Stephen King , Richard Chizmar Gwendys Wunschkasten

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Inhaltsangabe zu „Gwendys Wunschkasten“ von Stephen King

Wiedersehen mit Castle Rock Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.

GWENDYS WUNSCHKASTEN ist kein Horror im üblichen Sinne, jedoch eine absolut lesenswerte Novelle mit Tiefgang.

— Fascination

Eine wunderbare, stille aber tiefgründige Geschichte, die mir sehr, sehr gut gefallen hat!

— LadyOfTheBooks

Eine wirkliche Kurzgeschichte, die eher in eine Kurzgeschichtensammlung Kings gepasst hätte.

— Schwamm

Verbeugung vor dem Meister.

— Doreen_Klaus

Klein, aber fein!

— buchjunkie

Trotz der wenigen Seiten des Buches habe ich mehr erwartet.

— lieswasdichgluecklichmacht

Eine unheimliche Kurzgeschichte, die packend und geheimnisvoll ist. Schön geschrieben und lesenswert!

— -nicole-

Eine schöne kleine Geschichte. Hätte ich gerne etwas länger gehabt! Mir hats gefallen.

— AvaLovelace

Eine interessante Erzählung mit spannender Grundthematik, die zu unterhalten weiß. Leider etwas zu kurz.

— DrWarthrop

Hat man schnell gelesen und schnell wieder vergessen. Der Ausflug nach Castle Rock lässt mich demnach unbeeindruckt zurück. Schade!

— Ro_Ke

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  • Wünsche, Glück und große Verantwortung

    Gwendys Wunschkasten

    Fascination

    19. October 2017 um 20:13

    Richard Farris bezeichnet sich selbst als Wanderer. Mit kecker Melone auf dem Kopf, tingelt er, adrett gekleidet, durch ganz Amerika und beobachtet die Menschen. Hin und wieder wecken bestimmte Personen sein Interesse. Eine von ihnen ist die zwölfjährige Gwendy Peterson. Als er sie zum ersten Mal anspricht, ist sie zunächst vorsichtig. Natürlich weiß das Mädchen, dass sie nicht mit Fremden sprechen und schon gar keine Geschenke entgegennehmen soll. Als Farris ihr jedoch ein Kästchen aus braunem Holz überreicht, überwiegt die Faszination. Sie ist eine Auserwählte und es hat den Anschein, als gehöre es tatsächlich ihr. Mit diversen Hebeln und Tasten ausgestattet, erfüllt der Kasten seinem Besitzer alle Wünsche – von Schokolade über Silbermünzen und allerlei mehr. Gwendy versteckt ihren Wunschkasten erst in einem Hohlraum des Wurzelwerks einer alten Eiche im Garten, später hinter einem Ziegelstein des Keller-Gemäuers oder im Kleiderschrank. Mit dem Besitz des Kästchens geht große Verantwortung einher. Er ist ein Geheimnis und Neugier sowie Zwang, die Tasten zu drücken, sind nicht zu unterschätzen. Jahre vergehen, bis Gwendy große Schuld auf sich lädt … GWENDYS WUNSCHKASTEN bewirkt in zweiunddreißig Kapiteln über rund zehn Jahre augenscheinlich eine Menge Gutes. Das Mädchen entwickelt eine starke Persönlichkeit, bekommt Bestnoten in der Schule und erntet viel Lob und Anerkennung. Ihr Umfeld profitiert ebenso vom Glück wie sie selbst. Dennoch fragt sich Gwendy, genau wie die Leserschaft, was sich schlussendlich hinter den bunten Tasten des Kästchens verbirgt. Hell- und dunkelgrün, orange und gelb, blau und violett – eine jede gilt für einen bestimmten Kontinent. Die schwarze Taste steht für das große Ganze und die rote Taste für einzelne Wünsche in beliebiger Anzahl. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Hauptfigur die Entscheidung trifft, eine von ihnen zu betätigen. Natürlich nicht ohne Folgen! Die Erzählung von STEPHEN KING und RICHARD CHIZMAR bewegt sich in einem ruhigen Rahmen, ohne bahnbrechende Actionelemente oder übertrieben arges Blutvergießen. Das Grauen schwingt zwischen den Zeilen und betrifft vielmehr die Fragestellung „Was wäre, wenn …?“ Für Spannung ist dennoch gesorgt, weiß man nie, wann eine Taste betätigt wird, welche Wirkung dies hat und ob Gwendy den Kasten vielleicht früher oder später wieder abgeben muss. Eine ganze Reihe Eventualitäten! Der Abschluss der Novelle ist recht gefällig, stimmt dennoch nachdenklich. GWENDYS WUNSCHKASTEN erscheint als handliches Hardcover im Heyne Verlag. Die Aufmachung ist optisch wie haptisch ein Traum: Mit Holzprägung samt Furchen, wirkt das Buch selbst wie ein kleines Kästchen. Naschereien und Münzen in Spotlack, haben ebenfalls spürbare Höhen und Tiefen. Wirklich toll gemacht! Fazit: GWENDYS WUNSCHKASTEN ist kein Horror im üblichen Sinne, jedoch eine absolut lesenswerte Novelle mit Tiefgang. STEPHEN KING und RICHARD CHIZMAR funktionierten gut als Team – Idee und Umsetzung sind zweifelsohne gelungen.

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  • klasse Kurzgeschichte

    Gwendys Wunschkasten

    Flatter

    17. October 2017 um 14:22

    Über den Autor: Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland, Maine geboren. Er zählt zu den erfolgreichsten Autoren des späten 20. Jahrhunderts. Insgesamt hat der vielfach ausgezeichnete Bestsellerautor über 40 Romane, über 100 Kurzgeschichten, Novellen, Drehbücher, Gedichte, Essays, Kolumnen und Sachbücher veröffentlicht. Mit seiner Frau Tabitha lebt er in Bangor, Maine. Er hat eine Tochter und zwei Söhne. Richard Chizmar ist Verleger von Cemetery Dance Publications und Autor von Kurzgeschichten. Als Herausgeber von Anthologien wurde er mehrfach ausgezeichnet. (Quelle: Verlag) Zum Inhalt: Klappentext Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lautern Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf. Meine Meinung: Die 12-jährige Gwendy Peterson lebt in Castle Rock und läuft jeden Tag den beschwerlichen Weg nach Castle View hinauf. Sie ist nicht sonderlich beliebt, etwas übergewichtig und wird von einem Mitschüler, Frankie Stone, gepiesakt. Das ist der Grund, weshalb sie sich den Strapazen aussetzt, sie möchte nicht mehr geärgert werden und ein paar Pfund verlieren. Sie trifft eines Tages auf einen Mann im dunklen Anzug, Mr. Farris, der sie anspricht und ihr einen Holzkasten gibt. Gwendy ist sehr zögerlich, nimmt den Kasten jedoch an. An diesem Kasten gibt es einige Knöpfe und Hebel, die sehr geheimnisvoll aussehen. Mr. Farris verschwindet und Gwendy hütet den Kasten wie einen Schatz. Ihr Leben verbessert sich, aber gibt es einen Haken, fragt sie sich die ganzen Jahre über, in der sie das Kästchen besitzt.  Die Hauptpersonen sind nur oberflächlich beschrieben, aber das macht nichts. Der Schreibstil ist dank Chizmar etwas anders als die sonstigen Romane von King. Das Büchlein ist spannend und in einem Zug gelesen. Cover: Das Cover ist verspielt und macht neugierig, ich hätte den Wunschkasten auch ausprobiert, das Cover lädt ja regelrecht dazu ein. Fazit: Stephen King hat es geschafft, zusammen mit Richard Chizmar eine kurzweilige Geschichte zu schreiben, die sehr viel Freude bereitet. Mit hat es sehr gut gefallen, ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn die Geschichte länger erzählt worden wäre, aber es ist ja eine Kurzgeschichte. Alles in allem sehr gelungen.

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  • Würde ich es tun?

    Gwendys Wunschkasten

    Doreen_Klaus

    17. October 2017 um 00:41

    Es gibt da diesen Film "The Box". Eine Familie bekommt eine Box mit einem roten Knopf, der soll gedrückt werden auf Befehl und dafür bekommt die Familie eine Million Dollar. Blöd nur, das beim Drücken des Knopfes jemand stirbt. Eine ähnliche Idee liegt dieser Kurzgeschichte zugrunde, die Stephen King zusammen mit, dem mir bis dahin unbekannten, Richard Chizmar geschrieben hat. Gwendy wird ein Kasten anvertraut. Für den Besitzer enthält er Gutes, Schokolade die glücklich, gesund, klug und schön macht, Silbermünzen mit denen man zu einem kleinen Vermögen kommen kann. Es gibt aber auch Tasten daran, die das Böse bringen über Menschen, Länder, Kontinente, die ganze Welt. Diese Knöpfe nicht zu drücken ist fast schon eine Herausforderung.Aber was ist mit den schrecklichen Dingen die dann passieren? Bin ich Schuld, wenn ich eine Taste drücken, oder wären diese Dinge auch passiert, wenn ich nicht gedrückt hätte?Ein Paradoxon! Was wenn diese Box jemandem anvertraut wird, der Spaß daran findet an den Tasten zu spielen um Macht zu haben oderRachegelüste zu befriedigen? Die Story ist kurz, umfasst aber einen längeren Abschnitt in Gwendys Leben. Alle Aspekte, die für den Spannungsaufbau gebraucht werden sind vorhanden. Ich persönlich hätte gern noch etwas mehr Hintergrundwissen zum geheimnissvollen Mann in schwarz gehabt, aber als treuer Leser kann man da ja seine eigenen Parallelen ziehen.Gut gemachter Plot, hier und da etwas ausbaufähig. Ein Muss für Fans des Meisters.

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  • Kurz und knackig - King.

    Gwendys Wunschkasten

    Schwamm

    16. October 2017 um 19:35

    Gwendys Wunschkasten   Die Autoren Stephen King geboren 1947 in Portland ist zweifelsohne der King des Horrors und Thrillers weltweit. Seine Karriere begann als Englischlehrer, als er sich mit dem Schreiben von Kurzgeschichten einen Zusatzverdienst sicherte. Danach begann seine Romankarriere, infolge dessen, fast alle seine Bücher die Bestsellerlisten erklimmten. Richard Chizmar. Bei diesem Namen werden viele sicherlich ein Fragezeichen im Gesicht stehen haben. Geboren 1965 ist er eher bekannt als Herausgeber des Magazin Cemetery Dance und Besitzer der Cemetery Dance Publications. Bisher verfasste er lediglich Kurzgeschichten.   Das Buch Mit Gwendys Wunschkasten, bei dem sich Star-Autor Stephen King diesmal den eher unbekannten Kurzgeschichtenautor Richard Chizmar an seine Seite geholt hatte, dürfen wir jetzt die mit dieser Kurzgeschichte in die Anfänge des Stephen King reisen. Denn eben mit jenen eher kleineren, aber dennoch keineswegs unspektakulären Geschichten, begann einst sein Aufstieg.   Worum geht es? Als die junge Gwendy eines Tages in Castle Rock die berüchtigte Selbstmordtreppe emporsteigt, ahnt sich nicht, dass das Aufeinandertreffen mit dem seltsamen, aber dennoch ziemlich vertrauenserweckenden schwarz gekleideten Mann, ihr komplettes Leben ändern wird. Denn der Mann gibt Gwendy eine kleine Box, mit verschiedenen farbigen Knöpfen und Griffen - dem sogenannte Wunschkasten. Und das der Mann ausgerechnet die unscheinbare und lediglich mittelmaßige Gwendy auserkoren hat, findet sie anfangs zwar seltsam, lässt sich aber dennoch auf den Deal ein, die zukünftige Besitzerin des Wunschkastens zu sein. Doch je älter Gwendy wird, desto größer wird ihre Neugierde. Wird sie der Versuchung des schwarzen Knopfes widerstehen können?   Fazit Um die Wartezeit auf den nächsten großen King-Roman zu überbrücken (ein gemeinsames Projekt mit seinem Sohn Owen) bringt uns Stephen King nun mit Gwendys Wunschkasten eine Kurzgeschichte, die ihrem Namen alle Ehre wird. Hierbei handelt es sich wirklich um eine Kurzgeschichte, ein jeder, der sonst an eher "schweres" King-Kaliber gewohnt ist (wir sprechen von einer Seitenzahl 600 aufwärts), wird sich hier sicherlich erst einmal daran gewöhnen müssen. Und dennoch sollte der Charme einer Kurzgeschichte - vor allem aus der Feder Kings und seinem Co-Autor Richard Chizmar, dessen Kooperation für ihn sicherlich eine Ehre sein dürfte - keineswegs hinter einem Roman gestellt werden.   Doch, was ist mit Gwendys Wunschkasten? Bekanntermaßen sollte man meinen eine jede Kurzgeschichte des Meisters des Horrors ist ein Selbstläufer. Aber keineswegs. Denn Gwendys Wunschkasten ist zwar eine schöne flüssige Geschichte mit dem Hauch eines King, kommt aber leider keineswegs an die ursprünglichen Geschichten heran. Für einen Leseabend und Kurzleser empfehlenswert, für die Vielleser eher ein so la la.

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  • Eine kleine, feine Lektüre

    Gwendys Wunschkasten

    buchjunkie

    15. October 2017 um 12:38

    Castle Rock in Main ist Fans von Stephen King wohlbekannt. Schon öfter sind dort seltsame Dinge geschehen.Auch die zwölfjährige Gwendy erlebt etwas Merkwürdiges.Ein schwarz bekleideter Unbekannter schenkt ihr einen Holzkasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Gwendy leidet unter ihrer Pummeligkeit und geht deshalb laufen.  Mr. Farris erkennt das sofort und demonstriert ihr den ersten Hebel. Heraus kommt ein Schokoladenstück so klein wie ein Gummibärchen , das Gwendy sehr gut schmeckt und das ihr hilft, kein Verlangen nach Süßem zu haben.Doch vor manchen Schaltern warnt Mr. Farris.Gwendy nimmt den Kasten mit nach Hause, versteckt ihn und ihr Leben verändert sich von Grund auf.Eine kleine, aber feine Geschichte ist das! Nur 125 Seiten, genau richtig für eine gemütliche Lesestunde an einem Sonntagnachmittag!Allerdings sollte man sich unvoreingenommen auf dieses Büchlein einlassen, Horror darf man nicht erwarten.Der Leser begleitet Gwendy zehn Jahre ihres Lebens und die Erzählung ist immer kurzweilig und in dem bewährten Schreibstil von Stephen King gehalten.Ein kleiner , feiner Buchschatz für zwischendurch, der gut unterhält!Ein kleines Zitat noch zum Ende, das King- Leser sicher aus einem anderen Roman ähnlich kennen:“ Gwendy musterte ihn misstrauisch.'Ich darf nicht mit fremden Leuten sprechen.'..... ' In dem Fall möchte ich mich vorstellen',sagt der Mann in der schwarzen Jacke. 'Ich heiße Richard Farris. Und du bist..?'Sie überlegt und sagt sich , was soll's. 'Gwendy Peterson.''Na ,bitte. Jetzt kennen wir uns.' “

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    • 7
  • Eine geheimnisvolle Kurzgeschichte, sehr lesenswert

    Gwendys Wunschkasten

    -nicole-

    11. October 2017 um 18:03

    Eine unheimliche Rückkehr nach Castle Rock...Im Sommer des Jahres 1974 trifft die 12-jährige Gwendy auf einen mysteriösen Mann, der ihr ein Geschenk macht: Aus einem Stoffbeutel zieht er eine Holzkiste hervor, die mit verschiedenen Tasten und Hebeln ausgestattet ist - er bezeichnet diese als Wunschkasten und gibt Gwendy noch einige Tipps mit auf den Weg, die aber eher verwirrend als hilfreich für das Mädchen sind. Wozu dient er wirklich? Gwendy ist neugierig und probiert es aus - nicht ahnend, dass sich von nun an ihr ganzes Leben verändern wird...Er lächelt nicht mehr, sondern guckt streng. Die blauen Augen sind irgendwie grau geworden. Der Hut zieht eine schmale Schattenlinie über seine Brauen, wie eine Tätowierung. "Ich habe da etwas für dich. Ein Geschenk. Weil du die Auserwählte bist." - Seite 12In Stephen Kings neuer Kurzgeschichte, die er zusammen mit Kurzgeschichten-Autor und Verleger Richard Chizmar geschrieben hat, geht es zurück nach Castle Rock. Die fiktive Kleinstadt ist ja bereits Schauplatz in einigen King-Romanen, u. a. "Cujo" und "Needful Things". Umso schöner, dass es nun nochmal ein Wiedersehen gibt: Auf dem Castle View, einem Aussichtspunkt, zu dem die "Selbstmordtreppe" führt, trifft das Mädchen Gwendy einen schwarzgekleideten Mann der ihr ein Geschenk macht - ein Wunschkasten. Was es mit diesem genau auf sich hat und in wieweit er Gwendys Leben verändert, verrate ich hier natürlich nicht.Die Geschichte ist 128 Seiten lang und packt den Leser schon auf den ersten Seiten. Wieder siedelt King hier das Unheimliche in einem ganz normalen Umfeld an. Die Story entwickelt sich zu einer interessanten und geheimnisvollen Geschichte, die unvorhersehbar ist - eben weil man nicht weiß, WAS es mit der geheimnisvollen Kiste auf sich hat. Zusammen mit einer starken Hauptfigur ist das den beiden Autoren hier sehr gut gelungen. Auch die Covergestaltung ist etwas besonderes: Das kleine Buch ist gebunden und in Holzoptik - zudem noch mit einigen Merkmalen, die im Buch eine zentrale Rolle spielen. Es ist alles sehr hochwertig und sieht sehr hübsch aus.Das Einzige, was ich zu bemängeln habe: Die Geschichte ist zu kurz - sie hätte durchaus das Potential zu einem ausführlichen Roman gehabt, vielleicht mit noch detaillierteren Schauplatzbeschreibungen in Castle Rock. Dafür werde ich aber keine Punkte abziehen, da man als Leser von vornherein weiß, dass es eine Kurzgeschichte ist.Zum Abschluss noch mein kleines Fazit: Eine sehr lesenswerte Story aus der Feder von Stephen King, der meiner Meinung nach auch ein Meister der Kurzgeschichten ist. Packend, in etwas unheimlicher Atmosphäre und mit einem großen Rätsel - dem Wunschkasten. Auch die Hauptfigur ist auf den wenigen Seiten sehr gut ausgearbeitet. Überraschend und sehr lesenswert!

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    • 2
  • Gwendys Wunschkasten

    Gwendys Wunschkasten

    thenight

    10. October 2017 um 06:12

    Inhalt:Die 12jährige Gwendy ist ein Mädchen mit eisernem Willen, nach den Sommerferien will sie nicht mehr der Mugel, halb Mensch, halb Kugel sein. So hat sie ihr Schulkamerad Frankie auf der Grundschule immer genannt.Jeden Tag joggt das kleine Mädchen die Treppen zum Aussichtspunkt Castle View hinauf um abzunehmen und eines Tages trifft sie dort auf einen Mann, der sich als Mr. Farris vorstellt und ihr einen Kasten anvertraut.Dieser Kasten kann Wünsche erfüllen so sagt er ihr.Meine Meinung:123 Seiten oder anders ausgedrückt, knapp 90 Minuten Lesezeit in einem vollen Wartezimmer, sind jetzt nicht so üppig, vor allen Dingen muss die Inhaltsangabe sehr knapp ausfallen um nicht etwas wesentliches zu verraten.In der Novelle geht es um mehr als ein kleines, übergewichtiges Mädchen das durch eine Holzkiste Macht erhält, es geht ums Erwachsen werden und darum Verantwortung und Umsicht zu lernen.Gwendy ist 12 als sie den Wunschkasten bekommt, ein Alter in dem das Leben sowieso beginnt schwierig zu werden. Aber Gwendy ist klug und sie merkt schnell das nicht nur sie Macht durch den Wunschkasten hat, nein der Kasten hat auch Macht über sie.Mit jedem Ereignis, welches durch den Kasten ausgelöst wurde, stieg die Spannung was am Ende auf Gwendy zu kommen mag.Die Zusammenarbeit Stephen Kings mit Richard Chizmar hat hervorragend geklappt, gemeinsam haben sie ihre Leser zurückgeführt in die kleine Stadt Castle Rock, auch wenn es sich nur um eine Stippvisite gehandelt hat, hat mir der Aufenthalt sehr viel Spaß gemacht und er hat mich sogar etwas zum Nachdenken angeregt. Welche Wünsche hätte ich gern erfüllt?

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  • Gute Idee, aber zu kurz

    Gwendys Wunschkasten

    dominona

    27. September 2017 um 16:38

    Zum Zeitpunkt dieser Rezension ist die deutsche Ausgabe noch nicht veröffentlicht. Ich habe mir die englische Version aus England mitgenommen und zwei Tage daran gelesen. Wenn ein kleines Mädchen das Schicksal der Welt in Händen hält - in Form eines Kästchens mit Knöpfen, was könnte dann passieren?Es bleibt für King-Verhältnisse recht ruhig in diesem Buch und nur am Schluss nimmt das Ganze nochmal ordentlich an Fahrt auf. Ich hätte mir etwas mehr Action gewünscht.Die Zeichnungen sind stimmig, aber so richtiges "King-Gefühl" will sich nicht einstellen...ob das am Co-Autor liegt?

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