________📌 SchCh121 [ ❌ festgelegtes Ziel: 600 Seiten]  - 830 Seiten gelesen (33 Hinkelsteine)- 1 Buch beendet (5 Hinkelsteine)+ 0 Bonushinkelsteine► 38 Hinkelsteine + Ziel erreicht! 👍🏼_______________________________________________________________📌 Vucha [ ❌ festgelegtes Ziel: 300 Seiten ] - 679 gelesene Seiten (27 Hinkelsteine)- 2 Bücher beendet (10 Hinkelsteine)- 1 Hörbuch beendet (3 Hinkelsteine)+ 1 X*BonusHinkelstein+ 16 weiß/blau*BonusHinkelsteine+ 1 DoctorWho*BonusHinkelstein+ 10 Pflanzen*BonusHinkelsteine► 68 Hinkelsteine + Ziel erreicht! 👍🏼_______________________________________________________________📌 Watseka [ ❌ festgelegtes Ziel: 400 Seiten ]_______________________________________________________________📌 mysticcat  [ ❌ festgelegtes Ziel: 400 Seiten] - 433 gelesene Seiten (17 Hinkelsteine)- 2 Bücher beendet (10 Hinkelsteine)- 0 BonusHinkelsteine►  27 Hinkelsteine  + Ziel erreicht! 👍🏼_______________________________________________________________📌 pinucchia [❌ festgelegtes Ziel: 150 Seiten ]- 224 gelesene Seiten (8 Hinkelsteine)- 1 Buch beendet (5 Hinkelsteine)+ 1 X*BonusHinkelstein+ 29 weiß/blau*BonusHinkelsteine+10 Pflanzen*Hinkelsteine► 53 Hinkelsteine + Ziel erreicht! 👍🏼_______________________________________________________________📌 AnnikaLeu  [ ❌ festgelegtes ZIel: ca. 500 Seiten]- 512 gelesene Seiten (20 Hinkelsteine)- 1 Buch beendet (5 Hinkelsteine)+ 1 X*BonusHinkelstein+ 59 weiß/blau*BonusHinkelsteine+ 29 Pflanzen*BonusHinkelsteine► 114 Hinkelsteine + Ziel erreicht! 👍🏼_______________________________________________________________📌 Mitchel06 [ ❌ 400 Seiten  / 4 Hinkelsteine ]+ 4 weiß/blau*BonusHinkelsteine- insgesamt: 100 Seiten gelesen- ? Bücher beendet_______________________________________________________________📌 Lrvtcb [ ❌ festgelegtes Ziel: 300 Seiten ]- 191 gelesene Seiten (7 Hinkelsteine)- 1 Buch beendet (5 Hinkelsteine)+ 0 BonusHinkelsteine► 12 Hinkelsteine _______________________________________________________________

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  • Under the Dome - Das Geheimnis der mysteriösen Glaskuppel

    Die Arena

    Draco_Tenebris

    18. August 2016 um 19:56

    Stellt euch vor, über eurem Heimatort würde sich plötzlich eine gigantische Glaskuppel stülpen, einfach so ohne jeglichen ersichtlichen Grund. Diese Glaskuppel, wer auch immer sie dahin gestellt hat, sorgt dafür dass das absolute Chaos in eurer Stadt ausbricht. Was würdet ihr in dieser Situation tun? Dieses Schicksal widerfährt der Stadt Chester’s Mill. Viel bedeutender als die Fragen „woher kommt das Ding, wer hat das da hingestellt und wieso“ ist allerdings die weitere Frage „wie bekommen wir das Ding nun wieder weg?“ Und diese Vorgehensweise beschreibt Stephen King eindrucksvoll in diesem Roman, der über 1200 Seiten hat. Wie man es von Stephen King kennt, weiß er immer besonders grausam mit gewissen Details und seinen Figuren umzugehen, außerdem liebe ich es dass alles so detailgenau ausgearbeitet und beschrieben ist. Allerdings gab es nur genau drei Charaktere die ich mochte, und zwar Dale „Barbie“ Barbara (dessen ungewöhnlicher Spitzname mich außerordentlich verwirrte), Julia Shumway und Horace der Hund. Alle anderen Figuren waren mir aus unerfindlichen Gründen völlig unsympathisch, da King sie genauso darstellt dass man sie schon beim ersten Mal auftauchen nicht mögen kann. Zum größten Teil ein wirklich hochspannendes Buch, auch wenn es so seine Stellen hatte welche enorm langweilig und mühsam für mich zu lesen war. Für mich gilt auf alle Fälle: Noch mehr Bücher von Stephen King lesen, denn er gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren!

