Stephen King Stark

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Inhaltsangabe zu „Stark“ von Stephen King

Seit Jahren hat Thad Beaumont unter dem Pseudonym George Stark erfolgreich blutrünstige Thriller veröffentlicht. Als das Pseudonym aufgedeckt wird, beschließt er, sein Alter Ego 'umzubringen'. Kurz darauf kommt es zu einer Mordserie in der Kleinstadt, unter den Opfern sind jene, die sich an dem symbolischen Begräbnis beteiligt haben. Ist George Stark wieder zum Leben erwacht? Dritter Roman des 'Castle-Rock'-Zyklus.

Ist ok, gibt Besseres von King

— johannes_quinten
johannes_quinten

Zwischendurch musste ich echt durchatmen und das Buch wegpacken, aber es gelang mir nur selten...es fesselt einen von anfang an...

— Wonni1986
Wonni1986

Ich konnte es nicht mehr weg legen.... wow

— Leila_James
Leila_James

Herzrasen pur

— leselise77
leselise77

Sehr spannend!

— Perse
Perse

Gänsehaut :) Ist aber schon länger her, dass ich das gelesen hab.

— GingerNight
GingerNight

Der Albtraum schlechthin, mein böses Ich. Klare Leseempfehlung

— Virginy
Virginy

Meiner Meinung nach hat sich King hier doch ein bißchen beim Hitchcocks "Vögeln" bedient.

— Holden
Holden

Nicht schlecht, aber King kann es besser.

— Miss_Lizzie
Miss_Lizzie

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  • Fesselnder Horror mit einer übernatürlichen Note

    Stark
    aliiina_liiinchen

    aliiina_liiinchen

    09. December 2016 um 00:47

    Der Roman von Stephen King spielt zu einem Teil in der Stadt 'Castle Rock', welche den treuen King-Fans durchaus bekannt ist. In dieser Stadt spielen sich, nach einem symbolischen Begräbnis für das Pseudonym eines sehr populären Thriller-Autors, blutrünstige Morde ab. Ich selbst bin wirklich begeistert von dem Buch, auch wenn ich gerne zugebe, dass ich das nicht von jedem King Roman behaupten kann. Dieses hat mich jedoch sehr positiv überrascht. King schafft es mit seinem Roman eine unglaublich bedrückende Atmosphäre zu schaffen, in welcher die Hauptcharaktere zurechtfinden müssen. Seine beiden Hauptfiguren sind gut ausgearbeitet und haben viel Tiefe. An manchen Stellen musste ich das Buch wirklich zur Seite legen, weil sich mir bei der ein oder anderen detaillierten Beschreibung von Wunden und Verfallserscheinungen der Magen umgedreht hat, aber genau das erwarte ich, wenn ich mir einen Stephen King Roman nehme. Alles in Allem ist das Buch wirklich empfehlenswert für alle Fans von gutem Horror :) Von mir gibt es dafür 5 Sterne.

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  • Ein wahnwitziger Strudel der Absurdität

    Stark
    Wortmagie

    Wortmagie

    „Stark: The Dark Half“ ist der dritte Roman in Stephen Kings Castle-Rock-Zyklus. Er erschien erstmals 1989 (in meinem Geburtsjahr) und hat einen deutlich biografischen Hintergrund. Sicher wisst ihr, dass Stephen King nach den Erfolgen von „Carrie“, „Brennen muss Salem“ und „The Shining“ einige seiner älteren Manuskripte unter dem Pseudonym Richard Bachmann veröffentlichte, um herauszufinden, ob diese Werke auch ohne seinen berühmten Namen auf dem Cover für ihre Qualität von der Leserschaft geschätzt würden. Dies war tatsächlich der Fall; Richard Bachmann wurde ein kommerziell erfolgreicher Schriftsteller. Bis das Pseudonym 1985 nach der Veröffentlichung von „Der Fluch“ von dem Buchhändler Stephen Brown aufgedeckt wurde. Die Verkaufszahlen der Bachmann-Romane schossen durch die Decke und Stephen King entschied sich dazu, Richard Bachmann sterben zu lassen. In „Stark: The Dark Half“ verarbeitete King diese Episode seines Lebens. George Stark ist tot. Gemeinsam mit seiner Frau Liz trug Thaddeus Beaumont ihn öffentlichkeitswirksam zu Grabe. Natürlich nur symbolisch, denn Stark war nie wirklich lebendig. Er war Thads Pseudonym, unter dem er drei sehr erfolgreiche Romane veröffentlichte. Stark war definitiv kein angenehmer Zeitgenosse und Thad ist erleichtert, dass er nun aus seinem Leben verschwunden ist. Doch kurz nach der sinnbildlichen Beerdigung gerät der gefeierte Schriftsteller in einen Strudel der Gewalt, der ihn an Realität und Einbildung zweifeln lässt. Stück für Stück werden alle Menschen ermordet, die mit dem „Tode“ George Starks in Verbindung standen. Wer steckt hinter den grausamen Morden? Ein enttäuschter Fan der Stark-Romane? Ein Verrückter, der sich einbildet, George Stark zu sein? Oder… gar Stark selbst? Ach ja, Stephen King. Mit jedem seiner Romane ist es das Selbe für mich. Seine unheimliche Fantasie lockt mich immer wieder aufs Neue hinter dem Ofen hervor, doch beim Lesen kann er meine Aufmerksamkeit nicht uneingeschränkt fesseln. Leider war das auch bei „Stark: The Dark Half“ der Fall. Ich weiß nicht, ob ich dieses Buch jemals gelesen hätte, wenn ich es nicht auf der Straße gefunden hätte, denn die Geschichte eines mordenden Pseudonyms ist wohl nicht ganz das Richtige für mich. Wenn ich zu einem King greife, möchte ich mich gruseln. Ich will diesen eiskalten Schauer spüren, für den er so berühmt ist. Dazu muss mir beim Lesen bewusst sein, wie haarsträubend seine Ideen sind. Ich habe lange darüber nachgedacht, warum ich mich vor „Stark“ nicht gruseln konnte, obwohl es bizarr, verdreht, absurd und unglaublich ist. Ich konnte den Zwang, die unheimliche, düstere Spirale des Buches spüren, doch ich habe mich nicht darin verloren. Ich denke, das hatte zwei Gründe. Einerseits ließ mich die Idee hinter diesem Roman ziemlich kalt, weil ich überhaupt keine Probleme mit der Vorstellung hatte, dass George Stark lebendig ist. Es fiel mir nicht schwer, seine Existenz zu akzeptieren. Andererseits ist Starks Entstehungsgeschichte meiner Meinung nach sehr abstrakt, sodass sie mich nicht richtig erreichte. Stark ist widerlich, verrückt und extrem gefährlich, aber für meine Begriffe war er zu… real. Es fiel mir schwer, in ihm etwas Unheimliches, Übernatürliches zu sehen, obwohl er das selbstverständlich ist. Er ist ein Scheusal, eine blutgierige Bestie, doch das sind die meisten Serienmörder in der Literatur ebenfalls. Ich kann ihn nicht als den Widerspruch der Natur empfinden, der er ist. Dementsprechend fand ich auch seine Geschichte nicht so außergewöhnlich, wie sie eigentlich ist. Die Verbindung zwischen George und Thad ist beidseitig parasitär; wenngleich klar ist, dass Thad der „Gute“ ist, ist er an Georges Dasein nicht unschuldig. Zwar konnte er nicht wissen, dass er sein Pseudonym zum Leben erwecken würde, nichtsdestotrotz behandelte er sein Alter Ego wie eine Milchkuh, die er molk, wann immer es ihm passte. Er nutzte Stark aus, ohne ihm auch nur einen Funken Respekt zu zollen und als er der Meinung war, ihn nicht mehr zu brauchen, beseitigte er ihn kurzerhand. Natürlich rechtfertigt das keinesfalls Starks Verhalten, aber ich kann seine unbändige Wut durchaus nachvollziehen. Vielleicht hing meine Unfähigkeit, mich zu gruseln, auch mit diesem Verständnis für Stark zusammen. Ich denke, es hätte mir geholfen, hätte ich mehr über die Zeit erfahren, in der Thad als George Stark geschrieben hat. King beließ es bei Andeutungen, die darauf hinweisen, dass sich die Persönlichkeit des sonst so liebevollen, zurückhaltenden, tollpatschigen Ehemannes und Familienvaters grundlegend veränderte. Möglicherweise hätte ich das Abstoßende, Unnatürliche an George Stark besser begreifen und verarbeiten können, hätte ich erleben dürfen, inwiefern er Thads Wesen manipulierte. Vergleiche ich „Stark: The Dark Half“ mit den anderen Romanen aus Stephen Kings Feder, die ich bisher gelesen habe, muss ich feststellen, dass dieses Werk mich bisher am wenigsten berührt hat. Die Geschichte des Schriftstellers Thaddeus Beaumont und seines Alter Egos George Stark ist zwar faszinierend, doch als schriftgewordenen Horror empfand ich sie nicht. Horror entsteht, wenn wir mit Szenarien konfrontiert werden, vor denen wir uns bewusst oder unbewusst fürchten. Offenbar kommt ein Pseudonym, das in Fleisch und Blut existiert und grausame Morde begeht, in meinem persönlichen Angst-Repertoire nicht vor. Ich kann „Stark: The Dark Half“ nicht empfehlen, weil eine generelle Einschätzung hier unmöglich ist. Angst ist stets sehr persönlich und individuell; ob dieser Stephen King euren Nerv trifft, kann ich nicht beurteilen. Solltet ihr euch dafür entscheiden diesen Roman zu lesen, verspreche ich euch ein Buch voll mysteriöser Zeichen, Symbole und Zusammenhänge, die sich in Kings typischen Schreibstil zu einem wahnwitzigen Strudel der Absurdität verdichten.

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    • 3
  • Hat Höhen und Tiefen

    Stark
    Selayn

    Selayn

    22. February 2015 um 12:52

    Thad Beaumont wurde durch seine Bücher, unter dem Pseudonym George Stark geschrieben, berühmt. Jedoch "stirbt" Stark, da alles aufgedeckt wurde. Als plötzlich äußerst brutale Morde geschehen, wird Thad beschuldigt, diese begangen zu haben. Der Grund: Die gefundenen Fingerabdrücke und Sprachanalysen sind identisch mit seinen. Die Polizei und Sheriff Alan Pangborn rätseln, wie diese Morde geschehen konnten, da Thad ein wasserfestes Alibi hat. Doch dieser ist sich mit seiner Frau sicher: George Stark ist zurückgekehrt! Und er kommt, nicht nur um Hallo zu sagen... Bei manchen Stellen zieht es sich ewig hin, bis wieder etwas Spannendes passiert. Ansonsten ziemlich gut.

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  • Ein "King" für zwischendurch

    Stark
    MetalFan1992

    MetalFan1992

    16. September 2014 um 20:16

    Bei weitem nicht sein bestes Werk. Ich finde es ist teilweise zu langatmig, aber dennoch etwas für zwischendurch.

  • "Die dunkle Hälfte" trifft es als Titel viel besser.

    Stark
    Holden

    Holden

    10. May 2014 um 21:15

    Ein erfolgreicher Schriftsteller hat einige seiner Bücher unter Pseudonym veröffentlicht, in denen es sehr blutrünstig zuging. Als das Pseudonym für eine People-Reportage symbolträchtig zu Grabe getragen wurde, setzt es sich zur Wehr und geht auf Mordtour. Dabei bringt es alle um, die mit seinem "Ableben" zu tun haben. So ganz nebenbei liefert King eine interessante Reflexion über das Schriftstellersein, ähnlich wie schon in "Sie" bzw. "Misery", das etwa zur gleichen Zeit entstand.

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  • Starker Thriller - einfach King

    Stark
    smilee_lady1988

    smilee_lady1988

    24. April 2014 um 12:29

    Es ist zwar schon eine Weile her, seit ich das Buch gelesen habe, aber ich habe es noch in guter Erinnerung.

    Mir gefällt die Idee, die in diesem Buch steckt. Da ich selber schreibe, ist es ganz schön gruselig, wenn man sich vorstellt, dass das alte Ego lebendig wird und sich selbständig macht... Auf jeden Fall klasse geschrieben und das Buch ist eindeutig zu empfehlen

  • War nicht so meins

    Stark
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2014 um 08:14

    Bei diesem Buch, gibt es nicht viel zu sagen. Irgendwie war es nicht meins. Wo ich die erste Seite vom Ersten Teil gelese habe, dacht ich super, klingt ja gar nicht so schlecht. Auszug: "Das Stück Stahldraht durchdrang mühelos das linge Augenlid und bohrte sich in den darunterliegenden Augapfel. Klebrige, gallertartige Flüssigkeit begann herauszusickern..." Aber dann habe ich es einfach "NUR" gelesen. Gruß Euer Dr. TOMbstone

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  • Ein etwas ungewöhnlicher King

    Stark
    Miserable

    Miserable

    17. April 2013 um 14:14

    Stark - The Dark Half beendet anscheinend Richard Bachmans Karriere, Kings Pseudonym, mit dem er einige Jahre veröffentlicht hat. Was gäbe es da passenderes, als genau das zum Thema zu machen? Der Autor Thad Beaumont hat einige Romane unter dem Pseudonym "George Stark" veröffentlicht. Doch eines Tages beschließt er, sich davon zu trennen und wieder unter seinem eigenen Namen zu veröffentlichen. Doch George ist da anderer Meinung. Als abgestoßener Zwilling bahnt er sich seinen Weg in diese Welt und setzt alles daran, am Leben zu bleiben. Dazu muss Stark einen neuen Roman schreiben. Allerdings ist nur Thad von der Muse geküsst worden. Also macht sich Stark auf den Weg zu Thad und geht dabei über Leichen. Der typische Schreibstil von King hat mir etwas gefehlt. Deswegen habe ich auch ca. 50 Seiten gebraucht, um mich von der Handlung packen zu lassen. Die Frage ist natürlich, ob er extra King-unüblich geschrieben hat, um die Nähe zu Richard Bachman beizubehalten, und so eine Metaebene zu erreichen. Ich glaube, dass in dem Roman einige Ängste seinerselbst ausformuliert werden, und das gefällt auf ganzer Linie. Ansonsten ist die Geschichte zwar spannend, aber für King-Verhältnisse doch etwas schwach.

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  • Rezension zu "Stark" von Stephen King

    Stark
    Asura

    Asura

    08. January 2013 um 17:02

    Mein zweites Buch von Stephen King. Nachdem Cujo mich sehr enttäuschte, habe ich mich auf Empfehlung meiner Frau hin an "Stark" rangewagt. Am Anfang dauerte es etwas, bis ich mich in die Geschichte einfinden konnte, doch spätestens ab dem Punkt, in dem George Stark zum erstenmal persönlich auftaucht, ist man drin! Das Buch ist komplex und verlangt an manchen Stellen eine hohe Konzentration des Lesers, um die Gedankengänge von Thad Beaumont zu verstehen, doch anstrengend fand ich es nicht. George Stark ist ein cooler Typ. Das muss ich sagen. Und im Prinzip mordet er, damit er leben kann bzw. darf. In diesem Sinne konnte man George Starks Verlangen ein Stück weit nach empfinden. Das Buch bekommt nur deshalb keine fünf Sterne, weil es zwischendrin doch etwas langatmig war. Manche Stellen im Buch hätte man meiner Meinung nach getrost kürzer fassen können. Nichtsdestotrotz: Ein klasse Buch, das mich wieder dazu motiviert hat, Stephen King doch noch eine Chance zu geben und die weiteren Bücher von ihm zu lesen. King hat eben seinen ganz eigenen Stil. Und dieser Stil wird wohl nicht immer meinem Geschmack entsprechen. Aber in einigen seiner Bücher setze ich grosse Hoffnung. Wer auf Spannung, Grusel, und Angst steht, kann sich das Buch gerne durchlesen. :)

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  • Rezension zu "Stark" von Stephen King

    Stark
    vormi

    vormi

    18. November 2011 um 20:54

    Das gute alte Dr. Jekyll und Mr. Hide Thema nach Art von Stephen King verarbeitet. Und ich kann auch bei diesem Buch von ihm wieder nur sagen: Atemberaubend. Ich fand es teilweise so spannend, ich konnte kaum weiter lesen. Wie Thad langsam hinter die Wahrheit kommt und bemerkt, was es mit seinen "Aussetzern" auf sich hat. Grandios und spannend zu Paper gebracht vom Meister :-) Mittlerweile ist das Buch auch sehr gut verfilmt worden.

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  • Rezension zu "Stark" von Stephen King

    Stark
    °bluemoon°

    °bluemoon°

    31. October 2011 um 19:58

    "Stark" von Stephen King erzählt vom Autor Thad Beaumont, der mit seinen eigenen Romanen bisher eher weniger Erfolg hatte - bis er unter seinem Pseudonym George Stark brutale Geschichten schreibt. Seitdem sind seine Bücher bekannt und er kann sich mit seiner Frau Liz und seinen kleinen Zwillingen Wendy und William einen gewissen Luxus leisten. Als jemand Thad auf die Schliche kommt und den wahren George Stark der Öffentlichkeit präsentieren will, kommt Beaumont ihm allerdings zuvor: er enthüllt sein zweites Ich und lässt es quasi in der Öffentlichkeit sterben. Er denkt, dass sich damit alles erledigt hat. Doch dann führen Fußspuren von dem unechten Grab weg und nach und nach werden alle Leute grausam umgebracht, die etwas mit der Enthüllung/dem Tod des Pseudonyms zu tun hatten. Ist George Stark vielleicht mehr als nur eine bloße Fiktion gewesen? Und was hat es mit all den Sperlingen zu tun, die immer wieder auftauchen? Das Buch war ganz gut geschrieben, allerdings hat es etwas gedauert, bis ich wirklich in der Geschichte aufgegangen bin; es hat sich anfangs ein wenig hingezogen. Später wurde es dann schon noch spannend und man wollte wissen, wie es ausgeht. Insgesamt kann ich aber nur 3 Sterne vergeben.

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  • Rezension zu "Stark" von Stephen King

    Stark
    SitataTirulala

    SitataTirulala

    26. September 2011 um 10:06

    "Ich will Blut fließen sehen. Lass es nicht dazu kommen, dass ich es zweimal sagen muss." ---------- Inhalt: George Stark ist tot. Abgelegt. Ausrangiert. Der Schriftsteller Thad Beaumont kriegt durch einen Erpressungsversuch den letzten Anstoß dazu, das Pseudonym, unter dem er jahrelang sehr erfolgreich Bücher geschrieben hat, aufzudecken und gleichzeitig einzumotten. Er will wieder unter seinem eigenen Namen schreiben. Doch so leicht lässt sich George Stark nicht abschieben. Eine brutale Mordserie zieht sich durch verschiedene Bundesstaaten, die Polizei ist machtlos. Jedes der Opfer steht irgendwie mit Thad Beaumont in Verbindung. Und an jedem Tatort werden Thads Fingerabdrücke oder ähnliche Hinweise auf ihn gefunden. Aber Thad kann es nicht gewesen sein! Langsam aber sicher drängt sich ihm und den anderen Beteiligten ein schier unmöglicher Verdacht auf: Ist George Stark, der Mann, den es nur auf dem Papier gab, auferstanden, um sich zu rächen? ---------- Meine Meinung: Nach langer Zeit habe ich auf Empfehlung einer guten Freundin endlich mal wieder einen King zur Hand genommen - und es absolut nicht bereut. Bis auf eine Ausnahme ("Sie") habe ich von Stephen King bisher nur etliche Kurzgeschichtensammlungen gelesen, in denen von wirklich herausragend großartigen Geschichten bis hin zu totalem Bockmist alles vertreten war. "Stark" hat mir allein von der Thematik her schon sehr zugesagt. Ich schreibe selbst gerne und jeder, der das auch tut, wird mir zustimmen wenn ich sage, dass man manchmal Ideen hat und sich Dinge ausdenkt, die man im wirklichen Leben nie tun bzw. so fühlen oder unterstützen würde - aber es ist okay, denn es handelt sich ja nur um eine zu Papier gebrachte Fiktion, nicht? Mir gefällt die Idee einer dunklen Seite des Schriftstellers, der dieser sich gar nicht so bewusst ist, mit der King sich hier auseinander setzt. Was passiert, wenn diese dunkle Seite sich plötzlich selbstständig macht? Wer ist dann stärker? Sie oder der ursprüngliche, der "gute" Teil des Menschen? Der Unterschied zwischen Thad und George könnte größer nicht sein und doch gibt es immer wieder beängstigende Gemeinsamkeiten, die sich vor allem Thad nicht eingestehen will. Der Roman ist von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich spannend, selbst wenn einmalig auftauchende Nebencharaktere auftreten gestaltet King sie absolut großartig. Die Vögel - Sperlinge - die immer wieder auftauchen, haben mich sehr an Hitchcocks "Die Vögel" erinnert und für das letzte bisschen Gruselstimmung gesorgt, auf das ich mich eingestellt habe, ein Element, das King wie immer sehr gekonnt einsetzt. Worüber ich immer noch sinniere ist das 'Vorwort' von King: "Für seine Mithilfe und Anregung bin ich dem verstorbenen Richard Bachman Dank schuldig. Ohne ihn hätte dieser Roman nicht geschrieben werden können." Ob King, der ja lange unter dem Pseudonym Richard Bachman geschrieben hat, sich mit ähnlichen Gedanken und Dingen auseinandersetzen musste wie Thad Beaumont? War Richard Bachman sein George Stark? Oder war er der Thad Beaumont? Bislang habe ich noch keine der unter dem Namen 'Bachman' veröffentlichten Romane gelesen, aber allein diese kleine Vorbemerkung macht sich sehr neugierig auf den direkten Vergleich King - Bachman. Vielleicht hat Stephen King mit dieser kleinen Vorbemerkung in genau diesem Roman gerade bewirkt, dass demnächst ein Bachman-Roman seinen Weg in mein Regal findet. Gekonnt, Mr. King, sehr gekonnt. ---------- Fazit: Wer vor der wirklich bildhaften Beschreibung von Gewalt und den dazugehörigen Abgründen zurückschreckt, der sollte lieber die Finger von "Stark - The Dark Half" lassen. Alle anderen, die die Grundidee des Romans reizt - ran da! Vier Sterne für einen großartig-gruseligen King.

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  • Rezension zu "Stark" von Stephen King

    Stark
    -nicole-

    -nicole-

    30. July 2011 um 13:03

    Thad Beaumont ist Schriftsteller. Da seine Romane sich nicht sehr gut verkaufen, fängt er an, unter dem Pseudonym George Stark Horrorromane zu schreiben. Die Bücher landen alle auf den Bestsellerlisten und George Stark wird durch Thad fast sowas wie eine selbstständige Persönlichkeit. Nach über 10 Jahren entschließt sich Thad plötzlich, das Pseudonym abzulegen und wieder unter seinem eigenen Namen zu schreiben. Es findet sogar ein symbolisches Begräbnis statt. Kurz darauf beginnt eine schreckliche Mordserie. unter deren Opfern auch diejenigen sind, die an George Starks "Beerdigung" teilgenommen haben. Ist Stark zum leben erwacht? Thad ist ratlos und hat Angst um seine Familie. Und woher kommen die Sperlinge, die er immer öfter sieht?.... Ein Roman aus dem Castle-Rock-Zyklus. Gewohnt spannend und ein typisches King-Buch mit einer großen Portion Horror. Gruselig, aber gut!!

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  • Rezension zu "Stark" von Stephen King

    Stark
    Seidenhauch

    Seidenhauch

    03. July 2011 um 22:42

    Die Sperlinge fliegen wieder. Dieser Satz beunruhigt den Erfolgsautor Thad Beaumont. Scheinbar aus dem Nichts vernimmt er Vogelzwitschern, ein eindeutiges Zeichen für die Rückkehr eines Tumors, den er besiegt zu haben glaubt. Doch es ist kein Tumor. Als Thad Beaumont unter einer Schreibblockade leidet, "erfindet" er das Pseudonym "Stark". Unter diesem Pseudonym liefert Thad Bestseller auf Bestseller - düstere Visionen und Mordgedanken. Zu spät entdeckt Thad, daß "Stark" und seine Geschöpfe außerhalb jeder Kontrolle zu tatsächlichem Leben erwachen. Serienweise werden Leichen geborgen - und stets sind Thads Fingerabdrücke am Tatort... Dieses Buch war mein erstes King Buch und mit diesem Buch wurde ich zum King-Fan. Man kann es so oft lesen wie man möchte, es bleibt einfach grandios. King und Hohlbein sind für mich wahre Meister ihrer Klassen. Stark war und wird wohl auch immer eines meiner Lieblingsbücher sein. Schon mit den ersten paar Seiten taucht man ein in eine andere Welt. In eine Welt voller Spannung und es nimmt kein Ende. King trumpf mit immer neuen Details und Wendungen auf. Er schafft eine einmalige Verbindung zwischen Alptraumängsten und der Wirklichkeit. Die Idee von der dunklen Seite eines Autors, die sich endlich verselbstständigen kann und auch darf und sich im 'wahren Leben' mal so richtig austoben kann ist einfach brillant und zu einem Bestseller verpflichtend. Die Umsetzung ist spannender denn je. Am meisten haben mich die immer wieder auftauchen Sperlinge fasziniert, welche eine besondere Rolle am Ende des Romans einnehmen werden. Bei ihrem Auftauchen bekam ich tatsächlich eine Gänsehaut, so umwerfend und gewaltig war ihre Erscheinung (und das obwohl ich den Film nicht gesehen habe!). Fazit: Extrem fesselnd und spannend bis zum 'letzten Atemzug'. Um es mit den Worten der 'WELT' zu beschreiben: Man wird süchtig von der Droge Spannung!

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  • Rezension zu "Stark" von Stephen King

    Stark
    XariaSeverin

    XariaSeverin

    18. August 2010 um 09:17

    Auf jeden Fall eines der besseren Bücher von Stephen King, aber da ich wenig Bindung zu den einzelnen Charakteren aufbauen konnte, trotzdem nur drei Sterne. Ich litt nicht ausreichend mit :)