Stephen King Mr. Mercedes

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Inhaltsangabe zu „Mr. Mercedes“ von Stephen King

A cat-and-mouse suspense thriller featuring a retired homicide detective who's haunted by the few cases he left open, and by one in particular - the pre-dawn slaughter of eight people among hundreds gathered in line for the opening of a jobs fair when the economy was guttering out. Without warning, a lone driver ploughed through the crowd in a stolen Mercedes. The plot is kicked into gear when Bill Hodges receives a letter in the mail, from a man claiming to be the perpetrator. He taunts Hodges with the notion that he will strike again. Hodges wakes up from his depressed and vacant retirement, hell-bent on preventing that from happening. Brady Hartsfield lives with his alcoholic mother in the house where he was born. And he's preparing to kill again. Only Hodges, with a couple of misfit friends, can apprehend the killer in this high-stakes race against time. Because Brady's next mission, if it succeeds, will kill or maim hundreds, even thousands. (Quelle:'E-Buch Text/03.06.2014')

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  • Beim zweiten Mal überzeugt

    Mr. Mercedes

    pamN

    28. January 2018 um 14:47

    Ex-Cop Bill Hodges ist seit kurzem in Rente, jedoch lässt ihn ein ungelöster Fall nicht los. Denn der Täter Mr Mercedes will spielen. Auf eigene Faust rollt Hodges den Fall wieder auf und macht sich auf die Suche nach dem Täter. Ich hatte das Buch letztes Jahr begonnen, aber kam nur bis Seite 100. Es war mir einfach zu unaufregend. Dieses Mal war es ähnlich. Es gibt wenige Stellen, an denen etwas aufregendes, wirklich überraschendes passiert oder sich das Blatt wendet, aber ich konnte das Buch trotzdem nicht aus der Hand legen. In diesem Buch geht es nicht um Schockmomente, sondern um die Gefühle und Gedanken der Charaktere und wie diese beeinflusst werden. Die Anzahl der Charaktere ist sehr beschränkt, was mir sehr gut gefallen hat. Neben Hodges und Hartsfield gibt es nur einige wenige Charaktere, die eine Rolle spielen und die Handlung beeinflussen. Gerade am Schluss des Buches, worüber ich mich sehr gefreut habe und was auch der Grund ist, warum ich gleich den nächsten Band suchten werde.Zu Beginn war ich etwas besorgt, dass sich die Handlung viel zu lange hinziehen würde, aber die Seiten flogen nur so an mir vorbei. Die Handlung war an sich nichts neues, vorallem für Fans von Krimiserie und Krimi- Büchern. Ungelöster Fall, Cop in Rente lässt der Fall nicht los,beginnt alleine zu ermitteln, bekommt Hilfe, kommt dem Täter näher und das Ende könnt ihr euch denken 😎Also wie gesagt nichts neues, jedoch überzeugt einfach der Schreibstil. Dieser lässt den Leser nicht los und gepaart mit den Charakteren macht es das Buch unglaublich lesenswert. 

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  • Mr. Mercedes - Stephen King

    Mr. Mercedes

    Lesen_ist

    20. September 2014 um 18:03

    Inhalt Retired homicide detective Bill Hodges is haunted by the few cases he left open, and by one in particular: in the pre-dawn hours, hundreds of desperate unemployed people were lined up for a spot at a job fair in a distressed Midwestern city. Without warning, a lone driver ploughed through the crowd in a stolen Mercedes. Eight people were killed, fifteen wounded. The killer escaped. Months later, on the other side of the city, Bill Hodges gets a taunting letter in the mail, from a man claiming to be the perpetrator. Hodges wakes up from his depressed and vacant retirement, hell-bent on hunting him down. Brady Hartfield lives with his alcoholic mother in the house where he was born. And he is preparing to kill again. Hodges, with a couple of misfit friends, must apprehend the killer in this high-stakes race against time. Because Brady’s next mission, if it succeeds, will kill or maim hundreds, even thousands. Deutsch Eine wirtschaftlich geplagte Großstadt im Mittleren Westen der USA. In den frühen Morgenstunden haben sich auf dem Parkplatz vor der Stadthalle Hunderte verzweifelte Arbeitsuchende eingefunden. Jeder will der Erste sein, wenn die Jobbörse ihre Tore öffnet. Im Morgendunst blendet ein Autofahrer auf. Ohne Vorwarnung pflügt er mit einem gestohlenen Mercedes durch die wartende Menge, setzt zurück und nimmt erneut Anlauf. Es gibt viele Tote und Verletzte. Der Mörder entkommt. Noch Monate später quält den inzwischen pensionierten Detective Bill Hodges, dass er den Fall des Mercedes-Killers nicht aufklären konnte. Meine Meinung Stephen King hat schon mehr als einmal bewiesen, dass er nicht nur Horror Geschichten wirklich gut schreiben kann. »Joyland«, »Die Arena«, »Der Anschlag«, »Todesmarsch«, nur um ein paar zu nennen. Da ich ein wirklich großer Stephen King Fan bin, habe ich natürlich auch dieses Buch lesen müssen. Die Geschichte fängt mit einem Ereignis in April 2009 an. Eine Großstadt im Mittleren Westen der USA. Viele sind geplagt von einer schlechten Wirtschaftslage und sind arbeitslos. Deswegen findet eine Jobbörse in der Stadthalle statt. Hunderte finden sich bereits in den frühen Morgenstunden ein, um sich einen Job zu sichern. Es ist kalt und nebelig. Viele Autos fahren auf dem Parkplatz und die Menschen stehen in der typischen, Labyrinth-artigen Schlange um ein Drängeln zu verhindern. Plötzlich blendet ein Autofahrer auf und fährt mit einem grauen Mercedes, ohne Vorwarnung, in die Menge der wartenden Menschen. Acht Menschen sterben, darunter noch ein Baby, viele werden schwer verletzt. Ein Jahr später. Der pensionierte Detektive Kermit William Hodges sitzt zu Hause vor dem Fernsehen. Er schaut sich die furchtbaren Sendungen an, die nachmittags laufen. Neben sich auf dem Beistelltisch ein Bier und eine Smith & Wessen .38, die Waffe seines Vaters. Ab und zu nimmt er die Waffe in die Hand und schaut in den Lauf. Woran er denkt, ist offensichtlich. Sein Leben ist für ihn nicht mehr so lebenswert seit seiner Pensionierung. Doch dann kommt die Post. Ein Brief, der ihn mit einem Schlag aus seiner Lethargie reißt. Der Brief ist recht lang und von einem der wenigen Täter den er in seiner erfolgreichen Karriere nicht gefasst hat; vom Mercedes Killer. Und jetzt fängt das Katz und Maus Spiel an zwischen Bill Hodges und Brady Hartfield, aka Mercedes Killer. Ja, der Leser erfährt relativ bald, wer er ist. Das macht auch den besonderen Reiz aus in diesem Thriller. Abwechselnd verfolgen wir was Hogdes und Hartfield denken und tun. Brady Hartfield hat ein Ziel verfolgt mit seinem Brief; Hodges endgültig in den Selbstmord zu treiben. Doch Hodges macht genau das Gegenteil und fängt wieder zu ermitteln an. Es ist vielleicht ein bisschen klischeehaft, dass pensionierte Polizisten nichts mehr mit ihrem Leben anzufangen wissen. Ich habe etwas nachgelesen und angeblich ist die Suizidrate bei (US) Polizisten noch im Dienst höher als bei pensionierten Polizisten. Dass ein alleinstehender, pensionierter Detektiv an Selbstmord denkt, halte ich aber doch für glaubwürdig. Brady Hartfield ist ein Soziopath, ein Antagonist, den man wirklich verabscheuen kann. Ohne Gewissen oder Reue, ein Misanthrop der höchstens für seine Mutter was empfindet, aber nicht mal das ist beständig. Er ist gut im Verstecken seiner wahren Natur und er versteckt sich genau dort, wo man ihn niemals vermuten wurde. Wir erfahren viel aus seiner Vergangenheit und Kindheit, aber auch dieses Wissen weckt keinen Funken Sympathie für ihn. Hodges bekommt unverhofft Hilfe in seinem Bestreben den größten, ungelösten Fall seiner Karriere zu lösen. Jerome Robinson, ein Junge aus der Nachbarschaft und Holly Gibney. Holly ist eine geniale Figur und ich mag sie am meisten. Sie macht auch die größte Entwicklung durch in dieser Geschichte, kämpft ihren eigenen Kampf, der fast aussichtslos erscheint und ihre Art macht sie unglaublich liebenswert. Jeder Charakter hat so seine Eigenarten, seine Vergangenheit, seine Probleme. Manche Verhaltensweisen sind etwas zu übertrieben für meinen Geschmack. Da und dort gibt es Längen, aber ich finde, die Geschichte bleibt trotzdem kurzweilig und spannend. Ja, da und dort habe ich manches Verhalten nicht ganz verstanden, manches beharren auf einem Weg, der eindeutig nicht richtig war, verurteilt. Das gibt es auch im »echten Leben». Wirklich große Überraschungen oder Wendungen gab es für mich nicht, aber ich fühlte mich alles im allem gut unterhalten mit diesem Krimi/Thriller. Und natürlich bleibe ich weiterhin ein Fan vom King.

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  • 2 Tonnen deutsche Ingenieurskunst VS 750 g Buch

    Mr. Mercedes

    kriegerin

    20. June 2014 um 09:43

    Darum geht's (glaube ich): Hunderte Arbeitssuchende versammeln sich schon in den frühen Morgenstunden vor der Stadthalle (in einer nicht namentlich erwähnten Stadt im mittleren Westen von Amerika) um einen von den ausgelobten Jobs zu ergattern und einer (hoffentlich) rosigeren Zukunft entgegen blicken zu können. Womit jedoch keiner gerechnet hat, waren die 2 Tonnen deutscher Ingenieurskunst, die, gesteuert von einem total Verrückten, einem Panzer gleich durch die unschuldige Menge stoben. Vor und zurück, vor und zurück, vor und zurück... immer und immer wieder. Ein Wunder, dass der Anschlag "nur" acht Todesopfer und fünfzehn zum Teil Schwerstverletzte forderte. Detective Bill Hodges und seinem Kollegen Pete gelingt es nicht, den Mercedes-Killer zu dingfest zu machen, bevor Bill in den Ruhestand geht. Lange Zeit beschäftigt Bill dieser Fall noch, auch dann noch, als er eigentlich seinen Ruhestand genießen sollte, statt mit der geladenen Knarre seines Vaters vor der Flimmerkiste zu spielen. Bis ihn eines Tages ein Brief erreicht... Und so kommt es, dass eines der merkwürdigsten Helden-Trios, die Stephen King je geschaffen hat, Jagd auf einen Serienkiller macht. Meine Meinung: Wie anfangs bereits erwähnt, waren die ersten paar Seiten etwas schwierig zu lesen. Alles in allem bereue ich es aber überhaupt nicht. Im Gegenteil. Ich werde jetzt öfter zu Titeln in der Originalsprache (bevorzugt Englisch :)) greifen. Irgendwie geht beim Übersetzen ein Teil des Flairs verloren. Etwas, dass sich mit Worten in einer anderen Sprache nur schwer beschreiben lässt. Das Buch fühlt sich im Englischen an wie ein perfekt angepasster Schuh. Die deutsche Version hingegen wird eine Nummer kleiner ausfallen, befürchte ich. Es gibt so viele kleine Dinge, wie z. B. die Bezeichnung "Det.-Ret.", die nichts anderes bedeutet wie Detective im Ruhestand (detective retirement) - das hört sich im Deutschen erstmal blöd an. Aber im Englischen passt das wie die Faust auf's Auge. Das Buch liest sich wie ein einziges Abenteuer - als Leser wird man einem Tischtennisball gleich von einem Schauplatz/Ereignis zum nächsten katapultiert. Zu keinem Zeitpunkt ist das Geschehen vorhersehbar oder langweilig. Im Gegenteil: ab einem bestimmten Punkt kann und will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen um live mitzuerleben ob und wie Mr Mercedes das Handwerk gelegt wird. Natürlich geschieht das nicht ohne die ein oder andere Panne, aber bei dem Trio ist das auch kein Wunder. Die drei ergänzen sich wunderbar und würde ich jetzt einen von den dreien eingehender beschreiben, müsste, bzw. würde ich spoilern. Und das tue ich nicht. Alles in allem überrollen einen die 750g Buch wie die 2 Tonnen deutsche Ingenierskunst: man kann sich ihm nicht entziehen! Wem Joyland gefallen hat, wird dieses Buch lieben. Wer auf aussergewöhnliche Krimis und High-Suspense-Thriller mit Atmosphäre und unvorhersehbarem Ausgang steht, für den ist dieses Buch genau das Richtige. Und für Stephen King Fans sowieso.

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