Menschenjagd

von Stephen King 
4,1 Sterne bei324 Bewertungen
Menschenjagd
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FaaLous avatar

Genial. Und entwas Wahnsinn.

prudaxs avatar

Sehr spannend von anfang an

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Inhaltsangabe zu "Menschenjagd"

Der Roman spielt in einer nahen Zukunft - dem Jahre 2025 - und handelt von dem arbeitslosen Familienvater Benjamin Stuart Richards, der mit seiner Frau Sheila Catherine und seiner schwerkranken Tochter Catherine Sarah in der so genannten Co-op-City, einer Slum-ähnlichen Wohnsiedlung, wohnt. Die Regierung und die öffentlichen Fernsehanstalten haben sich zu großen Allianzen zusammengefunden, Demokratie findet faktisch nicht mehr statt, und die Großstädte sind infolge der jahrelangen Misswirtschaft total verseucht. Im Fernsehen des Jahres 2025 finden makabere Gameshows statt. Mit Spielen wie „Tretmühle zum Reichtum”, an denen nur chronisch Herz-, Leber-, oder Lungenkranke teilnehmen können, werden die Zuschauer unterhalten. Populärste Show des Jahres 2025 ist die Spielshow „Running Man”, in der Zuschauer und gladiatorenähnliche Jäger einen jeweiligen Kandidaten jagen und möglichst medienwirksam zu töten versuchen. Hierbei kommen oft nichtbeteiligte Personen zu Schaden. Um die benötigten Medikamente für seine Tochter Cathy kaufen zu können, entschließt sich Ben Richards, sich zum Wolkenkratzer der Fernsehanstalt zu begeben und für eine der Gameshows des Senders zu bewerben, was schließlich mit einer Teilnahme bei „Running Man” auch klappt. Für jede überlebte Stunde sind ihm bzw. seiner ihn beerbenden Frau 100 Dollar versprochen. Sollte er es schaffen, einen gesamten Monat zu überleben, würde Ben den Jackpot und sein Leben gewinnen. Zum Beweis seines Lebens muss Richards sich zweimal am Tag zehn Minuten mit einer Kamera selbst filmen und die Filme an die Gameshow schicken. Sollte er dies nicht tun, bekommt seine Frau kein Geld mehr. Mithilfe einiger Tricks, der nötigen Prise Glück und eines Freundes und Passfälschers in der Co-op-City gelingt es Ben, den Jägern mehrfach zu entwischen; meist jedoch nur knapp. Schließlich spüren die Jäger den schwerverletzten Ben Richards doch noch vor Ablauf der Zeit auf. Dieser schafft es jedoch, mit Hilfe einer Geisel ein Flugzeug zu entführen. An Bord der Maschine macht ihm der Leiter der Fernsehanstalt per Videokonferenz ein Angebot: Ben solle fortan selbst als Jäger in dem Spiel „Running Man” arbeiten. Gleichzeitig erfährt Ben, dass seine Frau und sein Kind bei einem Überfall gestorben sind. Sinnentleert und physisch wie psychisch am Ende, steuert Ben die Maschine in den Wolkenkratzer der Fernsehanstalt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B009SV22X0
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Geheftet
Umfang:0 Seiten
Verlag:München : Heyne
Erscheinungsdatum:01.01.1986

Rezensionen und Bewertungen

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    deichpoesies avatar
    deichpoesievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Geschichte hat ein halsbrecherisches Tempo und man fühlt mit dem Protagonisten mit. Er ist getrieben und gejagd –u. doch voller Hoffnung
    „Menschenjagd“ von Stephen King

    Hallo zusammen! Viele von Euch kennen ja bereits die fantastische und recht unheimliche Welt, die uns Stephen King in seinen Romanen und Geschichten präsentiert.
    Da ist von einem mordenden Wesen die Rede, welches im Clownkostüm durch die Straßen einer amerikanischen Kleinstadt streift; oder auch ein zu Unrecht verurteilter Mann, der durch übersinnliche Kräfte in der Lage ist, totkranke Menschen zu heilen.

    Aber habt ihr auch gewusst, das Stephen King in den späten 70er und 80er Jahren unter dem Pseudonym Richard Bachman mehrere Romane veröffentlichte?

    Nun – ein Roman ist “Menschenjagd”!

