Stephen King Friedhof der Kuscheltiere

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Inhaltsangabe zu „Friedhof der Kuscheltiere“ von Stephen King

Hinter dem kleinen Tierfriedhof liegt eine verwünschte indianische Grabstätte. Ob Katze oder Mensch: Wer hier beerdigt wird, wird zum Albtraum für die Hinterbliebenen.

Eine Story, über Moral, Leben und Tod

— Nanniswelt

Ein großartiger Horror-Roman mit sehr gut ausgearbeiteten Charakteren. Toll erzählt.

— chuma

Ein absolutes Meisterwerk des Grauens! Eines der besten Bücher des Autors - spannend, schaurig, gruselig. Mein Lieblingsbuch von King.

— Channa

Traurig schön

— klengt

Ein wirklich gutes Buch. Allerdings hat mir der RICHTIGE Gruselfaktor gefehlt.

— adore_u

Mein erster Stephen King, vor zig Jahren. Beim rereaden ist mir aufgefallen: Es ist sogar noch etwas besser als gedacht. Gutes Buch.

— PagesofPaddy

Die Story kommt mir nicht voll auserzählt vor!

— Arun

Beunruhigend realistisch

— Lesefexin

Eine absolut düstere Geschichte die uns zeigt, wie der Verlust von geliebten Tieren und Menschen die Seele zerbrechen kann. Grandioser King

— Insomnia1106

Ein typischer King. Und wie immer besser als der film.

— laurilein24

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  • Eine Story über Moral, Leben und Tod.

    Friedhof der Kuscheltiere

    Nanniswelt

    24. September 2017 um 17:40

    Das Haus, gelegen am Waldrand und in der Nähe einer Bundesstraße, hat es der Familie Creed angetan. Gemeinsam mit ihren 2 Kindern Elli und Gage beziehen sie das ruhig gelegene Haus in Maine. Lediglich die nahe gelegene Bundesstraße macht der Mutter Sorgen und schon bald sollte sie recht behalten: Elli´s geliebter Kater stirbt und Vater Louis überlegt verzweifelt, wie er es seiner kleinen Tochter beibringen soll. Der Alte Jud Crandall, ein Nachbar der Creeds, erzählt Louis vom alten Haustierfriedhof ganz in der Nähe des Hauses der Familie, wo die Kinder der Kleinstadt früher ihre Tiere beerdigt haben. Doch scheint dies laut Jud kein normaler Friedhof zu sein. Auf heiligen Städten angelegt, passieren mysteriöse Dinge und als das Tier beerdigt liegt, taucht es später scheinbar völlig lebendig wieder auf. Der Familienvater traut seinen Augen nicht und muss sich rasch die Frage stellen: darf ich über Leben und Tod entscheiden? Die Katastrophen nehmen ihren Lauf und als Gage, der kleine Sohn durch einen tragischen Unfall ums Leben kommt, hadert Louis mit dem Schicksal…Jede Story von Stephen King hat, so grausam sie auch sein mag ihre moralischen Hintergründe. In Friedhof der Kuscheltiere muss sich der Leser mit den Themen Leben und Tod auseinandersetzen. Dabei begleitet man vor allem den Familienvater Louis durchs Buch. Stephen King hat mit ihm einen Charakter geschaffen, der die innere Zerrissenheit und die seelischen Qualen die er durchmachen muss wunderbar in Szene setzt. Immer düsterer wird die Geschichte im Verlauf und so spürt auch der Lesende, wie die Bedrohung und das Grauen immer mehr Einzug in das Familienleben halten, bis es schließlich zum schrecklichen Finale kommt. Die Geschichte webt die Thematiken von Verlust, Umgang mit Trauer und Verarbeiten von schweren Schicksalsschlägen in diese Horrorstory mit ein und dies macht für mich den Roman so besonders!Ich empfehle auch, den Roman zu lesen und nicht nur den gleichnamigen Film aus den 90ern zu sehen, da das Buch doch wieder viel besser ist und einige wesentliche Verläufe ganz anders und für mich besser im Buch beschrieben sind, als es der Film je zeigen könnte.

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  • Die guten alten Tage des Horromeisters

    Friedhof der Kuscheltiere

    Fantasyfan

    21. September 2017 um 17:27

    Hinter dem kleinen Tierfriedhof liegt eine verwünschte indianische Grabstätte. Ob Katze oder Mensch: Wer hier beerdigt wird, wird zum Albtraum für die Hinterbliebenen.Eines meiner ersten Bücher die ich von ihm gelesen habe und bis Heute eines seiner besten Werke wie ich finde. Zum Inhalt möchte ich hier  mal nchts sagen lest es einfach selber so das ich direkt zu meinen Persönlichen Eindrücken kommen möchte.Bei Stephen King muss man sich bei den meisten seiner Bücher auf langatmige Passagen einstellen, wenn man das weiss oder es einem nichts ausmacht alles super. ich seh das in diesem Buch aber nicht als zu übertrieben an da man viel über die Charaktäre erfährt und somit Handlungen besser nachvollziehen kann.Das Buch ist an den meisten stellen Spannend  und auch gruselig erzählt ich hab wohl das Glück das ich mir die Klappentexte nie durchlese bzw erst am Ende egal bei welchem Buch, so das ich völlig unvoreingenommen ans Buch rangehe und überrascht werden kann.Positiv: Charaktäre (auch wenn ich nicht alle mochte)              Spannung (meistens jedenfalls )               Thematik  (wer ist nicht vom Tod fasziniert auf die ein oder     andere weise ;)Negativ; Wie so oft bei Stepgen King seine Umgebungsbeschreibung bestes Beispiel der Weg zum Friedhof (Grabungsstätte)Fazit; wenn man seine frühen Werke mit den heutigen vergleicht finde ich Persönlich bis auf einige Ausnahmen wie die Turmreihe aber das reicht ja auch über jahre hinweg sind seine älteren Werke für mich die besseren.   

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  • Ein wenig mehr erwartet

    Friedhof der Kuscheltiere

    Lesemaus-M

    08. September 2017 um 12:23

    Meinung:  Von diesem Buch habe ich nur positive Stimmungen gelesen und gehört. Vor allen soll es schlaflose Nächte bescheren. Dadurch hatte ich natürlich einige Erwartungen an das Buch aber alles wurde für mich nicht erfüllt.  In dem Buch geht es um die vierköpfige Familie Creed und dem Kater Church. Sie ziehen von einer Großstadt in einen kleinen Ort namens Ludlow. Dort angekommen, lernen sie gleich die Nachbarn kennen und Louis Creed ist ganz angetan von dem älteren Herrn. Eines Tages machen alle einen Ausflug über dem Pfad von Louis Haus. Der Pfad führt zu einem Tierfriedhof. Dort sind so einige Tiere begraben und sie erfahren einige Geschichten. Eines Tages wird Louis vor die Wahl gestellt, ob der Tod manchmal wirklich besser ist als eine Möglichkeit zu finden, jemanden zurückzuholen?  Louis war mir von Anfang an sympathisch. Er ist absoluter Familienmensch, er liebt seine Frau und seine beiden Kinder abgöttisch und würde für diese alles tun. Sogar dem Kater kann er einiges abgewinnen. Er ist fürsorglich, liebevoll aber er möchte auch über Themen diskutieren, die vielleicht etwas unangenehm sind, wie beispielsweise das Thema Tod und Verlust. Dabei kommt er mit seiner Frau immer wieder aneinander, weil sie verschiedene Ansichten haben. Außerdem ist er Arzt und geht seinem Beruf sehr gerne nach. Er möchte anderen gerne helfen und tut dafür sein Möglichstes. Eines Tages passiert etwas sehr tragisches und Louis muss einige wichtige Entscheidungen treffen.  Ende Juli hatte ich gut 200 Seiten in dem Buch gelesen aber irgendwie konnte es mich nicht so mitreißen und begeistern. Deshalb habe ich mich dann Anfang August entschieden, die komplette Geschichte zu hören. David Nathan vertont es einfach großartig. Durch das Hören der Geschichte konnte ich auf jeden Fall besseren Bezug zum Buch finden allerdings konnte mich auch dort an vielen Stellen nicht so richtig mitreißen. Für mich war das Buch an vielen Stellen langatmig und so gar nicht aufregend. Das letzte Drittel hatte es aber dann in sich und dort habe ich dann mitgetrauert und war voller Erwartung, was noch passieren wird. Ich finde die Thematik in dem Buch und zwar Tod, Trauer, Verlust und was kommt den nach dem Tod, wirklich gut aufgegriffen und thematisiert. Natürlich stellt man sich oft die Frage, was nach dem Tod eigentlich passiert oder wie es für die Hinterbliebenen ist. Dies hat mich auch berührt und zum Nachdenken angeregt aber dennoch hatte ich ein wenig mehr von der Geschichte einfach erwartet.  Fazit:  Eine sehr interessante Thematik, die an vielen Stellen wirklich gut umgesetzt waren. Dennoch gab es für mich einige Längen in dem Buch und fand das Buch jetzt auch gar nicht so gruselig, wie angenommen

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  • Traurig schön

    Friedhof der Kuscheltiere

    klengt

    24. August 2017 um 06:18

    Es war mein allererstes Buch von Stephen King und ich wurde nicht enttäuscht. Es hat mir sehr gut gefallen. Ich habe es im Dunkeln gelesen und so beängstigend fand ich es dann doch wiederum nicht, wie viele mir berichtet haben, hatte es mir daher noch schlimmer vorgestellt als es schlussendlich war. Klar gab es hier und da eine Stelle wo ich mich kurz geschüttelt habe und ich es mir mehr als bildlich vorgestellt habe, aber das Buch lies sich so gut lesen, dass ich einfach wissen musste wie es nun weiter geht. Klar man muss sich mit dem Tod und Verlust auseinandersetzen und wer das nicht gerne tut, dem wird es wohl schwerer fallen das Buch weiter zu lesen. Die Geschichte hat sich auch anders entwickelt als ich es mir am Anfang noch ausgedacht habe und das soll nicht heißen, dass ich das schlecht finde. Nein im Gegenteil, solche Überraschungen kommen meistens immer gut. ;) Ich habe mir vorgenommen in Zukunft noch mehr von Stephen King zu lesen.

