Stephen King , Richard Chizmar Gwendys Wunschkasten

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Inhaltsangabe zu „Gwendys Wunschkasten“ von Stephen King

Wiedersehen mit Castle Rock
Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.

Könnte mich leider nicht ganz von sich überzeugen.

— LyWie

Lohnt sich nicht. Und den Horror sucht man auch vergeblich.

— Naddiwise

Ein berauschend gutes Buch

— Areti

Co-Autoren sind nichts für eingefleischte King-Fans. Phasenweise toll zu lesen, dann aber auch wieder recht holprig.

— Ines-R

Ich fand den Anfang so nervig, dass ich die Lektüre abgebrochen habe.

— Lina_Marie_Arnold

Richtig schöne kleine Kurzgeschichte. Mehr gibt es nicht zu sagen.

— TJL

Tolle Kurzgeschichte und mein erster King.

— _mrsjauk_

Auch mal wieder eine der Kurzgeschichten von Stephen King die mehr sehr gut gefallen hat, er kann lang aber auch kurz!

— MrsSkywalkerin

Nette Geschichte für Zwischendurch. Für King aber viel zu langweilig. Da gibt's es bedeutend bessere Kurzgeschichten vom Autor.

— placeboduck

Eine super Kurzgeschichte für zwischendurch, allerdings mit verschenktem Potential!

— Inibini

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  • Das Leben als Wunschkasten

    Gwendys Wunschkasten

    NiWa

    15. April 2018 um 17:27

    Stephen Kings Kleinstadt Castle Rock in Maine war Schauplatz seltsamster Vorkommnisse. Da wundert es nicht, dass ihre Einwohnerin Gwendy einen sonderbaren Mann antrifft, der ihr einen merkwürdigen Kasten schenkt."Gwendys Wunschkasten" ist eher eine Kurzgeschichte als ein Roman. Dennoch schaffen es Stephen King und Richard Chizmar auf diesen wenigen Seiten eine eindringliche Schauerstory zu erzählen.Die kleine Gwendy lebt in Castle Rock und ist bemüht, ihren Baby-Speck anzugehen. Während sie ihren Fettzellen mit Sport und Treppenlaufen zu Leibe rückt, erregt ein absonderlicher Mann ihre Aufmerksamkeit. Der Fremde scheint sie zu kennen und bietet ihr einen Wunschkasten mit unterschiedlichen Hebeln und Schaltern an, der ihr ihre Träume erfüllt.Natürlich kann Gwendy nicht ablehnen, weil sie damit ihrem schlanken Dasein näher kommt, und ihr Leben in ganz neue Bahnen lenkt.Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an fasziniert und hingerissen! Ich kann einfach nicht glauben, wie es Stephen King schafft, seine Figuren zum Leben zu erwecken. Auf diesen wenigen Seiten habe ich Gwendy durch mehrere Jahre ihres Lebens begleitet und hatte ständig das Gefühl, einen echten Menschen vor Augen zu haben.Gwendy hat sich mit dem Wunschkasten eine richtige Bürde aufgeladen. Zwar geht ihr vieles leicht von der Hand, gleichzeitig hat sie aber auch mit seiner Bedrohung zu kämpfen, auf die ich hier nicht weiter eingehen will. Erwähnt sei nur, dass damit auch eine große Verantwortung verbunden ist. King geht auf das klassische Thema des kalten Kriegs aber auch der Gegenwart ein. Man denkt sofort an den berüchtigten roten Knopf, der Atombomben und Sprengsätze starten lässt und so manchen Regierungen ausgeliefert in seiner Unscheinbarkeit augeliefert ist. Was ist, wenn man einen solchen Button tatsächlich zur Verfügung hat? Könnte man widerstehen oder will man sehen, was passiert wird?Die Handlung ist von dem Zwang und der Bedrohung des Wunschkastens geprägt. Sie wird dicht geschildert und beschrieben, obwohl sie sich auf wenige Seiten erstreckt. Hier bin ich auch bei meinem einzigen Kritikpunkt angelangt, weil die Geschichte durch die Kürze ihr volles Potential verschenkt. Ich habe dieses Büchlein sehr gern gelesen, hatte Gänsehaut und habe mit Gwendy gefühlt. Denn ihr Leben hat rasante Veränderungen erfahren, was allerdings zum Erwachsenwerden gehört und nicht ausschließlich am Wunschkasten liegt. Der Wunschkasten kann dementsprechend als Symbol für die Entwicklung zum erwachsenen Menschen gesehen werden. Denn man weiß, dass sich manche Kindheitsträume erfüllen, doch das Leben als Erwachsener genauso eine Bürde ist.Das Ende ist mir unter die Haut gegangen, hat mich schmunzeln lassen und ich habe zufrieden das Buch zugeklappt. Es hat mir insgesamt großen Spaß gemacht. Ich bin mir sicher, Leser, die Stephen Kings Kurzgeschichten mögen, werden mit „Gwendys Wunschkasten“ eine schaurig-dichte Erzählung im berühmt-berüchtigten Castle Rock erleben. Aber passt auf, wenn ihr dem Mann mit der kecken Melone begegnet!

