Stephen King Friedhof der Kuscheltiere

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Inhaltsangabe zu „Friedhof der Kuscheltiere“ von Stephen King

Hinter dem kleinen Tierfriedhof liegt eine verwünschte indianische Grabstätte. Ob Katze oder Mensch: Wer hier beerdigt wird, wird zum Albtraum für die Hinterbliebenen.

nimmt sich nicht vielvon film aber war gut

— miarosesunny

Ein toller King! Mir hat er sehr gefallen. 📚✔

— Ellaa_

Ein guter Einstieg in einen King-Lesemarathon. Kurzweilig, spannend, stellenweise gruselig und berührend.

— October_Rain

Wenig Grusel/Horror-Momente, dennoch beängstigend und mitreißend!

— Velina2305

Von Kuscheltieren keine Spur. King liefert moralische Abgründe und übergeht sie.

— zuendegelesen

Schaurig, aber manchmal ein bisschen langatmig. Das Ende lässt viele Fragen offen.

— seitenweiser

Ich fands sehr gruselig, aber stellenweise auch ziemlich grausam.

— Sognante

Eine mehr tragische als wirklich gruselige Geschichte, voller Düsternis und mit glaubwürdigen Charakteren...👻

— lucycarlyle_

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  • Einfach ein Klassiker! 🐱

    Friedhof der Kuscheltiere

    Ellaa_

    16. May 2018 um 16:58

    Inhaltsangabe: Hinter dem kleinen Tierfriedhof liegt eine verwünschte indianische Grabstätte. Ob Katze oder Mensch: Wer hier beerdigt wird, wird zum Albtraum für die Hinterbliebenen. Meine Meinung: Ich bin begeistert! 😍 Das Buch hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Cover: Das Cover des Buches ist sehr schlicht. Allerdings gefallen mir die Heyne-Variianten trotzdem ganz Gut. Zu sehen sind 2 Hauptdinge: Einmal eine schwarze, klobige Katze mit dunkelgrünen Augen. Und darüber in groß der Autor in der Farbe lila. Aber der Schein eines niedlichen Friedhofs voller Kuscheltiere mit pinken Schleifchen trügt gewaltig. Ein toller Gegensatz. 📚 Schreibstil: Ich habe den Schreibstil von Stephen King geliebt. 😍 Er ist schon etwas anspruchsvoll. Wie sagt man so schön: "Bei King muss man alle Sinne beisammen haben" und gleichzeitig mega authentisch. Gerade durch die ruhige Anfangsstory war es so als würde ein fremdes Leben vor den Augen abgespielt werden. Nicht allzu viele Sichtwechsel- wodurch ich besonders mit Louis dem Protagonisten mitfühlen konnte. Kapitel: Die komplette Geschichte und der Horror bauen sich erst nach und nach in dem Buch auf, was ich allerdings als keinen großen Kritikpunkt ansehe. Dadurch fande ich die Geschichte erst so schockierend realistisch. Der Horror am Ende gefiel mir sehr Gut- darauf hatte ich gewartet. Dieser Ort hat einfach etwas Magisches! 📚 Ich war durch und durch in der Geschichte drin und sehr neugierig auf den Verlauf! Manche Szenen waren unglaublich spannend. Das Ende war kein Happy End- aber es ist ja auch ein Horrorstreifen oder? Also! Ich konnte gut damit leben und habe selbst meine Schlüsse gezogen. 🐱 Idee: Die Idee ist der absolute Schocker schlechthin und mega originell. Ich konnte in jeder Situation mit den Charakteren mitfühlen und saß manchmal bei guten Szenen mucksmäuschenstill da. 🙈 einfach toll.. Was würdest du tun, wenn du in eine niedliche Stadt ziehst.. deine Katze wird überfahren, weil die Stadt unter einem Bann steht was Lkw Fahrer zwingt das Gaspedal durchzudrücken.. deine kleine Tochter ist panisch vor Angst das dem Kater was geschieht.. und er wird überfahren! Einfach so. Dein Nachbar stellt dich auf eine gruselige Wahl die eigentlich er gefällt hat und lässt deine Katze wiederauferstehen.. Was würdest du machen.. wenn das Gleiche was mit dem Kater passiert ist.. auch deinem Kind wiederfahren würde? Deinem kleinen Jungen? .. Charaktere: Die Charaktere haben die Geschichte besonders glaubhaft erscheinen lassen- besonders Louis und Jud waren einfach fantastisch. Aber auch alle anderen Charaktere, besonders die Kinder wurden sehr glaubhaft dargestellt. Jud ist so jemand, den man gerne als Opa haben würde- warmherzig, liebenswürdig und erfrischend. Seine düsteren Geschichten passten perfekt: Als würde man mit einem alten Freund zusammen sitzen und dieser würde Geschichten aus seinem Leben erzählen. Louis ist unser Prota- wir erfahren alles über ihn und seine Familie, was ihn besonders glaubwürdig macht. Auch den Wahnsinn dem er zum Schluss verfällt... Von einem anderen Blickwinkel, wie einer Nachbarin, wären es tolle Menschen gewesen- Louis Arzt und angesehen. Rachel eine liebe Frau und die Kinder ganz reizend.. keine Ahnung wie die Familie so ein pech haben kann und Louis in der Klappa endet.." Lasst euch hinter die Kulisse führen. 🌺💪 Mein Fazit: Ich gebe dem Buch herzliche 5 Sterne. 📚 es konnte meine Erwartungen erfüllen und war zum Ende hin sehr horrorreich. 🐱 ich bin auf weitere Werke des Autors gespannt! 🌺📚