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  • Friedhof der Kuscheltiere..

    Friedhof der Kuscheltiere

    adore_u

    18. August 2017 um 13:47

    Der Inhalt: Louis Creed zieht mit seiner Frau Rachel und ihren Kindern Ellie und Gage und dem Familienkater Church in ein Haus nach Ludlow. Das Haus liegt direkt an einer großen Straße, die schon vielen Tieren beim überqueren das Leben gekostet hat. Die Familie freundet sich schnell mit den Nachbarn, Jud und Norma, auf der gegenüberliegenden Seite der Straße an. Jud ist ein sehr alter Mann und erzählt Louis viel Interessantes über die Geschichte Ludlows. Unter anderem berichtet der alte Mann ihm von dem Haustierfriedhof, unweit des Hauses der Familie Creed. Dort begraben die Kinder des Dorfes schon seit Jahren ihre Haustiere. Einige Zeit später erfährt Louis von einem weiteren Friedhof noch hinter dem Haustierfriedhof. Es handelt sich um eine alte Begräbnisstätte der Micmac-Indianer. Dieser Ort ist sehr geheimnisvoll und übt eine gewisse Anziehungskraft auf Louis aus. Als die Familie einen schweren Schicksalsschlag erleidet, hat Louis die Möglichkeit, seine Familie aus dem tiefen Loch der Trauer herauszuholen. Ist Louis bereit den hohen Preis zu zahlen, um seine Familie wieder ganz zu machen? Meine Meinung: Dies war mein aller erstes Buch von Stephen King. Es lag eine Ewigkeit aus meinem Sub, da mich die Dicke des Buches irgendwie abgeschreckt hat. Hätte ich das Buch mal schon viel früher gelesen! Besonders gefällt mir die detailreiche Beschreibung. Ich habe mich so gefühlt, als wäre ich direkt dabei gewesen. Oft habe ich bei solch ausführlichen Beschreibungen das Problem, dass ich mich langweile und sich die Geschichte für mich unnötig in die Länge zieht. Das war hier gar nicht der Fall. Herr King hat genau die richtige Länge gewählt. Auch der Schreibstil war super. Es lies sich leicht und flüssig lesen. Bei Louis bin ich mir immer noch sehr unschlüssig, wie ich ihn finden soll. Es gab so viele Handlungen, die ich einfach nicht nachvollziehen konnte. Bei Rachel fand ich es schade, dass sie am Anfang so im Hintergrund stand. Ihre Gefühlsausbrüche waren für mich total überzogen. Als dann später klar wird, warum sie so ist, wie sie ist, konnte man ihre Gefühle schon eher nachvollziehen. Ellie habe ich gleich in mein Herz geschlossen. Ich fand sie super beschrieben. Am allerliebsten mochte ich Jud. Ich kann gar nicht so genau sagen, warum. Er war einfach mein Liebling in der Geschichte.  Insgesamt fand ich das Buch wirklich ziemlich gut. Leider hat mir aber noch etwas der Gruselfaktor gefehlt. Es gab zwar schon einige Stellen, bei denen ich dachte "Neiiiin, mach das nicht."oder so ähnlich. Aber so RICHTIG gegruselt habe ich mich leider nicht. Fazit: Ein wirklich gutes Buch. Allerdings hat mir der RICHTIGE Gruselfaktor gefehlt.

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  • Konnte mich begeistern

    Friedhof der Kuscheltiere

    MellisBuchleben

    18. August 2017 um 10:20

    Das Cover meiner Ausgabe gefällt mir richtig gut, denn es spiegelt den Inhalt des Buches wider, was ich gelungen finde.Ich habe schon einige Bücher von Stephen King gelesen und muss sagen, dass mich "Friedhof der Kuscheltiere" trotz einiger vorhandener Längen wieder begeistern konnte. Es ist ein sehr spannendes Buch mit interessantem Hintergrund und gut ausgearbeiteten Charakteren.Stephen King arbeitet seine Charaktere liebevoll detailliert aus, was eben ab und zu zu einigen Längen führen kann. Dies war auch bei diesem Buch für mich der Fall, wobei sich das aber zum Glück relativ in Grenzen hielt, so dass ich es doch insgesamt sehr schnell lesen konnte.  Ich habe mit den Protagonisten mitgelitten und immer wieder Dinge gedacht wie "Oh mein Gott" oder auch "Tu es nicht" :D.Bei Stephen King muss man immer mit allem rechnen, das macht seine Bücher aus. In diesem Buch kommen viele Horrorelemente vor. Der Autor ist ein Meister seines Faches. Ich denke mir als Leser immer die übelsten Szenarien aus durch die Worte und Sprache, die verwendet werden ebenso wie die vorhandenen Spannungselemente. Meist wird es dann doch nicht so schlimm oder auf andere Art und Weise schlimm. Der Autor spielt mit den Ängsten des Lesers, was ihm immer wieder gelingt. Somit konnte Stephen King mich mit diesem Werk ein bisschen gruseln und gut unterhalten, wofür ich vier Herzen vergebe.

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  • Mein erster King - weitere werden definitiv folgen!

    Friedhof der Kuscheltiere

    FrauWoelkchen

    21. July 2017 um 16:34

    Lange bin ich schon um die Bücher von Steven King rumgeschlichen und habe überlegt ob ich mich nicht auch mal an ein Buch von ihm wage. Nun endlich habe ich meinen ersten King, „Friedhof der Kuscheltiere“ gelesen oder eher verschlungen. Ich wusste zu Beginn nicht so recht was mich erwarten würde, zwar wusste ich grob um was es in dem Buch geht, aber da es eben auch mein erster King war, konnte ich noch nicht richtig einschätzen wie mir das Buch gefallen würde und ob mich der Schreibstil würde begeistern können. Konkrete Erwartungen hatte ich auch nicht, zwar ist Steven King ein hochgelobter Autor, aber da ich eher Fantasy lese und dies ja doch etwas anderes ist, wollte ich mich überraschen lassen. Wie ich es schon angedeutet hatte, habe ich das Buch für meine Verhältnisse in letzter Zeit wirklich sehr schnell durchgehabt. Dies liegt zum einem am wirklich, in meinem Augen, tollen Schreibstil. Herr King hat seine ganz eigene Note und hebt sich deutlich von meinen bisher gelesenen Büchern ab. Zu Beginn hatte ich etwas Angst ob ich den Schreibstil mögen würde, da ich eher Jugendbücher und Fantasy lese und da der Schreibstil doch meist eher „einfach“ zu lesen ist. Bei den ersten 2-3 Seiten tat ich mich auch erst etwas schwer reinzukommen, da man doch merkt das der Schreibstil anspruchsvoller ist, aber nach kurzer Zeit hatte mich der „Friedhof der Kuscheltiere“ in seinen Bann gezogen und ich hatte keine Probleme mehr. Obwohl an manchen Stellen etwas weiter ausgeholt wird und der Protagonist in seinen Gedanken abschweift, hatte ich dies nie als störend, sondern eher als interessant empfunden. Dadurch war es mir wirklich sehr gut möglich in seine Gedankenwelt abzutauchen, auch wenn ich trotzdem nicht immer sein Handeln und seine Empfindungen nachvollziehen konnte. Besonders seine detaillierten Beschreibungen tragen dazu bei, dass sich das Ganze eher wie ein Film vor dem inneren Auge abspielt und lässt einen manchmal auch schaudern. Louis, der Protagonist, war mir an sich sympathisch, da er eben wirklich menschlich ist und nicht perfekt, wie das in vielen anderen Büchern der Fall ist. Dennoch fand ich ihn manchmal etwas merkwürdig, besonders seine Gedanken und Ansichtsweisen. Aber das kann man wohl auch ein stückweit dem zuschreiben, was der arme Louis so erlebt und durchmacht. Bei so viel Tod und anderen Schrecken bleibt man eben nicht „normal“.  Bei den anderen Personen kam ebenfalls gut ihre Persönlichkeit durch und ich habe an der ein oder anderen Person (oder Katze) gehangen. Auch wenn ich mich des Öfteren darüber aufgeregt habe, warum denn kein Mensch da auf sein Bauchgefühl hört. Die Handlung und deren Entwicklung konnte man nicht wirklich vorhersehen, dies hat mir wirklich gut gefallen, es war nur klar, es kann nur schlimmer werden für Louis und seine Familie. Dennoch war ganz klar ein roter Faden erkennbar.An manchen Stellen hätte ich mir, insbesondere am Ende, noch mehr Aufklärung gewünscht, bei vielem bleibt man einfach im unklaren. Andererseits hat das aber auch seinen Reiz, da es natürlich um etwasmystisches geht und sich Unbekanntes auch nicht einfach logisch erklären lässt. Daher würde ich das auch nicht direkt als Kritik werten. Die Idee des Buches finde ich ebenfalls sehr gut, obwohl es natürlich Fantasterei ist, hat es eben ganz klar Bezüge zur Realität und obwohl die Grundidee der Wiederauferstehung nicht neu ist, wirkt sie hier durch die Umsetzung komplett neu. Der Gruselfaktor war für mich allerdings nicht unbedingt enorm, was nicht heißt das es nicht trotzdem, gerade am Ende, sehr spannend war. Dies ist vermutlich einfach dem geschuldet, dass ich ein passionierter Horrorfilme-Fan bin und damit schlimmeres gewohnt bin. Für zartbesaitete Menschen oder Eltern, die sich in manche Situationen noch mehr reinversetzen können hat es garantiert einen größeren Horrorfaktor. Allerdings beschreibt Herr King einige Stellen sehr genau, so das mir manchmal schon mulmig zumute war (man stelle sich detailliert eine Schädelverletzung vor) oder auch wenn es um den Kater Church ging, hat mein Herz manchmal geblutet, da ich selber schon immer Katzen hatte und habe. Die Richtung des Endes konnte man nach einer Zeit schon erahnen, ohne aber direkt zu wissen was und wie sich alles abspielen wird, denn dass es bei einem King und gerade bei der Handlung wohl kein Happy End geben wird, kann sich wohl jeder denken. Das Ende war fast schon ein bisschen fies, da es eben wirklich sehr offen ist, somit aber auch viel Raum für eigene Gedankenspiele bleibt. Daher fand ich es dennoch gelungen. Alles in allem bin ich von meinem ersten King wirklich begeistert und ich muss gestehen, dass ich wirklich nicht erwartet habe, dass es mir so gut gefallen wird. Für mich steht fest, dass dies sicherlich nicht mein letzter King sein wird. Daher eine absolute Leseempfehlung von mir!

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  • Der Acker im Herzen eines Mannes ist steinig...

    Friedhof der Kuscheltiere

    VoiPerkele

    18. June 2017 um 21:19

    "Friedhof der Kuscheltiere" war mein erster Roman von Stephen King und bei weitem nicht der letzte!Mit diesem Werk hat mich Stephen King völlig überzeugt.Ich bin in diese Geschichte förmlich versunken und hatte das Buch ruckzuck ausgelesen. Die Charaktere schließt man schnell ins Herz und jede Person wirkt authentisch und man kann ihre Hanldungen, Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen.Es geht um die Familie Creed, die aufs Land zieht. Schnell freundet sich der Familienvater  Louis mit den Nachbarn an und erfährt schlimme Dinge, die sich an diesem Ort zugetan haben. Die Katze der Familie wird überfahren, doch Nachbar Jud weiß, wie man die Toten wiedererweckt. Ich habe mit den Creeds richtig mitgefiebert, gelacht und auch geweint. Es ist einfach so eine nette Familie...bis die Dinge immer schrecklicher werden und der Horror seinen Lauf nimmt.Denn manchmal ist der Tod besser.

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  • Klasse!

    Friedhof der Kuscheltiere

    sinaslesewelt

    13. April 2017 um 09:08

    Ich habe erst im letzten Jahr Stephen King für mich entdeckt und konnte nun erst zu seinem wohl bekanntesten Werk greifen: „Friedhof der Kuscheltiere“. Wieder einmal wurde ich nicht enttäuscht; King hat mit diesem Buch ein Werk geschaffen, das einen packt und nicht mehr loslässt. Im Grunde greift King in dieser Geschichte auf die Urangst jedes Menschen zurück: der Tod. Das große Mysterium, das Unausweichliche, das endgültige Ende. Doch was ist, wenn es nicht endgültig ist? Wenn es einen Weg gibt, dem Tod zu entrinnen? Ist der Preis, den man dafür zahlen muss, es wirklich wert? Der Autor schafft es mit dieser Angst zu spielen und gleichzeitig eine Geschichte zu konstruieren, die so viel mehr ist. Dieses Buch ist weit davon entfernt einfach nur Horror zu sein – denn es nimmt auch Bezug auf die alltäglichen Leiden des Menschen und beschreibt erschreckend genau den Weg der Trauer und dem Umgang damit. Dadurch entwickelt sich eine unglaublich dichte Atmosphäre, die den Leser immer mehr fesselt. Gepaart mit der wieder einmal grandiosen Charakterzeichnung ist es ein Genuss! Ebenfalls besonders: die leicht biografischen Züge der Geschichte. In seinem Vorwort erläutert King, dass er selbst eine Zeit lang an so einer gefährlichen Straße gelebt hat und dass sowohl die Worte des Nachbarn zu Anfang der Geschichte als auch die Worte der Tochter bezüglich des Todes tatsächlich so gesagt wurden. Fazit Ein Highlight für mich! Grandios strukturiert, sehr gruselig und trotzdem tiefgehend. Ein Buch, das für schlaflose Nächte sorgt und einen noch lange begleitet. Hochintelligent, absolut spannend und schockierend.

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  • Beunruhigend realistisch

    Friedhof der Kuscheltiere

    Lesefexin

    08. January 2017 um 13:18

    Wie immer kommt das Grauen bei Stephen King, dessen Romane immer etwas weitschweifiger angelegt sind, auf leisen Sohlen. Die Geschichte der Familie Creed, die ein neues Heim bezieht, das in der Nähe eines ungewöhnlichen Friedhofs liegt, dessen Geheimnis nur der kauzige Nachbar Crandall zu kennen scheint, beginnt wie ein gewöhnlicher Familienroman, was die sich nach und nach entwickelnde Horrorgeschichte jedoch um so beklemmender macht. Man erkennt sich in den Creeds, ihren Ängsten und Sorgen und ihrem familiären Zusammenhalt wieder, und auch der Wunsch, ein geliebtes Wesen, das zu früh gegangen ist, halten zu wollen, ist sicherlich den meisten Menschen nicht unvertraut. Auch wenn das Buch am Ende mit den üblichen schaurigen Szenen und Bildern des Horror-Genres aufwartet, ist „Friedhof der Kuscheltiere“ insgesamt jedoch beunruhigend realistisch.

