Drei

von Stephen King 
4,3 Sterne bei764 Bewertungen
Drei
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (647):
zickzacks avatar

In diesem Band: Klasse Charakterisierung. Schwerfälliger Anfang, aber geniales Ende.

Kritisch (30):
kerstin71s avatar

Sorry, war nicht meins

Alle 764 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Drei"

Nach der Konfrontation mit dem Mann in Schwarz erreicht Roland den Meeresstrand. Krabbenmonster fügen ihm schwere Wunden zu; halb im Delirium beobachtet er, wie sich ihm drei Türen in unsere reale Welt öffnen und seine Blicke auf die Drei lenken, die auserwählt sind, ihm bei der Suche nach dem „Dunklen Turm“ zu helfen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453012158
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:Heyne HC
Erscheinungsdatum:23.02.2005
Das aktuelle Hörbuch ist am 06.05.2010 bei Random House Audio, Deutschland erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne415
  • 4 Sterne232
  • 3 Sterne87
  • 2 Sterne24
  • 1 Stern6
  • Sortieren:
    zickzacks avatar
    zickzackvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: In diesem Band: Klasse Charakterisierung. Schwerfälliger Anfang, aber geniales Ende.
    Der Dunkle Turm Band 2: Drei von S. King

    Inhalt: „Drei ist deine Schicksalszahl“, sagte der schwarze Mann am Ende im ersten Band zum Revolvermann. Und so macht sich Roland auf den Weg, um „Den Gefangene“, „Die Herrin der Schatten“ und „Den Tod“ zu sich zu holen. Das waren die Karten, die der schwarze Mann für Roland gezogen hat.

    Ich bin ein Bisschen geplättet von dem Band. Am Anfang des Buches glaubte ich, dass dieser nicht so gut wird wie der erste Band, aber je weiter ich gelesen habe, umso besser wurde es und wie sich die Schicksale miteinander verbunden haben. Der Anfang war einfach… etwas seltsam. Ich dachte nur, was will er denn jetzt mit diesen seltsamen Hummern und wie soll Roland in seinem Zustand diesen Band überleben? Nun, zumindest hat es Fragen aufgeworfen, was für einen Anfang ja nichts Schlechtes ist.

    Im ersten Band hat man recht wenig über den Revolvermann erfahren. Es wurde zwar von seiner Vergangenheit erzählt, aber das hat ihn dennoch nicht wirklich näher gebracht. Er blieb weit weg und seine Handlungen schienen fanatisch, wirr, teils auch sehr grausam. Dennoch wollte man mehr über ihn wissen und vor allem den Turm, den er auf jeden Fall finden möchte.
    Hier im zweiten Band wird der Revolvermann um einiges mehr charakterisiert und das nicht nur, weil hier öfter sein Name „Roland“ benutzt wird. Seine Handlungen sind dieses Mal schlüssig (zumindest nachvollziehbar, was im ersten Band nicht immer der Fall war).
    Roland ist ein Mann, der seine Gefühle nicht offen zeigt, der sich allgemein schlecht öffnet, aber einen messerscharfen Verstand hat und durchaus ein Herz und der andere in dieses lassen kann und versucht sie zu beschützen. Nur dieser gottverdammte Turm bring ihn immer wieder auf Abwegen, wird ihn vielleicht dazu zwingen eines Tages seine Mannschaft zu opfern.
    Er ist ein entschlossener, ehrgeiziger Typ, nur irgendwie sehr verbissen dabei. Er ist es gewohnt den Ton anzugeben und kann andere mit seiner Menschenkenntnis gut einschätzen.

    Die Handlung setzt direkt nach Band eins an. Roland befindet sich am Strand und wird von Monsterhummern angegriffen, die ihn krank machen, nachdem sie ihm Körperteile abgebissen haben. Dann entsteht eine Tür, die in unsere Welt führt – konkret nach New York, im Strand und seine Seele kann hindurch, um sich mit dem ersten, „Dem Gefangenen“ zu verbinden.
    Übrigens dachte ich ja nach Band 1, Roland würde ein paar Jahrhunderte vor unserer Zeit leben, aber mir war nicht wirklich bewusst, dass er in einer ganz anderen Welt lebt. Rückblickend macht das allerdings Sinn, obwohl er auch im wilden Westen gut hingepasst hätte. Aber in unserer Welt gibt es nun einmal keine Magie…
    Lustig waren auch immer wieder Stellen, wo Roland gewisse Begrifflichkeiten nicht kannte. Da wird ein Flugzeug zur „Himmelskutsche“ und Aspirin zu „Astin“. Das war unterhaltenswert und so passend eingebaut, dass es das Buch nochmals aufgewertet hat.