    Ben Richards ist ein gebrochener Mann. Jahrelang arbeitete er für eine Firma, welche ihre Mitarbeiter unter untragbaren Bedingungen schuften ließ. Irgendwann schmeißt er den Job hin und das, obwohl er in seiner Welt eigentlich diesen Job dringend benötigt. Seine kleine Tochter ist schwer erkrankt und seine Ehefrau ist oftmals gezwungen, ihren Körper für einen Hungerlohn an potentielle Freier hinzugeben.

    Dies will Ben endgültig verhindern und seiner Familie ein besseres Leben ermöglichen. Das Fernsehen hat in Stephen Kings düsterer Zukunftsvision eine unglaubliche Macht und wird durch staatliche Mittel gefördert. Selbst verabscheuungswürdige Sendeformate erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Eine Sendung ist u. a. die “Menschenjagd”.

    Freiwillige werden durch die gesamten U.S.A. gehetzt – verfolgt von “Bluthunden” (bezahlten Killern und modernen Gladiatoren), die alles daran setzen wollen, die “Beute” öffentlich zur Schau zu stellen und hinzurichten.

    Ben wird nach einigen Tests letztlich ausgerechnet für diese Sendung aus vielen Bewerbern ausgesucht. Vielleicht weiß er da zum ersten Mal, dass diese Geschichte kein gutes Ende nehmen könnte. Doch er nimmt diese Herausforderung an. Er hofft auf das große Preisgeld und träumt von einem besseren Leben für seine kleine Familie – – – verfolgt von blutrünstigen Jägern und begafft von Millionen von Fernsehzuschauern, die nur seinen Tod LIVE miterleben möchten.

    In diesem Roman, welcher mittlerweile unter dem echten Autorennamen veröffentlich wurde, zeichnet Stephen King eine düstere und sehr beklemmende Zukunftsvision. Sie erinnert ein wenig an Szenarien, die bereits in Büchern wie z. B. “1984” umgesetzt worden sind.

    Mitte der 80er Jahre, als das Action-Kino sein größtes Publikum hatte, wurde mit der Besetzung des Ben Richards durch Arnold Schwarzenegger dieser Roman auch filmisch umgesetzt. Natürlich erhielt diese Verfilmung einen flotten Titel (Running Man) und schilderte nicht einmal im Ansatz die beklemmende Geschichte, welche Stephen King alias Richard Bachman veröffentlichte.

    Diese Vision eines übermenschlichen Machtapparates, welcher durch Einschüchterung, Vertuschungsaktionen und “Pflicht-TV” die Massen kontrolliert, ist um Lichtjahre besser, als die actionüberladene Kinofassung. Fans von Arnold Schwarenegger möchten diese Bewertung bitte verzeihen – ABER ES IST SO!

    Bereits zum Beginn der Erzählung wird man mit einem echten Countdown konfrontiert. So hat Mr. King nicht einfach seine Kapitel durchnummeriert oder mit netten Überschriften versehen. Er zeigt gleich auf, dass Ben gleich von Start an unter unglaublichen Druck steht.

    Die Geschichte hat ein halsbrecherisches Tempo und man fühlt mit dem Protagonisten mit. Er ist getrieben und gejagd – und doch voller Hoffnung.

    Wie so oft hatte ich eigentlich die Vermutung, dass entweder zum Beginn oder zum Ende diese King-Veröffentlichung seine Schwächen hat. Dieser Autor schafft es nämlich stets die Geschichte im Mittelteil spannend zu erzählen und voranzutreiben – und das, obwohl er den Anfang oder halt das Ende unzureichend skizziert.

    Bei dieser Geschichte habe ich mich getäuscht! Sie ist atemberaubend und toll geschrieben. Der Seitenumfang ist ausnahmsweise überschaubar und lässt sich in einem Rutsch wunderbar lesen.

    Fans von Stephen King haben diese Erzählung sicherlich im Bücherregal stehen. Allen Anderen sei dieses Buch jedoch wärmstens zu empfehlen. Es ist schockierend und spannend! Eigentlich genau das richtige Buch für kalte und stürmische Zeiten.

     

    Liebe Grüße,

    Olli


    Die Rezension habe ich am 16.09.2014 verfasst.

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    Lesemaus-Ms avatar
    Lesemaus-Mvor 2 Jahren
    Gutes Buch :)

    Klappentext/Inhalt:


    Reality-TV im Jahr 2025: In der Gameshow Running Man werden die Kandidaten zu Freiwild – gejagt von einem Killerkommando und der ganzen Nation. Wer überlebt, gewinnt eine Milliarde Dollar – und wird er dabei selbst zum Mörder, gibt es einen Bonus obendrauf. Benjamin braucht das Geld, um seine todkranke Tochter zu retten. ER weiß, dass es noch nie einen Überlebenden gab …


    Meine Meinung:


    Diesen Autor habe ich ja dieses Jahr für mich entdeckt. Natürlich wollte ich auch ein Buch lesen in dem er als Richard Bachmann schreibt. Ich hatte wieder einige Erwartungen und ich wurde nicht enttäuscht.


    Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2025 und es hat sich einiges auf der Welt verändert. Vor allem ist es auch ein Jahr des Reality-TVs. Es gibt so viele Gameshows aber auch andere Unterhaltungssendungen. Eine sehr beliebte Serie ist The Running Man. Die Kandidaten werden wie Tiere durch das ganze Land gejagt. Wer am Ende gewinnt erhält 1. Milliarde Dollar.


    Benjamin lebt auch in Zeiten in denen nicht nur Reality-TV sehr beliebt ist, sondern auch in Zeiten der Armut. Er bräuchte aber so dringend Geld, weil er einer geliebten Person helfen will. Deshalb entscheidet er sich bei dem Format The Running Man anzumelden. Problem ist nur, es hat noch niemand diese Show gewonnen.


    Benjamin lebt in schweren Zeit. Dann ist da der geliebte Mensch, der unbedingt Hilfe braucht und diese kostet leider sehr viel. Leider hat Benjamin keinen Job und somit auch kein Geld. Deshalb trifft er diese schwierige Entscheidung zu dieser Show zu gehen. Natürlich hat er große Angst was da mit ihm geschieht aber dennoch ist er zuversichtlich. Als die Show beginnt, merkt er schnell, dass diese Verfolgungsjagd ihm ganz schön zu schaffen macht. Er lebt mit der ständigen Panik, dass Leute in fangen wollen. Dies wird er aber unter keinen Umständen zulassen, da zu viel auf dem Spiel steht.


    Ich hatte natürlich so einige Erwartungen an das Buch und ich wurde nicht enttäuscht. Anfangs erfahren wir so einiges über unseren Protagonisten. Welche Leben er führt, wie das Jahr 2025 so aussieht und vieles mehr. Als er sich für diese Show entscheidet, erfahren wie einiges darüber. Danach geht The Running Man los und es ist wirklich nervenaufreibend. Diese ständige Angst im Nacken und dann werden hier noch Missstände aufgedeckt. Diese Kombination fand ich wirklich großartig. An einigen Stellen hätte ich mir die Verfolgungsjagd noch etwas spannender vorgestellt aber nach alledem ist es ein Buch, welches mich begeistern konnte.


    Fazit:


    Diese Geschichte war sehr aufwühlend, spannend und nervenaufreibend. Man lebt ständig in der Angst, dass man entdeckt wird und hat einen großartigen Protagonisten der sehr intelligent ist. Neben der Verfolgungsjagd werden auch noch auf Missstände hingewiesen beziehungsweise diese aufgedeckt. Diesen Handlungsstrang fand ich sehr interessant und hat der Geschichte noch eine weitere außergewöhnliche Perspektive gegeben. Mich konnte das Buch sehr begeistern und ich freue mich auf weitere Geschichten des Autors.


    Bewertung:


    Cover: 5/5

    Klappentext: 5/5

    Inhalt: 4/5

    Schreibstil: 4/5

    Gesamtpaket: 4/5


    4 von 5 Sterne



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    tob82vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wie weit sind wir davon noch entfernt ?
    Wie weit sind wir davon noch entfernt ?

    "Menschenjagd" ist eine Action-Geschichte mit dystopischem Hintergrund. Bei einem Großteil der amerikanischen Bevölkerung ist die Armut so groß geworden, dass sie nur noch mithilfe von synthetischen Lebensmittelpillen überleben können. So ist es kein Wunder, dass täglich Hunderte von Menschen versuchen, in menschenunwürdigen Spiel-Shows ein paar Dollar für ihre Familie zu gewinnen. Die größte aller Shows ist "Menschenjagd", bei der ein Kandidat eine Billion Dollar gewinnen kann, wenn er dreißig Tage Vogelfreiheit überlebt.

    "Menschenjagd" erinnert mich teilweise an einen meiner Lieblingsromane: Ray Bradburys "Fahrenheit 451". Der Fokus wird von Bachman zwar weitaus mehr auf Action gelegt, aber auch in "Fahrenheit 451" begegnen wir einer kaputten Gesellschaft, der es Spaß macht, Jagd auf Menschen am Fernsehschirm zu verfolgen. Erinnert wird man in beiden Romanen immer wieder an ein Vorwort zu "Fahrenheit 451" von Brian W. Aldiss: "Während das Fernsehen allmählich an seinen sinnlosen und vulgären Spielshows und Quizsendungen,an "Daily Soaps" und ebenso hohlem 'Infotainment' erstickt, rückt der Tag des Feuerwehrmannes immer näher." Und dabei hatten Bradbury, Bachman und Aldiss noch keine Ahnung, wie Fernsehen im Jahre 2010 aussehen wird: Big Brother 10 (oder 11), Superstar-Suche überall und totale Geilheit auf jegliches "Reality-TV". Da bleibt mir leider wirklich nur die düstere Frage: "Wie weit sind wir von einer 'Menschenjagd'-Show noch entfernt?"

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    RueSarvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: “Menschenjagd” von Stephen King ist ein sehr spannender Roman in einer düsteren Zukunft.
    Menschenjagd von Stephen King

    Schon lange stand “Menschenjagd” von Stephen King (alias Richard Bachman) auf meiner Wunschliste. Und schon seit einiger Zeit liegt dieser Roman auch bei mir zu Hause. Aber erst jetzt habe ich es endlich geschafft das Buch  zu lesen. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

    King versetzt uns diesesmal in eine ziemlich düstere Zukunft, wo die Menschheit vor dem sozialen Abgrund steht und das Fernsehen eine rießige Macht besitzt. Hier muss man allerdings sagen, dass der Roman 1982 erschienen ist und somit die Vorstellungen von 2025 doch um einiges von den derzeitigen Prognosen abweichen. Wenn man dies jedoch nicht so beachtet findet man sich in einer Welt wieder, in der der Abstand zwischen Reich und Arm fast unüberwindbar scheint. Das einzige was diese beiden unterschiedlichen Schichten gemeinsam haben ist das Fernsehen. Denn in der Zukunft laufen ununterbrochen Gameshows, wobei die Hauptattraktion die Menschenjagd ist, bei welcher der Teilnehmer solange wie möglich überleben muss und jeder Zuschauer herzlich dazu eingeladen ist, den Teilnehmer eigenhändig umzubringen und damit selbst zum Helden zu werden und eine große Menge an Geld zu erhalten.

    Ich fand diese Grundidee einer Gameshow, in der es tatsächlich um Leben und Tod geht, extrem spannend. Allerdings hoffe ich wirklich, dass dies nur eine Gedankenspielerei bleibt und nicht irgendwann einmal zur Realität wird.

    Stephen King hat diesen Roman unter seinem Pseudonym “Richard Bachman” herausgegeben, wobei mittlerweile auf dem Cover groß “Stephen King” zu lesen ist, damit keine Verwirrungen entstehen. Kings Schreibstil ist auch diesesmal wieder sehr spannend und er scheut wie immer nicht vor blutigen und grauenvollen Beschreibungen zurück. Da der Roman, im Vergleich zu einigen seiner anderen Werke, relativ kurz ist, schreibt er rasanter und nicht ganz so detailiert wie in manch anderem Roman. Der Spannungsbogen reicht über das ganze Buch und ich konnte kaum aufhören zu lesen, da ich immer wissen wollte, was als nächstes wohl passiert.

    Fazit

    “Menschenjagd” von Stephen King ist ein sehr spannender Roman in einer düsteren Zukunft. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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    SkillsInPillsvor 3 Jahren
    Menschenjagd

    Starkes Buch!

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    VroniMarss avatar
    VroniMarsvor 3 Jahren
    Lauf, Richards, lauf!

    In dem Roman "Menschenjagd", welchen Stephen King unter seinem Pseudonym Richard Bachmann veröffentlicht hat, geht es um eine düstere nahe Zukunft, in der seelenlose Fernsehanstalten die Meinung des Volkes beeinflussen. Sie bieten den Zuschauern grausame TV-Shows zur Unterhaltung. Ben Richards ist einer zahlreichen Bewerber für die Shows, um die Medizin für seine kleine Tochter bezahlen zu können. Schließlich wird er für das gefährlichste Spiel ausgewählt: Menschenjagd. 


    Die Geschichte ist ein spannendes Räuber- und Gendarme-Spiel, bei dem man mit dem Protagonisten mitfiebert. Dabei übt King nicht nur Kritik an den grausamen Shows, sondern auch an der Zweiklassengesellschaft, Rassismus und Umweltverschmutzung.


    Die Hauptfigur ist vielleicht nicht die netteste Person. Die bissigen Kommentare seinerseits haben aber nicht nur einen gewissen Unterhaltungswert, sondern kritisieren auch die Zustände in dieser Welt. Richards ist eine starke Persönlichkeit mit viele Ecken und Kanten. 


    Sprachlich gesehen steht der Roman den anderen King-Büchern in nichts nach. Der Autor ist wie immer direkt und nimmt kein Blatt vorm Mund. 


    Zusammenfassend ist dies vielleicht kein typischer King, Horrorelemente sucht man vergeblich, jedoch ist dieser Roman mitreißend, spannend und berührend. 

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    Schwertlilie79s avatar
    Schwertlilie79vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein düsterer Ausblick in die TV-Landschaft der Zukunft. Beklemmend.
    Stephen King schreibt als Richard Bachmann...

    Nach jahrzentelanger Stephen-King-Abstinenz wollte ich es wissen: Gefällt mir Stephen King noch immer?

    Das Buch bietet einen mehr als düsteren Ausblick in die seelenlose TV-Landschaft des Jahres 2025 und scheut sich nicht vor einem Blick auf die katastrophale Umweltzerstörung. 

    Wir schreiben das Jahr 2025: Menschen werden rücksichtslos in den TV-Shows verheizt - wer Geld braucht, hat schlicht und einfach keine andere Wahl, als sich dem TV-Giganten auszuliefern.

    Auch Benjamin Richards braucht dringend Geld, um das Leben seiner kranken Tochter zu retten. Er bewirbt sich für die Spiele und wird schließlich für das gefährlichste und grausamste aller Spiele ausgewählt: Menschenjagd. Bisher schaffte es keiner der Kandidaten zu überleben.

    Gebannt verfolgt der Leser das düstere Katz-und-Maus-Spiel und obwohl Richards kein wirklich freundlicher Zeitgenosse ist, fiebert man dennoch mit ihm mit.
    Wird es ihm gelingen, seinen Häschern zu entkommen? Oder geht er, wie alle seine Vorgänger, unter?

    So viel soll gesagt sein: Das Ende war ein große Überraschung für mich - ich hatte es nicht kommen sehen.

    Fazit: Für mich kein typischer Stephen King, aber dennoch äußerst spannend und beklemmend.

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    weinlachgummis avatar
    weinlachgummivor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Unterhaltung
    Menschenjagd

    Ich habe die Taschenbuch Ausgabe  3/2011 von Heyne gelesen, das Exemplar wird auch hier abgebildet.

    Wieso ich das extra erwähne? Weil ich jeden der dieses Exemplar lesen will, empfehlen möchte das Vorwort mit dem Titel " Was es bedeutet, Bachmann zu sein" erst am Ende zu lesen. Dieses wurde nämlich aus einem anderen Buch genommen, hier rein gesetzt und enthält das Ende des Romans.

    Es ist ein sehr spannendes Buch. Ein Mann meldet sich bei einer  Unterhaltungsshow an, um Medizin für seine kranke Tochter kaufen zu können. Leider gibt es in dieser Zeit, 2025 nur noch TV Show in denen die Menschen gequält, verspottet oder getötet werden. Er wird für Menschenjagd ausgewählt, da gibt es das ganz große Geld, leider aber auch keine Überlebenschance. Klingt spannend, ist es auch, wenn man nicht schon das Ende weiß, bevor man überhaupt mit dem Hauptbuch angefangen hat.

    Man merkt dem Buch an, das es älter ist, obwohl es in der Zukunft spielt. Die Grundstimmung ist bedrückend, die Welt ist so ziemlich den Bach runter gegangen. Grausam und brutal trieft es wohl gut. Nicht unbedingt ein typisches King Buch.


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    IyonaDreams avatar
    IyonaDreamvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht wie andere Stephen King Romane, am Ende noch einmal eine unvorhersehbare Wendung! Ich bin positiv überrascht.
    Mit Spannung geladen.

    Im Jahre 2025: Eine Spieleorganisation nützt kranke und gebrechliche Menschen um die Einschaltquoten des Fernsehens hochzuschrauben. Wer dringend Geld braucht hat keine andere Wahl als sich dem Willen dieser Menschen zu beugen. Alle Sendungen werden im Free-Vee ausgestrahlt, sodass kein Zweifel besteht, dass es auch ja nicht alle sehen. Das wohl grausamste Spiel im Free-Vee? Menschenjagd. Ein Spiel, dass nicht nur manchmal, sondern bisher immer tödlich endete. Nur verzweifelte Menschen würden bei der Menschenjagd mitmachen. Ben Richards ist verzweifelt, seine Tochter Cathy hat Grippe und sie haben nicht das nötige Geld um ihre Medizin zu bezahlen. Cathy's Grippe könnte sich zu einer tödlichen Lungenentzündung entwickeln. 
    Richards Frau, Sheila, verdient ihr Geld als Prostituierte und auch damit kann sie nur das Nötigste kaufen: Lebensmittel, Kleidung... Richards ist verzweifelt und weiß nicht, was er tun soll, aus seiner Verzweiflung heraus meldet er sich bei der Spieleorganisation und wird für die Menschenjagd ausgewählt. Er ist sich der Gefahr dieses Spiels bewusst doch er weiß auch, dass er nicht nur Cathy's Leben sondern auch das von Sheila und sich selbst retten kann, denn für jeden Tag, den er überlebt gibt es Geld... bis zu einer Milliarde Dollar. 
    Richards sagt zu und befindet sich von nun an auf der Flucht, auf der Flucht vor der ganzen Nation, deren Hass sich immer mehr ausweitet. Er weiß, dass es noch niemals einen Überlebenden gab.

    Also, erst einmal vorweg, ich fand das Buch wirklich großartig, die Verzweiflung, die Ben Richards verspürt, seine Gedanken, seine Art zu handeln, es ist alles sehr nachvollziehbar. Ich würde sagen, dass das Buch kein gewöhnliches Stephen King Buch ist, zumindest war am Anfang des Buches noch relativ wenig von dem Horror, den man von King gewöhnt ist, zu sehen, stattdessen hat sich die Spannung leicht immer weiter gesteigert, was allerdings auch dazu geführt hat, dass ich das Buch anfangs doch immer wieder weggelegt habe. Erst bei der Hälfte ungefähr nimmt es nochmal richtig an Spannung zu und das Ende ist so unerwartet und grandios, das ich das Buch gar nicht mehr weglegen konnte. Ich war wirklich sehr begeistert von der Thematik und der Umsetzung des Buches und großteils auch wirklich sehr gefesselt, auf jeden Fall wiedermal ein grandioses Stephen King Buch!

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    RobertPreiss avatar
    RobertPreisvor 4 Jahren
    Echter Thrill

    Ben Richards (Schwarzenegger...) kämpft sich durch eine Welt, die seinen Tod will. Weil er Geld braucht, hat er sich auf eine Game-Show eingelassen, die ihn zum Geächteten macht. Jeder darf ihn töten. Doch nicht alle sind hinter ihm her. Die Gesellschaft ist geteilt. Arm und Reich. Gut und Böse.
    Stephen King beeindruckt mich dennoch: Da gehts auch um Umwelt, um Voyeurismus in einer von Medien diktierten Welt und er wird zwischendurch geradezu visionär (Stichwort: Luftverschmutzung).
    Auch wenn der Schluss ziemlich platt ist. Schon ein sehr mitreißendes Buch, das ganz sicher keines von denen ist, das ewig herumliegt, weil man es nicht und nicht zu Ende lesen kann.

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