Sleeping Beauties

von Stephen King und Owen King
3,8 Sterne bei123 Bewertungen
Sleeping Beauties
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Positiv (83):
P

Die Story war spannend hat mich aber nicht richtig gepackt. Ich musst ziemlich kämpfen um bis zum Ende zu kommen

Kritisch (10):
Hellomymedias avatar

Das war mein erster King - und es braucht schon ein bisschen mehr, mich über 1.000 Seiten hinweg zu unterhalten, als dieses Buch bieten kann

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Inhaltsangabe zu "Sleeping Beauties"

Die Welt sieht sich einem faszinierenden Phänomen gegenüber. Sobald Frauen einschlafen, umhüllt sie am ganzen Körper ein spinnwebartiger Kokon. Wenn man sie weckt oder das unheimliche Gewebe entfernen will, werden sie zu barbarischen Bestien. Sind sie im Schlaf etwa an einem schöneren Ort? Die zurückgebliebenen Männer überlassen sich zunehmend ihren primitiven Instinkten. Eine Frau allerdings, die mysteriöse Evie, scheint gegenüber der Pandemie immun zu sein. Ist sie eine genetische Anomalie, die sich zu Versuchszwecken eignet? Oder ist sie ein Dämon, den man vernichten muss? Schauplatz und Brennpunkt ist ein kleines Städtchen in den Appalachen, wo ein Frauengefängnis den größten Arbeitgeber stellt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453271449
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:960 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:13.11.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 13.11.2017 bei Random House Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    CarinaElenas avatar
    CarinaElenavor einem Monat
    Auf schlafen sollte man besser verzichten :)

    Als die wunderschöne und eigenartige Eve in dem kleinen Ort Dooling auftaucht, bringt sie ein Phänomen mit, das weltweit als „Aurora-Krankheit“ bezeichnet wird. Sobald ein weibliches Wesen einschläft, wird es in eine Art Kokon eingewebt. Und wehe, jemand versucht den Kokon zu entfernen, dann ist die entsprechende Frau wirklich, wirklich schlecht gelaunt. Zunächst kommt die Geschichte wie ein typischer King daher. Die Kleinstadt, in der alles „normal“ läuft, bis ein Fremder auftaucht und alles durcheinander bringt. Untypisch ist allerdings das vorangestellte Personenverzeichnis, das sich über 3,5 Seiten erstreckt und den Leser erst mal erschlägt. Ich persönlich hätte es nicht gebraucht, weil man die wichtigsten Personen schnell drin hat. Der erste Teil des Buches („Die alte Triangel“), in dem das Phänomen der schlafenden Schönheiten seinen Anfang nimmt, erstreckt sich über fast 500 Seiten und ist mir damit etwas zu lang geraten. Natürlich macht es wieder Spaß, dem King-typischen „bösen Erzählen“ zuzuhören, wenn ein Mann, der nicht fassen kann, was der Frau passiert, versucht den Kokon zu öffnen, aber insgesamt fand ich diesen Teil etwas zu langatmig. Der zweite Teil („Schlafen werde ich, wenn ich tot bin“) erzählt dann die Geschehnisse in Dooling, als die Frauen schlafen und die Männer es nicht auf sich beruhen lassen können und erst mal abwarten, was passiert. Der Teil hat deutlich mehr Tempo und liest sich leichter. Insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen und fand die Idee sehr gut, doch das ganz große WOW blieb leider aus.

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    KiraNears avatar
    KiraNearvor einem Monat
    [Rezension #81] Sleeping Beauties

    Name: Sleeping Beauties
    Autor: Stephen King, Owen King
    Genre: Horror, Mystery, Gesellschaftskritik
    Preis: € 28,00
    Seiten: 959 Seiten
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 2017
    ISBN: 978-3-453-27144-9
    Verlag: Heyne Verlag


    Beschreibung:
    Die Welt sieht sich einem faszinierenden Phänomen gegenüber. Sobald Frauen einschlafen, umhüllt sie am ganzen Körper ein spinnwebartiger Kokon. Wenn man sie weckt oder das unheimliche Gewebe entfernen will, werden sie zu barbarischen Bestien. Sind sie im Schlaf etwa an einem schöneren Ort? Die zurückgebliebenen Männer überlassen sich zunehmend ihren primitiven Instinkten. Eine Frau allerdings, die mysteriöse Evie, scheint gegenüber der Pandemie immun zu sein. Ist sie eine genetische Anomalie, die sich zu Versuchszwecken eignet? Oder ist sie ein Dämon, den man vernichten muss? Schauplatz und Brennpunkt ist ein kleines Städtchen in den Appalachen, wo ein Frauengefängnis den größten Arbeitgeber stellt.


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
    Ohje, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo ich anfangen soll. Vor ein paar Wochen habe ich von dem Buch erfahren, da war es ja auch irgendwie gefühlt überall in aller Munde. Aber auch, weil ich ein großer Fan von Stephen King (wenn auch nicht von all seinen Büchern) bin, war ich auf das Buch neugierig. Dass er das Buch zusammen mit seinem Sohn geschrieben hat, hat mich ebenfalls neugierig gemacht. Man erkennt so gut wie gar nicht, oder zumindest ich nicht, wer welchen Teil des Buches geschrieben hat, ich kann also nicht genau sagen, welcher King hier was gemacht hat. Auch finde ich die Idee gut, dass alle Frauen auf der Welt das Opfer einer seltsamen Schlafkrankheit werden und in einen Kokon gewickelt werden. Sobald sie jemand weckt oder versucht, den Kokon vom Kopf zu entfernen, verwandeln sich diese in grausame Opfer und bestrafen den ahnungslosen Menschen, der sie da gerade geweckt hat.
    Allerdings ist hier nur die Idee gut, die Umsetzung hat mir nicht so gut gefallen. Nicht so gut, wie ich es mir erhofft hat.
    Als mir mein Freund das Buch damals ausgeliehen und aus der Bibliothek mitgebracht hat, habe ich zum ersten Mal das Buch komplett gesehen und nicht nur das Cover wie bisher. Das Buch hat fast 1000 Seiten und ein dementsprechend dicker Schinken. Das schreckt mich im Normalfall nicht ab, denn auch dickere Bücher können gut sein. Hier ist es allerdings nicht wirklich der Fall.

    Das fängt schon damit an, dass man das Buch öffnet und gleich mal mit drei Seiten konfrontiert wird, auf welchem die gesamten Personen, die im Buch vorkommen, aufgelistet werden. Ehrlich gesagt habe ich die Seiten übersprungen, da ich mir so viele Namen auf einmal und beim ersten Mal nicht merken kann, hätte mich das nur verwirrt. Überhaupt habe ich diese Listen total ignoriert, aber ich bin mir nicht sicher, ob mir das im Laufe des Buches geholfen hätte. Denn es kamen soviele Personen im Buch vor, dass ich mich oft genug dabei erwischt habe, dass ich überlegen musste: Wer war das nochmal? Welche Rolle spielt dieser Charakter in dem Buch? War dieser Charakter gut oder böse? Oder überhaupt wichtig? Bei manchen Namen kam es mir leicht vor, bei anderen wiederum nicht. Es waren einfach zu viele Menschen, meiner Meinung nach hätte es auch die Hälfte oder ein Drittel davon getan und die Geschichte wäre immer noch spannend gewesen. Einfach ein paar Menschen aus jeder der Brandecken, in denen die Geschichte gespielt hat und damit wäre locker auch gewesen. So sieht man an ein paar Stellen eine kleine Auflistung von Charakteren, die dann nur für ein paar Sekunden eine Rolle spielen. Man baut also keine Beziehung zu ihnen auf, man erfährt einfach von ihnen und dann vergisst man sie wieder. Auch werden am Anfang drei Orte erwähnt, allerdings wird die Handlung dann irgendwann auf einen der drei Orte reduziert, was ich persönlich gut finde. So kommt man nicht durcheinander, wo man sich denn gerade befindet.

    Was mir auch nicht ganz klar ist, ist das Motiv der meisten Charaktere. Einer will seine Tochter retten, greift aber zu radikalen Mitteln. Einer Frau geht es ähnlich und ein Teenie versucht so viele Frauen zu retten wie er kann. Aber sonst erscheinen mir die Motive zu schwammig. Auch wird nicht genau erklärt, was es mit Evie auf sich hat, was ich ziemlich schade finde. So wird eine Art Parallelwelt gezeigt, fremdartige Magie (erscheint mir als das beste Wort dafür) und auch andere Zeichen für etwas, was nicht normal und irdisch ist, aber es wirklich nicht darauf eingangen. Zumindest nicht in dem Sinne, dass es einem genau erklärt wird. Das finde ich ein wenig schade, denn so passiert es halt einfach und ja, passt schon. Warum und wieso, muss man nicht genau wissen. Auch gegen Ende wird nicht alles genau erklärt und ich werde das Gefühl nicht los, als hätten sich die beiden während des Buches zu viel Zeit gelassen, weshalb sie am Ende auf einmal ein ordentliches Tempo einlegen mussten.

    Was mir auch nicht gefallen hat, war die Message, die das Buch wohl versucht zu überbringen. Dass Frauen die Schlauen und die Guten sind, während die Männer ohne ihre Frauen ins Chaos fallen und sich alle gegenseitig umbringen wollen. Dass sie den Frauen nur schaden und dass diese ohne Männer besser dran wären. Was ich irgendwie ironisch finde, denn die beiden Autoren sind ja beides Männer ... ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Abgesehen davon finde ich es komisch, dass es nur unter den Frauen richtige Opfer gibt und nur unter den Männern Tätern. Selbst die weiblichen Täterinnen werden so dargestellt, dass man mit ihnen Mitleid haben soll. Zwar gibt es auch einen männlichen Charakter, der ein schlimmes Leben hinter sich hat, aber es wird nicht näher erläutert. Vermutlich, damit man mit ihm kein Mitleid hat, weil er ja keine Frau ist. Außerdem, seit ich mal mehrfach von einem Experiement gehört habe, kam mir ein Teil im Buch ziemlich seltsam vor. Bei diesem Experiment wurden eine Männergruppe und eine Frauengruppe auf eine einsame Insel ausgesetzt. Während die Männer sich gleich darum machten, dass man sich um Nahrung und einen Unterschlupf kümmert, haben sich die Frauen lieber an den Strand gelegt und sich ein Sonnenbad gegönnt. Doch kaum wurde es Abend, waren diese wie die Pudel im Regen dargestanden. Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen einem realen Experiment und einem Roman, dennoch kam es mir wie ein weiterer Teil der versteckten Botschaft drin vor. Wenn ich den Autoren nicht kennen würde oder nicht gewusst hätte, von dem das Buch geschrieben ist, hätte ich vermutet, dass es ein SJW-Buch ist. Eins, das sagt, wie gut die Frauen sind und wie böse die Männer.

    Zum Buch selbst, es ist ok geschrieben, aber es sind wie gesagt viel zu viele Charaktere drin. Es ließt sich ziemlich gut und ich hab es auch durchgelesen, einfach, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht und wie es ausgeht. Allerdings war es sehr anstrengend, ich hab etwa zwei bis drei Wochen dafür gebraucht, es zu lesen. Nicht, weil ich es schwer zu verstehen war, ich kann es nicht genau begründen. Es hat einfach an meinen Konzentrationsreserven genagt und oft musste ich nach rund 50-60 Seiten wieder aufhören und mir z.B. ein kleines Youtube-Video reinziehen, damit ich einfach wieder meinen Kopf leer bekomme und weiterlesen kann. Es ist zwar spannend, aber jetzt nicht sonderlich Herzklopfen-anregend-spannend. Allerdings muss ich dazu sagen, am Anfang hat es sich stark hingezogen. Danach wird es besser, aber man liest und liest und das Buch nimmt einfach kein Ende. Leider.


    Leseprobe:
    Der Falter bringt Evie zum Lachen. Er landet auf ihrem nackten Unterarm, worauf sie mit dem Zeigefinger leicht über die brauenn und grauen Wellen streicht, die seine Flügel schmücken. "Hallo, mein Hübscher", sagt sie zu dem Falter, bevor er wieder abhebt. Höher, immer höher steigt er in die Luft, bis er von einem Spalt Sonnenlicht zwischen den glänzenden grünen Blättern verschluckt wird, sechs Meter über der Stelle, an der Evie zwischen Wurzeln auf dem Bocken hockt.
    Ein kupferrotes Seil ragt aus der schwarzen Höhlung in der Mitte des Baumstamms und windet sich zwischen den Rindenschollen hindurch. Natürlich traut Evie der Schlange nicht. Mit der hatte sie früher schon Scherereien.
    Ihr Falter und zehntausend weitere Motten stieben in einer knisternden, graubraunen Wolke aus dem Baumwipfel. Der Schwarm wälzt sich duch den Himmel auf die kümmerlichen Tannen zu, die auf der anderen Seite der Wiese stehen. Evie erhebt sich und folgt ihm. Unter ihren Schritten knirschen trockene Stängel, das hüfthohe Gras kratzt an ihrer nackten Haut. Während sie zu dem traurigen, weitgehend abgeholzten Wand hinübergeht, nimmt sie die ersten chemischen Gerüche wahr - Ammoniak, Benzol, Petroleum und so vieles andere, zehntausend winzige Wunden auf einem einzigen Fleck Haut -, und da gibt sie die Hoffnung auf, deren sie sich gar nicht bewusst gewesen war.
    Aus ihren Fußspuren quellen Spinnweben hervor und glitzern im Morgenlicht.



    Fazit:
    Wenn man jetzt nur rein vom Erzähl- und Schreibstil geht, dann ist das Buch ein typischer King. Man merkt es auch an der Art, wie die einzelnen Charaktere reden, agieren und denken, es einfach die typische King-Art. Ich kann es nicht genau sagen, aber es ist einfach eine eigene Art. Und wer schon mal das eine oder andere Kingbuch gelesen hat, weiß, wovon ich spreche. Auch finde ich es gut, dass er mit seinem Sohn zusammengearbeitet hat und man kann nicht genau erkennen, zu viel Prozent wer was beigesteuert hat, das ist auch gar nicht so wichtig, immerhin haben beide an dem Werk gearbeitet. Allerdings muss man auch die Story, die Spannung, die Motive, die Logik und die Charaktere betrachten - hier überzeugt mich das Buch nicht. Wie auch die Tatsache, dass das Buch für mich sehr anstrengend war, so dass ich mich oft gefragt habe, wann ich damit endlich fertig sein werde. Auch, dass ich oft genug ne Pause von dem Buch gebraucht habe, einfach, weil ich mich immer wieder erinnern und konzentrieren musste, spricht meiner Meinung nach nicht sehr positiv für das Buch. Auf jeden Fall weiß ich, dass ich es nicht nochmal lesen werde und bin auch froh, dass ich es mir nur ausgeliehen habe. Es ist auf jeden Fall ein Buch, das ich jetzt nicht unbedingt in meiner Sammmlung haben möchte. Wem King bisher zu unheimlich war, wer einfach mal jedes Buch von ihm lesen möchte oder einfach mal was anderes von ihm als nur blanken Horror, der kann diesem Buch auf jeden Fall ne Chance geben. Ansonsten denke ich nicht, dass man das Buch unbedingt gelesen haben muss. Ingesamt bekommt das Buch von mir drei Rubine und ich bin sehr froh, dass ich es endlich hinter mir habe.

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    Lucciolas avatar
    Lucciolavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Kein typischer King, weniger Horror. Dafür ein Buch voller Vielschichtigkeit und eine interessante, zum Nachdenken anregende Story.
    Modern, zum Nachdenken anregend und vielschichtig

    In der Stadt Dooling in West Virginia ist plötzlich nichts mehr so, wie es war: Alle Frauen, die einschlafen, wachen nicht mehr auf und werden in eine Art Kokon eingesponnen. Doch damit nicht genug: Entfernt man diesen und weckt die Frauen auf, werden sie zu Furien und töten alles, was ihnen in die Quere kommt! Eine Welt ohne Frauen - für viele völlig unvorstellbar. Das Chaos bricht endgültig aus, als zwischen den Männern - und den wenigen, noch übrigen Frauen - ein Kampf ausbricht, der alles entscheiden wird: Aggression und blinde Wut gegen den Versuch, alles zu erhalten... Und mitten drin Evie Black, die einzige Frau, die einschlafen und wieder aufwachen kann. Ist sie der Ursprung allen Übels?

    Stephen King und sein Sohn Owen haben einen sehr flüssigen Schreibstil und man merkt überhaupt nicht, welche Bereiche von dem einen oder dem anderen geschrieben worden sind. Die Story entwickelt sich - wie bei King üblich - eher langsam und mit viel "Drumherum". Gerade dadurch wird die Spannung aber auch gesteigert - insbesondere, da man bis zum Schluss nicht vollständig erahnen kann, was passieren wird. Doch auch nach Beendigung der Lektüre hat man noch sehr viel zum Nachdenken, denn so schnell lässt das Buch einen nicht los. 

    Stephen und Owen King haben hier eine Masse an Charaktere kreiert, die man dennoch immer auseinanderhalten kann. Und wenn nicht: am Anfang des Buches gibt es ein Personenverzeichnis ;) 
    In Sleeping Beauties findet sich so ziemlich jede Art Mensch: Weiblich, männlich, jung, alt, arm, reich, kriminell, alleinstehend, verheiratet, berufstätig, arbeitslos und vieles, vieles mehr. Manchmal schleichen sich auch durchaus Klischees und Stereotypen ein, doch darüber kann man gut hinwegsehen angesichts der Vielfalt. Durch die vielen verschiedenen Charaktere sieht man das Geschehen aus vielen verschiedenen Blickwinkeln und sieht die diversen Möglichkeiten, mit der Katastrophe umzugehen. Ein richtiger Protagonist fehlt vollständig. Vielmehr sind alle Personen gleichberechtigt und bekommen in den jeweiligen Abschnitten, die ihnen "gewidmet" sind, ausreichend Zeit, um sich zu entfalten und um einen Einblick in ihr Leben, ihre Probleme und ihre Art und Weise, mit der Katastrophe umzugehen, zu gewähren. 

    Es ist sehr schnell klar, welches Thema den Kings hier wichtig ist: die Gender-Thematik. Das wird auch nicht subtil dargestellt, sondern vielmehr mit der Holzhammer-Methode. Mir hat das gut gefallen, wie Männer das sehen, weiß ich allerdings nicht ;) Doch das Buch hat noch sehr viel mehr zu bieten, als "nur" den Kampf zwischen Frau und Mann, nämlich viel Gesellschaftskritik, auch hinsichtlich der (aktuellen) amerikanischen Politik und den vielen Fake News, die auch bei Aurora, der mysteriösen Schlaf-Krankheit, eine große Rolle spielen und großen Schaden anrichten. 
    Insgesamt ist Sleeping Beauties nur ein kleines bisschen Horror und viel mehr philosophisch, mystisch und Thriller-mäßig. Wen das nicht stört, bekommt hier ein tolles, modernes Werk, das zum Nachdenken anregt und sehr vielschichtig ist.

    Fazit

    Ein tolles, gemeinsames Werk von Stephen King und seinem Sohn Owen, das mit vielen individuellen Charakteren punkten kann, ebenso mit viel Spannung und einer sehr gekonnten Vielschichtigkeit, die dieser modernen, zum Nachdenken anregenden Story das ganz besondere Etwas gibt. Auf jeden Fall lesenswert, wenn man damit zurechtkommt, dass es sich hier nicht um einen klassischen Horror-King handelt!

    https://lucciola-test.blogspot.com/2018/08/books-stephen-king-owen-king-sleeping.html

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    Hellomymedias avatar
    Hellomymediavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Das war mein erster King - und es braucht schon ein bisschen mehr, mich über 1.000 Seiten hinweg zu unterhalten, als dieses Buch bieten kann
    Mein erster King - meine Eindrücke zu "Sleeping Beauties"

    Stephen King gehört mit über 400 Millionen verkauften Büchern zu den erfolgreichsten gegenwärtigen Autoren. Bekanntheit erreichte er v.a. durch seine zahlreichen Horrorromane wie beispielsweise „Es“, „Friedhof der Kuscheltiere“ oder auch „Carrie“. Sein 2017 erschienenes Werk „Sleeping Beauties“ schrieb er zusammen mit seinem Sohn Owen und es umfasst in der deutschsprachigen Version knapp tausend Seiten. Für mich ist vorliegender Roman der erste, den ich von King lesen durfte – und wie er mir gefallen hat, das erfahrt ihr in der folgenden Rezension.



    Über Kings Schreibstil habe ich mir sagen lassen, dass er sehr allumfassend schreibt. Wenn er also ein Universum in seinen Werken entspannt, dann tut er dies im wahrsten Sinne des Wortes. Auch in „Sleeping Beauties“ entwickelt er eine ganz eigene Welt, in die er den Leser auf rund tausend Seiten einladen möchte. Das Autorenpaar stellt zahlreiche Figuren vor, aus deren unterschiedlichen Perspektiven die Geschichte erzählt wird. Manche davon haben nur einen ganz kleinen Teil zu erzählen von gerade einmal einem Unterkapitel, einige Personen begegnen uns immer wieder.



    „Sleeping Beauties“ ist eine Wucht – und dabei spreche ich nicht von dem Gewicht des physischen Buches, sondern von der Geschichte an sich. Es kostet den Leser einiges an Nervenkraft, die Handlung über eine so lange Laufzeit hinweg zu verfolgen, da es die Autoren nicht immer schaffen, die Aufmerksamkeit ihrer Leser am Ball zu halten. Auch jetzt, wenn ich das Buch beendet habe, bin ich froh darum, dass ich mich nun anderen Werken widmen kann, und nicht mehr diesen Meilenstein von Wälzer überwältigen muss.



    Es ist spürbar kraftaufreibend, dieses Buch zu lesen – und das meine ich nicht unbedingt im positiven Sinne. Man hätte die Handlung, die uns Stephen und Owen King in ihrem Roman präsentieren, in gut und gerne der Hälfte der eigentlichen Erzählzeit niederschreiben können, und genau das merkt man, wenn man „Sleeping Beauties“ liest: Es dauert zu lang.



    Dabei ist es nicht mal das Szenario, das nicht überzeugen kann. Eine Krankheit, die schlafende Frauen infiziert und einen Kokon um sie wachsen lässt – das ist schon eine kluge und interessante Grundidee. Nur scheitert es hier in vielerlei Ebenen bei der Ausführung.



    Mich haben die unzählig vielen Erzählfiguren gestört. Statt sich auf einige wenige Protagonisten zu konzentrieren und ihnen die nötige Tiefe und charakterliche Stärke zu verleihen, wird die Handlung aus verschiedensten Augen erzählt, auch werden ganze Kapitel gerne mal aus der Sicht eines Fuchses oder einer Ratte oder einer Motte erzählt, also nicht erschrecken, wenn ihr euch einmal kurz nicht in einer menschlichen Haut befindet. Dabei werden einzelne Figuren, nachdem sie Erzählzeit von gerade einmal ein oder zwei Kapiteln hatten, fallengelassen wie eine heiße Kartoffel und man fragt sich als Leser hinterher, was genau ihr Beitrag zur eigentlichen Handlung war. Das halte ich für nicht förderlich, wenn man eine tiefgründige und spannende Geschichte erzählen möchte, denn bis zum bitteren Ende hatte ich nicht das Gefühl, mich wirklich in eine der Personen hineinversetzen oder mich mit ihnen identifizieren zu können.



    Auch passiert im Großen und Ganzen nicht wirklich viel in dem Buch. Die Handlung lässt sich in drei große Phasen einteilen: „Der Ausbruch der Krankheit“, „Die Folgen der Krankheit“ und „Das Ende“. Interessant war es noch, den Anfang und die Einführung in die Geschichte mit zu verfolgen. Nach mehreren hundert Seiten sinnlicher Leere jedoch, die man in gut und gerne zwanzig Seiten hätte knapp zusammenfassen können, verliert man als Leser größtenteils jegliches Interesse an der Handlung, jedenfalls ging es mir in „Sleeping Beauties“ so.



    Zudem konnte ich mich nicht mit den Werten, die das Buch teilweise vermitteln möchte, identifizieren. Die gesamte menschliche Bevölkerung wird auf wenige Radikale generalisiert und als schlecht und schändlich für die Evolution und Gesellschaft angesehen. Eine Welt ohne Männer wäre förderlich, das ist die Botschaft, die uns Stephen und Owen King in ihrem Szenario präsentieren. Ich finde nicht, dass das stimmt.



    Eine schlüssige Auflösung erhofft man sich in „Sleeping Beauties“ erfolglos. So wie die Handlung auf mehreren hundert Seiten breit und ausführlich erzählt wurde, genauso ruckartig wird sie zu Ende gebracht. Auf nur vierzig Seiten wird fast lieblos nach festem Aufzählschema erklärt, wie welche Figur ihr Ende findet in dem Szenario – und dann war’s das. Was es mit dieser merkwürdigen Krankheit auf sich hat, darüber weiß ich jetzt genauso wenig, als bevor ich das Buch gelesen habe. Und ganz ehrlich – nachdem das Buch so viel meiner Lebenszeit in Anspruch genommen hat, habe ich gewiss keine Lust, mich nachträglich noch mit dieser Frage zu beschäftigen.



    Nein, und da möchte ich in meiner angeheizten Rezension ein wenig zurückkurbeln, in „Sleeping Beauties“ ist keineswegs alles schlecht. Einige Aspekte, die in dem Buch zutage gefördert werden, finde ich in der Tat interessant zu verfolgen. Aber um mich über tausend Seiten hinweg zu unterhalten, gehört schon ein wenig mehr Spannung dazu, als es in dem vorliegenden Werk vorhanden ist.



    Wenn man mich fragt, ob ich „Sleeping Beauties“ weiterempfehlen kann, dann kommt mir nach Beendigung der Lektüre ein etwas bitterer Nachgeschmack im Mund zustande, sodass ich hier eher zu einem „Nein“ tendiere. Für hart eingesottene Kingsianer wird auch dieser Teil wahrscheinlich Sinn machen, aber für King-Neulinge wie mich wird das Buch nicht genug beinhalten, was es tatsächlich lesenswert macht. Mein Interesse gegenüber anderen Werken von Stephen King hält sich nach dieser Lektüre, bei der ich froh bin, dass ich sie jetzt endlich beendet habe, eher in Grenzen, denn man sieht, dass der Autor trotz eines spannenden Grundthemas mich letztendlich doch nicht überzeugen konnte.



    Fazit:




    „Sleeping Beauties“ ist ein Werk, das mich mit gespaltenen Gefühlen zurücklässt. Lange schon war ich nicht mehr so froh darüber, ein Buch zu beenden, wie es hier der Fall war.



    Ich vergebe zwei von fünf möglichen Sternen.



    Genrewertung: 6 von 10 Punkten

    Gesamtwertung: 4,5 von 10 Punkten

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    sinaslesewelts avatar
    sinasleseweltvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine interessante Idee, toll umgesetzt mit großartigen Charakteren. Das Ende konnte mich nicht überzeugen.
    Sleeping Beauties

    Mir fällt es ehrlich gesagt schwer, genau zu beschreiben wie mir dieses Buch gefallen hat. Es ist einfach zu umfangreich und ich habe zugegebener Maßen sehr lange dafür gebraucht, was eher an mir lag und nicht an dem Buch.

    Grundsätzlich hat es mir sehr gefallen. Wann immer ich mich aufraffen konnte um es zu lesen hat es mich unterhalten.

    Die Idee ist ziemlich aktuell und interessant gestaltet. Stellenweise etwas klischeehaft, aber immer gut umgesetzt. Es gibt sehr viele Charaktere, die ich mir überraschenderweise alle merken konnte (ich bin eigentlich immer die erste, die alles durcheinander bringt). Das mag an den großartigen Charakteren liegen, die wieder facettenreich gestaltet wurden, wie man es von King kennt und schätzt.

    Die Fantasy-Elemtente waren mir stellenweise ein bisschen zu viel. Grundsätzlich habe ich zumindest bei King damit keine Probleme, hier hätte ich es ab und an gerne weniger gehabt.

    Und das Ende... naja. Irgendwie hat mir da etwas gefehlt. Das war mir nicht rund genug.

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    Lilith79s avatar
    Lilith79vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: "Der Kampf der Geschlechter" als epische Geschichte
    "Der Kampf der Geschlechter" als epische Geschichte

    "Sleeping Beauties" ist (meines Wissens) das erste Buch, das Stephen King zusammen mit seinem Sohn Owen King geschrieben hat. Wie auch für Stephen Kings Solo-Romane typisch hat es eine epische Länge von an die 900 Seiten, ist also nichts für Leute, die es gerne kurz und knackig mögen. Obwohl das Buch übersinnliche Elemente enthält, handelt es sich keineswegs um einen Horrorroman, ich würde es am Ehesten als Fantasy Roman zur "Me too" Debatte beschreiben ;-) (obwohl es von 2 Männern geschrieben ist, ist Feminismus, Sexismus, Patriarchat und der fortwährende Konflikt zwischen Frauen und Männern wohl das prägende Thema des Buches...dass es von 2 Männern stammt mag man merkwürdig finden, ist aus meiner Sicht aber durchaus gelungen).  


    Die Handlung spielt in einer Kleinstadt namens Dooling in den Appalachian Mountains (eine Gegend, die in Büchern und Filmen im Moment immer den Eindruck erweckt, als gäbe es da fast nur arme Menschen die Crack kochen und rauchen...), aber die Geschehnisse betreffen die ganze Welt. Von einem Tag auf den anderen fallen plötzlich Frauen in einen Art Dornröschen-Schlaf, sobald sie einschlafen bildet sich um ihren Körper eine Art spinnwebenartiger Kokon und die Frauen wachen nicht mehr auf. Versucht man den Kokon zu entfernen, nimmt das in der Regel kein gutes Ende für denjenigen der es versucht. Gleichzeitig mit dieser bedrohlichen Krankheit taucht in der Kleinstadt Dooling eine mysteriöse Frau auf und tötet 2 Drogendealer auf brutale Art und Weise...hat sie etwas mit den Geschehnissen zu tun? 

    In den ersten Tagen der Seuche, die "Aurora" genannt wird, versuchen die Frauen die noch nicht eingeschlafen sind mit allen Mitteln (primär Drogen) wach zu bleiben, während die Männer mehr und mehr die Kontrolle über die Situation verlieren. Die drauf resultierende Geschichte beschäftigt sich dann mit fast allen gesellschaftlichen Themen, die die USA im Moment bewegen, ganz vorne dabei, Seximus und Waffen und stellt die große Frage ob eine Welt in der es nur Männer oder nur Frauen gibt, wohl überhaupt existieren könnte, besser oder schlechter oder gar wünschenswert wäre? 

    Mir hat der Roman gut gefallen, wobei ich mir vorstellen kann, dass jemand der einen Horrorroman oder Thriller erwartet hat, wohl enttäuscht sein könnte, denn ein Spannungsroman ist das Buch keineswegs und manchen Lesern wird er wohl auch etwas zu langatmig sein. Im Vergleich zum Schreibstil von Stephen King (alleine) finde ich den Stil etwas klarer und nüchterner und etwas weniger "jovial", was einerseits erfrischend ist wenn man schon unzählige Stephen King Romane gelesen hat, andererseits aber etwas weniger Nähe zu den Charaktere schafft wie Stephen King das alleine irgendwie immer gelingt. Insgesamt ein gelungener Roman zu den großen gesellschaftlichen Debatten dieses Jahres (was eine Leistung ist, da ich vermute, dass der Roman schon sehr viel länger in Entstehung ist).

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    michelles-book-worlds avatar
    michelles-book-worldvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Alle Fans sollten sich das Buch definitiv anschauen!
    Sleeping Beauties

    Wie wäre es, wenn plötzlich alle Frauen auf der Welt verschwänden? Mit dieser Frage setzen sich Stephen King und sein Sohn Owen in „Sleeping Beauties“ auseinander. Und das tun sie in echter King-Manier, denn der neue Doppel-King präsentiert sich als gewohnt-gelungene Mischung aus Horror und Fantasy – in ihrer explosiven Story gibt es wahrlich keinen Mangel an sublimen Grusel-Elementen, brutalen Waffenspielen und ausartenden Gewaltexzessen. Zugleich enthält sie jedoch einen Blick in eine vielleicht bessere Zukunft, in der sich die Menschen wieder mehr Gedanken über ihr Handeln machen. Denn im Gegensatz zu vielen früheren dystopischen King-Stories gibt es in diesem Finale für die Figuren durchaus Hoffnung auf einen echten Neuanfang. Und: The Kings go feminismn – immer wieder gehen die beiden Autoren in ihrer spannungsgeladenen, gut inszenierten Story auf das Geschlechterverhältnis ein, machen sich Gedanken um die Gewalt der Männer und die Geduld der Frauen und überraschen dabei mit echten feministischen Ansätzen. So ist „Sleeping Beauties“ fast schon ein Märchen – grausam-brutal bis romantisch-optimistisch. 

    Das einzige was ich euch mit auf den Weg geben möchte, dass es oft ,,triggern'' könnte, indem Bereich Missbrauch und selbst verletzendes Verhalten!

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    M
    Melxxx20vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gute Buchidee, aber leider nicht gut umgesetzt.
    Gute Idee aber zu lang...

    Ich habe mir das Buch voller Vorfreude es gekauft, doch beim Einlesen hatte ich echt Schwierigkeiten der Story zu folgen, die ersten drei Seiten Charakterindex haben mich wirklich erschlagen, und auch sonst habe ich im gesamten Buch öfter das Gefühl gehabt nicht eindeutig der Handlung folgen zu können. 


    Allgemein gibt es einige brutale Szenen in diesem Buch, also typisch King ebend. Aber im gesamten betrachtet war das Buch mit seinen 950 Seiten wirklich viel zu lang, die Geschichte hat sich nur noch hingezogen, auch wenn meiner Meinung nach zwei Plottwist's kamen war das Buch im Endeffekt sehr langweilig und ich würde es nicht weiterempfelen. Das Ende war auch sehr solide und nicht überraschend.

    King hat definitiv spannendere Bücher geschrieben!

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    Freakylittlepandas avatar
    Freakylittlepandavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Es zieht sich etwas in die Länge aber zum Schluss wird es besser. Die ganze Thematik fand ich sehr interessant. Durch und durch ein King.
    Sleeping Beauties - Ein King durch und durch.

    Es ist Anfangs nicht so leicht sich in das Buch einzufinden, da die Charaktere sehr zerstreut auftreten und man sich anstrengen muss um da durch zu steigen. Dennoch lässt einen die Handlung an sich dran bleiben. Aber nun erstmal zum Inhalt.

    Klappentext:
    Die Welt sieht sich einem faszinierenden Phänomen gegenüber. Sobald Frauen einschlafen, umhüllt sie am ganzen Körper ein spinnwebartiger Kokon. Wenn man sie weckt oder das unheimliche Gewebe entfernen will, werden sie zu barbarischen Bestien. Sind sie im Schlaf etwa an einem schöneren Ort? Die zurückgebliebenen Männer überlassen sich zunehmend ihren primitiven Instinkten. Eine Frau allerdings, die mysteriöse Evie, scheint gegenüber der Pandemie immun zu sein. Ist sie eine genetische Anomalie, die sich zu Versuchszwecken eignet? Oder ist sie ein Dämon, den man vernichten muss? Schauplatz und Brennpunkt ist ein kleines Städtchen in den Appalachen, wo ein Frauengefängnis den größten Arbeitgeber stellt.

    Fazit:
    Wie in der Überschrift schon steht ist es ein King durch und durch. Wer ein total gruseliges, horrormäßiges Werk erwartet wird leider enttäuscht aber die Thematik an sich, fand ich persönlich überragend und zum Schluss hin wurde es immer spannender so das man wissen wollte was mit den einzelnen Charakteren passiert. Anfangs ist es schwer rein zu kommen aber wenn man mal drin ist in der Geschichte möchte man auch unbedingt wissen wie es endet und vor allem wie die Männer sich entscheiden!

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    Nati89s avatar
    Nati89vor 5 Monaten
    Sleeping beauties

    Die Welt sieht sich einem faszinierenden Phänomen gegenüber. Sobald Frauen einschlafen, umhüllt sie am ganzen Körper ein spinnwebartiger Kokon. Wenn man sie weckt oder das unheimliche Gewebe entfernen will, werden sie zu barbarischen Bestien. Sind sie im Schlaf etwa an einem schöneren Ort? Die zurückgebliebenen Männer überlassen sich zunehmend ihren primitiven Instinkten. Eine Frau allerdings, die mysteriöse Evie, scheint gegenüber der Pandemie immun zu sein. Ist sie eine genetische Anomalie, die sich zu Versuchszwecken eignet? Oder ist sie ein Dämon, den man vernichten muss? Schauplatz und Brennpunkt ist ein kleines Städtchen in den Appalachen, wo ein Frauengefängnis den größten Arbeitgeber stellt. 


    Das Cover gefällt mir richtig gut.
    Geschichte sehr gut beschrieben, obwohl ich am Anfang nicht wirklich rein gekommen bin was dann nach paar Seiten weiter änderst aus gesehen hat.
    Charakter waren auch gut beschrieben mit machen hätte ich meine Schwierigkeiten.
    Alles in einem fand ich es  sehr gut.


    Wurde mir vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar überlassen, Dankeschön 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Insider2199s avatar

    Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "Sleeping Beauties" von Stephen King zu lesen. 

    Wir beginnen jetzt und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man zwei Lose dafür. 

    Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


    Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    


    Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. 

    Viel Spaß uns allen :)
    pinucchias avatar
    Letzter Beitrag von  pinucchiavor 10 Monaten
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