Stephen King In einer kleinen Stadt

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Inhaltsangabe zu „In einer kleinen Stadt“ von Stephen King

Ein merkwürdiger Fremder eröffnet den Laden "Needful Things" in Castle Rock. Die Bewohner des friedliebenden Städtchens finden dort die Raritäten, mit denen sie ihre geheimsten Sehnsüchte und Wünsche erfüllen können. Alles hat seinen Preis: aber neben Geld verlangt Leland Gaunt Gefälligkeiten. Die Kunden sollen anderen Einwohnern harmlose Streiche spielen. Schon binnen eines Wochenendes eskaliert der Spaß, es kommt zu Mord und Totschlag, stets gesteuert von Leland Gaunt, der seinen Käufern zusätzlich automatische Waffen verkauft. Einzig Alan Pangborn, der Sheriff des Ortes, zieht die richtigen Schlüsse und versucht Herr des ausbrechenden Chaos zu werden ... >> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Die Kombination King/Nathan ist ein echter Garant für unterhaltsame Stunden!

— Snordbruch

Sehr komplex und viele Figuren, daher beim Hören manchmal nicht ganz einfach, aber geniale Geschichte!!

— Luiline
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  • Themen
  • Klassischer King mit zäher erster Hälfte

    In einer kleinen Stadt

    Aglaya

    19. December 2017 um 19:42

    In einer Kleinstadt in Maine wird ein neuer Laden eröffnet, der wie durch Zauberei für jeden Einwohner der Stadt genau den Artikel anbieten kann, den er sich am meisten wünscht. Doch der Ladenbesitzer will nicht nur Geld als Gegenleistung für den jeweiligen Gegenstand, und so kommt e bald zu bizarren Vorkommnissen…Die Geschichte wird in der dritten Person von einem Erzähler geschildert, der sich in jeder Szene auf einen bestimmten Bewohner der Kleinstadt fokussiert und so abwechselnd aus jeder möglichen Perspektive erzählt – fast jeder: die Sicht des Verkäufers Leland Gaunt bleibt dem Leser verborgen. Wie bei Stephen King so üblich, ist praktisch jede Figur auf die eine oder andere Art ziemlich unausstehlich. Auch die eigentlich sympathischen Charaktere haben Seiten an sich, die mich einfach nur aufgeregt haben.Die Handlung baut sich sehr langsam auf, auch wenn der Leser, der durch die wechselnde Perspektive sehr viel mehr weiss als jede Figur der Geschichte (mit Ausnahme von Leland Gaunt), schon bald weiss wohin die Reise geht. Durch das langsame Tempo fühlt sich die Geschichte in der ersten Hälfte, in der in erster Linie die vielen verschiedenen Figuren vorgestellt werden, recht zäh an, bis die ganze Sache endlich ins Rollen kommt. Am etwa Buchmitte sterben dann die Figuren wie die Fliegen, wie es bei King nicht unüblich ist. Für sensible Leser ist es nicht geeignet, aber dass sollte bei einem King ja wohl selbsterklärend sein.Der Schreibstil von Stephen King fällt hier vor allen durch die vielen Wiederholungen auf. Immer wieder werden ähnliche Szenen geschildert oder wortwörtlich identische Formulierungen verwendet. Das hat mich mit der Zeit etwas genervt, da hätte ich mir mehr Abwechslung gewünscht.Gelesen wird das Hörbuch von David Nathan, der seine Sache wie immer ausgezeichnet macht. Ich habe ihm über die ganzen knapp 30 Stunden gerne zugehört."In einer kleinen Stadt – Needful Things" hat alles, was zu einem klassischen King gehört: eine Kleinstadt in Maine, viele nicht sonderlich sympathische Charaktere, ein nicht näher erklärtes übernatürliches Phänomen und viele Tote. Wer King mag, wird auch dieses Buch mögen, wer ihn erst kennenlernen will, kann dies ohne Bedenken mit "Needful Things" tun.Mein FazitKlassischer King mit zäher erster Hälfte

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  • Genial aber komplex

    In einer kleinen Stadt

    Luiline

    09. June 2016 um 19:36

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Hörbuch "In einer kleinen Stadt - Needful Things" von Stephen King. Gesprochen wird das Buch von David Nathan. Bei dem Buch handelt es sich um den vierten Band des "Castle Rock Zyklus", man kann das Buch aber auch als Einzelband lesen. Kurzinformationen: Verlag: Audible GmbH Erscheinungsjahr: 2011 Hördauer: 29 Stunden, 8 Minuten Originaltitel: Needful Things Inhalt: Ein merkwürdiger Fremder eröffnet den Laden "Needful Things" in Castle Rock. Die Bewohner des friedliebenden Städtchens finden dort die Raritäten, mit denen sie ihre geheimsten Sehnsüchte und Wünsche erfüllen können. Alles hat seinen Preis: aber neben Geld verlangt Leland Gaunt Gefälligkeiten. Die Kunden sollen anderen Einwohnern harmlose Streiche spielen. Schon binnen eines Wochenendes eskaliert der Spaß, es kommt zu Mord und Totschlag, stets gesteuert von Leland Gaunt, der seinen Käufern zusätzlich automatische Waffen verkauft. Einzig Alan Pangborn, der Sheriff des Ortes, zieht die richtigen Schlüsse und versucht Herr des ausbrechenden Chaos zu werden ... Meine Meinung: Die anderen Bücher aus dem "Zyklus" habe ich noch nicht gelesen, aber ich habe trotzdem zu diesem Hörbuch gegriffen. Es gibt schon öfters Anspielungen aus den anderen Bänden, diese halten sich meinem Empfinden nach aber noch in Grenzen, sodass man dieses Buch auch als Einzelband lesen kann. Nach dem Prolog beginnt die Geschichte direkt mit der Eröffnung des Ladens von Leland Gaunt. Brian, ein Jugendlicher aus der Stadt, findet dort eine signierte Baseballkarte und Gaunt verlangt nur wenige Cents dafür. Der Haken ist aber, dass er zusätzlich einer Frau aus der Stadt einen Streich spielen soll. Nach und nach lernt man die vielen Bewohner der Stadt kennen und einige von ihnen besuchen ebenfalls den Laden von Gaunt und erstehen für sie sehr wertvolle Dinge, immer mit der Bedingung einen Streich zu spielen. Es gibt wirklich unwahrscheinlich viele Protagonisten im Buch und ab und zu hatte ich damit meine Probleme. Man muss sehr aufmerksam zuhören, um alle Verbindungen und Handlungsstränge verfolgen zu können. Zur Unterstützung habe ich mir noch eine ausführliche Zusammenfassung aus dem Internet zur Hilfe gezogen, denn so konnte ich nochmal wichtige Handlungen nachlesen. King schafft es in diesem Buch eine komplette Stadt auf den Kopf zu stellen. Mit Leland Gaunt hat er einen kauzigen und merkwürdigen Protagonisten geschaffen, der als Strippenzieher fungiert und die ganze Stadt gegeneinander aufspielt. Das Ganze eskaliert irgendwann total und Chaos bricht aus. Stephen King beschreibt seine Protagonisten wieder sehr ausführlich und David Nathan verleiht jeder Figur seine eigene Stimme. Das Zuhören war auf jeden Fall wieder sehr angenehm und keineswegs monoton oder ähnliches. Aber das Buch ist natürlich mit einer Hördauer von fast 30 Stunden sehr umfangreich und hier hätte der Meister sich schon kürzer fassen können. Gerade zum Ende hin wollte ich einfach nur noch zum Schluss kommen. Fazit: Ein wirklich gutes King-Buch, auch wenn ich stark zwischen drei und vier Sternen schwanke. Durch die vielen Personen war es beim Hören doch manchmal sehr anstrengend und ich habe bestimmt nicht alles genau mitbekommen. Ich werde irgendwann das Buch aber auch als Print lesen! Trotzdem hat King wieder etwas so Komplexes geschaffen, dass ich wieder nur den Hut ziehen kann! Daher gibt es von mir 4 Sterne!

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