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von Stephen King 
4,3 Sterne bei818 Bewertungen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (694):
H

Packend und mitreißend! Absoluter Page Turner! Mir jedoch etwas zu blutig und grausam (ist aber Geschmackssache)

Kritisch (25):
Bonbosais avatar

Einmal Stephen King, nie wieder Stephen King. Ich konnte mich für das Buch nicht begeistern.

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Inhaltsangabe zu "Sie"

"Das Beste, was Stephen King je geschrieben hat." The New York Times

Schriftsteller Paul hat seine Serienheldin Misery sterben lassen. Nach einem Autounfall hält die Krankenschwester Annie - Pauls "größter Fan" - den verletzten Autor gefangen und zwingt ihn weiterzuschreiben.

Oscar für Kathy Bates in der Verfilmung "Misery".

"Man fühlt sich von Zeile zu Zeile immer mehr hineingezogen, wird süchtig von der Droge Spannung." Die Welt

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453435834
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:414 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:08.02.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.06.2011 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    shilakatzes avatar
    shilakatzevor einem Monat
    Rezension - Sie

    Ich bin einfach sprachlos. So viel Spannung, Horror und absoluter Wahnsinn in einem Buch. Sie ist die "Göttin", der er niemals entkommen wird. Sie ist grausam und der pure Wahnsinn in Person. Sie ist sein Fan Nummer eins und lässt ihn das spüren. Ein überwältigendes Szenario, das man so schnell nicht mehr wieder vergisst. Sie wird man nicht vergessen. Sie wird dich für immer verfolgen.

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    Inibinis avatar
    Inibinivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: mal wieder ein grandioser King!
    mal wieder ein grandioser King!

    Inhalt:

    "Das Beste, was Stephen King je geschrieben hat." The New York Times

    Schriftsteller Paul hat seine Serienheldin Misery sterben lassen. Nach einem Autounfall hält die Krankenschwester Annie - Pauls "größter Fan" - den verletzten Autor gefangen und zwingt ihn weiterzuschreiben.

    Meine Meinung:
    Annie und Paul, mehr Personen gibt es in diesem Buch eigentlich auch fast gar nicht, waren mal wieder seeehr interessante und grandios ausgearbeitete Charaktere! Vor allem durch Kings tollen Schreibstil werden Pauls Angst, Verwirrtheit und allgemein seine Emotionen total gut verdeutlicht und ich konnte mich so gut in ihn hineinversetzen, sodass ich total mit ihm mitgefiebert habe. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Annie war total verrückt und damit aber gleichzeitzig auch total faszinierend und einfach spitze für mich als King-/Horror-/Thrillerliebhaberin 😁
    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Ein großer Teil der Spannung spielt sich v.a. auf der psychologischen Ebene ab, aber es gibt auch nicht gerade wenige Szenen, in denen es wirklich zur Sache geht und bei denen man starke Nerven haben muss. Bis zum Ende steigert King den Spannungsbogen so enorm, dass man gar nicht schnell genug lesen kann! Das Ende war mal wieder total genial :)
    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    An sich mag ich es sehr, wenn man als Leser zu Beginn mitten ins Geschehen hineingeworfen wird, aber in diesem Fall hätte ich mir vielleicht eine etwas längere Einleitung gewünscht, wie es bei King sonst meistens der Fall ist. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Außerdem hätten die Romanauszüge von 'Misery' meinetwegen nicht unbedingt sein müssen. Pauls Überlegungen, wie er weiterschreibt etc., fand ich wirklich interessant, aber was er letztendlich wirklich geschrieben hat, konnte mich kaum fesseln. Das liegt einfach daran, dass man die Story und die Personen von 'Misery' gar nicht wirklich kennt und es einen viel mehr interessiert, wie es wirklich mit Paul weitergeht. Das hat meiner Meinung nach etwas die Spannung genommen. Irgendwann hab ich die Misery-Auszüge auch nur noch überflogen.
    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Mein Fazit:
    Ansonsten wieder ein top Thriller vom Meister, der mich wirklich fesseln konnte und den ich 100% empfehlen kann! Ich vergebe 4,5/5 Thrillersternchen 🤗

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    iLoveBookss avatar
    iLoveBooksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Stephen King gelingt es hier ausgezeichnet, die menschlichen Abgründe detailliert und verstörend zu beschreiben. Einer seiner besten Werke.
    Ein Psychothriller der Extraklasse!

    Sie - Misery von Stephen King (Roman, 1987/ Neuauflage 2011, Heyne Verlag) Der Schreibstil ist typisch King, also sehr detailliert und ausschweifend. Doch nur deshalb schafft er - und nur er - es, den Leser über 500 Seiten, mit einer Handlung auf wenigen Quadratmetern und 2 Protagonisten, so zu fesseln. Nach einem Unfall wird der verletzte Schriftsteller Paul von seinem größten "Fan" Annie Wilkes verletzt aufgefunden und gepflegt. Schon nach wenigen Kapiteln merkt Paul - und auch der Leser - dass Annie psychisch krank ist und es keinesfalls gut mit ihm meint. Sie zwingt ihn unteranderem dazu einen Roman NUR für sie zu schreiben und im Laufe des Buches, werden Ausschnitte dieses Romanes erzählt, was ich sehr interessant finde. Quasi ein Buch im Buch. Paul erfährt immer mehr über die Vergangenheit und Schattenseiten im Leben der Annie Wilkes. Als sie davon erfährt, dass er in ihrem Haus rumschnüffelt und fliehen will, reagiert sie auf brutale Art und Weise... Da ich Stephen King liebe, musste ich dieses Buch natürlich lesen. Den Film kannte ich vorher schon, deshalb war die Handlung mir bekannt. Das machte aber gar nichts, da im Film einige schockierende Details fehlten und gerade diese brennen sich ins Gedächtnis ein. Es wird tiefer Einblick in psychologische Abgründe gewährt und gezeigt wozu der Mensch eigentlich fähig ist. Realistisch ist die Handlung in weiten Teilen auch. Die Spannungskurve fiel zwischenzeitlich ab, aber abbrechen wollte ich das Buch zu keinem Zeitpunkt! Annie Wilkes weist typische Symptome eines "Psychopathen" auf. Mal ist sie freundlich, im anderen Moment wie weggetreten und daraufhin folgt ein Wutausbruch. Paul ist ein Opfer mit großem Lebenswillen und entwickelt eine intelligente Strategie, um mit Annie richtig umzugehen. Mein Fazit: Alle Hartgesottenen da draußen, lest diesen Roman und schaut euch die Verfilmung an!! Wer überlegt sich an den Autor heranzutasten, dem empfehle ich es sowieso, denn es war auch mein erster King. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand dieses Szenario hätte besser und spannender umsetzen können, deshalb ist es für mich einer der besten Psychothriller.

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    Steffi_vlks avatar
    Steffi_vlkvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wirklich lebhafte Darstellung von Annies Abgründen und Pauls Ängsten. Verstörend. Genial. Fesselnd.
    Sie - ein verstörender, aber genialer Psychothriller aus Sicht des Opfers

    Allgemeine Infos:
    Titel: "Sie"
    Autor: Stephen King
    Genre: Roman
    Verlag: Heyne
    Seitenzahl: 512

    Klappentext:
    Schriftsteller Paul hat seine Serienheldin Misery sterben lassen. Nach einem Autounfall hält die Krankenschwester Annie - Pauls "größter Fan" - den verletzten Autor gefangen und stellt ihn vor eine unbarmherzige Wahl: sein Leben gegen das ihrer Lieblingsheldin.

    Buch:
    Das Cover des Buches ist eben ein typisches Stephen King-Cover. Den Größten Platz nimmt der Name des Autors ein und der Rest ist sehr minimalistisch gehalten. So befindet sich darauf lediglich eine grüne Schreibmaschine auf schwarzem Grund. Dieses sehr schlichte passt auf jeden Fall zu einem Psychothriller und die Schreibmaschine stellt auch einen Bezug zur Handlung her, was mir gut gefällt. Allerdings ist das Cover doch etwas einfallslos und lieblos. Was mir hingegen sehr gut gefällt ist, dass die Kapitel angenehm kurz gehalten sind, sodass man ständig das Lesen unterbrechen kann.

    Schreibstil:
    Dies war mein erstes Buch von Stephen King und ich war sehr überrascht. Er konnte mich mit einem wirklich außergewöhnlichen Schreibstil überzeugen. Manche Arten der Formuliereung waren aus meinen Augen Kunst, ich habe noch nie ein Buch mit ähnlich ausgefeiltem Schreibstil gelesen. Besonders seine Art verzweifelte Gedanken darzustellen hat mir gut gefallen. Das Buch wurde aus der Sicht des Protagonisten Paul geschrieben. Von seiner Person habe ich daher nicht so viel erfahren, da er Großteils von Angst eingenommen war oder sich Gedanken um Annie gemacht hat. Hier hätte man vielleicht ein paar weitere Infos zu Paul streuen können. Annie konnte man hingegen umso detaillierter in ihren Facetten kennenlernen. Die Phasen ihre Psychose und vor allem ihre Unberechenbarkeit und Kälte wurden sehr ausführlich beschrieben.  

    Handlung:
    Das Buch beginnt damit, dass Paul die Fertigstellung seines neuen Buches feiern möchte. Aufgrund eines Unwetters erleidet er allerdings einen schlimmen Autounfall. Als er schließlich wieder aufwacht befindet er sich in einem abgeschotteten Gebäude, dem Zuhause von Annie. Paul ist Annies Lieblingsschriftsteller und sie bezeichnet sich als dessen "größten Fan". Besonders die Misery-Reihe hat es ihr sehr angetan. Obwohl Paul unter den Folgen schwerer Verletzungen leidet, hält die ehemalige Krankenschwester ihn in ihrem Haus gefangen. Schnell erkennt man, dass Annie unter einer Psychose leidet und daher unberechenbar und eiskalt ist. Als Annie herausfindet, dass der neue Roman der Misery-Reihe gleichzeitig auch der letzte sein wird, da ihre Lieblingsheldin Misery gestorben ist, stellt sie Paul vor die unbarmherzige Wahl zwischen seinem Leben und dem von Misery zu wählen. Paul, der eigentlich überglücklich war die ihm so verhasste Misery-Reihe endlich abgeschlossen zu haben, entschließt sich schließlich doch dazu einen weiteres Buch zu dieser Reihe zu schreiben, um sein Leben vor der kranken Annie zu schützen. Unter starken Schmerzen ist er der gnadenlosen Annie hoffnungslos ausgeliefert. Gibt es einen Ausweg für Paul aus Annies Gewalt zu entfliehen?  

    Meinung:
    Ich fand es überaus bewundernswert, wie der Autor es geschafft hat eine über 500 Seiten lange Geschichte zu schreiben, die sich auf eine minimalistische Umgebung beschränkt: die einzigen Charaktere der Handlung sind Annie und Paul, der Handlungsort beschränkt sich auf wenige Quadratmeter. Dennoch hatte man selten das Gefühl, dass sie die Geschichte zu sehr in die Länge zieht. Es war sehr interessant einen Einblick in Annies Abgründe zu erhalten. Kleinigkeiten können ihr Leben vollkommen aus dem Ruder laufen lassen und so eine unbändige Wut anreizen. Zudem ist sie im Gegensatz zu dem ersten Eindruck alles andere als dumm, sodass sie den geringsten Anschein, dass sie hintergangen wird, direkt erkennt. In manchen wenigen Momenten erkennt man auch Annies eigenes Ich, das durchaus auch Mitgefühl empfinden kann. Ich hätte mir jedoch noch etwas mehr Infos zu Annies Vorgeschichte gewünscht, welche schlechten Erlebnisse eine solche Psychose auslösen konnten. Auch Pauls Entwicklung als Annies Opfer fand ich sehr spannend. Nach und nach gewöhnt er sich an den Umgang ihr. Er erkennt Muster, was ihr gefällt und was sie wütend macht. Auch Annies Veränderung, wenn sie wütend oder teilnahmslos ist, wird sehr lebhaft aus der Sicht von Paul beschrieben. Außerdem leidet er unter ständigen Schmerzen und riesiger Angst. Die Medikamente, die er von Annie regelmäßig erhält, werden für ihn zur Droge und lassen ihn nicht mehr ohne sie leben. Auch sein Kampf mit sich selbst, ob es das Leben unter diesen Bedingungen noch Wert ist, ist wirklich interessant. Insgesamt kann ich diesen außergewöhnlichen Psychothriller also sehr empfehlen und vergebe daher 5 von 5 Sternen.

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    Daniel89s avatar
    Daniel89vor 7 Monaten
    Erschreckend gutes Buch

    Worum geht es in "Sie"?

    Eines Abends fährt Paul, nachdem er etwas getrunken hat, Heim. Leider fährt er direkt in einen Schneesturm.
    Alkohol + schlechtes Wetter = Unfall.
    Aber zum Glück kommt Annie zufällig vorbei. Hält an und schafft ihn in ihr Haus.
    Schwer verletzt braucht er dingend medizinische Hilfe. Leider kann er erst ins Krankenhaus, nachdem der Schneesturm vorbei ist.
    Fast schon unglaubwürdig wird es als Annie sich, als eine erfahrene Krankenschwester herausstellt. Sie kümmert sich rührend um ihn.
    Doch als der Schneesturm sich dem Ende nähert, kommt kein Krankenwagen und Paul wird immer bewusster, dass nie ein Krankenwagen kommen wird.

    Niemand wird ihm zu Hilfe kommen.
    Niemand weiß, wo er ist.
    Niemand entkommt Annie Wilkes!


    Meine Meinung;

    Die Figur des Autors (Paul) ist eine bekannte Figur aus Romanen von King. Da für mich eigentlich alle seine Autoren die gleiche Persönlichkeit haben, fand ich sie nach einer Weile eher langweilig.

    Die Figur des Fans (Annie) kommt auch in anderen Büchern vor. Da sie eine sehr ambivalentes Verhalten an den Tag legt, finde ich sie aber deutlich spannender.
    Tatsächlich fand ich sie aber als Fan nicht überzeugend. Sie sagt zwar, dass sie alle seine Bücher gelesen hat, aber sie bewundert ihn nicht. Sie behandelt ihn im Gegenteil eher abschätzig.

    Das Buch ist aus der Perspektive von Paul Sheldon geschrieben.
    Leider fand ich, dass das dem Buch nicht gut tat. Weil die eigentlich tragende Figur Annie Wilkes ist.

    Natürlich fiebert man mit Paul mit und durch den Schreibstil wird es verstärkt ABER Paul ist durch die Verletzungen viel passiver als seine Pflegerin.
    Viele Dinge erfahren wir nicht, weil Paul es nicht weiß. Das fand ich sehr schade.

    Im Gegensatz zum Film fand ich die Gewalt im Buch extrem bedrückend.

    Ein sehr beeindruckender Thriller und für mich ist es eine der besten Bücher von King.


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    katzekatzekatzes avatar
    katzekatzekatzevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Annies Abgründe wabern aus den Seiten und saugen einen förmlich in das Buch. King kann nicht nur Horror, sondern auch Psychothriller.
    Eines von Kings besten Werken!

    Ein berühmter Buchautor in den Klauen einer psychotischen Frau.



    Als Paul Sheldon mit dem Manuskript seines neuesten Buches im Gepäck unterwegs ist, erleidet er einen schweren Autounfall. Als er jedoch zu sich kommt, befindet er sich nicht in einem Krankenhaus, sondern in Annie Wilkes Haus - seinem selbsterklärten "größten Fan"
    Annie stellt sich bald als Psychopathin heraus, die buchstäblich alles dafür tut, dass Paul ihrer Lieblingsbuchreihe von ihm "Misery" zu einem neuen erfreulicheren Ende verhilft.
    Ich muss sagen, ich habe selten beim Lesen eines Psychothrillers mehr Unbehagen bei der Charakterisierung des "Bösen" verspürt (auf eine positive Weise). Annies Abgründe wabern über die Seiten des Buches und nehmen einen gefangen. Man will nun wirklich nicht in Pauls Haut stecken und fiebert Seite um Seite mit, ob es ihm gelingt, zu entkommen und erschaudert so manches Mal, bei der Beschreibung dessen, was sie ihm antut..
    Interessant ist die Entwicklung zu beobachten. Paul, der nie so recht zufrieden mit seinen Büchern schien, obgleich sie immer in den Bestseller Listen zu finden waren, läuft zu seiner Höchstform auf und schreibt seinen stärksten Roman, während man bei Annie hin- und wieder ganz fein gestreute Menschlichkeit noch findet. Es ist schwierig, sie richtig einzuordnen. Auf der einen Seite erscheint sie einem, wie eine klassische Psychopathin, berechnend, eiskalt und grausam, während sie auf der anderen Seite wirkt wie eine sehr labile Persönlichkeit, der selbst irgendwann mal etwas Fürchterliches angetan wurde und die einfach nur völlig den Bezug zur Realität verloren hat.
    Ich habe wirklich nicht das absolut geringste an diesem Buch auszusetzen und das kommt wirklich selten vor.Noch mehr gefreut hätte ich mich über etwas mehr aus Annies Vergangenheit - aber das Buch funktioniert auch so und mehr hätte es vielleicht auch unnötig aufgebläht. 
    Kann ich jedem King Fan und vor allem jedem Thriller Fan mit absolut gutem Gewissen empfehlen :)

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    misellies avatar
    misellievor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wahrer Stephen King! Unheimlich und spannend in jeder Sekunde.
    Der beste Stephen King

    Ich liebe die Romane von Stephen King. Ganz gleich, ob Friedhof der Kuscheltiere, Cujo, Das Mädchen oder andere. Aber die Geschichte über Paul und seine gestörte Zwangskrankenschwester hat mir mit Abstand am besten gefallen.

    Es ist einfach alles vorhanden: Spannung, Nervenkitzel und Angstzustände.

    Es ist die perfekte Beschreibung eines Autors, der seine Protagonistin hasst und sie deshalb sterben lässt. Ebenfalls perfekt ist sein gestörter Fan. Erst wirkt sie so umgänglich und freundlich. Rettet Paul nach einem Unfall, will ihn gesund pflegen. Dann stellt sich heraus, dass sie sein größter Fan ist. Mit einem gehörigen psychischen Knacks. So im Wahn um eine erfundene Buchfigur, dass sie einen Mann deswegen einsperrt, unter Drogen setzt und ihm sogar schlimme Verletzungen zufügt, nur damit er bleiben muss.

    Einfach klasse geschrieben und echt toller Stephen King!

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    Thrillerladys avatar
    Thrillerladyvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Mein 2. King überhaupt und das erste Buch von ihm, was mir gefallen hat. Las sich gut, aber habe insgeheim noch mehr erwartet.
    hat mir gut gefallen, auch wenn ich mir insgeheim noch mehr davon erwartet habe

    Sie - Misery von Stephen King (Roman, 1987/2011; Heyne)

    - hat mir gut gefallen, auch wenn ich mir insgeheim noch mehr davon erwartet habe -

    "Sie" ist mein zweiter King überhaupt und der Erste, der mir gefallen hat. Habe es in meiner Jugend vor über 10 Jahren schon einmal mit "Das Mädchen" von ihm versucht, was mich überhaupt nicht überzeugen konnte und wo ich auch gar nicht mehr weiß, ob ich es damals überhaupt beendet habe.

    Auf "Sie" kam ich nun, nachdem mein Verlobter diese Bücher wohl in seiner Jugend gelesen hatte, wir vor Kurzem " Es" im Kino gesehen hatten und er meinte, dass mir bei meiner Thrilleraffinität sicher auch das ein oder andere King-Buch, insbesondere halt wohl "Sie" gefallen würde. Als ich es dann zu Weihnachten bekam, machte ich mich bald ans Lesen, da ich ziemlich neugierig war und der Klappentext wirklich sehr viel Lust aufs Lesen machte.

    Was soll ich sagen? Ich wurde tatsächlich positiv überrascht, da ich bis dato dachte, dass die King-Bücher nicht so meins wären. Ich hatte immer etwas Respekt vor diesen oftmals sehr dicken Wälzern, so dass ich dachte, dass ich mich ziemlich quälen müsste, um sie zu lesen. Das war in diesem Fall nicht so. Schon bald war ich mitten in der Handlung rund um den verletzten Paul und Annie, die ihn gefangen hält und ihn zwingt, ein Buch nur für sie zu schreiben drin und so konnte die Story ihren Lauf nehmen und mich gefangen nehmen.

    Hin und wieder hatte ich zwar so meine Miniproblemchen, was ich öfters bei amerikanischen Büchern habe, da man irgendwie manchmal nicht weiß, was der Autor mit so manchen Formulierungen meint, wie in diesem Fall, als von der "klappernden Royal mit dem grinsenden Zahnlückenmund und der Ducky-Daddles-Stimme" die Rede war. Im regulären Lesefluss ging für mich erstmal nicht draus hervor, dass es sich dabei um die Schreibmaschine handelte. Ansonsten ist der Schreibstil aber flüssig, so dass ich das Buch innerhalb von wenigen Tagen verschlingen konnte.

    Im weiteren Verlauf bekam man auch ca. 50 Seiten aus dem Roman zu lesen, den Paul für Annie schreibt. Dieser Roman im Roman ist so eine total interessante Sache, da quasi das Buch im Buch, aber der Inhalt dieses Romans konnte mich überhaupt nicht fesseln, so dass ich die letzten Seiten dieses Romans, die dann noch mal relativ am Ende aufkamen, dann einfach überblättert habe.

    Das Buch umschwebt eine immerwährende Grundspannung, die sich vom Klappentext bis durch das gesamte Buch durchzieht, einfach weil man der Neugierde verfällt, wie es Paul wohl ergehen mag und was Annie noch so mit ihm vorhat. Was mir allerdings schon fehlte war noch eine gesteigerte Spannung, denn die Hochspannung fehlte mir etwas und auch ansonsten hatte ich mir bei dem so gutklingenden Klappentext irgendwie noch etwas mehr von der Handlung an sich, gerade was Annie angeht vorgestellt und erwartet.
    Ja, es ist schrecklich, was Annie alles mit Paul anstellt, als sie ihn gefangenhält und ihn zwingt ihr persönliches Buch zu schreiben, aber irgendwie hatte ich es mir noch dramatischer und noch horrormäßiger vorgestellt, gerade vielleicht auch deswegen, da ich mir in diesem Zusammenhang den Trailer zum gleichnamigen Film angesehen hatte.
    Gerade auch was Annies Beweggründe, die Paul nach und nach herausfindet hätte ich mir noch intensiver behandelt gewünscht, denn das sind doch gerade die spannenden, elementaren Teile einer solchen Story. Da hätte ich mir insbesondere zum Ende hin nochmal vielleicht den ein oder anderen Hinweis zu gewünscht, was die endgültige Klärung angeht. Ebenso, wie das Ende selbst. Die finalen Szenen zwischen Annie und Paul waren recht ereignisreich boten nochmal Platz für Spannung und Tempo. Das Ende, was Pauls Geschichte, wenn man es so nennen möchte, fand ich allerdings schon fast ein wenig blass, denn da hätte ich mir vielleicht auch noch mal das ein oder andere Highlight gewünscht, wie auch immer das hätte aussehen können.

    Trotzdem muss und kann ich sagen, dass ich mich dieses Buch, auch wenn ich noch relativ viel Kritik übe, ziemlich gut unterhalten und mir tolle Lesestunden beschert hat, so dass ich fast sagen würde, dass es für mich wohl nicht der letzte King war. Vielleicht werde ich mich in Zukunft ab und zu an weitere, ausgewählte Bücher von ihm wagen.

    Fazit:

    Für mich ein Buch, von dem ich früher nicht erwartet hätte, dass es mich begeistern könnte. Diese Geschichte hat mich ziemlich gut unterhalten, so dass ich positiv überrascht wurde.
    Note: 2





    Kommentare: 3
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    Melie99s avatar
    Melie99vor einem Jahr
    Meisterwerk!

    Zum Cover muss ich als Erstes sagen, dass ich eine alte Ausgabe aus dem Ullstein Verlag besitze, auf der Annie abgebildet ist. Mir persönlich gefällt die Ausgabe nicht so gut und die neue aus dem Heyne Verlag mit der Schreibmaschine auf dem Cover, spricht mich einfach mehr an. Allerdings ist dies nur meine persönliche Meinung. Ich schätze mal, dass das jeder unterschiedlich sehen wird.

    Zuerst will ich mal über den außergewöhnlichen Schreibstil von Stephen King reden. „Sie“ ist mein zweites Buch von dem Autor und ich muss sagen, dass es mir grundsätzlich sehr gut gefallen hat. Ich finde, dass der Autor sehr faszinierend und außergewöhnlich schreibt. Man merkt, dass er für seine Bücher und für das Schreiben an sich lebt.

    Die Geschichte ist spannend und gut ausgearbeitet. Grundsätzlich haben wir in dem Buch zwei Hauptcharaktere und zwar Annie und Paul. Paul ist ein berühmter Schriftsteller und Annie, wie sie sich selbst bezeichnet, sein Fan Nummer 1.

    Ob diese Geschichte wirklich so realistisch ist, ist die Frage, die bei mir nach dem Lesen aufgekommen ist. Ich bin sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite finde ich, dass es realitätsnah ist und auf der anderen Seite sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die wohl eher unrealistisch sind. Ich widerspreche mir in diesem Punkt also quasi selbst und bin mir dessen auch bewusst.

    Ich finde den Hauptcharakter Annie einzigartig. Meiner Meinung nach hat sie eine psychische Störung, was sich eigentlich auch schon aus dem Klappentext entnehmen lässt. Ganz gesund kann man einfach nicht sein, wenn man seinen Lieblingsautor entführt. Nach und nach lernen wir Annie besser kennen und besonders ihre Eigenarten tun sich auf. Von Zwangsstörrungen bis zum kompletten Zusammenbruch ist alles dabei. Für einen Psychologie begeisterten Menschen wie mich wirklich sehr interessant.

    Das Buch fesselt den Leser und lässt ihn eigentlich bis zum Schluss nicht mehr los. Immer wieder taten sich Stellen auf, welche für mich nicht so interessant waren. Allerdings kam dies nur vereinzelt vor und hat meinen Lesefluss nicht wirklich gestört. Somit hatte ich auch kein Problem mit den wenigen langatmigen Stellen.

    Die Geschichte ist in verschiedene Teile eingeteilt und ich muss sagen, dass mir der dritte und vierte Abschnitt am besten gefallen haben. Ich weiß, nicht ob es daran liegt, dass dies die letzten beiden Abschnitte waren, aber ich finde einfach, dass dies die aufwühlendsten und spannendsten waren.

    Zum Ende möchte ich nicht so viel sagen. Doch ich muss betonen, dass es mich etwas verwirrt hat. Die letzte Szene, die sich in dem Buch abgespielt hat, fand ich ziemlich unbedacht und unnötig. Ich hätte mir einfach einen anderen Schluss gewünscht, obwohl ich zumindest teilweise mit ihm zufrieden war.

    Stephen King hat mit „Sie“ einfach wieder ein Meisterwerk geschrieben, welches eigentlich jeder von uns Bücherraten gelesen haben sollte. Daher bekommt dieses Buch 5 Sterne und eine fette Leseempfehlung. Wär es gelesen hat, kann sich gerne mit mir in den Kommentaren darüber austauschen. Ich würde mich auf noch ein paar andere Meinungen dazu freuen.

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    Nanniswelts avatar
    Nannisweltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Traue nicht jeder Krankenschwester.
    Traue nicht jeder Krankenschwester.

    Als Paul in einem fremden Zimmer erwacht, gepeinigt von wahnsinnigen Schmerzen, weiß er zunächst gar nicht, wie ihm geschieht. Was war passiert? Paul ist Schriftsteller und immer unterwegs um seine Bücher zu promoten. Die „Misery-Reihe“ hat ihm zu weltweiten Erfolg verholfen und seine Protagonistin sollte seiner Eingebung nach im letzten Roman das zeitliche segnen. Langsam flammt die Erinnerung wieder auf und Paul Sheldon kann sich an den Autounfall erinnern…Annie Wilkens hat den beliebten Schriftsteller verletzt gefunden und zu sich nach Hause gebracht. Sie stellt sich ihm als Annie die Krankenschwester und seinem allergrößten Fan vor! Scheinbar mit großer Aufopferung und Hilfsbereitschaft, möchte Annie ihren Lieblingsautor gesund pflegen. Doch dieser merkt schon bald, dass mit der Frau etwas ganz und gar nicht stimmt und tatsächlich entwickelt sich Annie zur grausamen Sadistin, die ihn bei sich gefangen hält und den Tod der Protagonistin seines Romans nicht akzeptieren kann. Für Paul beginnt ein Martyrium, welches er sich in seinen schlimmsten Träumen nie hätte vorstellen können…

    Aus der Sicht von Paul geschrieben wird der Leser mit in den Strudel aus Gewalt und Wahn gerissen. Stephen King hat es in diesem Roman geschafft, mit der Verkörperung Annies eine durch und durch sadistische und psychisch kranke Frau zu erschaffen, die einem wirklich während des Lesens Angst macht! Die Unberechenbarkeit dieser Protagonistin lässt einem das Blut in den Adern gefrieren! Diese Story tritt als 2 – Mann-Stück auf und dies reicht vollkommen aus um den Lesenden zu bannen und so das Buch kaum aus der Hand legen zu lassen. Die Geschichte ist wirklich nichts für Zartbesaitete...Annie ist so furchtbar, dass man richtig mit Paul mitleidet, der immer wieder versucht die richtigen Worte zu finden um Annie zu besänftigen. Gelingt ihm dies nicht, erwarten ihn grausame Schmerzen und psychische Folter. Die Kapitel enden oft mit einem Cliffhanger, sodass man einfach weiterlesen MUSS. Es kommt auch nicht selten vor, dass man sich beim Lesen denkt: „scheiße nein! DAS hat sie jetzt nicht wirklich getan!“ Oh doch…Diese Frau ist wirklich wahnsinnig und King gelingt es wunderbar, dies dem Leser klar zu machen! 

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