    Es ist wirklich interessant gemacht wie er Eddie und Odetta Susannah Holmes in seine Welt bringt. Und weder Eddie (Heroinsüchtiger) noch Odetta (Schizophrene, die mit ihrer zweiten Persönlichkeit echt anstrengend ist) sind einfache Persönlichkeiten. Doch beiden hilft er auf seine ganz spezielle Art ihre Probleme zu überwinden. Letzten Endes für seine eigenen Zwecke, aber dennoch mit viel Einsatz.
    Am Anfang fand ich Eddie wie Odetta sehr anstrengend und jetzt am Ende bin ich so froh, dass sie zu der Geschichte gestoßen sind. Ich bin schon so gespannt wie es im nächsten Band weitergeht mit den Dreien, auch wenn mir der Titel „Tot“ etwas Angst macht.
    King hat mich da in eine echte Gefühlsachterbahn getrieben. Von „wie dumm sind die Charas eigentlich“ zu „nein, er darf nicht sterben, nein, NEIN, NEEEIIIN“.

    Auch lustig wie er einfach mal seine Werk „Shining“ mit in den Text gebracht hat. Eddie hat den Film mehrmals erwähnt und Vergleiche gezogen. Aber natürlich gab es auch noch Verweise zu anderen Filmen etc. Meistens sagten sie mir allerdings nichts, was aber nicht schlimm ist. Mit der amerikanischen Medienwelt kenne ich mich nun einmal nicht aus und bin sowieso kein Film-Geek. Wahrscheinlich hätten mir auch deutsche Filme nicht mehr gesagt.

    Als Kritikpunkt könnte ich anbringen, dass es die Haupthandlung, zum „Dunklen Turm“ zu gelangen, nicht wirklich weitergebacht wurde. Dafür wurden Charakter eingeführt, die ich jetzt nach dem Buch in mein Herz geschlossen habe und wo ich Angst habe, dass King sie mir wieder herausreißt.
    Allerdings, als wirklichen Kritikpunkt, muss ich die Perspektive ansprechen. Stephen King scheint es ja sowieso nicht so genau mit der Perspektive zu nehmen. Da springt man in einem Kapitel innerhalb von den Köpfen hin und her und manchmal ist man den Figuren ganz nah, dann gefühlt wieder weit weg. Das fand ich nicht unbedingt schlimm, dass es auf eine Art abwechslungsreich war. Gestört hat mich allerdings, wenn es zu viele Perspektiven wurden. King springt eben auch mal in die Köpfe der Nebenfiguren und das führt dazu, dass es teilweise verworren wird und man sich durchkämpfen muss. Doch das lohnt sich.

    Fazit: Anfangs hat mich der Band nicht wirklich begeistert, muss ich ehrlich sagen, aber je mehr ich gelesen habe, umso mehr wurde ich erneut in die Geschichte gezogen und am Ende bin ich von den verbundenen Schicksalen begeistert. Daher gibt es von mir vier Sterne.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    P
    PoldisHoerspielseitevor 5 Monaten
    Der dunkle Turm: Drei (Stephen King)

    Auf seiner Suche nach dem Dunklen Turm wurden Roland, dem letzten Revolvermann, drei Gefährten vorausgesagt. Nach einem heftigen Kampf mit riesigen Hummerwesen stößt er an einem Strand dann auch auf drei Türen, die ihm eine ganz andere Welt zeigen. Hinter jeder ist einer der Prophezeiten zu sehen, doch diese sind ganz anders, als Roland sich erhofft hatte...

