Stephen King Sunset: Storys

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 14 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(3)
(3)
(4)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Sunset: Storys“ von Stephen King

Leider waren einige Kurzgeschichten nicht gelungen und haben eher Kopfschütteln als grusel oder Horror ausgelöst. Dennoch 2-3 Perlen dabei!

— LadyOfTheBooks
LadyOfTheBooks

King's Anthologien-Sammlungen sind einfach ein MUSS

— Navi_M_Gray
Navi_M_Gray

Nicht unbedingt das, was ich von Stephen King erwartet hätte. Der Meister des Horrors schafft normalerweise mehr!!

— Emotionen
Emotionen
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • 13 Kurzgeschichten, manche super, manche weniger gut

    Sunset: Storys
    Navi_M_Gray

    Navi_M_Gray

    31. October 2015 um 02:43

    13 Kurzgeschichten, manche davon wurden als Dollar Babies verfilmt. Von Willa soll ein Spielfilm existieren - laut IMDB. Gefunden habe ich ihn bislang allerdings nicht. Ich muss gestehen, dass Sunset bis zum 22. Juli 2015 noch eingeschweisst im Regal zu stehen hatte, bis ich es endlich zur Hand genommen und täglich zum Frühstück eine Geschichte verschlungen habe... Was gibt es denn besseres, als den Tag mit einer Erzählung Stephen King's und einem Tee oder Kaffe zu beginnen? Auch bei Sunset haben wir ein starkes Vorwort des Autors, gefolgt von 13 Kurzgeschichten und am Schluss haben wir die Anmerkungen, zu jeder einzelnen Erzählung. Man sollte die Anmerkungen wirklich erst am Schluss lesen. King weist im Vorwort nochmals extra daraufhin ^_^ WillaDie Leute am Bahnhof wandern ziellos auf und ab oder sitzen auf den Bänken unter den Neonlampen. Wer fehlt ist Willa, Henry Landers Verlobte. Die Einen meinen, sie wäre gen Westen getrampt. Doch Henry kann sich das beim besten Willen nicht vorstellen. Er weiss, dass Willa ihn nicht verlassen würde. Sie muss irgendwo da draussen sein. Allerdings soll es von Kojoten und anderem Getier nur so wimmeln und so raten die anderen Leute am Bahnhof vehement davon ab, allein nach draussen zu gehen und möglicherweise in Stücke gerissen und verspeist zu werden. Wenn seine Willa jedoch alleine da draussen ist, muss er erst recht gehen und sie suchen! Sie beschützen! Henry macht sich auf die Suche nach seiner Willa und findet diese in einer Kneipe, wo sie von allen ignoriert werden... bald schon erfährt man wieso... Erst hatte ich Willa mit 1/5 bewertet gehabt. Das lag u.A. an der schlechten Übersetzung Sabine Lohmann's. Der ganze kingsche Charme wurde missachtet. Es kann eben nicht jeder ein Joachim Körber sein v_v . Kurz darauf habe ich Willa noch in Englisch gelesen und da wurden es dann doch:3/5 Dollar Baby 2013 Willa - short movie 2015 Willa - the movie 2012 Das Pfefferkuchen-MädchenNachdem Emily ihr Baby begraben musste, fing sie mit dem Laufen an. Sie brauchte Ablenkung. Ihrem Mann Henry missfällt die Lauferei, weshalb die beiden sich immer mehr in die Haare kriegen. Emily braucht schliesslich eine Auszeit und flüchtet sich quasi ins Strandhaus ihres Vaters nach Vermillion Key. In der Abgeschiedenheit will sie einen klaren Kopf bekommen - im Bezug drauf, ob ihre Ehe noch einen Sinn hat und sie will über den Verlust des Kindes hinweg kommen...Täglich läuft sie über den Strand bis hin zur Zugbrücke, wo sie beginnt mit dem Brückenwart Deke Hollis ein Schwätzchen zu halten.Eines Tages erfährt Emily von Deke, dass Pickering mit dem roten Mercedes kein netter Mensch sei... Er fahre immer mit jungen Frauen zu seinem Haus, der 366, und zurück ginge es dann mit seiner Yacht. Sie solle sich von diesem Menschen fern halten.Als Emily nachhause läuft, kommt sie an Pickering's Haus vorbei und sieht im Kofferraum des roten Mercedes einen Haarschopf. Aufgrund von Deke's Erzählungen geht sie hin, um sich zu versichern, dass nicht etwa eine Frau im Kofferraum liegt. Doch wie es im Leben oft so ist, liegt natürlich die Leiche einer jungen blonden Frau darin. Ehe Emily noch einen klaren Gedanken fassen kann, wird sie auch schon niedergeschlagen.Zu sich kommt sie an einen Stuhl gefesselt in Pickering's Küche. Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen der wehrlosen Emily und dem komplett irren Pickering beginnt...  Ein rasanter kurzer Thriller, der von mir nur aufgrund des Schlusses einen Stern weniger erhält: 4/5 Harvey's TraumJanet ist seit fast dreissig Jahren mit ihrem Mann Harvey verheiratet. Irgendwie ist sie genervt und hat Angst, dass ihr Mann sich zu einem stuporen Dödel wandeln könnte, sobald er im Ruhestand ist...Harvey erzählt Janet von seinem Traum, den er in der vergangenen Nacht gehabt hat, erst hört sie ihm nur mit einem Ohr zu, doch als sie wahrnimmt, was ihr Mann da erzählt, bekommt sie eine Gänsehaut...  Eine weitere Geschichte über eine Vorahnung... War nicht so mein Geschmack. Eine ähnliche Erzählung findet sich in Im Kabinett des Todes mit dem Titel Dieses Gefühl, das man nur auf Französisch ausdrücken kann. 1/5 Der RastplatzJohn Dykstra aka Rick Hardin, ein Autor, der sich die zentrale Frage stellt, wann er er selbst und wann er sein Pseudonym ist. Sind beide Personen gleich? Sind sie doch unterschiedlich? Eines Abends fährt er auf einen Rastplatz, weil er sich erleichtern muss. Ehe er die Tür zur Herrentoilette aufstossen kann, hört er ein Streitgespräch aus der Damentoilette. Eine Frau und ein Mann fetzten sich, brüllen sich gegenseitig an und sie wird gar von ihm geschlagen. Dykstra überlegt, ob er einschreiten soll. Ob er einschreiten kann. Ob Rick Hardin hier nicht einschreiten würde? Rick Hardin beschliesst dann das, seiner Meinung nach, Richtige zu tun und der Frau zu helfen...  Eine turbulente Erzählung um eine abhängige (und dumme) Frau und den Ritter auf dem weissen Pferd... Hier lädt die Anmerkung übrigens zum Schmunzeln ein, denn wäre hätte gedacht dass...? ^_^4/5Rest Stop short movie, 2015 Tussenstop, short movie, 2011 Der HometrainerRichard Sifkitz, ein Künstler, wird eine Woche nach einem Untersuchungstermin, den er schon ein Jahr vor sich hergeschoben hatte, zum Arzt gebeten, um die Ergebnisse zu besprechen. Richard ist klar, was kommt. Seine Cholesterikwerte sind viel zu hoch, er ist übergewichtig und ernährt sich gerne ungesund. Sein Arzt erklärt ihm die Sache mit der Verdauung auf eine interessante Art:Richard soll sich seinen Stoffwechsel als einen Arbeitertrupp vorstellen. Männer in Overalls und Stiefeln mit Stahlkappe. Deren Aufgabe ist es, sich das Zeug zu schnappen, das Richard in sich hineinstopft, und es an die richtigen Produktionsabteilungen weiterzuleiten. Wenn er den Arbeitern also mehr runter schickt, als diese bewältigen können, nimmt er zu - was er auch getan hat. Des Weiteren werde sein Arbeitertrupp auch nicht jünger und sei nicht mehr so leistungsfähig wie früher. Und früher oder später machen sie dann, was alle Arbeiter irgendwann machen, wenn sie ohne Pause schuften müssen - sie machen Fehler oder werden krank... Sifkitz ist quasi geläutert von der lebhaften Schilderung des Arztes und legt sich einen Hometrainer zu. Da er diesen im Keller stehen hat und es langweilig ist, eine nackte Wand aus Sichtbeton anzustarren, beginnt er mit einem Gemälde, dass er innert Kürze fertig macht. Er malt eine Kulisse und stellt sich den Arbeitertrupp vor.Wäre es keine kingsche Erzählung, würde Sifkitz wohl heute noch seine Runden laufen und sich bester Gesundheit erfreuen. Da aber Stephen King der Verfasser ist, verschmelzen Realität und Vorstellungskraft plötzlich und Sifkitz sieht sich mit seinen Arbeitern konfrontiert... King's Beweggrund für diese Geschichte war, wie er in der Anmerkung sagt und ich zitiere: "Diese Geschichte hat ihren Ursprung in der sehr eindeutigen Empfindung, die ich für jedes Laufband und für jeden Stepper hege, auf dem ich mich je abgeschwitzt habe: Hass, reiner, unverfälschter Hass."5/5 HinterlassenschaftenScott Staley's innere Stimme sagte ihm, sich am 11. September 2001 krank zu melden und sich stattdessen einen schönen Tag im Park zu machen. Von dort aus konnte er die schwarzen Rauchwolken sehen und erfuhr schliesslich, dass das World Trade Center in Schutt Asche lag. Sein Arbeitsplatz. Seine Arbeitskollegen. Alles weg. Eines Tages tauchen Gegenstände in seinem Apartment auf. Gegenstände, die seinen verstorbenen Arbeitskollegen im WTC gehört hatten. Er glaubt, die Dinge flüstern oder sprechen gar, dabei ist er ohnehin schon von Schuldgefühlen geplagt. Schliesslich vertraut er sich seiner Nachbarin an. Kurze Zeit später, weiss er, was zu tun ist... Auch diese Erzählung wurde bereits verfilmt. Bisher konnte ich den Film nirgends auftreiben v_v5/5 AbschlusstagWie soll ich jene 8-seitige Geschichte zusammenfassen ohne zu spoilern? Es geht um arm und reich und darum, dass die versnobten Eltern von Buddy aka Bruce seine Freundin Janice nicht wirklich mögen, da sie nicht zur Upperclass gehört. Doch befindet sie sich bei Buddy zuhause, als etwas geschieht, was jederzeit und überall Realität sein könnte... Die Figuren sind etwas gar oberflächlich geraten, aber was will man bei acht Seiten? Hier wäre ich um ein paar Seiten mehr dankbar gewesen.4/5 N.Charlie erhält Post von Sheila Bonsaint, einer Freundin aus früheren Tagen. In dem Schreiben bittet sie ihn, sich die Unterlagen ihres Bruders, ein Psychiater, anzuschauen, der sich das Leben genommen hat. Es handelt sich um Aufzeichnungen über dessen letzten Patienten N., von welchem eine seltsame Faszination ausging, welche Johnny Bonsaint schlisslich in seinen Bann gezogen hatte... Eine Mischung aus Fantasy-Erzählung und Abhandlung darüber, wie die Psychose oder Obsession eines Patienten in die Psyche des behandelnden Arztes eindringen kann... 3/5 Die HöllenkatzeBereits in einem Anthologienband namens Geschichten aus der Schattenwelt gelesen und in der gleichnamigen Verfilmung gesehen. Allerdings sind Buch und Film mal wieder unterschiedlich - mir gefällt die Buchversion erheblich besser. Der Auftragskiller Halston wird vom alten Drogan mit einem für Halston seltsamen Fall beauftragt. Er soll eine Katze töten. Der schwerreiche Drogan lebte mit seiner Schwester und deren Freundin in deren alten Herrenhaus, bis die Katze auftauchte und das Sterben seinen Anfang nahm... Angemerkt sei, Drogan ist der Inhaber eines gigantischen Pharamakonzerns, welcher Katzen als Versuchstiere missbraucht hatte... Recht düster und überaus ekelhaft...3/5 Die New York Times zum VorzugspreisAnne erhält einen Anruf von ihrem Mann James. Allerdings ist dieser vor zwei Tagen bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen und ruft mit seinem Handy, dessen Akku zur Neige geht, aus dem Jenseits an, um seiner Frau irgendwann in der Zukunft das Leben zu retten... Einfach herrlich!5/5 StummDer Büchervertreter Monette betritt den Beichtstuhl, um dem Priester, der eigentlich in Eile ist, weil er noch Gäste empfangen wird, eine gar schaurige Geschichte zu erzählen. Erst ist der Pater gelangweilt, doch mit jedem weiteren Mosaik steigt sein Interesse:Monette hat einen Anhalter mitgenommen, der mit einem Schild in der Hand am Strassenrand stand: Ich bin stumm. Ich bin taub. Bitte nehmen sie mich mit.Monette hat zuvor noch nie einen Anhalter mitgenommen, aber da sein Leben aufgrund seiner Frau, die ihn betrogen hat, zur Zeit ohnehin nicht in geordneten Bahnen verläuft, nimmt er den Anhalter, der sich später als Stanley Doucette herausstellen wird, mit. Obschon dieser ja taub ist, erzählt Monette ihm die ganze Geschichte von seiner Frau, die ihn nach 26 Jahren Ehe mit einem Typen namens Cowboy Bob betrogen und auch noch $ 120.000 unterschlagen hatte, um sich damit Reizwäsche für Bob zu kaufen... Monette ist natürlich ausser sich und da Doucette ihn ja nicht hören kann, lässt er kein Detail aus... Ich liebe Geschichten über Anhalter, seit ich damals als kleines Kind The Hitcher gesehen habe. Diese hier ist schlichtweg genial und obschon man ahnt, dass mit diesem Anhalter etwas nicht stimmt, ist das Ende doch absolut überraschend!5/5 AyanaGentry berichtet von einer Wunderheilung, die seinem krebskranken Vater im Jahre 1982 widerfahren ist. Dieser lag im Sterben, als das kleine Mädchen Ayana plötzlich im Zimmer stand und dem Todgeweihten einen Kuss aufdrückte. Als Ayana verschwindet, berührt sie Gentry kurz. Dem Vater geht es schlagartig besser. Doch durch Ayanas Berührung ist es nun an Gentry die Wunderheilung weiterzugeben und so wird er von einem Mann besucht und zu kranken Menschen geführt um diese zu heilen...2/5Kurzfilm aus 2013. In der KlemmeVon dieser Geschichte werde ich mich nie wieder erholen! Jedes Mal, wenn ich ein Klohäuschen sehe, werde ich an Curtis Johnson denken, der von Tim Grunwald in eben so einem Häuschen eingesperrt wurde, um darin elendig zu krepieren. Johnson und Grunwald sind Nachbarn und stritten sich erst um ein Grundstück und dann um Johnson's toten Hund Betsy, den Grundwald auf dem Gewissen hat. Bei Grunwald wird Krebs diagnostiziert und so hinterlässt er auf Johnson's AB eine Nachricht, und lockt ihn unter einem Vorwand auf seine Baustelle. Jene Baustelle, ein Wohnprojekt, wurde bereits geschlossen und somit liegt alles unfertig und verlassen da. Johnson geht zur Baustelle und freut sich erst darüber, dass es Grundwald wohl verdammt mies gehen musste, wenn gar seine Baustelle geschlossen worden war. Grunwald verfolgt jedoch nur einen Plan, Johnson, die schwule Hexe, umzubringen. Er zwingt ihn, sich in eines der Toilettenhäuschen zu sperren und kippt es um, mit der Tür gen Boden. Freudig erklärt er Johnson, dass die Plastikwände mit Metall ummantelt wären, damit sie stabiler sind für auf einer Baustelle und er wünsche Johnson ein frohes Ableben. Für Johnson beginnt die wohl ekelhafteste Tortur, von der ich je gelesen habe. Da die Tanks der Klohäuschen seit Längerem nicht mehr gelehrt wurden, hockt Johnson wortwörtlich in der Scheisse. In alter stinkender abgestandener Scheisse. Die Sonne, die auf das Häuschen brennt, macht die Luft darin auch nicht angenehmer und er fürchtet seinem Tod entgegen. Der Wettkampf um Leben und Tod beginnt... Genial und bitterböse mit einem überraschendem Ende. King beschreibt Johnson's Misere so detailliert, dass man die Scheisse förmlich riechen kann... *urks*5/5

    Mehr
  • Eine Kurzgeschichten Sammlung

    Sunset: Storys
    Emotionen

    Emotionen

    03. July 2015 um 17:21

    Ich war eher enttäuscht von diesem Stephen King Buch, denn es war nicht unbedingt das, was ich mir erwartete hatte. Ich war eher enttäuscht, denn wirklich fesseln konnte mich nur eine Kurzgeschichte, die anderen waren zwar leicht gruselig, aber nicht dass, was einen Stephen King wirklich würdig ist. Seine anderen Bücher sind eindeutig besser, vielleicht auch, weil er sich dort voll und ganz auf einen Plot konzentrieren kann und es dadurch spannender wird. Das Buch kann ich nicht weiter empfehlen, aber natürlich sollte es jeder eingefleischte King Fan gelesen haben und sich seine eigene Meinung dazu bilden.

    Mehr