Qual

von Stephen King und Richard Bachman
3,7 Sterne bei298 Bewertungen
Qual
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Ein toller King-Roman, der gänzlich ohne Horror auskommt.

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Ein untypischer King, aber dennoch ein stilles Meisterwerk!

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Inhaltsangabe zu "Qual"

Grausam, packend, anrührend – Wenn die Toten zu flüstern beginnen …
Ein großer Coup soll den geistig zurückgebliebenen Blaze aller Sorgen entledigen. Er entführt das Baby einer reichen Familie. Was wird er dem Kleinen antun? Während alle Welt ihn jagt, um den Horror zu beenden, geht in Blaze eine Verwandlung vor. Das Lösegeld interessiert ihn längst nicht mehr ...
Die Kindheit des jungen Blaze ist schrecklich: Die Mutter ist gestorben, und sein Vater, ein Trinker, verprügelt ihn ständig und wirft ihn so oft die Treppe hinunter, bis das Kind einen bleibenden Schaden davonträgt. Der leicht behinderte Junge kommt in ein Kinderheim, wo sich die kommenden Jahre jedoch erst recht qualvoll gestalten. Als Jugendlicher begeht er mit seinem Kumpel George harmlose Straftaten, bis dieser bei einer Stecherei umkommt. Aber George meldet sich aus dem Totenreich und flüstert Blaze ein, einen größeren Coup zu starten. Um an wirklich viel Geld zu kommen, entführt Blaze schließlich das Baby einer reichen Familie. Allein mit dem kleinen Bündel Leben, erwacht in ihm eine ungeahnte Fürsorge. Die Flucht vor dem gigantischen Polizeiaufgebot führt in eine Katastrophe ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453406124
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:03.02.2009

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    Fuexchens avatar
    Fuexchenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein toller King-Roman, der gänzlich ohne Horror auskommt.
    anders als gewohnt, aber dennoch gut

    Ein großer Coup soll den geistig zurückgebliebenen Blaze aller Sorgen entledigen. Er entführt das Baby einer reichen Familie. Was wird er der Kleinen antun? Während alle Welt ihn jagt um den Horror zu beenden, geht in Blaze eine Verwandlung vor. Das Lösegeld interessiert ihn längst nicht mehr.

    Ich finde, dem Autorin Richard Bachman, auch bekannt als Stephen King, ist es mal wieder gelungen, ein spannendes Buch zu schreiben, das mich in seinen Bann ziehen konnte. Es ist etwas anders, als seine gewohnten, horrormäßigen Geschichten, aber nicht weniger schlecht. Nur fand ich die Handlung an manchen Stellen etwas zu abgedreht und vorhersehbar, aber das ist sicherlich Geschmacksache.

    Ich mag seinen Schreibstil. Dieser Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen und wie immer sehr direkt.
    Die Geschichte wird aus der Perspektive des Hauptprotagonisten Blaze erzählt und lässt uns insbesondere an seinen Gedanken teilhaben.

    Das Cover gefällt mir. Die Kurzbeschreibung hat mich neugierig gemacht, aber da Stephen King zu meinen Lieblingsautoren gehört, habe ich gar nicht lange überlegen müssen, ob ich das Buch lesen möchte.

    Insgesamt ein spannendes Buch, das mir eine tolle Lesezeit bereitet hat. Von mir gibt es vier Sterne.

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    buchjunkies avatar
    buchjunkievor 7 Monaten
    Stephen King mal ganz anders

    Blaze hat eine schreckliche Kindheit. Die Mutter ist gestorben und sein Vater ein Trinker, der das Kind schlägt und eines Tages so oft die Treppe hinunterwirft, dass es es einen bleibenden Schaden davonträgt.
    Der leicht behinderte Junge wird in ein Kinderheim gesteckt mit einem gewalttätigen Direktor, der Prügelstrafen verhängt. Die kommenden Jahre gestalten sich recht qualvoll für Blaze. Doch trotz aller Widrigkeiten bewahrt er sich sein gutes Herz.
    Als junger Mann lernt er den Kleinkriminellen George kennen, der sich seiner annimmt und gemeinsam führen sie ein paar harmlose Straftaten aus. Doch um einmal an richtig viel Geld zu kommen, dafür müssten sie einen größeren Coup starten.
    Sie wollen ein Baby aus einer reichen Familie entführen, denn “ ...eine gut vorbereitete Babyentführung kann doch eigentlich kaum schiefgehen. Was soll das Kind denn später sagen, wenn sie fragen, wer's gewesen ist? Guu-guu-ga- ga?“ 
    Aber George kommt bei einer Messerstecherei ums Leben, so plant Blaze alleine die Entführung. Doch noch immer hört er Georges Stimme, die ihm einflüstert, was er zu tun hat.
    Schliesslich entführt Blaze ein Baby, doch allein mit dem kleinen Bündel Leben, erwacht in ihm eine ungeahnte Fürsorge.
    Jedoch die Flucht vor dem gigantischen Polizeiaufgebot führt in eine Katastrophe...


    Schon 1973 hat Stephen King diesen Roman unter seinem Pseudonym Richard Bachmann geschrieben, doch erst Jahrzehnte später wurde er veröffentlicht.
    Bei mir lag das Buch schon länger im Regal, und es hat mich nie richtig gereizt.
    Doch jetzt war wohl der richtige Zeitpunkt und ich habe es in ein paar Tagen gelesen.
    Die Geschichte hat mich sofort gefesselt und in ihren Bann gezogen.


    Erzählt wird , wie Blaze die Entführung plant und durchführt und in Rückblicken erfährt man einiges über seine Kindheit und Jugend.


    Der Roman ist grausam. Grausam ist, was man dem Kind Blaze angetan hat.


    Der Roman ist packend. Die Lebensgeschichte von Blaze wollte ich immer weiter lesen und die Entführung und das Drumherum sind einfach spannend.


    Der Roman ist anrührend. Ich mochte Blaze , er ist ein Guter im verkehrten Umfeld.  Und das war der erste Roman  von Stephen King , der mich stellenweise sehr berührt hat. Darüber war wirklich überrascht!




    Ein großartige frühes Werk von Stephen King, das mir sehr gut gefallen hat!

    Kommentare: 7
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    Insomnia1106s avatar
    Insomnia1106vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine bewegende Geschichte um einen Außenseiter in der Gesellschaft
    Tolles Frühwerk von King

    "Qual" ist mein erstes Buch welches Stephen King unter dem Pseudonym Richard Bachman veröffentlichte. Das Buch wurde in den frühen 70er Jahren geschrieben, ist also auch ein älteres Werk.

    Die Geschichte rund um Blaze, einen Außenseiter in der Gesellschaft ist bewegend. Durch die Rückblenden erfahren wir mehr aus seiner Kindheit, die alles andere als rosig war. Diese Rückbliche taten einem wirklich in der Seele weh. Wir erleben seine früheren Freunde, die Arbeit, die schrecklichen Aufenthalte. Wir begleiten ihn bis wir alles über ihn wissen, und werden dann Teil der Entführung eines Babys. Das ganze endet anders als gedacht. Anfänglich war die Summe noch wichtig, aber Blaze baut eine enge Bindung zu dem entführten Baby auf.

    Der Klapptext verrät uns folgendes:
    Ein großer Coup soll den geistig zurückgebliebenen Blaze aller Sorgen entledigen. Er entführt das Baby einer reichen Familie. Was wird er dem Kleinen antun? Während alle Welt ihn jagt, um den Horror zu beenden, geht in Blaze eine Verwandlung vor. Das Lösegeld interessiert ihn längst nicht mehr ...

    Die Kindheit des jungen Blaze ist schrecklich: Die Mutter ist gestorben, und sein Vater, ein Trinker, verprügelt ihn ständig und wirft ihn so oft die Treppe hinunter, bis das Kind einen bleibenden Schaden davonträgt. Der leicht behinderte Junge kommt in ein Kinderheim, wo sich die kommenden Jahre jedoch erst recht qualvoll gestalten. Als Jugendlicher begeht er mit seinem Kumpel George harmlose Straftaten, bis dieser bei einer Stecherei umkommt. Aber George meldet sich aus dem Totenreich und flüstert Blaze ein, einen größeren Coup zu starten. Um an wirklich viel Geld zu kommen, entführt Blaze schließlich das Baby einer reichen Familie. Allein mit dem kleinen Bündel Leben, erwacht in ihm eine ungeahnte Fürsorge. Die Flucht vor dem gigantischen Polizeiaufgebot führt in eine Katastrophe ...

    Die Geschichte fande ich wirklich spitze und total spannend. Gerade die Rückblenden waren toll, so konnten wir die ganze Geschichte von Blaze erfahren, und noch mehr über seinen Charakter oder dem Durchlebten wissen. Auch die Entführung und alles was danach noch kam war absolut spannend und ich hatte das Buch in wenigen Tagen fertiggelesen.

    Wie immer ein tolles Buch vom Meister des Schreibens. Mehr als verdiente 5*!

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    Immasoldes avatar
    Immasoldevor 5 Jahren
    Rezension zu "Qual" von Richard Bachman

    Blaze hatte keine leichte Kindheit, nachdem seine Mutter gestorben ist.
    Sein Vater wurde Alkoholiker und nach einem Konflikt zwischen den beiden, wirft er den jungen Blaze dreimal hintereinander die Treppe hinunter. Danach trägt Blaze, einst ein kluges und aufgewecktes Kind, eine geistige Behiderung und ein große Delle am Kopf mit sich.
    Nach diesem Zwischenfall und nachdem er aus dem Koma erwacht, kommt Blaze ins Hetton House, wo er groß wird.
    Auch dort kann er keine schöne Kindheit erleben, denn die Kinder werden oftmals von anderen Familien zu sich geholt, um bei ihnen zu arbeiten, wobei Blaze viel Pech hat und seine Familie regelrecht hasst.
    Auch von seinem Direktor und zugleich Mathelehrer wird er verachtet, denn aufgrund seiner Behinderung ist er nicht in der Lage zu rechnen.
    Sein Leben ändert sich, als er aus dem Hetton House rauskommt und George kennenlernt.
    Zuvor war Blaze schon in einige kriminelle Aktivitäten verwickelt, nur mir George startet seine kriminelle Karriere erst richtig.
    Nachdem George gestorben ist, spricht er immer noch zu Blaze und sagt ihm, er sol das Kind einer reichen Familie kidnappen und dann ein Lösegeld fordern.

    Die Geschichte des Kidnappings steht nicht im Vordergrund, denn auch Blaze Vergangenheit spielt eine große Rolle.
    Das hat meiner Meinung nach Abwechslung in die Geschichte gebracht und hat mir sehr gut gefallen.
    Durch diese Rückblenden in seine Vergangenheit wurde das Buch spannender, denn man wollte sowohl wissen, wie es in der Gegenwart, beim Kidnapping, weitergeht, als auch was alles in seiner Vergangenheit abgespielt ist und wie er so geworden ist, wie er jetzt ist.

    Die Charaktere finde ich sehr interessant. Stephen King hat ein talent dafür ausergewöhnliche und einzigartige Charaktere zu erschaffen, die man so in anderen Geschichten nicht kennenlernt.
    Blaze ist eigentlich sehr liebenswürdig und möchte immer nur das beste für alle, die ihm nichts tun.
    Er würde immer genau das tun, was man ihm sagt und hat leider kein all zu großen Sinn für Richtig und Falsch, sonst wäre er niemals in diese Szene gerutscht.
    Doch bei seinem Umgang mit dem Kind lernt man seine Fürsorge kennen.

    Der Verlauf der Geschichte ist nicht ganz so ausgefallen und an einigen Stellen auch etwas vorhersehbar, jedoch war es trotzdem eine gute Geschichte.
    Mir hat es Spaß gemacht sie zu lesen, auch wenn Stephen King selber sagt, dass er diese Geschichte nicht mag.

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    Engelchen07s avatar
    Engelchen07vor 5 Jahren
    keine Spannung

    Der geistig behinderte Blaze und sein Freund George haben die Entführung eines Kindes geplant. Leider wird George erstochen bevor die Entführung des Kindes durchgeführt werden kann.

    Im Buch wird beschrieben, wie Blaze mit dem verstorbenen George redet und sich von ihm noch beeinflussen läßt. Leider wird im Buch viel mehr von der Kindheit bzw. Vergangenheit von Blaze erzählt als um das eigentlich von mir erwartete Thema der Entführung des Kindes.

    Deshalb fand ich diese Lektüre etwas langweilig bzw. langatmig. Ich hab mir unter dem Buch etwas spannenderes vorgestellt.

    Mich konnte es leider nicht überzeugen.

    Dennoch liest es sich sehr flüssig und man kann dem ganzen Geschehen gut folgen.

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    Oleks avatar
    Olekvor 5 Jahren
    Olek über "Qual"

    Die Geschichte und meine Meinung:
    Blazes Leben was nicht gerade angenehm... Nach dem Tod seiner Mutter, hat ihr sein Vater geschlagen. Und das so das er einen großen Schaden davongetragen hat. Nun ist er geistig zurückgeblieben und kriminell. Zusammen mit seinem Freund George, will er das Baby einer reichen Familie klauen. Doch Georg ist schon lange tot. Er existiert nur noch in Blaze´ Kopf und redet so mit ihm. Georg unterstützt seinen dummen Freund und will damit das Große Geld machen. 
    Als es dann soweit ist bekommt Blaze Angst. Was soll er denn genau mit einem Baby machen? Er der Riese mit so einem kleinen Zwerg? 
    Obwohl George alles geplant hat, macht sich Blaze Sorgen, und das nicht unbegründet. Das FBI ist ihm dicht auf der Spur. 
    Nach und nach gewöhnt sich Blaze an das Leben mit dem Baby und fängt an es zu lieben... Leider ist es nicht seins und die Ermittlungen nach dem Kidnapper sind erfolgreich. Fast haben die Polizisten Blaze. 
    Und da wird Blaze klar: Er will garnicht mehr das Lösegerd, er will nur das Baby...
    Zwischenzeitig wird auch Blazes Kindheit beleuchtet. Seine Zeit im Heim, das schwierige Lernen und auch das erste Verlieben. Dann seine Zeit im Gefängnis und die erste Begegnung mit George....

    Obwohl die Handlung an sich nicht gerade spannend ist, muss ich doch zugeben, dass Blazes Lebensgeschichte interessant war. Ich war teils gefesselt, teils angewidert, teils gerührt. Es kam alles zusammen. Und ich hasse es- ich hasse es zugeben zu müssen, dass ich Blaze sehr sympathisch fand und auch Mitleid mit ihm hatte. Zum Schluss habe ich sogar für den Kidnapper gefiebert! 
    Das war ziemlich krass...Ich war mir bewusst, dass es falsch war, aber ich konnte nicht anders. Mr. King hat Blaze in ein gnädiges Licht rücken lassen!
    Zusätzlich gibt es noch eine Kurzgeschichte "Erinnerung", die mir nicht ganz so gefallen hat, und die ich auch nicht bewerte.

    Das Cover zeigt eine verschneite Straße, die zu einem Haus führt. Vermutlich ist es das Hetton House.

    Fazit: ( 3.5 von 5 Punkten )
    Insgesamt ein guter Roman. Ich würde sagen grausam, aber nicht gruselig... Ich hatte spannende Momente, aber auch viel Gefühl erlebt. Nichtsdestotrotz, es war eher Durchschnitt...

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    Theresis avatar
    Theresivor 5 Jahren
    Jede Seite ein Genuss

    Spannend, fesselnd und einfach nur unglaublich gut geschrieben. Die Geschichte des geistig retardierten Blaze(r), der auch nach dem Tod seines Freundes George immer noch seine Stimme hört und sich beschließt ihren großen Plan, also die Entführung des kleinen Joe's, durch zuziehen und so das große Geld zu bekommen. Dabei bekommt man immer wieder Einblick in die Kindheit und Jugend von Blaze, wie er zu dem wurde der er in dem Moment ist, wie er Georg begegnet und wie dieser zu Tode kommt. All das macht das Buch mega spannend und man kann kaum aufhören zu lesen. Auch die Entführung und seine Versuche den kleinen zu beruhigen und ihn am Leben zu erhalten ist klasse. Letztendlich scheitert seine Tat zwar ABER genau das rundet das Buch erst ab!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Kein Überflieger

    Inhalt:
    Die Kindheit des jungen Blaze ist schrecklich: Die Mutter ist gestorben und sein Vater, ein Trinker, verprügelt ihn ständig und wirft ihn oft die Treppe hinunter, bis das Kind einen bleibenden Schaden davon trägt. Der leicht behinderte Junge wird in ein Kinderheim gesteckt, wo sich die kommenden Jahre jedoch erst recht qualvoll gestalten. Als Jugendlicher begeht er mit seinem Kumpel George harmlose Straftaten, bis dieser bei einer Stecherei umkommt. Aber George meldet sich aus dem Totenreich, und flüstert Blaze ein, einen großen Coup zu starten. Um an wirklich viel Geld zu kommen, entführt Blaze schließlich das Baby einer reichen Familie. Allein mit dem kleinen Bündel Leben, erwacht in ihm eine ungeahnte Fürsorge. Die Flucht vor dem gigantischen Polizeiaufgebot führt in eine Katastrophe...

    Erster Satz:
    George war irgendwo im dunkeln. Charaktere:
    Blaze ist ein fast 2 Meter großer Kerl und bevor er von seinem Vater die Treppe runter geworfen worden ist, war er ein sehr aufgewecktes Kind. Seit dem  er runter geworfen worden ist, hat er eine leicht Behinderung und ist zurückgeblieben. Blaze war im Kinderheim, bis er ins Jugendgefängnis kam und danach lernte er George kennen, der ihm immer gesagt hat, er wäre dumm.
    Nachdem George umgekommen ist, bildet sich Blaze ein, dass George noch immer mit ihm redet und dieser hilft ihm so, die Entführung zu planen.
    Zu Anfang ist er nur am Geld interessiert, doch nach einiger Zeit fängt Blaze an den kleinen richtig zu mögen.

    Meine Meinung:
    Das Cover finde ich wirklich gut. Es ist dunkel und oben kann man glaube ich das Hetton House sehen. Es wirkt sehr düster und es verrät kaum was vom Buch. Ich habe die Ausgabe mit dem Cover wie oben zu sehen und das aktuelle Cover, welches man in den Läden findet, finde ich wiederum nicht so toll, weil ich dieses einfach langweilig finde. (Wer sich dieses einmal ansehen möchte, einfach auf den Heyne Link klicken)

    Die Idee klang sehr vielversprechend. Es ist das erste Buch, das ich gelesen habe, bei dem es um eine Kindesentführung geht.
    Von der Umsetzung war ich allerdings nicht ganz so begeistert. Ich finde man hätte mehr aus der Geschichte machen können. Ich fand manche Stelle einfach nur langweilig, oder hab mich nicht ganz einfinden können.
    Die Rückblenden in Blaze Kindheit und Jugend fand ich sehr passend, weil sie die ganze Geschichte noch abgerundet haben und es frische gemacht haben.
    Der Schluss war sogar etwas spannend, was mir in dem Buch eindeutig gefehlt hatte. Ich fand es sehr hervorsehrbar und das Ende fand ich war keine große Überraschung.

    Ich mag Stephen Kings Schreibstil. Er lässt sich zwar etwas langsamer lesen, weil er zum großteil auch noch altmodischer ist, weil er einfach aus einer anderen Generation kommt, aber auch er geht mit der Zeit.
    "Qual" ist dadurch, dass es erst nach ca. 30 Jahren erschienen ist, weil Stephen King ihn, wie er im Nachwort schreibt, nicht sehr gut war. Und dadurch, dass er nochmal überschrieben worden ist, ist das Buch leichter zu lesen, als z.B. Cujo oder Friedhof der Kuscheltiere.

    Ich konnte mich sehr gut in den Charakter Blaze hineinfühlen und er tat mir auch ziemlich leid, weil er ein so hartes leben hat und auch ziemlich leiden musste. Ich fand Blaze sehr interessant gestaltet und es hat mir Spaß gemacht, ihn kennen zu lernen.

    Fazit:
    Ein guter Bachmann, aber auch nicht der Überflieger. Ich denke, dass King mehr hätte draus machen können. Das Buch ist gut für den Zeitvertreib oder als Übergangsbuch. Man muss sagen, dass King als Bachmann schon bessere Bücher veröffentlicht hat.

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    Thrillvor 6 Jahren
    Rezension zu "Qual" von Richard Bachman

    Qual ist ein Schubladenbuch, so zumindest steht es auf den letzten Seiten des Buches. King wollte es immer mal wieder veröffentlichen und hat dies dann doch nicht getan, weil er es zu schlecht fand. Erst jetzt hat er eine Überarbeitung gemacht und das Buch doch noch veröffentlicht. Schlecht finde ich das Buch überhaupt nicht. Es geht um Blaisdell junior oder wie von allen genannt Blaze. Blaze ist ein 2m großer Hüne der ursprünglich ein sehr aufgewecktes, intelligentes Kind war, bis er von seinem gewalttätigen Vater die Treppe hinuntergestoßen wurde. Blaze ist seitdem zurückgeblieben. In seiner Kindheit wird er von Heim - zu Pflegeeltern - zurück ins Heim und schließlich ins Jugendgefängnis gesteckt. Dann lernt er George kennen und mit George findet er seinen einzigen Freund. Gemeinsam ziehen sie diverse krumme Touren durch, bis George beim Kartenspiel umgebracht wird und Blaze plötzlich auf sich allein gestellt ist. Er beschliesst die letzte große Nummer die George geplant hat alleine durchzuziehen - er entführt ein Baby.
    Anfangs interessiert ihn nur das Geld, doch dann entwickeln sich in Blaze schnell Gefühle für den "Kleinen Scheißer" wie er ihn immer nennt. Plötzlich ist das Geld nicht mehr wichtig. Doch von vorneherein steht Blazes Vorhaben unter keinem guten Stern.
    Die Idee der Geschichte ist gut, die Figuren wie immer brilliant umgesetzt, man sieht den hühnenhaften, dümmlichen jedoch liebenswerten Blaze bildhaft vor sich. Aber leider fehlt mir in dem Buch einfach die Länge. Es hätte viel viel mehr passieren können. Die Stimme von George, Geist oder Einbildung - mehr Potenzial. Auch der Schluß - zu kurz. Leider. Ich hätte wirklich unheimlich gerne mehr von Blaze gelesen. Deswegen auch nur 3 Sterne!

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    Sarah-the-1s avatar
    Sarah-the-1vor 6 Jahren
    Rezension zu "Qual" von Richard Bachman

    Dieses Buch hat mich leider nicht in der Form gepackt,wie ich es von Stephen King alias Richard Bachman erwartet hatte.Die traurige Lebensgeschichte eines Jungen,der von seinem gewalttätigen Vater in der Kindheit so brutal die Treppe heruntergestoßen wird,dass er irreparable Kopfschäden davonträgt und ab dem Zeitpunkt nie wieder "richtig tickt",seine Kinder- und Jugendzeit in einem Heim verbringt und später eine kriminelle Laufbahn einschlägt - jedoch nicht aus purer Bösartigkeit und krimineller Energie heraus,sondern lediglich deshalb,weil er Geld zum Überleben braucht und sich mit Leuten umgibt,die wissen,dass sie ihn aufgrund seiner Behinderung wie eine Marionette für ihre Zwecke be- bzw. ausnutzen können - fand ich schon sehr gut erzählt,wenn auch ohne jegliche Emotionen beschrieben - was aber die volle Absicht des Autors war,wie man am Ende in seinem eigenen Resumée erfährt.
    Auch die Zeitsprünge - es gab immer wieder Rückblenden in die Kindheit und Jugendzeit von Blaze - fand ich sehr passend und stimmig und niemals verwirrend.
    Man kann sich sehr gut in Blaze hineinversetzen und ihm auch nicht übelnehmen,dass ihm so dermaßen viele Fehler unterlaufen bei der Entführung,die unweigerlich dazu führen müssen,dass er gefasst wird.Man sympathisiert mit ihm,man hat Mitleid und wünscht ihm,dass er es trotz seiner Trotteligkeit irgendwie schafft,der Polizei ein Schnippchen zu schlagen - aber auch nicht mehr und nicht weniger.
    Mir fehlt in diesem Buch komplett die Spannung - irgendetwas das mich mitreißt,fesselt und mich nach Beenden die Frage hätte stellen lassen:"Wie?Das wars schon?Ich bin schon durch mit dem Buch?"
    Aber dieses Gefühl bleibt völllig aus.Die Geschichte ist halt nicht schlecht - aber eben auch nicht so gut,dass ich sie über den grünen Klee loben könnte.Eine nette Lektüre für den Zeitvertreib zwischendurch - meiner Meinung nach aber definitiv eins von den schlechteren Werken des Stephen King.Ich weiß einfach,dass der werte Herr es auf jeden Fall besser kann - und vergebe deshalb gut gemeinte 3 Sterne für "Qual"!

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