Die Arena

von Stephen King 
4,1 Sterne bei1,091 Bewertungen
Die Arena
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (838):
aweikus avatar

Spannender und sehr plastisch geschriebener Thriller. Sehr gut zu lesen und Charaktere, bei denen man mitfiebert.

Kritisch (81):
C

Die Geschichte ist wirklich interessant doch die 1280 Seiten sind teilweise langatmig .

Alle 1,091 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Arena"

Wenn kein Gesetz mehr gilt, zählt nur der Kampf ums nackte Überleben... Mit „Die Arena” legt Stephen King ein faszinierendes neues Monumentalwerk vor - seinen umfangreichsten und fesselndsten Roman seit „The Stand - Das letzte Gefecht”. Urplötzlich stülpt sich eines Tages wie eine unsichtbare Kuppel ein undurchdringliches Kraftfeld über Chester’s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von ihrer Umwelt abgeschnitten. Und auf einmal gilt kein herkömmliches Gesetz mehr ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453435230
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:1296 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:13.06.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.09.2014 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,1 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne468
  • 4 Sterne370
  • 3 Sterne172
  • 2 Sterne56
  • 1 Stern25
  • Sortieren:
    R
    Rdannyvor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannendes Setting mit flachem Ende
    Hat mich gefesselt - aber das Ende enttäuscht

    Nach "Der Anschlag" mein zweites King Buch - ich bin positiv angetan über das Setting und die Charaktere, aber zugleich enttäuscht über das unbefriedigende Ende.
    Die Handlung hat einige sich ziehende Phasen (bei 1280 Seiten nicht verwunderlich) - bleibt aber stets spannend und mitreißend. 
    Hätte man dem Ende ein paar mehr Seiten und Erklärungen gegönnt, wären es 5 Sterne geworden. 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    zuendegelesens avatar
    zuendegelesenvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Einzigartig. Grausam. Stephen King.
    Einzigartig. Grausam. Stephen King!

    Meinung
    Stephen King’s Cover ist gewöhnungsbedürftig. Anfangs mochte ich es eigentlich gar nicht. Mir war der Name zu groß und die Gestaltung irgendwie zu lieblos. Aber beim Lesen musste ich feststellen, dass es eigentlich doch sehr gut passt. Eigentlich passt es sogar Perfekt. Man muss nur wissen, weshalb. Es ist im Nachhinein passend.
    Chester’s Mill ist eine kleine Stadt. Ich mag diese Stadt sehr. Man hat im Buch vorne eine Kartenübersicht der Stadt – aber man findet sich im Laufe des Buches auch sehr gut ohne zurecht. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so konnte man schon einmal einen ersten Eindruck gewinnen, wo etwas liegt und wie die Entfernungen in etwa sind.Mein Lieblingsort war das Sweetbriar Rose, welches von ‘Rose Twichtell’ geführt wurde.
    Sie gehörte zu den Hauptcharakteren in dem Buch. Alle Charaktere hatten eine relativ gute Beschreibung mit genug Luft zur Selbstinterpretation. Der eine mehr, der andere weniger. Bei manchen wäre es sowieso überflüssig gewesen.Dieses Buch ist was Personen angeht sehr Komplex, man muss sich auch hier ein wenig erinnern können, wer wer ist. Allerdings gibt es auch hier eine schöne Liste ganz vorn im Buch, wo die wichtigsten drin stehen. Ich habe es gar nicht gebraucht, lediglich einmal durchgelesen so zum Verständnis. Kann aber trotzdem sehr empfehlenswert sein für Leute die sich von komplexen Personenzahlen durcheinanderbringen lassen.
    Weil das Buch so dick ist, sind ‘Längen’ kaum vermeidbar, aber diese Längen sind fast nicht erwähnenswert, weil sie einfach zu kurz sind und von den darauf folgenden Ereignissen in Vergessenheit geraten.Man wird anfangs leicht ins kalte Wasser geworfen, aber mit der Zeit gibt sich das wieder. Man muss in jedem Buch seine Position erst einmal finden.Was ich auch mehr als gut fand, war die Tatsache, dass Stephen King in jedem Kapitel aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben hat. So hat man einen Eindruck darüber gewinnen können, wie die einzelnen Personen denken, fühlen und Dinge, die um sie herum geschehen, wahrnehmen. Übrigens ist die Art, wie King schreibt, sehr eindrucksvoll. Das verstärkt alles zusätzlich.
    Bewertung
    5 von 5 Sternen.
    Fazit
    Das Buch ist für jeden Stephen King Fan genau das richtige! Oder für jene, die es werden wollen. Jeder, der sich absolut an die Grenzen menschlicher Grausamkeit wagen möchte oder vor nichts zurückschreckt.Eine ganz klare Kaufempfehlung ohne Wenn und Aber.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Monaten
    absolut lesenswert