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    • 7
  • Ein berauschend gutes Buch

    Gwendys Wunschkasten

    Areti

    10. April 2018 um 21:36

    Inhalt:Wiedersehen mit Castle Rock Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.Meine Meinung:"Gwendys Wunschkasten" von Stephen King und Richard Chizmar ist eine berauschend gute Kurzgeschichte, die einen sofort packt, mitnimmt und nicht mehr loslässt, bis man das Buch in einem Rutsch durchgelesen hat. Besonders gut gefällt mir das Cover, denn es passt perfekt zum Buch und zu der Handlung. Der braune Hintergrund, in dem man Rillen spürt, sieht genau so aus, wie man sich das Holz des Wunschkastens vorstellt. Auch die Schokotierchen und die sehr detaillierten und glatten Silberdollar spielen in der Geschichte eine bedeutende Rolle, sodass das Cover perfekt zum Inhalt passt und man es sich während des Lesens genauer anschauen und auf all die kleinen Details achten kann. Der Schreibstil ist besonders flüssig und angenehm zu lesen. Man merkt gar nicht, dass hier zwei Autoren am Werk waren, was mich sehr überrascht hat. Die Geschichte wird aus Sicht von Gwendy erzählt. Gemeinsam mit ihr erlebt man alles mit, kennt ihre innersten Gedanken, Gefühle und Wünsche. Das macht es einem besonders leicht, mit ihr mitzufühlen und mitzufiebern. Sie ist keine Protagonistin, die in allem von Anfang an perfekt ist, sondern hat ihre Ecken und Kanten, sodass man ihr besonders nah sein kann. Doch sobald sie den Wunschkasten von dem schwarz gekleideten Unbekannten bekommt, ändert sich alles in ihrem Leben. Man möchte herausfinden, wie es mit ihr weitergeht und was passiert, wenn sie bestimmte Schalter an dem Wunschkasten drückt. So schafft man es gar nicht, das Buch aus den Händen zu legen. Da ist es am Ende schon schade, dass es so schnell vorbei ist. Fazit:"Gwendys Wunschkasten" von Stephen King und Richard Chizmar ist ein absolut mitreißendes und spannendes Buch, das einen von der ersten bis zur letzten Seite mitnimmt und in Gwendys Welt eintauchen lässt. Ich kann es auf alle Fälle weiterempfehlen. 

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  • Schöne "King-Unterhaltung" für zwischendurch

    Gwendys Wunschkasten

    Marcsbuecherecke

    26. March 2018 um 13:17

    Auch, wenn es sich hier um eine Kooperation mit einem anderen Autor handelt, ist Kings "Handschrift" auch in dieser kurzen Geschichte eindeutig zu erkennen.  Die Geschichte um den magischen Kasten ist sehr gelungen und auch die Verknüpfung mit wirklichen Geschehen der jüngeren Zeitgeschichte hat mir sehr gut gefallen.  Die kingschen Schockmomente sind ebenso vorhanden, wie der ein oder andere "Aha"Moment.  Da es sich um eine sehr kurze Geschichte handelt, möchte ich nicht mehr hierzu sagen, um etwaige Spoiler zu vermeiden.    Fazit:   Eine Geschichte und ein Wiedersehen mit Castle Rock, das Lust auf mehr macht.    Viel Spaß beim Lesen!   Bis bald! 

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  • Eine Kurzgeschichte, die es in sich hat.

    Gwendys Wunschkasten

    Leuchtturmwaerterin

    23. March 2018 um 22:06

    "Mit fünfunddreißig Jahren wirst du auf einem Computer anstelle einer Schreibmaschine schreiben, aber beide sind Wunschkästen und haben Tasten ..." Inhalt: Wiedersehen mit Castle Rock Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf. Autoren: Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt die Spiegel-Bestseller Mind Control und (zusammen mit Owen King) Sleeping Beauties. Richard Chizmar ist Verleger von Cemetery Dance Publications und Autor von Kurzgeschichten. Als Herausgeber von Anthologien wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. zweimal mit dem »World Fantasy Special Award«. Meinung: Stephen King wie man ihn kennt und sein Schreibstil geliebt wird. Der König des auktorialen Erzählstils hat wieder eine Kurzgeschichte verfasst, wie man es von ihm nicht anders erwartet hat. Gwendy, ein pummeliges Mädchen mit alkoholkranken, arbeitslosen Eltern erhält von einem Fremden einen Kasten mit ganz besonderen Fähigkeiten. Nach kürzester Zeit verändert sich für Gwendy alles. Wer wünscht sich nicht so einen Kasten, der einem jeden Wunsch erfüllen kann? Schreibstil: Stephen Kings Schreibstil ist unverwechselbar. Er schafft es wie kein anderer den auktorialen Erzähler lebendig werden zu lassen. Bereits innerhalb der ersten Seiten fühlt man sich gleich wieder wie "zu Hause". Ich liebe seine Art des Erzählens und bin wieder hin und weg. Charaktere: Gwendy ist eine Figur, die eine starke Entwicklung durchmacht. Man fühlt mit ihr und ist bei ihrer Entwicklung hautnah dabei. Sie ist lebendig dargestellt. Fazit: Eine Kurzgeschichte in bester King-Manier. Man erfährt, dass es nicht nur positive Auswirkungen hat, wenn man jeden Wunsch erfüllt bekommt. Für mich wieder eine grandiose Erzählung des Meisters der Horrorgeschichten. Er schafft es, dass selbst Geschichten, die nicht gruselig daherkommen doch etwas unfassbar Gruseliges haben. Sozusagen eine Art Alltagshorror, den Stephen King immer wieder in seine Stories einbaut. Ich vergebe glatte 5 Sterne für diese Geschichte.

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    • 2
  • Nicht so gut wie erwartet

    Gwendys Wunschkasten

    Emma.Woodhouse

    21. February 2018 um 22:55

    Inhalt:Gwendy ist 12 Jahre alt als sie von einem unbekannten Mann, der in Schwarz gekleidet ist einen Holzkasten geschenkt bekommt. Dieser Kasten hat Hebel die es zu bedienen gilt um etwas zu erhalten. Diese so genannten "Geschenke" begünstigen Gwendys Leben enorm und so wird der Wunschkasten zu dem wertvollsten Besitz den Gwendy je hatte.Meinung:Das Cover hat mich gleich angesprochen. Es sieht so unscheinbar aus und gleichzeitig so interessant. Die gewundene Schrift trug zu meiner Neugier dazu. Als ich dann auch noch las, das es von Stephen King ist, konnte ich nicht anders als es lesen zu wollen.Schon die ersten Sätze saugen einen förmlich in die Geschichte und in das Buch hinein. Es ist spannend und gleichzeitig so wunderbar geschrieben wie zartschmelzende Schokolade.Natürlich sind die 128 Seiten schnell gelesen aber das war auch meine Absicht. Ich wollte ein Buch das ich schnell verschlinge, mir eine tolle Geschichte erzählt, und ..... . Tja leider startet dieses Buch mit der jungen Gwendy auch nur so spannend wie bereits geschrieben. Ich mag Gwendy und ich verstehe sie sehr gut was würde man selbst tun um diesen Kasten zu behalten und welche Ängste hätte man wenn er verloren gehen würde. Dieser Wunschkasten ist eine tolle Idee und wie er das denken von Gwendy verändert, die Verlustängste die sie hat und die Abhängigkeit von diesem, sind greifbar. Doch der rote Faden ist so klar wie in jedem Märchen das man schon zehn mal gehört hat.So endet die Geschichte leider sehr vorhersehbar für meine Begriffe und damit auch unbefriedigend. Leider muss ich sagen, denn dieses Buch hätte man gut verfilmen können. Die düstere Stimmung, die Gier und der Wille nach mehr und trotzdem die greifbaren Verlustängste die Gwendy und ich erfahren haben sind schon ein Knüller.So gibt es von mir keine Kaufempfehlung auch wenn es sich gut lesen lässt doch der erste Sog verfliegt schnell und für 10 Euro ist es mir dann einfach zu teuer.

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  • Interessamte Thematik

    Gwendys Wunschkasten

    Lesemaus-M

    06. February 2018 um 11:13

    Meinung:   Ich habe bislang noch keine Kurzgeschichte von Stephen King gelesen und war natürlich sehr gespannt, wie so eine Kurzgeschichte von ihm sein wird.   In der Geschichte geht es um Gwendy. Sie ist 12 Jahre alt und eines Tages bekommt sie von einem unbekannten Mann einen Wunschkasten. Mit diesem kann sie gewisse Dinge tun und sollte ihn auch immer wohlüberlegt einsetzen.   Gwendy ist natürlich total verdutzt und kann es kaum fassen, was sie jetzt in den Händen hält. Sie geht damit wohlüberlegt um und ihr Leben verändert sich radikal durch den Wunschkasten. Die denkt über einige Dinge mehr nach und will nur das beste daraus machen. Sie hat auch Angst, was noch so passieren wird aber auch eine gewisse Freude daran.   Ich bin gut in die Geschichte gestartet und fand die ganze Thematik unglaublich interessant. Mir hat auch Gwendy zugesagt. Sie hat sich in dieser kurzen Geschichte weiterentwickelt und das Ganze seinen Lauf nahm, war sehr spannend. Allerdings finde ich, hätte man daraus locker ein Buch von so ca. 300 Seiten schreiben können. Mir war leider viel zu wenig. Vor allem sind mir ein paar Dinge einfach ungeklärt geblieben.   Fazit:   Eine Thematik die unglaublich interessant ist. Einiges wurde gut umgesetzt aber vieles wurde für mich einfach nicht angesprochen. Man hätte hier auf jeden Fall ein Buch von so 300 Seiten verfassen können.

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  • Atmosphärisch toll aufgebaut!

    Gwendys Wunschkasten

    MosquitoDiao

    12. January 2018 um 15:21

    Um ehrlich zu sein, ist diese Neuerscheinung total an mir vorbeigegangen, aber als ich dann aus Zufall darauf gestoßen bin war klar, dass sie einziehen muss. Zur Abwechslung handelt es sich mal um eine eher kurze Geschichte, doch klingt der Klappentext genauso vielversprechend wie die restlichen Werke des Autors. Kurzgeschichten sind eigentlich nicht mein Fall. In der Regel habe ich das Gefühl gar nicht erst richtig in die Geschichte reinzukommen und somit die Seiten ausgelesen zu haben, bevor ich überhaupt etwas erlebt habe. Doch hier beweisen die Autoren auf jeden Fall ihr können, gleich zu Beginn rutscht man in eine unangenehme Atmosphäre und landet an Gwendys Seite in einer Situation, der man schleunigst wieder entkommen möchte. Angetrieben durch die menschliche Neugier und vielen verborgenen Sehnsüchten kann man hier erleben, zu welch unbedachten Handlungen ein Mensch bereit ist. Doch beweist Gwendy ebenso außerordentliche Charakterstärke, indem sie versucht gegen die Versuchungen anzukämpfen. Was das jedoch zur Folge haben kann steht auf einem anderen Blatt und zunehmend spinnt sich ein Konstrukt zusammen, dass man nicht erwartet hätte. Die Geschichte ist nicht wirklich gruselig, eher sogar ruhig gehalten und dennoch verspürt man einen gewissen Nervenkitzel. Ich habe bereits aus anderen Meinungen zu dem Buch herausgehört, dass einige enttäuscht waren, dass nicht mehr aus dieser Geschichte rausgeholt wurde. Mir persönlich hat sie aber wirklich gut gefallen, mir gefällt es, dass es immer Aspekte gibt, die teilweise offen bleiben und der Fantasie des Lesers überlassen wurden. Somit war es für mich zwar auch nicht unbedingt ein Highlight und bestimmt nicht die Bestleistung von Stephen King, allerdings beweist Gwendys Wunschkasten einen ganz eigenen Charme, dem man schnell erlegen ist. FAZIT Gwendys Wunschkasten überzeugt durch eine tiefgehende Atmosphäre, die zum Denken anregt und viele Überraschungen der menschlichen Psyche bereithält. Perfekt für einen ruhigen Abend, zur kalten Jahreszeit, auf der Couch, wenn man gerne mit einem beklemmendem Gefühl ins Bett gehen möchte. Für mich als Anti-Kurzgeschichten Fan definitiv ein gelungenes Werk, das ich nur empfehlen kann.

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  • Der ideale Einsteiger

    Gwendys Wunschkasten

    unclethom

    04. January 2018 um 14:57

    Das Büchlein würde ich als einen Stephen King „light“ bezeichnen. Ich meine 128 Seiten sind doch sehr ungewöhnlich für den Meister des Horrors, normalerweise reicht das gerade mal für die Einleitung in seinen normalen Büchern. Der übliche Kingkonsument/-fan ist es meist gewöhnt Bücher mit 600+ Seiten zu lesen und ist daher an sehr detaillierte Beschreibungen der Schauplätze und Protagonisten sowie der Mysterien in seinen Stories gewöhnt.Und doch stellt sich auch bei diesem kleinen Büchlein schnell dieses leichte gruseln ein, wie man es meistens bei der Lektüre von Büchern des Meisters kennt.Für meinen Geschmack ist das Buch die ideale Lektüre für Leser die bislang noch kein Buch von Stephen King gelesen hat und diese kennenlernen möchte.Es ist eine kleine aber feine Geschichte, die durch ihre feine gesonnene Spannung besticht. Eine Spannung die wie üblich sachte beginnt um dann in einem großartigen Finale gipfelt.Für mich war das Buch schnell inhaliert und doch war es eine Story die sich in meinem Kopf verselbständigt hatte und daher noch lange nachhallte. Denn ich für mich habe die Geschichte weitergesponnen im Sinne des Meisters und offen gestanden hoffe ich, dass Stephen King die Möglichkeiten die in dieser Story stecken auch gesehen hat und diese Story irgendwann einmal wieder aufgreifen wird.Über den Schreibstil muss man sich denke ich nicht auslassen, denn neue Leser wie auch Fans von Stephen King werden schnell von der Story gefesselt sein.Ich komme nicht umhin hier 5 von 5 Sternen zu vergeben.

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  • Viel zu kurzes Lesevergnügen

    Gwendys Wunschkasten

    Powerschnute

    29. December 2017 um 09:32

    Wir sind zurück in Castle Rock. Gwendy ist 12 und ein bisschen pummelig. Das hat sie bis dato nicht gestört, aber dann fingen die anderen Kinder an, sie deswegen zu hänseln. Von da ab fing sie an zu laufen, achtete auf das, was sie aß. Ein Thema, das ja eigentlich bis heute Bestand hat."Die Medien sagen: Mädchen, Frauen, in dieser schönen neuen Welt der Gleichheit könnt ihr alles sein, was ihr wollt, solange ihr noch eure Zehen seht, wenn ihr aufrecht steht."Und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Kaum besitzt sie den Wunschkasten, fangen die Dinge an gut für Gwendy zu laufen. Die Pummeligkeit gehört bald der Vergangenheit an. Ihre Brille braucht sie nicht mehr. Sie schreibt nur Einser, wird sportlich äußerst erfolgreich und entwickelt sich im Laufe der kurzen Geschichte zu einer jungen, bildschönen Frau, der das Glück in den Schoß fällt. Meint man. Innerlich ist sie hin- und hergerissen, welche Leistungen ihre eigenen sind und welche sie dem Wunschkasten zu verdanken hat. Ihre Eltern hören auf zu trinken. Sie lernt ihre große Liebe kennen. Eigentlich viel positives.Trotzdem kämpft sie auch mit Schicksalsschlägen, die nicht ohne sind. Als sie als junge Erwachsene den Kasten zurückgeben soll, tut sie es erleichtert und erfreut und als Leser bleibt einem die Frage offen: was kann das verdammte Ding eigentlich? Für welche guten und schlechten Ereignisse war es denn genau verantwortlich?Und darin denke ich liegt auch der Reiz dieser Geschichte.FazitEine schnelle Geschichte. Kein typischer Horrorroman, aber auch kein hundertprozentig typischer King. Ich hätte gern mehr davon gelesen. 128 Seiten waren viel zu schnell durch. Unterhaltsam aber mit einem etwas offenen Ende.

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  • Eine super Kurzgeschichte für zwischendurch, allerdings mit verschenktem Potential!

    Gwendys Wunschkasten

    Inibini

    27. December 2017 um 20:13

    Inhalt: Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf. (Quelle: LB)Meine Meinung:Ich war sehr gespannt auf diese Kurzgeschichte und hatte auch hohe Erwartungen an die Story, da die Idee des Wunschkastens wahnsinnig gut klang. An sich hat mir die Story auch gut gefallen, da es super interessant war, Gwendys Leben und wie sich dieses durch den Wunschkasten verändert hat, zu verfolgen! Allerdings hab ich ein wenig den King’schen Horror vermisst. Es gab zwar diese gewisse Grundspannung, aber ich habe einfach mehr Spannung und Grusel erwartet. Außerdem hatte der Wunschkasten so so soo viel Potential, das leider nicht genutzt wurde. Gwendy hätte meiner Meinung nach ruhig etwas mehr ausprobieren können, weil die dadurch entstehende mögliche Dramatik der Story echt gut getan hätte. Insgesamt hat man auch nur relativ wenig über den Wunschkasten erfahren. Ein paar mehr Seiten wären also nicht schlecht gewesen.Trotzdem wollte ich natürlich immer wissen, wie es weitergeht und habe durchgehend mit Gwendy, die super sympathisch dargestellt wurde, mitgefiebert. Gerade die Aussage der Kurzgeschichte, die ebenfalls zum Nachdenken angeregt hat, hat mir gut gefallen. Auch der Schreibstil war super und das Ende stimmig :)Eine super Kurzgeschichte für zwischendurch, allerdings mit etwas verschenktem Potential.4,5/5 Thrillersternchen

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  • *Rezension* Gwendys Wunschkasten, Stephen King - Richard Chizmar

    Gwendys Wunschkasten

    Lexy_Koch

    18. December 2017 um 15:24

    Meine Meinung Ist dieses Buch wirklich von Steven King? Diese Frage muss man sich nicht nur stellen wenn man dieses eher winzige Buch in die Hände nimmt. Mit seinen knapp 130 Seiten ist es im Gegenzug zu Kings anderen Werken wirklich dünn. Doch diese Nörgelei ist völlig zu unrecht. Die Story kann sich nämlich sehen lassen. Ich war Überrascht über die Entwicklung die über die 130 Seiten stattfindet. King und Chizmar schaffen es auch in der kurze eine beängstigende Genauigkeit der Pubertät widerzuspiegeln. Sie verwenden dafür nur einen Hauch von Fantasie. Denn eigentlich sind die Hauptsächlichen Probleme der Protagonistin Gwendy das Erwachsen werden und alles was es mit sich bringt. Diese kleinen Probleme löst sie mit dem Wunschkasten. Jedoch hat alles seinen Preis. Ab hier werde ich nicht weiter Spoilern.  Mich konnte "Gwendys Wunschkasten" überzeugen. Ich mochte die Art des Schreibstils und auch die schnelle Faktenflut die man in so einen kurzen Buch bekommt, allerdings nicht von King gewöhnt ist. Ich denke dort wird Chizmar seinen teil beigetragen haben. Mein Fatit: Wer eine kurze Geschichte zum Nachdenken brauch ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Ich gebe 5 von 5 Delicious Sterne

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  • Nachdenkenswerte Coming of Age-Story...

    Gwendys Wunschkasten

    Creed

    15. December 2017 um 07:37

    Eine in meinen Augen wunderbare Coming of Age-Geschichte, die keine Horrorstory, sondern eher eine phantastisch-philosophische Erzählung ist. Stephen King hat sich ja schon seit einigen Jahren von reinem Horror verabschiedet, was ich persönlich nicht schlimm finde, denn schriftstellerisch ist er durch dieses Herantasten an andere Genres eindeutig gewachsen. Und auch hier zeigt er, was er stilistisch kann, wobei ich natürlich nicht den letztendlichen Anteil des Verlegers Richard Chizmar kenne. Es heißt, dass King mit seiner Story in einer Sackgasse gelandet war und ihm kein gescheites Ende einfiel. Also ging er damit zu Chizmar, der eigene Ideen beisteuerte, aus denen nachher eine mehr oder weniger neue Geschichte wurde. Man spürt jedoch stets die Sprache Kings, wenn er in kurzen Kapiteln episodenartig die Kindheit und Jugend von Gwendy Peterson schildert. Insgesamt umspannt die Novelle einen Zeitraum von 10 Jahren, was aber erzählerisch kein Nachteil ist. Auch dass der Plot im guten alten Castle Rock angesiedelt ist, läßt King-Leser in eine gewisse Nostalgie verfallen, zumal die Autoren kleine Reverenzen an Kings Gesamtwerk einfließen lassen (z.B. Sheriff George Bannerman). Die Geschichte besitzt eine angenehm spannende, mysteriös-märchenhafte Atmosphäre und einen durchaus philosophisch-interessanten Hintergrund, der den Leser zum Nachdenken anregen kann. Wie würde ich mit einem derartigen Wunschkasten umgehen? Insgesamt gesehen besitzt diese kleine Erzählung viel mehr Potential, als es auf den ersten Blick scheint. Noch ein kurzes Lob an den Heyne-Verlag, dem es diesmal (erstaunlicherweise) gelungen ist, eine hochwertige, wirklich schöne, kartonierte Ausgabe in Taschenbuchformat auf den Markt zu bringen, mit einem hübsch gestalteten Cover, welches mir besser gefällt als die amerikanische Originalausgabe. Eine Zierde für jedes Bücherregal. Fazit: Eine gutgeschriebene, interessante Geschichte mit Tiefgang, durchaus geeignet als Einstiegslektüre für King-Fans, die den Schriftsteller bislang nur als reinen Horrorautor kannten oder auch für absolute King-Neulinge, die sich einfach mal ein Bild von seinem Schreibstil machen wollen. Lesenswert.

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  • Stephen King mal etwas anders!

