Stephen King The Green Mile

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Inhaltsangabe zu „The Green Mile“ von Stephen King

Das Staatsgefängnis Cold Mountain in dem US-Staat Georgia, 1932: Paul Edgecomb ist Gefängnisaufseher und verantwortlich für Block E. Wer hier einsitzt, darf nur noch darauf warten, bis ihm 10.000 Volt vom Knöchel an aufwärts durch alle Glieder gejagt werden. Achtundsiebzig Hinrichtungen hat Paul Edgecomb schon miterlebt, der in seinem Block akribisch auf Ruhe und Ordnung achtet. Doch mit der Ruhe ist es vorbei, als John Coffey eingeliefert wird. Er soll zwei Farmerstöchter missbraucht und ermordet haben. Schon bald zweifelt Edgecomb an der Schuld des riesenhaften Schwarzen. Und dann taucht eine kleine Maus in dem Todestrakt auf, die übernatürliche Fähigkeiten zu besitzen scheint

Ein Bestseller aus dem Todestrakt - soooo berührend. Trotz des bekannten Endes ließ das Hörbuch mich friedlich und nachdenklich zurück.

— LitteraeArtesque

Für alle, die den Film mögen, hier also der dringende Rat: unbedingt lesen oder hören! Für mich das berührendste Buch von Stephen King...

— parden

Ein sehr spannendes Buch, welchem durch die Lesung Leben eingehaucht wird.

— Ann-KathrinSpeckmann

david nathan macht dieses buch selbst für king-muffel wie mich hörenswert - und zwar immer und immer wieder!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Sooooo berührend...

    The Green Mile

    parden

    SOOOOO BERÜHREND...Das Staatsgefängnis Cold Mountain in dem US-Staat Georgia, 1932: Paul Edgecomob ist Gefängnisaufseher und verantwortlich für Block E. Wer hier einsitzt, darf nur noch darauf warten, bis ihm 10.000 Volt vom Knöchel an aufwärts durch alle Glieder gejagt werden. 78 Hinrichtungen hat Paul Edgecomb schon miterlebt, der in seinem Block akribisch auf Ruhe und Ordnung achtet. Doch mit der Ruhe ist es vorbei, als John Coffey eingeliefert wird. Er soll zwei Farmerstöchter missbraucht und ermordet haben. Schon bald zweifelt Edgecomb an der Schuld des riesenhaften Schwarzen. Und dann taucht eine kleine Maus in dem Todestrakt auf, die besondere Fähigkeiten zu besitzen scheint... Die gleichnamige Verfilmung des Buches mit Tom Hanks werden wohl die meisten kennen. Auch ich habe den Film vor Jahren gesehen. Doch wie so oft, ist die eigentliche Geschichte viel komplexer als im Film dargestellt. Das Erste, was ich erfuhr - und ich wunderte mich, dass ich mich das zuvor nie gefragt hatte - war die logische Erklärung des Titels. "The Green Mile" wird das letzte Stück Weg im Staatsgefängnis Cold Mountain genannt, das die Delinquenten zum elektrischen Stuhl zurücklegen müssen. Denn der Boden ist mit limonengrünem Linoleum ausgelegt. (Auch die Verpackung der CDs des Hörbuchs ist übrigens in diesem Farbton gehalten...). Stephen King hat mit "The Green Mile" für mich sein berührendstes Buch geschrieben - ursprünglich als Fortsetzungsroman in 6 Bänden herausgebracht, damit der Leser nicht in Versuchung geriet, das Ende vorab zu lesen... Das Hörbuch nimmt einen mit auf eine Reise in eine besondere Welt. Die Welt des Paul Edgecomb, der im Todestrakt des Staatsgefängnisses Aufseher ist. Wie mag der Arbeitsalltag eines Menschen in dieser Position aussehen? Welche Gedanken und Empfindungen hegt jemand, der immer wieder dazu beiträgt, Menschen hinrichten zu lassen? Was bedeutet es für den Verantwortlichen, die Hinrichtung auch durchzuführen, wenn er z.B. berechtigte Zweifel an der Schuld des Delinquenten hat und/oder dieser ihm sehr sympathisch ist? Mit diesen Fragen im Kopf hat Stephen King begonnen, "The Green Mile" zu schreiben, wie er in seinem Vorwort erläutert. Und Stück für Stück offenbart er im Verlaufe der Geschichte die Antworten auf diese Fragen. Geschrieben ist die Erzählung aus Sicht des Paul Edgecomb, der als alter Mann im Seniorenheim seine Erinnerungen zu Papier bringt. So verweben sich immer wieder Gegenwart und Vergangenheit. Dem Tempo entsprechend, das die Niederschrift zu Papier mit einem alten Füllfederhalter veranschlagt, wird die Geschichte sehr langsam erzählt. Der ruhige Fluss der Erzählung entbehrt jedoch nicht der Dramatik, die gegen Ende immer noch zunimmt. Unmöglich zu beschreiben, welch Wechselbad der Gefühle sich des Hörers bemächtigt. Trotz des bekannten Endes ließ das Hörbuch mich glücklicherweise nicht traurig zurück, sondern letztlich friedlich und nachdenklich. "Ich träumte, Du bist durch die Dunkelheit gewandert und ich ebenfalls. Wir haben einander gefunden." Ein besonderes Lob gilt hier David Nathan, der die ungekürzte Lesung (immerhin 14 h 16 min) mit Bravour gemeistert hat. Er nimmt das getragene Tempo der Erzählung gekonnt auf und passt die Stimmlagen den Personen glaubhaft an. Selbst John Coffey taucht so vor dem inneren Auge tatsächlich als Farbiger auf, weil die Stimmlage einfach passt. Für alle, die den Film mögen, hier also der dringende Rat: unbedingt lesen oder hören! Für mich fügt sich dieses Hörbuch jedenfalls in die Reihe meiner Favoriten ein...© Parden

