Stephen King Mind Control

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Inhaltsangabe zu „Mind Control“ von Stephen King

In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, kann die Selbstmordepidemie in der Stadt schließlich mit Brady in Verbindung bringen, aber da ist es schon zu spät.

Ein Massenmörder, der andere Menschen übernimmt und fernsteuert? Naja ...

— Krimisofa_com
Krimisofa_com

Großartiger Abschluss der Trilogie!

— andrea1310
andrea1310

Gutes Ende, aber nur der dritt beste Teil. Leider legt King hier viel auf Wiederholung. Ein lesen der anderen Teile ist nicht nötig.

— fingertip
fingertip

Einfach nur grandios!

— Lesemaus-M
Lesemaus-M

Stephen Kings „Mind Control“ ist ein extrem spannendes Buch mit ernstem Thema und ein mehr als gelungener Abschluss der Bill Hodges Trilogie

— RueSar
RueSar

Guter und unterhaltsamer King - der mir aber als Abschluss einer Trilogie das Ende zusammenstaucht ...

— RolandKa
RolandKa

ein King wie ich ihn gerne lese

— Even
Even

Langatmig und zu viele Rückblenden zu den Vorgängern... Immerhin wird so das Klischee über schlechte Fortsetzungen gestärkt...

— Navi_M_Gray
Navi_M_Gray

Gelungener Abschluss der Trilogie um "Mr. Mercedes", in dem es nun übersinnlich wird. Ganz nach Stephen King-Manier!

— FrolleinJott
FrolleinJott

Spannend

— jay1214
jay1214

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  • Nichts für Krimi-Puristen

    Mind Control
    Krimisofa_com

    Krimisofa_com

    11. May 2017 um 14:49

    Mit „Mind Control“ beendet Stephen King seine Bill-Hodges-Trilogie und damit seinen Ausflug ins klassische Krimi-Genre. Aber er wäre nicht Stephen King, wenn er nicht eine Duftnote dalassen würde und dem letzten Teil seinen eigenen Stempel aufdrücken würde – ein Stempel, der den Krimi-Puristen nicht gefallen wird.Ich habe vor etlichen Jahren „Carrie“ von Stephen King gelesen, nachdem ich die – ich glaube, es war die zweite – Verfilmung gesehen habe. Die Thematik, die den Film bzw. das Buch prägt, ist Telekinese. Mit Telekinese wäre das Leben um einiges leichter, denn man müsste sich nicht mehr so viel bewegen. Wenn man die Fernbedienung haben möchte, die zwei Meter weg liegt, könnte man sie mit Telekinese einfach zu sich schweben lassen. Nur blöd, dass sowas nicht geht, weil es so etwas Telekinese nicht wirklich gibt. Und damit sind wir auch schon beim Kern meiner Kritik.Der Anfang von „Mind Control“ ist richtig packend, wir haben einen Doppelselbstmord, wir haben ein Ermittlerteam, das den Vorfall als gegeben hinnimmt; wir haben Bill Hodges, der den Fall hinterfragt; wir haben Holly, die am Tatort wesentlich mehr findet, als die Polizei – Zutaten für einen richtig guten Krimi mit Spannung und Dramatik. Doch dann kommt die Wende, es wird surreal und dann noch surrealer, denn Brady Hartsfield macht genau das, was ich im SPOILER-Beitrag zu „Finderlohn“ geahnt habe – er hat sich telekinetische Kräfte verschafft und erschreckt damit das Krankenhauspersonal. Und später folgt das surrealere, er steuert nämlich andere Menschen, was natürlich nur die logische Folge ist, denn körperlich kann sich Hartsfield nicht erholen, denn er dürfte an einer Art Locked-in-Syndrom leiden, was bedeutet, dass er zwar alles rund um sich mitbekommt, aber sich selbst nicht äußern kann – ganz klar, woran er leidet, wird es nicht.Hat King die Trilogie genauso geplant oder hat er sich im ersten Teil mit Hollys heldenhaften Vorgehen gegen Hartsfield verzettelt, so dass ihm für den abschließenden Teil nur diese Möglichkeit blieb? Einerseits glaube ich, dass King erfahren genug ist und das genauso geplant hat, andererseits passt dann „Finderlohn“ so gar nicht in die Trilogie, weil es nur wenige Anknüpfungspunkte zu „Mr. Mercedes“ gibt – oder hat King vorgehabt, mehrere Teile rund um Hodges zu schreiben und irgendetwas kam dazwischen? Ich weiß es nicht und hab bis dato noch nicht recherchiert, wobei ich ohnehin glaube, dass eine Recherche darüber recht wenig ergeben wird. Seltsam wirkt es allemal. Der Showdown ist leider auch nicht viel besser; er strotzt nur so vor Zufällen und wirkt in Teilen wie ein schlechter Ganovenfilm. Das Ende ist etwas zu kitschig ausgefallen und zudem vorhersehbar.Ein weiterer Kritikpunkt ist der Titel „Mind Control“ der nicht nur viel zu viel vom Inhalt verrät, sondern auch Unverständnis hinterlässt. Wenn man schon einen englischen Titel nimmt, wieso dann nicht gleich den originalen? Das Verkaufsargument kann es nicht sein, Chevy Stevens‘ Bücher verkaufen sich im deutschsprachigen Raum auch hervorragend mit den  Originaltiteln – ich werde so ein Vorgehen nie verstehen.Am Ende noch etwas Positives: Hollys Charakter ist grandios ausgefallen und ihre Entwicklung ist imposant. Im ersten Teil noch völlig unscheinbar (Ende ausgenommen), aber bei „Finderlohn“ blüht  sie dann richtig auf, was sich in „Mind Control“ fortsetzt.Fazit: „Mind Controll“ ist zwar anfangs gut zu lesen, bringt auch alles für einen guten Krimi mit, aber irgendwann hat mich King mit seinen Ausflügen ins Paranormale verloren – schade. Mehr Rezensionen gibt es auf Krimisofa.com

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  • Mind Control

    Mind Control
    RueSar

    RueSar

    09. February 2017 um 18:25

    „Mind Control“ ist der dritte und abschließende Band der „Bill Hodges Triologie“ von Stephen King. Doch im Gegensatz zu den beiden Vorgängern kehrt King hier teilweise zu seinen Wurzeln zurück und baut etwas Übernatürliches ein. Dennoch bleibt das Buch in erster Linie eine Detektivgeschichte. Für die Story ist es von Vorteil, wenn man sich schon mit der Serie rund um Bill Hodges beschäftigt hat, da es doch einige Verweise auf die beiden Vorgänger gibt. Ich habe es bis jetzt allerdings noch immer nicht geschafft den ersten Band „Mr. Mercedes“ zu lesen, was ich aber definitiv noch nachholen werde. Was am Ende des zweiten Bandes „Finderlohn“ schon angedeutet wird, bestätigt sich im dritten Band: Brady Hartsfield, alias der Mercedes-Killer, hat sein Bewusstsein wieder erlangt und besitzt tödliche neue Kräfte. Damit möchte er dort weitermachen, wo er unterbrochen wurde. Diese neuen Kräfte sind eher übernatürlicher Natur, obwohl im Buch teils eine Erklärung dafür geliefert wird. Die Story ist in kurze Kapitel unterteilt und wird mal aus der Sicht von Hodges, mal aus der Sicht von Hartsfield beschrieben. Daher besitzt der Leser natürlich im Gegensatz zu Hodges viel mehr Informationen zum wahren Verbrechen, was das ganze aber umso spannender macht. Immer stärker hofft man darauf, dass der Detektiv doch endlich auf die richtige Spur kommt und somit dem Grauen ein Ende bereiten kann. Doch im Nachhinein betrachtet haben Hodges und sein Team die ganze Zeit über richtig gehandelt und den Fall eigentlich auch schnell gelöst.Durch die wechselnden Perspektiven ist der Roman von der ersten bis zur letzten Seite extrem spannend. Selbst Hintergrundinformationen werden sehr spannend und häppchenweise verpackt geschildert. Ich persönlich fand diesen Teil besser und spannender als „Finderlohn“. Stephen Kings Schreibstil ist auch in diesem Band wunderbar flüssig zu lesen und man kommt daher sehr schnell voran. Gekonnt schafft es der Autor Spannung aufzubauen und diese auch durchgehend zu halten. In gewohnter King-Manier haben die Protagonisten eine unglaubliche charakterliche Tiefe und man fühlt, bangt und hofft mit ihnen mit. Dass die Charaktere dabei nicht von Schicksalsschlägen verschont bleiben, verleiht dem Roman nur umso mehr Glaubwürdigkeit. Zusätzlich baut King ein sehr ernst zu nehmendes Thema ein, nämlich Selbstmorde bzw. Selbstmordwellen. Fazit Stephen Kings „Mind Control“ ist ein extrem spannendes Buch mit ernstem Thema und ein mehr als gelungener Abschluss der „Bill Hodges Trilogie“. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen.

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  • Ein würdiger Abschluss

    Mind Control
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. February 2017 um 15:14

    Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen der Trilogie geht King wieder etwas back-to-the-roots und hat übernatürliche Elemente eingebaut (der Titel verrät es schon, es geht um Telekinese). Trotzdem behält es weiterhin seinen Charme als Old-School-Krimi und glänzt erneut mit seinen Charakteren. Insgesamt hat die Trilogie einen würdigen Abschluss bekommen und ich finde es schon etwas Schade, dass die Geschichte nun vorbei ist. Ich hätte Bill, Jerome und Holly gerne weiter begleitet. Von Letzterer fordere ich definitiv ein Spin-Off! :D

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  • "gääähn"

    Mind Control
    Navi_M_Gray

    Navi_M_Gray

    29. December 2016 um 11:30

    Meine Wertung: ★★☆☆☆ 2/5Autor: STEPHEN KINGTitel: Mind ControlOT: End of Watch, 2016Verlag: Heyne (what else -_^)ISBN: 9783453270862Deutsche Erstausgabe: 2016Seiten: 523Einband: GebundenGenre: KrimiVorgänger: Mr. Mercedes, FinderlohnZweimal im Jahr habe ich das, was andere Menschen Weihnachten nennen. Immer dann, wenn ein neuer King erscheint. Kurz vor meinem Geburtstag sollte "Mind Control" erscheinen. Wie bereits beim letzten Mal, natürlich während meiner Ferien. So hatte ich mit meiner Vorgesetzten, welche die Post betreut, vereinbart, sie möge mich sofort informieren, wenn mein Reziex eingetroffen ist. Dies tat sie dann auch gleich. Da ich mir aber meine Augenbrauen tätowiert hatte, durfte nicht an die Sonne und so konnte ich den neuen King erst am Samstag, an meinem Geburtstag in Empfang nehmen. Ein tolles Geschenk, nicht? Könnte man meinen...Ich weiss nicht, ob dies von King so beabsichtigt gewesen ist, aber mit seiner Hodges-Trilogie hat er die Meinung, dass Fortsetzungen minderwertig seien, unterstrichen. Mit Scheinwerfern ausgeleuchtet. Verhält es sich wie bei Star Wars? Als Trilogie geplant, und somit keine Fortsetzung? Selbst wenn... Finderlohn war eine wunderbare Fortsetzung. Zumindest in meinen Augen, habe ich doch von so manchem King-Fan erfahren, dass er/sie den zweiten Teil "beschissen" fand. Wie dem auch sei, ich war begeistert und habe mich auf einen ebenso guten abschliessenden dritten Teil gefreut.Hätte ich nicht mein Projekt mit der monatlichen King-Rezension am laufen, hätte ich das Buch nicht fertig gelesen. Es würde angelesen im Regal stehen und darauf warten, dass ich es in ein paar Jahren mal wieder zur Hand nehme.Es ist schlecht. Nicht so schlecht wie "LOVE", aber schlecht und richtig enttäuschend, wenn man die Vorgänger gelesen hat.In a Nutshell:Zu viele Rückblenden zu den beiden Vorgängern. In nahezu jedem Kapitel werden die Begebenheiten von damals wieder aufgerollt. Dies ist wundervoll, wenn man die beiden Vorgänger nicht gelesen hat, aber langweilig wenn man sie kennt. Eine Rückblende pro Ereignis hätte auch gereicht.Das Thema Telekinese hatten wir bei King jetzt wirklich oft genug. Und hier wird es etwas zu fantastisch behandelt. Inklusive dem Thema Körperwanderung. Dieses führt dazu, dass man anfangs leicht verwirrt ist, weil z.B. von Brady anstelle von Babineau die Rede ist.Man liest 250 Seiten und nichts ist passiert. Man muss sich zwingen, weiter zu lesen. Die Story hat keinen Höhepunkt. Nichts passiert. Auch King's Zynismus ist kaum wahrnehmbar. Der Spannungsbogen ist von der ersten Seite her bei Null und kommt nur sporadisch mal etwas in Gang. Richtig spannend wird es nie. Nicht mal beim Showdown.Im letzten Teil HEADS AND SKINS geht es endlich zur Sache. Aber nur für ein paar wenige Seiten und fällt die Story wieder zurück in die Langeweile.Dem Buch fehlt auch jegliche Tiefe. Es ist einfach da. Punkt.Positiv war, dass die Firma Sharp Cereals auch im Jahr 2016 noch existiert -_^ Wer sie nicht kennt, sie wird in "Cujo" erwähnt.Hodges erkrankt an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Sein Besuch in der Arztpraxis erinnern an eine Kurzgeschichte aus "Basar der bösen Träume": Das Leben nach dem Tod. Obschon er weiss, dass er wohl etwas Schlimmes haben muss, drückt er sich erst vor dem Termin der Auswertung und schiebt diesen auf. Irgendwann nimmt er den Termin wahr und bekommt die unschöne Nachricht geschildert.Währenddessen ist der Zappit wieder in Mode gekommen. Ein Grossteil der Konzertbesucher aus "Finderlohn" erhalten einen kostenlosen Zappit. Eine Gamekonsole in Tabletform. Kostenlose Spiele sind darauf installiert, darunter "Fishin' Hole", wo es darum geht, zu warten bis ein rosa Fisch übers Display schwimmt und diesen anzutippen. Die Menschen tun dies, weil sie dahingehend informiert worden sind, dass eines Tages Zahlen erscheinen und sie so etwas gewinnen werden.Alles noch recht plausibel. Aber dann haben wir wieder das Thema Telekinese. Brady ist nun dieser mächtig und dies sogar dergestalt, dass er sich in den Kopf eines Menschen bewegen und diesen steuern kann. Wieso ich an Charles Lee Ray im Körper von Good Guy Chucky aus dem Film "Child's Play" aka "Chucky die Mörderpuppe" denken musste? Ja wieso wohl...Jedenfalls nimmt sich Brady seinen Arzt Dr. Babineau als Wirt. Er schafft es auch Bücher-Al zu steuern und für seine Machenschaften zu missbrauchen, während Brady's Körper nach wie vor im Krankenbett liegt. Dieser Körper stirbt irgendwann und Brady's Geist/Seele/WAI lebt fortan im Körper von Babineau weiter. Gegen Ende des Buches äussert er einen Gedanken, der ebenfalls wieder an Charles Lee Ray erinnert. Brady regt sich darüber auf, dass er im Körper eines alten Mannes haust, sowie Charles sich über den Körper einer Puppe aufgeregt hat...Ab hier wird gespoilert:Freddi versucht die Website abzuschalten, obschon sie ein Technikfreak ist und Brady kennt. Folglich sollte sie wissen, dass Brady eine Warnung erhält. Dennoch startet sie den Versuch. Kein Wunder dass sie einen Anruf von einem zornigen Brady erhält. Obschon Brady nun ohnehin weiss, dass sie noch am leben ist, schaltet sie den Repeater nicht aus. Sie wollte diesen nicht abschalten, weil Brady dann erfahren könnte, dass sie noch lebt.Jerome nimmt ein Schweizer Messer zur Hand und schneidet die Stromkabel des Repeaters durch. Metall leitet Strom auch im Jahr 2016 noch. Folglich hätte er einen Schlag bekommen müssen.Der Showdown hat es auch nicht wirklich in sich. Brady's Tod war mir zu plump. Es schien, als ob man einfach endlich zu einem Abschluss kommen wollte.Hodges stirbt, was absehbar gewesen ist. Und dennoch fehlt dem "Nachspiel" jegliche Tiefe.Wie immer geht mein Dank an die Verlagsvertretung des HEYNE Verlags: Dankeschööön

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  • in gelungener, würdiger, absolut fesselnder Abschluss der Bill Hodges Reihe

    Mind Control
    marion_gallus

    marion_gallus

    26. December 2016 um 22:09

    Brady Hartsfield, bekannt als der Mercedes Killer sitzt/liegt als „Matschbirne“ in einer Klinik für Neurotraumalogie, auch genannt „die Schüssel“, und fristet ein elendes Dasein. Denken zumindest alle, ist aber nicht so, denn Brady ist abgrundtief böse und das Böse in ihm gibt nicht auf. Sein Körper ist ein Wrack, doch Brady findet andere Mittel und Wege seine Macht- und Rachegelüste zu nutzen und umzusetzen. In der Stadt geschehen plötzlich vermehrt ungeklärte Selbstmorde. Besondere Umstände bringen den ermittelnden Polizisten dazu, seinen Ex-Partner William Kermit (auch genannt Bill) Hodges zu kontaktieren. Denn der hat eine Ahnung, und bringt diese Geschehnisse mit niemand anderem als Brady Hartsfield in Verbindung … *** Wer die ersten zwei Bände der Mr. Mercedes Reihe gelesen hat, der kennt Brady Hartsfield und der weiß, dass dieser Typ einfach nur ein mieses, böses Etwas ist. Und Stephen King findet hier einen absolut guten, spannenden und gut ausgeklügelten Abschluss seiner Reihe. Wir treffen auf alte Bekannte wie Jerome und Holly Gibney, mit der Bill nach dem ersten Band das Büro „Finders Keepers“ gegründet hat. Diese Charaktere wiederzutreffen und sie zu begleiten macht großen Spaß. Holly hat sich prächtig entwickelt (zumindest für ihre Verhältnisse) und ich habe mich mit ihnen allen sehr wohl gefühlt. Stephen King flechtet in seine Handlung sehr gut die neumodischen Phänomene wie den großen Einfluss sozialer Netzwerke (in dem Fall bei Teenagern) und die gefährlich hypnotisierende und abhängig machende Wirkung von Smartphones und Computerspielen ein. Wie oben herauszulesen ist, spielt auch das Thema Suizidgefahr und Gedankenbeeinflussung eine große Rolle. Diese Themen hat Stephen King sehr überzeugend und erschreckend deutlich hervorgebracht. Für mich war dieser abschließende Teil irgendwie eine typische X-Akte. Mehr mag ich an dieser Stelle nicht verraten. Aber ich würde jedem Neugierigen empfehlen, alle drei Teil zu lesen, denn die Handlung ist komplex und baut aufeinander auf. Das Ende des Romans ist gut gelungen und für mich (leider) passend. Nicht enttäuschend und zu schnell herbeigeführt, wie es der Autor in seinen früheren Werken leider oft geliefert hat. Aber dies ist beim „neuen“ King mittlerweile grundsätzlich viel besser geworden. Das einzige was mich wirklich stört und nervt, ist, warum ein Verlag einen englischen/amerikanischen Originaltitel in einen nicht deutschen Titel übersetzt. Absolut blöd und unsinnig. Ich gebe zu, dass der „deutsche“ Titel „Mind Control“ ziemlich gut zur Handlung passt, wobei er meiner Meinung nach schon zu viel preisgibt. Aber Stephen King, besser gesagt in diesem Fall seine Frau Tabitha, hat im Original den Titel „End of Watch“ gewählt. Und dabei werden sich die beiden garantiert etwas gedacht haben. Mich jedenfalls hat er zum nachdenken angeregt, wie das wohl konkret gemeint ist. Aber dass Verlage Originaltitel aus dem englischen für unseren Markt in einen englischen Titel „übersetzen“ ist ja leider nichts Neues. Ich kann und muss das nicht verstehen. Dann kann man doch einfach den Originaltitel beibehalten, denn die Leser, die kein Englisch sprechen, müssen sowieso ein Wörterbuch (haha) zu Rate ziehen. Fazit: Ein gelungener, würdiger, absolut fesselnder Abschluss der Bill Hodges Reihe, der mit einem Schluss die Reihe beendet, der der gesamten Handlung absolut gerecht wird. Achtet auf die roten, flitzenden Fische … oder nein, lieber nicht ….

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  • Der King war am Werk!

    Mind Control
    Buechertraeume

    Buechertraeume

    22. December 2016 um 07:06

    MEINE MEINUNG ZUM BUCH: Das Cover ist einfach der mega Burner! Es ist farbenfroh und macht mich einfach glücklich. Es passt einfach alles daran. Schriftzug vom Titel und auch farblich ist es einfach mega geworden. Vor allem gefallen mir die glitzernden Fische auf dem Cover sehr, denn sie wirken einfach mysteriös und voller Leben. Für mich definitiv ein Coverhighlight des Jahres. Den Schreibstil von Herrn King muss man mögen oder nicht und ich liebe ihn. Stephen King schreibt mit so viel Spannung und Thrill, dass es einfach immer eine Achterbahnfahrt ist seine Werke zu lesen. Damit meine ich eine Achterbahnfahrt des Grauens. Er versteht sein Handwerk als Schriftsteller und zählt zurecht zu den ganz großen. Dann möchte ich anmerken, dass die Charaktere von Stephen King irgendwie etwas reales an sich haben, was mich auf der einen Seite fasziniert aber zugleich verstört. Die Charaktere haben alle einen Charakter der bei den netten und lieben Charakteren sofort Sympathie ausstrahlt und bei den Bösewichten einfach Erfurcht und Angst. Mich faszinierte die Mischung der Charaktere und machte mich zu einem Fan von King's Charakteren. Der Handlungsstrang und die Geschichte zusammen ergaben ein geniales Gesamtbild, welches einfach bildlich vorzustellen war.  Auch auffällig war wieder einmal, dass die Handlung einfach schlüssig und vollkommen nachvollziehbar gewesen ist, was einfach genial ist. Man merkt während der Handlung auch, dass der Meister am Werk war und der Geschichte Leben eingehaucht hat. MEIN FAZIT ZUM BUCH:Stephen King's "Mind Control", der 3. Teil der "Bill Hodges" Serie, konnte mich mit einem nervenaufreibenden Schreibstil, verstörenden Charakteren, lebendigen Bildern und einer grauenvollen Handlung vollkommen von sich überzeugen. Mir hat dieses Buch wieder einmal gefallen und ich habe gemerkt das der King persönlich am Werk war, denn Mind Control war wieder ein Buch, welches diesen Schockmoment nicht zurück gehalten hat. Deshalb vergebe ich volle 5 von 5 Bücher für Mind Control!

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  • Glasklare Leseempfehlung...

    Mind Control
    unclethom

    unclethom

    12. December 2016 um 11:44

    Back to the roots oder anders gesagt, das war wieder der Stephen King wie ich ihn kennen und lieben gelernt habe. Ich bin begeistert und ich meine das war er wieder der gute alte Stephen King.Dieser dritte Band der Boll Hodges Trilogie kommt endlich wieder ganz klassisch im Stile des großen Meisters des Horror daher. Lange musste man darauf warten und ganz ehrlich hatte ich schon fast die Hoffnung darauf aufgegeben. Wie man es von King gewöhnt ist, ist die Spannung von Anfang an auf einem sehr hohen Niveau und dies trotz der mehr als 500 Seiten ohne jegliche Längen.Ich bin sehr gespannt ob auch diese Reihe verfilmt wird, denn genau solche Bilder hat das Buch in meinem Kopf ausgelöst. Das war für mich Kopfkino vom feinsten und ganz besonders hier im vorliegenden dritten Band. Das Buch ist ein echter Pageturner und es war wirklich unmöglich das Buch aus den Händen zu legen. Nur die Erschöpfung hat mich abends das Buch aus den Händen legen lassen, doch morgens noch vor dem Frühstück hatte ich es gleich wieder am Wickel, ja selbst beim Kochen hielt ich das Buch in der Hand. Es grenzt an ein Wunder, dass ich überhaupt etwas Vernünftiges auf den Tisch bekam.Ich persönlich liebe die übernatürlichen Elemente wie sie hier im Buch vorkommen und finde gerade diese Bücher in denen diese Elemente vorkommen für seine besten.Für mich sind das glasklare 5 Sterne sowie eine Leseempfehlung.

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  • Raffinierter Aufbau und Abschluss der Trilogie

    Mind Control
    Havers

    Havers

    15. November 2016 um 19:26

    Die Geschichte von Bill Hodges und seinem Widersacher Brady Hartsfield geht weiter. Was mit „Mr Mercedes“ begann und in „Finderlohn“ seine Fortsetzung fand, wird in „Mind Control“, dem abschließenden Band dieser Trilogie von Stephen King, seinen Abschluss finden. Brady Hartsfield ist zurück. Der Attentäter, dessen Amokfahrt acht unschuldige Menschen das Leben kostete und zahlreiche Schwerverletzte hinterließ. Holly Gibney, Privatdetektivin und Partnerin des Ex-Detectives Bill Hodges ist dafür verantwortlich, dass Hartsfield mit einem Schädel-Hirn-Trauma in einer neurologischen Klinik im Koma liegt, und das ist auch gut so. Aber allmählich fallen dem Klinikpersonal eigenartige Veränderungen im Verhalten ihres Patienten auf, die Hodges auf den Plan rufen, denn er ist überzeugt davon, dass Hartsfield das personifizierte Böse und selbst in seinem komatösen Zustand äußerst gefährlich ist. Dass er damit Recht behalten soll, zeigt sich relativ schnell, denn er findet heraus, dass dieser von einem ehrgeizigen Arzt mit experimentellen Medikamenten versorgt wurde, die unheimliche Kräfte in ihm freigesetzt haben. Mit der bloßen Macht seiner Gedanken kann Hartsfield sich in die Köpfe seiner Opfer einschleichen und ihnen seinen Willen aufzwingen. Und da er noch immer von dem Wunsch zu töten beherrscht wird, nutzt er seine telekinetischen Kräfte, um aus seinen „Wirtsmenschen“ willenslose Marionetten zu machen und einen nach dem anderen in den Selbstmord zu treiben. Natürlich ist dies wieder einmal ein Plot, den so nur Stephen King ersinnen und spannend zu Papier bringen kann. Aber auch diese besonderen Eigenschaften, die die beiden Hauptfiguren auszeichnen, sind einen Blick wert: Hartsfield, das manipulative Monster, eingeschlossen in seinen Körper, bewegungsunfähig und dennoch in der Lage, Fähigkeiten auszubilden, mit denen er seine mörderischen Triebe ausleben kann. Auf der anderen Seite Hodges, der Ex-Detective, jetzt Privatermittler, der Gutmensch, dessen Vorstellungskraft anfangs nicht ausreicht, um an die Kräfte des Bösen zu glauben, der allmählich vom Krebs zerfressen wird, aber dennoch alle Kräfte mobilisiert, um das Böse zu bekämpfen. Ich bin immer wieder tief beeindruckt, wie komplex und dennoch detailliert Stephen King seine Figuren anlegt und diese in der realen Welt verankert. In dieser Trilogie, und speziell in dem abschließenden Band „Mind Control“ offenbart sich einmal mehr das gesamte schriftstellerische Können Stephen Kings. Kommen die beiden Vorgänger noch eher als Kriminalromane/Thriller mit Schwerpunkt auf der Ermittlerfigur daher, überwiegen im letzten Teil die übernatürlichen Elemente, die ganz klar in Richtung Horror weisen. Dabei kann der Autor aber auf die in diesem Genre so beliebten Splatterorgien weitestgehend verzichten. Er arbeitet mit leisem Grauen, das sich allmählich in seine Story einschleicht und von ihr Besitz ergreift. Und auch wenn es nicht zwingend notwendig ist, die beiden Vorgänger gelesen zu haben, würde ich doch dazu raten, denn nur dann kann man den raffinierten Aufbau und Abschluss dieser Trilogie wirklich genießen. Schreiben kann er, der Meister, aber das wissen wir ja bereits. Und deshalb meine nachdrückliche Empfehlung: Lesen!

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  • End of Watch

    Mind Control
    NiWa

    NiWa

    15. November 2016 um 09:01

    Fünf Jahre lang hat das Grauen in Zimmer 217 gewartet. Pfleger und Krankenschwestern haben es schon länger geahnt, dass im Wachkoma-Patienten Brady Hartfield das Böse schlummert. Nun ist es aufgewacht. Es handelt sich um den Abschlussband von Stephen Kings Bill-Hodges-Trilogie. Dennoch lässt es sich auch lesen, wenn man die Vorgängerbände nicht kennt. Trotzdem empfehle ich zuvor zu „Mr Mercedes“ und „Finderlohn“ zu greifen, weil man sich ansonsten um die Hintergründe der Geschichte selbst betrügt. In der Stadt greift eine Selbstmordwelle um sich, die Ex-Detective Bill Hodges auf die Fährt von Brady Hartfield bringt. Hodges ist sich sicher, es gibt nur einen Menschen, dem diese Taten zuzutrauen sind, und trotzdem zweifelt er, weil Brady doch im Wachkoma ist. Hodges holt sich bei seiner Partnerin Holly Rat, aber trotz ihrer analytischen Fähigkeiten, ist sie auch keiner Erklärung auf der Spur. Wie kann es sein, dass Bradys Muster erneut auftaucht? Und gerade als sie die Wahrheit dahinter erkennen, ist es schon zu spät. Es ist ein Abschlussband der den Vorgängerbänden auf jeden Fall alle Ehre macht. Emotional, spannend und um mysteriöse Elemente erweitert, zeigt Stephen King, wer er wirklich ist, und sagt der ursprünglichen Krimihandlung der ersten beiden Bände „Adieu“. Denn hier haben wir es mit einem King zutun, der zwar den kriminalistischen Ablauf in den Vordergrund stellt, sich aber auf den Ursprung im Horror beruft, was man eher von ihm gewohnt ist. Gefühlsbetont ist es deshalb, weil einem Kings Figuren nach mittlerweile zwei Bänden sehr ans Herz gewachsen sind, und wie es dem Abschluss einer Trilogie zugrunde liegt, war es an der Zeit, sich von Hodges und seinem Team zu verabschieden, was mir tatsächlich ein Tränchen am Ende der Patrouille gekostet hat. Hier zeigt sich für mich erneut diese unheimliche Kraft, Figuren eines Romans zum Leben zu erwecken, weil ich auch bei „Mind Control“ das Gefühl hatte, die Geschichte eines echten, lebenden Menschen, erzählt zu bekommen. Es ist die Geschichte von einem Polizisten, der im Ruhestand ist, und einer neurotischen Frau, die trotz oder gerade wegen ihrer unzähligen Macken, sehr liebenswert ist. Die Handlung selbst ist relativ einfach gestrickt und neben typischer spannender Krimi-Elemente, wird dem Ganzen ein Horror-Häubchen aufgesetzt. Besonders die Hintergründe zu Selbstmordwellen und damit verbundene Gefahren aus dem Internet, fand ich sehr gut eingearbeitet und höchst interessant erzählt. Obwohl es rundum gut, spannend, liebevoll und grauslich war, haben mir der Wow-Effekt des letzten Bandes „Finderlohn“ und auch eine erhoffte Schauerstimmung gefehlt. Mittendrin hat sich die Katze um den eigenen Schwanz gedreht, und hier hätte ich mir eine raschere Abfolge der Ereignisse gewünscht. Auf jeden Fall ist Stephen Kings „Mind Control“ ein aufwühlender, runder und insgesamt sehr gelungener Abschluss der Bill-Hodges-Trilogie und ich finde es sehr traurig, dass es nun zu Ende ist. Stephen Kings Bill-Hodges-Reihe: 1) Mr Mercedes 2) Finderlohn 3) Mind Control

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    • 11
  • Von Tablets und Telekinese

    Mind Control
    buchjunkie

    buchjunkie

    13. November 2016 um 21:40

    Brady Hartsfield ist nur noch eine atmende Hülle. Seit fünf Jahren liegt er im Wachkoma in Zimmer 217 einer neurologischen Klinik. Seinen Ärzten zufolge wird sich der für das Mercedes-Killer-Massaker Verantwortliche nie mehr erholen. Doch plötzlich regt sich etwas in Zimmer 217, und etwas in Brady erwacht. Zuerst kann er mit seiner Gedankenkraft nur einen Wasserhahn aufdrehen, doch später nimmt sein Geist auch von anderen Körpern Besitz. Zur gleichen Zeit, als sich in Zimmer 217 er was regt, nimmt eine grausige Spur durch die Stadt ihren Lauf. Eine Selbstmordepidemie unter Jugendlichen macht sich breit. Sie springen aus dem Fenster oder schiessen sich in den Kopf , und bei allen wird eine vom Markt genommene Spielekonsole namens Zappit gefunden. Der Ex-Detective Bill Hodges kann die Selbstmordepidemie rasch mit Brady Hartsfield in Verbindung bringen und erkennt sehr schnell, dass die Demo eines Spieles namens “Fishin' Hole“ eine Rolle spielt. Bunte Fische schwimmen über den Bildschirm und hypnotisieren ihre Betrachter. Bill Hodges ermittelt mit seiner Partnerin Holly und dem Studenten Jerome auf eigene Faust, weil die richtige Polizei die Spur nicht weiterverfolgt. Doch Hodges wird von einer schlimmen Krankheit geplagt und er weiss, dies wird sein letzter Fall sein. Aber er wird nicht ruhen, bis er Brady geschnappt hat. Mit diesem Thriller beendet Stephen King die Trilogie um den pensionierten Cop Bill Hodges und dem sadistischen Bösewicht Brady Hartsfield. Es ist auf jeden Fall hilfreich , die Vorgeschichte zu kennen, um diesen letzten Band zu verstehen. Stephen King ist ein großartiger Geschichtenerzähler und es ist ihm gelungen, aus alltäglichen Situationen allmählich das Grauen entstehen zu lassen. Mir hat auch die Menschlichkeit des Ermittlerteams gut gefallen, ihre Dialoge wirken sehr natürlich. Das Buch war spannend von Anfang bis zum Ende. Auch ein wenig Grusel ist enthalten. Ein richtig guter King, der mich bestens unterhalten hat! Stephen King geht am Ende des Buch nochmal auf das heikle Thema Suizid ein und es finden sich Telefonnummern , wo Betroffene Unterstützung erhalten können.

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    • 10
  • Was für ein fulminantes Finale!

    Mind Control
    CherryGraphics

    CherryGraphics

    06. November 2016 um 13:45

    Stephen Kings Bücher begeistern mich eigentlich immer, aber dies ist das erste Buch, bei dem am Ende Tränen fielen. Inhalt Ein letztes Mal begleiten wir Exdetective Bill Hodges und seine Freunde bei einem mysteriösen Fall. Brady Hartsfield ist aufgewacht und sinnt auf Rache. Nach dem Koma hat er neue, telekinetische Fähigkeiten erworben, die es ihm ermöglichen, trotz seines zerstörten Körpers erneut Menschen zu töten. Er will beenden, was er begonnen hat und löst eine Suizidwelle aus. Dazu braucht es nicht viel mehr als eine alte Spielkonsole und rosa Fische. Meinung Gewohnt flüssig kommt der dritte Teil der Trilogie rund um den Mercedes-Killer in Schwung. Die bereits bekannten Charaktere der ersten beiden Fälle sind auch dieses Mal wieder mit dabei, wenn auch etwas älter und - leider - nicht gerade gesünder. Die telekinetischen Fähigkeiten Hartfields sind beängstigend geschildert und nicht selten musste ich überlegen, wie abwegig so etwas tatsächlich wäre. Wie schnell oder leicht könnte ein Fremder wirklich Besitz von der eigenen Persönlichkeit nehmen? King lädt zum großen Showdown ein. Und endlich gibt es auch die bereits vermissten Eingeweide zu sehen. Das - unvermeidliche - Ende kommt trotzdem ungewollt. Selten hat King mich mit seinen Figuren so vereint, wie hier. Umso trauriger fiel der Abschied aus. Fazit Wer auf große Kriminalfälle mit liebenswerten Ermittlern steht, sollte unbedingt zugreifen!

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  • Halloween-Lesemarathon mit LovelyBooks vom 28.10. - 01.11.2016

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    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Schaurig-schöne Lesestunden mit dem Halloween-Lesemarathon bei LovelyBooks! Unser letzter gemeinsamer Lesemarathon ist schon eine ganze Weile her, deswegen wird es nun höchste Zeit, sich einmal wieder ein paar Tage am Stück explizit Zeit zum Lesen zu nehmen. Und die kommenden Feiertage eignen sich dafür doch perfekt, findet ihr nicht auch? Wenn draußen Herbststürme das Laub von den Bäumen fegen und die Straßen sich in ein buntes Blättermeer verwandeln, können wir es uns drinnen mit einem guten Buch gemütlich machen. Oder vielleicht sogar mit zwei guten Büchern. Oder drei! ;) Und alle, die gern Halloween feiern, finden sicherlich auch bei allen den vielen "Süßes, sonst gibts Saures!"-Rufen Zeit, sich mit einem guten Buch in eine gruselige Stimmung zu versetzen!Deswegen: Macht euch bereit für 5 schaurig-schöne Lesetage mit dem Halloween-Lesemarathon bei LovelyBooks! Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 28.10. bis 01.11.2016 möchten wir uns Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 5 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 5 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon gehen wir wieder gemeinsam für den Lesemarathon in die Startlöcher. Wir freuen uns auf viele aufregende, romantische, fantastische, magische, lustige – und am allerwichtigsten – wunderschöne Lesestunden mit euch!P.S.: Sagt auch gern bei unserer Facebook Veranstaltung zu und ladet eure Freunde ein! Je mehr mitlesen, desto besser wird es! https://www.facebook.com/events/1099059300211150/

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  • Ein sehr guter und unheimlicher Abschluss der Trilogie

    Mind Control
    -nicole-

    -nicole-

    27. October 2016 um 17:49

    Das Grauen kehrt zurück...Über sechs Jahre ist es her, als Brady Hartsfield das Mercedes-Killer-Massaker verübt hat. Kurz bevor ein weiteres Attentat verüben konnte wurde er außer Gefecht gesetzt. Seitdem liegt er in einer Klinik für Hirnverletzungen im Wachkoma und dämmert vor sich hin. So hat es zumindest den Anschein. Doch Brady ist längst wieder hellwach und plant Schreckliches...Der pensionierte Detektive Bill Hodges und seine Partnerin Holly Gibnes, die damals den Mercedes-Killer überführt haben, glauben nicht an den hilflosen Zustand Hartsfields. Das wird ihnen immer mehr klar, als in der Stadt ungewöhnliche und viele Selbstmorde geschehen. Und alle Hinweise scheinen in Zimmer 217 zusammen zu laufen. Denn dort ist etwas aufgewacht, das neue, tödliche Kräfte besitzt und nur eines will: Rache. Ein mörderischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt..."Dunkelheit! Er schrie es aus vollem Halse, zumindest innerlich." -Seite 139Der dritte Teil der Reihe um den pensionierten Detective Bill Hodges ist der unheimlichste Band der Trilogie. Ich habe schon länger kein Buch mehr gelesen, wo ein Charakter so dermaßen furchteinflößend wirken kann. Denn der Mercedes-Killer Brady Hartsfield hat seinen Schrecken auch im finalen Band in keinster Weise verloren. Es gibt immer wieder Rückblicke aus Mr. Mercedes, dem Auftakt der Trilogie. Dieses finde ich sehr hilfreich, gerade wenn es mit dem Lesen des Buches schon eine Weile her ist. Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut und entwickelt sich in einem Ausmaß, mit dem man am Anfang so gar nicht rechnet. Auch gibt ein Wiedersehen mit vielen bekannten Figuren, die man schon aus den beiden Vorgängern kennt. Das Cover von Mind Control ist sehr gut gewählt, weil genau diese Fische eine ganz zentrale Rolle spielen. "Eigentlich kann Hodges es selbst kaum glauben, aber die Puzzleteile fügen sich zusammen, und auch wenn das Bild, das sich ergibt, absolut irrsinnig ist, weist es eine gewisse scheußliche Logik auf." -Seite 276Mein Fazit: Ein sehr guter Abschluss der Trilogie, der fast an den gelungenen Vorgänger Finderlohn heranreicht. Hier wird es nochmal richtig spannend, es warten einige Überraschungen und viel Übernatürliches - am Ende gibt es ein dramatisches Finale. Die Horror-Elemente sind sehr gut eingesetzt und geben diesem Thriller eine furchteinflößende Note. Ein sehr lesenswerter King, dem ich 4,5 Sterne gebe.

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  • Der Abschluss der Bill Hodges-Reihe

    Mind Control
    Alexandra_Luchs

    Alexandra_Luchs

    16. October 2016 um 12:57

    Nach “Mr. Mercedes” und “Finderlohn” hat Stephen King nun mit “Mind Control” den (krönenden?) Abschluss der Bill Hodges Trilogie gesetzt. Ein letztes Mal begegnen sich das sympathische Ermittlertrio und ihr Widersacher aus dem ersten Band. Denn obwohl Brady Hartsfield (a.k.a. “Mr. Mercedes”) nach wie vor mit schweren Hirnverletzungen im Krankenhaus liegt, scheint er gar nicht so untätig zu sein, wie er aussieht. Das Böse kehrt in diesem Buch zurück: subtiler, verrückter und grausamer als zuvor. Wo Stephen King in den beiden vorangegangen Bänden tatsächlich eher einen Kriminalroman vorlegte, wendet sich “Mind Control” für meinen Geschmack zurück zum typischen King: Horror, dunkle Mächte, irre Protagonisten. Die Handlung wirkt dadurch auch ein Stück weit weniger organisiert und strukturiert. Weniger die “Ermittlungsarbeit” unserer Protagonisten, als ihre Nervenstärke und persönliche Entwicklung scheinen im Vordergrund zu stehen. Um das Buch wirklich genießen zu können, sollte man daher die beiden Vorgänger wirklich gelesen haben. Im Gegensatz zu “Finderlohn”, das für meinen Geschmack auch unabhängig funktioniert, ergibt sich viel der Spannung und des Nervenkitzels aus der Eskalation von Konflikten aus früheren Büchern. Vor allem Bill Hodges, unser pensionierter Ermittler und Hauptfigur wider Willen, hat mich erneut begeistert. Die dramatische Entwicklung rund um seine Figur, sein Streben und seine Zähigkeit sind absolut mitreißend und kommen einfach authentisch rüber. Ein typischer King-Charakter und ganz nach meinem Geschmack, ich leide und kämpfe immer mit. Dagegen wirkte die eigentliche Haupthandlung von “Mind Control” fast schon schwach und ein wenig erzwungen. Es wird versucht ein großes Finale zwischen Böse und Gut zu inszenieren, so “unerwartet” wie möglich. Dabei mischt Stephen King (pseudo) Popkultur-Elemente und eben seine “düsteren Mächte” zu einer wirren Kombination, die mich teils begeisterte und teils störte. Ja, die mentale Beeinflussung der Massen ist eine spannende Vorstellung und die einzelnen Vorfälle sind atmosphärisch umschrieben und entwickeln sich spannend. Die (negative) Beeinflussung von Jugendlichen durch die Medien könnte man sogar noch ganz konkret sozialkritisch verstehen. Eigentlich eine tolle Idee. Leider war für meinen Geschmack die Umsetzung, wie dies in Verbindung zu “Mr. Mercedes” gestellt wird, etwas schwach. Trotzdem lässt mich das Buch glücklich zurück. Zwar bin ich traurig, dass dies vermutlich wirklich unsere letzte Begegnung mit Bill Hodges bleiben wird (wobei ich ein klitzekleines bisschen weiter hoffe), aber ich finde die persönliche Entwicklung der Figuren und Eskalation der Konflikte gelungen. Ein schöner Abschluss, wenn auch vielleicht kein Höhepunkt. Dazu wirkte die Rahmenhandlung etwas erzwungen, wird aber ihrem Ziel gerecht: es kommt zum Showdown zwischen Gut und Böse, Spannung und Nervenkitzel.

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  • King bleibt King, immer wieder reines Lesevergnügen.

    Mind Control
    DunklesKapitel

    DunklesKapitel

    14. October 2016 um 20:26

    Brady Hartsfield war von Kindheit an fasziniert vom Tod, besser gesagt vom Suizid. Jahre später wird er als der „Mercedes Killer“ in den Medien populär, wobei einige Menschen ums Leben kamen. Vor seinem nächsten Anschlag wird er jedoch außer Gefecht gesetzt, welche sein Gehirn regelrecht außer Kraft setzt. Doch das Böse schläft bekanntlich nie und in Zimmer 217 passieren merkwürdige Dinge. Es wächst und wächst und bahnt sich seinen Weg in die Freiheit um seine gescheiterte Aufgabe von damals zu vervollständigen.  King, mehr brauch ich nicht dazu schreiben. Als Fan und Leser seiner Bücher kann ich nur bestätigen, dass er einer der Besten, allerbesten Autoren unserer Zeit ist. Er vereinigt Spannung, detailgetreue Beschreibung, Emotionen, Hoffnung, Angst und das Mystische in einem Roman. Er bleibt anfangs auf dem Boden der Tatsachen und gleitet immer tiefer ins Unerklärliche und in tiefere Welten. Auch hier hat er wieder das Thema der Telekinese eingebracht, welches vielleicht doch nicht so Unglaubwürdig erscheint, aber jedem das Seine. Der Titel „Mind Control“ und das Cover könnten passender nicht sein. Ein leserliche Ausflug in eine andere Gedankenwelt, die mir persönlich einige Hintergedanken bescherte. Der Roman und das Thema bleibt einem auch später gut in Erinnerung und das finde ich mach ein gutes Buch zum Teil aus.King bleibt King, immer wieder reines Lesevergnügen.

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