Gwendys Wunschkasten

von Stephen King und Richard Chizmar
4,0 Sterne bei128 Bewertungen
Gwendys Wunschkasten
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Positiv (95):
Cailesss avatar

King schafft es selbst auf so wenigen Seiten eine durch und durch gruselige Atmosphäre für den Leser zu schaffen. Beeindruckend!

Kritisch (7):
Naddiwises avatar

Lohnt sich nicht. Und den Horror sucht man auch vergeblich.

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Inhaltsangabe zu "Gwendys Wunschkasten"

Wiedersehen mit Castle Rock
Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453439252
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:128 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:09.10.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 06.10.2017 bei Random House Audio, Deutschland erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    TanteGhosts avatar
    TanteGhostvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Kurz aber gut und spannend. Ein King der etwas anderen Art.
    Kurz aber King!

    Kurz aber gut und spannend. Ein King der etwas anderen Art.

    Inhalt:
    Gwendy ist gerade wieder erfolgreich die Treppe hoch gerannt, als sie auf einen seltsamen Mann trifft. Obwohl sie ihn nicht kennt, nimmt sie sein seltsames Geschenk an.
    Gwendy ist oft versucht, die Tasten an ihrem Wunschkasten zu betätigen. Und bis auf ein paar Ausnahmen, gelingt ihr das auch. Trotzdem entwickelt sie sich erfolgreich weiter. Sie erlebt Phasen, in denen ihr der Wunschkasten eine Last ist und Phasen, in denen sie ihn fast vergisst.
    Bis zu dem Tag, an dem der seltsame Mann den Kasten zurück haben möchte.


    Der erste Satz:
    „Von der Stadt Castle Rock gibt es drei Wege nach Castle View hoch: die Route 117, die Pleasant Road und die Selbstmordtreppe.„

    Der letzte Satz:

    „Sie lacht und steckt ihn in die Tasche.“

    Fazit:
    Nach dem letzten Reinfall von Buch, brauchte ich wieder ein Buch, wo die Lesefreude wieder kommt. Deswegen habe ich mich für Stephen King entschieden. Dieser Mann kommt bei mir schon immer gut an. - Also den.
    Kurz war das Büchlein auf jeden Fall. Mein Reader hat mir gerade einmal 110 Seiten angezeigt. Na gut, dann eben ein Buchhäppchen für zwischendurch. Hauptsache, es war gut.
    Ich bin quasi durch gewetzt. Viel dran war an dem Buch jedenfalls nicht. Und den Rest hat die Spannung aufgefressen. Einmal angefangen, war ich auch direkt in der Handlung drin. Und dann kam das Kurzgeschichtensyndrom zum tragen. Spannung war da und zack fertig.
    Auf jeden Fall ist die Handlung flüssig be- und geschrieben. Mit Beschreibungen hat sich der Autor sehr zurück gehalten. Es jede Menge Platz für meine eigene Fantasie und Vorstellungskraft. Und ich habe zum Beispiel sehr gut die Veränderung von Gwendy vor mir gesehen. Wie sie erst abgenommen hat und sich dann im gesamten positiv verändert hat. Jawohl, ich hatte ein ganz tolles Kopfkino.
    Die unterschwellige Mystik durch den Wunschkasten baut sich auch erst langsam auf. Ich habe zum Schluss hin auch geglaubt, dass Gwendy durch den Wunschkasten so erfolgreich ist. Aber der Kasten hat ja am Ende nichts gemacht. Der lag zum größten Teil in seinem Versteck. Nichts weiter.
    Auf jeden Fall war das ein sehr untypischer King. Das Blut und die Gewalt haben gefehlt. Das kannte ich so noch nicht von ihm. Aber er kann es auf jeden Fall.
    Nach dem Reinfall vom Buch davor, war das hier jedenfalls der totale Volltreffer. Kurz zwar, aber super gut!

    Klare und absolute Leseempfehlung. Nicht nur für Fans von Stephen King, sondern auch für die, die es noch werden wollen. Mit diesem kleinen aber feinen Buchhäppchen macht ihr auf keinen Fall einen Fehler. Auch und gerade als Feirabendlektüre.

    (Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

    Kommentare: 1
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    MissStrawberrys avatar
    MissStrawberryvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Überträgt man diese Story auf die Zeitgeschichte, lässt einen das Entsetzen nicht mehr schlafen ...
    Klein, aber fein!

    Gwendy ist eine ganz normale 12-Jährige mit den Problemen, die man in diesem Alter schon mal so hat. Den bevorstehenden Schulwechsel will sie mit einem ganz neuen Image beginnen und dazu nutzt sie die Sommerferien. Sie trainiert an der „Selbstmördertreppe“ Laufen, um abzunehmen. Dabei wird sie von Mr. Farris beobachtet. Er gibt ihr einen ganz wunderbaren Kasten. Der hat viele Knöpfe und Hebel, birgt kleine Geschenke und eröffnet eine ganze Menge Möglichkeiten. Und tatsächlich ändert sich von da an alles, aber ob zum Guten oder Schlechten, ist nicht so eindeutig …

    Stephen King gehört zu den Schriftstellern, die ich am liebsten lese. Das liegt nicht zuletzt daran, dass er sich immer wieder neu erfindet und sich dabei doch selbst treu bleibt. Manche Versuche misslingen, andere sind genial. Die Zusammenarbeit mit Richard Chizmar empfinde ich als sehr gelungen. Die Kurzgeschichte ist in sich stimmig und bei näherer Betrachtung entsetzlich furchteinflößend. So harmlos, wie sie scheint, ist sie gar nicht. Stellt man die Story den politischen Ereignissen dieser Zeit gegenüber, weiß man kaum, ob man lachen oder vor Entsetzen erbleichen soll.

    Doch auch ohne diese Parallele liest sich die Geschichte sehr gut und geht unter die Haut. Wie immer, so hat auch dieses Buch vom Meister ein Ende, das man selbst „ausfüllen“ muss. Darin liegt noch ein Extra-Schuss Entsetzen.

    Inwieweit der Schauplatz Castle Rock sein muss, sei dahingestellt. Es hätte jeder andere Ort der Welt sein können, doch warum dann nicht das bereits erfundene Castle Rock, und sei es nur als Hommage an die Fans? Mir gefällt es, dass King damit die Stadtkarte und die Stadtgeschichte noch ein wenig ausbaut.

    Besonders gelungen finde ich den vermeintlich harmlosen Plauderstil. Fast liest sich das Buch wie eine Kindergeschichte, ein Märchen. Und doch ist von der ersten bis zur letzten Seite der Horror, das blanke Entsetzen, immer da.

    Mir gefällt es rundum! Deshalb auch die vollen fünf Sterne.

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    NiWas avatar
    NiWavor 5 Monaten
    Das Leben als Wunschkasten

    Stephen Kings Kleinstadt Castle Rock in Maine war Schauplatz seltsamster Vorkommnisse. Da wundert es nicht, dass ihre Einwohnerin Gwendy einen sonderbaren Mann antrifft, der ihr einen merkwürdigen Kasten schenkt.

    "Gwendys Wunschkasten" ist eher eine Kurzgeschichte als ein Roman. Dennoch schaffen es Stephen King und Richard Chizmar auf diesen wenigen Seiten eine eindringliche Schauerstory zu erzählen.

    Die kleine Gwendy lebt in Castle Rock und ist bemüht, ihren Baby-Speck anzugehen. Während sie ihren Fettzellen mit Sport und Treppenlaufen zu Leibe rückt, erregt ein absonderlicher Mann ihre Aufmerksamkeit. Der Fremde scheint sie zu kennen und bietet ihr einen Wunschkasten mit unterschiedlichen Hebeln und Schaltern an, der ihr ihre Träume erfüllt.

    Natürlich kann Gwendy nicht ablehnen, weil sie damit ihrem schlanken Dasein näher kommt, und ihr Leben in ganz neue Bahnen lenkt.

    Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an fasziniert und hingerissen! Ich kann einfach nicht glauben, wie es Stephen King schafft, seine Figuren zum Leben zu erwecken. Auf diesen wenigen Seiten habe ich Gwendy durch mehrere Jahre ihres Lebens begleitet und hatte ständig das Gefühl, einen echten Menschen vor Augen zu haben.

    Gwendy hat sich mit dem Wunschkasten eine richtige Bürde aufgeladen. Zwar geht ihr vieles leicht von der Hand, gleichzeitig hat sie aber auch mit seiner Bedrohung zu kämpfen, auf die ich hier nicht weiter eingehen will. Erwähnt sei nur, dass damit auch eine große Verantwortung verbunden ist.

    King geht auf das klassische Thema des kalten Kriegs aber auch der Gegenwart ein. Man denkt sofort an den berüchtigten roten Knopf, der Atombomben und Sprengsätze starten lässt und so manchen Regierungen ausgeliefert in seiner Unscheinbarkeit augeliefert ist. Was ist, wenn man einen solchen Button tatsächlich zur Verfügung hat? Könnte man widerstehen oder will man sehen, was passiert wird?

    Die Handlung ist von dem Zwang und der Bedrohung des Wunschkastens geprägt. Sie wird dicht geschildert und beschrieben, obwohl sie sich auf wenige Seiten erstreckt. Hier bin ich auch bei meinem einzigen Kritikpunkt angelangt, weil die Geschichte durch die Kürze ihr volles Potential verschenkt.

    Ich habe dieses Büchlein sehr gern gelesen, hatte Gänsehaut und habe mit Gwendy gefühlt. Denn ihr Leben hat rasante Veränderungen erfahren, was allerdings zum Erwachsenwerden gehört und nicht ausschließlich am Wunschkasten liegt. Der Wunschkasten kann dementsprechend als Symbol für die Entwicklung zum erwachsenen Menschen gesehen werden. Denn man weiß, dass sich manche Kindheitsträume erfüllen, doch das Leben als Erwachsener genauso eine Bürde ist.

    Das Ende ist mir unter die Haut gegangen, hat mich schmunzeln lassen und ich habe zufrieden das Buch zugeklappt. Es hat mir insgesamt großen Spaß gemacht.

    Ich bin mir sicher, Leser, die Stephen Kings Kurzgeschichten mögen, werden mit „Gwendys Wunschkasten“ eine schaurig-dichte Erzählung im berühmt-berüchtigten Castle Rock erleben. Aber passt auf, wenn ihr dem Mann mit der kecken Melone begegnet!

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    Aretis avatar
    Aretivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein berauschend gutes Buch
    Ein berauschend gutes Buch

    Inhalt:
    Wiedersehen mit Castle Rock
    Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.

    Meine Meinung:
    "Gwendys Wunschkasten" von Stephen King und Richard Chizmar ist eine berauschend gute Kurzgeschichte, die einen sofort packt, mitnimmt und nicht mehr loslässt, bis man das Buch in einem Rutsch durchgelesen hat. 

    Besonders gut gefällt mir das Cover, denn es passt perfekt zum Buch und zu der Handlung. Der braune Hintergrund, in dem man Rillen spürt, sieht genau so aus, wie man sich das Holz des Wunschkastens vorstellt. Auch die Schokotierchen und die sehr detaillierten und glatten Silberdollar spielen in der Geschichte eine bedeutende Rolle, sodass das Cover perfekt zum Inhalt passt und man es sich während des Lesens genauer anschauen und auf all die kleinen Details achten kann. 

    Der Schreibstil ist besonders flüssig und angenehm zu lesen. Man merkt gar nicht, dass hier zwei Autoren am Werk waren, was mich sehr überrascht hat. 

    Die Geschichte wird aus Sicht von Gwendy erzählt. Gemeinsam mit ihr erlebt man alles mit, kennt ihre innersten Gedanken, Gefühle und Wünsche. Das macht es einem besonders leicht, mit ihr mitzufühlen und mitzufiebern. Sie ist keine Protagonistin, die in allem von Anfang an perfekt ist, sondern hat ihre Ecken und Kanten, sodass man ihr besonders nah sein kann. 

    Doch sobald sie den Wunschkasten von dem schwarz gekleideten Unbekannten bekommt, ändert sich alles in ihrem Leben. Man möchte herausfinden, wie es mit ihr weitergeht und was passiert, wenn sie bestimmte Schalter an dem Wunschkasten drückt. So schafft man es gar nicht, das Buch aus den Händen zu legen. Da ist es am Ende schon schade, dass es so schnell vorbei ist. 

    Fazit:
    "Gwendys Wunschkasten" von Stephen King und Richard Chizmar ist ein absolut mitreißendes und spannendes Buch, das einen von der ersten bis zur letzten Seite mitnimmt und in Gwendys Welt eintauchen lässt. Ich kann es auf alle Fälle weiterempfehlen. 



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    Marcsbuechereckevor 6 Monaten
    Schöne "King-Unterhaltung" für zwischendurch

    Auch, wenn es sich hier um eine Kooperation mit einem anderen Autor handelt, ist Kings "Handschrift" auch in dieser kurzen Geschichte eindeutig zu erkennen. 
    Die Geschichte um den magischen Kasten ist sehr gelungen und auch die Verknüpfung mit wirklichen Geschehen der jüngeren Zeitgeschichte hat mir sehr gut gefallen. 
    Die kingschen Schockmomente sind ebenso vorhanden, wie der ein oder andere "Aha"Moment. 
    Da es sich um eine sehr kurze Geschichte handelt, möchte ich nicht mehr hierzu sagen, um etwaige Spoiler zu vermeiden. 
     
    Fazit:
     
    Eine Geschichte und ein Wiedersehen mit Castle Rock, das Lust auf mehr macht. 
     
    Viel Spaß beim Lesen!
     
    Bis bald! 

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    Leuchtturmwaerterins avatar
    Leuchtturmwaerterinvor 6 Monaten
    Eine Kurzgeschichte, die es in sich hat.

    "Mit fünfunddreißig Jahren wirst du auf einem Computer anstelle einer Schreibmaschine schreiben, aber beide sind Wunschkästen und haben Tasten ..."

    Inhalt:
    Wiedersehen mit Castle Rock
    Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.

    Autoren:
    Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt die Spiegel-Bestseller Mind Control und (zusammen mit Owen King) Sleeping Beauties.

    Richard Chizmar ist Verleger von Cemetery Dance Publications und Autor von Kurzgeschichten. Als Herausgeber von Anthologien wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. zweimal mit dem »World Fantasy Special Award«.

    Meinung:
    Stephen King wie man ihn kennt und sein Schreibstil geliebt wird. Der König des auktorialen Erzählstils hat wieder eine Kurzgeschichte verfasst, wie man es von ihm nicht anders erwartet hat.
    Gwendy, ein pummeliges Mädchen mit alkoholkranken, arbeitslosen Eltern erhält von einem Fremden einen Kasten mit ganz besonderen Fähigkeiten. Nach kürzester Zeit verändert sich für Gwendy alles.
    Wer wünscht sich nicht so einen Kasten, der einem jeden Wunsch erfüllen kann?

    Schreibstil:
    Stephen Kings Schreibstil ist unverwechselbar. Er schafft es wie kein anderer den auktorialen Erzähler lebendig werden zu lassen. Bereits innerhalb der ersten Seiten fühlt man sich gleich wieder wie "zu Hause".
    Ich liebe seine Art des Erzählens und bin wieder hin und weg.

    Charaktere:
    Gwendy ist eine Figur, die eine starke Entwicklung durchmacht. Man fühlt mit ihr und ist bei ihrer Entwicklung hautnah dabei. Sie ist lebendig dargestellt.

    Fazit:
    Eine Kurzgeschichte in bester King-Manier. Man erfährt, dass es nicht nur positive Auswirkungen hat, wenn man jeden Wunsch erfüllt bekommt. Für mich wieder eine grandiose Erzählung des Meisters der Horrorgeschichten. Er schafft es, dass selbst Geschichten, die nicht gruselig daherkommen doch etwas unfassbar Gruseliges haben. Sozusagen eine Art Alltagshorror, den Stephen King immer wieder in seine Stories einbaut.
    Ich vergebe glatte 5 Sterne für diese Geschichte.

    Kommentare: 1
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    Emma.Woodhouses avatar
    Emma.Woodhousevor 7 Monaten
    Nicht so gut wie erwartet

    Inhalt:
    Gwendy ist 12 Jahre alt als sie von einem unbekannten Mann, der in Schwarz gekleidet ist einen Holzkasten geschenkt bekommt. Dieser Kasten hat Hebel die es zu bedienen gilt um etwas zu erhalten. Diese so genannten "Geschenke" begünstigen Gwendys Leben enorm und so wird der Wunschkasten zu dem wertvollsten Besitz den Gwendy je hatte.

    Meinung:
    Das Cover hat mich gleich angesprochen. Es sieht so unscheinbar aus und gleichzeitig so interessant. Die gewundene Schrift trug zu meiner Neugier dazu. 
    Als ich dann auch noch las, das es von Stephen King ist, konnte ich nicht anders als es lesen zu wollen.
    Schon die ersten Sätze saugen einen förmlich in die Geschichte und in das Buch hinein. Es ist spannend und gleichzeitig so wunderbar geschrieben wie zartschmelzende Schokolade.
    Natürlich sind die 128 Seiten schnell gelesen aber das war auch meine Absicht. Ich wollte ein Buch das ich schnell verschlinge, mir eine tolle Geschichte erzählt, und ..... . 
    Tja leider startet dieses Buch mit der jungen Gwendy auch nur so spannend wie bereits geschrieben. Ich mag Gwendy und ich verstehe sie sehr gut was würde man selbst tun um diesen Kasten zu behalten und welche Ängste hätte man wenn er verloren gehen würde. Dieser Wunschkasten ist eine tolle Idee und wie er das denken von Gwendy verändert, die Verlustängste die sie hat und die Abhängigkeit von diesem, sind greifbar. Doch der rote Faden ist so klar wie in jedem Märchen das man schon zehn mal gehört hat.
    So endet die Geschichte leider sehr vorhersehbar für meine Begriffe und damit auch unbefriedigend. Leider muss ich sagen, denn dieses Buch hätte man gut verfilmen können. 
    Die düstere Stimmung, die Gier und der Wille nach mehr und trotzdem die greifbaren Verlustängste die Gwendy und ich erfahren haben sind schon ein Knüller.
    So gibt es von mir keine Kaufempfehlung auch wenn es sich gut lesen lässt doch der erste Sog verfliegt schnell und für 10 Euro ist es mir dann einfach zu teuer.

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    Lesemaus-Ms avatar
    Lesemaus-Mvor 7 Monaten
    Interessamte Thematik


    Meinung:

     

    Ich habe bislang noch keine Kurzgeschichte von Stephen King gelesen und war natürlich sehr gespannt, wie so eine Kurzgeschichte von ihm sein wird.

     

    In der Geschichte geht es um Gwendy. Sie ist 12 Jahre alt und eines Tages bekommt sie von einem unbekannten Mann einen Wunschkasten. Mit diesem kann sie gewisse Dinge tun und sollte ihn auch immer wohlüberlegt einsetzen.

     

    Gwendy ist natürlich total verdutzt und kann es kaum fassen, was sie jetzt in den Händen hält. Sie geht damit wohlüberlegt um und ihr Leben verändert sich radikal durch den Wunschkasten. Die denkt über einige Dinge mehr nach und will nur das beste daraus machen. Sie hat auch Angst, was noch so passieren wird aber auch eine gewisse Freude daran.

     

    Ich bin gut in die Geschichte gestartet und fand die ganze Thematik unglaublich interessant. Mir hat auch Gwendy zugesagt. Sie hat sich in dieser kurzen Geschichte weiterentwickelt und das Ganze seinen Lauf nahm, war sehr spannend. Allerdings finde ich, hätte man daraus locker ein Buch von so ca. 300 Seiten schreiben können. Mir war leider viel zu wenig. Vor allem sind mir ein paar Dinge einfach ungeklärt geblieben.

     

    Fazit:

     

    Eine Thematik die unglaublich interessant ist. Einiges wurde gut umgesetzt aber vieles wurde für mich einfach nicht angesprochen. Man hätte hier auf jeden Fall ein Buch von so 300 Seiten verfassen können.

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    MosquitoDiaos avatar
    MosquitoDiaovor 8 Monaten
    Atmosphärisch toll aufgebaut!

    Um ehrlich zu sein, ist diese Neuerscheinung total an mir vorbeigegangen, aber als ich dann aus Zufall darauf gestoßen bin war klar, dass sie einziehen muss.
    Zur Abwechslung handelt es sich mal um eine eher kurze Geschichte, doch klingt der Klappentext genauso vielversprechend wie die restlichen Werke des Autors.