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    • 15

    dicketilla

    24. September 2017 um 18:58
  • Der letzte Gang

    The Green Mile

    NiWa

    18. November 2016 um 13:45

    1932, Georgia, USA, im Staatsgefängnis Cold Mountain. Wer in Block eine Zelle sein Zuhause nennt, hat jede Hoffnung verspielt. Gefangene, die hier einsitzen, steht der letzte Gang zum elektrischen Stuhl bevor. Paul Edgecomb leitet hier die Gefängnisaufseher an. Dutzende Hinrichtungen hat er in dieser Funktion schon miterlebt, aber zum ersten Mal zweifelt er, ob es tatsächlich einen Schuldigen trifft.„The Green Mile“ ist dank der großartigen Verfilmung mit Tom Hanks sehr bekannt. Daher hat es mich schon länger gereizt endlich einmal zum Buch bzw. Hörbuch zu greifen und es hat nachhaltigen Eindruck auf mich gemacht.Die Hauptthemen sind das Leben und der Tod, wofür „the green mile“ und der elektrische Stuhl „Old Sparky“ Stellvertreter sind. Die letzte Meile, die aufgrund ihrer farbigen Gestaltung als grün bezeichnet wird, steht meiner Meinung nach symbolisch für das Leben, in dem wir auf den Tod zugehen.Die Rahmenhandlung ist allerdings nicht im Georgia der 30er-Jahre anberaumt, sondern in der Gegenwart angesiedelt. Paul Edgecomb, einst ein gesunder, kräftiger Mann, der mitten im Leben stand, muss in seinen alten Jahren mit einer Seniorenresidenz vorlieb nehmen, wo er seine Geschichte erzählt.Er war damals in den 30ern Aufseher im Zellenblock E, der ausschließlich den Todeskandidaten vorbehalten war. Hier hat er dem Tod im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge geblickt und mit „Old Spark“ mehr als 70 Leben ein Ende gesetzt. Eines Tages kommt ein riesiger schwarzer Mann in den Todestrakt und vom ersten Moment an fühlt Edgecomb, dass er sich nun endgültig an Gottes Schöpfung schuldig macht.Die Figur Paul Edgecomb ist nicht nur wahnsinnig gut gelungen, sondern richtig lebendig. Als alter Mann schreibt er seine Geschichte auf. Er ist ein Mensch, der Fehler macht, meistens aber sehr besonnen auf widrige Umstände reagiert, und sich über das Leben und den Tod seine Gedanken macht.Die Handlung ist nur von wenigen Mystery-Elementen gespickt, jedoch sind diese so eindringlich, dass es mir allein beim Gedanken daran wieder die Gänsehaut aufstellt. Es gibt nur wenig Schockmomente, und die wirklich grauslichen Szenen sind mehr dem Horror der Realität als der Fantasie entsprungen.Besonders auffällig ist der emotionale Ton des Romans. King spricht den Leser durch Paul Edgecomb direkt an, der nach all den Jahren die Ereignisse von 1932 noch immer nicht fassen kann. Dadurch habe ich eine unbeschreibliche Verbundenheit zu ihm und der Handlung gefühlt, die durch die grandiose sprachliche Umsetzung von David Nathan weiter gesteigert wurde.Die gefühlvolle Stimmung hat mich einfach nicht kalt gelassen, ich war gebannt, fasziniert, habe bei einigen Szenen den Atem angehalten und mir sind sogar die Tränen in den Augen gestanden. Ich glaube, wer die Geschichte der grünen Meile noch nicht kennt und Lust auf eine Mischung aus historischen und mysteriösen Elementen hat, sollte sich die Zeit nehmen und sich unbedingt Paul Edgecombs Geschichte erzählen lassen.

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    • 12
  • Ein Hörbuch voller überspringender Faszination

    The Green Mile

    Ann-KathrinSpeckmann

    28. January 2016 um 09:29

    Inhalt: Das Hörbuch spielt größtenteils in einem Todestrakt und wird aus der Sicht des ersten Wärters dort geschildert. Es geht um einen ganz besonderen Gefangenen, der zwei Mädchen vergewaltigt und getötet haben soll, obwohl er ziemlich dumm erscheint. Gleichzeitig dreht sich alles um den elektrischen Stuhl. Meine Meinung: Vorweg möchte ich kurz erwähnen, dass meine Meinung von zwei Dingen beeinflusst worden sein kann. 1. Ich habe das Hörbuch bei der Hausarbeit und beim Einschlafen gehört, dass heißt, ich kann durchaus mal etwas verpasst haben oder nicht ganz so aufmerksam gehört. 2. Nach der 3. CD kam mein Freund an und sagte, dass er den Film dazu hat und dass dieser echt gut sei. Da ich zu den Menschen gehöre, die ein Buch nicht wegen dem Ende lesen, sind mir Spoiler ziemlich egal. (So furchtbar das Stephen King laut seinem Vorwort auch findet, ich lese hin und wieder auch gerne mal die letzte Seite zuerst.) Dieses Buch hat mich sehr fasziniert und ich war lange am Überlegen, ob ich 5 oder 4 Sterne gebe. Der einzige Grund, warum ich einen Stern abziehen wollte, ist die Tatsache, dass ich manchmal das Gefühl hatte nicht mitzukommen, etwas überhört zu haben. Später stellte ich dann jedoch fest, dass dies nicht der Fall war, dass diese Sachen erst später aufgeklärt würden. Das hängt wohl zum einen mit der Idee des Ganzen und zum anderen mit der Art wie es zunächst veröffentlicht wurde zusammen. Der Stil von Stephen King zeigt mal wieder genau das, was er auch in dem Vorwort direkt sagt: Seine Begeisterung und Fastzination.  Auch wenn er am Ende eigene Fehler erwähnt. ist dieses Buch einfach so gut recherchiert. Alles wird deutlich und lebendig wiedergegeben. Jeden Gang, jede Szene, jede Person, alles schwebt mir direkt vor Augen. Und genau deshalb waren die übersinnlichen Elemente für mich beinahe unnötig. Johns besondere Fähigkeiten waren halt, wie sie waren. Ohne Erklärung, ein Mysterium. Dieser elektrische Stuhl bringt tausend Mal mehr Horror in diese Geschichte. Es geht um den Tod - und um das Leben. Was ist letzteres Wert? Was kommt nach ersterem? Gibt es einen Gott? Das sind Fragen, die offen bleiben. Ganz klassische Fragen - und doch auf eine völlig neue Weise wiedergegeben. Das ist mein zweites Hörbuch von Stepehen King gewesen. Und ich hatte beide Male das Gefühl, dass die Faszination von ihm in mich selber übergeht. Dabei handelt es sich um Themen, die sich die wenigsten anzusprechen trauen. Themen, mit denen keiner in Verbindung gebracht werden. Es geht auch um die Frage des Gewissens. Stephen King ist einer der weniegn Autoren, die es schaffen, dass ich anderer Meinung bin als der Protagonist. Ich halte sein Handeln teilweise für völlig verkehrt - obgleich wohl niemand sagen kann, wie viel Moral bleibt, wenn er selbst in solchen Situationen steckt. Und doch kann ich ihn nachvollziehen. Auch die Hörbuch-Inszenierung ist perfekt gelungen. Sowohl der fantastische Sprecher, als auch die genau passend eingespielte Musik geben die Gefühle, die Tragik, den Horror wieder. Insgesamt: Ich kann dieses Hörbuch nur empfehlen. Vorausgesetzt man ist nicht überempfindlich, wenn es um Ekel geht. Ansonsten ist dieses Hörbuch auf jeden Fall die zeit wert. Vor allem weil es noch lange in den Gedanken spuken wird.

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