Glas

von Stephen King 
4,4 Sterne bei593 Bewertungen
Glas
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Positiv (513):
Mortalitass avatar

Endlich erfährt man mehr über Rolands Vergangenheit und seine Beweggründe. Für mich ein absolut gelungener Band der das Interesse schürt!

Kritisch (19):
Sam_Vimess avatar

Das einzige Buch aus der Reihe, durch das ich mich regelrecht durchquälen musste. Unnötig lang und dröge.

Alle 593 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Glas"

In „Glas“ erzählt Roland erstmals aus seiner eigenen Biografie: eine tragische Geschichte von jugendlicher Liebe, Betrug, Intrigen und Mord, in der eine mysteriöse Glaskugel eine verhängnisvolle Rolle spielt ... Eine weitere Dimension im Kosmos der King’schen Fantasie.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453012172
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:958 Seiten
Verlag:Heyne HC
Erscheinungsdatum:23.02.2005
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.05.2007 bei Random House Audio, Deutschland erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    P
    PoldisHoerspielseitevor 2 Monaten
    Glas (Stephen King)

    Weiterhin sind Roland und seine Gefährten auf der Suche nach dem Dunklen Turm, die Fahrt in dem Todeszug überstehen sie zwar mit knapper Not, doch weitere Gefahren und Geheimnisse warten bereits auf sie. Roland zeigt sich dabei als harter, kompromissloser Anführer, doch wie er zu dieser Person geworden ist, offenbaren nur seine eigenen Erinnerungen...

    Mit „Glas“ ist der geneigte Leser in der Mitte der Reihe um den „Dunklen Turm“ von Stephen King angekommen – so er es denn durch die manchmal etwas zähen Momente aus den ersten Bänden geschafft hat. Nicht jedem wird dieses sehr komplexe Konstrukt gefallen, das hier noch viele weitere Facetten hinzuerlangt. Die eigentliche Handlung um die Suche nach dem Turm wird dabei kaum vorangetrieben, nur einige Kapitel widmen sich diesem Thema – dann aber mit Wucht und viel Tempo. Den Hauptteil bestreitet jedoch die Vorgeschichte von Roland, die beschreiben, wie er zu dem Revolverheld geworden ist, den der Leser bisher kennengelernt hat. Das eröffnet einige neue Perspektiven, vieles fügt sich plötzlich stimmig zusammen, man bekommt einen deutlich tieferen Eindruck in seinen Charakter. Verpackt ist das alles in einer sehr intensiven und stimmungsvollen Geschichte, die zudem einige Genrebrüche mit sich bringt und sogar eine ergreifende Liebesgeschichte erzählt. Überraschend, aber dann doch im typischen King-Stil wird es dann dabei dramatisch und mit vielen Figuren auch ziemlich skurril. King schafft wieder düstere Bilder voller Schrecken, die sehr ungefiltert beim Leser ankommen und sich sehr gekonnt entfalten. Das hat mich völlig in den Bann gezogen und beantwortet so einige Fragen, die sich dem Leser bisher stellten. Gleichwohl werden immer noch viele Geheimnisse offen gelassen, neue hinzugefügt. Die Grundstimmung hat King nicht großartig verändert, aber neue Farben hinzugefügt, eine sehr interessante Mischung mit prägnanten Szenen ausgebreitet. Er zelebriert seine Szenen und schreibt diese so prägend, dass man sich dem kaum entziehen kann.

    Auch wenn die vorigen Teile so ihre Macken hatten - „Glas“ hat mich vollkommen überzeugt. Da gibt es kaum Längen, da wird man schnell tief in die Handlung gezogen. Kind vertieft seinen Charakter noch deutlich weiter, verleiht ihm mehr Substanz und schafft dafür eine sehr eindringliche Vorgeschichte. Zwar wird die Rahmenhandlung der Reihe nicht sonderlich vorangetrieben, aber der Leser wird dafür bestens auf andere Art unterhalten.

