Stephen King Es

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Inhaltsangabe zu „Es“ von Stephen King

Das Böse in Gestalt eines namenlosen Grauens In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht 'Es' wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen. Stephen Kings Meisterwerk über die Mysterien der Kindheit und den Horror des Erwachsenseins. 'Ein Meilenstein der amerikanischen Literatur.' Chicago Sun-Times

Was zur Hölle habe ich da gelesen? Sehr langatmig, total verrückt und der gewünschte Gruselfaktor blieb komplett aus.

— AhernRowlingAusten
AhernRowlingAusten

Wahnsinn

— Mariereiter
Mariereiter

Eines meiner Lieblingsbücher. Echt spannend und packend bis zur letzten Seite

— MarenWi
MarenWi

Eines meiner Lieblingsbücher :-) Grandioses Buch!!!

— Sookie85
Sookie85

Sehr sehr empfehlenswert

— Tupy
Tupy

Ein Meisterwerk!

— Amorada
Amorada

Musste abbrechen. Tolle Geschichte, aber King zieht die Passagen seiner Figuren immer in unermessliche Länge, dass Atem raubt. Sehr schade!

— WriteReadPassion
WriteReadPassion

Das beste Buch, das ich je gelesen habe - vor allem im Hinblick auf die Freundschaft zwischen den Protagonisten.

— MellisBuchleben
MellisBuchleben

Was für ein episches Werk. Also ich ziehe nur einen Stern ab, weil es mir zum Teil etwas zu langatmig war und für den Endkampf mit ES.

— eulenmatz
eulenmatz

Gutes Buch

— MontyTitan
MontyTitan

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    Es
    Mariereiter

    Mariereiter

    20. September 2017 um 17:22

    Es war ein grandioses buch was mich zu 100% überzeugt hat. Ich kann es nur empfehlen

  • Es zieht und zieht sich einfach

    Es
    kruemelhino

    kruemelhino

    20. September 2017 um 01:16

    Ich habe in meiner Jugend Stephen King Bücher in der Regel verschlungen, wobei ich mich als Teen schon bei 'Es' durchgequält habe. Damals war es noch die rote Version. Vor kurzem hatte ich mich an die Neuübersetzung herangewagt, um mir die Geschichte, im Zuge der Neuverfilmung, erneut ins Gedächtnis zu rufen. Nunja, es hat sich eigentlich nicht viel zu damals geändert.Ein Meisterwerk kann ich hier leider nicht erkennen. Das Buch zieht und zieht sich. Mir geht es dabei auch weniger um die Übersetzung an sich bzw. Fehler in dieser, sondern um den Aufbau der Story als solche. Das erste Chapter ist so etwas von mühselig. Wenn man nicht gerade Fan von vielen Charakteren ist, so wird man hier doch recht schnell von diesen erschlagen. Für eine doch recht simple Horrorgeschichte, in der es im Kern um die Urängste von Kindern/Menschen geht, sind es, meiner Ansicht nach, viel zu viele Figuren, die hier auftauchen, um dann auch nicht selten in der Versenkung zu verschwinden. Das Buch verliert sich in so viele Nebenhandlungen. Dazwischen quetscht King die Geschichte Derrys und nüchterne Polizeireports. Im Resultat bedeutet dies, dass man ständig aus der Geschichte um die Gruppe der 'Loosers' herausgerissen wird, der Lesefluss oftmals penetrant gestört wird. Für mich hat dies auch bedeutet, dass ich keine festes Gefüge bei den 'Loosers' erkennen konnte. Eine emotionale Ebene hat mir bei der Perspektive gefehlt. Die eigentliche Coming of Age Geschichte bleibt somit eher nüchtern und sachlich, wirkt aber nie herzerwärmend. Natürlich kann ich auch den Fortgang der Story kritisieren. Die haarsträubende Sexthematik unter den Kindern habe ich schon als Teen nicht nachvollziehen können. Daran hat sich auch bis heute nichts geändertEinzig die Beschreibung von 'Es' fand ich damals und auch heute noch sehr ansprechend, einfallsreich und natürlich auch horrorlastig. Hier ist King klar in seinem Element und zieht alle Register.Hätte man den Roman um Einiges gekürzt, sich auf eine kleine Anzahl an Charakteren beschränkt und einen durchgehenden Lesefluss gefördert, so würde ich Spaß an dieser Geschichte finden. So aber bleibt sie für mich, damals wie heute, einfach nur ein quälendes Leseereignis mit einer geballten Ladung an Langeweile.

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  • 1536 Seiten blanker Horror - "Es" kehrt zurück

    Es
    MelE

    MelE

    11. September 2017 um 06:36

    "Es" war das erste Buch, welches ich mir von meinem Taschengeld gekauft hatte. Ich war noch recht jung und definitiv überfordert von der Story, dennoch bleib einiges haften und nachdem ich auf der Seite des Heyne Verlages die Neuerscheinung sah, war es echte Neugier, die mich dazu brachte, "Es" erneut lesen zu wollen. Mit etwas über 1500 Seiten ist "Es" ein echter Wälzer und ich brauchte daher einige Tage, um erneut in Derry und die Kanalisation einzutauchen und das Buch zu beenden. Genauso wie damals als Teenager überkam mich blanker Horror und ich verstehe nun, warum mich der Roman Damals wie Heute so fasziniert hat. Horror wird definitiv niemals mein bevorzugtes Genre sein, aber "Es" konnte mich erneut packen und ich würde das Buch tatsächlich erneut lesen wollen nach ein paar Jahren. Im Fokus des Covers stehen ein gelbe Regenmantel und ein roter Luftballon. Beides wird mehrfach im Roman erwähnt und ist auch ein Teil dessen, warum sich Eddie, Bill, Ben, Beverly ... in die Kanalisation von Derry / Maine begeben, um dem Grauen ein Ende zu setzen. "Es" hinterlässt viele Spuren und verbreitet Angst, gerade unter den Kindern in Derry. "Es" ist ein Verwandlungskünstler, denn "Es" zeigt sich in vielen beängstigenden Gestalten. Der Clown ist dabei noch die harmlose Variante.Besonders gut hat mir gefallen, wie Stephen King Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpft. Die Kinder von damals sind Erwachsene und haben vergessen, was geschehen ist und wie sie "Es" bekämpft haben. Als das Grauen in Derry erneut beginnt erinnern sie sich an ihren Schwur und sind bis auf eine Ausnahme bereit erneut zu kämpfen und sich "Es" entgegenzustellen. "Es" verfügt über einen sehr hohen Spannungsbogen, der sich komplett durch die Seiten zieht. Gleich zu Beginn geschieht etwas äußerst grausames und dieses wiederholt sich mehrfach innerhalb der Story. Stephen King spielt mit meinen Ängsten und tut dies absolut herausragend. Es ist kein Wunder, dass "Es" so erfolgreich ist und nun auch neu verfilmt wurde. Ich werde den Film definitiv nicht sehen, da ich die Bilder nicht aus meinem Kopf bekommen würde. Schon das Buch zu lesen ließ mich an meine Grenzen kommen und ich bin eigentlich kein Angsthase, aber es gab eben auch widerwärtige, eklige Situationen, die mich regelrecht erschauern ließen. Leider kann ich mich nicht daran erinnern, ob "Es" mich als Teenager auch mitunter abgestoßen hat. Die Neugier ist es, die mich während des Lesens vorangebracht hat, denn man wünscht sich einfach einen guten Ausgang. Warum sollte "Es" die Macht behalten und weiter morden? Im Gesamtpaket ist "Es" wirklich ein Meisterwerk, welches mich erneut begeistern konnte. Die hohe Seitenzahl ist erst einmal beängstigend, aber wer einmal anfängt, "fliegt" regelrecht durch die Seiten. Gerne eine absolute Leseempfehlung!

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    • 2
  • Ein Muss für jeden Fan

    Es
    MetalFan1992

    MetalFan1992

    03. September 2017 um 17:23

    Einfach ein Klassiker unter den King-Büchern. Liest sich schnell weg und ist die ganze Zeit über spannend. Eine Empfehlung für jeden, der Horrorbücher oder Stephen King mag.

  • [Rezension] ES von Stephen King

    Es
    HappySteffi

    HappySteffi

    01. September 2017 um 21:05

    Taschenbuch: 1536 SeitenVerlag: Heyne Verlag Erscheinungstermin: 14. August 2017ISBN-10: 3453504038KlappentextIn Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen.Stephen Kings Meisterwerk über die Mysterien der Kindheit und den Horror des Erwachsenseins. AutorStephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt der Spiegel-Bestseller Mind Control. CoverDunkel, düster und beklemmend wirkt das Cover zu Es. Da es sich bei meinem Exemplar um die neue Auflage, passend zum in Kürze erscheinenden Film handelt, ist hier eine Situation abgebildet, die wohl jeder Filmfan aus Trailern bereits kennt: Ein Junge in gelber Regenjacke, der einen roten Ballon von einem Clown aus dem Schatten angeboten bekommt. MeinungUm es gleich vorweg zu nehmen, dies war mein erstes aber sicher nicht letztes Buch von Stephen King.Leicht erschlagen von der Seitenanzahl fing ich an zu lesen und habe wirklich gehofft, dieses Buch kann mich in seinen Bann ziehen, damit sich über 1500 Seiten nicht wie ein endlos langes Kaugummi ziehen. Der Einstieg in ES könnte sanfter nicht sein. Man lernt die Brüder Bill und George kennen. Bill baut ein Papierschiffchen für George, der damit draußen spielen geht und durch unglückliche Zufälle Opfer von Pennywise wird. Was in vielen Büchern vielleicht einen langen Anlaufweg hätte, geschieht hier schon in den ersten Seiten, was den Spannungsbogen gleich anspannt. Ehe man sich versieht ist man also mitten in der Geschichte und bangt mit den Menschen, die von ES heimgesucht werden. Über den Inhalt möchte ich jetzt gar nicht mehr schreiben, da die meisten sicher durch Buch oder Verfilmung wissen, worum es geht. Mit unglaublichem Können erzählt King die vielen Etappen der Protagonisten von den Kindheitstagen bis ins Erwachsensein. Durch seine angenehme Art zu schreiben liest sich das Buch enorm einfach und die anhaltende Spannung halten einen richtig bei der Sache, so das man gar nicht merkt, wie fix man voran kommt. Ich habe mich öfter dabei erwischt, wie ich die Zeit völlig vergessen habe, weil ich mich regelrecht festgelesen hatte. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings noch, was diese Ausgabe angeht. 1500 Seiten als Taschenbuch ist nicht nur recht unhandlich sondern haben in diesem Fall auch dazu geführt, das die einzelnen Seiten so dünn sind, das ich beim Umblättern einige eingerissen habe. Und ich gehöre eigentlich zu den vorsichtigen Lesern, da ich lange Freude an meinen Büchern haben möchte. Meine Ausgabe sieht nach einmaligem Lesen schon recht verschlissen aus, was äußerst schade ist. Bei dem Preis-Leistungs-Verhältnis muss ich allerdings sagen, wer da nicht so pingelig ist bekommt bei dieser Ausgabe wirklich viel Lesestoff für sein Geld. FazitGroßartige Geschichte und genialer Schriftsteller. Kurzum ein Buch, das ich euch absolut ans Herz legen würde und besonders für Leser, die ein Buch nur einmal lesen ist der Preis für so viel Buch bei dieser Ausgabe richtig toll. 

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  • David Nathan, die beste Wahl!

    Es
    Havers

    Havers

    29. August 2017 um 13:56

    Das „Es“ ist ein Begriff aus der Freudschen Psychoanalyse, dem „Ich“ gegensätzlich. Es speist sich aus den Trieben und ist der dunkle, unbewusste Teil der Persönlichkeit, der diese dennoch prägt. Es ist das, was weit unter der Oberfläche im Verborgenen lauert. Das diffuse Wiedererkennen von Situationen, die tief in Vergangenem vergraben sind. Ängste, die sich durch scheinbar harmlose Ereignisse plötzlich in den Vordergrund drängen. Alltägliches, das bedrohlich, ja sogar tödlich werden kann. Mit diesem Wissen im Hinterkopf lässt sich sehr leicht der Bogen zu einem der bekanntesten  Werke des Horrorgenres schlagen – „ES“, dieses 1986 erstmals erschienene Mammutwerk Stephen Kings, aktuell wieder in aller Munde, da die Neuverfilmung demnächst in die Kinos kommen wird. Im Zuge dessen ist nun endlich auch eine ungekürzte Hörbuchversion mit 5 mp3-CDs und einer Laufzeit von annähernd 52 Stunden, veröffentlicht bei Random House Audio, erhältlich. Gelesen wird das Hörbuch von David Nathan, und eine bessere Wahl konnte man kaum treffen. Mit seiner prägnanten Stimme ist er in der Lage, durch kleinste Modulationen Emotionen, Charaktere und Ereignisse zum Leben zu erwecken. Gleichzeitig trägt er zu jedem Zeitpunkt der Kingschen Dramaturgie Rechnung, verändert die Tonlage und das Tempo, wenn es der Handlungsverlauf erfordert und lässt so die Ereignisse in Derry, der Kleinstadt im US-Bundesstaat Maine, lebendig werden. Vergangenheit und Gegenwart, jede Menge Zeitkolorit, zwei Handlungsstränge 1957/58 und 1984/85, sieben Freunde und „Es“, das personifizierte Böse in Gestalt eines Clowns. Meine Empfehlung: Geeignet für Kenner des Autors, denen das Hören mit Sicherheit neue Facetten dieses außergewöhnlichen Romans offenbaren wird, aber auch ein idealer Einstieg für Neulinge, die sich mit dem Werk des Autors vertraut machen wollen.

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  • Bestes Buch überhaupt

    Es
    MellisBuchleben

    MellisBuchleben

    17. August 2017 um 16:41

    "Es" wurde mir von vielen King-Liebhabern empfohlen und ich hatte ein bisschen Angst, dass meine hohen Erwartungen nicht erfüllt werden könnten. Weit gefehlt! Diese Befürchtung war völlig unbegründet, denn mit "Es" von Stephen King habe ich ein neues Lieblingsbuch aller Zeiten. Stephen Kings Schreibstil ist einmalig. Er schreibt sehr ausschweifend, weshalb das Buch ein richtiger Wälzer mit über 1.500 Seiten ist. Bei "Es" ist es so, dass viele Zeitsprünge die Geschichte und die Handlung bestimmen. Die Kapitel enden manchmal mitten im Satz, um dann jenen Satz im nächsten Kapitel zu völlig anderer Zeit wieder aufzunehmen. Das sollte niemanden davon abzuschrecken, "Es" zu lesen, denn mich hat das überhaupt nicht gestört, ganz im Gegenteil. Ich fand mich zurecht und hatte keinerlei Probleme mit Zeit und Ort. Der Aufbau ist dadurch sehr besonders und ich mochte es gerne. Hier kommt auch zum Tragen, dass Stephen King viele Dinge, die bereits geschehen sind, später wieder aufnimmt, so dass ich tatsächlich fast nichts von den 1.500 Seiten an Handlung vergessen habe. Diese Wiederholungen sind so gut mit dem späteren Geschehen verknüpft, dass sie überhaupt nicht nerven oder dergleichen. Stattdessen erinnert sich der Leser immer wieder an den Anfang der Geschichte, was ich total super fand. Denn oft geht es mir bei Büchern so, dass ich mich am Ende gar nicht mehr an den Anfang erinnern kann und das war hier nicht der Fall. Hierbei haben mir auch die Details in jeder Szene geholfen, an die ich mich leicht erinnern konnte. Nicht nur der Schreibstil mit seinen Ausschweifungen ist typisch für King, hier sind auch die Charaktere wieder sehr genau dargestellt. Und ich liebe das! Auf den 1.500 Seiten habe ich die sieben Hauptcharaktere nicht nur genau kennen gelernt, sondern mit ihnen mitgefiebert, mit ihnen gelitten und vor allem hatte ich auf jeder Seite das Gefühl, dabei zu sein. Die Freundschaft zwischen den sieben Kindern entwickelt sich authentisch und ich habe mich über jede Situation gefreut, die sie zusammen meistern. Ferner habe ich es genossen, mit ihnen Zeit zu verbringen. So banal ihre Handlungen manchmal waren (z. B. einfachc nur zusammen sitzen und reden), habe ich alles begierig aufgesogen und es mir vorstellen können. Durch die Zeitsprünge springen wir oft innerhalb der Vergangenheit, aber auch von der Gegenwart in die Vergangenheit hin und her. Somit lernen wir nicht nur die Kinder genau kennen, sondern verfolgen auch ihren Weg bis ins Erwachsenenalter. Das fand ich total spannend, wobei mir die Szenen in der Kindheit noch besser gefallen haben. Jedes der Kinder hat bestimmte Merkmale (die z. T. im Erwachsenenalter noch vorhanden sind), an denen ich als Leser sie mit der Zeit ohne Probleme identifizieren konnte. Bill stottert beispielsweise, was mit Bindestrichen in den Worten verdeutlicht und bildhaft dargestellt wird.Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen, beginnt das Buch grob gesagt in der Kindheit, dann springen wir in die Gegenwart und es kommt zu einem Zusammentreffen der Charaktere im Erwachsenenalter. In dieser Situation erinnern sich die Figuren an ihre Kindheit, was uns wieder zurück in die Vergangenheit springen lässt und dann in der Vergangenheit hin und her, bis wir uns wieder in der Gegenwart befinden. Hier gibt es dann auch wieder Zeitsprünge, die mir als Stilmittel sehr passend erschienen. Letztendlich gibt es dann einen Zeitpunkt, bei dem Vergangenheit und Gegenwart aufeinanderfallen.Das klingt jetzt viel komplizierter, als es mir beim Lesen vorkam. :D Diese Charakterdarstellung von Kindheit und Erwachsenenalter ließ mich als Leser die Figuren besser verstehen. Ich wusste, warum sie so geworden waren, wie sie nun sind und was alles dazu geführt hat. Vergangenheit und Gegenwart greifen ineinander und haben bei mir dazu geführt, dass ich die Protagonisten sämtlichst in mein Herz geschlossen habe. Die Kindheit der Protagonisten spielt sich Ende der 1950er/Anfang der 1960er Jahre ab und diese Zeit wird einem hier von King hier so gut vermittelt, dass ich nun das Gefühl habe, dass diese Zeit für mich greifbarer ist als vor Lesen des Buches. Freundschaft ist ein häufiges Motiv in Büchern, hier aber meiner Meinung nach unübertroffen dargestellt. Neben den Beziehungen der Figuren untereinander darf natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass es ein Buch ist, das eindeutig ins Genre Horror gehört. Die Horrorszenen fand ich auch tatsächlich gruselig, eklig und spannend. Das Böse erscheint in diversen Formen und ich finde es klasse, dass King es schafft, mir damit eine Gänsehaut zu bescheren, denn immerhin stammt das Buch aus dem Jahre 1986 und inzwischen sind wir durch TV etc. ziemlich abgestumpft, was Horrorszenarien angeht, so dass mich nichts so leicht aus der Bahn werfen kann. Doch King hat es geschafft ;) Vielen ging es nach dem Lesen so, dass sie Angst vor Clowns bekamen. Bei mir ist das nicht so. Allerdings habe ich ein mulmiges Gefühl, wenn ich Luftballons sehe... ;)Insgesamt ist "Es" für mich das beste Buch, das ich von King und überhaupt je gelesen habe. Die Geschichte rund um Beverly, Eddy, Bill, Ben, Mike, Richie und Stanley hat mich dermaßen umgehauen, dass ich diesem Buch gerne noch mehr als fünf Herzen vergeben würde. Für mich ist es die beste Geschichte rund um Freundschaft und Horror, die mir bisher untergekommen ist.

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  • Ein atemberaubendes Buch! Ich liebe es!

    Es
    LiveReadLove

    LiveReadLove

    09. August 2017 um 08:03

    Inhalt In Derry, Maine, herrscht das Böse über die Kanalisation. Alle 28 Jahre erwacht es und muss fressen. Unaussprechliche Dinge geschehen in der Stadt und sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und Es ein Ende zu bereiten… „Kinder, Bücher sind Wahrheit inmitten von Lügen, und die Wahrheit dieses Buches ist schlicht und einfach: Der Zauber existiert.“ (Widmung) Schon an meiner wirklich sehr kurzen Inhaltsangabe kann man erkennen, dass es unfassbar schwierig ist, dieses Meisterwerk auch nur ansatzweise zu beschreiben. Über 1500 Seiten dick, hat mich Stephen King von Anfang bis Ende in seinen Bann geschlagen. ES gehört definitiv zu den Büchern, die ich niemals vergessen werde. Gemeinsam mit meiner Freundin habe ich mich an dieses Buch herangewagt und wir haben erfolgreich die vielen Seiten gelesen. Als ich das Buch aufgeschlagen habe, hätte ich niemals gedacht, dass es mich derart in Schrecken versetzen würde und mir trotzdem so gut gefallen könnte. Ich wusste eigentlich nur, dass ein Clown namens Pennywise in diesem Buch eine Rolle spielt aber das war auch schon alles. Bereits die ersten Kapitel haben mir eine ordentliche Gänsehaut verschafft und da wusste ich bereits, dass diese Geschichte etwas ganz besonderes für mich sein wird. Stephen King gelingt es auf wunderbare Weise eine Atmosphäre zu schaffen, die mich an sein Buch gefesselt hat. Bereits der Einstieg ist meisterhaft und verspricht ein Buch, das so schnell nicht von etwas übertroffen werden kann. King gibt keine Zeit, um die Charaktere kennen zu lernen, nein. Man lernt direkt Es kennen. Die Action startet schon in den ersten zwei Kapiteln und der Schrecken weitet sich dann nach und nach aus. Man kann auf beinahe jeder Seite ein perfekt eingearbeitetes Horror-Element erwarten und ich habe mich wirklich unfassbar gegruselt. Die Beschreibungen im Buch sind teilweise sehr detailliert und meine Vorstellungskraft hat ihr übriges getan. Je weiter man im Buch fortschreitet, desto grusliger scheint es zu werden. Das Böse nimmt immer mehr an Gestalt an und nach und nach erfährt man, was es mit Es auf sich hat. Trotzdem dauert es bis zur letzten Seite, bis wirklich alle Fragen geklärt sind, die sich im Laufe dieses Buches stellen. King versteht sich einfach darin, den Leser an sein Buch zu ketten und streut Information für Information in seine Kapitel ein. Der Aufbau des Buches ist King wirklich sehr gut gelungen. Man erfährt durch unterschiedliche Kapitel über zwei Zeitebenen, was 1958 geschehen ist und was nun, 1985, geschieht. Es geht also nicht nur darum, wie die Protagonisten 1958 zum ersten Mal mit Es in Berührung gekommen sind, sondern auch darum, wie die sieben Freunde erneut zusammen kommen, um im Jahre 1985 den endgültigen Kampf gegen Es aufzunehmen. Gleichzeitig gibt es „Zwischenspiele“, welche sich um die Geschichte der Stadt Derry drehen und damit weitere wichtige Informationen über Es liefern. Die Zusammenhänge werden nach und nach hergestellt und je weiter man liest, desto klarer wird das Bild. Nicht nur das, was in Derry überhaupt geschieht, sondern auch die Charaktere mit denen wir zu tun haben und Es selbst wird deutlicher. „Allein könnte ich dem, was auf mich zukommt, nicht standhalten.“ (S. 1072) Da ich bisher nur „Dolores“ von King gelesen habe, in der nicht sehr viele Charaktere auftreten, bin ich besonders gespannt gewesen, wie es mir mit diesem Buch gehen wird. Auch hier kann ich nicht anders, als den Autor zu loben, denn ich bin vollends davon begeistert, wie er die Charaktere darstellt und mir als Leser näher gebracht hat. Vor allem die Kinder sind mir sehr nahe gegangen. Alle sieben haben ihre spezielle Art, ihre eigenen Probleme und sind Außenseiter. Durch die Umstände, die zu dieser Zeit herrschen, finden sie zueinander und verbünden sich, um Es zu finden und aufzuhalten. Dabei habe ich als Leser die Chance bekommen jeden einzelnen näher kennen zu lernen auch wenn ziemlich schnell klar wird, wer von den sieben mehr heraussticht und eine wichtigere Rolle einnimmt. Vor allem Bill, Mike, Ben und Richie treten in meinen Augen besonders hervor. Diese vier sind auch meine persönlichen Lieblingscharaktere gewesen, egal ob sie Kinder oder Erwachsene waren, ich habe sie fest in mein Herz geschlossen. Der gesamte Club der Verlierer hat sich in mein Herz geschlichen und das verdanke ich einzig und allein ihrem Schöpfer. Man kann sich perfekt in die Kinder (und später auch in die Erwachsenen) hineinversetzen. Dadurch, dass die Erzählweise immer zwischen den Zeiten springt, ist es mir noch viel leichter gefallen eine Bindung zu ihnen aufzubauen, denn man kann durch die tollen Beschreibungen ihrer Handlungsweise, ihres Aussehens, ihrer Macken, und und und, einfach wunderbar erkennen, wer sie waren und zu was sie geworden sind. Die besondere Bindung der sieben Protagonisten ist in diesem Buch beinahe schon körperlich spürbar. Das einfach nur als Freundschaft zu beschreiben ist fast schon zu wenig und trifft es irgendwie auch nicht genau. Es geht viel tiefer. Die Umstände, wie die sieben zueinander kommen und was sie letztlich gemeinsam er- und durchleben machen sie zu viel mehr als nur Freunden. Ihre Leben sind unumstößlich miteinander verbunden und alles, was in ihrer Kindheit geschehen ist, hat ihr Erwachsenenleben auf eine Gewisse Weise beeinflusst. Sie alle sind zu dem geworden, was sich in ihrer Kindheit bereits abgezeichnet hat und auch wenn sie irgendwann in ganz Amerika verstreut gewesen sind, so haben sie als Erwachsene das getan, was sie sich als Kinder geschworen haben. Eine solche Verbindung zwischen Menschen habe ich auf diese Weise noch nie so empfunden. Sie haben alle irgendwie zusammen gehört und es gab nichts, das sie trennen würde. Nicht nur ihr Mut, sich gegen Es zu wehren, hat sie zusammengeschweißt, sondern auch die Tatsache, dass sie in ihrem Alltag zusammengestanden haben. Gemeinsam gegen die Widrigkeiten in ihrem Leben, um sich von denjenigen zu befreien oder gegen die durchzusetzen, die ihnen das eigene Leben schwer gemacht haben. Genau an diesen Stellen hat man besonders den Zauber der Freundschaft und den Zauber dieses gesamten Buches gespürt. „Sieben, dachte Richie. Das ist die magische Zahl. Wir müssen zu siebt sein. So und nicht anders muss es sein.“ (S. 995) Fazit King hat es geschafft, mich komplett von sich zu überzeugen. Ich bin absolut begeistert von der Art, wie er ES geschrieben hat. Die Atmosphäre in diesem Buch hat mich von Anfang an gepackt, die Charaktere sind so unfassbar gut ausgearbeitet und beschrieben ebenso die Begebenheiten in und um Derry. Alles fügt sich zu einem großen Gesamtbild zusammen und das Ende, dieses Ende hat mich beinahe zu Tränen gerührt. Genau so und nicht anders sollte das Buch ausgehen. Dieses Buch wird für immer in meinem Herzen bleiben und ich hoffe, dass ich noch öfter die Gelegenheit bekommen werde, die Geschichte zu lesen. Es zählt in jedem Fall zu meinen absoluten Jahreshighlights und wird definitiv auch zu meinen Lebenslesehighlights zählen. Das Buch zu übertreffen wird unfassbar schwer werden.

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  • Großartiges Buch mit mäßigem Ende

    Es
    Niggls_

    Niggls_

    07. August 2017 um 13:43

    Ich fand das Buch durch und durch spannend und habe jede einzelne Figur des Clubs der Verlierer geliebt. Leider war das Ende wirklich nicht das gelbe vom Ei. Achtung Spoiler! Dass Stephen King versucht mit dem Ende von ES die Entstehung des Universums und quasi Yin und Yang nachzuweisen (ES und die Schildkröte) fand ich 1. eine blöde Idee und 2. für die Geschichte ziemlich unpassend. Da hat King sich übernommen, wie ich finde. Vielleicht wäre für es ein Ende besser gewesen, dass sich an folgender Weisheit orientiert: Weniger ist mehr.

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  • Nochmal gelesen: Nochmal absolut begeistert!

    Es
    Aleshanee

    Aleshanee

    06. August 2017 um 09:27

    Die erste Auflage war 1986 ... da war ich 11 - ich denke also, dass ich mit ungefähr 13-14 das Buch zum ersten - und bisher letzten Mal - gelesen hab. Was hatte ich damals Albträume!!! Aber das war meine Stephen King Zeit und ich habe alles von ihm verschlungen, was ich in die Finger bekommen habe. Allerdings gab es danach auch eine lange Zeit ohne King; aber da jetzt die Neuverfilmung von Es ins Kino kommt, musste ich in den Klassiker natürlich nochmal intensiv eintauchen, damit ich bereit bin!Tja, wo fange ich jetzt an - wie soll man so ein Werk beschreiben?King baut wie meistens alles recht langsam auf. Zuerst wird man gleich mit der Ermordung von Georgie konfrontiert, der als erster 1958 dem Clown zum Opfer fällt; der Beginn einer Reihe von Morden, die jedoch nach ca. 1 Jahr wieder versiegt.Georgie ist der Bruder von Bill, einem der sieben "Verlierer", der Loser sozusagen, der sich in dem Sommer mit 6 anderen Kindern zusammenschließt, um Es zu bekämpfen. Wie die Kids zueinander gefunden haben wird sehr speziell aufgebaut. Jeder von ihnen hat ein Kapitel, das aus seiner Perspektive geschrieben ist während der Verlauf weitergeht.Sie alle sind Außenseiter und haben ihre Defizitie, wie Bill das Stottern, Ben sein Gewicht, Stan ist Jude, Mike ein Schwarzer, Richie hat eine zu große Klappe, Eddie hängt an seinem Asthma Spray und Beverly ist ein Fall für sich. Das Zusammenspiel zwischen ihnen ist einfach nur perfekt, da können sicher viele heute noch was lernen, denn wie Kinder denken, fühlen und glauben - haben wir das Erwachsene tatsächlich alles vergessen?Gleichzeitig erlebt man die Charaktere aber auch 1985 - 27 Jahre später, wo erneut der Zyklus des Clowns beginnt. Ein neuer Mord, ein neuer Anfang des Grauens, der die Stadt Derry in Maine heimsucht und die sieben Freunde wieder zusammenführen wird.Diese Wechsel aus Gegenwart und Vergangenheit hat King grandios zusammengeführt! Anfangs ist man vielleicht etwas irritiert und erkennt nicht alle Zusammenhänge, aber gerade das macht es aus! Die Stimmung ist von Beginn an subtil und steigert sich immer mehr, das Grauen nimmt zu und dem Leser werden nach und nach die Geschehnisse aufgezeigt, die zu einem phänomenalen Showdown führen. Es gibt eine Unmenge an Details und King schwadroniert wirklich gerne und zeichnet damit ein unglaublich anschauliches Bild von den Umständen, den Charakteren, der Atmosphäre der damaligen Zeit ... das muss man mögen. Manch einem wird das zuviel sein, aber ich hab mich keinen Moment gelangweilt!Teilweise ist schon ein sehr niederdrückendes Bild, denn (nicht nur) damals geht es zum einen um die Kinder, die kein leichtes Leben hatten. Aber wann hat man das schon? Die Eltern sind teilweise wirklich fürchterlich und sie leiden sehr unter ihnen; dadurch werden sie aber auch stärker - es ist immer wieder unfassbar wie widerstandsfähig Kinderseelen sind, vor allem, wenn sie Freunde haben, auf die sie sich verlassen können! Und dadurch aus sich herauswachsen! Aber es prägt sie natürlich auch und welche Auswirkungen das ganze bis ins Erwachsenenalter hat, wird hier sehr gut verdeutlicht!Aber auch der Hass auf Homosexuelle und Schwarze wird thematisiert, der ja zu der Zeit noch viel intensiver und ein gängiges Bild der Gesellschaft war - da hat sich zum Glück ja schon vieles getan - auch wenn es leider noch immer Parallelen zur heutigen Zeit gibt.Es ist wirklich ein langsamer, stetiger Aufbau von Spannung und Gruselelementen, wobei ich tatsächlich ziemlich abgehärtet scheine, denn richtige Gänsehautmomente hatte ich nur 2-3 Mal und auch nicht so schlimm, wie ich erwartet hatte. Gegen Ende wirds dann ziemlich abgefahren, aber das ist man von King ja gewöhnt ... ich frag mich dann immer, wie man nur auf solche irren Ideen kommen kann :DWer den Kampf gegen das Böse aufnehmen will und sich nicht scheut, die wirklich umfangreiche Geschichte der sieben Freunde und ihren Widerstand gegen ES mitzuerleben, der Eintauchen will in eine Zeit aus der Vergangenheit, die die abscheulichen menschlichen Abgründe ans Licht zerrt in einer Stadt, die das Grauen selbst zu sein scheint ... der sei eingeladen und gewarnt, denn ihr werdet das Buch nicht mehr aus der Hand legen können!© AleshaneeWeltenwanderer

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    • 3
  • ES - Ein Buch, das man gelesen haben muss!

    Es
    AReaderLivesAThousandLives

    AReaderLivesAThousandLives

    30. July 2017 um 12:22

    Worum es geht: Das Böse in Gestalt eines namenlosen Grauens In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht 'Es' wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen. Meine Meinung: Das Buch Es von Stephen King wird als Meisterwerk bezeichnet und ich kann mich den allgemeinen Meinungen anschließen. Wo also fängt man bei einer Rezension jetzt an?Vielleicht erst einmal, warum ich mir das Buch gekauft habe.Da der neue Film im Herbst ins Kino kommen wird und ich schon lange mit dem Gedanken spiele das Buch zu lesen, eben weil es von so vielen Leuten gelobt und gefeiert wird, habe ich das als Anlass genommen mich endlich an die Geschichte heran zu wagen. Die dicke des Buches und die Seitenzahl - ich glaube ich besitze kein anderes Buch das so viele Seiten hat - hat mich nach wie vor abgeschreckt, doch zusammen mit meiner allerbesten Lesefreundin habe ich das Mammutprojekt in Angriff genommen.Ich kann sagen, dass es wirklich gleich sehr spannend los geht, was sehr geschickt gemacht ist. Man will nämlich sofort weiter lesen um zu wissen, was kommt noch alles vor, wie tritt Pennywise noch in Erscheinung wie spielt das alles eine Rolle für den Beginn der Geschichte?Die Darstellung der einzelnen Charaktere ist unglaublich detailliert. Doch bei über 1500 Seiten hat der Autor auch reichlich Platz und Zeit dafür. Manchmal war es vielleicht auch ein wenig zu viel. Man erfährt viel über die einzelnen Personen, von Gedanken, Gefühlen und Ängsten. Dass sie sich in ihre Kindheit nicht erinnern und zusammen mit dem Leser sich alles wieder erschließen müssen, um zu verstehen was passiert und was passiert ist, bringt Spannung in die Geschichte. Man durchlebt mit den Hauptpersonen so nicht nur was gerade passiert, sondern auch was sie damals durchlebt ist und zwar immer wieder im Wechsel. Zusätzlich sorgen mehrere Zwischenspiele noch für ein besseres Verständnis in denen andere Geschehnisse, die alle eine Rolle und im Zusammenhang mit Es stehen, erzählt werden.Der Gruselfaktor kommt bei diesem Buch eindeutig nicht zu kurz. Ich habe nicht nur einmal von Pennywise geträumt, was deutlich macht, wie bildhaft der Autor beschrieben hat und wie gut ich mich in die Geschichte hinein versetzt habe. Es gibt wirklich sehr gruselige Stellen, die den Leser fesseln, es unmöglich machen aufzuhören und die das Herz doch ein wenig schneller schlagen lassen. Auch ist es manchmal ganz schön grausam und ich würde sagen, nichts für schwache Nerven. Immerhin haben wir hier ein Monster, dass es auf Kinder abgesehen hat.Was das Ende angeht, so will ich nicht zu viel verraten. Gesagt sei aber, dass es überrascht wenn man erfährt, woher Es kommt und was seine wahre Gestalt ist. Ich muss sagen, dass es ein wenig abgedreht war und ich mir vielleicht etwas anderes gewünscht hätte, aber es passt trotzdem haargenau. Genauso wie die Wechsel, die uns auf dieses Finale zusteuern. Alles passt perfekt, ist bis in das kleinste Detail genau geplant.Wie man lesen kann, bin ich wirklich begeistert von dem Buch und es ist bisher auch mein Jahres-Highlight. Jetzt aber kommt das Aber. Ein leider sehr großes Aber, das mich schockiert hat, das ich total unnötig fand und bei dem ich überlegt habe, nicht doch einen Stern abzuziehen.Ich versuche nicht zu viel zu verraten, aber es handelt sich dabei um etwas, das Beverly tut. Etwas, das in meinen Augen keinen Sinn ergibt, bedenklich und fragwürdig ist. Man hätte das anders lösen können. Diese Szene hat mich schockiert und ich war auch ziemlich wütend darüber, wenn man bedenkt was sie zuvor mit ihrem Vater erlebt hat. Das Mädchen ist knapp 12 Jahre alt!! Trotzdem ist das Buch genial. Es wäre aber perfekt, gäbe es diese Szene nicht ;-)Außerdem gibt es einige Stellen, die mir sehr im Gedächtnis geblieben sind. Zwei Beispiele dafür möchte ich noch nennen :-)"Im finstren Föhrenwald, da wohnt ein greiser Meister, er ficht gar furchtlos kalt sogar noch feiste Geister."Ich weiß nicht wie oft ich mir das immer wieder selbst vorgesagt habe. Ein beruhigendes Mantra kann man sagen. Ein furchtbarer Ohrwurm ;-) "Kinder konnten das Unerklärliche besser in ihr Leben integrieren. [..] Als Erwachsener lag man nicht wach im Bett und war überzeugt davon, dass im Schrank etwas lauerte oder unermüdlich am Fenster kratzte... aber wenn dann tatsächlich etwas passierte, etwas außerhalb einer vernünftigen Erklärung, war man völlig überfordert, geriet ins Schleudern, die Vorstellungskraft versagte. Man konnte das unerklärliche Ereignis nicht so ohne weiteres mit der Lebenserfahrung in Übereinstimmung bringen. Es war unverdaulich. Der Verstand beschäftigte sich immer wieder damit... bis man schließlich entweder verrückt oder zumindetst völlig unfähig zum Handeln wurde." Fazit: Ein Buch, das man gelesen haben muss. Ich kann es wirklich nur empfehlen. Haltet durch, die vielen Seiten lesen sich erstaunlich schnell!

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  • Horrorgruselvergnügen mit Gänsehautfaktor aber auch leichten Schwächen

    Es
    awogfli

    awogfli

    Aus aktuellem Anlass habe ich endlich erstmals dieses Werk von Stephen King gelesen. Da im September der neue Film herauskommen soll, ist hier auch eine Book2Movie Rezension geplant. Bin mal gespannt, wie dieses Thema glaubwürdig cineastisch mit Spezialeffekten umgesetzt wird. Zum Buch:Ein sehr guter sehr gruseliger Thriller und hervorragende Charakterstudien aller Protagonisten, so beurteile ich diesen Roman von Stephen King. Als Meisterwerk ohne Kritik und Tadel kann ich die Geschichte aber aus meiner Sicht aber auf keinen Fall bezeichnen, denn da gibt es schon einige Punkte, die mich gestört haben. Da wäre zuerst mal die typische enorme epische Breite - man könnte es auch bösartig als Geschwätzigkeit in Form eines Modetrends bezeichnen - die amerikanische Autoren sehr gerne an den Tag legen. Bei über 1200 Seiten halte ich es aber als Leser schon für angebracht, bei jeder Szene einzeln zu überprüfen, ob diese wirklich notwendig ist und für den Plot und den Handlungsaufbau tatsächlich etwas tut. Hier kann ich mit gutem Gewissen nicht für alle die Hand ins Feuer legen, was somit den Roman vor allem bei den Zwischenspiel-Kapiteln in der Mitte manchmal ein bisschen spröde und zäh macht. Nicht dass ich mich sehr gelangweilt hätte, aber ein paar Szenen rauszustreichen, hätte dem Stoff eheblich mehr Tempo, Rasanz und Spannung beschert. Ich merke bei meinem Leseverhalten so einen Umstand immer daran, dass ich nach vorne blättere und abzuschätzen beginne, wieviele Seiten noch zu lesen sind und wie lange ich noch brauchen werde. Wenn sowas passiert, ist irgendwas definitiv episch zu ausladend. Der Grusel- und Monsterfaktor ist aber tatsächlich als einzigartig grandios herauszuheben. Der Autor  bedient permanent elementarste Kindheitsängste. Jeder Leser kann sich hier mit mindestens einer uralten Phobie identifizieren und wiederfinden, seien es Mörder, Alpträume oder Monster, Clowns, Vögel, grausliche Viecher, Abwässer, Scheiße, Leichen.... . Bei mir war z.B. es nicht nur der Keller, sondern das Böse lauerte auch hinter den Türen in der Wohnung, die alle kontrolliert werden mussten, wenn ich abends immer ganz alleine war. Eine weitere Phobie meinerseits wird auch noch hervorragend stimuliert. Da ich einen sehr ausgeprägt guten Geruchssinn habe, treffen mich erstens unangenehme Gerüche wie ein Keulenschlag und ich kann sie mir sogar bildlich so gut vorstellen, dass mich alleine die Vorstellung schon zum Würgen bringt. Mammamia King kann grausliche Gerüche wirklich gut beschreiben - so anschaulich habe ich so etwas noch nie gelesen. Manchmal scheint es mir, dass dieser Roman durch ein völlig neues Medium transportiert werden müsste - nämlich das Geruchskino, das in Aldous Huxleys Schöne neue Welt beschrieben wurde. Der prinzipielle Plotaufbau, der zwischen den zwei Zeitebenen Kindheit in den 50er Jahren und Erwachsenenalter der Gruppe der Verlierer in den 80er Jahren hin und her switcht macht den Roman vom dramaturgischen Aufbau her sehr ansprechend. King entwickelt wundervolle Psychogramme aller handelnden Personen - sowohl der Hauptfiguren als auch der Nebenfiguren, dabei wird so en passent vermittelt, wie sich das Leben aller Einwohner von Derry seit den 50er Jahren entwickelt hat - quasi wird das 25-jährige Klassentreffen einer gesamten Stadt abgewickelt. Alles wird thematisiert, die Mobber, die Verlierer, die Reichen, die Mitläufer, das elterliche Umfeld aller Protagonisten, die Beziehungen untereinander: Freundschaften, kleine Animositäten und riesige Antipathien, das Gewaltpotenzial jedes einzelnen ausgelotet, die Entwicklung der Persönlichlichkeiten aller Beteiligtern, die unterschiedlichen Biografien nach 25 Jahren, die Lügen und der Selbstbetrug...... nichts bleibt unaufgedeckt. Das ist wirklich wundervoll konzipiert. Auch habe ich mich sehr gewundert, wie gut und eindringlich die Charaktäre beschrieben und voneinander abgegrenzt werden, denn bei derart viel Personal in diesem Roman, habe ich tatsächlich nur einmal ganz kurz bezüglich einer Namensgleichheit - es gab zwei Eddies - den Faden verloren und wusste nicht, wen der Autor meinte. In Anbetracht der Tatsache, wieviele Figuren hier in den Roman eingeführt werden - King beschreibt ja fast eine ganze Kleinstadt - ist dies wirklich sehr ungewöhnlich. Auch sprachlich kann der Thriller anderen literarischen Romanen sowohl von teilweise humoristischen Auswüchsen als auch an Weisheiten durchaus das Wasser reichen. ... aber Fußnoten sind eine komische Sache, wissen Sie, wie Trampelpfade durch ein wildes, zügelloses Land. Sie teilen sich, dann teilen sie sich wieder; man kann an jeder Stelle in eine Sackgasse einbiegen, die einen zu einem mit Brombeersträuchern überwucherten Ende führt, oder in sumpfigen Treibsand. "Wenn Sie eine Fußnote finden", hat ein Prof. für Bibliothekswissenschaften einmal zu einer Klasse gesagt, an der ich auch teilgenommen habe, "dann zertreten Sie sie, bevor sie sich vermehrt."" (😂Seitenhieb auf David Foster Wallace?) "Kinder konnten das Unerklärliche besser in ihr Leben integrieren. [..] Als Erwachsener lag man nicht wach im Bett und war überzeugt davon, dass im Schrank etwas lauerte oder unermüdlich am Fenster kratzte... aber wenn dann tatsächlich etwas passierte, etwas außerhalb einer vernünftigen Erklärung, war man völlig überfordert, geriet ins Schleudern, die Vorstellungskraft versagte. Man konnte das unerklärliche Ereignis nicht so ohne weiteres mit der Lebenserfahrung in Übereinstimmung bringen. Es war unverdaulich. Der Verstand beschäftigte sich immer wieder damit... bis man schließlich entweder verrückt oder zumindetst völlig unfähig zum Handeln wurde."Gleichzeitig hatte er auch begonnen, jenes wichtige Prinzip zu begreifen das die Welt regiert - zumindest wenn es um Karriere und Erfolg geht: Man muss den verrückten Kerl in seinem eigenen Inneren finden, der einem das Leben schwermachte. Man musste ihn in die Ecke teiben und packen. Aber man durfte ihn nicht umbringen, o nein. Für kleine Bastarde dieser Art wäre der Tod viel zu gut gewesen. Man musste ihm ein Geschirr anlegen und dann anfangen zu pflügen. Der verrückte Kerl legte sich mächtig ins Zeug, sobald man ihn erst in die Spur gebracht hatte. Und er hielt einen bei Laune, amüsierte einen. Das war eigentlich auch schon das ganze Erfolgsgeheimnis." Die ganze Geschichte steigert sich dann für meinen Geschmack eben ein bisschen zu gemächlich zu einem Finale indem ES sowohl in der Vergangenheit durch die Kindergruppe gestoppt als auch in der Gegenwart vernichtet wird. Die permanenten Zeitsprünge und Analogien zwischen Vergangenheit und Zukunft passen punktgenau.Und dann kommt noch eine Szene, die wieder einmal für den Plot überhaupt nichts tut und zudem aus einem anderen Grund völlig fatal und daneben ist. Nachdem die Kindergruppe ES zurückgeschlagen hat, haben alle das Gefühl, der Zusammenhalt würde zerbrechen. Also "opfert" sich die 12-jährige  Beverly - ihres Zeichens bisher auch noch Jungfrau - und schnackslt gleich einer Gang-Bang Orgie mit all ihren Freunden aus dem Club der Verlierer gleich in einem Aufwaschen hintereinander, um quasi als Gruppenkleber den Zusammenhalt zu gewährleisten. Ich bin ja gar nicht zart besaitet und hab zum Beispiel schon mehrere derartige Bücher gut gefunden wie Mc Evans Zementgarten , aber was hier so nebenbei an Pädophilie und männlichem Täter-Opfer-Umkehr-Stereotyp von einem Autor wie King vermittelt wird, lässt mich bei all dem fiktionalen Horror erstmals ernsthaft erschaudern.  Dies liegt vor allem daran, dass Beverly ja bis zu diesem Zeitpunkt noch keine sexuellen Erfahrungen hatte - nicht mal wusste, worum es genau beim Sex ging -  aber von Ihrem Vater, der seine sanft sprießenden pädophilen Neigungen durch Gewaltorgien kompensierte, beschuldigt wurde, eine Schlampe zu sein. Dann entscheidet sich Bev autonom - und wir reden hier nicht von einer 14-jährigen in der Pubertät sondern einer 12-jährigen, die noch nicht mal weiß worum es geht, spontan diesem Bild zu entsprechen und Sex mit all ihren Freunden zu haben? Echt jetzt? Dass ist wirklich psychologisch völlig irreal. Derart sexualisiert verhalten sich nämlich nur kleine Mädchen, die wirklich bereits vom Vater missbraucht wurden, oder eben nur in einer männlichen Vorstellung, wie sich das erwachsene Täter gerne in der typischen Täter-Opfer-Umkehr zurechtreden: Das Kind hat dies auch so gewollt. Seid mir nicht bös, auch wenn wir hier über Fiktion reden, einen derartigen Humbug braucht man weder unter die Leute bringen noch solchen Fake unterstützen, das machen die pädophilen Täter eh schon seit Jahrhunderten selber, indem sie so einen Dreck vor der Gesellschaft und ihren Frauen behaupten, um die Schuld abzuwehren. Und dann hat die Szene ja nichts mit Gruselfaktor oder mit sonst irgendwas zu tun. Sie schwebt irgendwie frei im Plotkonzept und wird auch noch so beiläufig in die Handlung eingefügt. Das ist meiner Meinung nach total daneben. Eine meiner Goodreads Freundinnen hat mir gesteckt, dass King sich zu dieser berechtigten Kritik rechtfertigte, dass er dieses Kapitel total bekifft geschrieben hat.Fazit: Ein guter Horrorroman, mit hohem Gruselfaktor der aber auch meiner Meinung nach einige Schwächen aufweist.

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    • 9
  • Hat Spaß gemacht trotz Kritikpunkte

    Es
    Inibini

    Inibini

    10. July 2017 um 09:17

    Inhalt:Das Böse in Gestalt eines namenlosen Grauens In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht 'Es' wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen. Stephen Kings Meisterwerk über die Mysterien der Kindheit und den Horror des Erwachsenseins. (Quelle: LB)Meine Meinung:Auch ich habe jetzt endlich 'ES' gelesen, von dem so gut wie jeder sagt, dass es Kings Meisterwerk sei. Ich glaube, dass ich dadurch vielleicht zu hohe Erwartungen an dieses Buch hatte, wobei es keinesfalls schlecht ist und wirklich lesenswert ist!Die Charaktere waren mal wieder echt klasse ausgearbeitet und hatten wirklich alle sehr viel Tiefe :) Und es waren wirklich viele Charaktere! Die sieben Freunde habe ich sofort ins Herz geschlossen und ich kann gar nicht sagen, wen ich am meisten mochte, weil alle irgendwie auf ihre Art cool waren. Wahrscheinlich aber Eddie, obwohl Richie natürlich immer die besten Sprüche und (wenn vielleicht auch nicht die besten) Stimmen auf Lager hatte :D Durch den regelmäßigen Perspektivenwechsel, hat man sehr viel über die einzelnen Charaktere erfahren, wodurch man sich noch besser in sie hineinversetzen konnte! Es gab aber nicht nur Perspektivenwechsel, sondern auch Wechsel zwischen den Zeitebenen, was das Buch noch fesselnder gemacht hat, weil man immer nur häppchenweise etwas aus der jeweiligen Zeit erfahren hat! Die Zeitebenen gingen oft auch ineinander über. Das war richtig gut gemacht!Es gab in dem Buch natürlich die ein oder andere Länge, weil King wirklich sehr detailliert beschreibt, aber es war auch immer wieder spannend und gruselig! Allerdings hab ich mir in diesem Aspekt noch ein wenig mehr vorgestellt. Es gab wirklich so viele gruselige Elemente, aber irgendwie haben die mich nicht so erreicht, wie in 'Friedhof der Kuscheltiere' oder in 'Shining'. Die gruselige Atmosphäre kam bei mir einfach nicht so richtig rüber...Aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum das so war :(Ein weiterer Kritikpunkt ist das Ende. Das hat mir leider gar nicht gefallen... Es war mir dann letztendlich doch zu viel Fantasy, sodass ich mir das nur schwer vorstellen konnte. Auch gab es dort eine Sache, die ich etwas unlogisch fand und deren Grund nicht nachvollziehen konnte.  Aber trotzdem war das Ende nicht ganz schlecht! Ab einem gewissen Punkt hat sich das wieder gebessert und es hat mir wieder gut gefallen! Mein Fazit:Ein Buch, was ich wirklich unglaublich gerne gelesen habe, weil es v.a. bei den Charakteren so viel Tiefgang gab und es wirklich nie langweilig war, auch wenn es mal eine Länge gab! Das Buch konnte mich wirklich fesseln und der formale Aufbau, oder wie man das nennen möchte, hat mir sehr gut gefallen, sodass ich immer weiterlesen MUSSTE, weil ich ja wissen wollte, wie es weitergeht :)Es war oft wirklich spannend und es gab viele Gruselelemente. Allerdings kam für mich diese gruselige Atmosphäre, wie in Kings anderen Büchern, nicht ganz rüber, weswegen mich die Gruselelemete nicht soo gut erreicht haben...Leider hat mir das Ende überraschenderweise nicht gefallen, weil es mir doch zu übersinnlich war und mir noch etwas nicht gefallen hat, was ich aber nicht sagen kann, weil ich sonst spoilern würde.Ich kann das Buch trotzdem jedem Horrorliebhaber empfehlen, weil es das Buch ansonsten wirklich wert ist! Und es gehört ja auch irgendwie zu den Standardwerken, die jeder, der Horror mag, in seinem Leben gelesen haben muss ^^Obwohl ich gerne 5 Sterne gegeben hätte, bekommt 'ES' von mir 'nur' 4/5 Thrillersternchen!

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  • ES - Der Clown in Derry

    Es
    zickzack

    zickzack

    Ein überragendes Werk und zu Recht das Beste von Stephen King, anders kann ich es nicht sagen. Die Charaktere sind tiefgründig und obwohl es so viele sind, hat Stephen King doch keinen von ihnen stiefmütterlich behandelt. Natürlich ist Bill Denbrough dennoch der Charakter mit der meisten Tiefe, da er der Hauptcharakter ist, aber die anderen fallen nicht weit ab. Sobald die Perspektive gewechselt wurde, befand ich mich im Kopf der Figur und es war mir jedes Mal nicht schwer gefallen, mich in denjenigen hineinzusetzen. Daher war es auch kein Problem, wenn während der Szene man von einem Kopf in den anderen sprang. Anfangs war es etwas ungewohnt und es hatte sich wie ein grober Fehler von King angefühlt, aber nach und nach verstand ich, dass das Methode ist und genauso gewollt. Ich gewöhnt mich auch daran und fand es auch ganz angenehm, wenn die Szene oder einen Gedanken von einem anderen Charakter gelesen habe. Es hat das Buch weiter vertieft. Ich bin ein Fan von detailreichen Büchern. Lieber detailliert als oberflächlich, aber zugeben muss ich, dass King an der einen oder anderen Stelle sehr weit abgeschweift ist. Am meisten hat es mich bei den Zwischenspielen gestört, als man aus Mikes Tagebuch gelesen hat. Da habe ich auch ein Bisschen übersprungen. Aber ansonsten war das Buch durchweg spannend und ich habe mich jedes Mal darüber geärgert, dass ich nicht genug Zeit zum Lesen habe. An der ein oder anderen Stelle habe ich mich gegruselt, an der anderen Ekel empfunden, wiederum eine andere Szene geschockt den Kopf geschüttelt und wiederum war ich neidisch über die besondere Freundschaft der Protas. Sie haben mich mit glauben lassen, dass Freundschaft und Zusammenhalt stärkt und das Unheil von einem abwendet. Dass man sich gegen Mobber durchsetzen kann und noch vieles mehr. Ich glaube, dass ist die Prämisse dieses Buches. Das Ende war… recht wirr. Das habe ich mir irgendwie anders vorgestellt. Ich war nicht enttäuscht, aber doch verwundert. Immerhin hat es mich fast zum Weinen gebracht und das bedeutet schon viel. Dem Buch kann ich einfach nur fünf Sterne geben, da es das einfach verdient hat. Weniger wird dem Buch nicht gerecht, trotz der kleinen Schwächen. Besonders haben mich die einzelnen Charaktere fasziniert. Ich konnte mir von den 6 keinen Liebling rauspicken, was ich sonst immer mache. Irgendwie war jeder auf seine Art liebenswert, aber am meisten hänge ich an Bill, Ben und Bev. Ich bin gespannt auf den Film, der September 2017 in die Kinos kommen soll. Angucken werde ich ihn mir auf jeden Fall, aber ich weiß schon jetzt, dass dieser niemals an das Buch herankommt. Dafür müssten es mehrere Filme sein, um diese Tiefe der Geschichte darzustellen und selbst dann glaube ich nicht daran, dass das jemals ein Film schaffen kann.

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    • 3
  • Hier unten fliegen sie alle...

    Es
    VoiPerkele

    VoiPerkele

    25. May 2017 um 09:49

    Nachdem ich schon einiges vom König des Horrors gelesen habe, beschloss ich nun auch ES zu lesen.Meine Güte. Ich habe mich selten so gefürchtet, wie bei diesem Buch. Ich stehe nun auch zu meinem Angsthasen, der in meinem Inneren hoppelt.Nach 900 Seiten, habe ich das Buch erstmal zu Seite gelegt, um ein paar Wochen zu verschnaufen und nicht ständig an diesen vermaledeiten Clown denken zu müssen. Vor kurzem hab ich das Werk fertig gelesen und ich bin restlos begeistert. Die knappen 1600 Seiten sind es wirklich wert gelesen zu werden! Das Buch verliert an keiner Stelle an Spannung gegen Ende spitzt sich die Lage immer mehr und mehr zu!.King macht das, was er am Besten kann.Durch nüchternes Beschreiben menschlicher Triebe den blanken Horror auslösen.Die Seiten fliegen bei diesem Werk nur so dahin. Ich konnte es kaum aus der Hand legen - bis ich schließlich musste, weil ich nicht mehr schlafen konnte *lach*.Man wechselt immer zwischen den Zeiten, als der "Club der Verlierer" noch 11 Jahre alt war und als die Gruppe nun erwachsen ist.Egal in welcher Zeit man sich gerade befindet, es verliert nie an Spannung.  

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