Stephen King Ein bisschen angeschlagen

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Inhaltsangabe zu „Ein bisschen angeschlagen“ von Stephen King

Brad Franklin erwacht aus einem bösen Traum, aber seine Frau Ellen liegt neben ihm im Bett und schläft noch. Er will sie nicht wecken, weil sie nach ihrer Bronchitis Ruhe braucht. Brad geht erst einmal mit ihrem Hund Gassi und erfährt dabei vom Pförtner, dass am Nachmittag die Kammerjäger erwartet werden, die dem seltsamen Gestank nachgehen wollen, der sich die letzten Tage im Haus ausgebreitet habe. Brad macht sich anschließend auf den Weg zur Werbeagentur, bei der er arbeitet, derweil sich Ellen lieber noch ein bisschen ausruhen soll. »Ein bisschen angeschlagen« ist No. 2 der Stephen King Story Selection (aus: Basar der bösen Träume). Sie umfasst ca. 29 Manuskriptseiten.

Man weiß eigentlich sofort, um was es geht und trotzdem, steigt einem bei jedem Satz eine Gänsehaut über den Rücken...

— LiveReadLove
LiveReadLove

Durchschaubar aber trotzdem gut

— old_man
old_man
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  • Mir fehlt bei dieser Geschichte das gewisse Etwas

    Ein bisschen angeschlagen
    Flaventus

    Flaventus

    07. January 2017 um 18:23

    In einem bösen Traum gefangen sein. Dieser Satz lässt Spielraum für viele Interpretation. Stephen King spukte wohl dieser Satz durch den Kopf, als er seine Kurzgeschichte geschrieben hat. Immerhin kündigt er im Vorwort an, dass der Leser in dieser Geschichte dem Erzähler ein Schritt voraus ist. Und recht hat er, wobei er selbst es als okay empfindet. Aber er nimmt selbstverständlich jegliche Spannung aus der Geschichte, wenn er schon zu Anfang erzählt worauf es hinausläuft. Bleibt natürlich noch die Beschreibung des einen Tags von Mr. Franklin, der aus der Ego-Perspektive erzählt, wie er ihn verbringt. Der Leser bekommt nach und nach mit, was passiert ist und welche Auswirkungen dies auf ihn bzw. sein Leben hat. Dabei plätschert die Geschichte ein bisschen unspektakulär vor sich hin. Auch wenn an Witz nicht gespart wird. So arbeitet z.B. der Hauptprotagonist in der Werbebranche an der Vermarktung eines Viagra-Konkurrenzprodukts mit sehr eigenwilligem Namen. Auch dass in dem Mehrfamilienhaus, in dem er mit seiner Frau Ellen lebt, der Kammerjäger gerufen wird, entbehrt zumindest zum Ende hin nicht eines gewissen Witzes.Aber dennoch wollte mich nicht Geschichte nicht so recht mitnehmen. Es fehlte ihr das gewisse Etwas. Das Etwas, was aus einer gewöhnlichen Geschichte, eine wirklich gute Geschichte macht.Wie viele Geschichten von Stephen King, kann man diese Kurzgeschichte nur schwer einem Genre zuordnen. Die großen Onlineversender ordnen Geschichten von Stephen King irgendwie immer dem Horror zu und liegen zumindest bei neueren nicht selten daneben. Eine Horrorgeschichte ist diese Kurzgeschichte sicherlich nicht. Vielleicht passt sie am ehesten in die Kategorie makabere Unterhaltung.Eine Anmerkung zum Schluss: Dieses Geschichte ist Teil einer Serie von Kurzgeschichten. Es gibt insgesamt 52 Kurzgeschichten, die sich in Summe zur „Stephen King Story Selection“ zusammenfügen. "Ein bisschen angeschlagen" ist No. 2 der Stephen King Story Selection (aus: "Basar der bösen Träume").

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  • Ein bisschen angeschlagen...

    Ein bisschen angeschlagen
    LiveReadLove

    LiveReadLove

    30. August 2016 um 14:04

    // Worum es geht // Brad Franklin erwacht eines Morgens aus einem bösen Traum. Seine Frau Ellen liegt neben ihm und schläft noch. Leise steht er auf, um sie nicht zu wecken, da sie sich nach ihrer schweren Bronchitis noch ein wenig ausruhen soll. Also macht sich Brad auf, mit dem Hund auszugehen und erfährt so von dem Pförtner, dass heute die Kammerjäger kommen, um dem seltsamen Gestank nachzugehen, der sich seit einigen Tagen im Haus verbreitet. Als der kurze Spaziergang mit dem Hund beendet ist, geht Brad in die Werbeagentur, bei der er arbeitet, während seine Frau sich lieber noch ein wenig ausruhen soll. // Was ich davon halte // Ein bisschen Angeschlagen ist die Art von Kurzgeschichte, bei denen man schon nach wenigen Sätzen weiß, worauf es hinauslaufen wird. Und trotz dass ich bereits eine Ahnung hatte, habe ich eine Gänsehaut bekommen. King beschreibt den Tag von Brad auf so gute und geniale Weise, dass man nur sehr langsam den wahren Horror begreift und erkennt, dass diese leise Vorahnung, die schon beim Klappentext in einem hämmert, Wirklichkeit werden kann. Man wünscht sich beim Lesen nichts sehnlicher, als dass es eine andere Lösung gibt. Dass es nicht auf das hinauslaufen wird, was man vermutet und gleichzeitig kriecht die Gänsehaut unerbittlich den ganzen Körper hinauf. Es ist keine wirkliche Spannung die aufgebaut wird und gleichzeitig kann man das Ende kaum erwarten, einfach weil man jetzt sofort wissen will, was in diesem Haus vor sich geht. // Fazit // Nach der zweiten Kurzgeschichte von King, die so ganz anders als „Omi“ war, bin ich mir sicher, dass ich noch viele weitere Lesen möchte. Seine Kurzgeschichtensammlungen landen direkt auf meiner Wunschliste, weil dieser Mann wirklich mit Worten umzugehen weiß. Ich freue mich darauf, Stephen King für mich zu entdecken.

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  • hoher, geistiger Ekelfaktor...

    Ein bisschen angeschlagen
    Buchfeeling

    Buchfeeling

    03. June 2016 um 21:38

    Eine wirklich bitterböse Story über die ewige Liebe.

    Eher ruhig, man ahnt, was passiert und ist am Ende doch überrascht, dass die Story DIESES Ende nimmt…

    und doch… konnte sie mich nicht ganz so mitreißen, wie andere King-Storys. Hier war mir der geistige Ekelfaktor zu hoch… irgendwie….

  • Durchschaubar aber trotzdem gut

    Ein bisschen angeschlagen
    old_man

    old_man

    12. February 2016 um 09:22


    Bei dieser Geschichte schwebt einem von Anfang an ein Ende vor Augen. Und ständig fragt man sich, ob man recht hat, oder nicht.
    Ich fand diese Kurzgeschichte sehr gut erzählt und spannend.
    Kann ich nur empfehlen.