    Stephen Kings Saga um den Dunklen Turm wird momentan neu veröffentlicht, wobei jeder Band ein neues Vorwort des Autors beinhaltet. Auch im zweiten Band, der ironischerweise den Titel „Drei“ trägt (was bei dem einen oder anderen sicherlich verwirren dürfte), ist dieser wieder sehr lesenswert, der Band an sich bringt die Handlung dabei deutlich weiter – aber auch hier muss man sich an einigen Stellen erst einmal durchkämpfen. Die Mischung aus so vielen verschiedenen Themen, der skurrilen Welt, die hier detailliert aufgebaut wird, und manchmal seitenlangen Beschreibungen sind sicherlich nicht jedermanns Sache. Hinzu kommt, dass hier zwar wichtige Informationen für den weiteren Verlauf der Serie gegeben werden, an sich aber nicht allzu viel passiert. Vielmehr werden die restlichen Charaktere sehr detailreich vorgestellt, was viele Kapitel des Buches in Anspruch nimmt.

    Dafür sind diese aber auch sehr ungewöhnlich ausgewählt und markant dargestellt. Interessant ist, dass diese sich anfangs gar nicht so stimmig einfügen wollen und zunächst einmal ein wenig aus der phantastischen Szenerie ausbrechen und der Handlung erst einmal ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken. Zudem bringen sie viele Themen mit ein, mit denen man so nicht wirklich gerechnet hätte. Doch so merkwürdig die Zusammenstellung auch scheinen mag, King hat alles sehr verdichtet zusammengefügt und packend erzählt. Und so geht trotz des etwas sperrigen Verlaufs eine große Faszination von den verbauten Ideen und der immer noch sehr düsteren Grundstimmung aus, zudem der große Respekt, wie man trotz des herrschenden Chaos einen geraden Weg erahnen kann.

    Stephen King bricht hier mit allen Konventionen des Fantasy-Romans und geht auch in seinem zweiten Band der Saga einen ganz eigenständigen Weg. Dabei verbaut er sehr interessante Versatzstücke und rückt drei Charaktere in den Mittelpunkt, nutzt dabei eine faszinierende Idee mit den Türen in unsere Welt. Wieder ist das Ganze streckenweise etwas zäh geraten und man braucht viel Aufmerksamkeit, um den Faden nicht zu verlieren. Man wird dafür aber auch mit einer sehr eindringlichen Atmosphäre belohnt, mit einem faszinierenden Konstrukt und mit viel Vorfreude auf die kommenden Bände.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Lee-Lous avatar
    Lee-Louvor 6 Monaten
    Toll, toll, toll!!

    Damals entstand zum zweiten Teil dieser Saga folgende Zusammenfassung:

    Roland von Gilead erwacht am Strand des Westlichen Meeres und wird, erschöpft und mit einer etwas zu langsamen Reaktion – von riesigen hummerartigen Tieren – die nachts aus dem Meer kommen angegriffen – und dadurch schwer verletzt. Bei seinem Überlebenskampf verliert der Revolvermann zwei Finger seiner rechten Hand und wird vergiftet.Trotzdem setzt er seine Wanderschaft konsequent fort und macht sich auf die Suche nach den Dreien, die er der Prophezeiung nach in seine Welt ziehen muss. Am endlosen Strand befinden sich nach und nach drei Türen, Portale in das New York unserer Welt. Dadurch taucht er in die Welt von Eddie Dean und Odetta Holmes ein.

    Ich bin froh, dass ich da schon so auf den Punkt gekommen bin. Denn Drei gehört zu meinen Lieblingsteilen aus dieser Saga. 

    Heute kann ich jedoch noch hinzufügen, dass es im Vorwort von Stephen King selbst eine kleine Zusammenfassung zum Auftakt dieser Geschichte gibt. Was meiner Meinung nach wirklich gut ist, weil man zu Beginn der Reise gar nicht ahnt, worauf man sich hier einlässt. 

    Die im Klappentext erwähnten Monster tauchen schon nach etwa zehn Seiten auf. Rolands Überlebenskampf wird dabei so dynamisch beschrieben, dass ich mir alles bildlich vorstellen konnte. Diese Situation sorgt direkt für enorme Spannung, die auch ein wenig bestehen bleibt.

    Ich habe schon einige Bücher von Stephen King gelesen. Doch keine dieser Romane hat mich durch die Dialoge so sehr unterhalten wie in diesem Fall. Es kommen unglaublich viele Kraftausdrücke vor - jedoch auch auf humorvolle Weise. 

    Vittorio Alfieri hat mich vor allem bei der weiblichen Protagonistin überzeugt. Durch seine Stimme und diese Dialoge, musste ich wirklich wahnsinnig oft lachen. Weiter begeistern konnte er mich dennoch nicht. Ich bleibe dabei: Er hat einfach nicht genug Talent oder kann mit seiner Stimme nicht ausreichend umgehen.

