Finderlohn

von Stephen King 
4,2 Sterne bei271 Bewertungen
Finderlohn
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Positiv (216):
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Guter zweiter Teil. Der erste Teil war für mich ein Stück besser.

Kritisch (9):
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Langatmige Geschichte

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Inhaltsangabe zu "Finderlohn"

John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane veröffentlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen »Verrat«. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern, die auch unveröffentlichte Romane enthalten. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast. Jahre später stößt der Junge Peter Saubers auf den »Schatz«. Nach seiner Haftentlassung kommt Bellamy dem ahnungslosen Peter auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453438453
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:12.09.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.09.2015 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Finderlohn ist leider ein typischer zweiter Teil irgendwie uninspiriert, langweilig und vorhersebhar.
    7 quotes why: Finderlohn von Stephen King

    Vorwort: Ich schreibe Rezensionen, weil es mir Spaß macht, mich auch im Nachhinein noch einmal mit einem Buch zu beschäftigen und zu reflektieren. Allerdings merke ich immer mehr, dass mir das nicht mehr so gelingt, deshalb versuche ich jetzt erst einmal was Neues: Ich möchte meine favorsierten Zitate aus dem Buch aufschreiben. So lese ich aufmerksamer und genauer und ich bin gespannt, wie das mein Lesevergnügen beeinflussen wird.

    1. Eine der beglückendsten Erfahrungen, die man als Leser im Leben machte, war die, ein Leser zu sein – also nicht nur lesen zu können (was Morris bereits wusste), sondern in die Tätigkeit als solche vernarrt zu sein. Hoffnungslos. Hals über Kopf. Das erste Buch, das dies zustande brachte, vergaß man nie, und jede einzelne Seite schien eine neue Offenbarung mit sich zu bringen, eine, die brannte und begeisterte: Ja! [Seite 170]

    2. Das Schicksal stößt Dich zu Boden? Steh einfach auf, klopf Dir den Staub ab und mach Dich wieder an die Arbeit! [Seite 254]

    3. „Mauerblümchen tanzen nicht.“ [Seite 289]

    4. Im Leben hat niemand einen Freifahrschein, und am Ende geht selbst das seetüchtigste Schiff unter, blubb-blubb-blubb. Um das auszugleichen, gibt es nach Hodges´ Meinung nur eine einzige Möglichkeit – das Beste aus jedem Tag zu machen, an dem man sich über Wasser hält. [Seite 356]

    5. „Pete hat gesagt, sie liest nicht gern und er könnte nie richtig eng mit einem Mädchen zusammen sein, das keine Bücher mag.“ [Seite 379]

    6. Die Ideen für Geschichten, hat er gesagt, kämen von nirgendwoher, ohne dass der Intellekt des Autors einen verunreinigenden Einfluss auf sie habe. [Seite 490]

    7. „Ich wollte gerade sagen, sein Werk hat mein Leben verändert, aber das stimmt nicht. Ich glaube nicht, dass man als Teenager schon ein Leben hat, in dem viel verändert werden könnte. Schließlich bin ich im letzten Monat gerade mal achtzehn geworden. Ich meine wahrscheinlich, sein Werk hat was in mir verändert.“ [Seite 525]

    Fazit: Finderlohn konnte mich leider nicht wirklich begeistert. Um genau zu sein, ist es das erste Mal, dass ich von Stephen King irgendwie enttäuscht bin, da das Buch nicht dem Anspruch gerecht wird, den ich an diesen Autoren habe. Erst um die Seite 400 rum, kam mal ein wenig Spannung auf, die dann aber auch relativ schnell wieder abflaute. Und das, obwohl die Geschichte an sich (Autor wird ermordet, seine Manuskripte gestohlen und ein skrupelloser Gangster ist hinter einem Jungen her, der sie findet) echt sehr großes Potenzial hat. Wirklich schade. Finderlohn erinnert mich an einen typischen Mittelteil, für den ich lediglich drei Punkte vergeben kann. Ich hoffe wieder sehr auf den dritten Teil der Trilogie.

    Kurzmeinung: Finderlohn ist leider ein typischer zweiter Teil irgendwie uninspiriert, langweilig und vorhersebhar.

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Essen, Reisen, Fotos, Geocachen, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

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    Soerens avatar
    Soerenvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Toller zweiter Teil der Trilogie
    Toller zweiter Teil der Trilogie


    Obwohl der Held im zweiten Teil der Bill-Hodges-Trilogie nur eine Nebenrolle spielt, ist Stephen King auch hier wieder ein äußerst spannender und vielseitiger Thriller gelungen. Die Gedanken- und Gefühlswelt des Teenagers Pete Saubers ist hervorragend umgesetzt. Man leidet und fühlt die ganze Zeit über mit ihm. Selbst mit dem Bösewicht Morris Bellamy fühlt man mit, hat sogar Mitleid mit seinem aus den Fugen geratenem Leben. Während die Handlung in den ersten zwei Drittel noch recht gemächlich voranschreitet (und trotzdem niemals langweilig ist!), gibt King zum Ende hin auf einmal Vollgas und man hält vor Spannung fast den Atem an. Der Epilog gibt dann auch sogleich noch einen Ausblick, was einen im dritten Band der Reihe erwartet - auf den ich ebenfalls schon sehr gespannt bin.
    Schade fand ich nur, was am Ende mit den Notizbüchern geschehen ist. Da wäre mir als Literaturfan natürlich eine andere Lösung lieber gewesen.

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    Annejas avatar
    Annejavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: eine tolle Story, mit leider viel zu wenig Spannung
    Wenn ein Buch dich in den Wahnsinn treibt

    Nachdem mich Mr. Mercedes auf seine wahnsinnige Amokfahrt mitgenommen hatte, wollte ich einfach wissen wie sein Aufspürer, Bill Hodges, weiter macht. 

    Zumal wartet in meinem Bücherregal schon der 3. Teil, "Mind Control", bei dem ich mir allerdings etwas mehr erhoffe als bei diesem. 


    Etwas Zeit ist verstrichen nachdem wir Mr. Mercedes unschädlich gemacht haben, aber vergessen wird man ihn wohl nicht so leicht. Dies liegt vor allem daran, das die Ereignisse rund um die Amokfahrt und das unschädlich machen des Täters sehr oft im Buch erwähnt werden und sogar ein entscheidender Punkt in der aktuellen Story sind.

    Dies störte mich jedoch leicht, da so viel Platz für die Geschichte von diesem Buch weg genommen wurde, welche diese vielleicht einen Hauch spannender gemacht hätte.

    Tatsächlich empfand ich diesen Teil der Reihe um einiges ruhiger als seinen Vorgänger. Natürlich gab es Tote, natürlich gab es Verletzte und natürlich gab es eine blutige Spur zum Täter, aber so richtig schockieren konnten sie mich nicht. Vielleicht weil es nur selten Beschreibungen der Wunden gab, wodurch sie für mich einfach Wunden blieben ohne ein nennenswertes Bild.

    Schriftlich hatte ich allerdings wieder meine Freude am Buch, da man einfach sehr geschmeidig durch die Zeilen kam und Seiten nur so weg huschten. Man hatte unterhaltsame Momente die einem trotz dem Ernst der Lage zum Grinsen brachten, aber auch diese die einem zum Nachdenken brachten. Gerade für mich als Leser, war es erschreckend zu sehen, wie schnell man von einen Autor besessen werden kann und wie herb die Taten sein können,die man ausführt, wenn man das Gefühl bekommt, das der Autor sich selbst und seine Figur verraten hat. 

    Wenn es etwas gibt das Stephen King perfekt beherrscht, dann ist es die Darstellung von Emotionen. Sie waren in diesem Buch zwar nicht perfekt, aber da und bereiteten mir dadurch trotzdem ein Erlebnis.

    Wenn ich an das Buch zurück denke, kann ich mich an jede Person erinnern die darin mitspielte. Erschreckend oder? Aber auf angenehme Art und Weise.

    Über Bill, Holly und Jerome möchte ich nicht wirklich etwas erzählen, da ich finde das man selbst erlesen sollte, wie sie ihr Leben nachdem ersten Teil leben. Überraschungen sind hier übrigens nicht ausgeschlossen.

    Der junge Pete Saubers, welcher der Hauptcharakter im Buch war, kann man wohl als die Art Jugendlicher bezeichnen der einfach gut ist. Er ist fleißig, clever und hat ein gutes Herz. Was dies allerdings mitbringt, ist die Angst etwas falsches zutun und genau dies passiert auch teilweise. Wie jeder der noch einigermaßen rechtlich denkt, hat er Angst davor selbst für kleine Taten hart bestraft zu werden. Gerade deswegen war es so interessant zu sehen wie er sich aus einer schwierigen Situation heraus kämpft. 

    Morris Bellamy ist wahnsinnig. Er hört keine Stimmen, aber in seinem Kopf gibt es nur eine wichtige Person, den Autor "John Rothstein". Er vergöttert seine Texte, aber hasst ihn dafür das er seinen Hauptcharakter verriet. Dieser Hass ist stets greifbar und für den Leser klar zu spüren. Natürlich kann einen ein Ende einmal nicht gefallen, darüber schaut man hinweg und die Sache ist getan, aber Morris, kann dies nicht so stehen lassen. So eigenartig wie es klingt, aber ein wenig mehr Wahnsinn, hätte Morris noch verkraftet, damit das Ende etwas runder wirkt.

    Egal ob Pete´s Eltern oder die Familie und Bekanntschaften von Morris, sie waren gut durchdacht und sehr gut vorstellbar. Teilweise überkam mich sogar das Gefühl zumindest Charakterstränge in anderen Menschen bereits gesehen zu haben. Man merkt also, es ist sehr realistisch verarbeitet.

    Die derzeitigen Aufmachungen der Stephen King-Bücher finde ich zeitgemäß und sehr gut gestaltet. 

    Die Reihe um Bill Hodges ist zwar eine seiner Jüngeren, weckt allerdings großes Interesse. Bei diesem Buch zeiht ein Füller das Hauptaugenmerk auf sich und das zurecht. Ein toter Schriftsteller, was würde da besser passen als ein Füller mit Blutspuren? 

    Auch wenn ich nur selten schwarz/weiß/rot-Cover lobe, so kann ich bei diesem nur sagen, das es mich ansprach.

    Zu weiche Charaktere und ein bisschen zu wenig Spannung, aber eine Story die verblüffte.

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    pinucchias avatar
    pinucchiavor 9 Monaten
    Jung aber nicht Naiv.

    Jung aber nicht Naiv.

    Klappentext von Amazon:

    John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane veröffentlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen »Verrat«. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern, die auch unveröffentlichte Romane enthalten. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast. Jahre später stößt der Junge Peter Saubers auf den »Schatz«. Nach seiner Haftentlassung kommt Bellamy dem ahnungslosen Peter auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen?


    Über den Autor:

    Infos über den Link; https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_King

    Stephen Edwin King (*21. September 1947 in Portland, Main) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er schrieb auch unter Pseudonymen, 1972 als John Swithen und zwischen 1977 und 1985 als Richard Bachman. Er ist vor allem bekannt für seine Horror-Romane, die ihn zu einem der meistgelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart machen. Bis heute hat Stephen King als Autor über 400 Millionen Bücher verkauft, die in über 50 Sprachen übersetzt wurden.


    Das Buch:

    Ich besitze eine Taschenbuchausgabe mit 557 Seiten. Die Nachbemerkung des Autors ist kurz und Bündig auf der Seite 541 - 542 gehalten.

    Dieses Buch ist in vier Plots unterteilt, mit den Titeln:

    Teil eins „Der verborgene Schatz“ mit 9 Kapiteln,

    Teil zwei „Alte Kumpel“ mit 28 Kapiteln,

     Teil drei „Peter und der Wolf“ mit 55 Kapiteln,

     „Danach“, mit 3 Kapitel.

    Am Ende des Buches, gibt’s es noch ein Bonus, mit dem dritten Teil „Mind Control“, dieser beinhaltet 14 ganze Seiten.  Ich persönlich lese dieses eigentlich nicht, weil ich da relativ eigen bin, weiß auch nicht was mich diesmal geritten hat, aber ich habe diese 14 Seiten mal zur Abwechslung doch mal gelesen. Das Cover ist meiner Ansicht nach sehr schön gehalten, und versinnbildlicht total Titel und die Story. 

     

    Die Bill Hodges Reihe:

    Mr. Mercedes. Finderlohn. Mind Control.

     

    Meine Meinung:

    Mich hat auch hier diese Story von vorne herein fesseln können. Die Story an sich, hat sich langsam aufgebaut und wurde immer spannender. Hier reisen wir erst wieder zurück in das Jahr 1978, der wiederum an Band 1 anknüpft. Die Leidensgeschichte der Familie Saubers, ist für den Verlauf der Story, ein wichtiger Baustein, damit man ein Bindungsgefühl entwickeln kann und sollte.

     Dies ist auch wieder ein Typischer „King“ auch wenn es kein Horror ist, finde ich bleibt er diese Zeit sehr treu und man sieht wirklich wie er sich sogar heute noch weiterentwickelt. Er bleibt auch mit seinen 70 Jahren auf den laufenden und kennt die Serie „Big Bang Theorie“, die er ohne Probleme mit einbaut. Ich bin restlos ein begeisterter „King“ Fan und werde es weiterhin bleiben.


    Mein Fazit:

    Ich werde selbstverständlich, wie ja auch fast nicht anders von mir erwartet wird, auch Band 3 lesen. Und ich freue mich da auch wirklich schon drauf. Ich vergebe für „Finderlohn“ ganze 4,8 Sterne. Es sind nicht ganz 5 Sterne geworden (wobei ich eh auf 5 Aufrunden werde), weil die Atmosphäre an sich, schon ein wenig düster ist. Aber bei dieser Story, kann man da nicht groß was dran ändern, aber ein paar „witzige“ Anekdoten bin ich normalerweise gewohnt und deswegen dieser Minimale Abzug. 

     

    Liebling Zitate:

    ·         Eine der beglückendsten Erfahrungen, die man als Leser im Leben machte, war die, ein Leser zu sein – also nicht nur lesen zu können, sondern in die Tätigkeit als solcher vernarrt zu sein.

     

    ·         Nein! Denn das ist nur meine Meinung, wisst ihr, und Meinungen sind wie Arschlocher: Jeder hat eines.

     

    ·         …und er denkt, dass William einen ganz passablen Romeo abgeben würde, vorausgesetzt, er kann schauspielern. Was gute Kellner immer können, zumindest ein wenig.

     

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Monaten
    spannend wie der erste Teil

    Genau so wie im ersten Band schafft es King, mich bis zum letzten Satz zu begeistern und die Spannung aufrecht zu erhalten. Die wechselnden Perspektiven zwischen den Figuren verleihen diesen eine glaubhafte Stimme. Dabei habe ich mich teilweise dabei ertappt, wie ich mit Morris Bellamy mitgefiebert habe, dass er die Bücher endlich lesen kann. Eigentlich verrückt, da er der Bösewicht in der Geschichte ist. Schön ist vor allem, dass auch Holly und Jerome wieder mit von der Partie sind. King gelingt es, einen Bogen zum ersten Band zu schlagen, nicht nur in dem er Hodges Brady Hartsfield besuchen lässt sondern auch, indem er Peter Saubers Vater zu einem der Opfer des Mercedes Killers macht.


    Wie schon den ersten Band, habe ich diesen hier kaum zur Seite legen können. Der Schreibstil auch hier wieder typisch King, erneut mit viel Selbsthumor und einigen Referenzen.

    Fazit
    Spannend von Anfang bis zum Schluss. Auf den dritten Band freue ich mich sehr allerdings warte ich hier noch auf die broschierte Ausgabe. Definitiv eine Leseempfehlung von mir.

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    AdelheidSs avatar
    AdelheidSvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Langatmige Geschichte
    Leider langatmig und wenig spannend

    Rothstein war ein erfolgreicher Literaturautor und hat mit seiner Jimmy Gold Reihe Preise errungen. Ein besessener Fan ist allerdings vom Ende dieser Reihe nicht begeistert und ermordet ihn. In seinem Safe findet er neben Geld aber auch Notizbücher die die Geschichte um Jimmy weiterführen. Auf seiner Flucht versteckt er seine Beute und wird kurze Zeit später verhaftet. Jahre später findet ein Junge den vergrabenen Schatz und taucht in die Geschichte um Jimmy ein, er hilft seiner Familie mit dem Geld aus. Doch ist die Zeit gekommen, als der Mörder aus der Haft entlassen wird und die Jagd beginnt.

    Zum Cover: Super Haptik und auch das Cover ist passend und schön. Schlicht aber sehr aussagekräftig.

    Meine Meinung zum Buch: Dies ist mein erster Stephen King den ich gelesen habe und leider muss ich sagen, dass das Buch mich sehr enttäuscht hat. Ich habe es auch gar nicht mehr geschafft es fertig zu lesen. Der Schreibstil des Autors ist sehr ausgereift, jedoch ist die Geschichte nur auf den ersten Seiten spannend und wird dann bis zur Mitte des Buches hin immer langatmiger. Diese 200 Seiten hätte man locker auf 50 Seiten unterbringen können. Und das war dann auch der Moment, wo ich mir gesagt habe, dass ich meine Zeit lieber mit einem anderen Buch verbringen möchte. Psychologisch ist das Buch sehr gut gelungen, aber ich habe mir mehr Spannung erwartet. Das Buch hat eher was literarisches. Wahrscheinlich wird es den Geschmack vieler schon treffen, meiner halt leider nicht. 

    Fazit: Langatmig

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    Insider2199s avatar
    Insider2199vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine leider schwache Fortsetzung, die nicht so recht zur Trilogie passen will! (***)
    Eine leider schwache Fortsetzung, die nicht so recht zur Trilogie passen will!

    Eine leider schwache Fortsetzung, die nicht so recht zur Trilogie passen will!

    Der 1947 in Portland, Maine geborene Autor studierte Englisch und arbeitete zunächst als Englischlehrer, während er in seiner Freizeit Kurzgeschichten schrieb. Erst 1974 gelang ihm mit seinem Roman „Carrie“ der Durchbruch als Schriftsteller. Es folgten „The Shining“ und weitere sehr erfolgreiche Romane. Heute zählt King zu den erfolgreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts, dessen Romane sehr oft verfilmt und in mehr als 40 Sprachen übersetzt werden. Im Jahre 2003 erhielt er den „National Book Award“ für sein Lebenswerk. Der vorliegende Roman ist nach „Mr. Mercedes“ der 2. Teil einer Trilogie.

    Inhalt (Klappentext): John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane veröffentlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen »Verrat«. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern, die auch unveröffentlichte Romane enthalten. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast. Jahre später stößt der Junge Peter Saubers auf den »Schatz«. Nach seiner Haftentlassung kommt Bellamy dem ahnungslosen Peter auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen?

    Meine Meinung: Gleich vorab: diese Fortsetzung kann mit dem ersten Band leider nicht mithalten und diesen fand ich schon nicht ganz perfekt (siehe Rezi).

    Die Stärken dieses Buches sind – wie in allen King-Büchern – die Figuren: King schafft es meisterhaft, selbst einem Menschen wie Moris Bellamy – der nicht einmal vor Mord zurückschreckt, nur weil er mit einem Roman eines Autors nicht ganz einverstanden ist – so viel Sympathie zu verleihen, dass der Leser streckenweise sogar Mitleid mit ihm empfindet. Allerdings taucht Bill Hodges in dieser Fortsetzung so spät auf und bekommt so wenig Aufmerksamkeit vom Autor, dass er als Nebenfigur verblasst und man das Gefühl bekommt, dass er lediglich deswegen (noch kurz vor Schluss) in den Roman eingefügt wurde, damit das Buch Teil der Trilogie werden konnte. Als Einzel-Roman hätte es sich meines Erachtens jedoch besser geeignet. 

    Die Schwächen dieses Buches sind – wie in einigen King-Büchern – der Plot: da King wie gesagt ein Bauchschreiber ist und mit Figuren beginnt, die er in eine bestimmte Situation hineinstellt und agieren lässt, ist der Plot bei ihm meist nur zweitrangig bzw. wird von den Figuren vorgegeben. Das merkt man hier sehr stark, denn der Plot gibt nicht viel her, was auch King zu merken scheint, denn an manchen Stellen wendet er eine Verzögerungstaktik an, um den Plot zu strecken, d.h. er lässt sich z.B. erzählerisch unheimlich viel Zeit bis … (kein Spoiler, steht im Klappentext!) … Moris Bellamy endlich entdeckt, dass sein vergrabener Schatz verschwunden ist. Wenn der Leser nicht wüsste, dass der Junge Peter Saubers diesen bereits gefunden hat, dann würde King mit diesem Stilmittel Spannung erzeugen, aber da der Leser mehr weiß als Bellamy fühlt er sich veräppelt, wenn er Ewigkeiten auf einen bereits bekannten Moment warten muss.

    Der Klappentext, der wie so oft wieder mal viel zu viel verrät, lässt eigentlich nur den Schluss offen, aber auch den habe ich bei King schon besser erlebt.

    Fazit: Eine leider schwache Fortsetzung, die nicht so recht zur Trilogie passen will! Die gute Charakterzeichnung kann leider über den schwachen Plot und die Tatsache, dass Bill Hodges als Nebenfigur verblasst, nicht hinwegtrösten. Somit vergebe ich nur durchschnittliche 3 Sterne und hoffe sehr, dass der dritte Teil „Mind Control“ (der Einiges an Mystery verspricht) wieder fesselnder wird.


    Hier geht es zu Band 3 "Mind Control" ...

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    ShellyBookloves avatar
    ShellyBooklovevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Geschichte über die Liebe zur Literatur... oder eher den Wahnsinn?...
    Liebe zur Literatur, oder eher Wahnsinn?...

    Zum Cover:
    Das Cover gefällt mir richtig gut. Für mich sind die Cover, die besten, die auch einen klaren Bezug zur Geschichte darstellen. Der Füller mit dem Blut an der Feder stellt hier auf jeden Fall einen Bezug  zum Roman dar und wirkt edel, obgleich mysteriös. Besonders gefällt mir auch die verlaufene Tinte auf dem Cover. Auf jeden Fall ein schönes Cover!

    Meine Meinung:
    Als ich erfahren habe, dass es einen Folgeband zu "Mr. Mercedes" geben wird, musste ich diesen sofort haben, kam aber leider lange Zeit nicht dazu, diesen zu lesen.
    Der zweite Band der Bill-Hodges-Serie macht sich nicht allzu abhängig vom ersten Band, kann daher also auch gut gelesen werden ohne "Mr. Mercedes" vorher gelesen zu haben. Das Buch besteht aus drei Teilen in verschiedenen wechselnden Zeitperspektiven.
    Im Vordergrund der Geschichte steht der Teenager Pete, welcher als eher eigenbrödlerisch wahrgenommen wird. Pete ist ein sehr familienbezogener Mensch, der alles für seine Familie tun und sich ohne Frage immer hinten anstellen würde, damit es seinen Liebsten gut geht.
    Am Anfang der Geschichte wird der Bezug zu "Mr. Mercedes" hergestellt, denn Petes arbeitssuchender Vater wurde Opfer des Täters, der im ersten Band wütend in eine Menschenmenge raste. Die selbe Szene wird wieder erzählt, allerdings von einem anderes Blickwinkel aus.
    Für die Familie, die schon vorher in in Geldnot war, beginnt eine harte Zeit, bis Pete einen geheimnisvollen Koffer findet, der all seine Sorgen begraben könnte. Darin befindet sich eine Menge Geld und unveröffentlichte Romane eines Autors, der mit seinem Tod dafür büßen musste, dass seine veröffentlichten Werke nicht ganz den Vorstellungen seines Mörders Morris Bellamy entsprachen.
    Pete entwickelt bald eine Leidenschaft für die Werke, kann diese jedoch nicht mit der Öffentlichkeit teilen, denn somit würde er mit einer Straftat in Verbindung gebracht werden... und dann ist da noch der Mörder des Schriftstellers, der alles daran setzen wird, die Bücher wieder in seinen Besitz zu bringen...
    Auch Bill Hodges findet wieder seinen Part in der Geschichte. Ich muss aber leider sagen, dass der Charakter in dieser Geschichte etwas unter geht und nicht unbedingt vonnöten gewesen wäre. Diesbezüglich habe ich mir etwas mehr erwartet.
    Das Ende des Buches gibt einen Hinweis auf den dritten Teil der Reihe "Mind Control", der den Leser geradezu verführt weiterlesen zu wollen.

    Kings Schreibstil ist gewohnt flüssig, aber auch oft etwas zu detailliert. Wer King kennt und mag, hat damit allerdings keine großen Probleme, denn King neigt in den meisten Büchern zu ausschweifenden Erzählweisen. Trotzdem schafft Stephen King es immer wieder, die Geschichten mit dem gewissen Etwas aufzuwerten und in richtige Pageturner zu verwandeln.

    Mich konnte das Buch begeistern. Das Einzige was mich nachwievor etwas stört ist, dass die Rolle des Bill Hodges etwas unterging und dass der Geschichtsverlauf manchmal etwas zu detailliert und langatmig war. Dennoch fand ich das Buch spitze und freue mich schon auf "Mind Control".

    Fazit:
    "Finderlohn" ist ein großartiges Buch. Mich konnte die Geschichte begeistern, wenngleich die Rolle des Bill Hodges, nach meinem Geschmack, etwas zu kurz kam.
    Ich vergebe daher für dieses Buch 4 von 5 Sternen.

    Kommentare: 1
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    Hortensia13s avatar
    Hortensia13vor einem Jahr
    Kurzmeinung: gute, praktisch eigenständige Fortsetzung der Serie
    Ungelesene Worte

    1978 wird der zurückgezogene Bestsellerautor John Rothstein in seinem Haus überfallen und ermordet. Morris Bellamy will sich so an ihm rächen, da Rothstein seinen Roman nicht so abgeschlossen, wie Morris sich das vorgestellt hatte. Schlussendlich erbeutet er eine Menge Geld und unzählige Notizbücher, die auch unveröffentlichte Romane enthalten. Morris vergräbt vorerst alles und muss wegen eines anderen Verbrechens ins Gefängnis. Jahrzehnte später stösst der Junge Peter Saubers auf den »Schatz«. Nach seiner Haftentlassung kommt Bellamy dem ahnungslosen Peter auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den man aus dem ersten Band kennt, Peter beschützen und vor den fanatischen Morris retten?
    Im zweiten Band der Bill Hodges-Triologie verwendet Stephen King die gleichen Schauplätze und Hauptprotagonisten wie im ersten, obwohl das Buch trotzdem eine Geschichte für sich ist. Das hat mir gut gefallen.

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    Buecher-Liebe-des avatar
    Buecher-Liebe-devor einem Jahr
    Spannender Thriller

    Über den Inhalt

    John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane veröffentlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen »Verrat«. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern, die auch unveröffentlichte Romane enthalten. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast. Jahre später stößt der Junge Peter Saubers auf den »Schatz«. Nach seiner Haftentlassung kommt Bellamy dem ahnungslosen Peter auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen?

    Meine Meinung

    Wie ja schon in anderen Beiträgen erwähnt, liebe ich die alten Bücher von Stephen King und somit habe ich auch bei „Finderlohn“ wieder einmal auf ein ähnliches Konzept gehofft – vergebens, trotzdem würde ich hier nicht von einer Enttäuschung sprechen.

    „Finderlohn“ ist bereits der zweite Teil der Bill-Hodges-Serie. Den ersten Teil habe ich bisher noch nicht gelesen, dadurch hatte ich bei diesem Buch aber keine Nachteile. Es ist sehr flüssig und mitreißend geschrieben und hält einige spannende Stellen bereit. Wenn schon keine Horrorgeschichte, so ist Stephen King hier aber ein äußerst guter Thriller gelungen, den ich gerne auch ein zweites Mal lesen werde.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Insider2199s avatar

    Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "Finderlohn" von Stephen King zu lesen. 

    Wir beginnen am  01.11.2017 und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man ein Los dafür. 

    Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


    Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    


    Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. 

    Viel Spaß uns allen :)
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