    Mit knappen 1300 Seiten ist das Buch ein echter Wälzer. Ich habe die Serie gesehen, also wusste ich so ungefähr, was mich erwartet, aber die Unterschiede zwischen Buch und Serie waren schon einige. King hat hier einfach ein paar tolle Figuren geschrieben und obwohl sich die Handlung gerade mal über eine Woche streckt, passiert einfach wahnsinnig viel. Viele Handlungsstränge laufen parallel bevor sie von King zusammengewoben werden. Schon schnell merkte ich, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Und genauso schnell sind mir einige Figuren ans Herz gewachsen. Der Schrecken des Buches entsteht einzig und allein aus der Grausamkeit der Menschen heraus und man musste als Leser tatenlos zusehen, wie dumme Menschen ohne jegliche Moralvorstellungen Macht bekamen über andere. Gleichzeitig war der größte Antagonist Big Jim Rennie einfach derart unsympathisch und böse, dass ich ihm nicht nur einmal gewünscht habe, sein schwaches Herz würde einfach nur versagen und er würde tot umfallen. Das hätte sicherlich einiges an Problemen von ganz allein gelöst. Aber auch die einfachen Leute waren nicht ohne. King beschreibt hier sehr gut, wie Angst und ungewisse Situationen Angst so derartig vorantreiben, dass gesunder Menschenverstand kurzerhand ausgeschaltet wird. Wer es wagt, weiterhin zu hinterfragen, hat einen schweren Stand. Zu all den Toten des ersten Tages, an dem die Kuppel herunterkam, gesellen sich schnell weitere. Die Ressourcen werden knapp und illegale Geschäfte im Hintergrund treiben diese Knappheit weiter voran. Rennie ist ein größenwahnsinniger, fundamentalistischer, narzistischer Despot, der durch seine Handlanger politische Intrigen spinnt und seine Machtposition ausbaut. Dabei wird schnell klar, dass seine Aussage, er tue alles nur für das Wohl der Stadt, nichts anderes als ein Luftschloss ist. Was Rennie interessiert ist er selbst. Auch sein Sohn spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Tatsächlich leidet Rennie Jr. an schlimmen Kopfschmerzen, die ihn dazu bringen, seine eh schon nicht vorhandenen Moralvorstellungen noch weiter zu ignorieren. Dass er statt ’nur‘ an Migräne an einem Hirntumor leidet, ist dabei am Ende auch keine Überraschung mehr.


    Das Buch ist meiner Meinung nach unsere Welt in Kleinformat. Die Dynamik zwischen den beiden Stadtoberen Andy Sanders und Big Jim Rennie wurde von King in Anlehnung an Bush und Cheney geschrieben (seiner Aussage nach) und es kommt schnell rüber, dass Andy an sich nicht böse ist, nur einfach wahnsinnig inkompetent und jemand, der das Verlangen hat, allen zu gefallen. Doch neben dem politischen Aspekt befasst King sich auch damit, wie Menschen sich verhalten, wenn die Ressourcen knapp werden. Wenn die Luft knapp wird. Wenn das Ökosystem so dermaßen kaputt ist, dass es den Mensch nicht mehr ernähren kann. Der ScienceFiction-Aspekt ist hier die Kuppel selbst. Dazu möchte ich auch gar nichts verraten, denn es ist interessant, was passiert als der Generator, der die Kuppel erzeugt, gefunden wird. Ein schönes Beispiel dafür, wie wir Menschen die Ameisen unter einem Vergrößerungsglas sind.