    Roland von Gilead und Odetta Holmes gehören übrigens zu meinen absoluten Favoriten. Steckte man mich mit diesen beiden in einen Raum, hätte ich unendlich viel Spaß. :)

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    B
    BobbyMcFlyvor 6 Monaten
    spannende Fortsetzung

    Dieses zweite Buch der Saga um den dunklen Turm knüpft geradezu nahtlos an den ersten Teil an. 

    Über viele Hürden gelangt der Revolvermann Roland nach und nach zu den drei Türen, die ihm seine Weggefährten zur Seite stellen werden. Diese drei Türen führen ihn in die Welt, welche wir als unsere erkennen und dort lernen wir die weiteren Protagonisten der Saga kennen. Für mich ist es immer wieder spannend zu lesen, wie jemand, dem unsere Welt unbekannt ist, diese wahrnimmt. Da Roland in diesem Buch sehr viel Zeit in "unserer" Welt verbringt, war dieses Buch also ein großes Vergnügen für mich. Auch die emotionale Reise der Charaktere ist eine sehr spannende: der Drogenjunkie "lernt", dass es wichtigere Dinge gibt als zu schauen, woher der nächste Schuss kommt. Die Frau mit mehreren Persönlichkeiten lernt, mit sich ins reine zu kommen und auch der Revolvermann lernt vieles über sich selbst.
    Man fragt sich allerdings während des Lesens immer wieder "Wann kommen die Helden denn endlich von diesem Strand weg?", was allerdings erst am Ende passiert. Ich für meinen Teil hatte deswegen ein wenig das Gefühl, dass die eigentliche Geschichte um den titelgebenden Dunklen Turm nicht sehr weit voranschritt.
    Ansonsten war dieses Buch eine sehr gelungene und fesselnde Fortsetzung dieser Saga.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 7 Monaten
    Es wird besser

    Die Abenteuer von Roland, dem letzten Revolvermann, haben gerade erst begonnen. Mit »Drei« legt Stephen King den zweiten Teil seines Dunklen Turms vor, dessen Geheimnissen Roland auf die Schliche kommen will.

    Gerade ist er dem Mann in Schwarz und dessen geheimnissen auf die Spur gekommen, schon muss der Revolvermann Roland erkennen, dass das erst der Anfang war. Das Orakel hat es prophezeit: Er muss die Drei finden, jene drei Personen, die ihm bei seiner Suche nach dem Dunklen Turm zur Seite stehen werden. Er wird sie allesamt auswählen, indem er drei Türen zu unserer Welt öffnet und diese Personen nach und nach zu sich holt.

    »Drei« schließt unmittelbar da an, wo sein Vorgänger »Schwarz« aufhörte. Roland hat zwar den Mann in Schwarz gefunden, befindet sich aber irgendwo in einer von Gott verlassenen Einöde und sieht sich sogleich in Bedrängnis, als er von riesigen hummerartigen Wesen angegriffen wird, die ihm einen Zeh und zwei Finger nehmen. Die schwere Verwundung macht ihm in der von allen Seelen verlassenen Gegend arg zu schaffen, und er sucht Rettung in unserer Welt.

    Der zweite Band macht damit genau da weiter, wo sein Vorgänger aufhörte – in allen Aspekten, nicht nur handlungstechnisch. Stilistisch beginnt er wie sein Vorgänger: viele Worte und doch irgendwie erstaunlich wenig Inhalt, eigentlich fast schon minimalistisch. Roland hat zu Beginn ebenso kaum ein Gesicht für den Leser, wie er es während des gesamten ersten Teils hatte.

    Doch dann entwickelt sich der Roman bedeutend weiter. Hier beginnt King wirklich zu zeigen, was er kann. Sämtliche auftretenden Charaktere bekommen mehr Farbe und Kontur, als es im ersten Band der Fall war. Zwar sind es noch immer eigentlich zu viele Worte, doch nun kann der Leser eine wesentlich bessere Bindung zu den Charakteren aufbauen, da ihm ein wesentlich deutlicheres Bild geboten wird. Das trifft auch auf Roland zu, was sich unter anderem darin zeigt, dass er nun viel häufiger bei seinem Namen anstelle von »Revolvermann« genannt wird.

