Stephen King Feuerwerksrausch: Story aus Basar der bösen Träume (Story Selection 4)

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Inhaltsangabe zu „Feuerwerksrausch: Story aus Basar der bösen Träume (Story Selection 4)“ von Stephen King

Alden McCausland und seine Mutter stammen aus einfachsten Verhältnissen, aber dank einer Lebensversicherung und einem Lotteriegewinn haben sie es zu unerwartetem Reichtum gebracht. Seither frönen sie dem süßen Nichtstun, das meist mit einigem Alkoholkonsum einhergeht. Zum Nationalfeiertag veranstalten sie an ihrer Hütte am See ein kleines Feuerwerk. Die zwielichtige italienische Familie am anderen Seeufer antwortet mit einem größeren Feuerwerk. Ein pyrotechnischer Wettkampf ist entfacht, und alles wird bald sehr, sehr brenzlig. »Feuerwerksrausch« ist No. 4 der Stephen King Story Selection (aus: Basar der bösen Träume). Sie umfasst ca. 52 Manuskriptseiten.

Kein Horror, aber dafür eine humorvolle Unterhaltungsgeschichte

— Flaventus
Flaventus

Die Geschichte hat richtig Spaß gemacht, auch ganz ohne Horror

— lord-byron
lord-byron
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  • eine humorvolle Unterhaltungsgeschichte

    Feuerwerksrausch: Story aus Basar der bösen Träume (Story Selection 4)
    Flaventus

    Flaventus

    12. January 2017 um 08:44

    "Der Begriff Genre interessiert mich allerdings herzlich wenig." Mit diesen Worten macht Stephen King im Vorwort zu dieser Kurzgeschichte klar, was die Fans spätestens seit "Der dunkle Turm" wissen. Viele seiner Geschichten gehören keinem bestimmten Genre an. "Feuerwerksrausch" gehört dazu. Ich persönlich würde sie als humorvolle Unterhaltungsgeschichte betrachten. Der Originaltitel "Drunken Fireworks" spiegelt übrigens eher wieder, was King mit seiner Geschichte ausdrücken wollte. Besoffene, die mit Feuerwerk hantieren, ist schlecht. Eine Erfahrung, die viele in unseren Landen erst kürzlich wieder machen durften. Im Grunde genommen berät der Klappentext schon, wovon die Geschichte handelt. Um einen Wettstreit zweier Familien, die sich zum amerikanischen Unabhängigkeitstag mit immer größeren Feuerwerken übertrumpfen möchten. Die Geschichte lebt von der Erzählung Aldens, der auf einem Polizeirevier seine Aussage macht. Diese Aussage bekommt der Leser als Lektüre vorgesetzt. Erst zum Ende wechselt die Erzählperspektive und der Leser bekommt endlich präsentiert, was denn nun passiert ist, weshalb Alden sich auf einem Polizeirevier befindet und seine Aussage machen muss. Ein bisschen Spannung muss sein. Und wer bis hierher noch keinen Witz entdecken konnte, wird ihn schlussendlich in der Schlussanekdote finden. Die Erzählung des Alden war erfrischend authentisch. Der saloppe Sprachstil hat dazu beigetragen, dass ich als Leser den Protagonisten jedes Wort geglaubt habe. Diese Geschichte hätte durchaus auf wahren Begebenheiten basieren können. Alles in allem eine wirklich unterhaltsame und humorvolle Kurzgeschichte, die auch Nicht-Horrorfreunde begeistern kann. Denn auch wenn große Händler dieses Buch als Horrorgeschichte verkaufen und auch wenn es Teil von der Anthologie "Basar der bösen Träume" ist, steckt überhaupt kein Horror drinnen.Diese Rezi habe ich auch auf meinem Blog veröffentlicht.

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  • Witziger Wettkampf

    Feuerwerksrausch: Story aus Basar der bösen Träume (Story Selection 4)
    lord-byron

    lord-byron

    Alden McCausland und seine Mutter stammen aus einfachsten Verhältnissen, aber dank einer Lebensversicherung und einem Lotteriegewinn haben sie es zu unerwartetem Reichtum gebracht. Seither frönen sie dem süßen Nichtstun, das meist mit einigem Alkoholkonsum einhergeht. Zum Nationalfeiertag veranstalten sie an ihrer Hütte am See ein kleines Feuerwerk. Die zwielichtige italienische Familie am anderen Seeufer antwortet mit einem größeren Feuerwerk. Ein pyrotechnischer Wettkampf ist entfacht, und alles wird bald sehr, sehr brenzlig. (Quelle: Amazon) Diese Geschichte findet man auch in dem Buch "Basar der bösen Träume" von Stephen King. Man kann Alden McCausland und seine Mutter schon Hinterwäldler nennen. Sie leben in den Tag hinein, seit der Vater verstorben ist und eine schöne Lebensversicherung hinterlassen hat und dann kam auch noch ein Lottogewinn dazu.  Das bringt die Beiden aber nicht dazu, ihr Sommerhäuschen (eine vergammelte Holzhütte) am See einmal ordentlich zu renovieren. Lieber sitzen sie den ganzen Sommer über am See und betrinken sich. Ihnen direkt gegenüber, auf der anderen Seite des Sees, wohnt eine italienische Familie in einer prachtvollen Villa mit Pool und Steg. Sie fahren Jetski und haben jede Menge Spaß. Am Nationalfeiertag wollen daher Mutter und Sohn Causland einmal diese reichen Schnösel übertrumpfen. Dabei fing eigentlich alles ganz harmlos mit ein paar Wunderkerzen an. Aber die Italiener mussten dann ja größere und schönere Wunderkerzen anzünden und die beiden Causlands verspotten. Was blieb ihnen denn da anderes übrig, als enorm aufzurüsten und zu versuchen im nächsten Jahr als Gewinner hervorzugehen? So eine Geschichte kann ich mir eigentlich nur in Amerika vorstellen. Sie passt so herrlich zum Nationalfeiertag und dem "höher, größer, weiter" der Amerikaner. Ich habe mich herrlich amüsiert, wenn Mutter Causland betrunken am Seeufer stand und versuchte die Italiener zu übertrumpfen. Wie sie jedes Jahr mit noch größere Raketen gegeneinander antraten und versuchten sich gegenseitig zu übertrumpfen. Da war das Ende fast schon ein wenig fade. Aber "Feuerwerksrausch" ist eine meiner Lieblingsgeschichten in "Basar der bösen Träume" Stephen King macht sich darin schon ein wenig über seine Mitmenschen lustig und das auf eine herrlich überspitzte Art. Nur den Horror sucht man hier vergebens. Aber ich habe mich amüsiert und gut unterhalten gefühlt und das ist 4 von 5 Punkte wert. © Beate Senft    

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