    Kurzgeschichten sind eigentlich nicht mein Fall. In der Regel habe ich das Gefühl gar nicht erst richtig in die Geschichte reinzukommen und somit die Seiten ausgelesen zu haben, bevor ich überhaupt etwas erlebt habe.
    Doch hier beweisen die Autoren auf jeden Fall ihr können, gleich zu Beginn rutscht man in eine unangenehme Atmosphäre und landet an Gwendys Seite in einer Situation, der man schleunigst wieder entkommen möchte.

    Angetrieben durch die menschliche Neugier und vielen verborgenen Sehnsüchten kann man hier erleben, zu welch unbedachten Handlungen ein Mensch bereit ist.
    Doch beweist Gwendy ebenso außerordentliche Charakterstärke, indem sie versucht gegen die Versuchungen anzukämpfen. Was das jedoch zur Folge haben kann steht auf einem anderen Blatt und zunehmend spinnt sich ein Konstrukt zusammen, dass man nicht erwartet hätte.

    Die Geschichte ist nicht wirklich gruselig, eher sogar ruhig gehalten und dennoch verspürt man einen gewissen Nervenkitzel. Ich habe bereits aus anderen Meinungen zu dem Buch herausgehört, dass einige enttäuscht waren, dass nicht mehr aus dieser Geschichte rausgeholt wurde.
    Mir persönlich hat sie aber wirklich gut gefallen, mir gefällt es, dass es immer Aspekte gibt, die teilweise offen bleiben und der Fantasie des Lesers überlassen wurden.

    Somit war es für mich zwar auch nicht unbedingt ein Highlight und bestimmt nicht die Bestleistung von Stephen King, allerdings beweist Gwendys Wunschkasten einen ganz eigenen Charme, dem man schnell erlegen ist.

    FAZIT

    Gwendys Wunschkasten überzeugt durch eine tiefgehende Atmosphäre, die zum Denken anregt und viele Überraschungen der menschlichen Psyche bereithält.
    Perfekt für einen ruhigen Abend, zur kalten Jahreszeit, auf der Couch, wenn man gerne mit einem beklemmendem Gefühl ins Bett gehen möchte. Für mich als Anti-Kurzgeschichten Fan definitiv ein gelungenes Werk, das ich nur empfehlen kann.

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    unclethoms avatar
    unclethomvor 9 Monaten
    Der ideale Einsteiger

    Das Büchlein würde ich als einen Stephen King „light“ bezeichnen. Ich meine 128 Seiten sind doch sehr ungewöhnlich für den Meister des Horrors, normalerweise reicht das gerade mal für die Einleitung in seinen normalen Büchern. Der übliche Kingkonsument/-fan ist es meist gewöhnt Bücher mit 600+ Seiten zu lesen und ist daher an sehr detaillierte Beschreibungen der Schauplätze und Protagonisten sowie der Mysterien in seinen Stories gewöhnt.
    Und doch stellt sich auch bei diesem kleinen Büchlein schnell dieses leichte gruseln ein, wie man es meistens bei der Lektüre von Büchern des Meisters kennt.
    Für meinen Geschmack ist das Buch die ideale Lektüre für Leser die bislang noch kein Buch von Stephen King gelesen hat und diese kennenlernen möchte.
    Es ist eine kleine aber feine Geschichte, die durch ihre feine gesonnene Spannung besticht. Eine Spannung die wie üblich sachte beginnt um dann in einem großartigen Finale gipfelt.
    Für mich war das Buch schnell inhaliert und doch war es eine Story die sich in meinem Kopf verselbständigt hatte und daher noch lange nachhallte. Denn ich für mich habe die Geschichte weitergesponnen im Sinne des Meisters und offen gestanden hoffe ich, dass Stephen King die Möglichkeiten die in dieser Story stecken auch gesehen hat und diese Story irgendwann einmal wieder aufgreifen wird.
    Über den Schreibstil muss man sich denke ich nicht auslassen, denn neue Leser wie auch Fans von Stephen King werden schnell von der Story gefesselt sein.
    Ich komme nicht umhin hier 5 von 5 Sternen zu vergeben.

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