    Fazit
    Für mich ist das Buch eines der besten, die King je geschrieben hat. Es hat alles, um mich als Leser zu unterhalten, zu hinterfragen und emotional in seinen Bann zu ziehen. Bis zum Schluss wird man in Atem gehalten. Bei der Länge des Buches wurde es jedoch nicht einmal langweilig. King wechselt die Perspektiven so geschickt, dass es immer etwas zu sehen gibt. Und manchmal wechselt er so stark, dass man Leser kurzzeitig einen Gesamtüberblick erhält, bevor man wieder auf die einzelnen Dinge gestürzt wird.
    Absolut lesenswert.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: WOW !! Was King hier geschrieben hat ist vllt. kein Meisterwerk, aber nahe dran...in 4 Tagen durchgelesen...spannend & krass...
    Ich liebe diesen Kerl ♥

    Titel: Die Arena
    Autor: Stephen King
    Reihe: -
    Verlag: Heyne
    Genre: Horror|Thriller
    Seitenanzahl: 1.277


    "....Das nennt man eine Schnellausbildung, was ? Vierundzwanzig Stunden, plus oder minus. Ist dir klar, dass diese Kids uns jetzt zahlenmäßig überlegen sind ?"
    Linda dachte schweigend darüber nach.
    "Hitlerjugend", sagte Jackie. "Daran muss ich immer denken. Wahrscheinlich eine Überreaktion, aber ich bete darum, dass diese Sache heute Mittag beendet ist, damit ich mir das nicht erleben muss."
    "Ich kann mir Peter Randolph nicht recht als Adolf Hitler vorstellen."
    "Ich auch nicht. Ich sehe ihn mehr als Hermann Göring. Wenn ich an Hitler denke, stell ich mir Rennie vor."
    //S.366//


    Klappentext:
    Wenn kein Gesetz mehr gilt, zählt nur der Kampf ums nackte Überleben... Mit „Die Arena” legt Stephen King ein faszinierendes neues Monumentalwerk vor - seinen umfangreichsten und fesselndsten Roman seit „The Stand - Das letzte Gefecht”. Urplötzlich stülpt sich eines Tages wie eine unsichtbare Kuppel ein undurchdringliches Kraftfeld über Chester’s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von ihrer Umwelt abgeschnitten. Und auf einmal gilt kein herkömmliches Gesetz mehr ...

    Meine Meinung:

    Jackie...das denke ich mir auch, wenn ich an die Figur Jim Rennie denke...wobei es hier natürlich eininge wesentliche Unterschiede gibt..

    Ich habe es endlich geschafft....nach knapp einem Jahr Unterbrechung konnte ich endlich diesen "Schinken" von King beenden.

    Leider hatte ich damals das Pech, dass nach Seite 898 Seite 933 oder so kam...mir fehlten so "knapp" vor Schluss doch glatte 30 Seiten :O

    Irgendwie habe ich es erst jetzt geschafft, mir wieder "Die Arena" zu besorgen...danke an meine geliebte Stadtbücherei, wo ich mir das Buch ausleihen konnte.

    Also....
    Irgendwie bin ja etwas geplättet....dieses Ende war doch anders, als wie gedacht...und leider bin ich auch etwas enttäuscht, wie der Grund für die Kuppel so lasch ablief.
    Dafür, dass King sich so unglaublich viel Mühe in die ganze Geschcihte zuvor gemacht hat, ist ihm das Ende absolut nicht gelungen....mega spannend ja...aber irgendwie auch recht unbefriedigend...

    Eine Stadt abgeschottet...keiner weiß wieso...und mittendrin ein Tyrann, dem das Wohlergehen der Bewohner scheinbar wichtig ist...aber er verfolgt nur seine eigenen Ziele.
    Es geht um den Versuch, seinen Alltag trotz der Kuppel weiter normal zu leben, darum, mit den gegebenen Mitteln auch Stationen wie das Krankenhaus vernünftig weiterlaufen zu lassen.
    Es geht um den Versuch, diese Kuppel verschwinden zu lassen.

    Ich weiß gerade so gar nicht, wie ich meine Gedanken vernünftig wiedergeben soll, aber ich versuche es mal:

    Dieses Buch ist spannend, teils aber auch etwas langatmig, schockierend und vor allem...mal wieder genial.
    Ich mag ansich keine so dicken Bücher und es bisher auch das dickste, was ich in meinem Leben gelesen haben...Wie genial diese Story für mich ist, zeigt mir persönlich schon, in was für einer Zeit ich dieses Buch gelesen habe.... 1.277 Seiten in 4 Tagen...mein Hirn ist fertig...

    Denn....es sind so unglaublich viele Charaktere, so viele Handlungsstränge und Aktionen, auf die ich mich konzentrieren musste...und nebenbei dann noch auf die Hauptstory achten.

    Ich finde, dass King hier eine beachtliche Leistung gezeigt hat, denn es gab nie eine Stelle oder einen Charakter, die/den ich nicht kapierte,.
    Es war mir immer klar, was gerade passierte und warum.

    Eininge Szenen haben mich so schockiert, dass ich teils das Buch zur Seite legen musste, weil mir übel wurde.
    Ich will damit sagen, dass King vor allem bei seinen Charakteren eine große Leistung hingelegt hat.
    Es gibt so eine Masse an Leuten und Beziehungen, die teils sehr wichtig oder zumindestens im Hinterkopf bleiben sollten, weil sie später wieder wichtig sein konnte.

    Aber einige Personen bohren sich dir unwiderruflich in dein Hirn.
    So zum Beispiel Jim Rennie und sein Sohn Junior Rennie...zwei absolut perverse und abartige Männer...jeder auf seine eigene, kranke Weise.
    Aber zugleich finde ich die Charaktere hervorragend ausgearbeitet.
    Jim & Junior wirken nie überzeichnet und man nimmt ihnen selbst den krankesten Scheiß ab.
    Ich sag mal Speisekammer...Junior ließ mir echt eine Gänsehaut zuteil werden....aber auch Jim...die Motive, der Hass, die eigene Wahrnehmung war bei beiden einfach nicht in Ordnung...vor allem, was Jim anging...und ich finde die Bezeichnung von Jackie, Jim sei wie Hitler sehr passend...er ist auch so krank auf sein Ziel fixiert, dass ihm jedes Mittel Recht ist und er alles tut, damit er seine Gegner ausschalten kann.
    Einfach nur krass...

    Zwei sehr wichtige Charaktere sind Dale, eigentlich nur "Barbie" genannt und Julia.
    Mir haben diese beiden Personen sehr gut gefallen.
    Barbie ist ein bescheidener, aber auch ehrgeiziger Mann, der eigentlich nur ein ruhiges Leben führen will...was Junior und daddy natürlich zu verhindern wissen...

    Mir gefiel seine ruhige und kluge Art. Er ließ sich nicht so vom Eifer des Gefechts mitreißen wie so manch anderer Stadtbewohner & wusste, wie er mit den Leuten umgehen musste (sofern es keine Jim Anhänger waren)

    Julia ist energisch und kämpft mit jedem (legalen) Recht, um Personen zu retten oder Skandale aufzudecken.
    Vor allem bei den Gesprächen mit Colonal Cox musste ich immer schmunzeln, weil sie ihn beinahe wahnsinnig machte ;)

    Ich konnte natürlich noch x weitere Charaktere aufführen...aber das wäre zu mühselig und die allerwichtigsten sind meiner Meinung nach genannt worden.

    Zum Ende hin gab es ein paar Ereignisse, wo ich King am Liebsten gepackt, geschüttelt & ihn angeschrien hätte..."WIESO ?!"
    Ich fand diese Ereignisse einfach so unfair und so traurig...aber man ahnte es schon, dass es in dem Sinne nicht für jeden ein Happy End geben würde...
    Apropop Ende...Nette Idee, wieso, weshalb, warum...und diese ist mir durchaus auch gekommen, aber ich fand es schade, dass diese so schnell abgefertigt wurde...auch wenn es 100 weitere Seiten gekostet hätte...mir hätten mehr Infos echt gefallen.

