Stephen King Revival

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Inhaltsangabe zu „Revival“ von Stephen King

Der kleine Jamie spielt vor dem Haus mit seinen Plastiksoldaten, da schiebt sich ein dunkler
Schatten über ihn, ein Schatten, den er sein Leben lang nicht loswerden wird. Er blickt auf und sieht Charles Jacobs über sich, den jungen Methodistenprediger, der in der neuenglischen Gemeinde gerade sein Amt antritt. Im Nu gewinnt der charismatische Jacobs die Herzen der gottesfürchtigen
Einwohner. Den Kindern haben es vor allem die elektrischen Spielereien angetan,
mit denen er Bibelgeschichten veranschaulicht. Das alles endet, als ihn ein entsetzlicher Unfall vom Glauben abfallen lässt und er eine letzte Predigt hält, die in einer rasenden Gottverfluchung gipfelt. Von der Gemeinde verstoßen, tingelt er fortan über die Jahrmärkte, wo er elektrische Experimente vorführt, die zunehmend spektakulärer werden. Und immer schrecklichere Folgen nach sich ziehen. Über die Jahre trifft Jamie, inzwischen drogenabhängiger Musiker, wiederholt auf Jacobs, der ihn jedes Mal tiefer in seine dämonische Welt zieht. Als Jamie sich dessen klar wird, gibt es kein Zurück mehr. Das finale Experiment steht bevor.

Solider S. King, gab schon bessere

— Monsterbounty

Wenn auch in abgeschwächter Form, ist es ein wahrer Stephen King ....

— Antika18

Ich schwanke noch zwischen 3 und 4 Sternen...

— liyah40

Wenn ein Hobby zum Wahn wird, kann auch ein Mann Gottes nicht dagegen an. Und irgendwie musste er ja leben.

— TanteGhost

War für einen King in meinen Augen Leider ein Flopp!

— Carrigirl

Super Buch, bis das Ende kommt, dass alles verhunzt, leider, mal wieder...

— Virginy

Einleitung ist "königlich"!...Geschichte lässt aber etwas nach

— QuePasa89

Finster, mysteriös, elektrisierend. Ein atemberaubender und packender King. Meisterhaft!

— Insomnia1106

Mein erster Steven King. Hat mir gut gefallen.

— AnnMan

Viel zu viel Rock´N´Roll und viel zu wenig Spannung. Mein Kingfan-Dasein nimmt wohl ein Ende...

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  • Stephen King - Revival

    Revival

    Jari

    11. October 2017 um 21:57

    „Revival“ ist eine der eher ruhigeren Geschichten Kings, die nichtsdestotrotz ebenso verstörend ist. Vor allem das Ende, aber darüber will ich hier nichts verraten. Jamies Lebensgeschichte, die wir in dieser Geschichte erleben, klingt auf den ersten Blick nach einem typischen Roman: Kindheit - Katastrophe - Leidenschaft - Drogen. Doch sollte man als Leser niemals vergessen, dass dieses Buch ein Werk von Stephen King ist. So einfach und so ordinär wie es erst klingen mag, ist es also nicht. Nach der Lektüre des Buches merkt man, dass jedes Erlebnis, dass Jamie uns beschreibt, ein Puzzlestück ist, das genau da hingehört, wie es eben hingehört. Der Mittelteil, in dem Jamie von seiner Musikleidenschaft und seiner Sucht erzählt, mag etwas zäh sein, doch schwingt im Hintergrund stets ein leises Rauschen mit. Wir wissen, irgendetwas wird passieren. Irgendetwas muss passieren und irgendetwas passiert dann auch. Dieses Buch mag nicht das allerbeste der King’schen Werke sein, aber dieser Autor gehört zu jenen, bei denen auch die weniger starken Stücke immer noch gute Bücher sind. Denn „Revival“ liest sich flüssig wie gewohnt, man ist wie immer sofort mittendrin und will eigentlich gar nicht mehr aufhören. Auch während der ruhigeren Passagen verlässt einen nie das ungute Gefühl. Kings Thema, der Fanatismus, ist herausragend dargestellt. Auch als Leser nimmt man die ständige Veränderung des ehemaligen Pastors wie am eigenen Leib wahr, er gibt sich immer mehr einer Macht hin, die er nicht (be-)greifen kann. Abschliessend hoffe ich einfach, dass die Visionen, die King in diesem Buch beschreibt, kein Tatsachenbericht sind…

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  • Mit Liebe zum Detail geschrieben - typisch Stephen King

    Revival

    MellisBuchleben

    19. August 2017 um 14:48

    Gleich zu Beginn lernen wir in diesem neuesten Werk von Stephen King Jamie kennen, einen Jungen, der mir von Anfang an sympathisch und liebenswert war. Wenn man so einem Protagonisten begegnet und er einen dann auch noch die 500 Seiten hindurch begleitet, kann man gar nicht genug davon bekommen. Genau so ging es mir mit Jamie. Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht in seinem Leben, was ihm widerfährt und wie er damit umgeht. So flogen die Seiten dahin. Doch ich hatte wie schon zuvor bei anderen Werken des Autors das Problem, dass trotz dass ich den Protagonisten und die Geschichte mochte, es Längen in dem Buch gab, Situationen, die sich gezogen haben. So fand ich beispielsweise die Drogen- und Musikkarriere von Jamie jetzt nicht sooo spannend und das hätte man meiner Meinung nach ein bisschen kürzer fassen können.  Trotzdem ist es für mich ein sehr gutes Buch. Der Schreibstil ist typisch Stephen King, die Geschehnisse sind bis ins kleinste Detail ausgefeilt und durch die bildhafte Sprache konnte ich mir alles sehr gut vorstellen.  Vor allem zum Ende hin treten dann ein paar Horrorelemente auf, die aber nicht so zahlreich sind wie in Kings früheren Werken. Rundum ist es ein gelungener Roman mit einigen Längen, für die ich einen Punkt abziehe und somit vier Herzen vergebe.

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  • Ein wenig extrem typisch King

    Revival

    TanteGhost

    17. June 2017 um 10:58

    Wenn ein Hobby zum Wahn wird, kann auch ein Mann Gottes nicht dagegen an. Und irgendwie musste er ja leben.Inhalt:Im Wesentlichen geht es im das Leben von Jamie. Er erzählt seine eigene Story, von Kindesbeinen an, bis ins hohe Alter. Sein Leben ist ziemlich beeinflusst von einem Gemeindepfarrer, der durch einen Schicksalsschlag Frau und Kind verliert, danach eine sehr unkirchliche Predigt hält und deswegen aus der Gemeinde verbannt wird. Jamie verliert als Kind einen recht guten Freund, findet ihn aber wieder, als er voll auf Drogen ist. Der Pfarrer verdient mit seinem Faibel für Elektrik und Strom inzwischen Geld. Er heilt Jamie von seiner Drogensucht. Als Jamie ihn dann ein weiteres Mal trifft, macht er einen auf Wunderheiler. Er behandelt die Leute mit Elektroschocks. Doch die Wunderheilungen haben eine Kehrseite. Die Leute scheinen danach nicht mehr richtig zu ticken. Doch der Reverent ist von seinen Experimenten besessen. Immer weiter treibt er deine Experimente. Und am Ende soll alles darin Gipfeln, dass eine Tote, zurück geholt durch Elektrizität, vom Totenreich erzählen soll. Er hat Jamie in der Hand. Und Jamie macht nur unfreiwillig mit.Der erste Satz:"In wenigstens einer Hinsicht ist unser Leben wirklich wie ein Film."Der letzte Satz:"Dann werde ich zur Mutter gehen."Fazit:Ein typischer King. Er hat wieder etwas gebraucht, bis er warm gelaufen war und zur Sache kam. Allerdings hat mir das in diesem Fall ein wenig ganz schlimm lang gedauert. Man kann sagen, dass die wirkliche Spannung erst auf den letzten 50 Seiten kam. Davor das war zwar notwendig, um alles zu verstehen, aber auch irgendwie langweilig. Das gibt einen Stern Abzug. Ich war nämlich mehrfach versucht, das Buch abzubrechen. Allein der Name des Autors hat mich bei der Stange bleiben lassen. Und die Hoffnung, dass er doch bitte gleich auf der nächsten Seite zur Höchstform auflaufen soll.Ansonsten hat sich der Text gut lesen lassen. Keine Fachbegriffe, die einem im Weg waren. Auch die Handlung habe ich als Kopfkinofilm vor meinem geistigen Auge gesehen. Er war nicht spannend, aber er war da.Und dann erst das Feuerwerk am Ende, als es endlich spannend wurde. Da habe ich dann von dem Buch nicht mehr lassen können. Dann musste ich unbedingt wissen, wie die Sache nun aus geht.Die Story selber war wieder reichlich abgedreht. Ich frage mich manchmal, wo Herr King nur die Ideen dazu herholt. Ganz ehrlich, Elektroschockbehandlungen, die ein Reisender Scharlatan macht und die nach Jahren noch zu Komplikationen führen. Und dann zu solchen... Als wäre ihm das im Drogenrausch in den Sinn gekommen.Alles in allem hat mich dieser King enttäuscht. Er schafft es nach wie vor nicht, an den "Friedhof der Kuscheltiere" anzuknüpfen.

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  • Der "neue" Stephen King

    Revival

    Buecher-Liebe-de

    02. June 2017 um 18:17

    Über den Inhalt Revival erzählt die Geschichte des Jungen Jamie und des Predigers Charles Jacobs, deren Wege sich von den Sechzigern bis heute auf unglückselige Weise immer wieder kreuzen. Sie steuert auf ein beängstigendes, auswegloses Ende zu, wie es selbst Stephen King bislang nicht zu Papier gebracht hat, und ist gleichzeitig Abrechnung mit dem Religionsfanatismus in unserem hoch technisierten Zeitalter und Verbeugung vor den Größen des klassischen Horrors. Der kleine Jamie spielt vor dem Haus mit seinen Plastiksoldaten, da schiebt sich ein dunkler Schatten über ihn, ein Schatten, den er sein Leben lang nicht loswerden wird. Er blickt auf und sieht Charles Jacobs über sich, den jungen Methodistenprediger, der in der neuenglischen Gemeinde gerade sein Amt antritt. Im Nu gewinnt der charismatische Jacobs die Herzen der gottesfürchtigen Einwohner. Den Kindern haben es vor allem die elektrischen Spielereien angetan, mit denen er Bibelgeschichten veranschaulicht. Das alles endet, als ihn ein entsetzlicher Unfall vom Glauben abfallen lässt und er eine letzte Predigt hält, die in einer rasenden Gottverfluchung gipfelt. Von der Gemeinde verstoßen, tingelt er fortan über die Jahrmärkte, wo er elektrische Experimente vorführt, die zunehmend spektakulärer werden. Und immer schrecklichere Folgen nach sich ziehen. Über die Jahre trifft Jamie, inzwischen drogenabhängiger Musiker, wiederholt auf Jacobs, der ihn jedes Mal tiefer in seine dämonische Welt zieht. Als Jamie sich dessen klar wird, gibt es kein Zurück mehr. Das finale Experiment steht bevor. Meine Meinung Das Buch erzählt Jamie’s Lebensgeschichte über sehr viele Jahre hinweg und es wird im Verlauf des Buches ein immer größer werdender Spannungsbogen erzeugt. Es ist aber schon deutlich, dass dieses Buch von dem „neuen“ Stephen King stammt; Übersinnliches/Unheimliches kommt nicht wirklich darin vor, dennoch ist es ein spannender Thiller. Auch wenn die Horrorelemente fehlen, ist diese Geschichte doch ziemlich verrückt und wer das mag, kommt sicher auf seine Kosten. Allerdings muss ich schon sagen, dass mir der „alte“ King besser gefallen hat. Auch wenn das Buch spannend war, ich habe auf etwas gehofft, dass an die älteren Bücher erinnert, weshalb ich von „Revival“ dann doch etwas enttäuscht bin.

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  • Solider S. King, gab schon bessere

    Revival

    Monsterbounty

    05. January 2017 um 21:05

    "Revival" erzählt die Geschichte eines nach einem traumatischen Ereignis vom Glauben abgefallenen Predigers, Charles Jacobs, der sich der Erforschung einer "geheimen" Form der Elektrizität widmet, die ihm zunächst dazu dient mit einer selbsterfundenen Form von Elektrotherapie Kranke zu heilen. Doch die geheime Energie, deren Kraft Charles Jacobs entdeckt hat, ist bei ihrer Anwendung mit düsteren Nebenwirkungen verbunden, die Jacobs nicht kontrollieren kann. Aus der Beschäftigung mit der Elektrizität, die für den Pastor einst als Hobby begann wird über die Jahre eine Manie, deren Ziel es am Ende ist, die Tür zum Jenseits aufzustoßen, um auf diese Weise herauszufinden, was aus seiner schmerzlich vermissten Familie geworden ist, die Jacobs einst bei einem tragischen Autounfall verloren hat. Als Antagonist und Nemesis von Charles Jacobs tritt Jamie Morton auf, ein Junge, den Jacobs vor dem Tod seiner Frau und seines Sohnes in der kleinen Gemeinde Harlow kennenlernte und der von einem Bewunderer zu einem Kritiker des ehemaligen Pastors wird, da er begreift, das Jacobs elektrische Heilungen dunkle Mächte heraufbeschwören, die seinen "Patienten" schaden."Revival" thematisiert reale Motive (wie etwa die Macht von Fernsehpredigern und oder die tatsächlich existierende Elektrotherapie) auf phantastische Weise, bietet dabei jedoch im Vergleich zu früheren Romanen von King vergleichsweise wenig Horrorelemente an. Der Roman erschöpft sich in einer langen Chronik des Lebens von Jamie über insgesamt fünf Jahrzehnte und wird dabei im Verhältnis zu anderen aktuellen Werken der Horror-Literatur recht weitschweifig und spannungsarm erzählt.Sicherlich nicht der beste Stephen King, aber bei der Menge von Romanen kann auch mal ein schwächerer darunter sein. Sicherlich eher ein Buch für die Hardcore-Fans von King.

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  • Echter King mit etwas zu langer Spannungsverzögerung

    Revival

    Lesefexin

    25. October 2016 um 12:56

    enn Stephen King als Autor etwas beherrscht, dann ist es, das Grauen in die vertraute Normalität des Alltags einzubetten und den Leser durch die Schilderung von zunächst alltäglichen Szenen langsam an das Entsetzen heranzuführen. Dies ist, im Gegensatz zum Vorgehen anderer Autoren, deren Geschichten gleich mitSplatterszenen beginnen und gewissermaßen mit der Tür ins Haus fallen, eine subtile Methode, und natürlich ist das im Horror-Genre nicht jedermanns Sache. Ich bin gewiss kein Anhänger von drastischen Horror-Romanen und schätze Stephen King vor allem als großartigen Autoren und Chronisten der "amerikanischen Befindlichkeit", durch den wir mehr über die amerikanische Kultur aber auch den Menschen im Allgemeinen lernen, als viele Anhänger der literarischen Hochkultur von Philip Roth bis Jonathan Franzen wahrhaben wollen.Aber bei "Revival" habe ich mich doch durch einige Längen quälen müssen, Stephen King hat es bei diesem Roman mit seiner obligatorischen Spannungsverzögerung doch etwas übertrieben. Die Geschichte über den durch Trauma und Verlust wahnsinnig gewordenen Priester, der die "Mächte der Finsternis" heraufbeschwört, ist am Ende doch etwas zu dünn und hätte auch auf wesentlich weniger Seiten und dafür spannender erzählt werden können.

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  • Wenn der Wahn einen vorantreibt...

    Revival

    Virginy

    06. September 2016 um 01:48

    "Revival" - Stephen KingWeltbild, 2016, 445 Seiten"...Die Religion ist das theologische Gegenstück zu einer Versicherungspolice, deren Prämie wir Jahr für Jahr bezahlen, und wenn wir dann schließlich die Leistung in Anspruch nehmen müssen, für die wir so - verzeiht mir die Anspielung -, so lammfromm gelöhnt haben, entdecken wir, dass die Firma, die unser Geld genommen hat, in Wahrheit gar nicht existiert. ..."Jamie ist noch ein kleiner Junge, als er Charles Jacobs, dem neuen Reverend, begegnet.Er ist begeistert von dem jungen Kirchendiener, dessen Frau und dem kleinen Sohn, so wie die restliche Gemeinde auch, besonders die Kinder, die Jacobs mit kleinen elektrischen Spielchen bei der Stange hält.Doch dann passiert ein schreckliches Unglück, bei einem Autounfall sterben Frau und Tochter des Reverends, er kommt darüber nicht hinweg, wendet sich vom Glauben ab, allerdings nicht, ohne vorher eine letzte Predigt zu halten, die die Leute entsetzt.Danach zieht er weiter und Jamie stattet ihm vorher noch einen letzten Besuch ab.Jahre später ist Jamie ein drogensüchtiger Musiker und trifft auf einem Jahrmarkt seinen alten Freund Jacobs wieder, der hat mit der Kirche nichts mehr am Hut und verdient sein Geld mit seiner großen Leidenschaft, der Elektrizität, er hat das Hobby praktisch zum Beruf gemacht und forscht immer weiter.Auch Jamie läßt er eine Behandlung zukommen und der ist danach tatsächlich von seiner Sucht kuriert, aber das Ganze hat Nachwirkungen...Im Laufe der Jahre kreuzen sich die Wege der beiden immer wieder, Jacobs verändert sich, Jamie bekommt Angst vor ihm und dann holt Jacobs zum letzten großen Schlag aus..."...Ich erinnere mich an den Menschen, der Sie damals waren - wie Sie sich einfach neben mich gekniet haben, um mitzuspielen. Ich erinnere mich an Ihr Lächeln. Wenn ich Sie jetzt lächeln, sehe ich nichts als ein höhnisches Grinsen. Wenn Sie jetzt sprechen, höre ich nichts als Befehle: tu dies, tu jenes; warum, sage ich dir später. Was ist nur aus Ihnen geworden, Charlie?"... (Seite 383)Kings "Revival" hat mich begeistert, Charaktere, in die man sich hineinversetzen konnte, Jamie und  Jacobs konnte ich fast vor mir sehen und es ging nicht um Monster, die ganze Geschichte war sehr real und mitreißend, bis...Ja, bis das Ende kam, mit dem ich mich leider überhaupt nicht anfreunden konnte, mehr möchte ich dazu eigentlich auch nicht sagen.So werden es statt 5 Sterne leider nur 4...

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  • Wenn Besessenheit zu weit geht

    Revival

    Insomnia1106

    27. August 2016 um 13:53

    "Revival" ist ein weiteres meisterhaftes Buch vom Meister des Horrors Stephen King. Die Geschichte ist finster, mysteriös und elektrisierend. Wie das Wort Revival übersetzt "Wiederbelebung, Wiedererwachen oder Neubelebung" bedeutet, spielt das alles mit einer Bessenheit zusammen.Worum geht es?Der kleine Jamie spielt vor dem Haus mit seinen Plastiksoldaten, da schiebt sich ein dunkler Schatten über ihn, ein Schatten, den er sein Leben lang nicht loswerden wird. Er blickt auf und sieht Charles Jacobs über sich, den jungen Methodistenprediger, der in der neuenglischen Gemeinde gerade sein Amt antritt. Im Nu gewinnt der charismatische Jacobs die Herzen der gottesfürchtigen Einwohner. Den Kindern haben es vor allem die elektrischen Spielereien angetan, mit denen er Bibelgeschichten veranschaulicht. Das alles endet, als ihn ein entsetzlicher Unfall vom Glauben abfallen lässt und er eine letzte Predigt hält, die in einer rasenden Gottverfluchung gipfelt. Von der Gemeinde verstoßen, tingelt er fortan über die Jahrmärkte, wo er elektrische Experimente vorführt, die zunehmend spektakulärer werden. Und immer schrecklichere Folgen nach sich ziehen. Über die Jahre trifft Jamie, inzwischen drogenabhängiger Musiker, wiederholt auf Jacobs, der ihn jedes Mal tiefer in seine dämonische Welt zieht. Als Jamie sich dessen klar wird, gibt es kein Zurück mehr. Das finale Experiment steht bevor.In dem Buch werden die Abgründe einer Menschlichen Seele niedergeschrieben. Man durchlebt die grauenvolle Vergangenheit von Jamie, der genauso viel wie Jacobs im Laufe seines Lebens einstecken musste. Es finden Experimente statt, und wir erleben schöne und weniger schöne Wiedersehen. Je näher der Leser dem finalen Experiment näher kommt, desto spannender und packender wird es. Man ist nahezu dem Protagonisten Jamie ähnlich, denn wir werden mit kleinen Häppchen gefüttert und sind genauso wissensbegierig wie er, denn wir möchten auch wissen, worum es geht. Wenn es soweit ist, wird euch das Ende genauso wie mich schockieren. Ein absolut genialer King. 5 Sterne sind nicht genug.

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  • Etwas war passiert.

    Revival

    Igelmanu66

    »Zitternd blickte ich zum Mond hinauf und fragte mich, wer – oder was – mich da im Griff gehabt hatte. Dass ich von etwas beherrscht worden war, war mir nämlich klar. Als ich wieder in meinem Zimmer lag …, bemerkte ich, dass ich in eine Glasscherbe getreten war und mir ziemlich übel den Fuß aufgeschnitten hatte. Davon hätte ich aufwachen müssen, aber das war nicht geschehen. Weshalb? Weil ich gar nicht geschlafen hatte. Da war ich mir sicher. Etwas hatte mich aus mir selbst herausgeholt und dann die Gewalt über mich übernommen, um mich wie ein Automobil zu steuern. …… Etwas war passiert.« Jamie Morton ist sechs Jahre alt, als er Charles Jacobs kennenlernt. Dieser ist ein junger, methodistischer Pfarrer und gerade neu in der Gemeinde von Jamies Familie. Mit seinem Charisma gewinnt der junge Prediger schnell die Herzen der ganzen Gemeinde und auch die Jugend liebt ihn und seine Art, mit elektrischen Spielereien und kleinen Zaubertricks biblische Inhalte zu vermitteln. Nach einem furchtbaren Unfall jedoch verliert Jacobs seinen Glauben und verlässt die Gemeinde. Viele Jahre später begegnen er und Jamie sich wieder. Jamie ist zu dieser Zeit ein drogenabhängiger Musiker und völlig am Boden und Jacobs eine Art von Magier, der auf Jahrmärkten elektrische Experimente vorführt. In der Folgezeit werden sich die Wege der beiden immer wieder kreuzen und Jamie erkennt, dass Jacobs‘ Experimente von Mal zu Mal spektakulärer werden, scheinbar nicht ohne Folgen bleiben und auf irgendein unbekanntes, aber vermutlich schreckliches Ziel hinsteuern... Mit diesem Buch beweist Stephen King erneut, dass (gefühlt) in jeder Kleinstadt in Neuengland das Böse haust. Anfänglich wirkt alles harmonisch, friedlich, idyllisch. Wer King kennt, der weiß, dass dieser Schein trügt. Langsam schleicht sich das Grauen an, überfällt Protagonisten und Leser wie aus heiterem Himmel und lauert von dieser Zeit an bedrohlich und beständig im Hintergrund. Von Zeit zu Zeit blitzt es ein wenig auf, tarnt sich dann mit Phasen voller vermeintlicher Normalität um sich letztlich zu einem furiosen Höhepunkt hin zu steigern. Ich persönlich finde diese Art des Spannungsaufbaus genial, ich könnte mir aber vorstellen, dass anderen Lesern diese zwischenzeitlichen „Normalphasen“ zu ruhig sind. Für mich waren die etwas über 500 Seiten viel zu schnell gelesen. Lediglich den Höhepunkt hatte ich mir persönlich noch grauslicher vorgestellt. Aber welche Schilderung kann schließlich auch gegen die eigene Phantasie bestehen? Fazit: Da hat Mr. King ja wieder einen fiesen Alptraum gehabt! Den Leser freut’s ;-) »Den größten Teil meines Lebens habe ich jene verflucht, die versuchen, diese Stupidität und Sinnlosigkeit zu erklären, indem sie was vom Glauben schwafeln und Kindergeschichten über den Himmel erzählen. Derartiges Geschwätz hat mich nie getröstet, und das gilt mit Sicherheit auch für dich. Aber dennoch … da ist etwas.«

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    • 9
  • Moderner Exorzismus

    Revival

    dominona

    05. May 2016 um 21:48

    Die gruseligsten Wesen in Kings Büchern sind immernoch die Menschen! Ein Priester, der durch bittere Lebensumstände vom Weg abkommt und mit Hilfe von Elektrizität Menschen zu heilen versucht. Der Protagonist trifft diesen Priester sein ganzes Leben hindurch immer wieder und weiß, dass seine Machenschaften nichts Gutes bedeuten. King erzählt auch immer aus seinem eigenen Leben und gerade beim Thema Drogensucht kennt er sich aus. Ich mag seine Art zu charakterisieren und Atmosphäre zu erzeugen. Für King Fans ein Muss.

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  • Revival (Stephen King)

    Revival

    PoldisHoerspielseite

    10. April 2016 um 13:22

    Bereits als Junge begegnet Jamie dem charismatischen Prediger Charles, der die Gemeinde schnell für sich einnimmt und mit seinen ungewöhnlichen Experimenten zur Elektrizität in seinen Predigen für Unterhaltung unter den Kindern sorgt. Doch als Charles sich von seinem Glauben abwendet und Jamies Heimatstadt verlässt, verlieren die beiden sich aus den Augen. Erst Jahre später, als Jamie längst im Drogensumpf gefangen ist, begegnen sie sich wieder...Auch der Meister des modernen Horrors Stephen King hat Vorbilder, und genau von diesen hat er sich für „Revival“ inspirieren lassen. Gerade dabei findet zu alter Stärke zurückfindet und liefert ein sehr düsteres und mysteriöses Werk ab, das einen schnell in seinen Bann zieht. Denn schon von den ersten Seiten an schwebt eine düstere Wolke über dem scheinbaren Idyll, dass die Beziehung der beiden ungleichen Männer in eine Katastrophe münden muss, lässt sich aus jeder Zeile herauslesen. Die über mehrere Jahrzehnte angelegte Geschichte konzentriert sich dabei auf Jamie, der sich völlig verliert und als Musiker keinen Halt im Leben findet, eine rastlose Seele, die sich selbst nicht gut tut. King stellt dabei die Begegnungen mit Charles in den Mittelpunkt, die zu wichtigen Wendepunkten in der Handlung werden. Es knistert ganz gewaltig vor Spannung, vielleicht auch weil das Tempo im typischen King-Stil deutlich gedrosselt ist und er einzelne Situationen geradezu zelebriert. Der sich langsam ausbreitende Horror, der sich immer weiter angedeutet und manifestiert hat, gipfelt ist einem unglaublichen Ende, das mich völlig in seinen Bann gezogen hat, das trotz der vielen Andeutungen überrascht und das in seiner Düsternis beeindruckt, das aber auch eine Spur zu lang in die Länge gezogen ist und damit viel Spannungspotenzial verliert.Die Charaktere beschreibt King während der Handlung sehr lebendig, wobei gerade die Unterschiede der beiden wichtigsten Figuren unterstrichen werden – der charismatische und mitreißende Charles neben dem selbstzerstörerischen Jamie. Sehr gelungen ist, wie sich diese Waage immer weiter ausgleicht und ins Gegenteil umschlägt, dies ist für mich eine der großen Stärken des Romans. Durch seine wie immer sehr bildhafte und lebendige Sprache schafft es der Autor erneut, alles sehr eindringlich wirken zu lassen.„Revival“ braucht zwar etwas Zeit, um sich zu entwickeln und offenbart immer wieder kleinere langwierige Abschnitt, kann aber mit seiner düsteren Faszination vieles wieder wett machen. Die Kombination der beiden Hauptfiguren ist sehr gelungen, die Handlung spannend geschrieben und nuancenreich erzählt. Beeindruckend dann das Finale, das das Prädikat „Meister des Horrors“ einmal mehr unterstreicht.

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  • Er kann es noch

    Revival

    melli.die.zahnfee

    31. March 2016 um 09:10

    nach einigen eher lauen Büchern ist Revival wieder ein " echter King".Die Story ist sehr ausgefeilt und glaubwürdig und der " Horror " wieder sehr nah an der Realität.  Die Hauptprotagonisten Jamie und Reverend Jacobs lernen sich kennen als Jamie 6 Jahre alt ist und immer wieder kreuzen sich ihre Wege. Jamie geht den Weg des drogenabhängigen Rockmusikers und begegnet auf seinem Tiefpunkt erneut Jacobs. Dieser Moment ändert sein Leben für immer. Das Buch ist nicht klassisch durch und durch Horror sondern die ersten 300 Seiten sind eher eine, für Kings Verhältnisse, gemütliche Familien bzw Milieustudie.Es passiert recht wenig, da Stephen KIng jedoch einen unglaublich atmosphärischen Erzählstil pflegt  ist man sofort und mit Haut und Haaren in der Geschichte gefangen. Das Ende finde ich Alptraum erregend übel brrr...Fazit: Nicht so hart wie seine frühen Werke aber wer King mag kann dieses Buch gerne lesen.

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  • Revival von Stephen King

    Revival

    RueSar

    03. March 2016 um 09:27

    “Revival” ist eines der neuesten Werke von Stephen King und obwohl King schon viele Bücher geschrieben hat, fallen ihm immer wieder geniale Ideen und Geschichten ein. In den meisten seiner Romanen gibt es ein “übernatürliches Element”, welches in diesem Roman jedoch etwas ganz alltägliches ist: die Elektrizität. Aber nicht nur Elektrizität spielt eine Rolle, sondern wie von King gewohnt handelt der Roman von viel mehr. Drogen, Religion, Familienprobleme und das Leben nach dem Tod werden ebenso sehr glaubhaft thematisiert. Dabei erschafft der Autor einen Hauptprotagonisten, der all die Probleme und Facetten des Lebens sehr plausibel verkörpert. Nicht ein einziges mal kamen mir die Handlungen und Folgen unglaubwürdig vor, stattdessen war alles sehr nachvollziehbar und schon nach kurzer Zeit erwachten die Figuren zum Leben. Ich hatte Jamie als Musiker vor Augen und Pastor Charles Jacob wie er seinem Job nachging. King hat es mit diesem Roman wieder einmal geschafft, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Zwar kommt erst im letzten Viertel der wirkliche Showdown, aber auch davor wurde mir nie langweilig. Die stets bedrohliche Spannung, welche sich den ganzen Roman über immer mehr aufbaut, und der geniale Schreibstil des Autors lassen selbst gewöhnliche Dinge und Schicksale spannend werden. Spätestens beim eigentlichen Showdown weiß der Leser dann (wieder) wieso Stephen King oft als “Meister des Horrors” bezeichnet wird, denn die Bilder die er dem Leser dort in den Kopf setzt sind mehr als alptraumhaft.Fazit Wieder einmal ein genial geschriebener Roman vom “Meister des Horrors”, welchen ich nicht mehr weglegen konnte. Daher gibt es volle 5 Sterne.

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  • Revival im Bücherregal

    Revival

    ResaPlantagenet

    03. February 2016 um 21:11

    Da ich schon längere Zeit nichts mehr von King gelesen hatte, war ich auf diese Neuerscheinung besonders gespannt und wurde nicht enttäuscht. "Revival" erzählt die Geschichte des kleinen Jamie, der in Kindertagen auf den charismatischen Prediger Charles Jacobs trifft - eine Begegnung, die ihn für den Rest seines Lebens prägen, aber auch verfolgen wird. Dieses Mal lässt uns Stephen King in vollem Umfang am Leben seines Protagonisten teilhaben. Angefangen von der Kinderzeit über die wilden Teenagerjahre bis hin zu den finalen Erlebnissen im schon reiferen Alter - wir begleiten Jamie auf seinem Lebensweg, der sich immer wieder mit dem von Charles Jacobs kreuzt - und das nicht selten auf mysteriöse Weise. Schließlich wird klar, dass Charles etwas von Jamie fordert, das diesen an seine Grenzen bringen wird. Wie schon bei vielen Werken Kings zuvor war ich auch bei diesem überrascht, mit welchen neuen Ideen uns der Autor mit in seine Vorstellung nervenzehrender Szenarien nimmt. Vor allem das finale Experiment des ehemaligen Predigers Charles Jacobs lässt einen das Buch nicht aus der Hand legen. Alles in allem ein sehr gelungener Roman, in dem sich King auch mit dem viel diskutierten Thema "Was erwartet uns nach dem Tod?" beschäftigt.

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  • Revival

    Revival

    Saraya100

    18. January 2016 um 10:35

    Klappentext: Über den kleinen Jamie legt sich ein Schatten, den er sein Leben lang nicht loswerden soll. Er wird immer mehr in die dämonischen Versuche eines vom Glauben abgefallenen Predigers verstrickt. Und dann steht das finale Experiment an.                                     --------------------------------- Revival erzählt die Geschichte des charismatischen Reverend Charles Jacobs und des Jungen Jamie, deren Wege sich von den Sechzigern, als Jamie sechs Jahre alt ist, bis heute auf unglückselige Weise immer wieder kreuzen. Im Nu gewinnt der junge Reverend die Herzen der gottesfürchtigen Einwohner. Den Kindern haben es vor allem die elektrischen Spielereien angetan, mit denen er Bibelgeschichten veranschaulicht. Nach einem schrecklichen Unfall verliert Reverend Jacobs seinen Glauben und zieht als Jahrmarkts-Schausteller mit „Porträts in Blitzen“  durch´s Land.   Jamie ist inzwischen erwachsen und drogenabhängiger Musiker. Pleite und körperlich am Ende begegnet er dem ehemaligen Reverend auf einem Rummelplatz, der ihn aufnimmt und mit „geheimer Elektizität“ von seiner Drogensucht heilt.   Jahre später erfährt Jamie, dass ein C. Daniel Jacobs als Wanderprediger und Wunderheiler furore macht. Er ahnt schon, dass dies sein alter Bekannter ist. Pastor Danny Jacobs scheint tatsächlich Wunder zu tun, aber seine Heilungen haben oft fatale Nebenwirkungen.   Die Geschichte steuert auf ein beängstigendes, auswegloses Ende zu, und ist gleichzeitig Abrechnung mit dem Religionsfanatismus in unserem hoch technisierten Zeitalter.                                          ------------------------------ Stephen King, der Meister der phantastischen Literatur, lässt mal wieder seine Leser an einer seiner beklemmenden Visionen teilhaben. Kaum ein anderer Autor versteht es so, die Lesegemeinde in seinen Bann zu ziehen. Beeindruckt hat mich auch der Ideenreichtum meines Lieblingsautors. Immer wieder zaubert er neue, unverbrauchte Ideen aus dem Hut. Es ist bewundernswert wie intensiv und real Stephen King seine handelnden Personen zeichnet. Die Personen sind lebendig, wirken authentisch und glaubwürdig.   Stephen King hat es auch mit diesem Buch geschafft, an die verborgenen Ängste von Menschen zu rühren. Was ist nach dem Tod? Was, wenn scheinbar alles zu Ende ist? Viel Hoffnung macht er in diesem Buch mit seiner Vision allerdings nicht. Für mich ein weiteres Meisterwerk von Stephen King  

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