Stephen King , Stewart O'Nan Ein Gesicht in der Menge

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Inhaltsangabe zu „Ein Gesicht in der Menge“ von Stephen King

Gesichter

Nach dem Tod seiner Frau ist Dean Evers nach Florida gezogen. Gut geht es ihm nicht, er nimmt Tabletten und trinkt zu viel. Eines Abends, als er mal wieder einsam Baseball schaut, sieht er im Publikum seinen alten Zahnarzt. Der Mann ist seit Jahren tot. Eine Halluzination? Dean gießt sich vorsichtshalber nach.

Weitere Bekannte tauchen auf dem Bildschirm auf: alles Menschen, denen Dean irgendwann im Leben übel mitgespielt hat. Auch seine tote Frau ist dabei, die ihm gleich noch per Handy erklärt, was für eine Hölle ihre Ehe war. Und dann sieht Dean das Gesicht, das er am wenigsten sehen möchte und das ihn zu einem verzweifelten Schritt treibt.

Trotz mysteriös unerklärlicher Elemente irgendwie nur mittelmäßig interessant.

— LeseMama82

Meiner Meinung nach keine Glanzleistung von King...

— steffi_reads

Gut, aber auch nichts Weltbewegendes

— Amilyn

Stephen O`Nan und Stewart King.

— Holden

3.5 Sterne. Wemm das Gewissen einem einholt. Gute Kurzgeschichte

— Pat82

Gelungene Geschichte für Zwischendurch.

— disadeli

Eine gute kurz Geschichte

— Lovely001

Eine Geschichte, wie man sie von Stephen King gewohnt ist. Trotzdem - das kann er besser!

— mercurial_mind

kurzweilige aber recht gute Story

— KillaBabeno

Ein Kurzroman von 58 Seiten, das Ende nicht wirklich überraschend.

— Bücherwurm

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  • Bitterer Nachgeschmack

    Ein Gesicht in der Menge

    PanPanReader

    19. September 2016 um 21:02

    Anders, als der Titel der Rezension vermuten lässt, bin ich nicht enttäuscht von diesem Buch. Ich schaue zwar ab und an (gerne) Horror, bin aber eigentlich total der Angsthase. Jeder der mich kennt, kann das bestätigen. ABER, weil Stephen King einfach eine Größe in unserer Literatur ist und eine Ikone auf seinem Gebiet, dachte ich mir. ... Ok, damit ich mitreden kann, aber dann bitte etwas harmloses und Tada! Ein "Mini-Buch" von ihm, welches er mit einem befreundeten Autor und Baseball-Freund geschrieben hat. "Ein Gesicht in der Menge" ist eine wirklich gut strukturierte und ausgearbeitete Kurzgeschichte. Was mich überfordert hat, waren die Bezüge zum Baseball. Da ich von dieser Sportart nichts verstehe und gerade mal die Begriffe wie "Homerun", "Base", "Pitcher" etc. kenne, war es etwas schwierig zu 100% in die Geschichte zu finden. Am Anfang habe ich, ehrlich gesagt, gedacht... "Was? Das ist ein Stephen King? Ist ja voll harmlos" Man erwartet immer zu viel, wenn einem zu viel vorgeschwärmt wird. (Einer der Gründe wieso ich nie die Bis(s)-Reihe gelesen habe)Aber umso weniger die Seiten wurden, umso düsterer wurde es und auch, wenn das Ende auf den ersten Blick unspektakulär war, hat es doch in den ersten Minuten nach dem fertig Lesen eine Gänsehaut bei mir verursacht. Dafür kann man sich die Sachen, die der liebe Herr King schreibt (zusammen mit Freund) einfach zu gut vorstellen. Also Hut ab und auf nimmer Widersehen. Wenn schon so eine kleine Kurzgeschichte mich paranoid macht, will ich nicht wissen, wie seine dicken Wälzer auf mich wirken würden. Ich würde sagen, Kein Buch für King-Fans, aber für King-Einsteiger.

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  • Das Mystery-Baseball-Team

    Ein Gesicht in der Menge

    Amilyn

    14. June 2016 um 23:26

    Der Witwer Dean Evers vertreibt sich seine Zeit mit Baseball im Fernsehen, als er eines Tages einen Mann im Publikum sieht, der längst tot ist...Meine beiden Lieblingsautoren Stewart O'Nan und Stephen King haben sich für diese 59 Seiten starke Kurzgeschichte zusammengetan, und nachdem ich natürlich wahnsinnig hohe Erwartungen an die Geschichte hatte, muss ich leider sagen: das können sie besser. Die Story ist schon sehr vorhersehbar, und sicherlich weiß so ziemlich jeder außer mir schnell, was am Ende dabei herauskommt. Ich selbst bin beim Lesen immer ziemlich schwer von KP, aber überraschen konnte mich die Geschichte trotzdem nicht. Insgesamt ist sie außerdem etwas King-lastig. Stewart O'Nan habe ich hier nicht wirklich herausgelesen, was ich sehr schade fand. Es hätte eben auch einfach eine von Stephen Kings Stories aus einer seiner Kurzgeschichtenbände sein können. Dafür ist das kleine gebundene Büchlein wirklich schön anzusehen und macht trotz der Dünne schon gut was her. Aber für 8,- EUR...? Ich habe es vom Wühltisch gerettet, denn sonst hätte ich - Lieblingsautoren hin oder her - sicherlich keine 8,- EUR für ein 59- Seiten-Büchlein ausgegeben. Fazit: Eine Durchschnittsgeschichte von zwei Überdurchschnitts-Autoren, die meiner Meinung nach keine 8,- EUR wert ist, und die man irgendwie irgendwo so oder so ähnlich schon mal gelesen hat. 3*** gibt es von mir, und ich empfehle allen, sich einfach von beiden mal einen Roman vorzunehmen. Es lohnt sich!

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  • Ein Mengengesicht

    Ein Gesicht in der Menge

    Holden

    30. May 2016 um 13:48

    Mr. Evers ist ein ehemaliger Geschäftsmann und nach dem Tod seiner Ehefrau nach Florida gezogen, wie es so viele Renter in den USA tun (Stichwort: "rinkle city"), und vertreibt sich seine reich vorhandene Zeit, indem er kochen lernt und Baseball im Fernsehen sieht. Als ein Blick über die Zuschauertribünen streift, sieht er seinen längst verstorbenen Zahnarzt dort sitzen, am darauf folgenden Tag ist es sein längst verstorbener Geschäftspartner. Kann denn das wirklich sein, und was hat das zu bedeuten? Im Laufe der Geschichte erfährt man, daß Evers einigen Leuten übel mitgespielt hat, andererseits tut einem der vereinsamte ältere Herr leid. Endlich mal eine Geschichte mit einem älteren Protagonisten!

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  • Tödlich

    Ein Gesicht in der Menge

    disadeli

    31. October 2015 um 15:56

    Kurzweilig ist dieses Büchlein, durchaus gelungen und gut zu lesen.

    Mehr werde ich hier nicht schreiben, um nicht zu viel von den wenigen Seiten zu verraten. Die Buchbeschreibung gibt schon einen guten Eindruck.

    Was mir allerdings wirklich gut gefallen hat ist, dass man beim Lesen mitten im Geschehen ist und ganz nah am Protagonisten.

  • Klein aber fein..

    Ein Gesicht in der Menge

    Minerva

    08. July 2015 um 20:00

    Klein aber fein.. Meinung: Eine nette Kurzgeschichte vom Meister des Horrors und seinem Kollegen O'Nan. - Spoiler - Diese handelt um den Witwer Dean Evers der sich im TV ein Baseballspiel anschaut. Innerhalb der Zuschauertribüne sieht er in den nächsten Tagen ihm bekannte - bereits verstorbene - Gesichter sitzen. Teilweise nehmen diese Personen auch zu Dean Kontakt - per Handy - auf. Dean will dem Spuk entgegenwirken und macht sich auf zum Baseballspiel, um auf die Zuschauertribüne zu kommen. Dort angekommen merkt er, sitzt man hier ist man wohl tot. Da passt es ihm ganz gut seinen besten Freund per Handy anzurufen. Dieser ist natürlich geschockt vom plötzlichen Tod Deans, dennoch macht er sichauch kurzerhand auf den Weg um mit ihm ein Baseballmatch anzusehen... Fazit: Die Toten laden sich die Lebendigen ein, es herrscht wohl perfide Langeweile. =) Zu kurz und kurzweilig doch gut geschrieben.

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  • zu kurz?

    Ein Gesicht in der Menge

    Bücherwurm

    27. February 2015 um 16:54

    "Ein Gesicht in der Menge" von Stephen King und Stewart O´Nan ist mit 58 Seiten ein recht kurzes Lesevergnügen. Mich konnte die Geschichte des Mannes, der im TV ein Baseballspiel verfolgt und unter den Zuschauer einen toten Bekannten erkennt, nicht wirklich packen. Vielleicht sind nach einer langen Stephen King-Lesepause meine Erwartungen einfach zu hoch, irgendwie war der weitere Verlauf der Geschichte recht absehbar und unüberraschend; ich hatte jedenfalls das Gefühl, ich hätte ähnliche Geschichten schon gelesen. Dass sich tote Menschen melden, sich beklagen über die Ungerechtigkeiten in ihrem Leben, das hat mich so gar nicht mitgerissen. Ich bin strikt der Meinung, dass man eine eigene Verantwortung für sein Lebensglück trägt. Die "Schuld" jeweils beim Partner oder Kollegen oder Freund zu suchen, erscheint mir unreif, einfach und billig. Schade, ich hatte mehr erwartet und denke auch, es wäre bei dieser Idee mehr drin gewesen.

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  • Nachdenklich

    Ein Gesicht in der Menge

    steffi290

    31. January 2015 um 23:05

    Nicht mein erster Stephen King, und so wie auch dieses, sind alle Kings auf ihre Weise lesenswert

  • Ein Gesicht in der Menge

    Ein Gesicht in der Menge

    GothicQueen

    24. January 2015 um 14:53

    Eine schöne Kurzgeschichte von Stephen King. Erst fragt man sich, was diese Art des Schreibens mit King zu tun haben soll. Erst allmählich merkt man, warum auch diese Geschichte eine Horror-Geschichte ist. Man bekommt eine richtige Gänsehaut, zumal man sich am Ende selbst viel dazu denken muss. Das Ende ist zwar eigentlich klar, aber es wird nicht alles präzise beschrieben. Es ist ja auch "nur" eine Kurzgeschichte. Für zwischendurch ist dieses Büchlein echt gut gemacht. Die Idee ist gut umgesetzt worden. Das Buch hat seinen Gruselfaktor. Wie viel Stewart O'Nan mit in dieser Geschichte hängt, weiß ich jetzt auch nicht so wirklich. Ist für das Lesen aber völlig irrelevant, logischerweise. Nochmal lesen würde ich das Buch nicht, weil wenn man erst mal weiß, warum das jetzt so passiert ist, ist es auch nicht mehr gruselig. Dann würde ich lieber andere Bücher von King lesen.

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  • Für Jäger und Sammler....

    Ein Gesicht in der Menge

    Marakkaram

    09. July 2014 um 19:35

    "Hirnfrost?", fragte er. Sie regte sich nicht, saß stocksteif da, das andere Auge starr in die Ferne gerichtet. "El", sagte er und streckte die Hand nach ihrer nackten Schulter aus. Dean Evers trinkt zu viel und wirft einen Haufen Tabletten ein. Nach dem plötzlichen Tod seiner Frau ist er nach Florida gezogen, aber besser geht es ihm dort auch nicht. Er sitzt Abend für Abend vor dem TV und schaut Baseball. Auch an besagtem Abend, an dem er im Publikum seinen alten, verhassten Zahnarzt sitzen sieht. Aber der Alte ist doch schon seit Jahren tot, oder... ~ ~ ~ Kurzgeschichten des Meisters können ja auch gerne einmal etwas länger daherkommen, aber "Ein Gesicht in der Menge" ist und bleibt eine Kurze! Wer also kein Jäger und Sammler ist, sollte sich also im Vorfeld darüber im Klaren sein, dass 8 € für rund 50 Seiten nicht gerade ein Bücherschnäppchen und die englische e-book Version (A face in the crowd) bereits für 1,99 € zu haben ist. Für einen Fan, der auch mal ruhigeren Töne des Herrn King: Ein Muss! Ich bin so jemand und habe trotzdem lange überlegt - aber schlussendlich habe ich es nicht bereut. Gezögert habe ich auch größtenteils wegen der Beteiligung von Stewart O`Nan, dessen Bücher mich bislang leider stets gelangweilt haben. Aber ehrlich gesagt, einen O`Nan habe ich hier nicht wirklich entdecken können. Es ist eine rundum gelungene und überzeugende Kurzgeschichte im typischen King-Stil. Die Aufmachung, im Prinzip ein Hardcover, gefällt mir -trotz der wenigen Seiten- sehr. Macht mehr her, als ein Taschenbuch, das wahrscheinlich vom Preis nicht viel günstiger ausgefallen wäre (s. deutsches e-book: 7,99 € - das ist z.B. etwas, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann). Fazit: Klasse Geschichte - aber aufgrund des Preises nur etwas für Jäger und Sammler, sprich eingefleischten King-Fans.

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  • Grusel, Baseball und Senioren

    Ein Gesicht in der Menge

    Soeren

    09. June 2014 um 12:59

    Obwohl Stephen King „Ein Gesicht in der Menge“ zusammen mit Stewart O’Nan geschrieben hat, ist es dennoch eine typische King-Geschichte. Es gibt einen überaus menschlichen Protagonisten, jede Menge Problemchen, ein bisschen Grusel und eine Handvoll Bemerkungen unter der Gürtellinie. Selbst die vielen Baseball-Anspielungen sind (für jeden, der „Das Mädchen“ gelesen hat) nicht neu. Viel Actionreiches passiert in der Novelle zwar nicht, dennoch lesen sich die 59 Seiten angenehm und auch das Ende lässt einen (anders als z. B. bei „Böser kleiner Junge“) relativ befriedigt zurück. Fazit: Nette Nachmittagslektüre, nicht nur für Baseballfans (auch wenn ein gewisses Sport-Vorwissen gewiss nicht schadet).

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  • Grusel, Baseball und Senioren

    Ein Gesicht in der Menge

    Soeren

    09. June 2014 um 12:56

    Obwohl Stephen King „Ein Gesicht in der Menge“ zusammen mit Stewart O’Neal geschrieben hat, ist es dennoch eine typische King-Geschichte. Es gibt einen überaus menschlichen Protagonisten, jede Menge Problemchen, ein bisschen Grusel und eine Handvoll Bemerkungen unter der Gürtellinie. Selbst die vielen Baseball-Anspielungen sind (für jeden, der „Das Mädchen“ gelesen hat) nicht neu. Viel Actionreiches passiert in der Novelle zwar nicht, dennoch lesen sich die 59 Seiten angenehm und auch das Ende lässt einen (anders als z. B. bei „Böser kleiner Junge“) relativ befriedigt zurück. Fazit: Nette Nachmittagslektüre, nicht nur für Baseballfans (auch wenn ein gewisses Sport-Vorwissen gewiss nicht schadet).

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  • Kurzgeschichte in Buchform

    Ein Gesicht in der Menge

    buchjunkie

    02. March 2014 um 11:49

    Dean Evers ist nach dem Tod seiner Frau nach Florida gezogen. Er ist einsam und sieht sich abends, wenn er sich etwas zu essen zubereitet hat, gerne Baseballspiele im Fernsehen an.  Er trinkt zu viel und nimmt Tabletten, um schlafen zu können.  Eines Abends sieht er im Publikum während eines Spiels seinen alten Zahnarzt.Doch der Mann ist seit Jahren tot. Ist es eine Halluzination?  Jeden Abend tauchen weitere Bekannte auf dem Bildschirm auf. Es sind alles Menschen, denen Dean irgendwann im Leben übel mitgespielt hat.  Eines Tages sieht er seine tote Frau, die ihn auch mit ihrem Handy anruft.  Doch dann sieht Dean das Gesicht, das er am wenigsten sehen möchte....  Das kleine Büchlein hat nur 58 Seiten, beinhaltet also eine klassische Kurzgeschichte im Stil von King.  Es ist eigentlich kein Horror, sondern eher geheimnisvoll.  Die Story beginnt alltäglich und wandert langsam ab in das Unglaubliche.  Die Geschichte lässt sich gut lesen, ist flüssig geschrieben.  Mir hat es Spass gemacht, doch ich glaube, dieses Buch lohnt sich nur für eingefleischte Fans!

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  • Kurz, knapp und super...

    Ein Gesicht in der Menge

    Nini61

    06. January 2014 um 14:51

    Der Witwer Dean Evers ist nach dem Tod seiner Frau nach Florida gezogen, langweilt sich und trinkt zuviel. Als er abends ein Baseballspiel im Fernsehen sieht, sieht er plötzlich im Publikum seinen alten Zahnarzt aus Kindertagen sitzen. Der müsste allerdings schon sehr lange tot sein. Am nächsten Abend tauchen wieder Bekannte und Verwandte aus Deans Leben im Publikum auf - leider sind auch diese alle seit Jahren tot... Eine echte King-Kurzgeschichte. Zuviel möchte ich hier nicht verraten. Einfach selber lesen, dauert nicht lange :-) Aber absolut zu empfehlen...

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  • Kurz aber heftig - King eben!

    Ein Gesicht in der Menge

    MissStrawberry

    02. January 2014 um 23:58

    Dieses kleine Büchlein ist so unfassbar typisch King - knallhart auf den Punkt gebracht! Ein Thrill, der tief unter die Haut geht und doch voller Gefühl, Zuneigung, Liebe. King eben! Dean Evers ist nach dem Tod seiner Frau umgezogen. Er lebt - wie viele Witwer - ziemlich ungesund. Eines Tages sieht er im Fernsehen seinen ehemaligen Zahnarzt im Baseballstadion. Allerdings macht das wenig Sinn, denn dieser Mann ist seit Jahren tot. Dean sieht immer mehr alte Bekannte. Und die sind nicht wirklich gut auf ihn zu sprechen. Sogar seine Frau ruft ihn aus dem Stadion an. Und da weiß er dann: er muss ins Stadion. King nimmt den Leser auf eine kurze, aber heftige Reise. Diese kleine Story, schön als gebundenes Büchlein, mag etwas teuer erscheinen, aber für wahre Fans ist sie jeden Cent wert. Ich mag Taschenbücher nicht so gern im Regal stehen sehen, da wirkt ein gebundenes Buch doch ganz anders. Auch, wenn es kurz und dünn ist. Und dafür ist der Preis in meinen Augen und für mein Sammlerherz gerechtfertigt. Für alle anderen: warten! Irgendwann wird diese Story auch in einer Kurzgeschichtensammlung erscheinen.

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  • Eine Kurzgeschichte

    Ein Gesicht in der Menge

    Thrill

    27. December 2013 um 21:14

    Ich hätte mehr erwartet... Leider eine viel zu kurze Geschichte! Ist es eigentlich nicht wert als ein einzelnes Buch verkauft zu werden. Als Kurzgeschichte in einer Sammlung - ja. Dean Evers ist Rentner, wohnt alleine da seine Frau bereits verstorben ist. Jeden Abend sitzt er im Sessel und sieht sich sein Football-Spiel an. Bis dort plötzlich sein ehemaliger - bereits toter - Zahnarzt im Publikum auftaucht, dann sein verstorbener Geschäftspartner und schliesslich seine verstorbene Frau. Diese ruft ihn dann tatsächlich auch noch an und erklärt ihm was für ein schlechter Ehemann er war. Und dann? Ja dann sieht er jemand im Publikum sitzen mit dem er überhaupt nicht gerechnet hätte. Die Idee ist gut, ausbaufähig und auch griffig geschrieben. Jedoch eben viel zu kurz. Mehr kann ich da nicht viel zu sagen. Was mich auch noch etwas gestört hat ist, dass laut Klappentext dieser Dean Evers eigentlich ein unsympathischer Klotz sein soll, der trinkt und sich rüpelhaft benommen hat. Aber bei mir kam ein ganz andres Bild an! Bei mir kam ein alter, verzweifelter, einsamer Mann an, der traurig ist seine Frau verloren zu haben und gern mehr Kontakt zu seinen Kindern hätte. Vielleicht passt mir das Buch deswegen nicht so gut.

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