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    • 2
  • Eingesperrt

    Die Arena

    fredhel

    22. July 2016 um 14:06

    Eigentlich gefällt mir der englische Originaltitel "Under the Dome" viel besser als das deutsche "Die Arena", denn es trifft eher den Zustand der amerikanischen Kleinstadt Chester's Mills, über die sich plötzlich eine undurchdringliche durchsichtige Kuppel stülpt.Von außen versucht das Militär fieberhaft die Eingeschlossenen zu befreien, im Inneren jedoch verselbständigen sich die soziologischen und psychologischen Prozesse. Die Situation bringt gleichermaßen das Beste und das Schlechteste in den Menschen zum Vorschein.Die Hauptfigur auf der Seite der Bösen ist der machtgierige Stadtverordnete Big Jim Rennie und seine Anhänger. Er ist der Gebrauchtwagenhändler am Ort. Durch sein undurchschaubares Finanzgebaren und dunkle Einnahmequellen stehen viele Bürger in seiner Schuld, und die Polizei tanzt nach seiner Pfeife.Dale Barbara wird zu seinem Gegenspieler. Er ist ein hochdekorierter ehemaliger Soldat, kampferprobt und intelligent. Der Präsident der Vereinigten Staaten erteilt ihm die Befehlsgewalt über Chester's Mills. Doch unter der Kuppel herrschen andere Gesetze. Big Jim Rennie ist hier das Gesetz. Dale Barbara kann nur eine kleine Anzahl aufrechter Bürger für sich gewinnen und gegen Big Jim antreten und sein dunkles Geheimnis erforschen.Diese Inhaltsangabe ist natürlich sehr, sehr grob, dennoch trifft sie den Kern. Der Charme dieses Buches macht Kings unnachahmliche Erzählgabe aus. Stadt und Leute werden bis ins kleinste Detail beschrieben. Auch wenn es noch so ausführlich ist, nie wird es mir langweilig die Charakterisierungen zu lesen und auf feinste Andeutungen zu achten. Stephen King ist ein Meister der Aussagen zwischen den Zeilen. Seine "Arena" kann mich genauso fesseln wie seine anderen Bücher. Auch wenn es ein dicker Wälzer geworden ist, möchte man eigentlich immer noch weiter lesen, wenn man das Buch beendet hat. 

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  • Spannende Geschichte mit Überlänge

    Die Arena

    yana27

    14. July 2016 um 22:46

    Die Geschichte an sich ist ja keine neue Idee. Eine kleine Stadt wird durch eine Glaskuppel von der Rest der Welt isoliert. So etwas hatte ich schon mal in "Herr der Fliegen" gelesen. Was mich so fasziniert und gleichzeitig erschreckt hat, ist die Skrupellosigkeit, die Jim Rennie - der Diktator- benutzt, um die Bewohner für sich einzunehmen. Da werden Zitate aus der Bibel missbraucht, um seine Vorherrschaft zu rechtfertigen, obwohl er selber Dreck am Stecken hat. Rennie ist es nur Recht, daß die Kuppel noch lange bleibt und ihm von jeglicher gesellschaftlicher Ordnung fernhält. Diese Handhabung erinnerte mich stark an die terroristische Organisation ISIS. Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt warum das Buch "die Arena" heißt und nicht wie in der Originalversion "Under the Dome". Erst gegen Ende des Buches kam die Lösung. Stephen King war der Literaturheld in meiner Jugend. "Es", "Friedhof der Kuscheltiere" und "Sie" bleiben unvergessen. In seinen Anmerkungen am Ende des Buches schrieb King: "Ich  habe versucht, ein Buch zu schreiben, in dem das Gaspedal ständig durchgetreten bleibt" Aber irgendwie hatte ich manchmal das Gefühl, er hatte auf Leerlauf geschaltet. Ich musste mit "Die Arena" etwas kämpfen. Das Buch kam mir irgendwie zäh vor. Ich finde es hat Überlänge und könnte etwas straffer erzählt werden. Stephen King hätte ein paar Seiten weglassen sollen, um schneller ans Ziel zu kommen.

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  • Spannend und mit gewaltigem Showdown

    Die Arena

    rokat

    12. July 2016 um 11:37

    Ohne Vorwarnung stülpt sich eines Tages eine Kuppel über die Kleinstadt Chester’s Mill – völlig undurchdringbar für Menschen, Tiere und Gegenstände, sowie fast undurchdringbar für Wind und Wetter. Das Militär versucht alles, um von ausser durch die Kuppel zu dringen. Währenddessen kommen in der Stadt bei immer mehr Einwohnern die hässlichen Seiten zum Vorschein, Machtkämpfe und Gewalt herrschen vor. Das amerikanische Gesetz gilt nicht mehr, und immer mehr Tote gibt es zu beklagen. Einige wenige Einwohner versuchen, dem entgegenzustehen, und gleichzeitig herauszufinden, was der Grund für diese Kuppel sein könnte.. Stephen Kings Bücher stehe ich etwas zwiegespalten gegenüber. Während ich mich hüte, seine Horrorgeschichten à la „Es“ zu lesen (ich möchte noch schlafen können), liebe ich die Bücher, wo er Unerklärliches geschehen lässt, und dann die Menschen damit umgehen lässt. „The Stand“ gehört noch immer zu meinen Lieblingsbüchern, und auch „Die Arena“ gehört ganz klar in die zweite Kategorie der King-Bücher. Mit fast 1300 Seiten ist „Die Arena“ ebenfalls ein Riesenbuch – und trotzdem habe ich es innerhalb weniger Tage gelesen. Oder noch besser verschlungen. Schon nach wenigen Seiten tritt das unerklärliche Phänomen der Kuppel auf – mit Nebeneffekten die typisch Stephen King sind, und mich immer wieder zum Lachen gebracht haben. Das Lachen ist mir dann schnell vergangen. Wie King es schafft, die hässlichen Seiten der Menschen hervorzubringen, ohne sie zu überspitzt darzustellen, da braucht es keinen Horror, damit man sich ekelt, fürchtet und erschaudert. Der Gedanke setzt sich fest, es könnte tatsächlich so ablaufen würde diese Kuppel auftauchen – es wäre nicht allzu weit hergeholt. Auch die Sprache, derer sich King bedient ist gewaltig. Er schafft es, dass man die Bilder vor sich sieht, die er beschreibt, ob man will oder nicht. Die Spannung, am Anfang eher flach, steigt stetig an, und mündet in einem Showdown, der einen durch die Seiten fliegen lässt, und einfach genial ist. Bildlich habe ich das vor mir gesehen, und ich hätte das Buch nicht mehr aus der Hand legen können, aber das wollte ich ja auch überhaupt nicht. Ob die schlussendliche Erklärung und Auflösung wirklich so viel Sinn macht, sei dahingestellt, aber dieses Buch macht, was ein Buch muss: Bestens unterhalten und einen nach Beendigung der Lektüre nicht mehr sofort loslassen. Fazit: Ein tolles Buch von Stephen King, das verdientermassen 5 Sterne bekommt!

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  • Experiment im Microkosmos

    Die Arena

    Prisha

    25. April 2016 um 18:37

    Stephen King und ich lagen die ersten 100 Seiten auf Kriegsfuß, ich dachte mir nur, wenn das nun so weiter geht, schmeiß ich das Buch gleich in die Ecke. Warum alles so ausführlich. Aber ich habe ihm eine Chance gegeben und im Laufe der nächsten 100 Seiten sind wir dann so auf einen gemeinsamen Nenner gekommen. Ich hatte von der Serie gehört und ich wußte bis dato das Stephen King ein Autor ist mit einer langen Erfolgsgeschichte. Doch nun wollte ich es selbst erlesen und ich finde den Schreibstil gut - wenn man sich erst einmal dran gewöhnt hat. Zum Buch kann ich sagen, das es sich angefühlt hat wie echt. Die Personen sind gut charakterlich gezeichnet und das "Dorfleben" hat er sehr gut eingefangen. Es geht um die Kleinstadt Chester´s Mill in dem vieles wie in 10.000 anderen Städten abläuft. Bis zu diesem Tag, als die Kuppel gefallen ist und Chester´s Mill vom Rest der Welt abriegelt. Kein Durchkommen, kein Entrinnen. Die Bürger sind auf sich gestellt und man kommt weder rein, noch raus. Nach einiger Zeit - nachdem die Stromversorgung und die Nahrungsmittel zu ende gehen - spritzt sich die Lage zu und man erlebt wie eine demokratische Stadt zu einer Diktatur wird. Es kommt zu Ausschreitungen, zur Revolte und vieles mehr. Schaffen die Bürger von Chester´s Mill diese Diktatur abzuschaffen und wieder Kontakt zu der Außenwelt zu bekommen? Stephen King hat hier in einem Mirkokosmos durchauf reale Züge der Wirklichkeit auf . Es wird beänstigend, wenn man dieses vergleicht. Was klar wird, ist, das jeder Bürger in der Verantwortung steht sein bestes für die Gemeinheit zu geben und sich nicht zu beteiligen.

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  • Ein kingsches Epos wie zu seinen besten Zeiten

    Die Arena

    tob82

    24. April 2016 um 19:58

    Eigentlich bin ich schon lange aus meiner "Stephen King-Zeit" raus, aber vor ein paar Monaten habe ich mal wieder "Needful Things" gelesen und das war mal wieder richtig gut. Auf Empfehlung eines Freundes habe ich mir vor kurzem "Die Arena" besorgt. Und das war eine sehr gute Entscheidung ;-) Ich habe schon lange nicht mehr so viel Zeit mit Lesen verbracht; mehrere Stunden am Tag. Das Buch ist ein Monster - hat fast 1300 Seiten - und dennoch gibt es abgesehen vom Beginn (die ersten 100 Seiten fand ich ziemlich zäh. dort wird auf sehr redundante Weise geschildert, wie die Kuppel bei der Entstehung zahlreiche Todesfälle verursacht -> viel zu langatmig und wiederholungsreich. Ich hab für diese 100 Seiten fast genauso lange gebraucht wie für die 1200 Seiten danach und hätte das Buch fast zur Seite gelegt. Das wäre im Nachhinein sehr schade gewesen.) praktisch keine Längen. Die Geschichte ist verdammt fesselnd und die Charakterdarstellungen richtig gut gelungen. Man könnte wohl schon von einem "Epos" sprechen; so viele Personen und Handlungsstränge gibt es. Und wie zu seinen besten Zeiten schafft es King wieder, eigentlich banale Unterhaltungsliteratur (die er selbst auch mal als "literarischen Big Mäc" bezeichnet hat) mit profunden Einblicken in die Abgründe der menschlichen Seele zu verbinden. Zentrale Motive der Geschichte sind Machtausübung und Machtmissbrauch. "Die Arena" ist enthält wenig bis gar keine übernatürlichen Horrorelemente, ist aber voll von "menschlichem" Horror im Rahmen einer Ausnahmesituation. Für mich ein verdammt gutes Buch !PS: warum der Titel? Das Wort "Arena" wird eigentlich nur 1x im Roman erwähnt und erweckt bei mir gänzlich falsche Assoziationen, nämlich nach Rom und Gladiatoren. Warum nicht "Die Kuppel" oder "Unter der Kuppel" nach dem Originaltitel "Under the Dome"?PPS: mir kam da gerade ein - vielleicht absurder - Gedanke: Shakespeares Stücke waren auch "nur" zur Unterhaltung des "Volkes" gedacht. Vielleicht ist King der William Shakespeare unserer Zeit?

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  • Böse und Gut

    Die Arena

    NiWa

    Aus dem Nichts stülpt sich eine unsichtbare Kuppel über die Ortschaft Chester’s Mill und schneidet die Einwohner vom Rest Amerikas ab. Unerklärlicherweise ist sie undurchdringbar, weder Wind noch Wetter können die mysteriöse Barriere überwinden. Und im gleichen Atemzug verlieren nicht nur die Gesetze der Natur an Gültigkeit.Die Einwohner von Chester’s Mill sitzen wie im Aquarium fest. Die merkwürdige Kuppel lässt sich von keiner Seite aus überwinden, und sogar das amerikanische Militär scheitert scheinbar an Befreiungsversuchen.Eigentlich hat Stephen King damit ein Meisterwerk geschaffen. Als Leser verfolgt man das Geschehen aus verschiedensten Perspektiven. Man geht dicht heran und begleitet einzelne Figuren mit ihren großen und kleineren Sorgen, man zoomt noch näher und entdeckt in versteckten Winkeln Geheimnisse, die schockieren oder einem zum Lächeln bringen, oder man zieht sich zurück und lässt seinen Blick über das Gesamtbild von Chester’s Mill schweifen.Während ich mich beim Lesen vor allem für die Hintergründe der Kuppel interessiert habe, haben sich in der Stadt eigene Gesetzmäßigkeiten herausgebildet und die Geschichte wurde zu einer gesellschaftskritischen Darstellung des Kleinstadt-Phänomens. Leider haben mich die beiden Hauptcharaktere um mein Lesevergnügen gebracht, weil sie so gar nicht dem üblichen Geschick des Autors entsprechen und sehr klischeebesetzt wie Himmel und Hölle aufeinandertreffen. Zwischen Stadtrat Big Jim und ehemaligen Militär-Captain Barbara, kurz Barbie genannt, spielt sich der Kampf Gut gegen Böse ab, den ich eher als langweilig empfunden habe.Barbie ist der strahlende Held der Geschichte, der sich zu Beginn hinter seiner Tätigkeit als Diner-Koch verbirgt, sich aber als ehemaliger Soldat entpuppt und sich damit, dank seiner rigorosen Ausbildung und den guten Kontakten zum Militär, als einzige Hoffnung für Chester’s Mill erweist. Hingegen weigert sich der böse Gegenspieler Big Jim, mit seinem Teufelsgrinsen und hinterlistigen Intrigen, das Zepter abzugeben, und hat noch dazu mehr als die Hälfte der Einwohner der Stadt in der Hand.Anhand dieses Kräftemessens wurden mir vor allem die Mechanismen von Diktaturen, wie zum Beispiel das Aufstreben des 3. Reichs, vor Augen geführt. Hier scheint es vor allem wichtig zu sein, dass herrschende Unsicherheit geschürt wird, um politische Situationen zu stärken, wobei natürlich mangelnder Kontakt zur Außenwelt eine dienliche Stütze ist.Jedenfalls habe ich diese beiden Figuren als derart zäh empfunden, dass ich mich immer etwas geärgert habe, wenn ein neues Kapitel aus der Big-Jim- oder Barbie-Perspektive begonnen hat. Es war ermüdend, Big Jims diabolischen Plan zu verfolgen und gleichzeitig hat mich Barbies „Gutmenschlichkeit“ in allen Belangen ebenso zum Gähnen gebracht.Trotzdem darf man die Geschichte in seiner Gesamtheit nicht verachten, denn die ist auf jeden Fall gut gewesen. Es gibt sehr viele spannende Szenen, man schöpft Hoffnung und ist erschrocken, wenn sie sich als falsch erweist, man hat es mit bizarren Phänomenen und dem Überlebenskampf einer ganzen Stadt zutun, und wird spätestens gegen Ende mit den Ursachen der Kuppel überrascht.„Die Arena“ ist unbestreitbar ein kolossaler Roman, der mich persönlich aber nicht so recht packen konnte. Ich denke, wer sich vor allem vom menschlichen Machtbedürfnis schocken lassen will, kann damit auf jeden Fall eine wahre Horrorvorstellung erleben. Wer aber eher auf die mysteriöse Kuppel setzt, wird - wie ich - , weniger Vergnügen daran haben.

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