Gwendys Wunschkasten

von Stephen King und Richard Chizmar
3,7 Sterne bei9 Bewertungen
Gwendys Wunschkasten
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Inge78s avatar

relativ unspannender Roman mit interessanter Grundidee

Super Sprecherin, die die Geschichte um Gwendys Wunschkasten lebendig werden lässt!

Alle 9 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Gwendys Wunschkasten"

Wiedersehen mit Castle Rock
Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783837140903
Sprache:Deutsch
Ausgabe:herunterladbare Audio-Datei
Verlag:Random House Audio
Erscheinungsdatum:09.10.2017
Das aktuelle Buch ist am 09.10.2017 bei Heyne erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,7 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne3
  • 4 Sterne2
  • 3 Sterne3
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    Shanliras avatar
    Shanliravor 8 Monaten
    Sympathische Kurzgeschichte

    Zur Geschichte

     

    Gwendy Petersen ist 12 Jahre alt und ein klein wenig pummelig. Sie wird wegen ihrer Figur gehänselt und versucht verzweifelt, mit Sport abzunehmen. Als sie eines Tages, auf einen Unbekannten, in schwarz gekleideten Mann trifft. Ahnt sie noch nicht, dass sich ihr Leben schlagartig ändern wird. Richard Farris ist kein normaler Mann, dies merkt Gwendy sofort und hat deshalb auch keine Angst vor ihm. Er macht ihr ein unglaubliches Angebot, sie bekommt etwas von ihm und sie muss nichts anderes tun, als darauf aufzupassen. Sie soll es weise nutzen und es wird ihr wunderbare Dinge schenken. Doch wenn er wieder kommt, muss sie es zurückgeben. Gwendy bekommt einen sonderbaren Kasten, mit vielen Hebeln und Knöpfen, ihren eigenen Wunschkasten.

     

    Die Tage/Monate/Jahre vergehen und sie traut sich nur, die harmlosen Hebel zu nutzen. Der eine Hebel, versorgt sie mit täglich einem Schokoladen-Tier. Welches dafür sorgt, dass sie keine Lust mehr auf andere Süßigkeiten hat und der andere Hebel, gibt ihr gelegentlich einen Silberdollar, der viel Wert ist. Die Knöpfe, haben zwar auch eine magische Anziehungskraft, aber diese traut sie sich nicht zu drücken. Was sie bewirken hat Mr. Farris nie genau gesagt, aber sie kann sich vorstellen, dass etwas schreckliches passieren wird. Kann sie den Knöpfen weiterhin widerstehen oder ist es eine Last, die sie nicht zu tragen vermag?

     

    Meine Meinung

     

    Stephen King ist mein absoluter Lieblingsautor. Ich habe schon sehr früh, mit seinen Geschichten begonnen und sie üben bis heute eine Faszination und magische Anziehungskraft bei mir aus. Mit Gwendys Wunschkasten, hat er eine kleine, schon fast harmlose Geschichte mit Richard Chizmar kreiert, die man super für zwischendurch lesen/hören kann. Es handelt sich hierbei, mal nicht um eine Horrorgeschichte, sondert um eine interessante Fantasystory die ich sehr genossen habe.

     

    Ich habe mich dazu entschieden, Gwendys Wunschkasten als Hörbuch zuhören. Gesprochen wurde es von Anna Thalbach und ich hatte sie zum ersten Mal als Sprecherin. Ich muss sagen, dass hat sie wirklich sehr gut gemacht, aber für solche Geschichten höre ich lieber Männern zu.

     

    Gwendy ist eine süße, leider gemobbte 12-jährige Protagonistin, die eigentlich nichts anderes will, als akzeptiert zu werden. Sie ist mir gleich sympathisch gewesen, auch wenn sie ein wenig gutgläubig ist, aber das Herz am richtigen Fleck hat. Deshalb ist sie wahrscheinlich auch auf dem Radar von Mr. Farris geraten und ist würdig den Wuschkasten zur Aufbewahrung zu bekommen. Manchmal bräuchte jeder von uns wohl diesen Wunschkasten, aber die menschliche Natur würde wahrscheinlich gnadenlos zuschlagen und alles am Wunschkasten drücken, egal welche Konsequenzen es hätte. Deshalb ist es wahrscheinlich gut, dass dieser nicht existiert.

     

    Fazit

     

    Eine wirklich tolle Kurzgeschichte, die man sich gerne mal für zwischendurch anhören/durchlesen kann. Diese kleine fantasievolle Geschichte ist für Anfänger von Stephen King Büchern, glaube ich optimal. So kann man in seine Art zu schreiben, einfach mal reinschnuppern und für sich entscheiden, ob seine Bücher etwas für einen selbst sind.

     

    Ich habe das Buch/Hörbuch wieder regelrecht verschlungen, so dass ich sogar Zuhause die Kopfhörer auf hatte und dass mache ich wirklich selten. Gwendys Wunschkasten habe ich in einem Rutsch durchgehört. Also kann ich es nur empfehlen.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    lex-bookss avatar
    lex-booksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Knapp vier Sterne für 2,5 Stunden nette Unterhaltung, eine gut aufgelegte Anna Thalbach aber eine recht dünne Story.
    (Hörbuchrezension) Da fehlt noch was... aber Anna Thalbach reißt es raus

    Ja, ich verstehe, dass viele enttäuscht sind. „Gwendys Wunschkasten“ fehlt eine Prise Substanz und eine wohl gesetzte Schlusspointe. Auf meine Kosten gekommen bin ich allerdings trotzdem, was nicht nur an der spannenden Idee lag, sondern vor allem an Sprecherin Anna Thalbach, die mit ihrer mädchenhaft rauhkratzigen Klangfarbe dem Plot auf die Sprünge hilft und für mich alleine schon Grund genug gewesen wäre zu „Gwendys Wunschkasten“ zu greifen.


    Freunde origineller Mysterien werden vor allem mit der ersten Hälfte ihren Spaß haben, die mit einer unheilvollen Atmosphäre überzeugen kann: Die 12jährige Gwendy lebt in der Kleinstadt Castle Rock und muss auf ihrem Schulweg jeden Tag an der Selbstmördertreppe vorbei. Eines Tages erwartet sie dort oben ein schwarz gekleideter Mann, der ihr ein seltsames Geschenk macht: einen Kasten mit verschiedenfarbigen Tasten und Hebeln. Ein Wunschkasten angeblich - allerdings ohne Bedienungsanleitung, denn wozu die Knöpfe im Einzelnen gut sind, das muss Gwendy selbst herausfinden.

    Aus großer Macht erwächst große Verantwortung. Das wussten schon Spiderman und Frodo und auch Gwendy wird eine Bürde auferlegt, die zwischen Missbrauch und Redlichkeit viele Versuchungen schafft. Wird Gwendy den Kasten benutzen? Und wenn ja, um welchen Preis? Himmel, was genau kann das Ding überhaupt? Mit diesen Fragen begleitet man die Protagonistin durch eine Handlung, die zeitlich einen Bogen von etwa zehn Jahren schlägt, zunächst gekonnt das Spannungsfeuer schürt, aber größtenteils eher feine Höhepunkte setzt.

    Gwendy ist ein kluges, umsichtiges, aber auch neugieriges Mädchen. Eine Heldin, wie man sie sich wünscht, eine Heldin, die Vertrauen aufbaut, aber gleichzeitig einen menschlichen Anteil Unberechenbarkeit in sich trägt. Ihr Hang zur Vorsicht bringt es leider mit sich, dass der wundersame Kasten nicht unbedingt DIE Rolle spielt, die ich erwartet hatte und vieles der Fantasie überlassen bleibt. Trotzdem war Gwendy eine sehr angenehme Erzählstimme für mich. Es mag am geringen Umfang der Geschichte liegen, aber die übrigen Charaktere sind eher dünn gezeichnet. Fiesling Frankie, der es von Anfang an auf Gwendy abgesehen hat, kommt gegen Ende eine wichtige Rolle zu, wird aber insgesamt zu halbherzig in den Plot eingebaut, so dass der Schluss zwar logisch an die Figur anknüpft, im Grunde aber auch völlig anders denkbar gewesen wäre.

    Es bleibt das Gefühl einer tollen Idee aber einer etwas kraftlosen Umsetzung, die mein Gedankenkarussell jedoch durchgehend in Gang halten konnte und mit der unkomplizierten Erzählweise und dem märchenhaften Unterton trotz kleiner Schreckmomente jugendfrei ist. Kurzweilig waren die zweieinhalb Stunden auf jeden Fall. Und neben Anna Thalbachs toller Sprecherleistung, waren die Metaphern zu politischen Befugnissen ein zusätzliches Schmankerl... denn eine rote Taste besitzt bekanntlich nicht nur der Wunschkasten.

    Die Kleinstadt Castle Rock dürfte King-Kennern übrigens ein Begriff sein. Sie spielt in Kings Büchern eine wesentliche Rolle und ist Handlungsort einer neuen Serie, die das Schaffensuniversum des Autors ins Fernsehen bringt. Möglicherweise gibt es dort auch ein Wiedersehen mit Gwendy und ihrem schwarzen Mann und - wer weiß - vielleicht sogar die ersehnte Schlusspointe.

    Fazit: Wer eine deftige Horrorgeschichte sucht, darf „Gwendys Wunschkasten“ gerne auslassen, wem nach einer sanften Schauerbrise ist, dem kann ich diese Novelle guten Gewissens trotz einiger Kritikpunkte ans Herz legen.

    Handlung: 3,5 Punkte
    Sprecherin: 5 Punkte
    insgesamt: 4 Punkte

    Kommentieren0
    21
    Teilen
    Inge78s avatar
    Inge78vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: relativ unspannender Roman mit interessanter Grundidee
    Kommentieren0
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Super Sprecherin, die die Geschichte um Gwendys Wunschkasten lebendig werden lässt!
    Kommentieren0
    Ro_Kes avatar
    Ro_Kevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schnell gelesen/gehört und wird ebenso schnell wieder vergessen. Der Ausflug nach Castle Rock lässt mich demnach unbeeindruckt zurück.
    Kommentieren0
    Nijuras avatar
    Nijuravor 5 Monaten
    Tygers avatar
    Tygervor 5 Monaten
    lesenohneendes avatar
    lesenohneendevor 7 Monaten
    Buechermaus96s avatar
    Buechermaus96vor 10 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks