The Green Mile

von Stephen King 
4,5 Sterne bei795 Bewertungen
The Green Mile
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (717):
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Hat mir sehr gut gefallen.

Kritisch (13):
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Langweilig.

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Inhaltsangabe zu "The Green Mile"

Die letzte Hinrichtung
»The Green Mile« – so nennt sich der Todestrakt des Staatsgefängnisses Cold Mountain. John Coffey wurde zum Tode verurteilt, weil er zwei Mädchen missbraucht und ermordet haben soll. Dem Hünen wohnt aber auch eine übernatürliche Kraft inne … Kann ein Mörder zugleich ein begnadeter Heiler sein? Und wenn ja, darf oder sollte man ihn dann töten?
Verfilmt mit Oscar-Preisträger Tom Hanks.
»So betörend und berührend wie gleichzeitig verstörend.« Entertainment Weekly

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453435841
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:526 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:08.02.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.12.1999 bei Simon & Schuster erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Sali118s avatar
    Sali118vor einem Monat
    Kurzmeinung: Hat mir sehr gut gefallen.
    The green mile

    »The Green Mile« – so nennt sich der Todestrakt des Staatsgefängnisses Cold Mountain. John Coffey wurde zum Tode verurteilt, weil er zwei Mädchen missbraucht und ermordet haben soll. Dem Hünen wohnt aber auch eine übernatürliche Kraft inne … Kann ein Mörder zugleich ein begnadeter Heiler sein? Und wenn ja, darf oder sollte man ihn dann töten?

    The Green Mile ist das erste Buch welches ich von Stephen King gelesen habe und es werden noch einige Folgen!

    Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und auch wie er alles beschreibt finde ich sehr gut. Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen, man konnte sich richtig gut vorstellen.
    Obwohl ich den Film schon kannte bevor ich das Buch gelesen habe war es total spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

    Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen und ich denke dass ich es auf jeden Fall noch mal lesen werde.

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    PK2510s avatar
    PK2510vor 2 Monaten
    ► Eine sehr ergreifende Geschichte eines Engels auf Erden ◄

    Ich verschlang dieses Buch innerhalb kürzester Zeit und bin begeistert. 

    Die Verfilmung habe ich zuerst gesehen, doch das liegt lange zurück und hatte keinen Einfluss auf das gelesene (soweit ich mich erinnern kann, war die Verfilmung gut. Bis auf zwei bis drei Geschehnisse weiß ich jedoch kaum noch etwas). 

    Der Roman ist gefühlvoll und gewalttätig und voll von gutem, bösem und fantastischem. Ich habe die letzten Kapitel mit den Charakteren gelitten und bin selbst die 'Green Mile' als unsichtbarer Gast gelaufen - Gänsehaut pur.
    John ist der faszinierendste Charakter, der mich in seinen Bann gezogen hat und auch die meisten Aufseher und Gefangenen, trotzt manch Brutaler Vergangenheit, sind mir ans Herz gewachsen (bis auf Percy und Wharton versteht sich).
    Das Ende fand ich sehr zufriedenstellend. Man hat das Ende von jedem Charakter erfahren und auch Mr. Jingles kam nicht zu kurz.

    Eine letzte Frage bleibt da noch: Was ist John Coffey? 

    Ich würde sagen, ein Engel. Er kam aus dem nichts und ging ziemlich schnell. Und trug das Leid der ganzen Welt mit sich. Denn jeden Tag passieren schreckliche Dinge auf der Welt und nur selten schenken wir dem unsere Aufmerksamkeit. Hätten wir das Feingefühl von Mr. Coffey, so wünschten wir uns alle früher oder später den Tod...

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    eisrosensommervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: The Green Mile ist ein Lese-Muss für jeden, der sich gerne mit dem Zusammenspiel aus Gut und Böse des menschlichen Seins auseinandersetzt.
    Gänsehaut und Magenschmerzen


    Seinen Titel verdankt dieses Buch dem grünen Linoleumboden, welchen die Insassen des Cold Mountain Gefängnisses bei ihrem letzten Gang überqueren mussten, bevor sie auf Old Sparky (dem elektrischen Stuhl) Platz nahmen.
    Paul Edgecombe war 1932 Wärter in Cold Mountain und berichtet nun von seinen Erlebnissen im Todestrakt, sowie von dessen Angestellten (inklusive einer kleinen Maus mit großer Bedeutung) und dessen Häftlingen. Darunter befand sich auch der hünenhafte, mysteriöse John Coffey(- "wie das Getränk, nur anders geschrieben"), dessen Ankunft alles auf den Kopf stellte. 


    Die Story ist in 6 Teile gegliedert und nicht chronologisch. Es werden so Ereignisse vorweggenommen, was der Spannung jedoch keinen Abbruch tut, da genauere Umstände vorerst verschwiegen werden. Des Weiteren wird von Dingen berichtet, welche auf den ersten Blick überflüssig zu sein scheinen und somit manche Passagen etwas langatmig wirken. Jedoch fügen sich im letzten Teil alle Fragmente zusammen und ergeben ein rundes Gesamtbild, welches jedem noch so unwichtig erscheinendem Detail seine Daseinsberechtigung gibt.


    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und facettenreich. Sie gewähren einen Einblick darin, wie unterschiedlich Menschen mit Macht über andere umgehen können. 
    Kleiner Kritikpunkt: In manchen Situationen waren mir die Reaktionen einiger Charaktere zu untertrieben. Ins Besondere spreche ich hier vom Schluss, in dem alle vier Wärter für diese Extremsituation noch sehr gefasst wirkten. 


    Besonders gut gefiel mir mit welcher Leichtigkeit King Pauls Gegenwart mit seiner Zeit im Todestrakt verknüpft. So fiebert man auf den Ausgang beider Storylines hin.


    Fazit
    The Green Mile ist ein Lese-Muss für jeden, der sich gerne mit dem Zusammenspiel aus Gut und Böse des menschlichen Seins auseinandersetzt. Ich habe das Buch mit Gänsehaut und einem dumpfen Gefühl in der Magenregion beendet.

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    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nach ES mein zweitliebster King
    Unterschwelliger Horror - erstklassig!

    Vor ca. elf Jahren habe ich diese als Reihe erschienene Ausgabe von "The Green Mile" bereits gelesen und hatte vor Kurzem spontan Lust, sie noch einmal zu lesen. Gesagt, getan. 
    "The Green Mile" waren damals meine ersten Bücher, die ich von Stephen King gelesen habe. Ich hatte die Story noch grob in Erinnerung, bin beim erneuten Lesen aber doch überrascht gewesen, was man so alles vergisst. 
    Mir haben diese Bücher auch beim zweiten Lesen richtig gut gefallen. Es steckt in meinen Augen eine tolle Idee dahinter, die Stephen King fantasievoll und realitätsnah umgesetzt hat, auch wenn es übernatürliche Elemente gibt. Trotzdem hatte ich das Gefühl beim Lesen, dass es (fast) genauso hätte passieren können (mit wenigen Ausnahmen). 
    Im Vordergrund steht die Vergangenheit des Protagonisten Paul, aber zwischendurch erzählt er immer wieder seine gegenwärtige Situation im Seniorenheim. Die Teile der Gegenwart haben genau die richtige Länge für mich gehabt, d. h. dass ich zwar ein bisschen ungeduldig beim Lesen war, wie es denn nun in der Vergangenheit weiterging, aber dann wurde auch schon weiter erzählt, was damals geschah.
    Paul Edgecomb schreibt seine Memoiren nieder und stellt dabei die 1930er Jahre in den Vordergrund, als er Gefängniswärter im Todesblock war. Es geht vor allem um die Insassen in jenem Gefängnis zu jener Zeit, so dass es gleichzeitig deren Geschichte ist. Besonders im Fokus steht Coffey, ein Mann, der ein Zwillingspärchen umgebracht haben soll.
    Die ganze Zeit schwingt unterschwellig Horror mit, denn die Protagonisten befinden sich im Todesblock und es sollen die Urteile gegen die Insassen mit dem elektrischen Stuhl vollstreckt werden. Oft habe ich aber tatsächlich vergessen, dass wir uns im Gefängnis befinden, denn trotz der Umgebung hatte ich das Gefühl, dass die Gefängniswärter einem ganz normalen Job nachgehen und ebensolche Probleme haben, wie Kollegen untereinander in anderen Berufen auch.   Die Handlung entwickelt sich in den einzelnen Teilbänden stetig weiter und findet zu einem schlüssigen Ende, wobei dieses auch mit einem Augenzwinkern zu sehen ist, finde ich.    Neben dieser Handlung mit ihren ganzen Wendungen habe ich als Leser das Leben im Gefängnis ein bisschen näher kennen gelernt, vor allem auch die Funktion des elektrischen Stuhls bzw. was dabei zu beachten ist etc. Darüber habe ich mir bisher wenig Gedanken gemacht, so dass es mich auch etwas zum Nachdenken gebracht hat.    Insgesamt hat mir das Lesen Spaß gemacht. Ich habe die Protagonisten gerne begleitet und einige davon sind mir richtig ans Herz gewachsen. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt, obwohl das Buch für Kings Verhältnisse nicht so dick ist (hier bedenke man, dass es sich um sechs Bände à ca. 100 Seiten handelt). Es ließ sich richtig schnell lesen, weil es mich gepackt und nicht mehr los gelassen hat.   Ein bisschen Horror blitzt auch durch, aber nicht so viel wie in den meisten Büchern von Stephen King. Es ist wie gesagt eher unterschwelliger Horror aufgrund des Settings in einem Todesblock von einem Gefängnis. Hinzu kommen die übernatürlichen Elemente, die für die Handlung eine wichtige Rolle spielen.

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    Insomnia1106s avatar
    Insomnia1106vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Hinrichtung, ein Mann verurteilt- aber hat er die Tat wirklich getan? Kann man einen Mann hinrichten, der außergewöhnliche Talente hat?
    Der letzte Gang...

    "The Green Mile" hat mich nahezu umgehauen. Was für ein fantastisches Werk, ich bin ganz hin und weg. Es hat sich eindeutig zu meinen Favoriten eingereiht. Ich hätte es damals gar nicht aushalten können, dass Buch immer nur stückchenweise zu lesen - denn damals erschien es in mehreren Teilen mit ein paar Monaten Abstand. Zum Glück war der Erfolg auch so groß, dass es in einem kompletten Band erschien und so konnte ich das gesamte Werk fast innerhalb zwei Tage durchlesen.

    Worum geht es?

    »The Green Mile« – so nennt sich der Todestrakt des Staatsgefängnisses Cold Mountain. John Coffey wurde zum Tode verurteilt, weil er zwei Mädchen missbraucht und ermordet haben soll. Dem Hünen wohnt aber auch eine übernatürliche Kraft inne … Kann ein Mörder zugleich ein begnadeter Heiler sein? Und wenn ja, darf oder sollte man ihn dann töten?

    Die Geschichte ist absolut spannend. Die Handlung ist abwechslungsreich, da sie in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielt. Gerade für Leser die mit King starten möchten kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen, da hier keine zu ausführlichen Seiten (die viele immer kritisieren) sind. Die Geschichte ist so packend, man könnte wenn es von der Zeit her möglich wäre, das ganze Buch an einem Stück durchlesen. Die Charaktere sind absolut gigantisch beschrieben und zusammen mit der Story rund um das Gefängnis ist es eine absolut geniale Geschichte. Der Leser leidet, rätselt mit und man fühlt sich mit den Charakteren im Buch verbunden. King hat es eindeutig drauf.
    Auch wurde das Buch erfolgreich mit Tom Hanks verfilmt.

    Eines meiner neuen Lieblingsbücher. Mehr als genial!

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    B
    Books_and_movies_for_alivevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Meiner Meinung nach das beste King Buch.
    Mein Absolutes Lieblingsbuch

    Name: The Green Mile
    Autor/in: Stephen King
    Originaltitel: The Green Mile
    Verlag: Heyne
    Seitenanzahl: 574
    Erscheinungsdatum: 08.Februar.2011
    Format: Taschenbuch
    Preis: 9,99€


    Handlung:
    In diesem Buch geht es um John Coffey,er soll zwei Mädchen Missbraucht und Ermordet haben,dafür soll er auf "die Grüne Meile" ,dem Todestrakt des Staatsgefängnisses Cold Mountain.
    John Coffey zeigt sich sehr ängstlich ,außerdem hat er Kräfte...Kräfte die unter anderem eine Maus wieder beleben.
    Kann man ein Mann wie John Coffey wirklich zum Tode verurteilen ,auch wenn so eine Macht in ihm steckt?
    Hat er wirklich diese zwei Mädchen Missbraucht und Ermordet oder hat er mit seiner Kraft versucht den beiden zu helfen ?
    Wird John Coffey die Grüne Meile runter gehen oder sehen die Menschen seine Unschuld/schuld?
    Aber wenn er es nicht gewesen sein soll,wer war es dann ?

    Meinung:
    Dieses Buch ist bis jetzt echt das einzige Buch was mir Tränen entlockt hat,so eine gefühlvolle Geschichte habe ich so noch nie gelesen gehabt.
    Sowohl der Film als auch das Buch möchte ich euch zu Herzen legen,wenn ihr bereit seid zu weinen.
    Denn dieses Buch ist so voller Menschlichkeit,Emotion, aber auch viel Grausamkeit.
    Es ist kein Typisches King Buch,den dieses Buch ist relativ realistisch bis auf die Tatsache das John Coffey Menschen und Tiere heilen kann.
    Denn es gibt tatsächlich fälle wo unschuldige Menschen damals wie auch heute falsch verurteilt wurden.
    Damals als die Todesstrafe gang und gebe in den USA war ,kamen auch sehr viele unschuldige auf den Stuhl,was natürlich extrem Traurig war bzw.ist.
    Und ich liebe dieses Buch einfach sehr ,weil es halt auch nicht der klassische King ist,es war mal was anderes vom Meister des Horrors, vor allem all diese Gefühle in dem Buch.
    Es ist mein Lieblings Buch von allen die ich habe!

    >>Ich bin müde, Boss. Müde immer unterwegs zu sein, einsam und verlassen. Müde niemals einen Freund zu haben, der mir sagt, wohin wir gehen, woher wir kommen und warum. Am meisten müde bin ich, Menschen zu sehen, die hässlich zueinander sind. Der Schmerz auf der Welt und das viele Leid, das macht mich sehr müde. Es gibt zuviel davon. Es ist als wären in meinem Kopf lauter Glasscherben.<< ~John Coffey



    5 von 5 punkten + 2 Sterne

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    StephanieQueenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sowohl der Film als auch das Buch haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Der Charakter John Coffey hat mich absolut beeindruckt. 5*
    Einmalig und zum Nachdenken anregend

    Mit "The Green Mile" hat Stephen King seine Leser wie so oft vollkommen in den Bann gezogen. Die Story ist außergewöhnlich und lässt einen noch lange danach über die Todesstrafe nachgrübeln. Die Gestaltung der Charaktäre ist ebenfalls sehr gelungen! John Coffey ist ein Charakter, den man so schnell nicht wieder vergessen wird. 
    Ein Buch, das seine 5 Sterne verdient. 

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    Janinezachariaes avatar
    Janinezachariaevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nach 15 Jahren endlich beendet! Und ich sage nur eins: WOW! Besser als erwartet und immer mit Tom Hanks im Kopf.
    ... fessend und emotional

    Dieses Buch (mit einem anderen Cover) hab ich vor über 15 Jahren  geschenkt bekommen und bin damals nur bis zur Beschreibung der "Grünen Meile" gekommen. Damals fand ich es unglaublich langatmig und langweilig. Aber damals war ich gerade mal 15 Jahre alt und konnte mich möglicherweise nicht so gut in diese Thematik hinein versetzen, obgleich ich den Film mit Tom Hanks wunderbar gefunden habe. Aber Tom Hanks verkörpert (fast) jede Figur unglaublich überzeugend.
    Nun habe ich es mir also endlich vorgenommen. Und ich bin mehr als glücklich mit dieser Entscheidung.
    Das Buch beinhaltet alles, was ein gutes Werk benötigt:
    Es ist spannend, emotional und liefert viele überraschende Momente.
    So oft musste ich eine Träne wegwischen oder habe den Kopf geschüttelt. Manchmal schmunzelte ich auch: Mr Jingles und sein Mäusezirkus.
    Ich bin entsetzt, wie das damals lief. John wurde verurteilt, ohne das man alle Fakten kannte. Nur weil das, was man sah, ausreichte: Er war bei den Zwillingen und ist ein schwarzer, großer Mann. Aber ein so liebenswürdiger, dass man ihn am liebsten in den Arm nehmen möchte.
    Paul ist ein sehr interessanter Charakter, der mir während des Lesens sehr symphatisch erschien.