    Der Schreibstil ist wieder immer super packend und eingehend.
    Der Mann ist zum Schreiben geboren worden...♥
    Aber es gab ein paar Szenen, wo mir der Stil etwas zu eingehend war >.<


    Bewertung:
    Wow...so eine lange Rezi habe ich schon lange nicht mehr geschrieben und ich könnte noch mehr...aber jetzt ist mal gut ;)
    Also ein genialer Kingroman, der unglaublich fesselt und schockiert.
    Von mir gibt es:

    5 von 5 Sterne


    Kommentieren0
    144
    Teilen
    M
    Milkjugvor einem Jahr
    Die Arena

    Stephen King schafft es mit schubladengerechten Charakteren und einer fast perfekten Regelmäßigkeit von "Worst-Case-Szenarien" eine unglaublich dichte, packende Spannung zu erzeugen, die alles Andere wettmacht.
    Ich habe das Buch verschlungen!
    Das Ende allerdings ist etwas fragwürdig...

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    N
    Niggls_vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zwei Sterne Abzug, dafür dass ich mir die Mühe gemacht habe 1000 Seiten zu lesen, um dann von diesem Ende enttäuscht zu werden.
    Tolle Ideen, schlechtes Ende.

    King sagte selbst schon, dass er ein Talent dafür hat Geschichten zu beginnen aber Probleme sie zufriedenstellend fertig zu stellen. Das sieht man an diesem Buch ganz gut. Die Charaktere sind super, die Idee mit der Kuppel super interessant und dann ein wirklich bescheuertes Ende...schade...viel Potential verschenkt.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Mike-Chicks avatar
    Mike-Chickvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch tausendfach besser als seine Verfilmung. Es liest sich wunderbar. Ein wirklich wunderbares Werk von Meister King!
    Eine Kleinstadt eingesperrt unter einer Kuppel = Ich gefangen in den Zeilen dieses Buches.

    Als ich von der Serie "Under the dome" hörte, dachte ich: "Vielleicht sollte ich das dazugehörige Buch doch mal lesen". Ich tat es und ich bin sehr froh es getan zu haben. Es gibt unglaublich viele Charaktere und jeder einzelne überzeugt. Stephen King ist dafür bekannt, mit Klischees zu spielen, und das macht er meisterhaft. Ich weiß, dass man jemanden nicht zu arg loben sollte, aber zu diesem Buch kann ich nichts negatives sagen. Es raubte mir von Anfang bis Ende den Atem. Lesenswert!!!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    TanjaWinchesters avatar
    TanjaWinchestervor 2 Jahren
    King bleibt King!

    Ganze Rezension: http://buecher-palast.blogspot.de/2017/01/rezension-die-arena-stephen-king.html


    Meine Meinung:


    Die Geschichte beginnt damit, dass zu allererst die (un-)wichtigsten Personen vorgestellt werden. Dies spielt zu einem Zeitpunkt ab und zwar, als die Kuppel über die Stadt "geworfen" wird. Viele sterben dabei natürlich, lassen Kinder und Geliebte zurück und keiner kann sich erklären, was genau geschehen ist. Andere Charaktere, die vorgestellt werden, sind mitten im Geschehen - oder auch nicht -, die eigentlich ihren Alltag weiterführen wollen. Seit diesem Tag ist nichts mehr so wie es einmal war.. Einer der Hauptcharaktere ist Dale Barbara, oder auch Barbie genannt. Denn dieser will direkt zu Anfang an das Unerklärliche aufklären. Dabei stößt er aber auf gefährliche, bestialische und unglaubliche Geschehnisse. Und selbst sein Leben läuft am seidenen Faden...
    Zu aller erst muss ich sagen, dass ich von der Seitenzahl wirklich abgeschreckt war. Ich wollte unbedingt mal ein Stephen King-Buch lesen, aber man findet kaum ein 200-Seiten-Stephen-King-Buch. Und da ich den Titel von der Serie "Under the Dome" kannte, hab ich mir das Buch dann doch auf dem Flohmarkt für ein Schnäppchenpreis geholt - ich meine, falsch machen konnte man ja nichts, zur Not kann man es ja wieder verkaufen. c:


    In den ersten Seiten war es auch unglaublich schwer rein zu kommen, geschweige denn, sich die Charaktere zu merken und sich zu erinnern, wer denn jetzt tot war und wer mit wem verwandt ist. Dazu gibt es aber glücklicherweise auf den ersten Seiten auch eine Übersicht über die Charaktere, die an dem "Dome Day" in Chester's Mill waren, zu ihnen gehören auch die verstorbenen. Wenn man sich dann rein gelesen hat, ging es wirklich schnell, vor allem da King die Szenerien wirklich spannend aufbaut, sodass man nicht anders kann, als weiter zu lesen (Ich musste mich wirklich oft ermahnen, nicht auf die Seitenzahl zu schauen). Ich bin immer noch sehr stolz auf mich, dass ich tatsächlich so viele Seiten geschafft habe, am Stück auch noch! Das war aber kein Wunder, ich war ja auch 2 Tage lang krank... 


    So sehr man will, man kann sich von der Geschichte einfach nicht losreißen, auch wenn, wie ich finde, manchmal auch zu viele Details drin gesteckt haben, die man nicht unbedingt wissen musste oder an die man sich nicht mehr erinnerte. Hätte man diese Details weggelassen, dann wäre das Buch um die 200 Seiten kürzer. 


    Als Einsteiger in King's Bücher finde ich dieses Buch eigentlich auch sehr gut gewählt, denn es wurde sehr stimmig und überhaupt nicht vorhersehbar geschrieben, was mich sehr begeistert, denn das Ende ist alles andere als ich erwartet hatte! Da muss ich aber auch zu sagen, dass ich die Serie nie geschaut habe - sie mir jetzt aber womöglich anschaue, um zu vergleichen, wobei ich mir sicher bin, dass das Buch deutlich besser ist.
    Mehr möchte ich gar nicht verraten, liest es selber und ihr werdet es nicht bereuen ;)



    Meine Empfehlung/Fazit:


    Das Buch ist wirklich nichts für Zwischendurch, man muss der Geschichte schon folgen und vielleicht mal mehr als 40 Seiten am Stück lesen, ansonsten könnte es sein, dass man aus dem Konzept kommt. Und ganz wichtig: Nichts für Sensible Herzchen, denn Brutalität, Gewalt und Blut kommt nicht kurz! 
    Es bekommt dementsprechend 4 von 5 Krönchen!  

    Kommentieren0
    25
    Teilen
    Draco_Tenebriss avatar
    Draco_Tenebrisvor 2 Jahren
    Under the Dome - Das Geheimnis der mysteriösen Glaskuppel

    Stellt euch vor, über eurem Heimatort würde sich plötzlich eine gigantische Glaskuppel stülpen, einfach so ohne jeglichen ersichtlichen Grund. Diese Glaskuppel, wer auch immer sie dahin gestellt hat, sorgt dafür dass das absolute Chaos in eurer Stadt ausbricht. Was würdet ihr in dieser Situation tun? Dieses Schicksal widerfährt der Stadt Chester’s Mill. Viel bedeutender als die Fragen „woher kommt das Ding, wer hat das da hingestellt und wieso“ ist allerdings die weitere Frage „wie bekommen wir das Ding nun wieder weg?“ Und diese Vorgehensweise beschreibt Stephen King eindrucksvoll in diesem Roman, der über 1200 Seiten hat. Wie man es von Stephen King kennt, weiß er immer besonders grausam mit gewissen Details und seinen Figuren umzugehen, außerdem liebe ich es dass alles so detailgenau ausgearbeitet und beschrieben ist. Allerdings gab es nur genau drei Charaktere die ich mochte, und zwar Dale „Barbie“ Barbara (dessen ungewöhnlicher Spitzname mich außerordentlich verwirrte), Julia Shumway und Horace der Hund. Alle anderen Figuren waren mir aus unerfindlichen Gründen völlig unsympathisch, da King sie genauso darstellt dass man sie schon beim ersten Mal auftauchen nicht mögen kann. Zum größten Teil ein wirklich hochspannendes Buch, auch wenn es so seine Stellen hatte welche enorm langweilig und mühsam für mich zu lesen war. Für mich gilt auf alle Fälle: Noch mehr Bücher von Stephen King lesen, denn er gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren!

    Kommentare: 1
    17
    Teilen
    fredhels avatar
    fredhelvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Riesenwälzer, und doch könnte ich immer noch weiter lesen.....
    Eingesperrt


    Eigentlich gefällt mir der englische Originaltitel "Under the Dome" viel besser als das deutsche "Die Arena", denn es trifft eher den Zustand der amerikanischen Kleinstadt Chester's Mills, über die sich plötzlich eine undurchdringliche durchsichtige Kuppel stülpt.
    Von außen versucht das Militär fieberhaft die Eingeschlossenen zu befreien, im Inneren jedoch verselbständigen sich die soziologischen und psychologischen Prozesse. Die Situation bringt gleichermaßen das Beste und das Schlechteste in den Menschen zum Vorschein.
    Die Hauptfigur auf der Seite der Bösen ist der machtgierige Stadtverordnete Big Jim Rennie und seine Anhänger. Er ist der Gebrauchtwagenhändler am Ort. Durch sein undurchschaubares Finanzgebaren und dunkle Einnahmequellen stehen viele Bürger in seiner Schuld, und die Polizei tanzt nach seiner Pfeife.
    Dale Barbara wird zu seinem Gegenspieler. Er ist ein hochdekorierter ehemaliger Soldat, kampferprobt und intelligent. Der Präsident der Vereinigten Staaten erteilt ihm die Befehlsgewalt über Chester's Mills. Doch unter der Kuppel herrschen andere Gesetze. Big Jim Rennie ist hier das Gesetz. Dale Barbara kann nur eine kleine Anzahl aufrechter Bürger für sich gewinnen und gegen Big Jim antreten und sein dunkles Geheimnis erforschen.
    Diese Inhaltsangabe ist natürlich sehr, sehr grob, dennoch trifft sie den Kern. Der Charme dieses Buches macht Kings unnachahmliche Erzählgabe aus. Stadt und Leute werden bis ins kleinste Detail beschrieben. Auch wenn es noch so ausführlich ist, nie wird es mir langweilig die Charakterisierungen zu lesen und auf feinste Andeutungen zu achten. Stephen King ist ein Meister der Aussagen zwischen den Zeilen. Seine "Arena" kann mich genauso fesseln wie seine anderen Bücher. Auch wenn es ein dicker Wälzer geworden ist, möchte man eigentlich immer noch weiter lesen, wenn man das Buch beendet hat. 

    Kommentieren0
    9
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    pullerentes avatar

    Ich biete es hier als Wanderbuch da es bei mir sowieso nur sinnlos im Regal rumsteht und es schon länger auf der Wunschliste der Wanderbücher steht. 
    Ich habe es selbst noch nicht gelesen, weil ich momentan noch genug anderes zu lesen habe. 
    Das Buch ist leider schon etwas in Mitleidenschaft gezogen worden da es schon durch so viele Hände gegangen ist. Also nicht wundern. Heißt für euch einfach nur das wenn von euch entstandene Eselsohren zu sehen sind, euch keine Sorgen machen braucht. Solange es noch lesbar und alle seiten enthalten bei mir ankommt ist alles gut. Wenn es allerdings verloren geht wird der jenige der es zu verschulden hat mir natürlich ersetzen müssen.

    Da das Buch sehr Dick ist lass Euch 6 bis 7 Wochen zeit es zu lesen. Ihr sollt euch aber auch nicht unter Druck setzen, genießt das Buch! Wenn ihr ein bisschen länger braucht einfach hier eben bescheid geben.
    Von mir war das erst mal alles, wenn ihr Fragen habt könnt ihr die natürlich gerne stellen. Dann wünsche ich euch viel Spaß! :)

    1.  isat (gelesen)
    2.  Moni-Que (gelesen)
    3.  Deli (gelesen)
    4.  Lilasan (gelesen)
    5.  Nefertari35 (ließt)
    6. goat
    7. melanie_reichert                                                                      8.tigerlove97

      zurück zu Pullerente

    Zum Thema
    L
    ich höre die arena gerade als hörbuch. gibts das hier nicht - für meine bibliothek? danke und gruß lesemami
    Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Schon klar - aber wenn es nicht bei Amazon gelistet ist, kann es auch bei LB nicht gefunden werden. audible.de schreibt dazu: Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.
    Zum Thema

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks