Stephen King On Writing

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Inhaltsangabe zu „On Writing“ von Stephen King

Jedes Mal wieder lerne ich etwas. Und wenn es auch ist, King's Ratschläge zu ignorieren. :)

— AnneNeuschwander

Eines der besten Bücher für angehende Autoren und zudem auch eine spannende Autobiografie!

— JunoStevens

Stephen King gehört nicht nur zu den meistgelesenen Autoren der Gegenwart, er hat auch einen der besten Schreibratgeber verfasst.

— bleikreisel

Das beste Buch über's Schreiben aller Zeiten. Punkt.

— AliceDreamchild

Nur ein Wort: reassuring. Ein Buch, das bestärkt. Keine Wunder erwarten und: don’t do it for the money!

— delijha
  • Rezensionen
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  • Themen
  • Schreibtipps vom Horrormeister

    On Writing

    YukBook

    30. June 2017 um 09:58

    Seitdem ich den Film „Shining“ gesehen habe, war der Schriftsteller Stephen King für mich abgehakt. Nach diesem verstörenden Psychothriller fühlte ich mich außerstande, auch nur eine Romanseite von ihm zu lesen. Bis auf eine Ausnahme: „On Writing – A Memoir of the Craft" („Das Schreiben und das Leben“) ist ein Buch, das im Zusammenhang mit dem Handwerk des Schreibens so oft zitiert wird, dass es meine Neugier weckte. Kings Schreibratgeber beginnt autobiografisch. Zunächst erzählt er aus seiner Kindheit in Stratford / Conneticut und von seiner wachsenden Leidenschaft für Comics, Science-Fiction, Fantasy und Horrorgeschichten, die ihn zum Schreiben animierte. Er lernt Tabby kennen, seine künftige Ehefrau und „Ideal Reader“, die seine Manuskripte so ehrlich und kritisch beäugt wie einst Alma die Werke ihres Ehemannes Hitchcock. King führt das typische Leben eines Schriftstellers, der ständig in Geldnot ist, eine Geschichte nach der anderen an Magazine verschickt und bei jeder Veröffentlichung mit seiner Frau einen Jubeltanz vollführt.  Auch für Leser, die seine berühmten Romane wie „Carrie“ oder „Christine“ nicht gelesen haben, sind seine Rückblicke sehr interessant. Er lässt uns an seinen Schreiberfahrungen teilhaben und gibt viele nützliche Tipps. Einer davon, der mir gut gefällt, ist „Write with the door closed, rewrite with the door open.“ Mit anderen Worten: Schreib’ erst einmal alles ohne Zensur nieder, nur für dich allein. Erst im zweiten Schritt bezieht man den Leser mit ein und schreibt die Geschichte für ihn um. Romane sind für ihn wie Briefe an eine Person, die man als idealen Leser vor Augen hat. King motiviert uns, über Dinge zu schreiben, die wir lieben, statt beliebte Themen zu wählen oder den Stil anderer zu kopieren.  Auch das Handwerkszeug kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Auf Adverbien zu verzichten, stimmige Metaphern einzusetzen und die Vorgeschichte kurzzuhalten, zählen zu den Regeln, die man auch aus anderen Ratgebern kennt. Bei Stephen King klingt alles so einfach: Man setze zwei oder mehrere Charaktere einer bestimmten Situation aus und beobachte, wie sie interagieren, sich entwickeln und wachsen. Seiner Meinung nach wird der Plot überbewertet. Er selber habe nie den Aufbau einer Geschichte mit sämtlichen Wendepunkten und Spannungskurven vorher geplant. Bewährt hat sich dagegen der Ansatz „What if“, der ihm beim Duschen, Autofahren oder Spazierganz jede Menge Ideen für Geschichten bescherte. Einen Rat vom Meister des Horrorgenres kann ich jedenfalls ganz mühelos umsetzen: so viel und oft wie möglich zu lesen und zu schreiben.

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    • 4
  • Don't do it for the money...

    On Writing

    delijha

    Meine Meinung: King betont am Anfang, dass er es kurz halten will und das schafft er. Klar, er schweift zwischendurch ein wenig ab, aber das ist legitim – ist das Buch selbst doch nicht genau definiert. Es ist für mich eine Mischung aus Autobiographie, Schreibhilfe und Kneipenabend mit Lebenshilfe. Mir fiel es unglaublich leicht, King zu folgen und mehrfach euphorisch zu nicken. Immer wieder stelle ich fest, wie sympathisch mir der Kerl doch ist. Und er hat Recht, glaube ich zumindest. An vielen Stellen betont er, dass aus einem schlechten Schreiber niemals ein sehr guter werden wird. Er stellt außerdem klar, dass Schreibkurse und Workshops natürlich helfen, aber nicht die Offenbarung liefern werden. Es braucht Werkzeuge, gute Werkzeuge und die trägt man zumeist schon in sich bzw. kann sie beinahe kostenlos besorgen. Zudem ist das Buch nicht auf so eine öde indoktrinierende Weise geschrieben, wie man es von verschiedenen Sachbüchern kennt, die alle die EINE Wahrheit kennen wollen. Schreiben ist kein Wunder, aber da ist definitiv Magie. Und die erweckt man nicht, indem man Unterhaltungsshows im Fernsehen schaut oder seine Zeit anderweitig vertrödelt. King rät dazu, jeden Tag zu schreiben. Regelmäßig. Sich eine Routine zu schaffen. Außerdem viel zu lesen. Viel lesen, viel schreiben. Er meint, durch das Lesen von Büchern, guter sowie schlechter, lernt man am meisten dazu. Jemand der sich keine Zeit fürs Lesen nimmt, kann nicht erwarten, was Gutes aufs Papier zu bringen – so seine Meinung. Ich glaube, am Häufigsten hat er eingestreut, dass er Adverbien hasst. Ich kanns verstehen – ich bin manchmal (gerade in englischen Büchern) selbst angenervt beim lesen und doch neigt man auch dazu, sie zu häufig zu benutzen. Für mich ein tolles Buch, dass mich bestärkt. Denn jeder der einfachen Regeln beim schreiben folgt und fleißig ist, kann es schaffen, etwas zu erschaffen, das seinen Voraussetzungen entspricht. Keine Wunder erwarten und: don’t do it for the money! Fazit: Nur ein Wort: reassuring.

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    • 2

    Briggs

    01. October 2015 um 23:32
  • 10 Dinge, die man von Stephen King übers Schreiben lernen kann

    On Writing

    bleikreisel

    17. April 2015 um 10:55

    Schreibratgeber gibt es so viele wie erfolglose Autoren. Stephen King gehört nicht nur zu den meistgelesenen Autoren der Gegenwart, er hat auch einen der besten Schreibratgeber verfasst: “On Writing: A Memoir of the Craft” (auf deutsch: “Das Leben und das Schreiben”) teilt sich in einen autobiographischen ersten Teil, der kein großes Aufhebens um eine recht durchschnittliche Kindheit macht, aber trotzdem sehr amüsant zu lesen ist, und in den zweiten Teil, in dem King seinen Werkzeugkasten öffnet, in dem man das findet, was man von einem Autor erwartet: Wörter und Geschichten, sorgfältig aufgereiht und gut sortiert. Hier 10 aus dem Buch ausgewählte Tipps für angehende Autoren.

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