Stephen King Sunset

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Inhaltsangabe zu „Sunset“ von Stephen King

Wenn die Sonne untergeht, erwacht das Grauen ...
Was, wenn tödlicher Horror über einen hereinbricht oder Besessenheit und Gelüste alle Vernunft besiegen? Wozu der vermeintlich normale Mensch fähig ist, wenn sein Leben plötzlich eine unerwartete Wendung nimmt: Stephen King zeigt uns das, wie nur er es kann – in dreizehn neuen unheimlichen Geschichten, erstmals in einem Band gesammelt.

Brilliante Kurzgeschichten, die gruseln, berühren und nachdenklich stimmen. Facettenreich und interessant!

— BlueSiren

Sehr gute Kurzgeschichtensammlung

— MellisBuchleben

gutes Buch mit einigen Kurzgeschichten von Stephen King. da nicht alle Storysso ganz meinen Geschmack trafen geb ich nur 3 Punkte. Note 3

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Nicht toll, aber auch nicht wirklich schlecht, ich mag King nach wie vor lieber in "Langform" :)

— Virginy

Eine Sammlung von Kurzgeschichten, wie sie typisch sind für Stephen King. Er findet den Horror im Alltäglichen und setzt dies meisterhaft um

— SamHeisenberg

Stephen King, so fanatisch und schrecklich, wie er sein Handwerk beherrscht. Gute Kurzgeschichtensammlung voller Horror und Gewalt

— AK1993

Stephen King eben... :-)

— Suse33

Eine meiner liebsten Kurzgeschichten-Sammlungen :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Die liebsten Kurzgeschichten sind mir die von Stephen King...

— CarrieTucker

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Flugangst 7A

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Woman in Cabin 10

Stellenweise recht spannend, vor allem das Ende, aber im wirklichen Leben wäre die Hauptperson schon längst an Alkoholvergiftung gestorben.

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    Sunset

    BlueSiren

    05. November 2017 um 13:03

    Stephen King ist bekannt für dicke Horror-Schinken. Dass er auch mit weniger Worten bewegende, gruselige und nachdenkliche Geschichten schreiben kann, beweist er hier. Kurzrezension auf meinem Blog.

  • Sehr gute Kurzgeschichtensammlung

    Sunset

    MellisBuchleben

    21. August 2017 um 15:01

    Cover und Titel lassen vermuten, dass diese Kurzgeschichtensammlung etwas mit Sommer oder Sonne zu tun hat, doch weit gefehlt. Typisch für Stephen King handelt es sich um eine Sammlung von Geschichten, die ins Genre Horror gehören. Dabei sind die einzelnen Texte mal mehr und mal weniger gruselig. Für mich persönlich hätte es gerne ein bisschen mehr Horror sein können, aber insgesamt haben sie mir durchweg ganz gut gefallen. Ich mochte die meisten enthaltenen Kurzgeschichten sehr gerne, nur mit wenigen konnte ich gar nichts anfangen. Bei Kurzgeschichten kommt es mir eher auf die Story als auf die Protagonisten an, weshalb ich hier mit keiner Figur richtig warm geworden bin. Die Ideen hinter den Geschichten konnten mich dagegen mitreißen. So ist mir vor allem die letzte Geschichte in lebhafter Erinnerung geblieben und wird mich auch noch weiterhin beschäftigen, denn sie ist eklig und sehr einprägsam, weil es tatsächlich eine interessante Situation ist, in die der Protagonist da hineingerät. Auch an dieser Stelle schreibe ich in Rätseln für all jene, die sie noch nicht gelesen haben, um nicht zu viel zu verraten. Hinweisen möchte ich auf das Nachwort, denn der Autor beschreibt zu allen Geschichten, wie ihm die Ideen gekommen sind etc. Wirklich interessant, Kings Gedankengänge mitverfolgen zu können! Näheres möchte ich nicht vorwegnehmen. Die Geschichten sind wirklich kurz und somit kommt King recht schnell zum Punkt und erzählt nicht so ausschweifend, wie ich es sonst von ihm gewöhnt bin. Meiner Meinung nach kann King nicht nur Romane verfassen, sondern eindeutig auch in kurzen Geschichten seinen  Schreibstil entfalten und dem Leser eine Gänsehaut bescheren. Ich habe die einzelnen Geschichten für mich bewertet und dann den Durchschnitt gebildet, der sehr eindeutig war - vier Herzen.

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  • Nicht Fisch, nicht Fleisch ...

    Sunset

    Virginy

    23. April 2015 um 23:05

    Da war sie mal wieder, eine von Kings Kurzgeschichtensammlungen, stehe denen ja eh immer etwas skeptisch gegenüber. Nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen King, ich liebe ihn, aber eben in seiner Langform, die meisten seiner Kurzgeschichten aber finde ich nichtssagend oder total an den Haaren herbeigezogen. Begeistern konnte mich auch diese nicht, auch wenn jede der Kurzgeschichten anders war, es gab Geister, Mörderkatzen, bösartige Nachbarn ... Rohrkrepierer waren nicht wirklich dabei, aber eben auch nichts überragendes. Ich persönlich fand "N.", "Das Pfefferkuchenmädchen" und "In der Klemme" am stärksten, viele der anderen hatten für mich nicht wirklich etwas mit Horror zu tun, aber zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden. Auch wenn die Sories mir nicht wirklich zusagten, was ich an King nach wie vor liebe, sind seine Vor- und Nachworte, ich finde es immer wieder toll  etwas zur Entstehung des Werkes zu erfahren.

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  • Rezension zu "Sunset" von Stephen King

    Sunset

    Holden

    King mal als Kurzgeschichte, auch hier ein Meister des Schreckens: Mal stellen Überlebende eines Zugunglücks fest, daß sie in Wirklichkeit doch gestorben sind, eine andere Geschichte ("Das Pfefferkuchen-Mädchen") erinnert mich an "Verblendung" von Stieg Larsson. Sollte man (wie alles von King) gelesen haben.

    • 3
  • Rezension zu "Sunset" von Stephen King

    Sunset

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. May 2012 um 19:29

    "Sunset" enthält dreizehn Kurzgeschichten von Stephen King darunter Zukunftsvisionen,Geistergeschichten und verstörende Szenarien. Er spielt häufig mit der Realität und der Fantasie der Leser. Der Vorteil an diesem Buch ist das bei den Horrorgeschichten fast immer für jeden Geschmack mindestens eine gute da ist, weil sie recht unterschiedlich sind.Einige gefallen mir besser als andere aber insgesamt geht von ihnen eine gewisse Faszination wegen der Gruselvorstellungen aus.

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  • Rezension zu "Sunset" von Stephen King

    Sunset

    JessyYy

    27. May 2011 um 14:42

    Ich hätte mir das Buch irgendwie anders vorgestellt...spannender !
    Manche Geschichten waren echt gut und man wusste nicht, was dabei herauskommen würde. Aber manche Geschichten zogen sich in die Länge und irgendwann wollte ich nicht mehr wirklich weiterlesen. Aber alles in Allem war "Sunset" ganz in Ordnung, lohnt sich trotzdem zu lesen ! :)

  • Rezension zu "Sunset" von Stephen King

    Sunset

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. February 2011 um 11:54

    Wie in jedem Buch mit Kurzgeschichten von Stephen King, gibt es auch in diesem gute und weniger gute Storys. Leider überwiegen in "Sunset" die weniger guten, viele der Geschichten sind schlicht und einfach langweilig und nichts sagend. Überragend finde ich "Die Höllenkatze", die Geschichte kenne ich allerdings schon, aber weiss leider nicht mehr von welchem Buch. Sehr intensiv finde ich auch "Das Pfefferkuchen-Mädchen" und vor allem "N.", diese Geschichte fesselte mich sehr und bleibt sicher noch lange hängen. "In der Klemme" finde ich auch gelungen, zeitweise etwas eklig, aber auch das kenne wir ja vom Meister des Horrors.

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  • Rezension zu "Sunset" von Stephen King

    Sunset

    kerstinhonerkamp

    30. September 2010 um 08:56

    Ich fand es ehrlich gesagt langweilig und war etwas enttäuscht von meinem Lieblings Autor.

  • Rezension zu "Sunset" von Stephen King

    Sunset

    bibale1

    30. August 2010 um 12:52

    Nur 2 gute Geschichten (N. die Höllenkatze) 11 plumpe langweilige Geschichten bin entäuscht Stephen King kann das besser !
    Aber man merkt schon SK kann Romane besser .
    Aber für die 2 guten Geschichten bekommt er mal 2 Sterne.

  • Rezension zu "Sunset" von Stephen King

    Sunset

    Piezke

    26. July 2010 um 19:35

    Der neueste Kurzgeschichtenband von Stephen King, dem Meister des Horror. In den Geschichten geht es u.a. um das Leben nach dem Tod, 9/11 und dessen Hinterlassenschaften, Menschen mit heilenden Kräften und einen Mann der in einem Dixiklo gefangenn gehalten wird. Die Geschichte "Die Höllenkatze" habe ich bereits vor mehr als 10 Jahren in einem anderen Band gelesen. Diese Geschichte wurde mit 2 anderen Geschichten (u.a. von A.C. Doyle) zusammen verfilmt und in diesem Zusammenhang veröffentlicht. Die Geschichten sind unterhaltsam, sie vertreiben die Zeit. Der richtige Horrorfunke, wie bei früheren Kurzgeschichten, z.B. Der Nebel oder Travel, springt nicht über. Ich habe mich nur einmal kurz (Neq York Times zum Vorzugspreis) gegruselt, die restlichen Geschichten waren höchstens "mysteriös". Das Buch ist nett und keine Geldverschwendung, aber es gibt eindeutig bessere und gruseligere Geschichten von Stephen King.

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  • Rezension zu "Sunset" von Stephen King

    Sunset

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. July 2010 um 13:41

    Sunset enhält eine Sammlung von 13 Kurzgeschichten von Stephen King. Dabei sind die Geschichten gut durchmischt, von nervenzerreißenden Fluchtversuchen ("Das Pfefferkuchenmädchen") über Ekelhorror ("Die Höllenkatze") bis hin zu Einblicken in dunkle Abgründe der menschlichen Psyche ("N."). Gerade diese Mischung aus Spannung und scheinbar banalen Alltagsbegebenheiten macht das Buch lesenswert. Dennoch ist es bei einer solchen Sammlung nur verständlich, dass manche Geschichten weniger fesseln als andere und sich im Gegensatz zu Kings Romanen keine langen Spannungsbögen aufbauen. Aber es ist eben eine Sammlung von Kurzgeschichten, deren Reiz eben gerade in ihrer Knappheit und dem Facettenreichtum liegt. Meine Lieblingsgeschichten sind übrigens "Willa" und "N.".

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  • Rezension zu "Sunset" von Stephen King