    Gwendys Wunschkasten

    Brixia

    10. December 2017 um 21:41

    Stephen King ist für mich ein wirklich toller Autor, mir gefällt sein Schreibstil einfach sehr gut. Außerdem kann er mich mit seinen Ideen und umgesetzten Storys wirklich "schocken" etwas das nicht mehr vielen Autoren wirklich gelingt. Daher war es für mich ein absolutes Muss seine Kurzgeschichte "Gwendys Wunschkasten" zu lesen die allem vor weg wieder in Castle Rock spielt. Am Ende habe ich zwar keine typische King Geschichte bekommen, war aber durchweg sehr zufrieden. Was mir am Anfang direkt auffiel war dass der Schreibstil weniger typisch für Stephen King ist wie in seinen anderen Büchern. Weniger salopp und satirisch dafür kurz, prägnant und eher ruhig. Dafür dass es sich hierbei nur um eine Kurzgeschichte handelt,  waren die Figuren recht gut ausgearbeitet. Die Dialoge und die Handlung waren gewohnt interessant, abwechslungsreich und spannend. Man hat zwar kaum Zeit Gwendy etwas besser kennenzulernen, dies sei aber den vielen Zeitsprüngen zuzuschreiben und tut der Geschichte an sich keinen Abbruch. Der Einstieg ins Buch fiel mir leicht und auch das gesamte Buch ließ sich schnell in einem Rutsch durchlesen. Dabei ist der Inhalt ebenso schnell zusammengefasst. Gwendy lebt in Castle Rock, bis dahin ist sie ein ganz normales zwölfjähriges Mädchen. Bis sie einen unbekannten, schwarz gekleideten Mann trifft. Dieser nennt sie seine "Auserwählte" und macht ihr einen Holzkasten zum Geschenk. Doch dieser ist kein normaler Kasten, er kann Gwendy helfen genau so zu sein wie sie sein möchte - ihr ganz eigener Wunschkasten. Doch schon bald merkt Gwendy das dieser Kasten viel mehr Kontrolle über sie und ihr Leben hat wie sie am Anfang dachte... Das Buch ist in mehrere Kapitel gegliedert und erzählt aus der Sicht von Gwendy um die es hauptsächlich geht. Gwendy ist ein junges Mädchen das während des fortlaufs der Geschichte langsam Erwachsen wird. Ich fand sie von Anfang an sehr interessant, sympathisch und intelligent. Sie lässt sich nicht auf der Nase herumtanzen und setzt sich sehr zielstrebig Ziele. Dadurch das die Geschichte sehr kurz gefasst ist, lernt man alle Figuren nicht sonderlich gut kennen etwas das hier aber kein Problem darstellt. Die Handlung steht mehr im Vordergrund und konnte mir schöne Lesestunden bescheren. Fazit Am Ende konnte ich mit "Gwendys Wunschkasten" ein paar schöne Lesestunden auf der Couch verbringen. Auch wenn es sich hierbei nicht um einen typischen Stephen King Roman handelt der mich richtig fesseln konnte, hat mir die Handlung gut gefallen. Besonders der "andersartige" Schreibstil konnte bei mir Punkten, ein tolles Buch für zwischendurch.

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  • Ein King für Zwischendurch

    Gwendys Wunschkasten

    MeinLesezeichenBlog

    30. November 2017 um 16:36

    Meine Meinung Manchmal stellen sich spontane Entscheidungen als die besseren heraus. So verhält es sich zumindest mit diesem Buch, welches ich im Rahmen des Stephen King Novembers gelesen habe. Anders als beim „Basar der bösen Träume“ habe ich dieses Buch nicht als Herausforderung empfunden. Es waren ja auch nur knapp 120 Seiten. Die extrem kurzen Kapitel regen dazu an, weiterzulesen und lassen gar nicht zu, dass man das Buch aus der Hand legt. In der Tat, habe ich es in einem Rutsch durchgelesen (auf der Busfahrt von Erlangen nach Frankfurt, um genau zu sein). Im Vergleich zu anderen King-Büchern war dieses hier, bzgl. des Schreibstils, unglaublich eingängig und leichtfüßig. Nichts hat den Lesefluss gestört, keine langatmigen Erklärungen oder nebensächlichen Details. Man fliegt nur so durch die Geschichte. Gwendys Figur habe ich als ‚Allerweltsfigur‘ verstanden. Sie lässt sich leicht auf jeden übertragen, man kann sich schnell mit ihr identifizieren und man hat das Gefühl, dass jeder in ihre Situation geraten könnte. Auch Frankie konnte ich mir sehr gut vorstellen. Ein absolutes Ekelpaket. Die Atmosphäre der Handlung, die 70er, die High School usw. fand ich sehr einnehmend und ansprechend. Der Wunschkasten ist ebenso interessant und faszinierend wie er erschreckend ist. Ein Gefühl der Versuchung, den Wunsch ebenfalls einen solchen Kasten zu besitzen ist groß. Denn schließlich ist er ja auch für viele positive Veränderungen verantwortlich. Gleichzeitig macht sich, langsam aber sicher, das typische Beklemmungsgefühl á la King breit. Insgeheim weiß man, dass es kein gutes Ende nehmen wird. Die Kampfszene kam sehr überraschend und ist total eskaliert. Kennt man ja nicht anders. Aber so schnell wie sie gekommen ist, genauso schnell war sie auch wieder vorbei. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie nicht so ganz in die restliche Handlung hineingepasst hat. Auch das was danach geschieht, was der Leser zunächst nicht erfährt, ist total haarsträubend, aber irgendwie typisch King. Trotzdem scheint es einfach nicht zum Rest der Geschichte zu passen. Paradoxerweise kann ich mir aber keine bessere Lösung vorstellen. Der Vergleich zwischen Computer/Schreibmaschine und dem Wunschkasten finde ich sehr bedeutsam und poetisch. Gleichzeitig aber auch beunruhigend. Alle drei verleihen Macht und man muss aufpassen wie man diese einsetzt. Dies könnte man durchaus als Seitenhieb auf unsere heutige Gesellschaft verstehen. Von einem moralischen und gesellschaftskritischen Standpunkt aus, lässt sich sagen, dass sich Erfolg und Macht gegenseitig bedingen und nur sehr wenige wissen, wie man mit beidem richtig umgeht. Mein Fazit Mal wieder ein sehr spannender und anspruchsvoller King mit Sogwirkung. Ein King für Zwischendurch. Absolute Leseempfehlung!

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  • Eine nette kleine Erzählung

    Gwendys Wunschkasten

    Navi_M_Gray

    30. November 2017 um 12:03

    Ihr, oh meine getreuen Leser wisst, ein bis zwei Mal im Jahr habe ich Weihnachten. Immer dann, wenn ein neues Buch von Stephen King erscheint.Man wird mich allerdings nie mehr vor Freude schreiend im Büro stehen sehen, mit dem neuen King in den Händen. Die Zeiten der kostenlosen King-Bücher sind vorbei, habe ich doch dem Buchhandel den Rücken gekehrt.Ja, harte Zeiten sind angebrochen - denn nach vielen Jahren der kostenlosen King-Bücher, muss nun auch ich wieder für sie bezahlen... Jedoch sind sie es wert ^_^Und wenn man sie bei Amazon vorbestellt, dann liegen sie sogar unversehrt und pünktlich im Briefkasten. "Der Mann im schwarzen Anzug"– Stephen KingIch wusste, dass es sich um ein ähnlich dünnes Büchlein handeln würde, wie etwa Ein Gesicht in der Menge. Innerhalb eines Tages hatte ich es durch.Gwendys Wunschkasten ist ein Intermezzo mit Reverend Cain aus Poltergeist, dem Mann im schwarzen Anzug aus Der Mann im schwarzen Anzug, dem Film The Box und auch erinnert es uns an die magische Affenpfote, die einem jeden Wunsch erfüllt, allerdings ein jeder gefolgt von Unheil.Zum HEYNE-VerlagWieso?Über x Jahre beschert Stephen King dem Verlag einen nicht zu verachtenden Umsatz. Wieso wurde dann Gwendys button box dergestalt lieblos gestaltet?Wieso hat man auf die Illustrationen des englischen Originals verzichtet?Und was noch wichtiger ist, was hat es mit diesem "Übersetzer" Ulrich Blumenbach auf sich? Wie kann man einen King nur derart schlecht übersetzen?Die Aufgabe eines Übersetzers besteht nicht etwa darin, einfach Wort für Wort in der eignen Sprache wiederzugeben. Es geht darum das Buch als ganzes einzufangen. Die Sprache, die Emotionen und Empfindungen der Geschichte adäquat an den deutschen Leser zu bringen.Mit der Meinung, dass Ulrich Blumenbach einen schlechten Job gemacht hat, stehe ich nicht alleine da.... oh Wunder...Offenbar werde ich King künftig wieder im englischen Original lesen müssen...In einem SatzEin Mädchen erhält einen magischen Holzkasten, der ihr das nahezu perfektes Leben vergönnt - bis es zu einer Tragödie kommt...Empfehle ich dieses Buch? Wieso?Ja!Gwendy erhält beim täglichen Lauftraining von einem Fremden eine Holzkiste, welche Schokoladentiere und Münzen ausspuckt. Gwendy ist mit Abnehmen beschäftigt, was ihr auch gelingt, denn die Schokoladentiere zügeln ihren Appetit. Ausserdem bewirkt die Box, dass Gwendy einfach alles gelingt. Die Münzen sind derart wertvoll, dass sie ihr später dann das College finanzieren.Jedoch ziehen finstere Schatten auf und Gwendy weiss, dass alles in ihrem Leben mit der Box zu tun hat...Eine dramatische Geschichte über ein gutes Herz und die Abgründe des Menschen, sowie die Versuchung... die grosse Versuchung und Disziplin...Spoiler - Gedankenstütze für michGwendys einst beste Freundin Olive nimmt sich das Leben. Sie stürzt sich von der Todesstreppe.Gwendy gibt sich erst die Schuld daran, da sie sich entzweit hatten. Der Mann im schwarzen Anzug erklärt ihr an dem Tag, an welchen er die Box wieder zurück holt, dass Olive von ihrem Vater missbraucht worden sei und sich darum das Leben genommen habe.Gwendys Freund Harry Streeter wird in einem erbitterten Kampf von Frankie Stone, der als Kind schon nicht mehr alle Latten am Zaun hatte mit Gwendys Box erschlagen. Gwendy drückt den Knopf ihrer Box und wünscht sich, dass Frankie zur Hölle fährt, was er in der Manier von Drag me to hell dann auch macht.

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