Es

von Stephen King 
4,4 Sterne bei1,896 Bewertungen
Es
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (1622):
clary999s avatar

Fantastisch, gruselig und sehr spannend! Eins der besten Bücher von Stephen King!

Kritisch (93):
Eoris avatar

Warum nur?! Langatmig mit viel zu vielen überflüssigen Zwischensequenzen und einem absurden Ende.

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Inhaltsangabe zu "Es"

Das Böse in Gestalt eines namenlosen Grauens

In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht 'Es' wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen.

Stephen Kings Meisterwerk über die Mysterien der Kindheit und den Horror des Erwachsenseins.

'Ein Meilenstein der amerikanischen Literatur.' Chicago Sun-Times

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453435773
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:1536 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:08.02.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.04.2011 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    beneaboutbooksvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Ich bin einfach nur begeistert. Stephen King erschafft Charaktere und Städte bei denen man meint schon mal da gewesen zu sein.
    Einfach nur Begeistert!

    Inhaltsangabe:


    Der Albtraum beginnt für Bill und seine Freunde im Jahr 1957. Denn als Bill's Bruder Georgie von Es getötet wird beginnt das Grauen in Derry, denn nicht nur er sondern noch viele weitere Kinder werden von Pennywise dem Clown getötet und gefressen. Für Bill und seine Freunde steht fest sie wollen in die Kanalisation und Es töten. Als Kinder haben sie gedacht sie haben es geschafft und Es getötet, doch als sie 27 Jahre Später, im Jahr 1984, einen Anruf eines alten Freundes bekommen müssen sie feststellen Es ist zurückgekehrt. Für die Freunde heißt es ein weiters mal zurück in die Kanalisation doch ob sie es wieder schaffen werden Es endgültig zu besiegen...?


    Meine Meinung:

    Nach nun über zwei Monaten habe ich es endlich geschafft. Ich habe Es von Stephen King beendet. Und ich muss sagen ich bin echt stolz auf mich, denn so ein dickes Buch habe ich bisher noch nie gelesen. Stolze 1534 Seiten hat dieses Buch, und eines kann ich jetzt schon sagen gelangweilt habe ich mich nur in den wenigsten Stellen. Und das hätte ich mir bei dieser Seitenanzahl nicht gedacht und ich hatte auch echt meine Bedenken bei dem Buch ob mir das ganze wirklich gefallen wird, und was soll ich sagen es hat mir wirklich extrem gut gefallen. 

    Das Buch beginnt auch gleich ziemlich spannend und grausam, denn wir lernen gleich am Anfang des Buches Georgie Denbrough kennen. Dieser möchte eigentlich nur mit dem selbstgebauten Zeitungsboot von Georgies Bruder Bill draußen spielen, doch als das Boot in ein Abflusskanal reingespült wird beginnt das Grauen. Denn George trifft auf Pennywise den Clown und dieser bringt George auf sehr grausame Weise um. 

    Der Anfang hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich war wirklich schockiert und ich dachte mir ja das ist ein Buch für mich, doch die Ernüchterung kam leider bald darauf. Denn ziemlich schnell kam das Kapitel " Sechs Telefonanrufe" und durch dieses Kapitel musste ich mich sehr durchkämpfen, da es für mich eher nicht so spannend war, und man auch nicht so gut mir kommt, weil dort die Geschichte im Jahr 1984 spielt und man Dinge erfährt die man erst später so richtig versteht. Doch nach dem ersten Zwischenspiel von Derry war ich vollends im Buch drin und konnte ab dem Zeitpunkt nicht mehr aufhören zu lesen. 

    Ich habe mich echt gefragt wie mir der Schreibstil von Stephen King gefallen wird, denn man liest ja des Öfteren in Rezensionen das sein Schreibstil sehr ausladend ist und das ist etwas was ich eigentlich nicht so möchte doch bei diesem Buch war das überhaupt nicht der Fall es war einfach so spannend und interessant das irgendwie jede Seite in diesem Buch wichtig ist und ich mich, außer am Anfang, nicht eine Sekunde in dem Buch gelangweilt habe. 
    Die Charaktere in dem Buch haben mir auch alle sehr gut gefallen. Sie waren nicht Flach beschrieben und man konnte sich zu jeder Figur und auch zu Derry super vorstellen wie es aussieht. Die Figuren haben einfach so lebendig gewirkt, weil sie eben so vielschichtig waren und jeder einzelne Ecken und Kanten hatte. Es war toll zu lesen wie sich nach und nach der Klub der Verlierer gebildet hat. Ich finde auch Es eine tolle Figur, weil auch diese nicht nur Böse war sondern auch Es Ängste hat. 

    Zum Ende hin wird es nochmal sehr spannend und ich habe mit den Protagonisten sehr mit gefiebert damit sie sich an alles erinnern was ihnen 1958 geschehen ist. Verwirrend fand ich nur was Es letztendlich wirklich war aber ansonsten hat mir auch das Ende echt gut gefallen. 


    Mein Fazit:

    Der Gesamteindruck von dem Buch ist mehr als positiv. Stephen King hat hier ein Buch geschrieben was mich zu 95 % begeistern konnte. Bis auf kleine Stellen hat mir das Buch super gut gefallen. Es ist für mich zwar kein Horror Buch bei dem ich mich erschreckt habe aber das war auch gar nicht nötig, denn das braucht es gar nicht. Das Buch Punktet mit tollen Charakteren und einem genialen Schreibstil.  Von mir ist es eine absolute Leseempfehlung. Ich bin definitiv ein King Fan geworden und freue mich schon jetzt sein nächstes Buch zu lesen. 

    Ich gebe dem Buch 4,5 / 5 Sterne.

      Hier geht's zu meinen Buch Blog: beneaboutbooks

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    CarinaElenas avatar
    CarinaElenavor 11 Tagen
    Ein Meilenstein von King

    Das Buch ist nicht mit den Filmen zu vergleichen, auch wenn ich sowohl das Original als auch das Remake richtig klasse finde. Trotz der 1535 Seiten gab es für mich so gut wie keine Durststrecke. Das liegt wohl vor allem daran, dass die Emotionen, die dieses Buch vermittelt, stetig wechseln. Der Horror verursacht durch die Spannungskurven und den psychischen Aspekt (Verkörperung von Urängsten, Halluzinationen, Gedankenkontrolle, schlichtes in den Wahnsinn treiben) teilweise so extremes Kopfkino, dass mir als Horror-Fan nach langer Zeit beim Einschlafen nochmal mulmig zumute war. Dann flaut der Horror aber mit einem mal komplett ab und man ist mit Big Bill und dem Club der Versager beim bauen eines Clubhauses in den Barrens. Das ist auch dermaßen schön geschrieben und teilweise schon Herzerweichend, dass man sich direkt in die eigene Kindheit zurückversetzt fühlt. Stephen King schafft es für mich wie kein anderer Worte zu Bildern zu machen...
    Alles in allem ein grandioses Buch, eines der besten Bücher von King. Kann ich nur empfehlen :D


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    Andreasbinders avatar
    Andreasbindervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch ist einfach phänomenal! Gänsehaut garantiert
    Eines der besten Bücher aller Zeiten...

    Das Buch habe ich mittlerweile 3 Mal gelesen und immer noch bin ich gefangen von seiner atmosphärischen Dichte und immer noch bekomme ich eine Gänsehaut, wenn Pennywise auftaucht. 

    Ein Film kann und wird das Leseerlebnis in diesem Fall niemals aufwiegen können.... 
    Stephen King ist eben unerreicht...

    Kommentare: 2
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    -Isabell-s avatar
    -Isabell-vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Horror Roman der vor allem mit seinen Charakteren begeistert!
    Der Albtraum hat einen Namen "ES"

    "Der Schrecken, der weitere achtundzwanzig Jahre kein Ende nehmen sollte - wenn er überhaupt je ein Ende nahm -, begann, soviel ich weiß und sagen kann, mit einem Boot aus Zeitungspapier, das einen vom Regen überfluteten Rinnstein entlangtrieb." 


    In Derry, Maine verschwinden immer wieder Kinder oder werden teils verstümmelt wieder gefunden. Während diesen Vorfällen nie große Aufmerksamkeit geschenkt wird entschließen sich sieben Freunde dem wahren Schrecken entgegenzutreten.

    Ihr Feind ist ihre größte Angst... 

    Ich habe erst vor Kurzem wieder mit dem Lesen angefangen, nachdem ich eine lange Zeit kein Buch mehr in die Hand genommen habe. Ich wollte schon immer wissen wie sich wohl ein Stephen King Roman liest, dann hatte ich mich ausgerechnet für diesen 1500 Seiten Roman entschieden.  Bevor ich mir den Roman gekauft habe, hatte ich zuerst den Film gesehen, also schon eine vage Vorstellung, worauf ich mich einstellen konnte auch wenn im Nachhinein nur ein Teil des Romans verfilmt wurde.  Die schiere Seitenanzahl des Romans hatte mich schon beeindruckt genauso wie das zum Film passende Cover und auch die Beschreibung auf der Rückseite des Romans.  

    Die Geschichte spielt in den Jahren 1958 und 1985 und wird aus verschiedenen Sichten erzählt. Außerdem finden sich auch Tagebucheinträge in dem Roman.  Was mir sofort aufgefallen ist nachdem ich ein paar Seiten gelesen hatte war, wie detailreich Stephen King schreibt.  Im ersten Moment dachte ich mir dann so ein dicker Roman und dann wird jedes Detail beschrieben, oje, ob das gut geht aber bis auf ein, zwei Passagen haben die vielen Details eher zur Spannung beigetragen als sie abzuschwächen.  Und auch die Kapitel Übergänge, die manchmal mitten im Satz erfolgten, vereinfachten den Lesefluss. 

    Insgesamt liest sich der gesamte Roman bis auf ein paar Stellen flüssig und schnell.  Die Hauptcharaktere habe ich ziemlich schnell ins Herz geschlossen. Jeder einzelne ist so individuell, so eigen und so anders das ich einfach von Anfang an mitgefühlt habe und das auch bis zum Ende. Freundschaft, Liebe, Angst und Hass sogar über die Kindheit hinaus. Neben den Hauptcharakteren gibt es auch viele Nebencharaktere so das es dem Roman daran schon mal nicht mangelt. Der Horror bezieht sich vor allem auf die eigenen Ängste und wie sie auch noch wenn man Erwachsen ist existieren.  

    Ich empfehle diesen Roman Lesern die gerne Horror und/oder Thriller lesen und auch keine Angst vor dicken Romanen mit vielen Details haben.



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    L
    Lichterregenvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Das Ende hätte so echt nicht sein müssen, aber sonst war das Buch toll und unterhaltsam.
    Gelungenes Buch, bis auf ein Punkt, der nicht hätte sein müssen.

    Eigentlich müsste ich 5 Sterne vergeben. Das Buch hat mich so irrsinnig lange sehr gut unterhalten, hatte so gut wie keine Längen (und bei über 1500 Seiten ist das ein Wort) und ich habe sehr mitgefiebert beim Klub der Verlierer. Es war sehr schön, den Gedanken der Kinder zu lauschen und den Werdegang mitzubekommen. Und wie sie gegen Henry und vor allem Es zusammenhalten. Wirklich sehr toll. Ich hatte sogar einen Albtraum zum Buch und das ist mir glaub noch nie passiert, trotz meiner vielen Thriller, die ich schon gelesen habe.
    Was mich ehrlich gesagt überhaupt nicht gefallen und überaus schockiert hat, waren Abschnitte aus dem Ende. Ich möchte niemanden spoilern, ich denke, wer das Buch kennt weiß, wovon ich rede. Hätte Stephen King sich da nicht irgendwas anderes einfallen lassen können? Musste das wirklich sein?! Ehrlich, dieser eine Aspekt hat mir die ganze Freude auf's Ende genommen, ich dachte nur, geht's noch?! Wenn das Buch kürzer gewesen wäre, aber mit diesem Punkt, dann wäre ich maßlos enttäuscht gewesen. Mich wundert es sehr, dass ich das nicht schon vorher gehört habe, obwohl das Buch und auch der Film so gehypted wurden (ich habe den Film (noch) nicht gesehen, deswegen weiß ich nicht, ob das im Film auch gemacht wird).
    Und ich hätte gern gewusst, was mit der kleinen Beverly noch war.
    Trotzdem ist mir der kleine Klub ans Herz gewachsen, auch wenn ich sie jetzt mit etwas anderen Augen sehe.
    Alles in allem hat mich das Buch dennoch sehr gut unterhalten und das Durchhalten hat sich wirklich gelohnt. 

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    C
    Caner_Svor 5 Monaten
    Kurzmeinung: ES ist einfach nur der Hammer
    Grandios!

    Mehr kann man nicht dazu sagen. Ich liebe Kings Schreibstil. Er zieht mich immer in die Geschichte rein. Ich  weiss nicht,wie er es immer wieder schafft.

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    H
    Heyvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Pure Spannung durch und durch. Stephen King ist der einzige Mensch auf Erden der das schafft auf über 1500 Seiten.
    Pure Spannung

    Ich hab vor kurzen Stephen King's Es gelesen. Die beste Entscheidung meines Lebens im Ernst. Nach dem Film wollte ich unbedingt das Buch lesen und obwohl ich die Handlung kannte wurde es nicht langweilig,man fühlt mit den einzelnenPersonen mit. Egal ob sieenthauptet werden oder imKanal vor ihrem schlimmsten Albträumen davon laufen, man hat das Gefühl als würde jemand hinter einem lauern obwohl Eshinter der Figur lauert. Ich musssagen das war mein erstes Buchaus dem Horror Genre, weil ichdavor eigentlich nie wirklichbegeistert war von Horror-Scenarien. Trotzdem die Angst kam nicht nur während dem lesen, man klappt das Buch zu und hat immernoch ein Bild desfurchterregenden Clowns vor sich. Das war wohl mit Abstand das was mir fast noch besser gefallen hat als die Tiefe der Charaktere. Bill zum Beispiel, seinBruder wurde ermordet und er fühlt sich wirklich dafür verantwortlich was ihn so rachsüchtig werden lässt, dass er ein Wesen besiegen will das nichtvon dieser Welt ist. Verständlich.Oder Beverly, ihr Vater ein krankerPerverser von dem sogar ihre Mutteralles erwarten würde. Ben der früher dick war aber später nur um es dem Sportlehrer an der neuenSchule zu zeigen dünn wird. Selbstdie kleinen Rollen werden so charakterisiert das man ihren Schmerz nachempfinden kann.Ich finde diesen Roman kann man nicht nur in das Horror Genre setzten dieses Buch bietet so viel mehr,Liebe, Freundschaft, Treue und Vertrauen.

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    zuendegelesens avatar
    zuendegelesenvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein nicht ganz so guter King, wie erhofft.
    Ein nicht ganz so guter King, wie erhofft.

    Meinung

    Das üblich schlichte Cover der King Bücher hat Einzigartigkeit, so auch wieder bei diesem Buch. Es ist eine Dole abgebildet, in die eine gewisse menge Blut hineinfließt. Die große Schrift auf dem Cover lässt von Weitem schon erahnen, von wem das Buch wohl stammt. Auch hier passt das Symbol wieder sehr gut, wie der Klapptext ja schon verriet, schlummert »Es« in der Kanalisation von Derry.

    Ein großes Buch heißt nicht gleich, dass man eine weite Reise hinter sich bringt. In diesem Fall trifft das sogar ziemlich gut zu, bis auf die paar örtlichen Ausschweifungen, war man fast immer in Derry, Maine. Meistens befand man sich oben auf den Barrens, mit den Kindern, das ist eine große Fläche um den Kenduskeag, den Fluss in Derry.

    Es gibt insgesamt sieben Hauptpersonen, die auch den Klub der Verlierer bilden. Dazu kommen noch unzählige Anhängsel und unzählige andere Leute, die beiläufig erwähnt wurden. Also, man sieht, es mangelt dem Buch gar nicht an Charakteren. Diese waren sogar ziemlich ausführlich beschrieben und man hatte immer ein recht aktuelles Bild von ihnen im Kopf, da Stephen King viel daran lag, in jeder Situation aufzuzählen, wie sie gekleidet waren, wo ein Loch in der Kleidung war, wie sie aussahen und wo sie eine Wunde oder eine Verletzung haben.

    Somit sind wir auch beim Schreibstil. Dieser war wie gewohnt, sehr ausführlich und ziemlich detailreich, wenn ich detailreich sage, meine ich es auch so. Nur mit dem unterschied, dass es in diesem besonderen Fall so detailreich war, dass es schon zu viel des Guten war und sich King in diesem Buch so manches Detail hätte sparen können. Es war zwar gut lesbar und man kam auch recht flott durch aber schon nach 30 Seiten war man so mit Informationen vollgepumpt, dass der Kopf schon keine Lust mehr hatte, wirklich weiter zu lesen. Man musste sich regelrecht zwingen, den Informationsfluss weiterhin zu gewähren, auch wenn es einem schon viel zu viel war.

    Ganz zum Nachteil des Buches und der eigentlichen Geschichte, denn es hat einfach extremst gestört und man hatte dabei keine wirkliche Freude, man war kaum gefesselt und hatte keine Lust es zu lesen. Ich muss sagen, dass ich sehr enttäuscht wurde bei diesem Werk und mir deutlich mehr erhofft hatte. Wenn man nach der Handlung geht, frage ich mich, was ist denn jetzt passiert? Hätte man in diesem Buch eine Sache nicht so weit umschrieben, hätte es durchaus spannender und noch fließender sein können.

    Wenn ich die Geschichte in meinem Kopf noch einmal so durchdenke, waren das ziemlich viele Geschichten, und immer aus sieben verschiedenen Blickwinkeln erzählt, wobei es doch immer wieder auf selbe hinauslief. Das war sehr langweilig, in diesem Fall, denn so etwas kann man machen, dann muss aber ordentlich etwas kommen. Mir persönlich hat da ziemlich viel gefehlt zu einer guten Geschichte, die ich auch gerne mit Freuden gelesen hätte.

    Bewertung

    Leider konnte mich Es nicht ganz überzeugen, ich wünschte es wäre anders. Daran lässt sich leider nichts mehr ändern, der nächste King wird hoffentlich besser. Wäre King nicht zu sehr ins Detail gegangen und hätte ein bisschen mehr Handlung und ein bisschen weniger vom Selben in verschiedenen Blickwinkeln gesprochen, wäre die Bewertung und das Empfinden sicher anders. Daher gibt es von mir leider nur zwei von fünf Schreibfedern. Die, wie ich finde schon gerechtfertigt sind und mir völlig ausreichend erscheinen.

    Fazit

    Abschließend kann ich nur noch sagen, dass es nicht nur mir so ergangen ist. Wir haben in einer Leserunde gelesen und es war für alle beteiligten ein ziemlicher Kampf teilweise, einige haben sogar abgebrochen, was ich gut verstehen kann. Ich werde das Buch nur denen Empfehlen, die wirklich 100%ige King Fans sind und denen Langatmigkeit und Längen nichts ausmachen.

     

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    KleineNeNis avatar
    KleineNeNivor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Hatte einige Längen, konnte mich allerdings trotzdem überzeugen. Ein tolles Buch mit einer menge Spannung!
    Das Monster aus dem Untergrund...

    Ich finde das neue Cover – welches passend zum Film ist – wirklich unglaublich cool und passend. Es ist diese bekannte Szene mit dem Jungen im gelben Anorak, welcher dem Clown gegenübertritt. Und das man durch den Ballon auch noch das Gesicht von ES sieht ist einfach der Hammer.  Also ich finde es mega gelungen. 

    Das Buch ist mit seinen über 1.500 Seiten ja nicht gerade dünn, sondern eher ein dicker Schinken und daher finde ich es super, dass das Buch auch innen in 5 Teile unterteilt ist. Zudem steht bei jedem beginnenden Teil auch ein tolles Zitat, ähnlich wie bei den Chroniken der Unterwelt.  Was mir besonders gefallen hat sind die Überschriften der Kapitel. Leider waren die Kapitel aber ab und an sehr lang, was mir wiederum nicht ganz so gut gefallen hat. Bei den zu langen Kapitel (manchmal bis zu 100 Seiten oder mehr) hatte ich das Gefühl nicht weiterzukommen. 

    Der Schreibstil von Stephen King ist unglaublich und ganz anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Er war fesselnd, spannend, hatte aber dennoch einige Längen.  Bei manchem habe ich mich zu Anfang gefragt ob ich das jetzt wirklich wissen muss/ ob es wirklich für den Verlauf der Geschichte wichtig ist.

    Der Schreibstil von Stephen King ist unglaublich und ganz anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Er war fesselnd, spannend, hatte aber dennoch einige Längen.  Bei manchem habe ich mich zu Anfang gefragt ob ich das jetzt wirklich wissen muss/ ob es wirklich für den Verlauf der Geschichte wichtig ist. 
    Dazu sollte ich vielleicht mal sagen, dass dies mein erstes Buch von ihm ist. Den alten Film hatte ich bereits schon mehrfach gesehen und er hat mir eine Heidenangst eingejagt.  Daher übrigens auch meine Angst vor Clowns! Trotzdem wollte ich unbedingt dieses Buch lesen und mich meiner Angst stellen. Manchmal ist das Kopfkino während des Lesens noch schlimmer, als sich etwas anzuschauen, wo man dann einfach weggucken könnte.  Beim Kopfkino geht das leider nicht so einfach! 

    Die Charaktere haben mir ebenfalls unglaublich gut gefallen. Die 7 Freunde sind jeder für sich besonders und ich konnte sie sofort in mein Herz schließen.  Das die Geschichte immer wieder Zeitsprünge hatte war mega cool und der Perspektivenwechsel zwischen den Charakteren war auch total spannend. So konnte man jeden Charakter super kennenlernen und auch die Handlungen nachvollziehen. Jeder hat seine eigene Geschichte erlebt zwischen Kindheit und dem Erwachsen werden. Es war echt manchmal so schockierend, dass ich gar nicht wusste wie mir gerade ist. 

    Die Umgebung wurde auch großartig beschrieben, sodass ich wirklich das Gefühl hatte, die Geschichte mitzuerleben. Ich muss allerdings gestehen, dass ich das Buch als Hörbuch gehört und nur einige Seiten gelesen habe. David Nathan konnte mich als Sprecher einfach überzeugen. Besonders wie er ES spricht war unglaublich!  Mir wurde heiß und kalt zugleich!  Das Hörbuch werde ich mir definitiv noch öfter anhören, denn ich denke, dass man immer wieder neues entdeckt, je öfter man die Geschichte hört oder liest. 

    Fazit: Stephen King konnte mich trotz einiger Längen für sich begeistern. Sein besonderer Schreibstil hat mich überzeugt, genauso wie seine toll ausgearbeiteten Charaktere!

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    ShalimaMoons avatar
    ShalimaMoonvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Stephen King schafft es einfach über 1500 Seiten die Spannung zu halten
    Es - Stephen King

    Ein Vorwort

    Seit einiger Zeit schlich ich immer wieder um den von mir vorher nicht beachteten Meister des Horrors herum. Natürlich geht es um Stephen King. Nach den Sichtungen von The Green Mile und dem stark kritisierten Der dunkle Turm, überlegte ich, ob es nicht langsam an der Zeit wäre mich auch literarisch mit Mr. King auseinander zu setzen. So legte ich mir schließlich Friedhof der Kuscheltiere zu. Das Buch landete jedoch vorerst wieder auf meinem SuB (=Stapel ungelesener Bücher). Dann erschien Es in der Neuverfilmung in den deutschen Kinos. Obwohl ich eine Abneigung gegen Horrorclowns habe, ließ ich mich überreden. Wie Platz 7 in meinem Jahresrückblick belegt, konnte mich der Film dann durchaus begeistern. Kurzerhand ging ich die Buchhandlung meines Vertrauens und kaufte mir Es. Das zweitdickste Buch, das Stephen King jemals schrieb, mit 1534 Seiten. Ich begann im Oktober damit zu lesen und beendete es nun im Januar (weswegen meine Lesestatistiken in den Monaten etwas verfälscht sind…) Und ich bereue es nicht!

    Die Handlung

    Derry ist eine Kleinstadt in Maine, in der alle 27 Jahre erstaunlich viele Morde passieren. Besonders hoch ist die Rate unter Kindern. Eine Gruppe von Kindern, die sich selbst Club der Looser nennen, kommen dahinter, dass ein böses Wesen dahinter zu stecken scheint. Sie nennen es Es, da sie keine andere Bezeichnung finden. Denn Es tritt zwar häufig als Pennywise der Clown auf, kann aber auch andere Gestalten annehmen und zeigt sich für jeden in einer anderen Horrorgestalt. So beschließen Bill, Ben, Beverly, Eddie, Stan, Richie und Mike Es zu jagen. 27 Jahre später erhalten sie alle Anrufe aus Derry. Es ist zurück. Wieder treffen sie sich, um Es ein für alle Mal den Garaus zu machen.

    Meine Meinung

    Es zu lesen war eigentlich eine Kurzschlussreaktion durch den Hype, den der Film auslöste. Eigentlich hätte mich nämlich die hohe Seitenanzahl nämlich durchaus abgeschreckt. Doch einmal begonnen zog mich das Buch in seinen Sog und ich musste immer wieder wissen, wie es weitergeht. Denn natürlich war mir einiges durch das Sehen des Films schon bekannt, aber ich stieß auch immer wieder auf Unterschiede zwischen Buch und Film. Auch waren die Abschnitte aus dem Erwachsenenteil für mich neu.
    Das Buch teilt sich in zwei Zeitebenen, einmal den Kinderpart und einmal den Erwachsenenpart. Diese wurden in insgesamt fünf Abschnitte eingeteilt, wobei Abschnitt eins sich mit den Vorgeschichten der beiden Zeitebenen befasst, Abschnitt zwei sich um den Kinderpart kümmert, Abschnitt drei um den Erwachsenenpart, Abschnitt vier wieder mit dem Kinderpart und in Abschnitt fünf wechseln sich beide Zeitebenen immer wieder ab, da von beiden Zeitebenen das Finale erzählt wird. Die Aufteilung ist sehr sinnvoll, auch wenn sich Abschnitt zwei und drei mitunter doch ein bisschen ziehen. Dafür steigt ab Abschnitt vier die Spannung noch einmal deutlich an. Ab hier beginnt King auch die Kapitel mitten im Satz enden zu lassen, um den Satz im nächsten Kapitel fortzusetzen. Das hat den Effekt, dass das Kapitel nicht als Abschluss eines Abschnitts zu sehen ist und man einfach immer weiter liest. „Nur noch das eine Kapitel“, hat als Zeitbegrenzung definitiv nicht mehr funktioniert, weil man das neue Kapitel schon mit dem Beenden des Satzes wieder anfing.
    Stephen King hat ein Hang dazu Szenen sehr ausführlich zu beschreiben. Das ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, und einige Szenen hätte man durchaus deutlich kürzen können. Dennoch führen sie letztendlich immer zu einem bestimmten Ziel. Die letzten 100 Seiten, geschrieben unter Alkohol- und Drogeneinfluss, sind zwar mitunter sehr abstrus und scheinen nicht so ganz zum sehr gut durchdachten Rest zu passen, gehören aber letztendlich trotzdem zur Geschichte dazu und bringen diese zum verdienten Ende.
    Die Charaktere sind teilweise etwas überzeichnet, haben aber ihre Entwicklungen und scheinen doch immer aus dem Leben gegriffen. Dabei merkt man immer wieder, dass teilweise nicht Es das Böse ist, sondern teilweise immer auch in den verschiedenen Charakteren steckt. Denn Es ist doch größtenteils nur eine Metapher für Angst.

    Das Fazit

    Ich kann Es nur jedem empfehlen, der sich durch die Handlung angesprochen fühlt und sich nicht von der hohen Seitenanzahl abschrecken lässt. Kings Schreibart ist eine ganz eigene und er ist einfach ein Geschichtenerzähler, der in einer Geschichte immer wieder viele kleine erzählt. Trotz einiger Längen zwischendurch, bleibt das Buch durchgehend spannend. Ich werde defintiv noch mehr von Stephen King lesen!


    Diese Kritik erschien zuerst auf meinem Blog: https://shalimasfilmweltenkritik.wordpress.com/2018/01/10/es-2/

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    myriels avatar
    Anfang Juli startet eine Blogger Leserunde zu ES von Stephen King :) Erstmal würden wir uns natürlich über einige Teilnehmer freuen. Ich spiele schon eeeeewig mit dem Gedanken das Buch mal zu lesen. Aber irgendwie hab ich mich nie rangetraut und Stephen King zählt nun wirklich nicht zu meinen Lieblingsautoren. Wer mitmachen möchte, darf sich gern anmelden - das Buh müsst ihr aber, wenn ihr es nicht habt, selbst kaufen oder leihen. Infos im Blog: http://lesen-befluegelt.org/blogger-leserunde-wer-liest-mit-mir/
    Zur Leserunde

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    TheCoons avatar
    TheCoonvor 2 Monaten
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