Stephen King Im Kabinett des Todes

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Inhaltsangabe zu „Im Kabinett des Todes“ von Stephen King

Eindringlich, unheimlich, unwiderstehlich – Stephen King in Bestform14 düstere Überraschungen, blutige und unblutige, die von der unbändigen Schaffenskraft eines Autors zeugen, der als Größter seines Faches anerkannt wird. Unter den preisgekrönten Storys befindet sich auch die Erzählung »Der Mann im schwarzen Anzug«, die mit dem O.-Henry-Preis ausgezeichnet wurde, dem renommiertesten Literaturpreis für Kurzgeschichten.

Spannende Sammlung von Kurzstorys

— Tupy
Tupy

Leider nicht die besten Geschichten von King.

— tragalibros
tragalibros

Dieser Kurzgeschichtenband ist nicht Kings bestes Werk, aber mit einer Gesamtbewertung von 7 lohnt es sich vor allem für Kingliebhaber.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zum "Kabinett des Todes" von Stephen King

    Im Kabinett des Todes
    tragalibros

    tragalibros

    08. July 2017 um 17:25

    Um hier nichts von Inhalt der Geschichten preiszugeben, kann ich leider nicht sehr ins Detail gehen. Trotzdem möchte ich versuchen, eine kurze Einschätzung zu schreiben:Diese Kurzgeschichtensammlung besteht leider nicht aus den besten Erzählungen von King. Zwar gibt es hin und wieder die üblichen tollen Gruselstories, vermischt mit teils sogar amüsant anmutenden Geschichten, aber im Großen und Ganzen handelt es sich hier eher um durchschnittliche Lektüre.Aus diesem Grund fiel es mir dieses Mal recht schwer am Ball zu bleiben und das Buch bis zum Ende zu lesen. Für das Hörbuch, das ich parallel gehört habe, kann ich allerdings wieder gute Worte finden. Als bekannter Leser der King-Romane hört man auch hier wieder David Nathan zu und er liefert wie gewohnt gut ab. Daher möchte ich für das "Kabinett des Todes" gute drei Sterne vergeben. Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Schade.

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  • Witzige, gruselige, brutale und auch tragische Anthologien des König des Horrors

