Stephen King Puls

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Inhaltsangabe zu „Puls“ von Stephen King

Der Horror hat eine neue Dimension Das Grauen kommt nicht aus Gräbern oder aus dem Weltraum. Es ist mitten unter uns und steckt in jeder Handtasche. Das Handy ist ein moderner Heilsbringer, doch in Stephen Kings „Puls“ kommen mit dem Klingelton Wahnsinn und Tod. Clayton Riddell ist geschäftlich in Boston, hat schon Geschenke für seine Familie besorgt und möchte sich vor der Heimfahrt gerade bei einem Straßenhändler ein Eis kaufen, als die Welt untergeht. Geschäftsleute, Schüler, Busfahrer, alle Menschen, die in diesem Moment ein Handy am Ohr haben, laufen wie auf einen geheimen Befehl hin Amok, fallen übereinander her, schlachten sich gegenseitig ab, stürzen sich ins Verderben. Irgendwie können Clay, ein kleiner Mann mit Schnurrbart und ein junges Mädchen, das beinahe von ihrer Mutter umgebracht worden wäre, sich in ein Hotel retten. Sie sind völlig abgeschnitten von der Außenwelt. Clay will unbedingt herausfinden, wie es um seine Frau und vor allem um seinen Sohn Johnny steht, der gerade in der Schule war, als der mörderische Irrsinn losging. Zu ihm muss Clay Kontakt aufnehmen, bevor ein anderer es per Handy tut. Die Suche nach Johnny wird zur Schreckensmission durch eine apokalyptische Welt.

ein meisterliches Buch, spanned und beklemmend

— AnnMey
AnnMey

Gutes Buch für eine nette Unterhaltung, gibt aber definitiv bessere Kings :)

— Insomnia1106
Insomnia1106

Interessante Idee, aber leider seeeehr langatmig.

— zickzack
zickzack

Definitiv nicht das beste Buch von Stephen King.

— tragalibros
tragalibros

Sehr interessant & erschreckend, aber ich mochte das Ende nicht und mir fehlte etwas Hintergrund, aber dennoch sehr spannend.

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt
Sabrinas_fantastische_Buchwelt

Tolles Buch und der Film "Cell" wird geguckt ★ ★ ★ ★ ★

— SeattleRakete
SeattleRakete

War okay aber hat mich nicht vom Hocker gerissen. Mir sind schon bessere "Endzeit-Geschichten" untergekommen! Habe vom King mehr erwartet..

— SophieNdm
SophieNdm

keines seiner Meisterwerke, aber nette Unterhaltung für nebenbei

— Tanja_Litschel
Tanja_Litschel

Kein typischer King, aber definitiv nicht im negativen Sinne.

— Slaol
Slaol

Gut, aber für King doch eher schwach.

— Moryahh
Moryahh

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  • Gutes Horrorbuch

    Puls
    MellisBuchleben

    MellisBuchleben

    19. August 2017 um 14:44

    Durch ein mysteriöses Signal im Mobilfunknetz werden die Menschen von einem auf den anderen Moment in zwei Gruppen geteilt: jene, die mit dem Handy telefoniert haben und verrückt wurden und jene, denen das nicht passiert ist. Im Buch werden diese Gruppen "Normies" und "Phonies" genannt. Wir begleiten im Laufe des Buches eine Gruppe von "Normies". Diese lernen sich durch das Ereignis erst kennen und wachsen als Gruppe im Laufe der Zeit zusammen. Der Leser spürt dieses Zusammenwachsen sehr deutlich, jedenfalls ging es mir so.  "Puls" enthält durch und durch Horror. Ich stand als Leser sofort mitten im Geschehen. Ich war etwas überrascht, dass es mit der ersten Seite bereits los ging und war ein bisschen überfordert damit. Der Horror hält bis zur letzten Seite, was ich wiederum gut fand.  Trotz der Action hat es für mich seine Längen gehabt und einige Seiten habe ich nur überflogen. Das Ende hat mir leider nicht gefallen. Es wird auch nicht aufgeklärt, warum es dieses Signal überhaupt gab oder was genau dahintersteckte. Das hat mir gefehlt.  Vielleicht habe ich das Buch zur falschen Zeit gelesen oder es lag an mir. Aber so richtig begeistern konnte es mich leider nicht.  Die Charaktere waren toll und ich mochte viele von ihnen sehr. Aber vielleicht hätte dem Buch ein Perspektivwechsel zur Seite des Bösen gut getan, auch wenn die "Phonies" nicht wirklich denken können.  Insgesamt ist es ein gutes Horrorbuch, bei dem mir aber etwas gefehlt hat, z. B. die Erläuterung für die Ursachen des Ganzen.

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  • Eine etwas andere "Zombie"-Geschichte

    Puls
    Insomnia1106

    Insomnia1106

    25. June 2017 um 21:48

    King erschafft auf seine typische Weise eine ganz andere und neue "Zombie"-Geschichte. "Jedes Mal wenn seine Gedanken sich dem Jungen zuwandten, spürte Clay in seinem Verstand eine Panikratte, die sich bereitmachte aus ihrem nicht sonderlich stabilen Käfig auszubrechen, um mit ihren scharfen kleinen Zähnen alles anzunagen, was in Reichweite war."Worum geht es?Clayton Riddell ist geschäftlich in Boston, hat schon Geschenke für seine Familie besorgt und möchte sich vor der Heimfahrt gerade bei einem Straßenhändler ein Eis kaufen, als die Welt untergeht. Geschäftsleute, Schüler, Busfahrer, alle Menschen, die in diesem Moment ein Handy am Ohr haben, laufen wie auf einen geheimen Befehl hin Amok, fallen übereinander her, schlachten sich gegenseitig ab, stürzen sich ins Verderben. Irgendwie können Clay, ein kleiner Mann mit Schnurrbart und ein junges Mädchen, das beinahe von ihrer Mutter umgebracht worden wäre, sich in ein Hotel retten. Sie sind völlig abgeschnitten von der Außenwelt. Clay will unbedingt herausfinden, wie es um seine Frau und vor allem um seinen Sohn Johnny steht, der gerade in der Schule war, als der mörderische Irrsinn losging. Zu ihm muss Clay Kontakt aufnehmen, bevor ein anderer es per Handy tut. Die Suche nach Johnny wird zur Schreckensmission durch eine apokalyptische Welt.Für mich war es nicht gerade der beste King. Ich bin nicht wirklich in die Story hineingekommen, es war für mich teilweise zu langatmig, besonders am Anfang. Als es endlich mal losging und wir auch mehr von den "Handyverrückten" erfahren haben, war es wirklich spannend, doch leider war dies nur ein kleiner Teil und ganz schnell vorbei. Auch hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht. Alles in einem ist es ein gutes Buch welches man für eine kurze Unterhaltung einwandfrei lesen kann. Für Gruselfans oder Kingfans empfehle ich eindeutig andere Werke vom Autor :)

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  • Die übliche Qualität

    Puls
    dominona

    dominona

    20. April 2017 um 08:16

    In die Art der Bücher finde ich mich immer wieder schnell hinein. Das Beschriebene bannt einen und sorgt dafür, dass man dran bleibt - ich habe drei Tage gebraucht. Der Gedanke, dass unsere Handys uns quasi zu Zombies machen könnten und wie einzelne Menschen dann versuchen in so einer Gesellschaft zu überleben, kann schon gruselig sein. Allerdings wirkt das Buch an manchen Stellen zu schnell vorangetrieben. Die Übergange passen nicht immer und die Charaktere sind auch nicht so gut ausformuliert wie ich es gewohnt bin.

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  • Puls von S. King

    Puls
    zickzack

    zickzack

    05. April 2017 um 20:55

    Ein schwieriges Buch. Ich habe gute zwei Monate für das zum Lesen gebraucht. Ich habe zwischendurch noch ein anderes gelesen, dass es stellenweise so langweilig war, dass ich dabei eingeschlafen bin...Ich versuche die Gründe aufzuschlüsseln:Positiv kann ich sagen, dass mir an sich die Idee gut gefallen hat. Ein Virus (Puls) wird über die Handys übertragen und stürzt einen Teil der Welt in Schrecken und Chaos. Irgendwie ist das fast schon kritisch, denn irgendwann glaube ich selbst, dass die Handysucht die Menschen irre werden lässt. Wie oft am Tag schauen wir auf das kleine Gerät? Können wir uns noch vorstellen ohne es zu leben? Wenn man diese Fragen ehrlich beantwortet, kommt man auf ein denkwürdiges Ergebnis. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob King uns das mit diesem Werk sagen wollte, aber ich muss auf wenigstens ein paar positive Punkte kommen, damit sich die Quälerei irgendwie gelohnt hat.Als zweites positives möchte ich erwähnen, dass mir sein Schreibstil gefällt. Es gab ein paar Formulierungen und verrückte Ideen, die mich tatsächlich zum Schmunzeln gebracht haben, aber leide habe ich sie bei den vielen Negativen vergessen...Nun zu den negativen Anteilen:Ich konnte mit keinen der Charakter wirklich etwas anfangen. Sie waren mir nicht griffig genug, sondern haben sich wie Statisten in einem Theaterstück angefühlt. Gerade Clay Riddle als Protagonist war für mich überhaupt nicht überzeugend. Ja, er wollte seinen Sohn retten. Da ist der Konflikt, aber trotzdem hat er für mich für sein Ziel nicht enthusiastisch gekämpft. Es war auch viel zu oft im Buch in den Hintergrund gerückt und dann plötzlich schwappte es wieder hoch und Clay erinnerte sich, dass noch etwas mit seinem Sohn war.Außerdem nehme ich es King übel, dass er (ACHTUNG SPOILER) mir den einzigen Charakter genommen hat, den ich noch interessant fand. Sie starb so unvorbereitet und sinnlos... als Alice nicht mehr da war, sondern nur noch dieser nervige Jordan war es fast so weit, wo ich das Buch in die Ecke gepfeffert hätte. Dann kamen neue Charakter dazu (Dan, Ray und Denise) mit denen ich auch nichts anfangen konnte. (SPOILER ENDE) Aber ich habe mich über diese Stelle gequält, den Ärger heruntergeschluckt und weitergelesen...Neben den Charaktern war die Handlung Kacke. Es ging schon am Anfang los. Die ersten 50 Seiten wusste ich nicht, was King überhaupt von mir wollte. Ich habe sehr schlecht in die Geschichte gefunden. Da war nicht nur ein Chaos in Boston, sondern auch in meinem Kopf. Leider ist das immer wieder an kurzen Stellen aufgetreten, wo ich nur mit einem großen Fragezeichen im Gesicht die Seiten angestarrt habe und mich fragte, was King nun eigentlich will...Dann hatte ich das Gefühl, dass man einfach mit der Handlung auf der Stelle trat. Es passierte zu wenig und die Charakter waren die gesamte Zeit sinnlos auf Achse, außer wo sie seitenlang in dieser komischen Schule festsaßen, Jordan und den Rektor, kennenlernten. Wenn man etwas interessantes passierte, dass sie sich gegen die Phoner gewehrt haben oder wirklich in die Enge gedrückt wurden, war dieser Teil viel zu kurz.Ich verstehe auch ehrlich nicht, warum Clay und Tom sich nicht am Puls angesteckt haben. Haben die Phoner den Neuinfizierten ein Handy ans Ohr gedrückt oder was? So ganz wurde das nie erklärt, ob die Leute sich nur über die Handys infiziert haben oder wenn sie mit den Phonern in Kontakt kamen. Auch fand ich es komisch, dass die Phoner nicht einfach Clay und Tom umgebracht haben, sondern nur gedroht und bla bla, aber wirklich etwas gegen die Unruhestifter, die ja ihre Schwärme töteten, haben sie nichts unternommen.Und dann noch dieses bescheidene Ende, wie schon ein paar andere Reviewer angemerkt haben. Was sollte das? Warum war plötzlich Schluss?Puuh, also ich hatte gehofft, dass das Buch ab der Mitte noch spannend wird. Man kennt es ja von King, dass manche seiner Werke erst ein paar Seiten brauchen bis sie richtig Fahrt aufnehmen, aber dieses Werk hat sich bei mir sehr schwer getan. Tut mir leid, Mr. King, aber das können sie besser.Darum vergebe ich nur zwei Sterne (für Idee und Schreibstil).

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  • Rezension zu "Puls" von Stephen King

    Puls
    tragalibros

    tragalibros

    01. March 2017 um 14:40

    Ohne Vorwarnung befällt eine mysteriöse Geisteskrankheit die Menschheit. Ein Telefonanruf lässt Leute zu gewalttätigen und blutrünstigen Verrückten mutieren. Nur wenige, die durch Zufall kein Handy bei sich haben, bleiben bei Verstand und kämpfen fortan, in einer Welt, die dem Untergang geweiht zu sein scheint, ums Überleben...Klingt spannend und nach super SciFi-Lektüre, ist aber leider nicht annährend das, was man von Stephen King gewohnt ist. "Puls" beginnt zwar vielversprechend, lässt aber dann recht schnell nach und liest sich nur noch zäh. Der Ausdruck und Schreibstil ist zwar wie gewohnt einfach zu lesen, trotzdem verliert die Handlung an Schwung, sodass der Mittelteil bis auf wenige Passagen eher langatmig ist. Die Handlung konzentriert sich auf wenige, aber recht interessante Charaktere, die sich im weiteren Verlauf des Buches weiterentwickeln und viele Veränderungen durchmachen. Aber, aber, aber... Mich hat das Buch nicht zu 100% überzeugen können. Gute Ansätze wechseln sich mit Seiten ab, auf denen nichts passiert, was die Geschichte besonders beeinflusst. Im Gegenteil, der Lesefluss kommt ins Straucheln und stellenweise war ich versucht, das Buch beiseite zu legen. Ich möchte abschließend aber hervorheben, dass mich die Idee der Geschichte begeistert hat! Menschen mit Hilfe von Handys umzuprogrammieren, sodass sie nur noch nach niederen Instinkten handeln, ist wirklich faszinierend und würde heutzutage wahrscheinlich 99% der Bevölkerung betreffen. Obwohl das Buch in meinem Ranking der King-Bücher abgeschlagen auf den letzten Plätzen liegt, möchte ich drei Sterne vergeben. Die Grundlage der Handlung hat so einiges herausgerissen.

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  • Ein sehr interessantes Thema sehr spannend erzählt....

    Puls
    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    05. February 2017 um 17:04

    Titel: PulsAutor: Stephen KingReihe: -Verlag: HeyneGenre: Horror|SciFiSeitenanzahl: 528 Zitat entfällt. Klappentext: Der Horror hat eine neue Dimension Das Grauen kommt nicht aus Gräbern oder aus dem Weltraum. Es ist mitten unter uns und steckt in jeder Handtasche. Das Handy ist ein moderner Heilsbringer, doch in Stephen Kings „Puls“ kommen mit dem Klingelton Wahnsinn und Tod. Clayton Riddell ist geschäftlich in Boston, hat schon Geschenke für seine Familie besorgt und möchte sich vor der Heimfahrt gerade bei einem Straßenhändler ein Eis kaufen, als die Welt untergeht. Geschäftsleute, Schüler, Busfahrer, alle Menschen, die in diesem Moment ein Handy am Ohr haben, laufen wie auf einen geheimen Befehl hin Amok, fallen übereinander her, schlachten sich gegenseitig ab, stürzen sich ins Verderben. Irgendwie können Clay, ein kleiner Mann mit Schnurrbart und ein junges Mädchen, das beinahe von ihrer Mutter umgebracht worden wäre, sich in ein Hotel retten. Sie sind völlig abgeschnitten von der Außenwelt. Clay will unbedingt herausfinden, wie es um seine Frau und vor allem um seinen Sohn Johnny steht, der gerade in der Schule war, als der mörderische Irrsinn losging. Zu ihm muss Clay Kontakt aufnehmen, bevor ein anderer es per Handy tut. Die Suche nach Johnny wird zur Schreckensmission durch eine apokalyptische Welt. Meine Meinung: Ich liebe King...ich vergöttere den Mann...einfach nur ein genialer Schriftsteller. Das sieht man auch wieder bei "Puls"....auch wenn es nicht mein Favorit von ihm ist...so erschreckend, dass es auch in Wirklichkeit passieren könnte (um es mal ganz krass zu sagen) Der Leser wird unmittelbar in die Geschichte geworfen und muss atemlos miterleben, wie Menschen auf einmal ihre Freunde, Familie,Partner oder einfach Fremde angreifen, sie töten oder Schlimmeres mit ihnen anstellen. Es hat mich einfach schockiert, wie beildgewaltig King dieses ganze Chaos beschrieb... Im Mittelpunkt steht Clayton, der beruflich in der Stadt ist, will einfach nur zu seinem Kind. Es hat mich teils sehr mitgenommen, wie verzweifelt und voller Angst Clay war. Aber auch die Menschen, die mit ihm fliehen, fand ich überzeugend. Alice, die um ihre Mutter bangt, Thomas, ein ruhiger Mann und die Menschen, die während des Buches mit ihnen kommen oder auch sterben. Das einzigste, was mir nicht gefiel, war der Grund, wieso das alles passiert...es gab irgendwie keinen !! Klar, er beschreibt, was mit den Menschen passiert...es ist alles so The Walking Dead mäßig, aber es wird nie aufgeklärt, was oder wer genau dahinter steckt...das hat mich schon etwas frustriert !! Der Schreibstil ist gut zu lesen und eben typisch King-mäßig. Bewertung: Bis auf den irgendwie fehlenden Grund fand ich es fantastisch !! Von mir gibt es: 4 von 5 Sterne

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    • 3
  • Tolles Buch und der Film "Cell" wird geguckt ★ ★ ★ ★ ★

    Puls
    SeattleRakete

    SeattleRakete

    13. August 2016 um 19:08


    Rezension Stephen King - Puls - 6.8.-13.8.
    Wahnsinn.. Einfach nur Wahnsinn... 
    Das ist bisher mein 3 Buch von ihm und wieder bin ich restlos begeistert. In einer Welt zu leben, wo das Telefon quasi schon zur Geburt dabei ist.. Fast unvorstellbar, dass es tatsächlich Normies geschafft haben.
    Tolles Buch und der Film "Cell" wird geguckt ★ ★ ★ ★ ★ 

  • Nicht Kings Meisterwerk

    Puls
    Lee-Lou

    Lee-Lou

    28. April 2016 um 20:17

    01. Oktober. 15:00 Uhr Als Clay durch Bostons Straßen läuft... glücklich, weil er es nach langer Zeit endlich geschafft hat, eins seiner Comics zu verkaufen, muss er mit ansehen, wie ein Mann seinem Hund ein Ohr abbeißt, wie alle Menschen scheinbar grundlos aufeinander losgehen und sich gegenseitig abschlachten. Während in der gesamten Stadt das reinste Chaos ausbricht, gelingt es Clay nur mit sehr viel Mühe und Not sich in Sicherheit zu bringen. Clay begreift sehr schnell, dass diese Situation durch die Handys ausgelöst wurde und das alle betroffen sind, die um 15:00 telefoniert haben. Der Grund, weshalb Clay nur noch an Johnny denkt. Seinen 12 Jahre kleinen Sohn - der vor wenigen Tagen erst ein Handy geschenkt bekommen hat. Deshalb setzt Clay alles daran seinen Sohn zu finden. Persönliche Meinung: Bereits auf den ersten Seiten bricht in Boston der absolute Wahnsinn aus und der Leser verfolgt, wie Clay sich durch die Stadt schlägt... wie er wenige Personen kennenlernt, die noch normal zu sein scheinen und sich in Sicherheit bringt. Dabei wirkt der Schreibstil so, als würde man das ganze Geschehen direkt vor Ort mitverfolgen. Es gibt recht wenige Stellen, die langatmig erscheinen, was ziemlich untypisch für King ist. Die vom "Puls" getroffenen Menschen (Phoner) verhalten sich fast schon wie Zombies. Diese sind jedoch nicht mit den Zombies aus z.B. The Walking Dead zu vergleichen, weil sie im Laufe der Geschichte eine Intelligenz entwickeln und versuchen Normies (die wenigen verbliebenen Menschen, die nicht vom Puls getroffen wurden) zu kontrollieren. Eine irgendwie wirklich interessante Thematik. Erstaunlich, dass dieser Roman bereits 2006 erschienen ist. Zu einer Zeit, als die Menschen noch nicht so "besessen" von ihren Handys waren wie heute. Ich habe 15 Stephen King Romane gelesen. Ausnahmslos alle wahren wirklich atemberaubend gut!! Doch Puls hat mich leider nicht so überzeugt, wie ich es eigentlich von King gewöhnt bin. Die Geschichte ist wirklich sehr gut gelungen und sehr spannend... bis man die letzten 150 Seiten erreicht. Ab da hatte ich das Gefühl, dass die Luft einfach raus ist. Ich fand es überhaupt nicht mehr spannend. Ich hatte schon keine Lust mehr zu lesen, wenn ich daran dachte, dieses Buch noch beenden zu "müssen"... stattdessen habe ich mir tagelang doch lieber andere Beschäftigung gesucht. ... sehr, sehr schade.

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  • Ring, Ring.

    Puls
    NiWa

    NiWa

    Das Ende der Welt wird mit einem Handyklingeln eingeläutet. Clay ist gerade beruflich in Boston als um ihn herum der Irrsinn ausbricht. Telefonieren wird zum Todesurteil, weil aus dem Äther der Mobiltelefonie der mörderische Wahnsinn strömt. Menschen gehen aufeinander los, zerstückeln sich gegenseitig und reissen alles nieder. Und nur wenige von ihnen kommen davon. Clay ist einer von ihnen. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe verschanzt er sich in einem Hotel und versucht die Ereignisse zu verarbeiten. Gerade eben wollte er sich noch ein Eis kaufen und im nächsten Augenblick bricht um ihn herum der Irrsinn los. Dass es etwas mit den Handys zutun hat, ist nicht nur ihm rasch klar. Selten hat man es mit einem King-Werk zutun, das gleich zu Beginn derart loslegt. Man schlägt das Buch auf, tastet sich die ersten paar Seiten voran und findet sich mitten in einem Blutbad in Boston wieder, das einem fast das Frühstück hochwürgen lässt. Stephen King rockt von Beginn an. Das Blut spritzt, Flammen züngeln und Handy-Debile verbeißen sich sogar in Hunden, sodass einem das Horrorherz aufgeht. Nach dem man den ersten Wahnsinn gemeinsam mit den Protagonisten einigermaßen registriert - von verarbeiten kann hier keine Rede sein - hat, machen sich ernsthafte Sorgen breit. Clays Frau und sein Junge Johnny befinden sich etliche Kilometer entfernt und Clay muss herausfinden, was aus ihnen geworden ist. Sind sie ans Handy gegangen als es geklingelt hat? Von Handlung und Aufbau her würde ich dieses Buch sogar als apokalyptischen Zombieroman einordnen, obwohl man die Handyverrückten eigentlich nicht als Zombies bezeichnen kann. Gemeinsam mit Clay und den übrigen Menschen geht es quer durch die Handy-Apokalypse, immer in der Hoffnung, dass sich Frau und Sohn wohlbehalten verkrochen haben. Stephen King greift mal wieder gesellschaftskritische Themen auf und verarbeitet sie zu einem glänzenden Schauerwerk. Man stelle sich vor, wir würden durch unsere Handys den Verstand verlieren. Man stelle sich vor, eine Terrororganisation hätte eine Möglichkeit gefunden, uns über unsere schicken Mobilteile den Terror ins Haus zu schicken. Man stelle sich vor, wir würden einfach aufhören wir selbst zu sein, so bald wir den nächstbesten Anruf annehmen und uns damit das Gehirn wegpusten. Wäre das nicht ein gruseliges Szenario? Leider habe ich meinem Geschmack nach zu wenig über die Hintergründe der Handy-Debilität erfahren. Die Terrorthese ist nur eine Theorie von vielen und es gibt kaum Ansatzpunkte, um zu erahnen, was sich wohl tatsächlich ereignet hat. Nach dem sehr rasanten Start geht es meist sehr zügig weiter. Nur wenige Zwischenetappen lassen einem als Leser Luft holen und ich wurde in Dauerspannung versetzt, die in ein relativ offenes Ende mündet, das mir so nicht ganz gefallen hat, aber auf jeden Fall gut zur Geschichte passt. Als Fazit kann ich nur sagen, wer Handys gegenüber schon immer skeptisch eingestellt war, sollte vielleicht nicht gerade zu diesem Buch greifen, aber wer Stephen King mal richtig rocken sehen will, darf sich hier auf ein verstörendes apokalyptisches Horrorszenario freuen, das mir so noch nicht begegnet ist.

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    • 11
  • Spannende Grundidee, aber nicht genügend ausgereizt

    Puls
    Aglaya

    Aglaya

    07. January 2016 um 20:01

    Durch einen durchs Handy übermittelten Impuls verwandeln sich die Menschen in willenlose (aber telepathisch kommunizierende) Zombies. Clay und ein paar andere, die kein Handy besitzen, werden verschont und machen sich auf die Suche nach einem sicheren Ort (und Clays Sohn).   Die Handlung wird aus der Sicht des Protagonisten Clay erzählt. Auch wenn der Autor Stephen King wie in den meisten seiner Bücher die Beobachterperspektive verwendet, fühlt sich die Erzählung (ebenfalls wie in vielen King-Romanen) mehr nach Ich-Perspektive an, über die anderen Figuren erfährt der Leser kaum etwas, abgesehen von dem, was der Protagonist über sie denkt. Aber auch Clay bleibt ziemlich blass, was ihn antreibt (ausser der Suche nach seiner Ex-Frau und seinem Sohn) bliebt unklar. So fiel es mir oft schwer, mit Clay mitzufiebern.   Der Schreibstil von Stephen King ist in diesem Buch ziemlich umständlich, mit vielen langgezogenen, verschachtelten Sätzen, was den Lesefluss doch etwas störte. Das Ende der Geschichte wird offengelassen, über die Hintergründe des Impulses oder wie es danach (langfristig) weitergeht, wird nichts erzählt. Auch sonst werden im Laufe der Geschichte keine Fragen nach dem „warum“ beantwortet, ja von den Charakteren gar nie gestellt. Je nach Art der King-Geschichte kann ich das problemlos akzeptieren, hier hätte ich mir aber doch noch etwas mehr Hintergründe gewünscht. Der Handlungsschwerpunkt liegt hier weniger auf subtilem Horror, wie man es von anderen King-Werken kennt, sondern mehr auf blutiger Action, gepaart mit einem guten Stück Road-Movie.   Trotz all dieser negativen Punkte hat mich „Puls“ über weite Strecken hinweg gut unterhalten. Eigentlich wollte ich eine Bewertung in Richtung „sehr gut“ vergeben – wäre da nicht das abrupte Ende gewesen mit der Erkenntnis, dass es definitiv keinerlei Hintergrundinformationen über die Handy-Zombies gibt. Das hat mein Gesamteindruck dann doch merklich heruntergezogen.   Mein Fazit Bei „Puls“ handelt es sich zu einem grossen Teil um einen klassischen Stephen King Roman. Ein durchschnittlicher Mensch aus Maine wird zusammen mit einigen anderen Durchschnittsmenschen von einer nicht näher erklärten übersinnlichen Macht überrascht und muss um sein Überleben kämpfen. Durch die fehlenden Infos und blassen Figuren kann er aber doch auch eingefleischte King-Fans enttäuschen.

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  • Handys

    Puls
    Slaol

    Slaol

    03. December 2014 um 06:33

    Meine Meinung Puls war ein recht erstaunlicher Roman. Eigentlich habe ich mich darauf vorbereitet einen ganz typischen King zu lesen. Dem war aber nicht so, in einfach keiner Hinsicht, was sich aber definitiv nicht negativ äußerte. Die ganze Thematik der Handys und überhaupt technischen Neuheiten ist in der heutigen Zeit wohl noch sehr viel größer geworden, als es damals gegen 2005/2006 war, dennoch kann ich Kings Standpunkt nachvollziehen, da vor knapp 10 Jahren all diese wunderbaren (oder auch nicht) Dinge einem recht suspekt erschienen sein müssen und dort sicherlich der Aufschrei größer war, was die negativen Aspekte angeht. Jetzt, 10 Jahre später, haben sie sich durchgesetzt und genau JETZT würde dieser Roman noch viel besser in die Zeit passen, da im Vergleich zu 2006 wohl kaum noch jemand KEIN Handy, oder wie sie jetzt heißen: Smartphone, besitzt. So viel zur sehr gelungenen Thematik, die jeder einmal für sich selbst im stillen Kämmerchen überdenken sollte. Was ich sehr interessant, speziell für Herrn King, fand, war die Kapiteleinteilung. Sehr anders aber sehr förderlich für's Lesen um ehrlich zu sein. Normaler Weise bin ich sehr lange Abschnitte mit um die 30 Seiten gewöhnt, hier verliefen die Kapitel meist nur über 4-5 Seiten, wenn überhaupt. Man hat einfach das Gefühl, man kommt schneller voran. Auf viele Dinge, die man dennoch von King gewohnt ist, traf ich auch hier: so gut wie keine Tipp- oder Rechtschreibfehler in der Übersetzung, wunderbare Charaktere, die man entweder liebt oder hasst, einem aber niemals egal sind, und natürlich: Spannung Spannung Spannung! Es war ein weniger blutiger Roman, als ich erwartet hätte, aber von genauso viel psychologischem Feinsinn, wie immer. Fazit Natürlich muss man dieses Buch gelesen haben. Es ist zwar nicht typisch King, aber die Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel. An Shining kommt es meiner Meinung nach nicht heran, deshalb gibt es einen kleinen Punktabzug. Textstellen 'Alice als Ausschneidepuppe mit Papierzungen an Schultern und Waden. Red keinen Stuss, schienen Rafes grüne Augen zu sagen.  De Zungen gehörn anne Klamotten, nich anne Puppe.  Was für ne Art Künstler biste eigentlich?' (S. 205)

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  • Rezension zu "Puls" von Stephen King

    Puls
    AxelSMeyer

    AxelSMeyer

    Allein für die Idee, dass Handytelefonate die Menschen zu Zombies mutieren lassen, verdient Altmeister Stephen King fünf Sterne. Spannende Geschichte, hat Spaß gemacht, sie zu lesen!

    • 3
    MonikaMeyer

    MonikaMeyer

    29. July 2014 um 12:52
  • Laaaangweilig...

    Puls
    Virginy

    Virginy

    15. May 2014 um 10:20

    Eigentlich tut es mir in der Seele weh, einem King nur 2 Sterne zu geben, aber von all seinen Büchern, die ich gelesen habe, ist dies mit Abstand das schlechteste. Dabei ist die Idee mit dem Handy als Killer der menschlichen Rasse gar nicht mal so schlecht, wer weiß schon, wohin die Technik uns noch führt, aber an der Umsetzung ist man kläglich gescheitert. Ja das Buch ist blutig, aber irgendwie wiederholt sich das ganze immer und immer wieder. Ein anderer Kritikpunkt für mich ist, das ich zu keinem der Protagonisten wirklich eine Beziehung aufbauen konnte, ganz anders als bei dem kleinen Danny Torrance aus "Shining" oder dem taubstummen Nick aus "The Stand", sie waren mir einfach egal und ich habe nur darauf gewartet, wann der nächste von ihnen ins Gras beißt. Das am Ende offen bleibt, was aus Clay und seinem Sohn wird, damit hätte ich noch leben können, aber wer hat die Anrufe getätigt? Und aus welchem Grund? Wer oder was steckte hinter allem und warum haben sich die Schwärme weiterentwickelt? Bekamen sie jede Nacht ein verbessertes Update aufgespielt um Schritt für Schritt etwas Menschlichkeit zurückzubekommen und wer hätte überhaupt Interesse daran? Keine Antworten und dafür viele Fragen. Ich erinnere mich an kein Buch, das mich in den letzten Jahren so unbefriedigt zurückgelassen hat. Sorry Mr. King, aber mehr als 2 Sterne sind dafür einfach nicht drin.

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  • Wer sind sie? Wer bin ich?

    Puls
    monja1995

    monja1995

    06. May 2014 um 19:14

    Klappentext: Der Horror hat eine neue Dimension Das Grauen kommt nicht aus Gräbern oder aus dem Weltraum. Es ist mitten unter uns und steckt in jeder Handtasche. Das Handy ist ein moderner Heilsbringer, doch in Stephen Kings „Puls“ kommen mit dem Klingelton Wahnsinn und Tod. Clayton Riddell ist geschäftlich in Boston, hat schon Geschenke für seine Familie besorgt und möchte sich vor der Heimfahrt gerade bei einem Straßenhändler ein Eis kaufen, als die Welt untergeht. Geschäftsleute, Schüler, Busfahrer, alle Menschen, die in diesem Moment ein Handy am Ohr haben, laufen wie auf einen geheimen Befehl hin Amok, fallen übereinander her, schlachten sich gegenseitig ab, stürzen sich ins Verderben. Irgendwie können Clay, ein kleiner Mann mit Schnurrbart und ein junges Mädchen, das beinahe von ihrer Mutter umgebracht worden wäre, sich in ein Hotel retten. Sie sind völlig abgeschnitten von der Außenwelt. Clay will unbedingt herausfinden, wie es um seine Frau und vor allem um seinen Sohn Johnny steht, der gerade in der Schule war, als der mörderische Irrsinn losging. Zu ihm muss Clay Kontakt aufnehmen, bevor ein anderer es per Handy tut. Die Suche nach Johnny wird zur Schreckensmission durch eine apokalyptische Welt. Mein Umriss: Boston, 1. Oktober ca. 15 Uhr. Die Welt ist in Ordnung. Clayton Riddell hat ein Geschenk für seinen Sohn erstanden, das er nun fröhlich in einer Tüte an seiner Seite schwingt. Er kauft sich ein Eis an einem Eiswagen und beobachtet die Menschen in seiner Umgebung. Mehrere Handys klingeln. Clayton beobachtet eine junge Frau, wie sie sich meldet. Ihre Äußerung „Wer sind sie? Wer bin ich?“ bekommt Clayton mit, bevor die Frau los rennt und in vollem Lauf einen Masten rammt. Überall scheinen in diesem Moment Menschen durchzudrehen. Ein Mann beißt seinem Hund ein Ohr ab, andere metzeln sich gegenseitig regelrecht nieder, wieder andere springen ohne erkennbares Motiv aus Fenstern, oder stürzen sich vor Autos und Bahnen. Ein unvorstellbares Chaos bricht los. Clayton flüchtet und kommt schließlich in einem Hotel an, wo er sich mit Alice, einem jungen Mädchen und dem einzigen noch anwesenden Hotelangestellten verschanzt. Inzwischen ist Tom zu der Gruppe gestoßen, die sich nun auf den Weg macht, um Claytons Sohn und seine Frau zu suchen. Von denen hofft er, dass sie dieses unvorstellbare Inferno an Gewalt überstehen werden, das seiner Meinung nach allein durch die Handys ausgelöst wurde. In einem Randbezirk von Boston finden sie Unterschlupf in Toms Haus, wo sie von dessen Kater erwartet werden und ein paar Tage und Nächte verbringen. Immer weiter steigert sich ihre Angst, als sie tagsüber beobachten, was in den Straßen passiert. Dass sie nicht bleiben können steht ausser Frage. Also machen sie sich auf den Weg in Richtung Norden, auf dem sie immer wieder in Lebensgefahr geraten. Ihnen ist klar, dass irgendein Impuls der von den Handys abgegeben wurde, für den Zustand der meisten Menschen verantwortlich ist und hoffen nun, irgendwo in diesem Chaos ihre Angehörigen zu finden. Noch größer ist die Hoffnung, dass diese ihr Handy nicht in Händen hielten, als die meisten Menschen zu mörderischen Zombies wurden….. Mein Eindruck: Stephen King greift mit diesem Roman ein Phänomen der Zeit auf. Jeder hat ein Handy, jeder macht sich vom Handy abhängig und ohne Handy geht gar nichts mehr. Er verwandelt einen Segen der Technologie in einen regelrechten Fluch und macht ihn zum Mordinstrument ferngesteuerter Menschen. King bediente sich hier wohl dem Phänomen der „Schläfer“ die aufgrund von Hypnose per Anruf zu Killern werden. Bei Schläfern im Agentenmilieu handelt es sich jedoch um Einzelpersonen, wobei King in Puls den Großteil der Bevölkerung durch einen per Handy gesendeten Impuls zu mordenden Bestien werden läßt. An sich ist der Grundgedanke zu diesem Buch sehr gut, allerdings verlief sich King in teilweise sehr langatmige Passagen und vergißt darüber hinaus sogar das Rätsel zu lösen. Die Protagonisten spekulieren darüber, allerdings bleibt der Verursacher und der Grund des Ganzen leider unerwähnt. Nach 70 Seiten wollte ich aufgeben, weil bis dahin nur sinnloses Gemetzel stattfand. Ich blieb jedoch dran und ließ mich von der Neugierde weiter treiben. Ich wollte wissen, ob Clayton seine Familie findet. Aber nicht nur das, ich wollte wissen, was wirklich geschah, wer der Urheber war und was dessen Motiv dafür war. Leider bekam ich trotz Durchhaltens meine Fragen nicht geklärt und somit schloss ich das Buch äußerst unzufrieden ab. Als sehr störend empfand ich auch die zahlreichen Rechtschreib- und Satzstellungsfehler, die ich nicht King, sondern eher dem Übersetzer und den Lektoren ankreide. Ein King, sei er noch so schlecht, hat es nicht verdient wie ein Schnellschuß behandelt zu werden. Fazit: Durchhalten wird leider nicht belohnt – Bisher Kings schlechtestes Buch.

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  • Das erste Buch von King und total begeister.

    Puls
    Birnchen

    Birnchen

    10. April 2014 um 15:11

    Inhalt: Das Grauen kommt nicht aus Gräbern oder aus dem Weltraum. Es ist mitten unter uns und steckt in jeder Handtasche. Das Handy ist ein moderner Heilsbringer, doch in Stephen Kings "Puls" kommen mit dem Klingelton Wahnsinn und Tod. Clayton Riddell ist geschäftlich in Boston, hat schon Geschenke für seine Familie besorgt und möchte sich vor der Heimfahrt gerade bei einem Straßenhändler ein Eis kaufen, als die Welt untergeht. Geschäftsleute, Schüler, Busfahrer, alle Menschen, die in diesem Moment ein Handy am Ohr haben, laufen wie auf einen geheimen Befehl hin Amok, fallen übereinander her, schlachten sich gegenseitig ab, stürzen sich ins Verderben. Irgendwie können Clay, ein kleiner Mann mit Schnurrbart und ein junges Mädchen, das beinahe von ihrer Mutter umgebracht worden wäre, sich in ein Hotel retten. Sie sind völlig abgeschnitten von der Außenwelt. Clay will unbedingt herausfinden, wie es um seine Frau und vor allem um seinen Sohn Johnny steht, der gerade in der Schule war, als der mörderische Irrsinn losging. Zu ihm muss Clay Kontakt aufnehmen, bevor ein anderer es per Handy tut. Die Suche nach Johnny wird zur Schreckensmission durch eine apokalyptische Welt. Meinung: Nun ja, "Puls" war das erste Buch was ich überhaupt von Stephen King gelesen habe. Ich muss sagen die Geschichte an sich, entspricht vollkommen meinem Geschmack. Auch der Schreibstyl hat mir sehr gut gefallen. Für mich war es sehr einfach und flüssig zu lesen. Ruckzuck hatte ich es durch. Ich hatte wirklich Spaß mit diesem Buch, es bereits öfters gelesen und deshalb gibt es von mir 5*. Ich möchte nun nicht zu viel von dem Inhalt verraten, aber dass das "Grauen" von den Handys verursacht wird, verrät ja schon der Klappentext. :-) Horror und Spannung sind auf jeden Fall garantiert!! PS: Meine Lehrerin in der Schule, mochte kaum meine Ausarbeitung über dieses Buch lesen. Nach dem Textausschnitt hatte sie wirklich angefangen sich zu gruseln. :-) Birnchens Bücherwelt

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