    Sunset

    Wrathchild

    ist ein Band von Stephen King, welcher 13 Kurzgeschichten vom Meister des Horrors vereint. Persönlich halte ich die Auswahl für ausgewogen und habe mich an jeder der einzelnen Geschichten erfreut. Meiner Meinung nach springt King in den einzelnen Geschichten zwischen Banalität und Genialität hin und her. Persönlich haben mir diese Geschichten gefallen: Willa Das Pfefferkuchen-Mädchen Abschlusstag N. Die Höllenkatze Stumm In 'Willa' geht es um die gleichnamige Frau und ihren Verlobten David. Sie sind Reisende eines entgleisten Zuges und fristen nun ihr Dasein an einem verlassenen Bahnhof und warten auf Hilfe. Dabei ist gar nichts mehr so wie es scheint. In der Geschichte 'Das Pfefferkuchen-Mädchen' treffen wir auf Em. Emily hat an dem Verlust ihres Babys zu knabbern. Im Laufen findet sie Freiheit. Ihre eigene Therapie. Ihrem Mann gefällt dies alles nicht und nach einem heftigen Streit zieht sie sich zurück auf eine Insel in das alte Haus ihrer Eltern. Dort erlebt sie jedoch nicht nur Meer und Sonnenschein. 'Abschlusstag' berichtet von einer explodierenden Atombombe, welche sich in das Sichtfeld der jungen Janice reckt und welche letzten Gedanken sie mit sich trägt. Die Geschichte 'N.' ist wohl die intensivste. Der Psychiater Johnny Bonsaints hat sich das Leben genommen. Seine Schwester nimmt sich seinen Hinterlassenschaften an und findet eine alte Krankenakte eines Patienten. N. Je mehr sie sich mit dieser Akte beschäftigt, umso deutlicher wird ihr klar, das der Psychiater mehr und mehr in den Bann seines Patienten gerät und sich in dessen tiefen Sog reißen lässt. Der Titel der Geschichte sagt schon alles. In 'Die Höllenkatze' geht es um eben besagte. Der Auftragskiller Halston wird von einem älteren Herren im Rollstuhl angeheuert, um die Katze, welche sich im Haus befindet zu ermorden. Er ist der letzte von vier Bewohnern des Hauses, welcher den Gräueltaten dieses Fellknäuels entkommen ist. 'Stumm' erzählt von Monette, welcher augenscheinlich einen taubstummen Anhalter mitnimmt. Im Zuge dessen hält er an dem Glauben fest mit jemandem zu tun zu haben, welcher keines seiner Worte vernimmt und so erzählt er von dem Betrug und dem Fremdgehen seiner Frau. Doch soll dies nicht ohne Folgen bleiben. Gesamt gesehen haben alle Geschichten ihren Reiz und alle haben auf ihre eigene Weise etwas faszinierendes. Gerade wie bei Geschichten wie 'In der Klemme' fragt man sich wie King auf dererlei kommt. Es ist immer wieder erstaunlich, welcher Thematiken er sich annimmt. Alles in allem will King einfach nur seinen Lesern näher bringen, welche Ängste ihn so beschäftigen und das gelingt ihm ein erneutes Mal sehr gut.

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    • 2
  • Rezension zu "Sunset" von Stephen King

    Sunset

    Nicole_Rensmann

    15. February 2010 um 20:10

    Anthologien mit Geschichten unterschiedlicher Autoren verkaufen sich schlecht. Doch Bücher, in denen Erzählungen eines Autors wie Stephen King zusammengefasst sind, finden zumindest bei den Fans und Kingschen Gewohnheitslesern reißenden Absatz. Aber ob sich »Sunset« für Leser darüber hinaus lohnt? Willa Erster Satz: »Du siehst nicht mal, was du direkt vor Augen hast, hatte sie gesagt, aber manchmal sah er es doch.« Zu Beginn ist nicht klar, warum Willa gegangen ist, warum all die anderen Leute dort sind, wo auch immer das sein mag. Ein Zug soll entgleist sein. David, der seine Verlobte Willa finden will, wird von allen zurückgehalten. Doch David hört nicht auf sie und geht. Und das was sich durch viele, versteckte Bemerkungen und Ungereimtheiten andeutete, wird mehr und mehr Gewissheit. Eine nette Geschichte über unterschiedliche Wahrnehmung, aus der man aber sicher mehr hätte machen können. Das Pfefferkuchen-Mädchen Erster Satz: »Nachdem das Baby gestorben war, fing Emily mit dem Laufen an.« Em kommt nicht mit dem Tod ihres Kindes klar. Sie beginnt zu joggen, zu laufen, zu rennen, immer mehr, immer weiter, bis sie schließlich vor ihrem Mann und vor sich selbst und den Problemen wegrennt. Sie lebt ab sofort allein auf einer Insel, in dem kleinen Ferienhaus ihres Vaters. Sie isst wenig und falsch, läuft dafür umso mehr zu jeder Tageszeit. Dann erhält sie eine Warnung vor einem Nachbarn, den sie noch nie wahrgenommen hat und besser auch nicht hätte … Was wie eine Problemgeschichte beginnt, die durchaus auch ähnlich und schockierend hätte enden können, wird als Thriller weitergeführt. Stephen King transportiert den Psychopathen aus »Love« oder eine moderne Version von Jack Torrance aus »Shining« in seine Geschichte. »Das Pfefferkuchen-Mädchen« bietet Alltagshorror auf unterschiedlichen Ebenen und mit einer großen Portion Weisheit, die sich aber erst am Ende erschließt: Aus jedem Scheiß kannst du etwas Gutes ziehen. Spannung mit überraschender Wendung! Harveys Traum Erster Satz: »Janet dreht sich von der Spüle um, und rums! sitzt der Mann, mit dem sie seit fast dreißig Jahren verheiratet ist, in weißem T-Shirt und Big-Dog-Boxershorts am Küchentisch und beobachtet sie.« Janet und Harvey leben nebeneinander, weil das nach dreißig Jahren Ehe so sein muss. Janet interessiert sich erst wieder für Harvey, als er von seinem Traum erzählt. Sie will den Inhalt des Traumes nicht hören, kann aber den Worten ihres Mannes nicht entrinnen. Und hier wird klar, dass Träume auch in Erfüllung gehen können. Nur, dass es sich nicht um einen Traum, sondern einen Alltags-Albtraum handelt. Kurze, etwas oberflächliche Geschichte. Der Rastplatz Erster Satz: »Irgendwo zwischen Jacksonville und Sarasota musste er wohl eine literarische Version der alten „Clark Kent in der Telefonzelle“-Nummer abgezogen haben, auch wenn er sich nicht mehr erinnern konnte, wo und wie.« Er ist eigentlich Englischlehrer, aber der Traum vom Schriftsteller ist so groß, dass er seinen Job an den Nagel hängt und einen Thriller schreiben will. Damit hängt er seinen alten Namen neben seinen Job und lebt unter Pseudonym. Als er mit dem Auto unterwegs ist, muss er dringend zur Toilette. Er hält an und wird „Ohren“-Zeuge dabei, wie ein Mann seine Frau verprügelt. Die Story fängt etwas verworren an, wird dann aber zu einem interessanten Mix aus Zivilcourage und Schizophrenie. Der Hometrainer Erster Satz: »Eine Woche nach der ärztlichen Untersuchung, die er schon ein Jahr lang vor sich hergeschoben hatte (genau genommen waren es drei Jahre, worauf ihn seine Frau hingewiesen hätte, wenn sie denn noch am Leben gewesen wäre), wurde Richard Sifkitz von Dr. Brady zu einem Termin gebeten, um die Ergebnisse zu besprechen.« Sifkitz, ein übergewichtiger Künstler, hat schon lange kein eigenes Bild mehr gemalt. Nach dem oben erwähnten Arztbesuch kommt ihm jedoch eine Idee, die er gleich mehrmals umsetzt. Und dabei macht er – und seine Gemälde – eine seltsame Wandlung durch. In Romanen wie »Rose Madder« oder »Wahn« hat Stephen King ein Gemälde und / oder einen Maler bereits als zentrale Schlüsselfigur verwendet. Und auch in der Kurzgeschichte »Der Straßenvirus zieht nach Norden« behandelte er ein ähnliches Thema. »Der Hometrainer« ist jedoch keine Horrorstory, vielmehr eine sehr tiefsinnige und zweideutige Geschichte, mit einer witzigen Pointe, die mir – auch wenn der Protagonist mir nur oberflächlich interessant erscheint – gut gefallen hat. Ähnlich wie in »Wahn« verfällt der Künstler seinem eigenen Werk, jedoch wirkt er dabei nicht ganz so fanatisch, zumal der Auslöser ein banaler ist und das Hilfswerk nichts anderes als »Der Hometrainer« und …. Aber lest doch selbst! Hinterlassenschaften Erster Satz: »Die Dinge, von denen ich erzählen möchte – diejenigen, die sie hinterlassen haben –, tauchten im August 2002 in meiner Wohnung auf.« Mr. Staley hat ein Geheimnis, das ist klar. Nur welches, das wird uns erst im Laufe der Geschichte offenbart. Und: Wer könnte auf die Idee kommen in seine Wohnung Accessoires zu legen, die einst … ja wem eigentlich … gehört haben? Filmfans dürften ihren Spaß an der Story haben, denn es gibt immer wieder Zitate oder Szenenvergleiche aus Filmen. Doch das zentrale Thema ist der 11. September. Meisterlich gelingt es Stephen King das Attentat, Schuldgefühle, Erinnerungen und einen Hauch Grusel aus dem Jenseits in Szene zu setzen. Eine Geschichte, die – nicht nur wegen des Themas – noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Die beste Geschichte im Band. Abschlusstag Erster Satz: »Bis heute hat Janice kein passendes Wort für den Ort gefunden, an dem Buddy lebt.« Der »Abschlusstag« ist mit 8 Seiten die kürzeste Geschichte in »Sunset«, erzählt aus der Sicht eines jungen Mädchens, die die Abschlussfeier bei der Familie ihres Freundes, den sie mag, aber nicht liebt, miterlebt. Nichts weist auf einen besonderen Schrecken hin, bis sie … Aber das kann ich nicht verraten, denn dann wäre die Geschichte schon zu Ende erzählt. Fazit: Gute Kurzgeschichte mit einem brutalen Ende. N. Erster Satz: »Lieber Charlie, es kommt mir seltsam und zugleich ganz natürlich vor, mich so an dich zu wenden, obwohl ich bei unserer letzten Begegnung nur halb so alt war wie heute.« Mit dieser Geschichte kehrt Stephen King nach Castle Rock zurück. Die Zwangsstörungen eines Patienten entpuppen sich als Virus und ziehen sich bis zum Ende der Geschichte hin. Obwohl Stephen King behauptet, die Story wäre stark von Arthur Machens »Der große Pan« beeinflusst, scheint sie auch Züge von H. P. Lovecrafts Erzählungen zu beinhalten. Und, obwohl die Geschichte spannend ist, erahnt man das Ende bereits nach den ersten Seiten. Die Höllenkatze Erster Satz: »Halston fand, dass der alte Mann in dem Rollstuhl krank, verängstigt und dem Tod nahe aussah.« Während »N.« Stephen Kings neueste Geschichte war, gehört »Die Höllenkatze« in diesem Band zu einer seiner ältesten Storys. Ein Killer erhält den Auftrag eine Katze zu töten. Was ihm lächerlich vorkommt, entpuppt sich bald als unmöglich. Hier wird schnell deutlich, wie King sich mit seinen Erzählungen weitergedreht hat. »Die Höllenkatze« ist blutig, gruselig, ekelig. Horror auf anderer Ebene, eine, die Stephen King hinter sich gelassen hat. Die New York Times zum Vorzugspreis Erster Satz: »Sie kommt gerade aus der Dusche, als das Telefon klingelt, doch obwohl das Haus noch voller Verwandter ist – sie kann sie unten hören, irgendwie wollen sie nicht mehr weggehen, irgendwie waren es noch nie so viele –, reagiert keiner.« Anne hat gerade ihren Mann durch einen Flugzeugabsturz verloren. Bei der Trauerfeier erhält sie einen Anruf – der nur für sie bestimmt ist. Kurz, nett, aber ohne neue Idee. Stumm Erster Satz: »Es gab drei Beichtstühle.« Diese Story, in der ein geprellter Ehemann gleich zweimal beichtet, wobei der eine »Beichtvater« ein angeblich taubstummer Anhalter ist, gehört mit zu den schwächsten Geschichten in dem Band. Ayana Erster Satz: »Ich hätte nie gedacht, dass ich diese Geschichte einmal erzählen werde.« Doch es ist gut, dass er diese Geschichte erzählt hat, denn sie liest sich gut – über Wunder, Wundergebende, Küsse an Totgeglaubten und Widerbelebten. Fazit: Lesenswert schön. In der Klemme Erster Satz: »Curtis Johnson fuhr jeden Morgen fünf Meilen mit dem Fahrrad.« Schuld an allem ist natürlich nur das Arschloch von Nachbar, das einen elektrischen Zaun errichtet hat, an dem der 15 Jahre alte herzkranke Hund von Curtis starb. Früher waren sie Freunde und Nachbarn. Jetzt gibt es da nicht mehr außer Hass. Nur wer hier Hass auf wen hat, scheint irgendwie irrational. Verrückt sind beide, auf ihre Weise, nur der eine zieht es durch. Und so landet Curtis schließlich im wahrsten Sinne des Wortes in der Scheiße. Stephen King hat hier eine seltsame Story zusammengestrickt, nur um einen bestimmten Ekeleffekt und eine besondere Vorstellung zu erzeugen. Eine – sorry, Steve – Anfängergeschichte, die dem Band einen mehr als unsauberen Nachgeschmack gibt. Schlussworte: Mit diesem Sammelband beweist Stephen King, dass er den Titel »Meister des Horrors« längst abgelegt hat. Das allein ist nicht tragisch, doch in »Sunset« finden sich nur sehr wenige Perlen wieder, die einem – so wie Stephen Kings es am Ende hofft – in Erinnerung bleiben werden. Leider sein schwächster Kurzgeschichtenband. Aber für Nicht-Stephen-King-Leser durchaus empfehlenswert! Die Fans werden sich daran gewöhnen müssen, dass sich die Welt und Stephen Kings Schreibe weiterdreht. Erwähnen möchte ich jedoch noch das für Stephen King typische Vorwort, in dem er seine Leser anspricht. Und die Entstehungsgeschichten zu den Geschichten am Ende des Buches – Mit das Beste an »Sunset«. Stephen King Sunset (Originaltitel: »Just After Sunset«) Übersetzungen: Wulf Bergner, Karl-Heinz Ebnet, Sabine Lohmann, Friedrich Mader, Hannes Riffel Heyne Verlag, November 2008 Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen 480 Seiten ISBN 9783453266049 19,95 € (c) Nicole Rensmann http://www.blog.nicole-rensmann.de/?p=2972 (

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  • Rezension zu "Sunset" von Stephen King

    Sunset

    EvilsWife

    21. January 2010 um 10:02

    king extra light bietet dieser band von erzählungen.
    13 horror-kurzgeschichten, leider davon nur eine handvoll mitreißend und fesselnd ("N.", "Die Höllenkatze"), andere absolut banal und belanglos ("Der Hometrainer", "Hinterlassenschaften").
    fazit: romane kann er einfach besser!

  • Rezension zu "Sunset" von Stephen King

    Sunset

    batzn

    16. November 2009 um 17:06

    Ein Stephen King,wie er ist. Alltägliches in Grauen umwandeln. Die Geschichten zählen nicht zum Besten das er geschrieben hat, doch von jeder einzelnen geht eine gewisse Anziehung aus. Das gewisse Etwas das andere Autoren ein lebenlang versuchen zu finden.Diese Geschichten sind vorhersahbar, manchmal, aber ist das Leben nicht auch manchmal nur vorhersehbar? Jenseitsgeschichten, Haustierhorror, Rachefeldzug im Klohäuschen. Geschichten für kalte, nebelige, furchteinflössende Novembertage. Mit einer Decke auf die Couch und gruseln, mitfühlen und dankbar sein das diese Geschichten nicht wahr sind.........oder doch?

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