Mind Control

von Stephen King 
4,3 Sterne bei170 Bewertungen
Mind Control
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Positiv (150):
Maria18s avatar

Die Fortsetzung zu Mister Mercedes durfte natürlich in meinem Regal nicht fehlen - und hat sich richtig gelohnt. Eine gelungene Fortsetzung.

Kritisch (7):
localhavocs avatar

Ich habe ein großes Problem mit dem Ablauf dieses Buches.

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Inhaltsangabe zu "Mind Control"

In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, setzt alles daran, das Schlimmste zu verhindern.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453439078
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:11.12.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.09.2016 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Selenatimevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine phänomenale Kombi aus Krimi, Thriller und Fiktion
    Eine phänomenale Kombi aus Krimi, Thriller und Fiktion

    Hinweis: Es handelt sich um Band 3 der Bill Hodges-Trilogie, aber ich habe es als Einzelbuch gelesen.


    Die Story
    Brady Hartsfield liegt seit dem gescheiterten Anschlag auf ein Konzert im Wachkoma, von dem die Ärzte meinen, dass er sich nicht mehr erholen wird. Doch Brady ist bei Bewusstsein und besitzt nun tödliche neue Kräfte, die es ihm ermöglichen, unvorstellbares Unheil anzurichten. Ex-Detektiv Bill Hodges bringt derweil die Selbstmordepidemie in der Stadt mit Brady in Verbindung, aber kann er ihn noch aufhalten?

    Das Cover
    Auf dem Cover ist blutrotes Wasser abgebildet. Darin schwimmen Fische, die hauptsächlich aus Kreten bestehen und blau zu leuchten scheinen. Auf der Vorder- und Rückseite leuchtet je einer dieser Fische pink. Das Cover passt dadurch perfekt zum Buch, denn diese Fische spielen darin eine große Rolle und das blutrote Wasser gibt einen Ausblick auf die vielen Selbstmorde.

    Der Schreibstil
    Gleich die ersten Seiten sind sehr emotional geschrieben, sodass ich ab und zu eine Pause von diesen schrecklichen Szenen brauchte. Aber gerade dieser Ausschnitt aus dem Mercedes-Massaker wird benötigt, um herauszufinden, wie krank Brady eigentlich ist. Zudem gibt es den Lesern, welche die ersten Bücher nicht gelesen haben einen Eindruck in diese, damit man einige Zusammenhänge besser versteht.
    Das komplette Buch ist sehr bildreich und fesselnd geschrieben. Gerade die dunklen und spannungsgeladenen Szenen sind so detailreich ausformuliert, dass man nur erschaudern kann. Es ist einfach phänomenal. Gerade die Kombination aus Krimi, Thriller und Fiktion gibt diesem Buch einen besonderen Kick. 

    Die Charaktere
    Bill Hodges ist ein pensionierter Detektiv, der es nicht lassen kann zu ermitteln und anscheinend immer den richtigen Riecher hat. Er ist sehr scharfsinnig und man spürt die Verbindung zu Brady, die er benötigt, um dessen Pläne zu vereiteln. Aber man merkt ihm auch deutlich sein Alter an, denn das spielt in dem Buch auch eine große Rolle und lenkt des Öfteren von der Story ab.
    Zu Brady kann man einfach nur sagen, dass er absolut krank ist und genau das wird in diesem Buch richtig gut rübergebracht. Zudem besitzt er eine perverse Faszination, wenn es um das Thema Selbstmord geht und lebt diese regelrecht aus.

    Fazit
    Es ist ein phänomenales Buch, auch für alle, die die ersten beiden Teile der Trilogie nicht gelesen haben, denn es zieht einen in seinen Bann, schockiert einen und macht einfach nur sprachlos. Das ist ein Meisterwerk von Stephen King. 

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    Nati89s avatar
    Nati89vor 6 Monaten
    Mind control

    In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, kann die Selbstmordepidemie in der Stadt schließlich mit Brady in Verbindung bringen, aber da ist es schon zu spät.


    Meine Meinung

    Zum Cover:
    Ich finde es richtig schön bunte Mischung von blau,weiss und rot orangen  Cover, wenn man die Fische im Licht anguckt glitzern die einbischen.

    Zu der Gesichte: 
    Gut ausgedachten und auch gut in Konzept gebracht, nur ich kam da überhaupt nicht in die Geschichte rein, es lag nicht an dem buch es lag an mir.

    Charaktere:
    Die Charaktere wurden  gut beschrieben und gut umgesetzt werden.

    Wurde mir vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar überlassen, Dankeschön.

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    Soerens avatar
    Soerenvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Interessant aber nicht immer spannend
    Interessant aber nicht immer spannend

    Der letzte Teil der Bill-Hodges-Trilogie spielt einige Jahre nach „Finderlohn“. Unser Held ist noch mehr in die Jahre gekommen und kämpft mit gesundheitlichen Problemen. Trotzdem ist er sofort zur Stelle, als sich die merkwürdigen Zwischenfälle um den im Wachkoma liegenden Mercedes-Killer Brady Hartsfield häufen. Der Leser folgt ihm und seiner Gehilfin Holly Gibney bei den gemeinen Ermittlungen, die mehr und mehr Details des buchstäblich übersinnlichen Falls aufdecken. Die Ermittlungen selbst sind interessant, aber nicht immer spannend. Die eine oder andere Kapitelpassage hätte durchaus herausgekürzt werden können. Aus dem Grund kann ich auch keine volle Punktzahl geben. Nichtsdestotrotz ist es ein guter Abschluss der Trilogie, der zum Ende hin durchaus einige sentimentale Momente bereithält.

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    Fuexchens avatar
    Fuexchenvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Das ist mal ein gelungener Abschluss. Nach Mr. Mercedes und Finderlohn ist auch der dritte Teil zu empfehlen!
    gelungener Abschluss der Trilogie

    Bitte nur lesen, wer bereits Mr. Mercedes und Finderlohn kennt, sonst spoilert die Kurzbeschreibung!
    Im Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten, liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges setzt alles daran, das Schlimmste zu verhindern.

    Stephen King ist einfach ein Garant für gute Bücher. Bisher habe ich noch kein Buch von ihm gelesen, das mir nicht gefallen hat.

    Der Schreibstil ist gewohnt gut und flüssig zu lesen; teilweise umgangssprachlich und sehr direkt, aber dennoch angenehm.
    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, mal mehr sympathisch, mal weniger. Auf die Idee des Brady Hartsfield muss man erstmal kommen. Und da muss ich sagen, dass mir die Handlung etwas zu abgedreht ist.

    Insgesamt ein packendes Buch, das sich nicht verstecken muss. Von mir gibt es vier Sterne.

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    itwt69s avatar
    itwt69vor 9 Monaten
    der Fürst des Suizids ist zurück

    Der letzte Teil der Reihe um Hodges und Hartsfield ist nicht überraschend etwas mystischer, geht es doch um Gedankenkontrolle u. ä. Die Jagd nach dem wahnsinnigen Brady Hartsfield wird Bill Hodges durch eine tödliche Krebserkrankung erschwert. Wird es ihm und seinen Mitstreitern gelingen, das was von dem Killer übrig geblieben ist rechtzeitig auszuschalten, bevor er einen Massensuizid auslösen kann? Sehr geschickt eingefädelt und spannend bis zum (bitteren?) Ende.

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    Annejas avatar
    Annejavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Ende der Reihe, aber nicht ganz nach meinem Geschmack
    Fang die rosa Fische

    Ich finde es sehr schade, das dies bereits der letzte Band mit Bill Hodges war. Ein paar mehr Bände mit ihm, Holly und Jerome hätte Stephen King uns ruhig gönnen können. 
    Dieser Band wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar überlassen, wofür ich vielmals "Danke" sagen möchte.
    Die beiden Vorgänger besitze ich nur als E-Book, wobei ich ernsthaft überlege sie mir noch als Printexemplare zu besorgen. 
    Dies ist der finale Band der Reihe und dabei so anders, das man meinen könnte er gehört nicht zur Reihe. Warum, erfahrt ihr jetzt.
    Das etwas in Zimmer 217 vor sich geht, erfuhren wir bereits in "Finderlohn". Das es allerdings solche Ausmaße annehmen würde, hätte ich nicht gedacht. Denn für den Mercedes-Killer gilt nur noch eines. Rache und die nicht zu knapp.
    Nachdem die beiden Vorgänger als Romane mehr den Thriller- und Krimi-Genre entsprachen, konnte Herr King es wohl nicht lassen ein wenig Horror und Mystery mit in den finalen Band zu schleusen. Dies hätte er allerdings ehr lassen sollen, da "Mind Control" so, nicht wirklich in die Reihe passen will. Tatsächlich empfand ich die Welt rund um Bill Hodges als eine normale, ohne irgendwelche Mysterien. Das man es nun mit Telekinese, Seelenwanderung usw. zutun hatte war zwar interessant, aber nicht wirklich überzeugend. Hier hätte ein dritter spannender Fall ohne all das, viel mehr Zuspruch bekommen. 
    Wie bereits mehrmals erwähnt, handelt es sich Buch um den dritten und finalen Teil, weshalb man mit einer gewissen Spannung an das Buch heran ging. Immerhin wusste man nicht wie das Ende aussehen würde. Am Ende war es sehr emotional und bewegte mich zu tiefst. Warum? Das bleibt ein Geheimnis. :-)
    Wenn Stephen King etwas kann, dann Dinge zu beschreiben, die so verrückt und weit ab jeder Vorstellungskraft sind, das man von selbst wohl kaum darauf kommen würde. Das Tolle daran ist aber das man es versteht. Egal wie kompliziert es auch sein mag, man weiß zumindest was gemeint ist. Gerade in diesem Buch konnte er das wieder voll und ganz auskosten. Denn so unpassend die Telekinese auch sein mochte, sie war gut beschrieben.
    Schriftlich konnte ich mich auf jeden Fall nicht beklagen, da ich flüssig durch die Geschichte kam. Die stetigen Wechsel zwischen den Charakteren waren gut gesetzt und sorgten für die nötige Spannung. Einzig der Aufbau der Story gab mir zu bedenken, wie ich oben schon beschrieben habe. 
    Habt ihr ein Tablet oder einen E-Reader?Ihr spielt ab und an Spiele darauf? Nachdem ihr dieses Buch gelesen habt, werdet ihr diese Geräte erst einmal misstrauisch ansehen. Versprochen.
    Bill, Holly und Jerome dürfte man mittlerweile aus den beiden Vorgängern kennen, weshalb eine Beschreibung von ihnen überflüssig erscheint. Trotzdem möchte ich noch einmal Holly erwähnen welche mir sehr ans Herz wuchs. Sie machte in den Bänden enorme Fortschritte in ihrer Therapie und schaffte es ein eigenständiges Leben zu führen. Ich sehe sie daher als Hoffnungsschimmer für alle die sich vielleicht schon aufgegeben haben. 
    Wer Brady in Mr. Mercedes schon nicht mochte, wird ihn diesmal hassen lernen. Aus Rachsucht angetrieben, schafft er es alle zu täuschen und dabei gefährlicher denn je zu werden. Die Kräfte die er dabei einsetzt passen allerdings so überhaupt nicht in diese Welt und fühlen sich daher sehr fremd an. Trotzdem fesselte mich sein perfider Plan, da er nicht wirklich voraussehbar war und man sich auf einige Überraschungen gefasst machen musste.
    Die Einbindung neuer Charaktere, welche das Trio unterstützen oder ihnen auch gefährlich werden konnten, war lang, aber auch sehr gut miteinander verbunden. Man zählt hierbei darauf, das man die Vorgänger gelesen hat, was diesmal wirklich wichtig ist, um das Gesamtkonzept zu verstehen. 
    Was ich sehr schade fand, waren die stetigen Bestechungsversuche von Bill, der so an Informationen von Brady heran kam. Ärgerlich deshalb, weil anscheinend keine Krankenschwester bereit war freiwillig die ungeheuren Dinge weiter zu geben welche in seinem Zimmer geschahen. Ist Hilfe wirklich nur noch Geld zu bekommen? 
    Das was die Charaktere im Buch am meisten fürchten mussten war der Tod, kurz gesagt der Suizid. Für Personen die bereits Erfahrungen mit diesem Thema gemacht haben, möchte ich darauf verweisen, das es im Buch solche Handlungen geben wird. 
    Das Zusammenspiel aller Protagonisten war wie ein eingeübtes Theaterstück. Alles lief rund und am Ende hätte ich am liebsten Beifall geklatscht. 
    Genauso wie seine Geschichte so will das Cover des letzten Bandes nicht so wirklich in die Reihe passen. Ich hätte mich gefreut wieder ein schwarz/weiß Bild zu bekommen, in dem an irgendeiner Stelle Blut zu finden wäre. Aber nix, wir bekamen ein buntes Cover. 
    Der neue Schriftzug der Stephen King-Bücher finde ich immer noch sehr gelungen, da er einfach zu seinen Büchern passt. Sie erinnern mich ein wenig an die "Gänsehaut"-Reihe , wo die Schrift ebenfalls so fließend dargestellt wird.
    Warum? Warum musste es unbedingt etwas mit Mysterien sein? Ein einfacher spannender Fall wie in den Vorgängern, hätte die Reihe so richtig rund gemacht. So hat man das Gefühl Abschied von Bill genommen zu haben, aber auch das Brady immer noch irgendwo da draußen ist.

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    pinucchias avatar
    pinucchiavor 9 Monaten
    Bill Hodges ermittelt wieder.

    Bill Hodges ermittelt wieder.

    Klappentext von Amazon:

    In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, kann die Selbstmordepidemie in der Stadt schließlich mit Brady in Verbindung bringen, aber da ist es schon zu spät.


    Über den Autor:

    Infos über den Link; https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_King

    Stephen Edwin King (*21. September 1947 in Portland, Main) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er schrieb auch unter Pseudonymen, 1972 als John Swithen und zwischen 1977 und 1985 als Richard Bachman. Er ist vor allem bekannt für seine Horror-Romane, die ihn zu einem der meistgelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart machen. Bis heute hat Stephen King als Autor über 400 Millionen Bücher verkauft, die in über 50 Sprachen übersetzt wurden.


    Das Buch:

    Ich besitze eine Hartcover Ausgabe, die ich total liebe. Die ganze Zeit über hatte ich mich schon gefragt wieso diese Optisch nicht zu Band 1 & 2 passen wollte. Nun nach dem lesen, ist mir sehr wohl bewußt, wieso dieses so ist. 😊 Das Cover passt sich mit den schwimmenden Fischen total der Story an.


    Die Bill Hodges Reihe:

    Mr. Mercedes. Finderlohn. Mind Control.

     

    Meine Meinung:

    Das Brady Hartsfield wieder eine entscheidende Rolle spielen wird, war mir eigentlich schon nach Band 1 der Bill Hodges Reihe bewußt. Ich war total glücklich darüber das ich mit meiner Vermutung recht hatte. Dieses Buch hat mich zwar ein wenig Zeit gekostet, habe es nicht so verschlungen wie manch andere Bücher, habe gute 13 Tage zum Lesen gebraucht, aber ich weiß sehr wohl, dass ich immer mehr Zeit benötige um ein King Buch zu lesen. Dies stört mich aber auch nicht großartig, weil ich es bekanntlich weiß das ich für ein Stephen King Buch mehr Zeit einplanen muß, wieso dies so ist, weiß ich nicht genau, aber ich denke das ich konzentrierter Lese um ja wirklich nichts zu verpassen.

    Mich hat die Story an sich sehr gut gefallen, die Originalität die hinter dieser Geschichte lag, hat mich schlicht und einfach umgehauen. Auch wenn ich ein wenig Fantasie mit bringen mußte. Mind Control ist eine ganz andere Liga als Mr. Mercedes und Finderlohn. Nichts desto trotz, nichts was man nicht unbedingt von King kennt. Gern greift er auch zu solch Mittel.


    Mein Fazit:

    Ich habe die Bill Hodges Reihe geliebt und bin unendlich traurig darüber, dass diese Trilogie nun vorüber ist. Bin aber stark in der Hoffnung, dass es irgendwie und irgendwo mit Holly, Jerome und Pete weitergehen könnte. Dieses Türchen hat sich der liebe King ja offengelassen.

    Nichts desto trotz hat dieses Band leider die wenigsten Punkte von mir erhalten. Mit 3,8 Sterne (aufgerundet auf 4 Sterne) ist es in meinen Augen gesehen, das schwächste Band. Es hat sich an manchen Stellen, ziemlich in die Längen gezogen und ich fand nun die Idee von Brady ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Ich bin in dieser Hinsicht nicht abgeneigt, ich liebe auch Fantasy, aber es wäre schön, wenn wir der Reihe im Genre doch eher treu geblieben wären und etwas realistischer hätten bleiben können. Aber 4 Sterne sind in meinen Augen betrachtet kein schlechtes Buch, von daher kann ich es trotz allem weiterempfehlen. Ich habe es nicht im Geringsten bereut, dieses Buch gelesen zu haben im Gegenteil, ich hätte mich eher geärgert, wenn ich das Ende der Trilogie nicht erfahren hätte.

    Für alle die es noch vor sich haben, ich wünsche euch sehr viel Spaß beim Lesen.

     

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    Sognantevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Auf jeden Fall nicht langweilig, hätte mir aber mehr Spannungs- und Gruselmomente gewünscht.
    Anders als erwartet, aber trotzdem gut

    Mind Control ist der dritte Teil der Trilogie um den Ex-Detective Bill Hodges und seine Partnerin Holly Gibney.
    Dieser Roman ist mein erster Stephen King und ich habe ihn mehr oder weniger aus einer Laune heraus gekauft. Bereut habe ich diesen Kauf auf keinen Fall. Im Gegenteil, ich  habe richtig Lust bekommen noch mehr seiner Bücher zu lesen.

    Ich habe Mind Control für sich gelesen, was aufgrund der in sich abgeschlossenen Geschichte und der ein oder anderen gelungenen Rückblende auch überhaupt kein Problem darstellte.

    Aber erstmal kurz zum Inhalt.
    Das Buch startet mit einem kurzen, aber intensiven Rückblick auf das Unglück aus Teil Eins der Trilogie ("Mr. Mercedes"), in dem Brady Hartsfield mit einem Mercedes in eine Menschenmenge rast und dabei zahlreiche Tote und Verletzte hinterlässt.
    Daraufhin springen wir fast sieben Jahre in die Zukunft, in der Brady Hartsfield mittlerweile seit fünf Jahren in einer Form des Wachkomas, im Krankenhaus liegt. Wir erfahren, dass er nach seiner Todesfahrt als Mr. Mercedes einen weiteren Anschlag auf viele tausend Besucher, hierunter vor allem junge Mädchen, eines Konzerts einer Teenie-Boy-Band verüben wollte. Hieran konnte er jedoch erfolgreich von Holly Gibney gehindert werden, die ihm eine schwere Kopfverletzung zufügte, die ihn direkt auf die Neurologische Station eines Krankenhauses brachte.
    Da Ex-Detective Hodges gedanklich nie richtig loslassen konnte, besucht er Hartsfield regelmäßig und versucht irgendeine Reaktion zu provozieren, die zeigt, dass sein Gehirn noch besser arbeitet, als alle glauben.
    Als mehrere rätselhafte Selbstmorde und Selbstmordversuche passieren, glaubt Hodges Hartfields Handschrift zu erkennnen und beginnt zu ermitteln.

    Stephen Kings Schreibstil hat mir gut gefallen. Obwohl das Buch nicht so gruselig war, wie ich mir einen King vorgestellt hatte, habe ich mich keine Sekunde gelangweilt.
    Er schreibt flüssig und fesselnd und erschafft außerdem Charaktere, mit denen ich schnell warm geworden bin. Allesamt gefallen mir gut, da sie sehr authentisch beschrieben sind und nachvollziehbar handeln. Jede Figur prägt mit ihren persönlichen Eigenschaften die Atmosphäre der Geschichte mit, ohne sich als Charakter zu sehr in den Vordergrund zu stellen. So sind beispielsweise Hollys erkennbare Züge des Asperger-Syndroms treffend beschrieben und gleichzeitig ausgewogen in ihre Handlungen eingearbeitet, ohne dass sie entweder wie eine weibliche Rain-Man-Version wirkt, noch wie eine lebensunfähige Frau mit geistiger Behinderung.

    Erzählerisch wechselten sich ruhige und spannungsgeladene Passagen ab, sodass ich den Roman weder als rasant, noch langatmig, sondern durchweg als ausgewogen empfand.
    Mein einziger Kritikpunkt besteht darin, dass für mein Empfinden schon recht früh klar ist, was und wer hinter den Selbstmorden steckt, sodass man im Verlaufe der Geschichte vor allem noch mehr Details zu Vorgehen und Planung erfährt.
    Aber wie gesagt, langweilig war es dennoch nicht.

    Stephen King scheint mir ein Autor zu sein, der eine gute Beobachtungsgabe nutzt, um seine Leser geschickt zu fesseln und in einer real wirkenden Umgebung unglaubliche, schockierende Dinge passieren zu lassen.
    Da Mind Control eines seiner Bücher sein soll, dass nicht so sehr den klassischen Horror des Autors vermittelt, werde ich auf jeden Fall noch weitere Bücher, wie Shining oder Friedhof der Kuscheltiere lesen.




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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Schade, dass es vorbei ist.

    Der letzte Teil der Bill Hodges-Reihe. Irgendwie schade, denn der Detective ist mir samt seinen Freunden sehr ans Herz gewachsen. Für mich war der Roman ein richtig typischer King. Es gab alles, was das Herz begehrt: Freude, Tränen, Spannung bis zum Schluss und das übernatürliche Element, das mich mehr als einmal grübeln ließ, ob Brady Hartsfield von allein schon so böse war oder ob das Böse ihn als Ventil benutzte. Manche Leser mögen genau diesen übersinnlichen Aspekt bemängeln, aber ich fand ihn ganz klasse. Was mir bei den drei Romanen super gut gefallen hat, war die Entwicklung der Figuren. Besonders Holly, die in „Mr. Mercedes“ noch eher unscheinbar war und in „Finderlohn“ dann so richtig aufblühte, glänzte im dritten Band. Mit ihr hat King wirklich eine tolle Figur geschaffen, von der ich so gern viel mehr gelesen hätte. Sie ist nicht die typische Superfigur, sondern mit ihren Mitte, Ende 40, ihren Neurosen, ihrem zwanghaften Verhalten und dem Mangel an sozialer Kompetenz einfach mal das glatte Gegenteil von allen großen Heldinnen. Ihr wird keine dramatische Vergangenheit angedichtet, auf der sie sich ausruhen kann, sondern sie IST einfach so wie sie ist und arbeitet trotzdem an sich selbst. Holly ist einfach der Hammer und ich liebe diese Frau. Da hatte King wirklich ein gutes Händchen.


    Gefreut hat mich auch, dass Jerome wieder mit von der Partie war und auch seine Schwester Barbara eine Rolle spielte. Bei der ersten Szene mit ihr habe ich schon die Luft angehalten, weil es so spannend war.


    Ein ebenfalls interessantes Thema, das King aufgreift, ist der Selbstmord unter Jugendlichen und inwiefern diese Selbstmordgedanken sich ausbreiten können bzw. zum Erfolg führen können, wenn Jugendliche selbstmordgefährdet sind. 2013 gab es dazu eine Studie, deren Ergebnis belegte, dass 12- bis 13jährige Jugendliche ein fünffach erhöhtes Risiko haben, Selbstmord zu begehen, nachdem sie mit dem Selbstmord eines anderen konfrontiert worden sind. Das finde ich selbst erschreckend. Dabei müssen sie den Menschen nicht einmal persönlich gekannt haben. Dieser Faktor hat fast keinen Einfluss darauf. King fasst dieses Thema auf und spinnt es weiter. Brady Hartsfield ist schon ein ausgesprochenes Arschloch. Schon immer schob er die Schuld auf andere, egal was passierte. Nie war er selbst für irgendwas verantwortlich. Am Tode anderer hatte er hingegen besonders Freude und je mehr jemand gelitten hat, desto mehr hat es Brady gefallen.


    Fazit
    Für mich war „Mind Control“ ein guter Abschluss für die Bill Hodges-Reihe. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich das Buch wohl in einem Rutsch durchgelesen. Es war spannend und hat mich sehr gefesselt und eins steht fest, Holly, Bill und Jerome werde ich vermissen.

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    Insider2199s avatar
    Insider2199vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein fulminanter Abschluss der Trilogie mit einem kräftigen Schuss Magie! (*****)
    Ein fulminanter Abschluss der Trilogie mit einem kräftigen Schuss Magie!

    Ein fulminanter Abschluss der Trilogie mit einem kräftigen Schuss Magie!

    Der 1947 in Portland, Maine geborene Autor studierte Englisch und arbeitete zunächst als Englischlehrer, während er in seiner Freizeit Kurzgeschichten schrieb. Erst 1974 gelang ihm mit seinem Roman „Carrie“ der Durchbruch als Schriftsteller. Es folgten „The Shining“ und weitere sehr erfolgreiche Romane. Heute zählt King zu den erfolgreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts, dessen Romane sehr oft verfilmt und in mehr als 40 Sprachen übersetzt werden. Im Jahre 2003 erhielt er den „National Book Award“ für sein Lebenswerk. Der vorliegende Roman ist nach „Finderlohn“ der Abschlussband einer Trilogie.

    Inhalt (Klappentext): In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, kann die Selbstmordepidemie in der Stadt schließlich mit Brady in Verbindung bringen, aber da ist es schon zu spät.

    Meine Meinung: Nach einem mittelprächtigen ersten Band und einem – für Kings Verhältnisse – schwachen zweiten Band, folgt nun ein fulminanter Abschlussband der Mercedes-Trilogie. Was diesen Roman für mich persönlich so besonders gut macht, ist die kräftige Ergänzung von Magie und Mystik, die man von manchen King-Büchern kennt. Leider wird der Autor wohl einige Leser verwirren, weil er mitten in einer Trilogie das Genre einfach so ändert, und somit werden wohl alle, die eine eher realistische Fortsetzung im Stile des ersten und zweiten Bandes erwartet haben, etwas enttäuscht sein.

    Besonders gut gefiel mir auch die innovative Weise, in der King Brady wieder „auferstehen“ lässt, sodass er als Antagonist dem Helden Hodges ebenbürtig gegenübertreten und am Schluss einen überaus spannenden Showdown abliefern kann. Somit übertrifft dieser Schluss um Welten denjenigen des ersten Bandes und bereitet dem Leser atemlose Spannung.

    Fazit: Ein fulminanter Abschluss der Trilogie mit einem kräftigen Schuss Magie! Der Roman fesselt von der ersten bis zur letzten Seite und ergänzt die Trilogie um eine kräftige Prise Magie und Mystik. Dieser Genre-Wechsel mag vielleicht einige Leser der Trilogie verwirren oder sogar enttäuschen, aber für mich kehrt King hier eindeutig zu seinen Stärken zurück. 5 Sterne, unbedingt lesen!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Insider2199s avatar

    Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "Mind Control" von Stephen King zu lesen. 

    Wir beginnen am  01.12.2017 und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man 1 Los dafür. 

    Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


    Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    


    Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. 

    Viel Spaß uns allen :)
    Insider2199s avatar
    Letzter Beitrag von  Insider2199vor einem Jahr
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