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    B
    BobbyMcFlyvor 3 Monaten
    Wie alles begann

    Der vierte Teil der Saga um den dunklen Turm und er beginnt, wie der letzte endete: mit dem Höllenritt im suizidgefährdeten Mono Blaine. Unsere Helden kommen dabei ungeschoren davon, sind allerdings in einer neuen Welt angekommen, die von einer Seuche befallen war und machen dort auf der verlassenen Straße eine lange Rast, in der Roland einen Schlag aus seiner Vergangenheit erzählt.

    Im Prinzip könnte dieses Buch ein eigenständiger Roman sein. Alles wichtige für eine gute Geschichte ist in diesem Buch vorhanden: Liebe, Hass, Freundschaft, Krieg, Hexen, Verrat, Loyalität Blut, Magie...
    Roland als junger Bursche war damals schon eher ernst und nüchtern als Person, allerdings hat er noch nicht so viele schlimme Erinnerungen auf dem Buckel wie zu dem Zeitpunkt, an dem der Leser ihn in "schwarz" kennenlernt. Auch seine Liebe zu Susan und die darausfolgenden Leichtsinnigkeiten lassen ihn eher unbeschwert und fast charmant rüberkommen. Ich für meinen Teil habe es sehr genossen, diesen jungen Roland kennenzulernen und mehr über ihn zu lernen und ihn so besser zu verstehen.
    Das tatsächliche Ende dieses Buches war mir dagegen etwas zu phantastisch, da unsere Helden in den Glaspalast aus "Der Zauberer von Oz" gelangen und dort auf ihren Feind aus dem letzten Buch, Randall Flagg, treffen.
    Sieht man dieses Buch aber vor allem als eine Vorgeschichte von Roland, wie er auf den Pfad des dunklen Turms geriet, ist es eine durch und durch spannende Geschichte.

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    Tauns avatar
    Taunvor einem Jahr
    Wie alles begann

    Der grösste Teil des Buches besteht aus einer Rückblende, in der die Vorgeschichte und der Beginn der Suche nach dem Dunklen Turm erzählt wird.

    Das Buch ist spannend, abwechslungsreich, aber teilweise einfach zu langgezogen. Vor allem die Rückblende zieht sich zu Beginn ewig lange hin, bis es spannend wird.

    Für mich ist es bisher das zweitbeste Buch der Reihe, am besten hat mir der zweite Teil ("Drei") gefallen.

    Ich bleibe neugierig auf die Fortsetzungen ...

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    NiWas avatar
    NiWavor 2 Jahren
    Der dunkle Turm IV: Glas

    Es handelt sich um Band 4 von Stephen Kings Der-Dunkle-Turm-Reihe.

    Eben noch an Bord von Blaine, die Pein, setzt Roland zu einer Geschichte aus seiner Jugend an. Man erfährt, wie der Weg zum dunklen Turm begann.

    An diesen 4. Teil von Stephen Kings Der-Dunkle-Turm-Reihe ging ich mit den falschen Erwartungen ran. Ich habe damit gerechnet, dass die Reise von Roland, Eddie, Susannah und Jake weitergeht. Ich dachte, dass sie sich den Weg über die Balken bahnen und sich früher oder später dem Turm stellen. Doch anstatt nach vorn, wirft Roland einen Blick zurück. Er erzählt seinen Gefährten, wie einst seine Suche begann.

    Roland erzählt von seiner Jugend, seinen Eltern und seinem ersten großen Abenteuer. Er erzählt von seinen Freunden, einer Aufgabe und einer Liebe, die die Welt aus den Angeln hebt.

    In diesem Teil erlebt man Rolands Welt, wie sie einst gewesen ist. Es ist ein atemberaubender Mix aus Fantasy, Mittelalter, Wilder Westen und Endzeit-Szenario, wie ich es noch nie gelesen habe, und womit der Autor endgültig die Tür in dieses Universum für mich geöffnet hat.

    Rolands Geschichte ist sehr bewegend und umfassend erzählt. Hier dreht sich die Spirale der Spannung, der Perspektiven und Cliffhanger, die Stephen King so gern zum Einsatz bringt. Laufend wechseln die Erzählstränge zwischen Roland, seinen Freunden und anderen Beteiligten, und es ergibt sich ein unglaubliches Drama, dass fast schon Shakespeare gerecht geworden ist.

    Meiner Meinung nach hat es King diesmal aber übertrieben. Immer wenn man denkt, das Ziel vor Augen zu sehen, nimmt er eine andere Sichtweise ein, die einen in der Geschichte selbst erst recht nicht weiterbringt. Man bewegt sich ziemlich lang auf der Stelle und hat das Gefühl trotz der ganzen Spannung und Ereignisse einfach nicht vom Fleck zu kommen.

    Ich war von Anfang an etwas enttäuscht, weil die Reise nicht weiterging. Im letzten Band wurde ich so richtig angeheizt und es hat sich atemberaubende Spannung aufgebaut. Dabei habe ich wie Roland oder Eddie nach dem dunklen Turm gegiert! Und dann werde ich von Stephen King in Rolands Vergangenheit zurückkatapultiert. Aus diesem Grund hatte dieser Band einen schalen Beigeschmack für mich.

    Außerdem hat mir diesmal Kings ausufernder Stil nicht gefallen, wobei ich den bei anderen Werken sehr gerne mag. Doch ich hatte das Gefühl, absichtlich von ihm gequält zu werden, weil er doch ganz genau weiß, dass man sich weiter mit dem Ka-Tet auf den Turm zubewegen will.

    Trotzdem hat mich Rolands Vergangenheit versöhnlich gestimmt, weil diese Geschichte schön und für sich genommen aufwühlend, packend und dramatisch ist.

    Der vierte Band von Stephen Kings „Der dunkle Turm“ war aufschlussreich und hat viele Elemente enthalten, die zu einem besseren Verständnis seiner Welt beitragen. Ich hoffe sehr, dass es im fünften Band mit der Reise weitergeht und freue mich auf das nächste Abenteuer mit Roland, dem Revolvermann.


    Der-Dunkle-Turm-Reihe:
    1) Schwarz
    2) Drei
    3) Tot
    4) Glas
    5) Wolfsmond
    6) Susannah
    7) Der Turm
    8) Wind

    Kommentare: 5
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Diesmal eher ruhig, als rasant und trotzdem sehr gut!

    Das Cover, ist jetzt nicht unbedingt aussagekräftig, passt aber zum Stil der damaligen Zeit und man kann es sehr gut mit dem Autor in Verbindung bringen. Ich finde es jedoch gut, das sich der abgebildete Palast in der Geschichte wieder spiegelt und dadurch wirkt es schon gar nicht mehr so langweilig. Das ist nun der 4. Teil der dunklen Turm Reihe von Stephen King und ich war wirklich gespannt, nachdem mir der dritte Band besonders gut gefallen hat.

    Der Schreibstil war gefühlt diesmal sehr detailreich, man merkt das King die Reihe sehr wichtig ist und das der Leser vor allem Roland sehr gut kennen lernen soll. Die Geschichte schreitet trotzdem relativ schnell voran und deswegen haben mich die knapp 900 Seiten auch nicht so sehr gestört. Die Charaktere werden alle weiter beschrieben und besonders Roland wird noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Die Story verläuft diesmal nicht so rasant, ist aber überhaupt nicht schlimm, da man wie gesagt sehr viel neues erfährt und das macht auch Spaß.

    Am Anfang hat man das Gefühl in die Vergangenheit zurück versetzt zu werden, Roland wird tiefer beschrieben, man erfährt viel von seinem Leben und das ist auf eine besondere Art ebenfalls spannend. Es war jedoch nicht was ich erwartet hatte, was erstmal nicht schlimm war aber ziemlich ungewohnt. Besonders hat mich aber begeistert das man mehr über seine große und einzige Liebe erfährt und das war dann wiederum sehr spannend.

    Das buch mal eben so zu lesen, ist nicht unbedingt leicht, ich finde in meiner Ausgabe die Schriftart sowas von klein und die Seiten so dermaßen vollgestopft, das ich bei schlechtem Licht schnell aufgeben musste und erstmal etwas anderes lesen musste, auch wenn das Buch noch so spannend war.

    Ich bin gespannt was King sich für Überraschungen für Teil fünf überlegt hat und freue mich darauf die Reihe weiterzulesen, die restlichen Bücher liegen auch schon auf meinem SuB weshalb ich eigentlich gleich loslegen könnte!



    Fazit:

    Auch der viertel Teil der dunklen Turm Reihe von Stephen King hat mir gut gefallen, kleinere Schwächen haben mich gestört aber im großen und Ganzen war es wieder ein super Buch. Ich bin froh an einer Challenge zum dunklen Turm teilzunehmen, weil ich sonst wahrscheinlich nie dazu gekommen wäre, die Reihe mal zu beenden.

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    Insomnia1106s avatar
    Insomnia1106vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein weiterer grandioser Teil der dunklen Turm Saga. Die Reise des Ka-Tets geht weiter. Spannender Rückblick in das Leben des jungen Rolands.
    "Zeit ist ein Gesicht auf dem Wasser."

    "Zeit ist ein Gesicht auf dem Wasser."
    Glas ist Band 4 von Stephen Kings berühmter "dunklen Turm" Saga und ich kann nur eines sagen, dass ich ein riesiger Fan seit dem ersten Band bin.
    Jedes Buch aus der Reihe hat seinen spannenden Teil, egal ob es ein atemberaubendes Abenteuer ist, lustige Gespräche innerhalb des Ka-Tets, schwierige Hindernisse oder wie in diesem Buch der Rückblick in das Leben des jungen Revolvermannes Roland. Dort erfuhren wir mehr warum Roland so ist wie er ist, wieso er manchmal eben anders reagiert und können so seine Charakterzüge besser verstehen. Armer Roland, was er damals mit jungen vierzehn Jahren so durchmachen musste, ist mehr als nur ein Alptraum.
    Der Rückblick war sprichwörtlich atemberaubend. Eine junge Liebe, die vor Intrigen, Hass und Lügen stehen muss.
    Und wer sich denkt, das innerhalb dieser über 900 Seiten Langeweile aufkommt, der täuscht sich gewaltig. Stephen King ist nicht umsonst Meister des Schreibens. Der Showdown im Buch hat mich ziemlich umgehauen. Ich habe zwar mit viel gerechnet, aber nicht dass die Liebe zwischen Roland und seiner Susan so endet. Aber King wäre nicht King wenn er nicht wissen würde, wie er seine Leser aus den Socken haut.
    Ich kann wie immer das Buch jedem King Fan oder jedem empfehlen, der es werden möchte. Aber Vorsicht: Suchtgefahr!
    Ich freue mich schon auf den nächsten Band, und bin gespannt wie die Reise des Ka-Tets weitergeht.

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    blauerklauss avatar
    blauerklausvor 3 Jahren
    Eine Liebesgeschichte in einem Western in einer Roadstory in einer Fantasy-Welt in ….?

    Spoilerwarnung:

    Bitte beachten:  bei dem Buch handelt es sich um Band vier der ursprünglich aus sieben Bänden bestehenden  Saga um den dunklen Turm. Wer die ersten Bände noch nicht gelesen hat, dies aber noch tun möchte, sollte hier nicht weiterlesen.

    Wer nach dem rasanten Ende von Band 3 „tot“  auf eine zügige Fortsetzung der Reise Richtung dunkler Turm hofft, wird hier enttäuscht sein. Das Buch besteht im Wesentlich aus einer Rückblende in Rolands Vergangenheit, in der wir unter anderem erfahren wo er den dunklen Turm zum ersten Mal gesehen hat und was aus seiner ersten und einzigen Liebe wurde.

    Zu Beginn des Romans wird zunächst der Cliffhanger aus dem vorherigen Band aufgelöst. Nachdem die Gefährten dem diabolischen Monorail Blaine entkommen konnten, stellen sie fest, dass Zeit und Raum der Ankunftsstelle nicht mehr dem ihrer Abfahrt entsprechen.

    „Das ist nicht Kansas!“

    Sie scheinen in einem Kansas nicht lange nach Eddies Verschwinden aus seiner Gegenwart angekommen zu sein.  Einem gefundenen Zeitungsausschnitt entnehmen Sie, dass ein Großteil der Weltbevölkerung durch eine Supergrippe namens „Captain Trips“ vernichtet wurde. Dies ist ein weiterer  Verweis in dieser langen Geschichte auf einen anderen Roman von Stephen King „The Stand – Das letzte Gefecht“. Allerdings stimmt nicht alles mit Eddies Welt überein, manche der herumliegenden Autowracks sind von völlig unbekannten Herstellern, das örtliche Baseballteam hat einen ganz anderen Namen. In der Ferne erkennen die Gefährten den Umriss eines Schlosses, vorher möchten Sie jedoch rasten und Roland nutzt die Gelegenheit den anderen von seiner ersten Liebe und seiner ersten Begegnung mit dem dunklen Turm zu erzählen.

    Nachdem Roland als vierzehnjähriger Teenager durch eine Intrige des Beraters seiners Vaters zu einer viel zu frühen Mannbarkeitsprüfung getrieben wurde, wird er zusammen mit seinen Freunden Cuthbert Allgood und Alain Johns  in die weit entfernte Baronie Mejis geschickt. Offiziell sollen sie dort eine Bestandsaufnahme aller Dinge vornehmen, die dem Königreich im Kampf gegen den Revolutionär John Farson, den „guten Mann“, helfen könnten.  Offensichtlich möchten ihre Eltern aber lediglich ihre Kinder in Sicherheit wissen, da sie einen Angriff Farsons auf Gilead, dem  politischen und wirtschaftlichen Zentrum  von Rolands Welt, befürchten.

    Bei ihrer angeblich harmlosen Mission stoßen die drei allerdings schnell auf einige Ungereimtheiten und sie scheinen einer groß angelegten Verschwörung auf die Spur zu kommen. Zu allem Unglück verliebt sich Roland in Susan Delgado, die sich allerdings verpflichtet hat das Kind des Bürgermeisters auszutragen.

    Die Liebesgeschichte zwischen Roland und Susan sowie die Untersuchung der Verschwörung machen den Großteil des Buches aus, von dem ich hier nicht zu viel verraten möchte. Wie jedoch in den anderen Büchern bereits angedeutet, wird es zu einem tragischen Ende kommen.   

    Fazit:

    King ist ein großartiger Geschichtenerzähler, die Saga um den dunklen Turm ist auch eine Hommage an die großen Geschichten der Weltliteratur. Von König Artus bis Herr der Ringe finden sich viele Parallelen in diesem Werk, im vorliegenden Band spielt auch der Zauberer von Oz eine gewisse Rolle. Auch bei den Gebrüdern Grimm wurden mit der „Hexe“ Rhea  viele Anleihen gemacht.

    Als Leser kann man nur hoffen, dass diese ganzen Andeutungen dann im Verlauf der Geschichte auch zu irgendetwas führen, denn am Ende dieses Romans sind wir der Lösung des Rätsels um den dunklen Turm nicht wirklich viel näher gekommen.     

    King schreibt auch hier wieder gewohnt gekonnt sehr bildhaft und beschreibt  Landschaft und Charaktere sehr detailliert. Er hat keine Mühe die westernähnliche Landschaft vor dem inneren Auge des Lesers entstehen zu lassen.

    Auch wenn ich kein großer Leser von Liebesromanen bin wage ich zu behaupten, dass dieses Genre eindeutig nicht zu Kings Stärken gehört. Die Beziehung zwischen Roland und Susan nimmt im Roman einen großen Teil ein, dafür ist mir jedoch gerade Susans Person nicht ausführlich genug beschrieben. Die Beschreibung ihrer Gefühle ist mir etwas zu eindimensional.

    Größter Kritikpunkt ist aber in meinen  Augen eindeutig die Länge des Romans. Gerade im Mittelteil hätte man die Geschichte bestimmt um 200 Seiten kürzen können. Hier zieht sich die Geschichte wirklich unnötig in die Länge und man benötigt etwas Geduld um durchzuhalten.

    Daher von mir knappe 4 von 5 Sternen.

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    Lee-Lous avatar
    Lee-Louvor 4 Jahren
    Glas - Der dunkle Turm Bd 4

    Eddie setzt im Kampf gegen Blain die Eigenschaft ein, die Roland am wenigsten an ihm mag: seinen albernen Humor. Er trickst die Mono-Rail-Bahn mit unlogischen Rätseln aus, zu denen es keinen Antwort gibt.

    Im letzten Moment können die Revolvermänner Blaine das o.g. Rätsel stellen, welches dieser nicht lösen kann und gewinnen   damit das Spiel (wodurch sie am Leben bleiben) Blaine hingegen kracht in die letzte Haltestelle in Topeka und die Zugreise ist zu Ende.

    Bevor es an einer “Schwachstelle” zwischen den Welten weitergehen kann, rasten die Freunde, und Roland erzählt über seine Jugend    mit seinen Freunden und vor allem lässt er sein Ka-Tet mehr über seine große Liebe Susan Delgado erfahren. Susan ist die Erste, die Roland auf seinem Weg zurücklassen muss, und gleichzeitig das erste Opfer, das der dunkle Turm von ihm verlangt. Die Härte und Kälte, die den Revolvermann auszeichnen, werden vor dem Hintergrund sener Jugend in ein anderes Licht getaucht, aber auch erklärt. Die Haupthandlung wird anschließend auf dem Pfad des Balkens fortgesetzt, schließlich wartet der dunkle Turm.

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    LindyBookss avatar
    LindyBooksvor 4 Jahren
    Rezension zu "Glas" von Stephen King

    "Glas" ist der vierte Band einer siebenteiligen Fantasysaga von Stephen King, die "Der dunkle Turm" genannt wird. Wer also diese Saga noch nicht kennt, unbedingt erst "Schwarz", den ersten Band, sowie "Drei", den zweiten Band und "tot.", den dritten Band lesen!

    In "Glas" erzählt Roland erstmals seinen neuen Freunden aus seiner eigenen Biografie. Es ist eine tragische Geschichte von jugendlicher Liebe, Betrug, Intrigen und Mord, in der eine mysteriöse Glaskugel eine verhängnisvolle Rolle spielt...

    Ich war von dieser Saga bisher schon sehr begeistert und ich hätte mir nicht vorstellen können, dass es noch besser werden könnte. Endlich lernt man Roland, den Revolvermann, richtig kennen, wie er in der Jugend war und was er alles erlebt und durchgemacht hat. Man taucht richtig in diese Geschichte ein, man liebt die Geschichte um Roland und Susan und obwohl man weiß, wie es am Ende ausgehen wird, hofft man dennoch bis zum Schluss auf ein Happy-End. Weiterhin kommt man auch dem Dunklen Turm näher, warum Roland sich auf die Suche nach ihm macht.

    Ein richtig tolles, spannendes Buch! Und nun bin ich auf "Wolfsmond" gespannt...

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    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    wunderbar zerbrechlich

    Dies ist mein Lieblingsteil der Reihe des dunklen Turms. Der Vollständigkeit und des Verständnisses wegen sollte man die 3 Vorgänger - schwarz, drei und tot - zuvor gelesen haben, obwohl die Geschichte, welche in Glas erzählt wird wie ausgekoppelt wirkt.
    Man wird, wenn Glas noch vor einem liegt, Roland schon so lieb gewonnen haben, dass man mit Freuden liest, wie er seine erste große Liebe kennen lernt. Nun sind die Bedingungen rund um diese schnell erzählte Grundhandlung so spannend und verzwickt, dass man sich hineingezogen fühlt und meint an der Seite von Roland kämpfen zu müssen, für ihn und für seine Susan und man wünscht sich nichts sehnlicher als dass die zwei zusammen glücklich werden, doch welche Horror-Fantasy Erzählung endet mit einem Happy End? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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