    Dieser Roman lebt von den Charakteren, denn außer, dass Roland sie nach und nach in seine Welt holt, passiert im Grunde nicht viel. Wie er sie aber zu sich holt, ist stets mit erheblichen Hürden verbunden. Jeder der Drei ist ein ausgesprochen individueller Charakter, der von Stephen King ebenso individuell gezeichnet wurde. Der Stil des Buches ist damit im Vergleich zum ersten Band zum einen leichter lesbar und variiert zum Anderen auch deutlich von Charakter zu Charakter, was ihnen auch so noch einmal Leben einhaucht. So etwas kann weiß Gott nicht jeder Autor – leider. 

    Noch immer ist »Der Dunkle Turm« auch mit seinem zweiten Band nicht der Olymp der Literatur, er entwickelt sich hier aber während der Lektüre deutlich zum Besseren hin. Das gibt definitiv Hoffnungen für die Folgebände, dass auch diese sich weiterentwickeln. King scheint mit seinen Wortwasserfällen einfach seine Zeit zu brauchen. 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Insider2199s avatar
    Insider2199vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein zweiter Band, der nun endlich Lust auf Mehr macht! (****)
    Ein zweiter Band, der nun endlich Lust auf Mehr macht!

    Ein zweiter Band, der nun endlich Lust auf Mehr macht!

    Der 1947 in Portland, Maine geborene Autor studierte Englisch und arbeitete zunächst als Englischlehrer, während er in seiner Freizeit Kurzgeschichten schrieb. Erst 1974 gelang ihm mit seinem Roman „Carrie“ der Durchbruch als Schriftsteller. Es folgten „The Shining“ und weitere sehr erfolgreiche Romane. Heute zählt King zu den erfolgreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts, dessen Romane sehr oft verfilmt und in mehr als 40 Sprachen übersetzt werden. Im Jahre 2003 erhielt er den „National Book Award“ für sein Lebenswerk.

    Der vorliegende Roman ist nach „Schwarz“ der zweite Band der 8-teiligen Western-Fantasy-Zyklus „Der Dunkle Turm“ um den Revolverhelden Roland (1982-2012), den King selbst als sein wichtigstes Werk bezeichnet. 2017 wurde er mit Idris Elba (als Roland) und Matthew McConaughey (als Walter) verfilmt.

    Zum Inhalt (Klappentext): Nach der Konfrontation mit dem Mann in Schwarz erreicht Roland den Meeresstrand. Krabbenmonster fügen ihm schwere Wunden zu; halb im Delirium beobachtet er, wie sich ihm drei Türen in unsere reale Welt öffnen und seine Blicke auf die Drei lenken, die auserwählt sind, ihm bei der Suche nach dem „Dunklen Turm“ zu helfen.

    Vorab-Information: Am ersten Band hat King 12 Jahre geschrieben, von 1970 bis 1982, danach folgten die weiteren Bände (1987, 1991, 1997, 2003-2004 und 2012 der Nachzügler „Wind“), d.h. es war thematisch der Stoff, mit dem er sich am längsten beschäftigt hat und auch lange befürchtet hat, den Zyklus nicht rechtzeitig vor seinem Tod beenden zu können. Ein Auto-Unfall 1999, bei dem er fast stirbt, veranlasst ihn dann, innerhalb von 2 Jahren (2003-2004) die restliche Serie (Band 5-7) so schnell wie möglich abzuschließen. Ich habe die ersten Bände so um das Jahr 2000 gelesen und die restlichen 3 Bände dann jeweils kurz nach deren Erscheinungstermin, Band 8 kenne ich nicht.

    Meine Meinung: Als Re-Read kommt mir das Lesen manchmal gar nicht so vor, weil ich merke wie viel ich leider vergessen habe. Daher empfand ich diesen Roman als sehr unterhaltsam, und ich erinnerte mich daran, dass es diese Türen in Rolands Welt in die andere Parallelwelt waren, die mich letztlich motivierten, die weiteren Bänder der Reihe lesen zu wollen.

    Fazit: Nach einem eher faden Auftakt, hat mir das Lesen dieses Bandes nun richtig Spaß gemacht. Vor allem besticht er durch Ideen-Reichtum und die Charakterzeichnung der sehr unterschiedlichen Figuren. Ich vergebe vier Sterne und freue mich nun auf Band 3, bei dem es nun wirklich richtig losgeht.

    Kommentare: 1
    9
    Teilen
    PK2510s avatar
    PK2510vor 9 Monaten
    Ich war nicht von Anfang an ein Fan...

    Der erste Band der Dark Tower Reihe war sehr zäh und ich war mir nicht sicher ob ich sie weiterlesen werde.


    Der zweite Band ist jedoch um vieles besser. Der Beginn hat mich einerseits vor den Kopf gestoßen da es sehr schnell zur Sache ging. Das war ziemlich gut aber auch schlecht, da es sich anfühlt wie ein Cliffhanger der nicht in den ersten Band gepasst hat und deshalb im zweiten gelandet ist.


    Ansonsten sind die 'DREI' ein wundervolles Abenteuer mit sehr spannenden Erkenntnissen. Wir als Leser Wissen genau soviel wie der Revolvermann  und der Revolvermann weiß mehr als die 'drei'. 


    King hat es super gemacht die Leser zu verblüffen. Nur sehr selten haben sich Abschnitte gezogen.


    Im großen und ganzen ein sehr guter Start ins Abenteuer zum Dunklen Turm. Ich würde es auf jeden Fall weiterlesen und vor allem anderen Empfehlen :)

    Kommentare: 1
    20
    Teilen
    kleine_welles avatar
    kleine_wellevor 9 Monaten
    Um Längen besser als der erste Teil

    Nachdem Roland den Mann in Schwarz getroffen hat und mit ihm gesprochen hat, sitzt er nun am Westlichen Meer. Dort entdeckt er auf einmal eine Tür, die mitten in der Landschaft steht. Eine Tür in unsere Welt, durch die er seine Mitspieler sehen kann.

    Das Cover ist typisch für die Reihe und ich mag diesen Metallic-Look sehr gerne. Obwohl man das Bild dadurch nicht so gut erkennen kann. Aber es hat auf jeden Fall einen Wiedererkennungswert.
    Sehr gut hat mir am Anfang die kurze Zusammenfassung von Schwarz gefallen, wobei wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich mir fast den ersten Band komplett sparen können. ;D
    Der Einstieg in den zweiten Teil fällt auf jeden Fall leichter, denn die Sprache ist hier komplett anders. Klarer und verständlicher und erinnert viel mehr an King’sche Erzählungen. So als hätte er den ersten Teil ohne Vorkenntnisse geschrieben und wüsste nun wohin ihn und den Leser der Weg von Roland führt. Wobei er weiterhin im Nachwort behauptet, dass er noch relativ ahnungslos ist. ;)
    Aber nach den ersten Seiten habe ich festgestellt, dass ich die Reihe doch nun mit Vergnügen weiterlesen werde, da es einfach interessanter geschrieben ist.
    Auch die Idee mit der Tür, die einfach so in der Walachei ist sehr klasse. Obwohl natürlich Türen in andere Welten nicht neu sind. Aber ich mag diese Ideen generell, denn wer möchte nicht eine Tür in eine fantastische Welt entdecken?
    Obwohl diese hier ja in unsere Welt führt, aber für Roland ist das eine ganz andere (vielleicht fantastische?) Welt. Das merkt man auch daran, dass Roland Wörter von Dingen die er nicht kennt vollkommen falsch denkt. Und sie sind auch total falsch geschrieben im Buch und das war einfach herrlich und sehr zum Schmunzeln. 
    Roland lernen wir auch hier ein wenig besser kennen, obwohl wir nicht mehr aus seiner Vergangenheit erfahren. Er scheint schon irgendwie nett zu sein, aber was mich sehr stört ist seine Fixiertheit, für die er buchstäblich über Leichen gehen würde. Und das macht ihn dann doch irgendwie wieder ein klein wenig unsympathisch.
    Dazu werden die neuen Charaktere vorgestellt und das passiert wirklich ausführlich. Deshalb möchte ich hier nicht zu viel über diese schreiben, sonst würde ich nachher ausversehen spoilern.
    Aber nur so viel, ich mag sie beide. 
    Und durch die wenige Action in diesem Band kann man eine Beziehung zu allen aufbauen. King lässt sich Zeit in seinen Beschreibungen und so passiert eigentlich nicht so wahnsinnig viel in Drei, aber trotzdem ist man gefesselt, denn dann wiederum geschehen so viele Dinge.
    Das einzige was mir nicht so gefallen hat, waren an einigen Stellen die ungekennzeichneten Zeitsprünge, die plötzlich da waren. Das verwirrt mich häufig im ersten Moment immer und reißt mich ein bisschen aus meinem Lesefluss. Auch wird die Sache nach der Suche nach dem Dunklen Turm nicht geklärt, aber ich habe ja noch einige Bände vor mir. ;)
    Die Verbindungen, die King in seinen Büchern generell immer aufbaut sind aber einfach nur genial und sehr interessant. Und so schließt sich auch hier in der Geschichte ein Kreis, mit sehr viel Spannung.
    Am Ende sind dann die Würfel gefallen (oder wohl eher die Karten gemischt ;) ) und die Drei sind gezogen. Doch wie geht es nun weiter?
    Denn obwohl die Geschichte in sich abgeschlossen wirkt, sind doch alle Möglichkeiten offen. Denn der Turm ist noch lange nicht erreicht.

    Mein Fazit: Drei ist ein fantastischer zweiter Teil, der so viel Schlechtes aus Schwarz wett macht und einem einfach nur Lust macht, die Reihe Der Dunkle Turm weiter zu lesen. Ein Glück, dass ich mich von dem ersten Teil nicht habe abschrecken lassen. 

    Kommentare: 2
    9
    Teilen
    pinucchias avatar
    pinucchiavor 10 Monaten
    Jetzt wird`s spannend!

    Jetzt wird`s spannend!

    Klappentext von Amazon:

    Nach der Konfrontation mit dem Mann in Schwarz erreicht Roland den Meeresstrand. Krabbenmonster fügen ihm schwere Wunden zu; halb im Delirium beobachtet er, wie sich ihm drei Türen in unsere reale Welt öffnen und seine Blicke auf die Drei lenken, die auserwählt sind, ihm bei der Suche nach dem „Dunklen Turm“ zu helfen.


    Über den Autor:

    Infos über den Link; https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_King

    Stephen Edwin King (*21. September 1947 in Portland, Main) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er schrieb auch unter Pseudonymen, 1972 als John Swithen und zwischen 1977 und 1985 als Richard Bachman. Er ist vor allem bekannt für seine Horror-Romane, die ihn zu einem der meistgelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart machen. Bis heute hat Stephen King als Autor über 400 Millionen Bücher verkauft, die in über 50 Sprachen übersetzt wurden.


    Das Buch:
    Ich besitze eine Taschenbuchausgabe mit 576 Seiten. Dieses Buch beinhaltet eine Einleitung und eine Vorrede.

    Dieses Buch ist Folgendermaßen aufgeteilt:

    Prolog: Der Seefahrer 1

    Der Gefangene: 13

    1.      Die Tür 15

    2.      Eddie Dean 37

    3.      Kontakt und Landung 64

    4.      Der Turm 106

    5.      Show-down und Schießerei 164

    Mischen 217

    Die Herrin der Schatten: 251

    1.      Detta und Odetta 253

    2.      Veränderungen werden eingeläutet 290

    3.      Odetta auf der anderen Seite 310

    4.      Detta auf der anderen Seite 342

    Neuerliches Mischen 389

    Der Schubser: 441

    1.      Bittere Medizin 443

    2.      Der Honigtopf 461

    3.      Roland nimmt seine Medizin 480

    4.      Das Ziehen 530

    Letztes Mischen 561

    Nachwort 575

     

    Reihe - Der dunkle Turm:

    schwarz drei tot Glas Wind (4.5) Wolfsmond Susannah Der Turm

     

     

    Meine Meinung:

    Mich hat diese Story nicht von vorne herein gefesselt. Aber ich habe begriffen das Band 1 unumgänglich war. Auch wenn sich die Story wirklich in die Länge gezogen hatte. Jetzt bei Band 2 war ich wirklich fasziniert. Ich habe auch wirklich lachen müssen. Detta ist zwar wirklich ein wenig durchgeknallt, aber ihre Art zu reden hat so manches Mal Roland total rausgebracht. Die Art wie er gedanklich versucht Detta zu verstehen hat mich sehr oft zum schmunzeln gebracht.


    Mein Fazit:

    Ich werde selbstverständlich alle weiteren Folgenbände lesen. Schon allein, weil ich ein total Stephen King Fan bin, aber dies bedeutet nun nicht das mich alle Bücher vom Hocker hauen. Gerade diese Reihe ist eine sehr große Herausforderung für mich, weil es eigentlich nicht wirklich mein Genre ist, aber solange es spannend bleibt und in diesem Stil weitergeschrieben wird, werde ich am Ball bleiben. Ich vergebe mit guten Gewissen ganze 4 Sterne für diesen gelungenen Band und hoffe das man sich nicht nach Band 1 abschrecken lässt, sondern dieser Reihe eine Chance gibt.

    Auf jeden Fall freue ich mich jetzt schon aufs Folgeband.

     

     

    Kommentieren0
    14
    Teilen
    JaHu_712s avatar
    JaHu_712vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Spätestens jetzt weiß man, dass es den Kampf mit Band 1 wert war.
    Jetzt kommt die Sache ins Rollen


    War Band 1 noch etwas gewöhnungsbedürftig und verlangte dem geneigten King-Leser einiges ab, so nimmt die Story in "Drei" jetzt ordentlich Fahrt auf. Rückblenden in Rolands Vergangenheit gibt es kaum noch.  Die Handlung spielt überwiegend in Rolands sterbender Welt. Drei mysteriöse Türen führen jedoch direkt in die pulsierende Großstadt New York - wenngleich immer in eine andere Zeit. Hier stößt Roland auf den drogensüchtigen Eddie, auf die nach einem tragischen Unfall im Rollstuhl sitzende Odetta, die zudem an einer bipolaren Störung leidet, und auf den geisteskranken Jack, der Freude daran hat, andere zu quälen oder zu töten. Bei diesem illustren Kreis soll es sich um die drei Auserwählten handeln, wie der Mann in Schwarz es Roland prophezeit hat.


    Man erfährt einiges über das Innenleben dieser drei Figuren, die jeder für sich solch ein großes Päckchen mit sich herumtragen. Und auch Roland wird in seiner Interaktion mit ihnen, durch seine Gedanken, Ängste und Sehnsüchte für den Leser greifbarer.


    Im Nachwort schreibt Stephen King, dass der zweite Band in sich abgeschlossener ist als der erste und dass wir dem Dunklen Turm auf unserer Reise ein gutes Stück näher gekommen sind. Diesen Eindruck habe ich tatsächlich auch und freue mich schon auf die Fortsetzung.

    Kommentare: 1
    2
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Insider2199s avatar

    Ro_Ke und ich haben beschlossen zusammen die 8-teilige Reihe "Der dunkle Turm" von Stephen King zu lesen.

    1. Schwarz

    2. Drei

    3. Tot

    4. Glas

    4.5 Wind

    5. Wolfsmond

    6. Susannah

    7. Der Turm

    Wir setzen die Reihe fort mit Band 2 "Drei" am 01.10.2017 und lassen uns richtig viiiieeeel Zeit dafür, weil wir alle noch 1000 andere Bücher nebenbei lesen. Soll ja nicht in Stress ausarten, sondern Spaß machen. Der nächste Band wird immer erst begonnen, wenn alle durch sind.

    Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


    Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat. Rezensionen sind keine Pflicht, wir lesen hier für uns, es ist keine Challenge!    


    Ich persönlich werde mir pro Abschnitt sicher eine Woche Zeit lassen (weil ich für meine Voting-Challenge sehr viele Bücher lese, Ro-Ke ja auch, aber er ist eine Super-Lese-Maschine LOL), ich hoffe Ro_Ke legt keine allzu ultraschnelle Geschwindigkeit vor :))

    Viel Spaß uns allen :)
    Zur Leserunde
    AberRushs avatar
    Hallo zusammen,

    in der Gruppe Serien-Leserunden haben wir beschlossen, zusammen dieses Buch zu lesen.

    Start soll der 03.08. sein. Jeder liest mit seinem eigenen Exemplar, es gibt hier leider keine Bücher zu gewinnen!

    Ein späterer Einstieg ist natürlich jederzeit möglich.

    Wenn ihr in den Abschnitten etwas über den Inhalt schreibt, denkt bitte daran eure Beiträge einzuklappen, damit niemand gespoilert wird!

    Da ich das eBook lese, kann ich keine genauen Angaben zu den Seitenzahlen machen, ich hoffe es passt aber so.
    Nenaties avatar
    Letzter Beitrag von  Nenatievor 2 Jahren
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks