Feuerkind

von Stephen King 
3,8 Sterne bei479 Bewertungen
Feuerkind
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Lilly_Grace_Turners avatar

Spannend und unterhaltsam, aber es gibt noch bessere Bücher von King

MellisBuchlebens avatar

Sehr guter King, aber etwas zu abruptes Ende.

Alle 479 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Feuerkind"

Verfilmt unter dem Titel „Der Feuerteufel“

Das Mädchen Charlie kann allein mit Gedanken Feuersbrünste entfachen. Ihre Eltern verlangen, dass sie diese Macht niemals einsetzt. Aber gilt das auch, wenn das eigene Leben, das Leben der Familie bedroht wird?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453432734
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:03.09.2007

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,8 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne120
  • 4 Sterne191
  • 3 Sterne139
  • 2 Sterne25
  • 1 Stern4
  • Sortieren:
    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr guter King, aber etwas zu abruptes Ende.
    Sehr guter King mit etwas zu abruptem Ende

    Als ich den ersten Satz las, war ich sofort verliebt in das Buch und in Kings Schreibstil - mal wieder. Mit Liebe zum Detail schafft er es immer wieder, Protagonisten ein ganzes Leben zu geben und sich vor allem in Kindercharaktere authentisch hineinzuversetzen. Ich hatte bereits zu Beginn das Gefühl, die Protagonisten ewig zu kennen und habe ganz besonders Charlie in mein Herz geschlossen. Aber auch die Nebenfiguren bekommen selbst in ganz kurzen Szenen Tiefgang. 


    Es gab spannende und gruselige, aber auch richtige Horror-Szenen, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Hinzu kommt, dass Stephen King einen ernsten Hintergrund als Vorlage genommen hat, nämlich die LSD-Experimente in den USA. Bis zum Lesen dieses Buches waren mir diese kein Begriff, aber dank der Leserunde und dank Stephen King konnte ich hier eine Bildungslücke schließen. In einem Satz wird am Rande auch contergan erwähnt, was mich abermals zum Recherchieren brachte. Wenn Bücher das schaffen, ist es in meinen Augen ein großer Verdienst. Des Weiteren gibt es Anspielungen an den Großen Bruder und 1984, die für mich top umgesetzt waren. 

    Das Buch hat ein fulminantes Finale, aber leider habe ich das Ende nicht so ganz verstanden. Es kam ein bisschen zu abrupt für meinen Geschmack und hat der Sinn hat sich mir nicht gänzlich erschlossen.

    Kommentieren0
    52
    Teilen
    NiWas avatar
    NiWavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Roman, der entflammen kann.
    Feuriges Mädchen

    Charlie ist ein kleines Mädchen und kann allein durch ihre Gedanken Feuer entfachen. Einst versprach sie ihren Eltern, dass sie es niemals wieder machen wird. Doch was, wenn ihr Leben in Gefahr ist?

    Mit „Feuerkind“ hält man einen interessanten King-Roman in den den Händen, der sich mit geheimen Experimenten, Verschwörungen der amerikanischen Regierung und dem Leben eines kleinen Mädchens auseinandersetzt.

    Charlie ist das Ergebnis eines Experiments. Ihre Eltern nahmen einst als Studenten für ein paar Dollar an Versuchen teil und hatten seither mit eigenen Problemen zu kämpfen. Doch niemand ahnte, dass aus dieser Verbindung ein Kind mit einem Hang zur Pyrokinese entsteht. Dadurch steht die Familie im Brennpunkt des Interesses. Denn die Regierung ist sehr wohl an diesen Entwicklungen interessiert und das Leben mit einem feurigen Kleinkind kann durchaus brenzlig sein.

    Charlie weiß, was sie mit ihren Fähigkeiten anrichten kann und ist durch die Ereignisse verstört. Sie kann nicht abschätzen, was und wie ihr geschieht, und möchte nur bei ihrem Vater sein. Obwohl Charlie ein tolles Mädchen ist, das mit der Pyrokinese zu kämpfen hat, hat sie mich nicht ganz überzeugt. Ich mochte sie. Ihre Entscheidungen und Handlungen waren meiner Ansicht nach logisch durchdacht, doch für ein Mädchen von 8 Jahren ziemlich weit hergeholt.

    King erzählt Charlies Geschichte mittels zwei Strängen und mehreren Figuren. Zu Beginn steht ihr Vater Andy im Zentrum der Aufmerksamkeit. Durch ihn erfährt man, wie die damalige Versuchsreihe abgelaufen ist, wie er dadurch seine Frau Vicky kennenlernte und mit welchem Konsequenzen das Paar seither zu kämpfen hat.

    Besonders die Beschreibung der Experimente mochte ich sehr. Eindringlich und bedrohlich geht King den Ursachen von Charlies Fähigkeiten auf die Spur. Er lässt den Leser die Versuche durch Andys Augen erleben. Dazu zählen sein Medikamentenrausch und die Besuche merkwürdiger Gestalten am Krankenbett. Es entsteht eine dichte, beklemmende Atmosphäre, jedoch weiß Andy nicht, ob er sich alles nur eingebildet hat.

    Der zweite Strang - der in Andys Gegenwart spielt - ist von der Flucht vor der Regierung geprägt. Gerade in Zeiten des kalten Krieges sind die Agenten erheblich an Charlies Fähigkeiten interessiert und natürlich wissen sie nur zu genau, dass von dem kleinen Mädchen große Gefahr ausgeht.

    Der Aufbau der Handlung mit den beiden Strängen hat mir sehr gut gefallen, weil schon allein daraus feurige Dynamik entsteht. Actionszenen wechseln sich mit fesselnden Begebenheiten ab, und beinhalten Abschnitte, die vergleichsweise ruhig zu lesen sind.

    Erwähnenswert ist Kings Liebe zum Detail und das flammende Leben, das er selbst Nebenfiguren einhaucht. Jeder Charakter ist tief, im Grunde glaubhaft, wirkt authentisch und nachvollziehbar.

    Während mich King mit Handlung und Figuren an die Seiten gebannt hat, habe ich brenzlige Szenen, eine feurige Verfolgungsjagd und einen flammenden Showdown erlebt, der mir dann eine Spur zu lau abgeklungen ist. Ich hatte das Gefühl, als sei die Geschichte nicht vollständig erzählt. Natürlich kann ich mir gut vorstellen, dass genau das Kings Absicht war.

    Insgesamt ist Stephen Kings „Feuerkind“ ein spannender Roman, der mit eindringlichen Figuren, brisanten Hintergründen und einem fesselnden Handlungsaufbau durchaus entflammen kann.

    Kommentare: 7
    119
    Teilen
    LeseBlicks avatar
    LeseBlickvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht ganz perfekt, aber ein toller King!
    Es wird heiß

    Inhaltsangabe
    Das Mädchen Charlie kann allein mit Gedanken Feuersbrünste entfachen. Ihre Eltern verlangen, dass sie diese Macht niemals einsetzt. Aber gilt das auch, wenn das eigene Leben, das Leben der Familie bedroht wird?

    Meine Meinung
    Endlich habe ich mal wieder einen King gelesen. Die Geschichte um das „Feuerkind“ hat mich schon immer interessiert und nun habe ich die Story verinnerlicht und für mich als einen guten King einsortiert.
    Denn nicht immer bin ich für Übernatürliches zu haben, aber an der siebenjährigen Charlie kam ich einfach nicht vorbei.

    King verwendet nicht viele Worte um den Leser an die Geschichte heranzuführen.
    Bereits auf der ersten Seite ist man als Leser mittendrin im Geschehen. Im New York von 1981 hält Andrew seine Tochter Charlie an der Hand und ist auf der Flucht. Das Gehetzte und eine gewisse Angst kann der Autor von Anfang an herüberbringen.
    Vor wem sind die beiden auf der Flucht?
    Ein schwarzes Auto, zwei Männer im Anzug.
    Typisch, denkt man sich als Leser, aber ganz so typisch ist der Verlauf dann doch nicht.

    Flüchten können die beiden in einem Taxi. Es soll weit weit weggehen.
    Für mich konnte Stephen King die Taxifahrt schon zu einem ersten Erlebnis machen. Andrew hält dem Taxifahrer einen Dollar hin, dieser ist unheimlich dankbar, weil er in diesem Dollar einen 500 Dollar-Schein sieht.
    An dieser Stelle wird klar, dass nicht nur Andrew’s Tochter Charlie übernatürliche Fähigkeiten hat, sondern auch Andy selbst. Er kann sein gegenüber manipulieren.
    Wer sich erhofft auf eine Geschichte zu treffen, die sich hauptsächlich um die kleine Charlie und ihre Feuerbrunst dreht, wird nicht ganz auf seine Kosten kommen. Andrew selbst spielt auch eine sehr große Rolle.

    Durch ihn bekommt man auch einen Einblick in die Vergangenheit.
    Seine Geschichte nahm ihren Ursprung als er sich 1969 freiwillig zu einem Experiment meldet. Hier lernt er nicht nur seine zukünftige Frau Vicky kennen, sondern sein Leben verändert sich nach diesem Experiment schlagartig.

    In der Gegenwart wird schnell klar, dass die Flucht der beiden mit der Vergangenheit im Zusammenhang steht. Andrew und Charlie fliehen vor der FIRMA. Diese Institution ist förmlich auf der Jagd nach den Beiden und ihren speziellen Begabungen. Ob sie diese vereiteln möchten oder für sich als Waffe einsetzen wollen, bleibt an dieser Stelle geheim. Mit der FIRMA bringt King einige bedeutsame Figuren in die Geschichte mit ein, deren Verlauf ich ebenso gerne verfolgt habe.

    Vater und Tochter finden Zuflucht und dennoch naht die Gefahr.

    „Sie kommen, Daddy.“ (S. 143)

    Was Stephen King wieder schafft, ist einen Lesesog zu erzeugen. Ich war unheimlich gewillt in dieser Geschichte voranzukommen.
    Er kombiniert fundierte Charaktereinsichten mit Action und einem unvorhersehbaren Verlauf.
    Gerade die Thematik Experimente und das Übernatürliche um Charlies Pyrokinese und Andy’s Manipulationsbegabung haben mich wirklich interessiert.

    Ob Charlie’s Fähigkeit nun ein Segen oder ein Unheil ist, ist schwer zu sagen.
    Ich mochte dieses kleine Mädchen auf jeden Fall sehr und sie nimmt im Buch eine alles andere als leichte Rolle ein.

    „Verschwinden Sie. Nehmen Sie ihr Monstrum mit und verschwinden Sie.“ (S. 153)

    Wer sich einen Showdown zum Ende des Buches erhofft, bekommt diesen in den Endzügen der Geschichte.
    ____________________________________________________________

    Leider war mir das endgültige Ende zu offen.
    King lässt hier einiges offen und wirft tatsächlich noch Sachen in die Geschichte ein, die einerseits gar keinen Sinn machen und andererseits zum Nachdenken anregt. Das Ende spaltet meiner Meinung nach wieder die King-Fans. Einige werden es mögen, andere nicht.

    Und im Nachhinein hätte ich es mir gerne noch etwas feuriger gewünscht.
    Ja, Charlie kommt zum Einsatz, aber King hatte zwischenzeitlich Andrew deutlich mehr im Fokus der Geschichte.

    Mein Fazit
    Für mich ist „Feuerkind“ und die Geschichte dahinter dennoch ganz klar eine Leseempfehlung wert. King konnte mich hier mit seiner Idee, den Charakteren und seiner Umsetzung hinsichtlich Spannungsbogen begeistern.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Unzertrennlichs avatar
    Unzertrennlichvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich eher ein schwacher King ...
    Charlie, das Feuerkind




    Charaktere


    Andy


    Obwohl es in dem Buch um seine kleine Tochter Charlie geht, die das "Feuerkind" ist, also Pyrokinese beherrscht, steht Andy doch im Fokus des ganzen Geschehens, ist er doch für sein kleines Mädchen verantwortlich.


    Er besitzt selbst eine Gabe/Fähigkeit, die durch ein schreckliches Experiment hervorgerufen wurde. Als Student brauchte er nur etwas Geld und jetzt ist sein ganzes Leben zerstört. Die meisten der Teilnehmer des Experiments sind nämlich längst tot ...


    Andys Geschichte war auf jeden Fall interessant, auch wenn ich zugeben muss, dass ich gehofft hätte, das Geschehen viel öfter aus Charlies Sicht zu erfahren. Dass Stephen King die kindlichen Sichtweisen meisterhaft beherrscht, hat er ja schon in anderen Büchern bewiesen, schade, dass es hier viel zu wenig Abschnitte aus Charlies Sicht gibt!


    Charlie


    Charlie steht wie gesagt im Zentrum des Ganzen. Ihre Fähigkeit, die wohl gleichzeitig ein Fluch ist, war wahnsinnig faszinierend, aber auch erschreckend zugleich. Feuer ist sowieso etwas, das mir angst macht und zu Beginn der Geschichte kann Charlie dieses noch nicht kontrollieren.


    Charlie selbst tat mir furchtbar leid. Sie ist ein kleines Mädchen, das kein normales Leben führen darf, weil sie anders ist als andere Kinder. Das tat mir beim Lesen wirklich weh, denn sie ist seit ihrer Geburt doch mit dieser Pyrokinese gestraft, die sie nicht einmal richtig kontrollieren kann. Ihre Angst, Menschen zu verletzen, ist ihr ständiger Wegbegleiter und teilweise kam sie mir furchtbar reif und erwachsen vor.


    Meine Meinung


    Den Anfang von "Feuerkind" hat Stephen King hier bereits sehr spannend gestaltet. Wir sind mit Andy und Charlie auf der Flucht vor einer Organisation, die sich "die Firma" nennt. Die beiden sind ohne Geld unterwegs, haben nur ihre Fähigkeit und müssen sie weise einsetzen, um am Leben zu bleiben. Andy geht dabei an seine Grenzen und Charlie agiert dabei fast als seine Beschützerin.


    Ich fand dieses Vater-Tochter-Gespann hier wirklich interessant und absolut fesselnd fand ich, dass nach und nach die Vorgeschichte aufgearbeitet wird. Wir erfahren mehr über das Experiment, mehr über den Beginn der Flucht und natürlich auch mehr über Charlie und ihre Fähigkeiten.


    Etwas schade fand ich, dass Charlie zwar im Mittelpunkt des Geschehens steht, aber Andy der wahre Protagonist ist. An einigen Stellen hätte ich mir gewünscht, mehr aus der Sicht unseres "Feuerkinds" zu erfahren.


    Ab der Hälfte hat sich die Geschichte für mich auch gewandelt. So interessant ich die Abschnitte aus der Sicht der "Firma" auch fand, so sehr habe ich mir stellenweise auch gewünscht, lieber mehr über Andy und Charlie zu erfahren. Die Organisation ist auf jeden Fall kaltblütig, allerdings ist sie meiner Meinung nach nicht so gut organisiert, wie es auf den ersten Blick scheint ... Sie begehen doch einige Fehler, die mir teilweise furchtbar schwach vorkamen ...


    Das Ende der Flucht hat auch meinen Lesefluß etwas zerstört. Die Abwechslung über den Schauplatzwechsel konnte ich nicht direkt genießen, denn hier wurde die Geschichte für mich zu typisch. Das Ende lief mir (und auch den anderen Leserunde-Teilnehmern) dann auch viel zu schnell ab. Ein Ausgang konnte zwar überraschen, doch die letzten Seiten wirkten zu kurz und wurden der restlichen Geschichte nicht gerecht ...


    Fazit


    "Feuerkind" war für mich ein eher schwächerer Roman von King. Den Anfang fand ich stark, doch ab dem Schauplatzwechsel ging es für mich bergab. Die Abschnitte aus der Sicht der "Firma" fand ich spannend, aber ich hätte mir gewünscht, noch viel mehr aus der Sicht von Charlie zu erfahren. Das Ende war zwar in einem Punkt überraschend, doch letztendlich hat es für mich die Geschichte auch etwas zerstört, da es viel zu kurz war ...

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Monaten
    Spannender King

    „Feuerkind“ ist einer der King-Romane, die mir irgendwie entgangen sind in der Vergangenheit und der es nie in meinen Lesestapel geschafft hat. Da wurde es wirklich langsam Zeit. In „Feuerkind“ werden wir erneut mit übernatürlichen Fähigkeiten konfrontiert. Dabei ist Charlie eigentlich nur das unbeabsichtigte Nebenprodukt eines Experiments der Regierung, an dem ihre Eltern als junge Studenten teilgenommen hatten. Dass als Folge des Experiments die DNA der beiden so verändert wurde, dass sie die Mutation an ihre Tochter weiterverarbeiten, konnte die Regierung natürlich nicht ahnen. Überhaupt, wer rechnet schon mit sowas. /Ironiemodus aus


    Ergo sind Vater Andy und Tochter Charlie auf der Flucht. Die Verbindung zwischen Vater und Tochter wird hervorragend beschrieben. Vor allem Vater Andy ist dabei absolut gut getroffen mit all seinen Ängsten um seine Tochter und vor seiner Tochter. Mit all seinen rationalen Gedanken, die gegen die emotionale Seite des Elternteils kämpfen. Da habe ich sehr stark mitgefühlt.


    Die Abteilung der Regierung, die die beiden jagt, kurz als die Firma bezeichnet, steht den Vorwürfen durch Verschwörungstheoretiker in nichts nach. Skrupellos, kaltblütig, verbissen, menschenverachtend. Es verursacht schon ein komisches Gefühl im Bauch, wenn man darüber nachdenkt, ob solche Dinge tatsächlich passieren oder passiert sind. King schreibt die Figuren hier wie immer voller Leben, wobei die Rücksichtslosigkeit und Grausamkeit der Firma-Agenten hier gern etwas weniger extrem hätte sein dürfen. So, für meine Nerven quasi.


    Fazit
    Ein spannender Kingroman in gewohnt solider Weise. Irgendwie muss ich den immer noch ein bisschen verdauen.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Konnte mich ehrlich gesagt überhaupt nicht begeistern. Durchaus sehr interessant, aber für mich war es nicht spannend und zu konfus.
    Schwach...

    "Aber warum dieses Mädchen ?"
    Rainbird antwortete lange nicht. Er studierte ausführlich das Foto, fast zärtlich. Er berührte es.
    "Sie ist sehr schön", sagte er. "Und sehr jung. Und doch trägt sie ihren Z-Faktor in sich. Die Macht der Götter. Sie und ich werden einander nahe sein." Sein Auge bekam etwas Verträumtes. "Ja, wir werden einander nahe sein."
    //S.208//


    Klappentext:
    Siehe Buchseite.

    Meine Meinung:

    Ich liebe King. Er ist ein fantastische Schriftsteller und mein absoluter Lieblingsautor (männlicherseits).

    Aber auch bei deinem Lieblingsautor gibt es Bücher, die einfach nicht dein Ding sind.
    "Feuerkind" ist ein solches Buch bei meinem.
    King hat hier ein Buch geschrieben, in das ich nicht nur sehr schwer reinkam, sondern auch größtenteils langweilig fand.
    Er schafft es einfach nicht, mich wie gewohnt zu fesseln, mich vor Spannung alles um mich herum vergessen zu lassen.
    Ich persönlich finde, dass es eines seiner schwächeren Bücher ist..

    Charlene, Charlie gennant, und ihr Vater Andy sind auf der Flucht...Flucht vor Männern, die Charlie einsperren und untersuchen wollen, weil sie ein bestimmtes Gen in sich hat...
    Die Grundgeschichte um die beiden und ihre Flucht, die Hintergründe zu Andy und Vicky sind sehr interessant und fesseln durchaus, aber das war auch schon das einzigst wirklich positive an dem Buch.
    Denn der Rest ist einfach nir langweilig. Beinahe jede Seite war schon eine leichte Qual, weil ich einfach nur mit der Story zurechtkam.
    Sie klingt sehr interessant, aber mir persönlich ist das ganze zu militärisch...ja, sie werden ja vom Militär gejagt, aber mir war es zu streng.

    Auch die Charas überzeugten mich dieses Mal nicht so wirklich.
    Andy und Vicky fand ich klasse beschrieben, aber Charlie und dieser OJ gefielen mir absolut gar nicht. Irgendwie nervten die beiden mich nur.

    Der Schreibstil ist dieses Mal zwar auch wieder typisch King, aber leider auch sehr zäh. Mir fiel es teils sehr schwer, mich am Lesen zu halten....

    Bewertung:
    Kein Highlight, aber ich habe auch schon schlechteres von King gelesen. Es gab durchaus spannende Momenten und die Hintergrundstory fesselte...der Rest allerdings lamgweilte mich.
    Ich denke, die Mitte ist gerecht und daher gibt es von mir:

    3 von 5 Sterne


    Kommentieren0
    113
    Teilen
    funnes avatar
    funnevor 3 Jahren
    Einer der besten Kings!

    Andy McGee und Vicky Tomlinson waren nur Studenten, die dringend 200 Euro nötig hatten und sich als Freiwillige zu einem Experiment gemeldet haben. Durch die neuartige Substanz Lot Sechs, die Chromosomen verändern kann, erlangen die beiden kinetische Kräfte. Bei Andy äußern sich diese durch die Fähigkeit zur psychischen Manipulation. Für die Regierungsorganisation "Die Firma" zwar interessant, aber nicht weltbewegend.Geboren aus der Verbindung zwischen Vicky und Andy aber entsteht Charlie... ein Mädchen, das die kinetischen Fähigkeiten ihrer Eltern geerbt hat. Allerdings äußert sich ihre Pyrokinese unkontrolliert und mit einer Kraft, die die ganze Erdkugel in zwei Teile spalten könnte, wenn Charlie nur wollte. Die Firma möchte sie einfangen und für Experimente missbrauchen. Ihr ganzes Leben lang ist sie nur auf der Flucht...


    Meine Meinung:
    Das. Ist. Einer. Der. Besten Kings die ich je gelesen habe! Auch wenn ich die grausamen horrormäßigen Szenen bei King schätze, fand ich "Feuerkind" auf seine eigene Art auch super. Denn es hatte weniger mit irgendwelchen geisteskranken Mördern zu tun, sondern die  "Mörder" waren hier die Opfer, die nichts für ihre Andersartigkeit können und rücksichtslos von der Regierung gejagt und  für Experimente missbraucht werden. Auch was blutige und unglaublich schreckliche Horrorszenarien angeht, gab es nur sehr wenige, die dazu sehr aus der Reihe des restlichen Buches fielen (aber trotzdem gut waren).
    Im Mittelpunkt stehen eher Andy und Charlie und ihre Flucht vor  Der Firma. Wobei ich dazusagen muss dass die erste Flucht einen Großteil des Buches eingenommen hat obwohl die beiden letztendlich doch geschnappt werden. Zu kurz ist mir auch die Vorgeschichte vorgekommen, in der vom  Lot-Sechs-Experiment an den Studenten erzählt wird.
    Das beste aber an dem Buch fand ich, dass es um  Telekinese, Pyrokinese und  Gedankenmanipulationgeht. Das ist so ein tolles Thema! Getoppt wird es nur noch dadurch, dass die Beherrscherin dieser Kräfte ein achtjähriges, zuckersüßes blondes Mädchen ist, das sich quasi die ganze Welt unterwerfen könnte, wenn sie wollte.
    Außerdem war es super packend, wenn auch nicht immer super spannend. Wenn ein Buch einen bannen kann ohne dauernd super spannend zu sein, kann es nur gut sein.
    Fazit:Ein packendes Buch über ein  faszinierendes Thema, mit faszinierenden Charakteren. Ein  weniger brutaler, aber deswegen nicht weniger genialer King!

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Asmodina66Xs avatar
    Asmodina66Xvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles Buch
    Rezension zu "Feuerkind"

    Inhalt

    Charlie ist acht Jahre alt und das süßeste, unwiderstehlichste kleine Mädchen, das man sich vorstellen kann. Sie ist alles, was sich ein stolzer Vater wie Andy McGhee wünschen könnte und mehr, als er sich in seinen schlimmsten Träumen ausmalt. Denn Charlie ist das Feuerkind, geboren aus einem unverantwortlichen Experiment. Ihre Gedanken können töten. Ihre Augen bringen das flammende Inferno. Kann Andy seine Tochter retten? Vor dem Geheimdienst, der sie jagt, vor skrupellosen Politikern, die sie als Waffe missbrauchen wollen, vor sich selbst?

    Schreibstil

    Kings Schreibstil ist sehr bildhaft, spannend und in den richtigen Augenblick temporeich, so dass der Leser richtig mitfiebern kann. Allerdings sind die häufigen Perspektivwechsel und insbesondere die Rückblenden etwas störend. Zum Glück sind diese klar gekennzeichnet, dennoch empfiehlt sich ein gründliches Lesen

    Fazit

    Ich liebe dieses Buch, nicht nur wegen Kings unvergleichbar malerischen Schreibstil, sondern auch wegen der Verbindung übersinnlicher Kräfte und dem Kindsein. Muss immer alles Ungewöhnliche schlecht sein?", ist hierbei die zentrale Frage.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    weinlachgummis avatar
    weinlachgummivor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Kein Meisterwerk des Horrors, trotzdem unterhaltend und erschütternd.
    Feuerkind

    Es ist bestimmt 15 Jahre her, dass ich den Film  "Feuerteufel" gesehen habe und nun hatte ich Lust das Buch dazu zu lesen. Meine Erinnerungen an die Handlung waren nur noch in groben Zügen vorhanden, dadurch wurde es dann doch spannend und da Film und Buch oft nicht übereinstimmen, war auch Luft für Überraschungen.

    Andi und Vicky haben als Studenten an einem Experiment teilgenommen, dort wurde ihnen Lot 6 verabreicht, welches bewirke das die Teilnehmer  Psi-Fähigkeiten bekamen. Niemand rechnete damit das Andy und Vicky ein Kind bekommen würden, ein Kind mit ungeahnten Fähigkeiten. Charlie kann Feuer machen, nur durch ihre Gedanken und die Regierung ist sehr interessiert an ihr, um jeden Preis wollen sie Charlie besitzen....

    Auch in diesem Buch schafft es King, dass man sich als Leser sehr gut in die verschiedene Charaktere hinein fühlen kann bzw. ihr Handel versteht. Er schafft es einfach immer wieder die Personen so echt und authentisch erscheinen zu lassen. In dem Buch geht es nicht so sehr um die Flucht vor der Regierung und die Pyrokinese, für mich geht es eher um die Liebe zwischen Vater und Tochter.  Und die Frage nach Richtig und Falsch, nach Moral und Ethik. Die Vater Tochterbeziehung ist für mich ein Bedeutender Punkt der Geschichte.

    Auch wenn Stellen weiße nicht viel passiert, was es trotzdem für mich nicht langweilig zu lesen. Das Buch wurde 1980 veröffentlicht und spielt demzufolge in einer anderen Zeit, im Zeitalter von Handy und Internet, Gps usw., hätte die Handlung nicht so funktioniert.

    Kommentieren0
    23
    Teilen
    Vairaateas avatar
    Vairaateavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: gutes Buch, was mal mehr oder weniger dem typischen Stil von King entspricht. Jedoch echt lesenswert
    Feuerkind - Stephen King

    Der Roman ist teilweise wie eine Achterbahn: mal mehr und mal weniger spannend. Gegen Ende zögert sich einiges hinaus, was jedoch verständlich ist, da die Handlung nun aus mehreren verschiedenen Sichtweisen, als am Anfang, erzählt wird.

    Am Ende gibt es nochmal eine große Katastrophe, die das Buche denke ich auch gebraucht hat.

    Im großen und ganzen echt empfehlenswert

    Kommentare: 1
    2
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks