Shining

von Stephen King 
4,2 Sterne bei1,287 Bewertungen
Shining
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (1073):
stefanbs avatar

Bietet alles was man für ein gutes Buch braucht.

Kritisch (46):
Nadens avatar

Nach der Hälfte abgebrochen einfach zu verrückt bin nicht mit der Story mitgekommen...

Alle 1,287 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Shining"

Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Haumeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel "Overlook" ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren.

Mit Shining gelang Stephen King ein moderner Klassiker des Grauens, ein Buch, das die Ängste unserer Zeit erfasst und jeden Leser in seinen emotionalen Grundfesten erschüttert.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404130085
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:624 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:30.04.1985
Teil 1 der Reihe "Shining"
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.05.2012 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,2 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne565
  • 4 Sterne508
  • 3 Sterne168
  • 2 Sterne37
  • 1 Stern9
  • Sortieren:
    PK2510s avatar
    PK2510vor 7 Monaten
    Gutes Buch, jedoch...

    Ich liebe ja King und wenn man vorhat all seine Bücher zu lesen, dann ist auch mal Shining dran. 


    Positives: 
    Das Buch hat einen guten Anfang und ein gutes Ende. 
    Fast alle Charaktere haben mir gefallen und der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen (wie die meisten King-Bücher).
    Das Thema `"Scheitern" ist gut Thematisiert worden.
    Das Kind, Danny, ist einfach super.


    Negativ:
    Ich konnte mit Jack nicht mitfühlen. Es war für mich nicht nachvollziehbar wie ein gebildeter Mensch (ob mit der ohne Knacks) sich so beeinflussen lässt obwohl die Familie alles für ihn ist. 
    Zudem hatte er Hilfe bekommen können WENN er zugehört hätte. 
    Sein verhalten war teilweise einfach ärgerlich.


    Ein weiterer Punkt ist das Setting an sich. Für damals war es 'innovativ' aber heutzutage, wenn man sich viel mit dem Genre beschäftigt, eher lahm.


    Zusammenfassung:


    Ein Buch, dass man wohl gerne liest, da es unkompliziert und schnell gelesen werden kann. Einer der King-Klassiker, den man als Fan nicht auslassen sollte. Auch wenn Jack mir nicht besonders gefallen hat, hat sein Sohn, Danny, es ausgeglichen. 
    Danny ist umwerfend und es hat Spaß gemacht ihn auf seiner gruseligen Reise zu begleiten.

    Kommentieren0
    16
    Teilen
    Sognantes avatar
    Sognantevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Fesselnde Geschichte über eine Familie, die einen Albtraum durchlebt.
    Der gefühlte King-Klassiker

    In diesem sehr bekannten Roman von Stephen King geht es um den Lehrer und ambitionierten Schriftsteller Jack Torrence, seine Frau Wendy und ihren fünfjährigen Sohn Danny.
    Als wir Jack kennenlernen befindet er sich (erneut) in einer schwierigen Lebenslage.
    Er hat seine Arbeit als Lehrer, aufgrund von Aggressionsproblemen verloren und kommt mit seinem Theaterstück nicht weiter. Außerdem ist er schwer alkoholkrank und kämpft seit zwei Jahren erfolgreich gegen einen Rückfall.
    Innerhalb der Familie herrschen Spannungen und Jack hofft auf einen Neuanfang als Hausmeister eines Berghotels. Außerhalb der Urlaubssaison ist Jack für die Wartung und Instandhaltung des völlig einsam gelegenen Hotels verantwortlich.
    Er nimmt seine Familie mit und schon nach einiger Zeit sind sie eingeschneit und von der Außenwelt größtenteils abgeschnitten.
    Obwohl es zwischen den Familienmitgliedern immer wieder innige Szenen gibt und sich alle Beteiligten ein harmonisches Familienleben wünschen, fängt Jack an sich zu verändern. Er gibt sich immer stärker dunklen, paranoiden Gedanken hin und entwickelt den Wunsch, seine Familie umzubringen.
    Diese Entwicklung wird von den Geistern und Kräften im Hotel angetrieben, die es eigentlich auf Jacks Sohn Danny abgesehen haben, denn Danny hat das "Shining", das Zweite Gesicht, das ihn hellsichtig macht.
    Was genau das Hotel sich von Dannys Fähigkeiten verspricht, ist mir nicht ganz klar geworden, dennoch führt dieses Ringen und Verfolgen des Sohnes zu etlichen sehr gruseligen Szenen.
    Auch Jacks zunehmende Veränderung ist nicht nur unheimlich und beklemmend, sondern auch furchtbar tragisch.

    Denn im Grunde erzählt King in diesem Roman eine Familientragödie. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es ist fesselnd geschrieben und besitzt eine besondere, intime Atmosphäre.
    Was ich besonders erschreckend fand, war, dass die Manipulation des Hotels im Grunde jeden Treffen konnte.
    Jeder hat dunkle Gedanken und Gefühle in sich, in die man sich gefährlich hineinsteigern kann, wenn man die falsche Perspektive und Haltung gegenüber seinen Mitmenschen und auch sich selbst gegenüber einnimmt.
    Dies ist mein zweiter King und ich bin wieder beeindruckt, wie gut der Autor Menschen und ihre Schicksale porträtiert, ganz unabhängig von den gruseligen, mystischen Elementen des Romans.

    Kommentieren0
    30
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Monaten
    Der ultimative Horror

    ‚Shining‘ ist für mich einer der ultimativen Horrorromane überhaupt. Von Anfang bis Ende hatte ich Gänsehaut. Nicht nur, weil das Hotel an sich total gruselig ist, sondern die ganze Atmosphäre in dem Buch düster und bedrückend war. Die Figuren tun dabei natürlich ihr übriges. Während ich Wendy am liebsten die ganze Zeit schütteln würde, dass Jack sich doch nie ändern würde und sie ihn verlassen soll, verstehe ich auch, dass sie gefangen in ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter ohne jegliches soziales Netz nicht einfach so ihre Sachen packen und gehen kann. Trotzdem hätte ich ihr gern mehr als einmal gesagt, dass alles gut wird. Jack hingegen…oh Du meine Güte….selbst bevor die Familie Torrance überhaupt im Overlook ankommt, war er mir schon hochgradig unsympathisch. Ein Säuferarschloch vor dem Herrn, für den ich keinerlei Mitleid empfinden konnte. Außerdem empfand er selbst genügend Mitleid für sich. Immer waren andere Schuld. Selbst für seine Fehler zu seinen schwersten Alkoholproblemzeiten – immer waren es andere. Damit kann ich, je älter ich werde, immer weniger anfangen. Menschen, die nicht in der Lage sind, ihren eigenen Fehlern und Fehltritten in die Augen zu schauen sondern immer Ausreden suchen. Für Jack Torrance empfand ich keinerlei Sympathie. Nicht das kleinste Quäntchen.


    Die Art, wie er mit seiner Familie umspringt, wie er über seine Frau denkt und oftmals auch direkt mit ihr so redet, das ist einfach absolut erschreckend. Für mich lag hier drin der wahre Horror. Diese Respektlosigkeit. Das hat mich sehr mitgenommen. Ich war die ganze Zeit zwischen Wut und Angst hin- und hergerissen. Dass die Geister des Overlook Hotels in Jack ein schwaches, williges Opfer gefunden haben, war dabei nicht mehr überraschend. Trotzdem empfand ich Jacks Raserei und Hass als äußerst abstoßend. Am liebsten wäre ich selbst davor davongelaufen.


    King beweist in diesem Roman sein brilliantes Talent, echte Menschen zu beschreiben. Danny Torrance war dabei derjenige, der mir einfach nur leid tat. Er liebte seine Eltern und deren ständige Streitereien und die immer vorhandene, heimliche Hoffnung, dass sich doch alles zum Guten wenden wird, das war einfach nur so traurig.


    Ich fand es schön, dass Dick Hallorann hier ein guter Freund war und für Danny eine Anlaufstelle, was die Hellsichtigkeit angeht. King schaffte es hier besonders gut, Dannys Angst vor seinen eigenen Fähigkeiten zu beschreiben. Und seine Zerrissenheit, weil er wusste, dass diese Hellsichtigkeit nicht jeder Mensch besitzt.


    Fazit
    „Shining“ ist ein geniales Buch. Nicht nur wegen des Horrors des Übernatürlichen sondern besonders durch den Horror, den echte Menschen auslösen können. Menschen, die unberechenbar sind und um die man wie auf zerbrechlichem Eis herumtanzen muss, weil man nie weiß, wann sie das nächste mal ausrasten.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Monaten
    konnte mich nicht überzeugen

    Autor: Stephen King Verlag: Bastei Lübbe Seiten: 493 Preis: 10,99€ Inhalt: Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Haumeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel "Overlook" ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren. (Quelle: Lovely Books)
    Das war mein erstes Buch von King und ich habe es für #skn17 gelesen.  Leider hat das Buch mich enttäuscht. Ich hatte irgendwie etwas völlig anderes erwartet.  Den Schreibstil mochte ich nicht unbedingt, da es, meiner Meinung nach, verwirrend war und die vielen Rückblenden und Perspektivenwechsel haben mich einfach gestört.  Gegruselt habe ich mich leider überhaupt nicht. Das war für mich die größte Enttäuschung, da ich mich auf etwas gruseliges gefreut habe.  Jetzt aber mal was positives: Die Charaktere fand ich super. Sie waren alle sehr unterschiedliche Eigenschaften und hatten eine detailierte Vergangenheit.  Die Idee der Geschichte fand ich gut, aber die Umsetzung hat mir nicht sonderlich gefallen.  Ich werde warscheinlich nichts mehr von Stephen King lesen, weil ich dieses Buch einfach nicht besonders gut fand.  KIng ist einfach ein Autor, den man entweder liebt, oder hasst.

    Und die lange Dunkelheit war vorüber.
    https://mariasbooklove.blogspot.de/2017/11/rezension-shining.html

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Auch beim re-read wieder großartig! Beklemmende Atmosphäre von Anfang an und die Spannung steigert sich von Seite zu Seite!
    Wenn ihr euch mal gruseln wollt, dann fangt an zu lesen!

    *re-read*
    Großartig! Von Anfang an eine beklemmende Atmosphäre, die immer mehr an Spannung zunimmt!

    Das Buch hab ich in meiner Jugend gelesen - ist also schon einige Zeit her. Da ich natürlich total neugierig auf Doctor Sleep bin wollte ich es deshalb unbedingt nochmal lesen, um mir alles wieder in Erinnerung zu rufen, auch wenn mir die Handlung noch gut im Gedächtnis geblieben ist.

    Ich lese ja nicht oft gruselige Bücher, aber wenn, erwarte ich ein schauriges Gefühl, eine Atmosphäre, bei der sich eine unheimliche Stimmung einstellt und mir Schauer über den Rücken laufen lässt: genau das hab ich endlich hier bei "Shining" gefunden!

    Viele von uns kennen die Geschichte von Shining auch aus dem Film, mir ist da immer noch das irre Gesicht mit dem Axt schwingenden Jack Nicholson vor Augen - aber das Buch beginnt recht gemächlich, wie man es von Stephen King gewohnt ist. Trotzdem war von Anfang an eine gewisse Beklemmung spürbar, die im Laufe der Geschichte immer mehr zunimmt.

    Der Protagonist Jack Torrance erhält die Stelle als Hausmeister im Hotel "Overlock", das sehr einsam in den Bergen von Colorado liegt. Er ist, wie man so schön sagt, eine gescheiterte Existenz, aber er möchte unbedingt, dass es wieder bergauf geht - vor allem wegen seiner Familie, seiner Frau Wendy und seinem 5jährigen Sohn Danny.
    Jack war Alkoholiker, ist aber schon seit Monaten trocken; allerdings verfolgen ihn einige Gespenster aus der Vergangenheit, was sehr schön immer wieder in die Handlung eingeflochten wird.
    Aber auch die Perspektiven von Wendy und Danny geben einen guten Einblick, über ihre Ängste und Sorgen, denn die Vorgeschichte hat schon einige dunkle Seiten, die nicht so leicht wegzustecken sind. Vor allem der Junge, Danny, muss viel verarbeiten, denn er hat das "Shining", das zweite Gesicht. Seine düsteren Vorahnungen stimmen schon von Beginn an auf die gruselige Atmosphäre ein, aber auch der verzweifelte Charakter von Jack lässt viel Spielraum für das, was die Familie im Hotel Overlook erwartet.

    Der Spannungsaufbau ist großartig und das beklemmende Gefühl steigert sich immer mehr. Dabei sind die Rückblicke der einzelnen Charaktere sowie das aktuelle Geschehen im Hotel perfekt miteinander verwoben und entwickelt ein unaufhaltsames Grauen, als sie tatsächlich durch die gnadenlosen Wetterverhältnisse von der Außenwelt abgeschnitten sind.

    Sehr gekonnt finde ich auch wieder die versteckten Parallelen zwischen der Kindheit und der Gegenwart der Figuren. Ihnen selbst ist das durchaus bewusst, doch sie fühlen sich beinahe ohnmächtig gegenüber den Einflüssen und Erfahrungen, die sie jahrelang geprägt haben. Da ich gerade "Es" gelesen habe ist mir das umso mehr aufgefallen, da King das Thema dort auch sehr intensiv aufgreift.
    Wenn man nicht so darauf achtet, mag einem das gar nicht bewusst auffallen, aber ich fand die Entwicklung und Darstellung hier sehr prägnant und nicht minder gruselig!

    Insgesamt ein absolut gelungenes Horror Buch, das den Namen definitiv verdient, so ein unheimliches Gefühl beim Lesen hatte ich schon lange nicht mehr!

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    deichpoesies avatar
    deichpoesievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für Fans ein MUSS und für alle übrigen Leser eine echte Empfehlung!
    „Shining“ von Stephen King

    Eigentlich hat sich Jack Torrance ein anderes Leben vorgestellt. Seine Karriere als Lehrer wird abrupt beendet und sein schriftstellerisches Talent konnte noch keine großen Erfolge aufweisen. Nichtsdestotrotz ist er guter Dinge, dass seine neue Anstellung als Hausmeister in einem Hotel in den Rocky Mountains über die langen Wintermonate, wie ein Katalysator wirken könnte. Die Abgeschiedenheit klärt die Sicht der Dinge und bringt neue Impulse. Schnell würde er die dunklen Kapitel seiner Vergangenheit ins Nichts entsenden. Er würde insbesondere „trocken“ bleiben. Sicherlich trug der exzessive Alkoholkonsum dazu bei, dass seine Gedanken, Emotionen und Energien in eine völlig falsche Richtung abgedriftet waren.

    Das „Hotel Overlook“ soll nun der Beginn eines neuen Lebenslaufs sein. Unterstützung erhält er von seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny, die mit ihrem Vater den beschwerlichen Weg in die Berge auf sich nehmen, um den Winter gemeinsam verbringen zu können. Gern sind die beiden bereit, diese neue Herausforderung der noch jungen Familie anzunehmen. Zu oft wurde Wendy von ihrem Mann enttäuscht, zu oft lag sie sorgenvoll ganze Nächte wach, nur um anschließend einen völlig betrunkenen Ehemann in Empfang nehmen zu müssen. Danny, der mit seinen fünf Jahren äußerst aufgeweckt und wissbegierig erscheint, mag diese dunklen Seiten nur selten zu Gesicht bekommen haben – und doch…

    … hat Danny möglicherweise etwas an sich, was die Sichtweise, das Urteilsvermögen und die kommenden Ereignisse aller Beteiligten nachhaltig beeinflussen kann und wohl auch wird.

    Welche Geschichten hält dieses Hotel für die neuen „Mieter“ bereit? Welche Machenschaften, Skandale (oder Morde?) haben sich über die vielen Jahre in diesem Hause, dessen Anwesen riesig zu sein scheint, ereignet? Der Wissensdurst des Vaters und die Begabung seines Sohnes, die Ängste einer verunsicherten Ehefrau und Mutter, sowie die Begegnungen, „Erscheinungen“ und Ereignisse der kommenden Wochen und Monate werden tatsächlich die Sicht der Dinge klären – für alle Beteiligten.

    1977 veröffentlichte Stephen King einen weiteren „Horror“, den die Leserschaft heutzutage zu den Klassikern des Genres zählen dürfte. Die Karriere des Autors verlief wie der anhaltende Aufstieg des Mount Everest – es geht immer weiter bergauf und das Ziel, der Gipfel, ist noch lange nicht in Sicht. Was mit „Carrie“ 1974 begann, erfährt mit diesem Roman seine Fortsetzung. Die zwischenmenschlichen Beziehungen, die ständigen Zweifel, wüsten Anschuldigungen und die blanke Hysterie ziehen sich von Anfang bis Ende der Geschichte um Jack, Wendy und Danny.

    „King-Leser“ erkennen bereits auf den ersten Seiten, dass der Autor seiner Linie treu bleibt. Detailreich, ohne jedoch störend zu wirken, schildert er die wichtigen Stationen im Leben des Protagonisten und seiner „Leidensgenossen“. Lange Zeit wurde King als „Horror-Autor“ bezeichnet – seine übernatürlichen Erzählungen und der Horror in seinen Geschichten gerieten immer wieder in den Fokus der Leserschaft. Dabei kann man jedoch auch festhalten, dass neben dem übernatürlichen Geschehen stets die Betroffenen und ihre persönlichen Lebenswege vom Autor beschrieben werden. „Shining“ beginnt vielmehr wie ein gut durchdachtes Drama, welches sich zu einem spannenden Thriller entwickelt und im blanken Horror endet.

    „Urängste“, die jeder von uns kennt, werden in „Shining“ geschürt. Oftmals ertappt sich der Leser bei dem Gedanken, dass diese Ängste bekannt und nahbar zu sein scheinen. Das vorgestellte Szenario in einem entlegenen Hotel in den Bergen, die Schwere der Einsamkeit und das Gefühl, trotz dieser Umstände nicht allein zu sein, sorgt für ein wohliges Kribbeln im Nacken.

    Seit fast 20 Jahren lese ich „Stephen King“ – auch „Shining“ las ich bereits vor einigen Jahren. Ich muss jedoch gestehen, dass ich erst jetzt einen echten Zugang, eine Empfänglichkeit, für diese Geschichte erhalten habe. „Shining“ hinterlässt einen erschöpften, aber auch zufriedenen Fan des Erfolgsautors. Sicherlich gab und gibt es Geschichten aus Bangor in Maine, die spannender oder packender sind. Doch letztlich bleibt eine Feststellung, welche unumstößlich ist:

    Für Fans ein MUSS und für alle übrigen Leser eine echte Empfehlung! Insbesondere tritt diese Feststellung in Kraft, wenn der/die eine oder andere Leser/in den Wunsch hegt „Doctor Sleep“ ins Regal zu stellen. Der kürzlich erschienene Fortsetzungsroman zu „Shining“ steht bei mir bereits im Regal.

    Info: Ich habe die Rezension am 24. März 2014 verfasst.

    x Autor/in: Stephen King
    x Titel: Shining
    x Übersetzer/in: Harro Christensen
    x Genre: Krimi / Thriller
    x 624 Seiten
    x Bastei Lübbe
    x ISBN: 978-3404130085

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    R
    reading_madnessvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich mag Horror. Wann ist Horror am ergreifensten? Wenn Kinder im Spiel sind ! Ein Horror-Klassiker, der absolut lesenswert ist !
    Ein (Horror-)Klassiker wie er im Buche steht


    "Shining" gehört zu dem bekanntesten Stephen King Romanen und die Leute, die das Buch nicht kennen, kennen zumindest den dazugehörigen Film aus den 80er Jahren. "Shining" ist ein Horror-Klassiker und ich dachte mir: Kim, das solltest du mal lesen.
    Also hab ich es einfach getan.


    Das bekannteste Zitat aus "Shining" lautet "Hier kommt Johnny!". Nur das Johnny eigentlich Jack heißt. Jack Torrance um genau zu sein. Jack ist trockener Alkoholiker. Durch seinen exzessiven Alkoholmissbrauch und das damit einhergehende aggressive Verhalten hat Jack seinen Job an einer Schule verloren, was das Überleben für seine kleine Familie immer schwerer macht. Seit er seinen Sohn Danny im alkoholisierten Zustand einmal den Arm gebrochen hat, hat seine Frau Wendys immer mehr Angst vor Jack und zweifelt den Fortbestand ihrer Familie immer mehr an. Inzwischen ist Jack wie gesagt trocken und bekommt ein Angebot über Winter als Hausmeister im Overlook Hotel zu arbeiten und dort für diesen Zeitraum mit seiner Familie zu wohnen. Doch dieser Ort und seine Geister sähen Zweifel und aggressive Gedanken in ihm - Gedanken gegen seine Familie. Jack wird immer mehr zu einem unberrechenbaren Ungeheuer, sieht immer mehr Dinge, die eigentlich nicht da sein dürften. Sein Sohn Danny ist der einzige, der halbwegs versteht was im Overlook Hotel vor sich geht, da er die Gabe hat Dinge zu sehen. Es kommt schließlich zu einem Eklat, bei dem das Hotel vollständig zerstört wird. Wendy und Danny können sich rechtzeitig in sichere Entfernung bringen und schaffen es schließlich ihrem ganz persönlichen Albtraum zu entfliehen.


    Ich hatte mir dieses Buch anders vorgestellt, aber es ist auf keinen Fall schlechter als ich es erwartet hatte. Dannys Rolle ist super interessant und auch die Verwandlung von Jack von einem relativ normalen, wenn auch etwas frustriertem Mann, hinzu einem "Monster", dass für den eigenen Erfolg über Leichen geht ist unfassbar spannend und toll beschrieben. Das Buch hat den Gruselfaktor, den man von einem Stephen King Roman erwartet (auch wenn ich "Es" in diesbezüglich deutlich krasser fand) und für Horror Fans ist es ein echtes Must-Read.


    PS: Lest das Buch und guckt nicht den Film, zwischen beidem liegen WELTEN (Und das ist für den Film nicht positiv gemeint) :D

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Jaris avatar
    Jarivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tipp: Die Kurzgeschichte vom Roten Tod von E. A. Poe lesen
    Stephen King - The Shining

    Endlich! Wieder eine Leselücke geschlossen! Lange bevor ich den berühmten Film von Kubrick gesehen habe, stand das Buch schon auf meiner Wunschliste. Nachdem ich es mir dann endlich geholt hatte, lag es dann auch noch unglaublich lange auf meinem SUB.
    Dafür habe ich die Lektüre nun umso mehr genossen. Stephen King ist und bleibt Stephen King und der weiss ganz genau, was er tut. Das beweist er auch in seinem Meisterwerk "Shining", das ein gelungener Ausflug in die menschliche Pysche ist.
    Der Anfang ist harmlos und sogar sehr versöhnlich, es ist ein schöner Herbst. Doch dann kommt der Schnee und das Overlook wird immer stärker. Anfangs sind es kleine Dinge, doch diese Dinge wachsen und schwellen an. Immer mehr bekommt auch der Leser mit, wie sich vor allem Jack verändert. Wie sich das Hotel in seine Gedanken schleicht, sein Wesen auslöscht.
    Viel von der Stimmung liegt an den gebrochenen Zeilen. Es gibt immer wieder Einschübe, Klammern, kursiven Text - auch beim Leser schleicht sich das Hotel mit seiner Macht ein. Da wir es mit Stephen King zu tun haben, wirken diese Unterbrüche nicht störend, sondern unterstreichen nur die Verwirrung, mit der die Figuren zu kämpfen haben. Wir sind somit also live dabei. Direkt und unverstellt.
    Die Handlung nimmt immer mehr an Fahrt auf und dabei tat mir Danny wirklich Leid. Er ist nur ein kleiner Junge, dem so etwas nicht zugemutet werden sollte. Doch schien es sein Schicksal zu sein, armer kleiner Danny.
    "Shining" ist ein weiterer King-Liebling meinerseits, nur schon wegen des speziellen Schreibstils. Dabei ist das Buch, wie nicht anders gewohnt, ein wahrer Pageturner und die Seiten fliegen tatsächlich nur so dahin. Vor allem, weil man einfach wissen muss, wie es nun weitergeht, in diesem mörderischen Hotel in den einsamen Bergen.
    Tipp: Die Kurzgeschichte vom Roten Tod von E. A. Poe lesen und darauf achten, wie geschickt und feinfühlig King die Thematik in seinem Werk wieder aufgreift!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor einem Jahr
    Passende kalte Atmosphäre

    Ich wollte schon seit längerer Zeit etwas von Stephen King in Originalsprache lesen, weil sein Schreibstil ein ganz besonderer ist. 
    So habe ich mir "The Shining" vorgenommen, eines seiner früheren Werke. Zu Beginn brauchte ich einige Zeit, um in das Buch zu finden. Sobald ich mich aber an die englische Sprache gewöhnt hatte, klappte es sehr gut. Ich bin sogar ein bisschen überrascht, dass ich wirklich fast alles verstanden habe. 
    Mir haben Setting und Protagonisten sehr gut gefallen. Das "Overlook Hotel" ist sehr detailliert beschrieben und ich habe es mir in meiner Fantasie deutlich ausgemalt. "The Shining" spielt im Winter, was dem Ganzen eine passende kalte Atmosphäre verleiht. Gleichzeitig spielt King mit den Nerven des Lesers, denn durch den Schnee sind die Protagonisten im Hotel eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten. Dieses Szenario kenne ich aus anderen Büchern und Filmen, es ist ein beliebtes Grundelement bei Thrillern und Horror-Romanen. Trotzdem konnte Stephen King mich mit seinen Ideen packen und überraschen. Es passieren sehr viele gruselige Dinge, die ich natürlich nicht verraten werde. 
    Das Buch blieb von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Ich habe die Protagonisten sehr genau kennen gelernt und war am Ende ein bisschen traurig, vor allem von Danny Abschied nehmen zu müssen, als ich das Buch zuklappte.
    Umso erfreuter bin ich, dass Stephen King im Jahre 2013 eine Fortsetzung namens "Doctor Sleep" veröffentlicht hat. Dieses Werk werde ich mir auf jeden Fall auch noch zu Gemüte führen.

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    anina21s avatar
    anina21vor einem Jahr
    Shining

    Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Haumeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel "Overlook" ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren. Mit Shining gelang Stephen King ein moderner Klassiker des Grauens, ein Buch, das die Ängste unserer Zeit erfasst und jeden Leser in seinen emotionalen Grundfesten erschüttert.

    Kommentieren0
    3
    Teilen

    Ähnliche Bücher für noch mehr Lesestunden

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks