Friedhof der Kuscheltiere

von Stephen King 
4,1 Sterne bei1,696 Bewertungen
Friedhof der Kuscheltiere
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H

Alpträume vorprogrammiert

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Nicht mein Buch - nicht mein Autor

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Inhaltsangabe zu "Friedhof der Kuscheltiere"

Hinter dem kleinen Tierfriedhof liegt eine verwünschte indianische Grabstätte. Ob Katze oder Mensch: Wer hier beerdigt wird, wird zum Albtraum für die Hinterbliebenen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453435797
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:608 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:08.02.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.09.2006 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Diana_Zirnsteins avatar
    Diana_Zirnsteinvor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Das war mein erstes Buch was ich von ihm gelesen habe.
    immer wieder spannend

    Das war als Jugendlicher mein erstes Buch von Stephen King was ich gelesen habe. ich fand es sehr spannend.

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    Ponybuchfees avatar
    Ponybuchfeevor 2 Monaten
    Horror Pur

    Stephen King ist ein meister seines Fachs. Ich bin auch von diesem Buch mehr als begeistert!


    Mein Cover ist Schwarz und man sieht nur die Leuchtenden Augen der Katze, die auch etwas "angeleuchtet" ist.

    Das Buch selbst begann eher fade, nahm aber schnell an Spannung zu. Man wird gut Aufgeklärt und lernt alle Kennen. Je spannender es wurde, desto gruseliger wurde es. Ich habe das Buch sogar einige Male aus der Hand geworfen weil es zu krass wurde. 

    Dieses Buch ist der perfekte Horror und für jeden Horror, wie auch Stephen King Fan nur zu empfehlen!

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    L
    laraxvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannendes und außergewöhnliches Buch!
    Gänsehaut pur!

    Klasse Buch, von dem man sich hat fesseln lassen! Obwohl man nach kurzer zeit schon wusste, worauf das Ende hinausläuft, war es weiterhin interessant die Geschichte der Familie Creed und ihren Nachbarn mitzuverfolgen. Besonders die Entwicklung und der Wandel er Charaktere war extrem mitreißend. Den Film habe ich noch nicht gesehen, bin aber schon darauf gespannt zu sehen, wie das Buch als Film umgesetzt wurde. An einigen Stellen des Buches, besonders am Ende, bekam ich auch Gänsehaut. Für alle Spannungsfanatiker ist das Buch einen Versuch wert!

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    DremCatchers avatar
    DremCatchervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mein erstes Buch das ich von Stephen King gelesen habe. Ich bin froh das ich es getan habe!
    Friedhof der Kuscheltiere von Stephen King

    ... 


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    SveaJosephines avatar
    SveaJosephinevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Unheimlich, traurig und aufwühlend. Was so schön und friedlich beginnt, endet im schlimmsten Albtraum. Gänsehaut pur.
    Ein unaufhaltsamer Albtraum

    Ich habe dieses Buch schon einmal vor zwei Jahren gelesen und jetzt noch einmal. Während ich beim ersten Mal lesen unglaublich gebannt war und das Buch regelrecht verschlungen habe (innerhalb von wenigen Stunden), habe ich die Lektüre beim zweiten Mal als wesentlich intensiver empfunden, da ich mir hier mehrere Tage Zeit gelassen und mich nicht gehetzt habe. Daher bezieht sich diese Rezension nun auf die zweite Lektüre.

     

    Zum Inhalt:

    Louis Creed zieht mit seiner Familie in ein Haus in Ludlow, Maine. Ganz in der Nähe liegt ein alter Tierfriedhof, der ein großes und düsteres Geheimnis verbirgt. Louis kommt dank der Hilfe seines Nachbarn Jud Crandall schnell dahinter und plötzlich folgt eine Katastrophe der nächsten... Ein verheerender Albtraum nimmt seinen Lauf.

     

    Die Charaktere sind einem von Beginn an sympathisch. Allesamt wirken sie dreidimensional und ihre Handlungen entsprechen ihren charakterlichen Eigenschaften. Im Laufe der Geschichte erfährt man immer wieder neue Details aus ihrer Vergangenheit und kann sich so noch besser in ihre Gefühle und Denkweisen hineinversetzen. Ganz besonders ans Herz gewachsen sind mir dabei Louis und Jud, mit diesen beiden konnte ich wunderbar mitfiebern.

     

    Stephen Kings Schreibstil ist wunderbar flüssig. Vieles wird so detailliert beschrieben, dass man alles direkt vor sich sehen kann. Obwohl ich den Film dazu mittlerweile mehrmals gesehen habe, auch nach der jetzigen Lektüre, sind mir die Bilder, die ich während des Lesens im Kopf hatte, weitaus deutlicher vor Augen als die aus dem Film. So etwas schafft nur King.

    Ruhige Szenen wechseln sich immer wieder mit spannenden Szenen ab und man ahnt früh, welchen düsteren Verlauf die Geschichte einmal nehmen wird. Langeweile, die in anderen Rezensionen oft erwähnt wurde, kam bei mir an keiner Stelle auf. Es gab immer irgendetwas, das mich brennend interessierte und meine komplette Aufmerksamkeit auf sich lenkte.

     

    Das zentrale Thema in diesem Buch ist – wie es der Titel nicht anders vermuten lässt – der Tod. Immer wieder dreht es sich darum, sei es nur die Angst vor dem Tod oder ein tatsächliches Eintreten desselbigen. Ich persönlich hatte stets ein mulmiges und unheimliches Gefühl beim lesen, in manchen Szenen lief es mir sogar kalt den Rücken herunter oder mir wurde schlecht von den detaillierten Beschreibungen – genau so liebe ich gute Horror-Romane! Beim zweiten Mal lesen hat es mich sogar noch mehr gegruselt und mitgenommen als beim ersten Mal. Ich musste sogar weinen, weil ich so stark mitgefühlt habe. Es hätte alles anders laufen können, aber die Charaktere stürzen sich selbst immer weiter ins Unglück, obwohl man als Leser genau weiß, wie man dies vermeiden könnte. Ihnen nur tatenlos zusehen zu können lässt den Leser hilflos zurück – und was hier so negativ klingt, ist in Wirklichkeit ein weiterer Pluspunkt für dieses Buch. Die Gefühle, die ich beim Lesen bekam, waren unglaublich intensiv und daher freue ich mich schon total darauf, das Buch in ein paar Jahren wieder hervorzuholen und mich erneut dem Albtraum um Louis Creed und den Tierfriedhof auszusetzen!

     

    Das Buch erhält von mir ganz klare 5 Sterne. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die Horror lieben!

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    LoveLy_Iviis avatar
    LoveLy_Iviivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Perfektes Buch für Horror Einsteiger. Absolut lesenswert!
    Tolle Story, tolle Protagonisten, lesenswert!

    Erst einmal, ich werde nie wieder ein Buch nach dem Film lesen, denn dadurch das ich den Film schon kannte kam mir das Buch so lange vor und ich habe fieberhaft auf bestimmte Stellen gewartet 😅
    Nichtsdestotrotz hat mir das Buch wahnsinnig gut gefallen. Mein erstes Buch von Stephen King und ich habe mich in seinen Schreibstil verliebt, dieser ist so einfach, überschaubar und flüssig.
    Zur Handlung, ich fand es schon damals sehr interessant als ich mir den Film angeschaut habe, ein Tierfriedhof mit Geheimnissen und übernatürlicher Macht die tote zum Leben erweckt. Zuerst war es Church, die Katze von Ellie, überfahren von einem Laster. Church kam anders wieder zurück ins Leben. Dann Gage, Sohn von Louis ebenfalls von einem Laster auf der vielbefahrenen Straße überfahren. 

    Ein verzweifelter Vater der aus Liebe solche Taten vollbringt. Hätte ich ebenfalls so gehandelt? Oder hätte ich die schockierenden Momente einfach belassen? Louis ist ein sehr sympathischer Protagonist der versucht alles gut und besser zu machen für seine Familie. Dementsprechend auch solche Risiken eingeht, aus Liebe. Rachel, Ellie, Gage und Jud fand ich ebenfalls vom ersten Augenblick an sympathisch und sind mir ans Herz gewachsen. Durch den Schreibstil war das ganze Buch sehr authentisch und hat mich völlig in den Bann gezogen. 

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    Ellaa_s avatar
    Ellaa_vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein toller King! Mir hat er sehr gefallen. 📚✔
    Einfach ein Klassiker! 🐱

    Inhaltsangabe:
    Hinter dem kleinen Tierfriedhof liegt eine verwünschte indianische Grabstätte. Ob Katze oder Mensch: Wer hier beerdigt wird, wird zum Albtraum für die Hinterbliebenen.

    Meine Meinung:
    Ich bin begeistert! 😍 Das Buch hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt.

    Cover: Das Cover des Buches ist sehr schlicht. Allerdings gefallen mir die Heyne-Variianten trotzdem ganz Gut.
    Zu sehen sind 2 Hauptdinge: Einmal eine schwarze, klobige Katze mit dunkelgrünen Augen. Und darüber in groß der Autor in der Farbe lila. Aber der Schein eines niedlichen Friedhofs voller Kuscheltiere mit pinken Schleifchen trügt gewaltig. Ein toller Gegensatz. 📚

    Schreibstil: Ich habe den Schreibstil von Stephen King geliebt. 😍 Er ist schon etwas anspruchsvoll. Wie sagt man so schön: "Bei King muss man alle Sinne beisammen haben" und gleichzeitig mega authentisch. Gerade durch die ruhige Anfangsstory war es so als würde ein fremdes Leben vor den Augen abgespielt werden. Nicht allzu viele Sichtwechsel- wodurch ich besonders mit Louis dem Protagonisten mitfühlen konnte.

    Kapitel: Die komplette Geschichte und der Horror bauen sich erst nach und nach in dem Buch auf, was ich allerdings als keinen großen Kritikpunkt ansehe. Dadurch fande ich die Geschichte erst so schockierend realistisch. Der Horror am Ende gefiel mir sehr Gut- darauf hatte ich gewartet.
    Dieser Ort hat einfach etwas Magisches! 📚
    Ich war durch und durch in der Geschichte drin und sehr neugierig auf den Verlauf! Manche Szenen waren unglaublich spannend.

    Das Ende war kein Happy End- aber es ist ja auch ein Horrorstreifen oder? Also! Ich konnte gut damit leben und habe selbst meine Schlüsse gezogen. 🐱

    Idee: Die Idee ist der absolute Schocker schlechthin und mega originell. Ich konnte in jeder Situation mit den Charakteren mitfühlen und saß manchmal bei guten Szenen mucksmäuschenstill da. 🙈 einfach toll..
    Was würdest du tun, wenn du in eine niedliche Stadt ziehst.. deine Katze wird überfahren, weil die Stadt unter einem Bann steht was Lkw Fahrer zwingt das Gaspedal durchzudrücken.. deine kleine Tochter ist panisch vor Angst das dem Kater was geschieht.. und er wird überfahren! Einfach so.
    Dein Nachbar stellt dich auf eine gruselige Wahl die eigentlich er gefällt hat und lässt deine Katze wiederauferstehen..
    Was würdest du machen.. wenn das Gleiche was mit dem Kater passiert ist.. auch deinem Kind wiederfahren würde? Deinem kleinen Jungen? ..

    Charaktere: Die Charaktere haben die Geschichte besonders glaubhaft erscheinen lassen- besonders Louis und Jud waren einfach fantastisch. Aber auch alle anderen Charaktere, besonders die Kinder wurden sehr glaubhaft dargestellt.
    Jud ist so jemand, den man gerne als Opa haben würde- warmherzig, liebenswürdig und erfrischend. Seine düsteren Geschichten passten perfekt: Als würde man mit einem alten Freund zusammen sitzen und dieser würde Geschichten aus seinem Leben erzählen.
    Louis ist unser Prota- wir erfahren alles über ihn und seine Familie, was ihn besonders glaubwürdig macht. Auch den Wahnsinn dem er zum Schluss verfällt... Von einem anderen Blickwinkel, wie einer Nachbarin, wären es tolle Menschen gewesen- Louis Arzt und angesehen. Rachel eine liebe Frau und die Kinder ganz reizend.. keine Ahnung wie die Familie so ein pech haben kann und Louis in der Klappa endet.."
    Lasst euch hinter die Kulisse führen. 🌺💪

    Mein Fazit: Ich gebe dem Buch herzliche 5 Sterne. 📚 es konnte meine Erwartungen erfüllen und war zum Ende hin sehr horrorreich. 🐱 ich bin auf weitere Werke des Autors gespannt! 🌺📚

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    Dunas avatar
    Dunavor 6 Monaten
    [REZENSION] Friedhof der Kuscheltiere von Stephen King

    Das Buchcover:
    Das Cover gefällt mir nicht so besonders. Ist sehr schlicht aber doch irgendwie passend zur Geschichte.

    Meine Meinung:
    Die Familie Creed die aus Vater Louis, Mutter Rachel, Tochter Eileen, Sohn Gage und Kater Church besteht ziehen nach Ludlow. Schon am ersten Tag lernen sie ihre Nachbarn Jud und Norma kennen mit denen sie sich von Anfang an gut verstehen. Jud ist auch derjenige, der der Familie den Pfad zum Tierfriedhof zeigt und dann auch später Louis den Begräbnisplatz der Micmac. Auf den ersten Blick wirkt es nicht viel gruseliger als ein normaler Friedhof aber Louis sollte bald merken welche Geheimnisse sich dahinter verbergen..

    Das Buch hat mir deutlich besser gefallen als Carrie. Diesmal war es nicht so verwirrend geschrieben und man ist total gut in die Geschichte rein gekommen. Manche stellen fand ich zwar ein wenig langatmig und irgendwie hatte ich mir mehr Grusel gewünscht der leider nur zum Schluss aufkam. Ansonsten ein sehr gutes Buch.

    Meine Wertung:
    4 von 5 Sternen

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    zuendegelesens avatar
    zuendegelesenvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Von Kuscheltieren keine Spur. King liefert moralische Abgründe und übergeht sie.
    Von Kuscheltieren keine Spur. King liefert moralische Abgründe und übergeht sie.

    Meinung

    Das ich ein großer Fan der optischen Neuauflage von den King-Büchern bin, brauch ich fast nicht zu erwähnen. Das Cover wird von dem Kater (Winston “Church” Churchill) der Familie Creed geziert und ist auch zentraler Punkt der Geschichte. Kings Name prangt ganz groß, oben an und der Titel ist ebenso groß und lesbar. Auch wenn der Titel etwas irreführend ist (Wo sind die Kuscheltiere?).

    Die fiktive Stadt Ludlow, Maine in der Nähe der Rout 15 ist das Zuhause der Familie Creed. King hat ein sehr großes Gespür für Kulisse. Er legt seine Gegenden immer ziemlich ähnlich an. Kleinstadt, Straßen, Wälder. Typisch Amerikanisch. Frei. Groß. Leer. Unbelebt. Doch die großen Städte sind oft hektisch oder wie in diesem Fall die University of Maine. Also bietet der Autor eine gute Vorlage, in die man auch noch viel herein interpretieren kann. Und es passt wieder in das King-Universum, da seine Romane in dem Raum von Maine spielen.

    Die Charaktere in diesem Buch waren ziemlich überschaubar, im Gegensatz zu Die Arena, wo es doch recht viele Charaktere gab. Ich habe das Gefühl gehabt, dass King hier wirklich speziell das Augenmerk auf dem Geschehen hatte und da haben all zu viele Charaktere gar nicht hineingepasst, ohne den Rahmen unnötig zu erweitern. Es gibt die Familie Creed mit zwei Kindern und einem Kater (Church), es gibt das Ehepaar Crandall und die Eltern von Missus Creed und ein paar Nebenrollen. Aber das war es im Großen und Ganzen auch schon. Die wenigen Hauptcharaktere, die es gab, waren sehr gut ausgearbeitet. Sie hatten ihren Platz und ihre Position um die Geschichte voranzubringen.

    In diesem Buch hatte ich das Gefühl, dass King sehr betont eklig war. Nicht im Ausdruck, sondern in der Wirkung der Worte. Irgendwie war das Zusammenspiel seine Worte ziemlich packend. Atmosphärig. Man hatte eine ziemliche Angespanntheit verspürt beim Lesen, einen Ekel und wirklich den moralischen Abgrund, den Horror.

    Gerade weil King diese moralischen Abgründe zwischen Leben und Tod wählt, gelingt es ihm diese Fragen nicht wirklich zu beantworten. Er übergeht die Moral und überspitzt sie förmlich. Es ist starke Interpretationssache, aber er packt es gut an. Ich denke, dass mir dieses Buch wegen der grenzwertigen Thematik sehr gut gefallen hat und mich genau das fasziniert hat.

    Bewertung

    King berührt Themen, mit denen man sonst selten in Berührung kommt. Das mag ich sehr. Er verleiht Atmosphäre und sorgt für Gänsehaut. Man ekelt sich teilweise. Manche Menschen mögen sich das nicht antun, doch sehe ich darin wirklich ein Können. Man spielt einfach mit der Handlung, der Grenze und den Worten. Das ist etwas, wovon man sich als Autor treiben lassen sollte. Und genau das gefällt mir bei King gut.

    Fazit

    Jeder King-Fan wird es lieben, sofern er sich nicht zu viel von dem deutschen Titel verspricht. Der erweckt echt falsche Erwartungen. Ich frage mich, welcher Kopf sich das ausgedacht hat. Ansonsten kann ich nur sagen, dass mir dieses Werk sehr gut gefallen hat und ich es in 5 Tagen gelesen habe.

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    daruebers avatar
    daruebervor 8 Monaten
    Steohen King ist der Meister des Schreibens!

    Wenn ich etwas Neues von Stephen King lese, habe ich grundsätzlich die Angst, dass es mir nicht so gut gefallen könnte wie die anderen Bücher. »Friedhof der Kuscheltiere« reiht sich in der Reihenfolge der Bücher, die ich von King gelesen habe, direkt hinter »Es« und »Der Anschlag« ein – meinen zwei Lieblingsbüchern von ihm. Dass ich also auf den ersten Seiten immer wieder meine Erwartungshaltung herunterschrauben wollte, kam mir nur fair vor, wäre letztendlich aber gar nicht nötig gewesen. Dieser Klassiker, der den meisten Leuten ein Begriff sein sollte, kann definitiv überzeugen.


    Ich liebe die Ausführlichkeit, in der die Charaktere vorgestellt werden. Wir begleiten Louis Creed, der mit seiner Familie in ein Haus nahe der gefährlichen Straße Route 15 zieht, auf der schon mehr als ein Tier überfahren wurde.

    Die Geschichte beginnt sehr langsam, sodass wir einen ausführlichen Blick in das Alltagsleben der Familie werfen können und uns mit ihnen anfreunden. Louis, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, hat einen Job als Arzt an einer Universität angenommen. Vor allem die Arbeit dort fand ich sehr interessant. Immer wieder werden Bröckchen hingeworfen, die der Leser noch gar nicht richtig zuordnen kann. Genau das liebe ich: Alles baut aufeinander auf und all die Charakterbeschreibungen und jedes einzelne Detail wird in irgendeiner Form gewürdigt und bekommt eine faire Zeitspanne.

    Auch die Freundschaft, die sich zwischen Louis, seiner Frau Rachel und dem Paar von Gegenüber, den Crandells, entwickelt, halte ich für sehr gelungen.


    Am Anfang war mir nicht klar, wie ich dieses Buch jemals so ins Herz schließen sollte, wie die anderen Meisterwerke, die ich von King kenne, doch meine Angst war unbegründet. In jedem von Kings Büchern kommt man an einen Punkt, an dem man plötzlich so mitfiebert, dass man das Buch nicht mehr weglegen kann und einfach wissen muss, was es mit allem auf sich hat – auch das liegt wohl an der Ausführlichkeit der Charaktere.

    Ich fand die Geschichte, die den Indianerfriedhof umgibt, auf dem wir uns ein paar Mal befinden, total interessant. Es ist gut ausgearbeitet und ergibt auf eine seltsame Art auch Sinn. Mir hat gut gefallen, dass Jud Crandell, der Nachbar, mehrere Male die Möglichkeit hatte, Geschichten zu erzählen und uns einen ausführlichen Blick in die Vergangenheit zu geben.


    Was mir an der gesamten Geschichte wohl am besten gefallen hat, war die Tatsache, dass es sich hierbei um sehr schlauen Horror handelt. Damit meine ich, dass nicht stumpf getötet oder erschreckt wird. Dadurch, dass wir den inneren Kampf von Louis immer wieder mitbekommen, wird der Horror ein ganz anderer: Keiner weiß, wie man sich selber an seiner Stelle verhalten hätte. Plötzlich erscheint jeglicher Wahnsinn gar nicht mehr abstrakt oder weit entfernt.

    Schlimmer als der Grusel ist während des gesamten Buches, meiner Meinung nach, das Leid und all die Dinge, die es mit sich bringt.

    Die Charaktere entwickeln sich weiter oder eben zurück. Es werden interessante Handlungsstränge aufgeworfen, die bereits vor der ganzen Sache kurz erwähnt wurden.


    Obwohl das Buch ewig braucht, um zu dem zu kommen, was die Kurzbeschreibung verspricht, kann man, meiner Meinung nach, nichts davor weglassen. Alles gehört unweigerlich zusammen und fügt sich insgesamt zu diesem grandiosen und intensiven Leseerlebnis zusammen.

    Ich habe in meiner letzten Rezension eines King Buches bereits gesagt, dass ich kein großer Fan von Kings Enden bin. Ich meine damit, dass der Autor kurz vor Ende entweder nochmal ein paar langweilige Stellen einbaut oder, wie hier, irgendwo noch beinahe mitten in der Geschichte endet. Es ist mir, als ich das Buch zugeschlagen habe, ein bisschen so vorgekommen, als gäbe es irgendwo noch einen zweiten Teil, den ich noch nicht kenne. Noch bis zur allerletzten Seite ist die Geschichte absolut spannend. Jetzt, nachdem ich ein wenig Zeit hatte über das Buch nachzudenken, gefällt mir das Ende ganz gut.


    Ich finde es immer interessant, wie ganz viele Leute ein falsches Bild des Autoren haben oder es anderen vermitteln. Für mich ist Stephen King nie bloß der Autor von ein paar Horrorbüchern. Sein größter Horror stellt für mich viel eher der Alltag dar, genauso wie Charaktere, die so normal sind, dass sie beinahe wirklich existieren könnten.

    Vor allem die Verfilmungen haben es geschafft den Charme auszutreiben, der in Kings Büchern herrscht. Das hier ist für mich weniger ein Horrorbuch als ein Buch über Entscheidungen und deren Folgen, wie man mit Schmerz und Verlust umgeht, wann Wahnsinn nicht mehr ganz so verrückt ist und andersherum.

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