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  • [REZENSION] Friedhof der Kuscheltiere von Stephen King

    Friedhof der Kuscheltiere

    Duna

    20. April 2018 um 00:54

    Das Buchcover:Das Cover gefällt mir nicht so besonders. Ist sehr schlicht aber doch irgendwie passend zur Geschichte.Meine Meinung:Die Familie Creed die aus Vater Louis, Mutter Rachel, Tochter Eileen, Sohn Gage und Kater Church besteht ziehen nach Ludlow. Schon am ersten Tag lernen sie ihre Nachbarn Jud und Norma kennen mit denen sie sich von Anfang an gut verstehen. Jud ist auch derjenige, der der Familie den Pfad zum Tierfriedhof zeigt und dann auch später Louis den Begräbnisplatz der Micmac. Auf den ersten Blick wirkt es nicht viel gruseliger als ein normaler Friedhof aber Louis sollte bald merken welche Geheimnisse sich dahinter verbergen..Das Buch hat mir deutlich besser gefallen als Carrie. Diesmal war es nicht so verwirrend geschrieben und man ist total gut in die Geschichte rein gekommen. Manche stellen fand ich zwar ein wenig langatmig und irgendwie hatte ich mir mehr Grusel gewünscht der leider nur zum Schluss aufkam. Ansonsten ein sehr gutes Buch.Meine Wertung:4 von 5 Sternen

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  • Von Kuscheltieren keine Spur. King liefert moralische Abgründe und übergeht sie.

    Friedhof der Kuscheltiere

    zuendegelesen

    15. March 2018 um 21:09

    Meinung Das ich ein großer Fan der optischen Neuauflage von den King-Büchern bin, brauch ich fast nicht zu erwähnen. Das Cover wird von dem Kater (Winston “Church” Churchill) der Familie Creed geziert und ist auch zentraler Punkt der Geschichte. Kings Name prangt ganz groß, oben an und der Titel ist ebenso groß und lesbar. Auch wenn der Titel etwas irreführend ist (Wo sind die Kuscheltiere?). Die fiktive Stadt Ludlow, Maine in der Nähe der Rout 15 ist das Zuhause der Familie Creed. King hat ein sehr großes Gespür für Kulisse. Er legt seine Gegenden immer ziemlich ähnlich an. Kleinstadt, Straßen, Wälder. Typisch Amerikanisch. Frei. Groß. Leer. Unbelebt. Doch die großen Städte sind oft hektisch oder wie in diesem Fall die University of Maine. Also bietet der Autor eine gute Vorlage, in die man auch noch viel herein interpretieren kann. Und es passt wieder in das King-Universum, da seine Romane in dem Raum von Maine spielen. Die Charaktere in diesem Buch waren ziemlich überschaubar, im Gegensatz zu Die Arena, wo es doch recht viele Charaktere gab. Ich habe das Gefühl gehabt, dass King hier wirklich speziell das Augenmerk auf dem Geschehen hatte und da haben all zu viele Charaktere gar nicht hineingepasst, ohne den Rahmen unnötig zu erweitern. Es gibt die Familie Creed mit zwei Kindern und einem Kater (Church), es gibt das Ehepaar Crandall und die Eltern von Missus Creed und ein paar Nebenrollen. Aber das war es im Großen und Ganzen auch schon. Die wenigen Hauptcharaktere, die es gab, waren sehr gut ausgearbeitet. Sie hatten ihren Platz und ihre Position um die Geschichte voranzubringen. In diesem Buch hatte ich das Gefühl, dass King sehr betont eklig war. Nicht im Ausdruck, sondern in der Wirkung der Worte. Irgendwie war das Zusammenspiel seine Worte ziemlich packend. Atmosphärig. Man hatte eine ziemliche Angespanntheit verspürt beim Lesen, einen Ekel und wirklich den moralischen Abgrund, den Horror. Gerade weil King diese moralischen Abgründe zwischen Leben und Tod wählt, gelingt es ihm diese Fragen nicht wirklich zu beantworten. Er übergeht die Moral und überspitzt sie förmlich. Es ist starke Interpretationssache, aber er packt es gut an. Ich denke, dass mir dieses Buch wegen der grenzwertigen Thematik sehr gut gefallen hat und mich genau das fasziniert hat. Bewertung King berührt Themen, mit denen man sonst selten in Berührung kommt. Das mag ich sehr. Er verleiht Atmosphäre und sorgt für Gänsehaut. Man ekelt sich teilweise. Manche Menschen mögen sich das nicht antun, doch sehe ich darin wirklich ein Können. Man spielt einfach mit der Handlung, der Grenze und den Worten. Das ist etwas, wovon man sich als Autor treiben lassen sollte. Und genau das gefällt mir bei King gut. Fazit Jeder King-Fan wird es lieben, sofern er sich nicht zu viel von dem deutschen Titel verspricht. Der erweckt echt falsche Erwartungen. Ich frage mich, welcher Kopf sich das ausgedacht hat. Ansonsten kann ich nur sagen, dass mir dieses Werk sehr gut gefallen hat und ich es in 5 Tagen gelesen habe.

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  • Steohen King ist der Meister des Schreibens!

    Friedhof der Kuscheltiere

    darueber

    01. March 2018 um 16:52

    Wenn ich etwas Neues von Stephen King lese, habe ich grundsätzlich die Angst, dass es mir nicht so gut gefallen könnte wie die anderen Bücher. »Friedhof der Kuscheltiere« reiht sich in der Reihenfolge der Bücher, die ich von King gelesen habe, direkt hinter »Es« und »Der Anschlag« ein – meinen zwei Lieblingsbüchern von ihm. Dass ich also auf den ersten Seiten immer wieder meine Erwartungshaltung herunterschrauben wollte, kam mir nur fair vor, wäre letztendlich aber gar nicht nötig gewesen. Dieser Klassiker, der den meisten Leuten ein Begriff sein sollte, kann definitiv überzeugen. Ich liebe die Ausführlichkeit, in der die Charaktere vorgestellt werden. Wir begleiten Louis Creed, der mit seiner Familie in ein Haus nahe der gefährlichen Straße Route 15 zieht, auf der schon mehr als ein Tier überfahren wurde. Die Geschichte beginnt sehr langsam, sodass wir einen ausführlichen Blick in das Alltagsleben der Familie werfen können und uns mit ihnen anfreunden. Louis, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, hat einen Job als Arzt an einer Universität angenommen. Vor allem die Arbeit dort fand ich sehr interessant. Immer wieder werden Bröckchen hingeworfen, die der Leser noch gar nicht richtig zuordnen kann. Genau das liebe ich: Alles baut aufeinander auf und all die Charakterbeschreibungen und jedes einzelne Detail wird in irgendeiner Form gewürdigt und bekommt eine faire Zeitspanne. Auch die Freundschaft, die sich zwischen Louis, seiner Frau Rachel und dem Paar von Gegenüber, den Crandells, entwickelt, halte ich für sehr gelungen. Am Anfang war mir nicht klar, wie ich dieses Buch jemals so ins Herz schließen sollte, wie die anderen Meisterwerke, die ich von King kenne, doch meine Angst war unbegründet. In jedem von Kings Büchern kommt man an einen Punkt, an dem man plötzlich so mitfiebert, dass man das Buch nicht mehr weglegen kann und einfach wissen muss, was es mit allem auf sich hat – auch das liegt wohl an der Ausführlichkeit der Charaktere. Ich fand die Geschichte, die den Indianerfriedhof umgibt, auf dem wir uns ein paar Mal befinden, total interessant. Es ist gut ausgearbeitet und ergibt auf eine seltsame Art auch Sinn. Mir hat gut gefallen, dass Jud Crandell, der Nachbar, mehrere Male die Möglichkeit hatte, Geschichten zu erzählen und uns einen ausführlichen Blick in die Vergangenheit zu geben. Was mir an der gesamten Geschichte wohl am besten gefallen hat, war die Tatsache, dass es sich hierbei um sehr schlauen Horror handelt. Damit meine ich, dass nicht stumpf getötet oder erschreckt wird. Dadurch, dass wir den inneren Kampf von Louis immer wieder mitbekommen, wird der Horror ein ganz anderer: Keiner weiß, wie man sich selber an seiner Stelle verhalten hätte. Plötzlich erscheint jeglicher Wahnsinn gar nicht mehr abstrakt oder weit entfernt. Schlimmer als der Grusel ist während des gesamten Buches, meiner Meinung nach, das Leid und all die Dinge, die es mit sich bringt. Die Charaktere entwickeln sich weiter oder eben zurück. Es werden interessante Handlungsstränge aufgeworfen, die bereits vor der ganzen Sache kurz erwähnt wurden. Obwohl das Buch ewig braucht, um zu dem zu kommen, was die Kurzbeschreibung verspricht, kann man, meiner Meinung nach, nichts davor weglassen. Alles gehört unweigerlich zusammen und fügt sich insgesamt zu diesem grandiosen und intensiven Leseerlebnis zusammen. Ich habe in meiner letzten Rezension eines King Buches bereits gesagt, dass ich kein großer Fan von Kings Enden bin. Ich meine damit, dass der Autor kurz vor Ende entweder nochmal ein paar langweilige Stellen einbaut oder, wie hier, irgendwo noch beinahe mitten in der Geschichte endet. Es ist mir, als ich das Buch zugeschlagen habe, ein bisschen so vorgekommen, als gäbe es irgendwo noch einen zweiten Teil, den ich noch nicht kenne. Noch bis zur allerletzten Seite ist die Geschichte absolut spannend. Jetzt, nachdem ich ein wenig Zeit hatte über das Buch nachzudenken, gefällt mir das Ende ganz gut. Ich finde es immer interessant, wie ganz viele Leute ein falsches Bild des Autoren haben oder es anderen vermitteln. Für mich ist Stephen King nie bloß der Autor von ein paar Horrorbüchern. Sein größter Horror stellt für mich viel eher der Alltag dar, genauso wie Charaktere, die so normal sind, dass sie beinahe wirklich existieren könnten. Vor allem die Verfilmungen haben es geschafft den Charme auszutreiben, der in Kings Büchern herrscht. Das hier ist für mich weniger ein Horrorbuch als ein Buch über Entscheidungen und deren Folgen, wie man mit Schmerz und Verlust umgeht, wann Wahnsinn nicht mehr ganz so verrückt ist und andersherum.

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  • Gruselig und schockierend

    Friedhof der Kuscheltiere

    Sognante

    13. February 2018 um 11:17

    Louis Creed nimmt eine Stelle als Universitätsarzt an und zieht mit seiner Frau Rachel, seiner Tochter Eileen und seinem einjährigen Sohn Gage in den kleinen Ort Ludlow in Maine.Hier findet er in seinem Nachbarn Jud einen väterlichen Freund. Dieser führt die Familie bald auf einen Tierfriedhof, der mit dem neuen Haus der Creeds durch einen Pfad verbunden ist und schon seit Jahrzehnten besteht.Die Kinder der Stadt begraben dort ihre Haustiere, die häufig überfahren werden, da sich eine, von schweren LKWs befahrene Straße durch den Ort zieht.Hinter diesem Tierfriedhof liegt noch ein weiteres Grundstück versteckt.Als Eileens Katze Winston Churchill auch von einem LKW überfahren wird, ermutigt Jud Louis das Tier auf dem versteckt gelegenen Grundstück zu begraben.Als Winston Churchill dann am nächsten Tag wieder auf unheimliche Weise auftaucht, beginnt der ganze Schrecken dieser Geschichte.Friedhof der Kuscheltiere ist ein klassischer Stephen King, voller Spannung und Horror.Besonders gut hat mir wieder die grandiose Ausformung seiner Figuren gefallen. Ich hatte immer das Gefühl mitten im Geschehen zu sein und mit den Figuren mitzufühlen.Was King seinen Protagonisten in diesem Roman zumutet, brachte mich zwischendurch jedoch an meine Grenzen.Ich bin immer wieder fasziniert, wie gut es dem Autor gelingt, seinen Horror in ganz natürliche Settings zu integrieren.Allerdings, passiert dieser Familie auch ein furchtbares Unglück, das an sich schon schrecklich genug ist.Das Hauptthema ist eindeutig der Tod und die philosophische Frage, wie Menschen mit möglicher Unsterblichkeit umgehen könnten, auch wenn diese einen hohen Preis hat.Außerdem geht es um Familienkonflikte und das Wahren von Geheimnissen.Bis zum Ende habe ich mitgelitten und mitgefiebert und habe mich sehr gegruselt. Das Ende hat mir dennoch nicht so gut gefallen, vor allem, da ich mich um eine wichtige Figur sorgte, deren Schicksal vermutlich schwer zu tragen sein wird, aber offen bleibt.Wieder ein sehr empfehlenswerter Horror-Roman und absolut nichts für empfindsame Gemüter.

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  • Eine Story über Moral, Leben und Tod.

    Friedhof der Kuscheltiere

    Nanniswelt

    24. September 2017 um 17:40

    Das Haus, gelegen am Waldrand und in der Nähe einer Bundesstraße, hat es der Familie Creed angetan. Gemeinsam mit ihren 2 Kindern Elli und Gage beziehen sie das ruhig gelegene Haus in Maine. Lediglich die nahe gelegene Bundesstraße macht der Mutter Sorgen und schon bald sollte sie recht behalten: Elli´s geliebter Kater stirbt und Vater Louis überlegt verzweifelt, wie er es seiner kleinen Tochter beibringen soll. Der Alte Jud Crandall, ein Nachbar der Creeds, erzählt Louis vom alten Haustierfriedhof ganz in der Nähe des Hauses der Familie, wo die Kinder der Kleinstadt früher ihre Tiere beerdigt haben. Doch scheint dies laut Jud kein normaler Friedhof zu sein. Auf heiligen Städten angelegt, passieren mysteriöse Dinge und als das Tier beerdigt liegt, taucht es später scheinbar völlig lebendig wieder auf. Der Familienvater traut seinen Augen nicht und muss sich rasch die Frage stellen: darf ich über Leben und Tod entscheiden? Die Katastrophen nehmen ihren Lauf und als Gage, der kleine Sohn durch einen tragischen Unfall ums Leben kommt, hadert Louis mit dem Schicksal…Jede Story von Stephen King hat, so grausam sie auch sein mag ihre moralischen Hintergründe. In Friedhof der Kuscheltiere muss sich der Leser mit den Themen Leben und Tod auseinandersetzen. Dabei begleitet man vor allem den Familienvater Louis durchs Buch. Stephen King hat mit ihm einen Charakter geschaffen, der die innere Zerrissenheit und die seelischen Qualen die er durchmachen muss wunderbar in Szene setzt. Immer düsterer wird die Geschichte im Verlauf und so spürt auch der Lesende, wie die Bedrohung und das Grauen immer mehr Einzug in das Familienleben halten, bis es schließlich zum schrecklichen Finale kommt. Die Geschichte webt die Thematiken von Verlust, Umgang mit Trauer und Verarbeiten von schweren Schicksalsschlägen in diese Horrorstory mit ein und dies macht für mich den Roman so besonders!Ich empfehle auch, den Roman zu lesen und nicht nur den gleichnamigen Film aus den 90ern zu sehen, da das Buch doch wieder viel besser ist und einige wesentliche Verläufe ganz anders und für mich besser im Buch beschrieben sind, als es der Film je zeigen könnte.

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  • Die guten alten Tage des Horromeisters

    Friedhof der Kuscheltiere

    Fantasyfan

    21. September 2017 um 17:27

    Hinter dem kleinen Tierfriedhof liegt eine verwünschte indianische Grabstätte. Ob Katze oder Mensch: Wer hier beerdigt wird, wird zum Albtraum für die Hinterbliebenen.Eines meiner ersten Bücher die ich von ihm gelesen habe und bis Heute eines seiner besten Werke wie ich finde. Zum Inhalt möchte ich hier  mal nchts sagen lest es einfach selber so das ich direkt zu meinen Persönlichen Eindrücken kommen möchte.Bei Stephen King muss man sich bei den meisten seiner Bücher auf langatmige Passagen einstellen, wenn man das weiss oder es einem nichts ausmacht alles super. ich seh das in diesem Buch aber nicht als zu übertrieben an da man viel über die Charaktäre erfährt und somit Handlungen besser nachvollziehen kann.Das Buch ist an den meisten stellen Spannend  und auch gruselig erzählt ich hab wohl das Glück das ich mir die Klappentexte nie durchlese bzw erst am Ende egal bei welchem Buch, so das ich völlig unvoreingenommen ans Buch rangehe und überrascht werden kann.Positiv: Charaktäre (auch wenn ich nicht alle mochte)              Spannung (meistens jedenfalls )               Thematik  (wer ist nicht vom Tod fasziniert auf die ein oder     andere weise ;)Negativ; Wie so oft bei Stepgen King seine Umgebungsbeschreibung bestes Beispiel der Weg zum Friedhof (Grabungsstätte)Fazit; wenn man seine frühen Werke mit den heutigen vergleicht finde ich Persönlich bis auf einige Ausnahmen wie die Turmreihe aber das reicht ja auch über jahre hinweg sind seine älteren Werke für mich die besseren.   

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  • Ein wenig mehr erwartet

    Friedhof der Kuscheltiere

    Lesemaus-M

    08. September 2017 um 12:23

    Meinung:  Von diesem Buch habe ich nur positive Stimmungen gelesen und gehört. Vor allen soll es schlaflose Nächte bescheren. Dadurch hatte ich natürlich einige Erwartungen an das Buch aber alles wurde für mich nicht erfüllt.  In dem Buch geht es um die vierköpfige Familie Creed und dem Kater Church. Sie ziehen von einer Großstadt in einen kleinen Ort namens Ludlow. Dort angekommen, lernen sie gleich die Nachbarn kennen und Louis Creed ist ganz angetan von dem älteren Herrn. Eines Tages machen alle einen Ausflug über dem Pfad von Louis Haus. Der Pfad führt zu einem Tierfriedhof. Dort sind so einige Tiere begraben und sie erfahren einige Geschichten. Eines Tages wird Louis vor die Wahl gestellt, ob der Tod manchmal wirklich besser ist als eine Möglichkeit zu finden, jemanden zurückzuholen?  Louis war mir von Anfang an sympathisch. Er ist absoluter Familienmensch, er liebt seine Frau und seine beiden Kinder abgöttisch und würde für diese alles tun. Sogar dem Kater kann er einiges abgewinnen. Er ist fürsorglich, liebevoll aber er möchte auch über Themen diskutieren, die vielleicht etwas unangenehm sind, wie beispielsweise das Thema Tod und Verlust. Dabei kommt er mit seiner Frau immer wieder aneinander, weil sie verschiedene Ansichten haben. Außerdem ist er Arzt und geht seinem Beruf sehr gerne nach. Er möchte anderen gerne helfen und tut dafür sein Möglichstes. Eines Tages passiert etwas sehr tragisches und Louis muss einige wichtige Entscheidungen treffen.  Ende Juli hatte ich gut 200 Seiten in dem Buch gelesen aber irgendwie konnte es mich nicht so mitreißen und begeistern. Deshalb habe ich mich dann Anfang August entschieden, die komplette Geschichte zu hören. David Nathan vertont es einfach großartig. Durch das Hören der Geschichte konnte ich auf jeden Fall besseren Bezug zum Buch finden allerdings konnte mich auch dort an vielen Stellen nicht so richtig mitreißen. Für mich war das Buch an vielen Stellen langatmig und so gar nicht aufregend. Das letzte Drittel hatte es aber dann in sich und dort habe ich dann mitgetrauert und war voller Erwartung, was noch passieren wird. Ich finde die Thematik in dem Buch und zwar Tod, Trauer, Verlust und was kommt den nach dem Tod, wirklich gut aufgegriffen und thematisiert. Natürlich stellt man sich oft die Frage, was nach dem Tod eigentlich passiert oder wie es für die Hinterbliebenen ist. Dies hat mich auch berührt und zum Nachdenken angeregt aber dennoch hatte ich ein wenig mehr von der Geschichte einfach erwartet.  Fazit:  Eine sehr interessante Thematik, die an vielen Stellen wirklich gut umgesetzt waren. Dennoch gab es für mich einige Längen in dem Buch und fand das Buch jetzt auch gar nicht so gruselig, wie angenommen

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  • Traurig schön

    Friedhof der Kuscheltiere

    klengt

    24. August 2017 um 06:18

    Es war mein allererstes Buch von Stephen King und ich wurde nicht enttäuscht. Es hat mir sehr gut gefallen. Ich habe es im Dunkeln gelesen und so beängstigend fand ich es dann doch wiederum nicht, wie viele mir berichtet haben, hatte es mir daher noch schlimmer vorgestellt als es schlussendlich war. Klar gab es hier und da eine Stelle wo ich mich kurz geschüttelt habe und ich es mir mehr als bildlich vorgestellt habe, aber das Buch lies sich so gut lesen, dass ich einfach wissen musste wie es nun weiter geht. Klar man muss sich mit dem Tod und Verlust auseinandersetzen und wer das nicht gerne tut, dem wird es wohl schwerer fallen das Buch weiter zu lesen. Die Geschichte hat sich auch anders entwickelt als ich es mir am Anfang noch ausgedacht habe und das soll nicht heißen, dass ich das schlecht finde. Nein im Gegenteil, solche Überraschungen kommen meistens immer gut. ;) Ich habe mir vorgenommen in Zukunft noch mehr von Stephen King zu lesen.

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  • Friedhof der Kuscheltiere..

    Friedhof der Kuscheltiere

    adore_u

    18. August 2017 um 13:47

    Der Inhalt: Louis Creed zieht mit seiner Frau Rachel und ihren Kindern Ellie und Gage und dem Familienkater Church in ein Haus nach Ludlow. Das Haus liegt direkt an einer großen Straße, die schon vielen Tieren beim überqueren das Leben gekostet hat. Die Familie freundet sich schnell mit den Nachbarn, Jud und Norma, auf der gegenüberliegenden Seite der Straße an. Jud ist ein sehr alter Mann und erzählt Louis viel Interessantes über die Geschichte Ludlows. Unter anderem berichtet der alte Mann ihm von dem Haustierfriedhof, unweit des Hauses der Familie Creed. Dort begraben die Kinder des Dorfes schon seit Jahren ihre Haustiere. Einige Zeit später erfährt Louis von einem weiteren Friedhof noch hinter dem Haustierfriedhof. Es handelt sich um eine alte Begräbnisstätte der Micmac-Indianer. Dieser Ort ist sehr geheimnisvoll und übt eine gewisse Anziehungskraft auf Louis aus. Als die Familie einen schweren Schicksalsschlag erleidet, hat Louis die Möglichkeit, seine Familie aus dem tiefen Loch der Trauer herauszuholen. Ist Louis bereit den hohen Preis zu zahlen, um seine Familie wieder ganz zu machen? Meine Meinung: Dies war mein aller erstes Buch von Stephen King. Es lag eine Ewigkeit aus meinem Sub, da mich die Dicke des Buches irgendwie abgeschreckt hat. Hätte ich das Buch mal schon viel früher gelesen! Besonders gefällt mir die detailreiche Beschreibung. Ich habe mich so gefühlt, als wäre ich direkt dabei gewesen. Oft habe ich bei solch ausführlichen Beschreibungen das Problem, dass ich mich langweile und sich die Geschichte für mich unnötig in die Länge zieht. Das war hier gar nicht der Fall. Herr King hat genau die richtige Länge gewählt. Auch der Schreibstil war super. Es lies sich leicht und flüssig lesen. Bei Louis bin ich mir immer noch sehr unschlüssig, wie ich ihn finden soll. Es gab so viele Handlungen, die ich einfach nicht nachvollziehen konnte. Bei Rachel fand ich es schade, dass sie am Anfang so im Hintergrund stand. Ihre Gefühlsausbrüche waren für mich total überzogen. Als dann später klar wird, warum sie so ist, wie sie ist, konnte man ihre Gefühle schon eher nachvollziehen. Ellie habe ich gleich in mein Herz geschlossen. Ich fand sie super beschrieben. Am allerliebsten mochte ich Jud. Ich kann gar nicht so genau sagen, warum. Er war einfach mein Liebling in der Geschichte.  Insgesamt fand ich das Buch wirklich ziemlich gut. Leider hat mir aber noch etwas der Gruselfaktor gefehlt. Es gab zwar schon einige Stellen, bei denen ich dachte "Neiiiin, mach das nicht."oder so ähnlich. Aber so RICHTIG gegruselt habe ich mich leider nicht. Fazit: Ein wirklich gutes Buch. Allerdings hat mir der RICHTIGE Gruselfaktor gefehlt.

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  • Konnte mich begeistern

    Friedhof der Kuscheltiere

    MellisBuchleben

    18. August 2017 um 10:20

    Das Cover meiner Ausgabe gefällt mir richtig gut, denn es spiegelt den Inhalt des Buches wider, was ich gelungen finde.Ich habe schon einige Bücher von Stephen King gelesen und muss sagen, dass mich "Friedhof der Kuscheltiere" trotz einiger vorhandener Längen wieder begeistern konnte. Es ist ein sehr spannendes Buch mit interessantem Hintergrund und gut ausgearbeiteten Charakteren.Stephen King arbeitet seine Charaktere liebevoll detailliert aus, was eben ab und zu zu einigen Längen führen kann. Dies war auch bei diesem Buch für mich der Fall, wobei sich das aber zum Glück relativ in Grenzen hielt, so dass ich es doch insgesamt sehr schnell lesen konnte.  Ich habe mit den Protagonisten mitgelitten und immer wieder Dinge gedacht wie "Oh mein Gott" oder auch "Tu es nicht" :D.Bei Stephen King muss man immer mit allem rechnen, das macht seine Bücher aus. In diesem Buch kommen viele Horrorelemente vor. Der Autor ist ein Meister seines Faches. Ich denke mir als Leser immer die übelsten Szenarien aus durch die Worte und Sprache, die verwendet werden ebenso wie die vorhandenen Spannungselemente. Meist wird es dann doch nicht so schlimm oder auf andere Art und Weise schlimm. Der Autor spielt mit den Ängsten des Lesers, was ihm immer wieder gelingt. Somit konnte Stephen King mich mit diesem Werk ein bisschen gruseln und gut unterhalten, wofür ich vier Herzen vergebe.

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  • Mein erster King - weitere werden definitiv folgen!

    Friedhof der Kuscheltiere

    FrauWoelkchen

    21. July 2017 um 16:34

    Lange bin ich schon um die Bücher von Steven King rumgeschlichen und habe überlegt ob ich mich nicht auch mal an ein Buch von ihm wage. Nun endlich habe ich meinen ersten King, „Friedhof der Kuscheltiere“ gelesen oder eher verschlungen. Ich wusste zu Beginn nicht so recht was mich erwarten würde, zwar wusste ich grob um was es in dem Buch geht, aber da es eben auch mein erster King war, konnte ich noch nicht richtig einschätzen wie mir das Buch gefallen würde und ob mich der Schreibstil würde begeistern können. Konkrete Erwartungen hatte ich auch nicht, zwar ist Steven King ein hochgelobter Autor, aber da ich eher Fantasy lese und dies ja doch etwas anderes ist, wollte ich mich überraschen lassen. Wie ich es schon angedeutet hatte, habe ich das Buch für meine Verhältnisse in letzter Zeit wirklich sehr schnell durchgehabt. Dies liegt zum einem am wirklich, in meinem Augen, tollen Schreibstil. Herr King hat seine ganz eigene Note und hebt sich deutlich von meinen bisher gelesenen Büchern ab. Zu Beginn hatte ich etwas Angst ob ich den Schreibstil mögen würde, da ich eher Jugendbücher und Fantasy lese und da der Schreibstil doch meist eher „einfach“ zu lesen ist. Bei den ersten 2-3 Seiten tat ich mich auch erst etwas schwer reinzukommen, da man doch merkt das der Schreibstil anspruchsvoller ist, aber nach kurzer Zeit hatte mich der „Friedhof der Kuscheltiere“ in seinen Bann gezogen und ich hatte keine Probleme mehr. Obwohl an manchen Stellen etwas weiter ausgeholt wird und der Protagonist in seinen Gedanken abschweift, hatte ich dies nie als störend, sondern eher als interessant empfunden. Dadurch war es mir wirklich sehr gut möglich in seine Gedankenwelt abzutauchen, auch wenn ich trotzdem nicht immer sein Handeln und seine Empfindungen nachvollziehen konnte. Besonders seine detaillierten Beschreibungen tragen dazu bei, dass sich das Ganze eher wie ein Film vor dem inneren Auge abspielt und lässt einen manchmal auch schaudern. Louis, der Protagonist, war mir an sich sympathisch, da er eben wirklich menschlich ist und nicht perfekt, wie das in vielen anderen Büchern der Fall ist. Dennoch fand ich ihn manchmal etwas merkwürdig, besonders seine Gedanken und Ansichtsweisen. Aber das kann man wohl auch ein stückweit dem zuschreiben, was der arme Louis so erlebt und durchmacht. Bei so viel Tod und anderen Schrecken bleibt man eben nicht „normal“.  Bei den anderen Personen kam ebenfalls gut ihre Persönlichkeit durch und ich habe an der ein oder anderen Person (oder Katze) gehangen. Auch wenn ich mich des Öfteren darüber aufgeregt habe, warum denn kein Mensch da auf sein Bauchgefühl hört. Die Handlung und deren Entwicklung konnte man nicht wirklich vorhersehen, dies hat mir wirklich gut gefallen, es war nur klar, es kann nur schlimmer werden für Louis und seine Familie. Dennoch war ganz klar ein roter Faden erkennbar.An manchen Stellen hätte ich mir, insbesondere am Ende, noch mehr Aufklärung gewünscht, bei vielem bleibt man einfach im unklaren. Andererseits hat das aber auch seinen Reiz, da es natürlich um etwasmystisches geht und sich Unbekanntes auch nicht einfach logisch erklären lässt. Daher würde ich das auch nicht direkt als Kritik werten. Die Idee des Buches finde ich ebenfalls sehr gut, obwohl es natürlich Fantasterei ist, hat es eben ganz klar Bezüge zur Realität und obwohl die Grundidee der Wiederauferstehung nicht neu ist, wirkt sie hier durch die Umsetzung komplett neu. Der Gruselfaktor war für mich allerdings nicht unbedingt enorm, was nicht heißt das es nicht trotzdem, gerade am Ende, sehr spannend war. Dies ist vermutlich einfach dem geschuldet, dass ich ein passionierter Horrorfilme-Fan bin und damit schlimmeres gewohnt bin. Für zartbesaitete Menschen oder Eltern, die sich in manche Situationen noch mehr reinversetzen können hat es garantiert einen größeren Horrorfaktor. Allerdings beschreibt Herr King einige Stellen sehr genau, so das mir manchmal schon mulmig zumute war (man stelle sich detailliert eine Schädelverletzung vor) oder auch wenn es um den Kater Church ging, hat mein Herz manchmal geblutet, da ich selber schon immer Katzen hatte und habe. Die Richtung des Endes konnte man nach einer Zeit schon erahnen, ohne aber direkt zu wissen was und wie sich alles abspielen wird, denn dass es bei einem King und gerade bei der Handlung wohl kein Happy End geben wird, kann sich wohl jeder denken. Das Ende war fast schon ein bisschen fies, da es eben wirklich sehr offen ist, somit aber auch viel Raum für eigene Gedankenspiele bleibt. Daher fand ich es dennoch gelungen. Alles in allem bin ich von meinem ersten King wirklich begeistert und ich muss gestehen, dass ich wirklich nicht erwartet habe, dass es mir so gut gefallen wird. Für mich steht fest, dass dies sicherlich nicht mein letzter King sein wird. Daher eine absolute Leseempfehlung von mir!

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  • Der Acker im Herzen eines Mannes ist steinig...

    Friedhof der Kuscheltiere

    VoiPerkele

    18. June 2017 um 21:19

    "Friedhof der Kuscheltiere" war mein erster Roman von Stephen King und bei weitem nicht der letzte!Mit diesem Werk hat mich Stephen King völlig überzeugt.Ich bin in diese Geschichte förmlich versunken und hatte das Buch ruckzuck ausgelesen. Die Charaktere schließt man schnell ins Herz und jede Person wirkt authentisch und man kann ihre Hanldungen, Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen.Es geht um die Familie Creed, die aufs Land zieht. Schnell freundet sich der Familienvater  Louis mit den Nachbarn an und erfährt schlimme Dinge, die sich an diesem Ort zugetan haben. Die Katze der Familie wird überfahren, doch Nachbar Jud weiß, wie man die Toten wiedererweckt. Ich habe mit den Creeds richtig mitgefiebert, gelacht und auch geweint. Es ist einfach so eine nette Familie...bis die Dinge immer schrecklicher werden und der Horror seinen Lauf nimmt.Denn manchmal ist der Tod besser.

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  • Klasse!

    Friedhof der Kuscheltiere

    sinaslesewelt

    13. April 2017 um 09:08

    Ich habe erst im letzten Jahr Stephen King für mich entdeckt und konnte nun erst zu seinem wohl bekanntesten Werk greifen: „Friedhof der Kuscheltiere“. Wieder einmal wurde ich nicht enttäuscht; King hat mit diesem Buch ein Werk geschaffen, das einen packt und nicht mehr loslässt. Im Grunde greift King in dieser Geschichte auf die Urangst jedes Menschen zurück: der Tod. Das große Mysterium, das Unausweichliche, das endgültige Ende. Doch was ist, wenn es nicht endgültig ist? Wenn es einen Weg gibt, dem Tod zu entrinnen? Ist der Preis, den man dafür zahlen muss, es wirklich wert? Der Autor schafft es mit dieser Angst zu spielen und gleichzeitig eine Geschichte zu konstruieren, die so viel mehr ist. Dieses Buch ist weit davon entfernt einfach nur Horror zu sein – denn es nimmt auch Bezug auf die alltäglichen Leiden des Menschen und beschreibt erschreckend genau den Weg der Trauer und dem Umgang damit. Dadurch entwickelt sich eine unglaublich dichte Atmosphäre, die den Leser immer mehr fesselt. Gepaart mit der wieder einmal grandiosen Charakterzeichnung ist es ein Genuss! Ebenfalls besonders: die leicht biografischen Züge der Geschichte. In seinem Vorwort erläutert King, dass er selbst eine Zeit lang an so einer gefährlichen Straße gelebt hat und dass sowohl die Worte des Nachbarn zu Anfang der Geschichte als auch die Worte der Tochter bezüglich des Todes tatsächlich so gesagt wurden. Fazit Ein Highlight für mich! Grandios strukturiert, sehr gruselig und trotzdem tiefgehend. Ein Buch, das für schlaflose Nächte sorgt und einen noch lange begleitet. Hochintelligent, absolut spannend und schockierend.

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  • Beunruhigend realistisch

    Friedhof der Kuscheltiere

    Lesefexin

    08. January 2017 um 13:18

    Wie immer kommt das Grauen bei Stephen King, dessen Romane immer etwas weitschweifiger angelegt sind, auf leisen Sohlen. Die Geschichte der Familie Creed, die ein neues Heim bezieht, das in der Nähe eines ungewöhnlichen Friedhofs liegt, dessen Geheimnis nur der kauzige Nachbar Crandall zu kennen scheint, beginnt wie ein gewöhnlicher Familienroman, was die sich nach und nach entwickelnde Horrorgeschichte jedoch um so beklemmender macht. Man erkennt sich in den Creeds, ihren Ängsten und Sorgen und ihrem familiären Zusammenhalt wieder, und auch der Wunsch, ein geliebtes Wesen, das zu früh gegangen ist, halten zu wollen, ist sicherlich den meisten Menschen nicht unvertraut. Auch wenn das Buch am Ende mit den üblichen schaurigen Szenen und Bildern des Horror-Genres aufwartet, ist „Friedhof der Kuscheltiere“ insgesamt jedoch beunruhigend realistisch.

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