    Im Kabinett des Todes
    Navi_M_Gray

    Navi_M_Gray

    02. August 2015 um 10:36

    14 Kurzgeschichten, manche davon wurden längst verfilmt, etwa für die Mini-Serie Nightmares & Dreamscapes. Kurz nach Erscheinen hatte ich es gekauft, erstmals gelesen dann aber im Jahr 2009. Nun schreiben wir das Jahr 2015... Erstaunlicherweise habe ich nahezu alle Geschichten gleich bewertet, wie damals. Der Geschmack ändert sich wohl selten -_^ Einleitung: Wenn man sich einer fast ausgestorbenen Kunstform widmet  Erstmals in meinem Leben als Buchblogger rezensiere ich eine Einleitung. Wieso? Weil es sich um eine typisch zynische King-Einleitung handelt, welche u.a. das Thema e-Books behandelt. Ich erinnere mich gut an jene Tage, in denen das e-Book von so manchen Seiten als "vorübergehender Furz" bezeichnet wurde. Als etwas, das bald tot und begraben sein wird und schliesslich gänzlich vergessen. Bereits damals dachte ich, dass dies mutige Worte waren, besonders wenn man bedenkt, dass wir in einer digitalisierten Welt leben... Tja, heute ist das e-Book bereits so weit, dass Bücher teilweise gar nicht (mehr) als Printmedium erscheinen...  Auch der gute Herr King hat mittlerweile 3 Geschichten veröffentlicht, für welche ich mir einen e-Reader zu legen musste - kleiner Scherz. Ich sah mich ohnehin gezwungen einen zu kaufen.  Autopsieraum vier (Nightmare & Dreamscapes) "Grosser Gott! Ich bin in einem Leichensack!" Howard Cottrell wird auf dem Golfplatz von einer Schlange (eine fiktive "Afrikanische Boomslang) gebissen und für tot erklärt. Als er wieder zu sich kommt, befindet er sich in einem Leichensack und wird zum Autopsieraum vier geschoben. Da er von dem Schlangengift gelähmt ist, kann er sich nicht bemerkbar machen, ist jedoch bei vollem Bewusstsein.  Cottrell schildert die Ereignisse, welche ihm widerfahren, das Verhalten der Pathologen und seine glücklosen Versuche, irgendwie auf sich aufmerksam zu machen.  Auf die Angst und den ersten Schock folgt dann ein erheiternder Zynismus. Als er jedoch hört, dass man eine Autopsie durchführen will, steigt die blanke Panik in ihm auf...  Eine beklemmende Geschichte über eine Scheintod-Erfahrung.   Der Mann im schwarzen Anzug Gary, ein alter Mann, schreibt mit zittriger Hand sein Tagebuch. Er will nur eine Geschichte erzählen, die ihm widerfahren ist, als der Kalender das Jahr 1914 schrieb und er neun Jahre alt war.  Er ging allein zum Angeln an die Flussgabelung in Motton. Hier wird ihm die Vergänglichkeit von Allem bewusst. Der Fluss existiert heute nur noch als unterirdischer Kanal. Alles wurde zubetoniert und überbaut. Damals jedenfalls war Motton ein idyllisches kleines Nest und er verbrachte viel Zeit draussen (wie man das früher, in der Zeit vor Facebook und Nintendo eben noch gemacht hat). An jenem Tag, als er Fluss sass, sollte er dem Teufel begegnen. Dem Leibhaftigen in Gestalt eines Mannes im schwarzen Anzug. Gary roch den Gestank von Schwefel und realisierte, dass, an der Stelle, wo bei Menschen für gewöhnlich die Augen waren, bei dem Mann lediglich Flammen loderten. Gary meinte, dem Teufel entkommen zu können, wenn er sich nicht anmerken liesse, dass er um dessen Existenz wusste, doch den Leibhaftigen trickst man so leicht nicht aus...  Eine Rückblende ins Jahr 1914, wo die Zeiten noch besser und die Natur noch prächtiger waren. Eine Begegnung mit dem Teufel..., welche King für sehr schlecht hielt, dann aber mit dem O. Henry Award ausgezeichnet wurde und meinte, dass dies der Beweis dafür ist, dass Autoren ihre Werke meist am schlechtesten einschätzen können...  Alles, was du liebst, wird dir genommen Alfie Zimmer. Vertreter. Auf der Durchreise.  Wir lernen Alfie in einem Motel kennen. Es ist immer gut, in einer Kette zu buchen, da weiss man schon was einen erwartet. Es ist noch besser ein Zimmer am Ende zu buchen, so hat man nur auf einer Seite ätzende laute Nachbarn...  Alfie Zimmer führt ein Notizbuch mit sich. In meiner Vorstellung handelt es sich dabei um ein Moleskine pocket diary - blanko. Vor Jahren hat er damit begonnen, Graffiti und Klosprüche nieder zu schreiben. Er liest uns einige vor und erzählt, wo er welchen Spruch gefunden hat. Schliesslich sinniert er über sein Leben und darüber, diesem ein Ende zu setzen oder nicht...  Sprechen wir ein Gebet für all die Alfie Zimmers dieser Welt. So King in seinem Nachwort. Und wahrlich, das sollten wir tun!  Eine traurige kleine Geschichte über das Leben und die Leiden eines einfachen Mannes...  Der Tod des Jack Hamilton Bereits im Kindesalter mochte King Geschichten über Banditen und Gauner aus der Zeit der Weltwirtschaftskrise. So schrieb er eine Hommage an die Dillinger-Bande, welche im Wisconsin der 1934er Jahre spielt. Spannend geschrieben und mal was Anderes. Einfach gut!  Im Kabinett des Todes  Fletcher, ein Reporter der New York Times, findet sich in einem Verhörraum irgendwo in Mittelamerika wieder. Fliesen, kahle Wände, eingedrahtete Glühbirnen und eine seltsame Maschine, welche zur Folter mittels Stromschlägen dient, mit denen Fletcher später Bekanntschaft machen wird... Es handelt sich um eine klassische Verhörsituation um Leben und Tod. Die Geschichte erinnert daher an den Film "Five Fingers" mit Ryan Philippe.  Die kleinen Schwestern von Eluria  Ein Pendant um den Revolvermann der Dark Tower Saga. That's it. Alles endgültig  Dem Pizzakurier Dinky wird das Jobangebot seines Lebens unterbreitet, welches er erst für einen schlechten Scherz hält. Schliesslich soll er quasi fürs Nichtstun bezahlt werden und muss einfach nur zusehen, dass er das ganze Geld bis zum Wochenende ausgegeben hat. Dinky besitzt Fähigkeiten, welche nicht jedermann vergönnt sind. Diese soll er für einen guten Zweck einsetzen. Irgendwann beginnt er sich zu fragen, wie gut dieser Zweck denn wirklich ist...  Atmosphärisch erinnerte es mich teilweise an Grisham's Die Firma, wieso auch immer.  L.T.s Theorie der Kuscheltiere  Eine wunderbare kurze Erzählung um eine Ehe, die in die Brüche ging und um die Eigenheiten von Haustieren. King selbst sagt, es sei seine Lieblingsgeschichte und wenn man ihm 50 Minuten Zeit lasse, erzähle er sie auch gerne.  Kein Wunder, sie nimmt einen ganz normalen Anfang und endet mit Entsetzen. NS: Wer einmal einen Jack Russell Terrier gehabt/gehütet/gesehen hat, der weiss um L.T.s Leiden mit jenem Hund... -_^ Der Strassenvirus zieht nach Norden  (Nightmare & Dreamscapes) Ganz gelungen verfilmt! Ein Autor, krank, dem Tode geweiht, hält an einer Hausräumung und kauft sich ein finsteres Gemälde, auf dem ein Typ mit Tattoos und spitzgefeihlten Zähnen abgebildet ist. Das Bild verändert sich, jedes mal wenn er es ansieht. Plötzlich realisiert er, dass der Hintergrund des Bildes, genau die Strecke anzeigt, die er zurückgelegt hat. Bald schon ist auch die erste Tote zu beklagen... Lunch im Gotham Café  Ein Treffen zwischen baldigen ex Eheleuten und deren Anwälten, von denen der eine Anwalt leider nicht zugegen sein kann, nimmt durch einen geistig nicht ganz klaren Oberkellner blutige Ausmasse an...Na ja, wäre der Kellner nur halb so verrückt gewesen, wäre die Geschichte wohl besser gewesen. Jedenfalls bekommt man einen riesigen Hass auf die Exfrau und hofft permanent, dass sie abgeschlachtet oder von einem Auto überfahren und über 20 Meilen über die Strasse verteilt wird -_^ Dieses Gefühl, das man nur auf Französisch ausdrücken kann  Irgendwie genial, irgendwie absehbar, irgendwie langweilig... Eine hellsichtige Frau, die den Tod ihres Mannes und ihren eigenen vor Augen hat, so klar, dass sie kaum glauben kann, dass sie nur geträumt hat. Sie hat dieses seltsame Gefühl, das man nur auf Französisch ausdrücken kann, kommt aber nicht dahinter, wann und wo sie sterben sollen, bis... 1408  Eine Geschichte um einen böses Zimmer in einem ganz normalen Hotel in New York. Es gehört übrigens der Stanley Corp. -_^ Ein Autor möchte darin verweilen, um einen gelungenen Abschluss für seine Buchreihe über Spukhäuser zu schreiben... Hier erfahren wir, was die Zahl 13 doch alles bewirken kann -_^ Achterbahn  Riding the Bullet! Ehrlich, ich habs versucht. Ich habe die Verfilmung mehrmals schauen wollen. Beim ersten Mal, habe ich es bis zum Schluss geschafft. Aber alle weiteren Male, habe ich nebenbei geschrieben, aufgeräumt oder sonst was gemacht... Sie ist schlecht und langweilig.  Die Kurzgeschichte hingegen! Genial!  Der Glüggsbringer Eine Geschichte, über die kleinen Wunder des Lebens, wie sie ganz normalen Menschen, in diesem Fall einem Zimmermädchen widerfahren...  Was war eigentlich an meinem damaligen Job als Zimmermädchen so schlecht?

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  • "Im Kabinett des Todes" - Stephen King

    Im Kabinett des Todes
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. March 2015 um 12:55

    Originaltitel: Everything's Eventual (2002) Einordnung: Kurzgeschichtensammlung, Horror, Übernatürliches, Psycho Verlag: Heyne (Taschenbuch, 2014) Seitenzahl: 582 (+ Leseprobe "Doctor Sleep") ISBN: 978-3-453-43734-0 1. Autopsieraum 4 (Autopsy Room Four): Howard wacht aus einer Bewusstlosigkeit auf und ist sich zuerst nicht ganz sicher, ob er tot oder lebendig ist. Doch auch als er feststellt, dass er am Leben ist, geht es ihm nicht besser - denn er liegt in einem Leichensack auf dem Weg zur Autopsie: vollkommen sprach- und bewegungsunfähig. (29 Seiten, 5/10) Übersetzer: Wulf Bergner 2. Der Mann im schwarzen Anzug (The Man in the Black Suit): Der neunjährige Gary trifft beim Angeln im Wald auf einen Mann im Anzug. Das Besondere: er hat feuerrote Augen, vergilbte Krallen und ein Geruch nach Schwefel umgibt ihn - er ist der Teufel. Dieser erzählt Gary, dass seine Mutter tot sei und dass er ihn als nächstes mit in den Tod nehmen würde. (32 Seiten, 6/10) Übersetzer: Wulf Bergner 3. Alles, was du liebst, wird dir genommen (All That You Love Will Be Carried Away): Alfie ist eine Lebensmittelvertreter mit einem außergewöhnlichen Hobby: er sammelt Sprüche, die er auf den Toiletten von Raststätten findet und schreibt diese in einem Notizheft nieder. Als er sich entschließt, seinem Leben ein Ende zu setzten, entscheidet gerade dieses Heftchen über Leben und Tod. (17 Seiten, 7/10) Übersetzer: Jochen Schwarzer 4. Der Tod des Jack Hamilton (The Death of Jack Hamilton): Homer findet, dass Johnnie schon immer mehr Glück als Verstand hatte. Mehr noch: Als ihr gemeinsamer Freund Jack auf einer Verfolgungsjagd einen lebensgefährlichen Schuss abbekommt, scheint es, als wenn Johnnies Glück auf ihn abfärben würde. Doch ein weiterer Schuss entscheidet letztendlich über Johnnies scheinbar endlosem Glück und Jacks Schicksal. (38 Seiten, 8/10) Übersetzer: Jochen Schwarzer 5. Im Kabinett des Todes (In the Deathroom): Aufgrund seiner journalistischen Tätigkeit und den daraus resultierenden Informationen, befindet sich Fletcher in Gefangenschaft in einem fremden Land. Ein Gremium von drei Leuten versucht diese wertvollen Informationen aus ihm herauszubekommen und wendet dafür fragwürdige Methoden an. Fletcher hat nur zwei Möglichkeiten: versuchen, sich aus dem Kabinett des Todes zu befreien oder die wichtigen Informationen weitergeben. (33 Seiten, 8/10) Übersetzer: Wulf Bergner 6. Die kleinen Schwestern von Eluria (The Little Sisters of Eluria): Roland landet auf seiner Durchreise in einer verlassenen Kleinstadt namens Eluria. Dort trifft er auf zombieartige Wesen, die in bis zur Bewusstlosigkeit zusammenschlagen. Als er erwacht, befindet er sich mit zwei anderen Personen in einer Art Lazarett. Doch schon nach kurzer Zeit bemerkt er, dass mit den Krankenschwestern etwas nicht zu stimmen scheint. (79 Seiten, Kurzroman, 10/10) Übersetzer: Joachim Körber 7. Alles endgültig (Everything's Eventual): Dinky ist neunzehn Jahre alt, hat keinen Schulabschluss und arbeitet als Pizzalieferant. Eines Tages bekommt er einen beunruhigenden Anruf von einem gewissen Mr. Sharpton, der ihm ein verlockendes Angebot macht - allerdings scheint er auch über diese Sache mit seinem ehemaligen Kollegen und Peiniger Skipper Bescheid zu wissen! (68 Seiten, 10/10) Übersetzer: Jochen Schwarzer 8. L.T.s Theorie der Kuscheltiere (L.T.s Theory of Pets): Lulu hat sich durch eine kleine Notiz in der Küche von L.T. getrennt. Der angebliche Grund: die verqueren Beziehungen zwischen Lulu, L.T., der Katze Lucy und dem Hund Frank. Findet man die Geschichte von L.T. und Lulu, die von einem Bekannten erzählt wird, anfangs noch komisch, auf eine gewisse Art vielleicht auch witzig, wendet sich dieses Blatt am Ende zum gänzlich Unerwartetem. (30 Seiten, 7/10) Übersetzer: Wulf Bergner 9. Der Straßenvirus zieht nach Norden (The Road Virus Heads North): Richard kommt auf einer geschäftlichen Reise an einer Haushaltsauflösung vorbei und kann nicht widerstehen, sich einmal umzusehen. Er wird fündig und nimmt ein Bild mit, dass ihn förmlich angezogen hat. Die Verkäuferin erzählt ihm von dem Selbstmord des jungen Malers. Doch schnell wird klar, dass mit dem Bild etwas ganz und gar nicht stimmt. (34 Seiten, 9/10) Übersetzer: Jochen Stremmel 10. Lunch im Gotham Cafe (Lunch at the Gotham Cafe): Steve wurde von seiner Frau verlassen. Um juristische Angelegenheiten zu klären, verabreden sie sich mit ihren Anwälten im Gotham Cafe. Steves Anwalt hat kurz vor dem Treffen aus familiären Zwischenfällen abgesagt - zu seinem Glück. Denn keiner konnte auch nur ahnen, dass der Oberkellner ein Psychopath sein würde. (46 Seiten, 8/10) Übersetzer: Wulf Bergner 11. Das Gefühl, das man nur auf Französisch ausdrücken kann (That Feeling You Can Only Say What It Is in French): Jeder hatte schon mal dieses Gefühl, etwas schon einmal erlebt zu haben. Genauso geht es Carol als sie mit ihrem Ehemann Bill zur Silberhochzeit in die zweiten Flitterwochen fährt. Nur tausend Mal schlimmer - denn sie alles immer und immer wieder! (24 Seiten, 6/10) Übersetzer: Wulf Bergner 12. 1408 (1408): Mike ist Autor einer Buchreihe, die sich mit übernatürlichen Vorkommnissen beschäftigt, wie im Zimmer 1408 im Dolphin Hotel. Mr. Odin, der Hoteldirektor, versucht Mike mit aller Kraft davon abzuhalten, das Zimmer zu beziehen. Mike lässt sich davon nicht beeindrucken. Doch schon an der Tür wird ihm bewusste, dass in diesem Zimmer etwas ist, was er am eigenen Leib spüren wird. (52 Seiten, 10/10) Übersetzer: Wulf Bergner 13. Achterbahn (Riding the Bullet): Als Alan erfährt, dass seine Mutter einen Schlaganfall hatte, macht er sich sofort auf dem Weg und trampt in seine Heimatstadt. Allerdings sollte man darauf achten, zu wem man ins Auto steigt - es könnte der Tod sein. (52 Seiten, 9/10) Übersetzer: Hedda Pänke 14. Glüggsbringer (Lucky Quarter): Darlene verdient in ihrem Job als Zimmermädchen viel zu wenig, als dass sie genug Geld für sich und ihre Kinder hätte. Ein Hotelgast lässt ihr einen Vierteldollar als Trinkgeld da und schreibt, dass er Glück bringen soll. In einem Wachtraum sieht sie sich als ganz große Gewinnerin im Glücksspiel und schließlich kommt alles genauso und doch ganz anders. (15 Seiten, 6/10) Übersetzer: Wulf Bergner Gesamt: 7.78 Mit einer Gesamtbewertung von 7.78 ist "Im Kabinett des Todes" eine gute Kurzgeschichtensammlung. Kurzgeschichten sind etwas ganz Besonderes. Ich vergleiche sie gerne mit Speed-Dating: Sie müssen in kurzer Zeit mit all ihrem Charme, ihren Reizen und ihrer Besonderheit beeindrucken - und das ist schwer. In diesem Band waren die meisten durchschnittlich gut, einige einfach grandios. Besonders "Die kleinen Schwestern von Eluria", "Alles ist endgültig" und "1408" haben es mir angetan. Alle drei waren etwas längere Geschichten, erstere sogar ein Kurzroman. Sie hatten dieses gewisse Etwas, dass die Romane von King ausmacht und auf mich so anziehend wirkt. Am liebsten habe ich seine Geschichten, in denen die übernatürlichen, gruseligen Elemente an der Macht sind. Dies trifft auf die oben genannten Geschichten zu. An dieser Stelle muss allerdings auch betont werden, dass die Beurteilung von Kurzgeschichten mit weniger als 20 oder 30 Seiten nicht ganz so leicht ist. Ich vertiefe mich gerne in die Charaktere, in deren Eigenarten und Persönlichkeiten. Um dies vollends auszuprägen, werden oft viele, viele Seiten benötigt. Aus meiner Erfahrung ist der Zauber einer Figur in Kurzgeschichten entweder sofort präsent oder gar nicht. Dementsprechend ist die Bewertung nur durchschnittlich ausgefallen, wenn die Figur nicht begeistern konnte, wie z.B. in "Autopsieraum 4" oder "Das Gefühl, dass man nur auf Französisch ausdrücken kann". Nachdem ich das Buch beendet hatte, ist etwas in meinem Kopf geblieben, was mir nur äußerst selten mehr Stoff zum Nachdenken bietet: die Einleitung von King. Dort wird noch einmal betont, dass Kurzgeschichten in einer ganz anderen Liga spielen, als Romane - und damit ist nicht gemeint, dass sie viel einfacher zu schreiben sind, ganz im Gegenteil. Weiter möchte ich darauf nicht eingehen, denn ansonsten könnte ich noch ellenlange Texte darüber schreiben. Zusätzlich zur Einleitung hat King für einen weiteren Sympathie-Bonus gesorgt: Zu jeder Kurzgeschichte hat er eine kleine Vorgeschichte verfasst, die er entweder an den Anfang oder ans Ende gesetzt hat. In ihnen hat er erläutert, unter welchen Umständen er auf die Idee zur Geschichte kam. Sehr interessant und spannend, mit kleinen Einblicken in das Privatleben und die Persönlichkeit von King. Fazit: Für echte King-Liebhaber ist das Buch schon allein wegen der Einleitung und den persönlichen Ergänzungen von King lesenswert. Die Kurzgeschichten waren durchwachsen, King hat definitiv schon bessere Sammelbände herausgebracht. Trotzdem ist es ein gutes Buch, dass perfekt für eine Straßenbahn- oder Zugfahrt oder für einen Nervenkitzel vor dem Schlafengehen geeignet ist.

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  • Wie gewohnt souverän

    Im Kabinett des Todes
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    23. January 2014 um 15:09

    Wie gewohnt souverän Immer wieder tut er es. Wendet sich Stephen King neben seinen großen Romanen und epischen „Geschichten der Furcht und des Fürchtens“ auch der „kleinen Gattung“, der Kurzgeschichte zu. Ein Format, das seine eigenen Regeln durchaus hat, dem sich King seit frühester Schriftstellerzeit verbunden fühlt (immerhin betraf sein erster literarischer Verkauf eine seiner damaligen Kurzgeschichten). In dem sein gewohnter „Roman-Rhythmus“ der oft breiten und langen Einführung in Geschichten, der ebenso oft langen und breiten Einführung in das innere Erleben seiner Protagonisten anders sich darstellt, wesentlich kürzer, was in der Natur der Sache liegt. Und dennoch kommt immer und immer wieder ein „echter King“ heraus, die Essenz dessen, was ihm liegt, was seine Fantasie umtreibt. Wie in der Geschichte des durch einen Schlangenbiss scheintoten Mannes, der, offiziell für tot erklärt, in der Autopsie alles mit wachen Sinnen miterlebt. Sich eben nur mit keiner Faser seines Körper rühren kann. Wie King da die „Brustöffner-Schere“ in den Händen des Nachwuchspathologen immer näher kommen lässt, das ist schon zu Beginn der Geschichtensammlung intensiv und emotional dicht. Wie gewohnt souverän und den Leser mit hineinnehmend verfasst. Wobei dies in diesem Geschichtenband eben nicht nur auf den bekannten Horrorszenarien, der Furcht, dem Grusel alleine rekurriert, sondern auch ganz einfache, literarische Geschichten, durch Zufälle hier und da auch angeregt, betrifft. So erzählt King aus der Endzeit des „Staatsfeindes Dillinger“ den (auf Fakten beruhenden) „langsamen Tod des Jack Hamilton“, eines Kumpans Dillingers ebenso mitreißend und dicht, wie er sich in seinem eher gewohnten Horror-Genre auszudrücken versteht, ebenso, wie er eine Foltergeschichte in einem schalldichten Keller mit sehr überraschendem Ausgang zu Gehör bringt. Immer mit dem Blick auf das, was „dahinter liegt“, was die Dinge vorantreibt, so sehr sich die Beteiligten auch dagegen zu wehren versuchen und was eben nicht immer gut ausgeht. 2001 erschien diese Sammlung erstmals, auch initiiert von dem damaligen großen Erfolg von Kings erster „Internet E-Book“ Erfahrung (diese Geschichte „Achterbahn“ ist ebenfalls im Buch mit aufgenommen) und wird völlig zu Recht nun wieder neu aufgelegt. Denn, wie King sagt, an manchen Tagen geht nichts darüber, in seinem Lieblingssessel zu sitzen und eine Geschichte zu lesen, mit der man in begrenzter Zeit dann auch fertig werden wird. So diese Geschichten gut geschrieben sind, natürlich. Was für die Erzählungen in diesem Band fast umfassend gilt.

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  • Weniger ist mehr.

    Im Kabinett des Todes
    Theresi

    Theresi

    08. August 2013 um 19:06

    Eine Sammlung von kurzen Kurzgeschichten die sowohl gute als auch schlechte Storys bietet. Am besten gefiel mir Achterbahn und 1408. Allerdings waren mehr langweilige dabei als spannende.

  • Rezension zu "Im Kabinett des Todes" von Stephen King

    Im Kabinett des Todes
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    12. February 2012 um 17:42

    Im Kabinett des Todes enthält vierzehn düstere Geschichten, die für jeden Leser etwas bereit halten. King zeigt sich in »Der Mann im schwarzen Anzug« in literarischer Höchstform und erhielt für diese Geschichte den O'Henry Award. Jede der Geschichten dieser Sammlung ist absolut einzigartig und zieht den Leser in ihren Bann, egal ob er sich mit Howard Cottrell als Scheintoter im »Autopsieraum Vier« befindet oder in »Alles endgültig« mit dem jungen Dinky Earnshaw mitleidet, dessen Traumjob sich als höllischer Albtraum entpuppt. Viele blutige und unblutige Überraschungen warten auf den Leser in diesen faszinierenden Geschichten Klasse erzählt und sehr gruselig auch wenn einige Geschichten nicht so spannend sind und einige Längen haben

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  • Rezension zu "Im Kabinett des Todes" von Stephen King

    Im Kabinett des Todes
    vormi

    vormi

    03. October 2011 um 17:14

    Ich hätte mir dieses Buch gar nicht geholt. Ich hatte damals bei mir eine gewisse Stephen-King-Müdigkeit festgestellt und dann noch Kurzgeschichten, die sind eh nicht so mein Ding. Da ich dieses Buch aber geschenkt bekommen habe, habe ich es mir dann doch mal zum lesen geschnappt. Und ich war sehr angenehm überrascht, denn die meisten der Stories haben mir richtig gut gefallen. Und nach diesem Buch war auch meine eingerostete Liebe zu Tephen King wieder erwacht. Wie das Leben so spielt...

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  • Rezension zu "Im Kabinett des Todes" von Stephen King

    Im Kabinett des Todes
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. October 2010 um 21:48

    Nicht ganz alle Kurzgeschichten in dem Buch konnten mich überzeugen, aber im Grossen und Ganzen ist das Buch für King-Fans ein Muss.
    Die Kurzgeschichten in diesem Buch sind alle voll von subtilem Horror, die Vorstellungskraft der Leser ist gefragt! Eine gelunge Sammlung, die Länge der einzelnen Erzählumgen ist perfekt für eine Gutenachtgeschichte kurz vor dem Licht abschalten...

  • Rezension zu "Im Kabinett des Todes" von Stephen King

    Im Kabinett des Todes
    weasley14

    weasley14

    04. September 2010 um 15:28

    sehr gute geschichtensammlung von king. ok 2- 3 geschichten sind echt wirklich mies, aber die anderen sind im echt gut gelungen. meiner meinung nach ist die sammlung auch besser als "alpträume". alles in allem ein sehr gelungenes buch

  • Rezension zu "Im Kabinett des Todes" von Stephen King

    Im Kabinett des Todes
    Sternschwester

    Sternschwester

    06. March 2010 um 18:05

    Die Kurzgeschichten sind alle eher durchschnittlich, bis auf Zimmer 1408. Da gefällt mir die Kurzgeschichtenversion auch wesentlich besser als der Film.

  • Rezension zu "Im Kabinett des Todes" von Stephen King

    Im Kabinett des Todes
    EvilsWife

    EvilsWife

    03. October 2009 um 23:50

    jede kurzgeschichte is auf seine art und weise besser oder schlechter! man genießt dieses buch trotz allem!

  • Rezension zu "Im Kabinett des Todes" von Stephen King

    Im Kabinett des Todes
    Simse Bookworm

    Simse Bookworm

    10. March 2009 um 21:58

    Keinen der Kurzgeschichten in dieser Sammlung hat mich wirklich überzeugt.

  • Rezension zu "Im Kabinett des Todes" von Stephen King

    Im Kabinett des Todes
    MrsCodyMcFadyen

    MrsCodyMcFadyen

    14. December 2008 um 22:34

    Sehr viele gute Kurzgeschichten von Stephen King. Die kleinen Schwestern von Eluria geben einen Vorgeshmack auf die Dunkle Turm Reihe. Und 1408 ist besser als der Film. Sehr zu empfehlen!

  • Rezension zu "Im Kabinett des Todes" von Stephen King

    Im Kabinett des Todes
    Ninifee

    Ninifee

    13. May 2008 um 21:09

    Es gibt nicht viele King-Bücher, die noch besser sind. Jede Kurzgeschichte hat es in sich.

  • Rezension zu "Im Kabinett des Todes" von Stephen King

    Im Kabinett des Todes
    Mattes

    Mattes

    07. April 2008 um 10:46

    Alle die King mögen werden auch von diesem Buch nicht enttäuscht. Kann ich nur empfehlen.