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  • Wie weit würdest du gehen?

    Friedhof der Kuscheltiere

    Insomnia1106

    30. December 2016 um 13:17

    Vorab: Bitte nicht die "Inhaltsangabe" hier bei Lovelybooks an der Seite lesen. Sie erzählt die GANZE Geschichte und spoilert alle Höhepunkte. Es wäre einfach nur Schade wenn man vorab schon alles weiß und man durch Stephen King gar nicht mehr überrascht oder geschockt werden kann.Wenn man den Namen Stephen King hört denkt man sofort an Bücher wie Shining, Es oder natürlich auch Friedhof der Kuscheltiere. Natürlich war dieses Buch für mich Pflicht und innerhalb weniger Tage habe ich es verschlungen. Stephen King schafft es auch hier seinen Leser zu fesseln, zu schockieren und den Atem zu rauben.Worum geht es? Die Creeds, eine junge Familie, ziehen von Chicago ins idyllische Kleinstädtchen Ludlow im US-Bundesstaat Maine. Der Ort scheint paradiesisch: Fast abgeschieden von der Zivilisation grenzt ihr wundervolles Zuhause an ein schier unendliches Waldgebiet. Nur eine am Haus vorbeiführende Schnellstraße stört die Idylle. Familienvater Louis lernt den 83jährigen Jud Crandall kennen, der das Haus gegenüber bewohnt und ihm bald der Vater wird, den er nie hatte. Jud zeigt der Familie einen seltsamen Tierfriedhof, der wenige Schritte vom Haus der Creeds entfernt liegt, ein alter Ort des Todes, von Kindern angelegt, die ihre Haustiere verloren. Es dauert nicht lange, und auch der Kater Winston Churchhill wird von einem auf der Schnellstraße dahinrasenden Truck überfahren. Damit beginnt für die Creeds eine Achterbahnfahrt des Grauens. Louis traut sich kaum, seiner Tochter Ellie von dem Verlust zu erzählen. Da zeigt Jud Louis einen Weg, Totes ins Leben zurückzuholen -- so scheint es zumindest. Doch die Toten kommen verändert zurück. "Manchmal ist der Tod besser" Mit dieser Aussage muss sich der Leser das ganze Buch über beschäftigen.  Friedhof der Kuscheltiere ist ein erschreckendes und teilweise grausames Buch dass den Leser in die Abgründe der menschlichen Seele entführt. Wie weit würdest du gehen, wenn du Tiere oder Menschen verlierst, die für dich alles bedeuten? Wenn das Übernatürliche dich dermaßen anzieht und dir die Sinne beraubt, würdest du dich vom Weg ableiten lassen? Das Böse lauert hinter jeder Ecke. Die Angst überkommt dich und dir wird die Furcht ein ständiger Begleiter sein. Absoluter Gruselfaktor. Grandioser King! 5*  

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  • Ein Klassiker der Horror-Literatur

    Friedhof der Kuscheltiere

    Flaventus

    06. December 2016 um 08:23

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine vierköpfige Familie, die zusammen mit ihrem Kater "Church" ein Haus in der fiktiven Stadt Ludlow beziehen. Dieses Haus liegt in der Nähe einer wenig befahrenen Bundesstraße. Schnell freundet sich die Familie mit dem Nachbarn Jud Crandall an, der allerlei Wissenswertes über den Ort und seine Geschichte kennt. Von ihm erfährt Louis Creed, der Vater der Familie, vom naheliegenden "Friedhof der Haustiere", auf dem die Kinder des Dorfs ihre verstorbenen Haustiere begraben habe. Wenig später erfährt der Vater vom junge Victor Pascow vom Friedhof der Micmac-Indianer. Das geschieht allerdings auf eine ganz besondere Art und Weise. Es ist dieser Friedhof, durch den Louis irgendwann vor die Frage gestellt wird, ob der Tod wirklich das Ende sein muss. Und damit beginnt die vielschichte Auseinandersetzung zum Thema leben und Tod. Wie hoch darf der Preis sein, um einen geliebten Menschen zurückzuholen? Diese düstere Geschichte beinhaltet den Tod in all seinen Facetten. Menschen, die viel zu früh sterben. Menschen, die jegliche Bezugsperson um sie herum verlieren und Generationen überleben. Menschen, die von Sterbenden mit ihrer Situation schonungslos konfrontiert werden. Schlussendlich zeigt King, wie endgültig das Leben auf der Erde zwangsläufig ist. Der Schreibstil ist King typisch recht simpel gehalten und entspricht sicherlich nicht dem gehobenen Sprachkünsten. Dennoch ist das Buch düster genug, als dass es nicht in die Hände von Zartbesaiteten gehört. Die Atmosphäre ist über weite Strecken recht dicht und fesselt den Leser. Auf der anderen Seite dürfen auch in diesem Buch die King typischen Längen im Buch nicht fehlen, was in diesem Werk aber deutlich weniger auffällt als in anderen Büchern. Das Buch gehört neben Christine und Es in meinen Augen zu den Highlights der King-Horror-Bücher und gehört in jede gut sortierte Horror-Bibliothek. Eine kleine Anmerkung: Im Original heißt das Buch "Pet Sematary" und nicht korrekterweise "Pet Cemetery". Diesen Schreibfehler hat King bewusst gewählt, denn das Schild zu Fridhof wurde von kleinen Kindern aufgestellt, denen dieser Schreibfehler unterlaufen ist. Nun sind einige der Meinung, dass das Buch im Deutschen doch besser "Haustier-Frithof" geheißen hätte. Ich verstehe hingegen sehr gut, weshalb lieber "Friedhof der Kuscheltiere" gewählt wurde. Im Deutschen ist es im Gegensatz zum englischsprachigen Raum eben nicht üblich, mit bewusst falscher Schreibweise Aufmerksamkeit zu erregen. Im deutschsprachigen Raum wäre dies sicherlich nach hinten losgegangen. Diese Rezi wurde auch auf meinem Blog veröffentlicht.

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  • Toller Roman

    Friedhof der Kuscheltiere

    Brn4

    29. November 2016 um 00:28

    Das Buch ist mal wieder ein sehr dickes King Buch. Doch die Thematik und der Erzählstil hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Vor allem gefiel mir der Aspekt, dass man sich oft wünscht, eine geliebte Person würde zurück ins Leben kehren, doch man sich nicht bewusst ist, was dies für auswirken haben kann. 

  • Erschreckende Thematik, doch wenig Spannung

    Friedhof der Kuscheltiere

    Chibi-Chan

    18. October 2016 um 18:53

    Meine MeinungAllgemeinIch muss sagen, dass ich ein wenig enttäuscht war von dem Buch. Vor Jahren habe ich es mir mal junges Mädchen wegen des Titels gewünscht und - Gott sei Dank - erst jetzt gelesen. Ich glaube damals wäre ich nicht so einfach damit umgegangen. Dies war mein erstes Stephen King und prinzipiell lese ich nie Horror. Wirklich nie. Nun habe ich mich wegen einer Lesechallenge mal rangewagt.Das ganze Buch über habe ich auf etwas gewartet. Schon im Vorspann erklärt der Autor, dass er selbst von sich geschockt war, als er das Buch beendet hat und das es wohl sein schlimmstes Werk war. Nach Beendigung des Buches glaube ich, dass dies auf die Thematik bezogen war und nicht auf den Horrofaktor.Auf den Horrorfaktor, den ich erwartet, aber nicht bekommen habe. Die ersten dreihundert bis vierhundert Seiten passierte nämlich erstmal so gut wie gar nichts. Es wird eine Menge über das Leben des Protagonisten Luis Creed erzählt und über seine Gedankenwelt. Man kann sich drüber streiten, ob das nun jetzt notwendiges Gerede ist, oder eben nicht. Vieles war meiner Ansicht nach auf 600 Seiten nicht nötig und hat das Buch nur in die Länge gezogen. Gerade auf den ersten 400 Seiten habe ich nach irgendetwas spannendem gesucht, irgendwas, was es wert ist, weiterzulesen.Sehr fragwürdig fand ich die Art des Autors, die Tode zu beschreiben. Denn oftmals lies er schon vorweg Sätze in die Geschichte einfließen, wie beispielsweise: "Er wusste noch nicht, dass dies sein letzter glücklicher Tag mit XY werden sollte, bevor ..." (Nicht wortwörtlich zitiert). Und das nahm einfach die Spannung aus der Sache. Man wusste schon vorher, wer wann seinen Tod findet und somit war ich überhaupt nicht mehr überrascht. Selbst die Todesart an sich beschrieb der Autor nur dürr. Nicht, dass ich scharf gewesen wäre auf detaillierte Beschreibungen, aber spannend war es keinesfalls, geschweige denn Horror.Das Ende war dann aber definitiv packend. Nun wird aus der Sicht von drei Personen geschrieben, welche an drei verschiedenen Orten verweilen. Man spürt die Panik eines Jeden und wie das Schicksal unaufhörlich vorantreibt. Man spürt die Macht des Ortes. Des Friedhofs, des richtigen. Doch erneut ist es einfach eben einfach nur spannend. Mehr ein Krimi, als Horror. Klar, was passiert ist absolut schaurig, aber die Beschreibung Kings lies mich keinen Horror verspüren. Einfach nur stinknormale Spannung. Auch der Epilog lies mich absolut unzufrieden zurück. Er endet in einem Cliffhanger, doch das ist gar nicht mein Problem. Der Leser darf sich hier nun selbst ausmalen, wie es mit den Erwachsenen weitergeht, doch was ich wissen wollte, war das Kind. Die Tochter Elli. Sie ist sieben Jahre alt und durch ihre neue Schule wird sie auf das unumstößliche Thema Tod gebracht. Ihr Vater erklärt ihr den Tod und das der Tod ganz natürlich ist und sie muss lernen damit umzugehen und ihren Weg zu finden. Sie personifiziert den Tod in diesem Buch für mich, da hier ein kindlicher Gedanken zwischen "Den Tod kann man verhindern" und "Der Tod ist unumgänglich" beschrieben wird. Der Prozess die Wahrheit zu akzeptieren, was der Vater im Nachhinein nicht konnte. Sie bekommt auch gegen Ende des Buches noch einmal eine ganz wichtige Rolle, doch am Ende des Buches ist sie einfach weg. Puff und niemand weiß, wie es mit ihr weitergeht.CharakterDer Autor hat handels- und willensstarke Charaktere gezaubert. Alle haben sie mit dem Tod zu ringen. Der alte Nachbar Jud kennt die Geheimnisse des alten Micmac-Friedhofes. Luis Creed ist selbst Arzt und mit dem Tod konfrontiert. Für ihn eine ganz normale Sache. Rachel hat den Tod schon früh in ihrer Kindheit erlebt und ein Traume davongetragen und die kleine Elli muss erst noch lernen, was der Tod überhaupt ist.Während des Buches erlebt jeder seine Entwicklung. Wer glaubte mit dem Tod klar zu kommen, wird auf einmal verrückt. Wer glaubte die alten Wunden heilen nicht, findet seinen Weg damit umzugehen.Ich konnte die Beweggründe und Handlungen der Charaktere komplett nachvollziehen und durfte eine eigentlich ganz normale Familie kennen lernen.Schreibstil & SichtweiseAn den Schreibstil musste ich mich zuerst gewöhnen. Die Sätze sind kurz gehalten, geben nur das Wichtigste preis. Bei spannenden Situationen war das ein hilfreicher Stil, der noch weiter pusht, doch bei den normalen Situationen, die überwogen, fand ich es hinderlich. Oftmals unpassend.Geschrieben wurde das Buch die meiste Zeit aus der Sicht von Luis Creed in der dritten Person. Im Finale wurden dann die Sichten gewechselt zwischen ihm, Nachbar Jud und Ehefrau Rachel.Cover & TitelDas Cover zeigt eine schwarze Katze mit leuchtenden Augen und soll damit wohl ein wenig zombiehaft und gruselig aussehen. Warum der Hintergrund grell weiß gestaltet ist, bleibt mir unklar. Das Buch sagt aus, dass nichts gutes im Zusammenhang mit Wiedererweckung steht und weiß ist ja eine Farbe der Reinheit. Doch wer vom Friedhof wiederkehrt ist alles andere als rein... Ebenfalls die Protagonisten scheinen nicht im reinen mit sich zu sein.Der englische Titel heißt "Pet Sematary" und so schlecht wie viele sagen, finde ich ihn gar nicht übersetzt. "Cemetery" oder hier "Sematary" ist übersetzt Friedhof und "Pet" ist eben das Haustier. Viele Kinder sehen ihre Haustiere meiner Meinung nach als Kuscheltiere an und deshalb finde ich die Übersetzung so okay. In Hinblick auf das Ende des Buches bin ich aber zwiegespalten. Einerseits geht es weniger darum Tiere zu begraben, andererseits ist "Tierfriedhof" für mich eher ein Deckname, damit nicht jeder auf das wohlbehütete Geheimnis stößt.Zitat"Die Uhr läuft ab - mehr kann ich dazu nicht sagen. Es gibt keine Garantien, Süße."- Seite 72FazitIch habe von diesem Buch sehr viel erwartet. Spannung, Horror, eben alles was fehlte. Ein Horrorbuch war es für mich nur von der Thematik her, aber definitiv nicht vom geschriebenen. Zudem waren es einfach viel zu viele Seiten, dafür dass auf den ersten 300-400 nicht wirklich etwas geschieht. Das Ende war zwar sehr spannend, doch lässt mich unzufrieden zurück und macht auch keine 400 Seiten an Null-Spannung wett.

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  • ★ ★ ★ ★ ★

    Friedhof der Kuscheltiere

    SeattleRakete

    18. October 2016 um 11:04

    Stephen King - Friedhof der Kuscheltiere - 06.10-17.10.Das ist bisher das 5. Werk aus der Feder von Mr. King.. Und ich muss sagen, ich liebe ihn einfach immer mehr... Vor gefühlt 1000 Jahren sah ich den Film und jetzt, nachdem ich mir nach und nach die Bücher von ihm anlege, viel meine Wahl nicht schwer... Ein wirklich tolles Buch.. Die Geschichte ist so aufwühlend.. Teils hab ich Tränen gelacht und teils hab ich geweint.. Armer Gage :(Schrecklich das ich Ludlow jetzt verlassen muss.. Aber das geht mir mit jedem Buch von ihm so...★ ★ ★ ★ ★

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