    John Coffey, wie das Getränk, nur anders geschrieben.
    Michael Clarke Dunken, der den großen Mann so überzeugend verkörperte, starb 2012.

    Mein erster Stephen King Roman.

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    funnes avatar
    funnevor 3 Jahren
    Grüne Meile


    Nicht zuletzt dank der Romanverfilmung mit Tom Hanks ist "The Green Mile" eins von Kings bekanntesten Werken. Aber auch das kritische Thema, das er hier anspricht, findet viele Leser: Die Death Penalty, zu deutsch Todesstrafe, die noch immer in den USA erlaubt ist.
    Wie moralisch kritisch das Thema wirklich ist, lernen wir in der Schule. Aber ganz ehrlich – auf keine Weise geht einem die grausame Realität des elektrischen Stuhls mehr unter die Haut als durch dieses Buch. King schafft es wie immer, die Charaktere gleich vom ersten Buchstaben an so zu formen, dass sie nur allzu menschlich und realistisch sind und wir sofort emotionale Verknüpfungen bilden.
    Ich würde ja jetzt sagen, dass dieses Buch seine ganz eigene, einmalige, faszinierende Atmosphäre hat, aber irgendwie sage ich das jedes Mal über eins von Kings Bücher. Sie sind alle so unterschiedlich, und doch haben sie eins gemeinsam: Es können noch so viele zähe, langatmige, erzählende Szenen drin sein – sie machen das Buch erst zu dem, was es ist.
    Bei diesem hier ist mir besonders der Erzählstil aufgefallen. Vielleicht liegt es daran, dass die Geschichte erst in sechs kleineren Paketen, im Abstand von mehreren Monaten, veröffentlicht wurde und dann erst zusammengesetzt wurde. Eigentlich war es also gar nicht als zusammenhängende Geschichte geplant. Deswegen gibt es auch nicht nur einen Höhepunkt, sondern sechs. Für jeden Teil seine eigene Spannung. Somit wissen wir auch schon, was am Ende geschieht, bzw. glauben zu wissen was passieren wird...
    Auch gibt es eine Besonderheit: Im Buch schreibt Paul Edgecomb als Rentner im Altersheim über die seltsamen Ereignisse damals im Jahr 1932. Es ist alles nur eine Erzählung, und deswegen wird von den Zeiten her viel umhergeswitcht. Also nicht chronologisch. Das fand ich nicht schlecht oder nervig... aber dadurch kam mir das Buch noch länger vor als es ohnehin ist. Denn mal wurde etwas erzählt, dann etwas das danach erzählt wurde, und dann kommt drei Kapitel später eine Geschichte die zwischen dem und dem bereits erzählten Ereignis stattgefunden hat.
    Sympathischerweise entschuldigt sich der 90jährige Paul Edgecomb beim Leser dafür, dass alles ein wenig durcheinander sei, er sei ja nicht mehr der Jüngste, und da seien die Gedanken nicht mehr so flüssig wie früher. Wie kann man da böse sein?
    Ganz abgesehen davon dass durch das ganze Buch wie ein roter Faden die niedliche und hyperintelligende Maus Mr. Jingles tappst.
    Und nicht zu vergessen den stupiden, aber mit Heilkräften ausgestatteten John Coffey (wie Kaffee, nur anders geschrieben), und den vielen anderen Todeshäftlingen, die wir auf ihrem Weg über die Grüne Meile bis in Old Sparkys Schoß begleiten.
    Ihr merkt schon ich fange nur beim Gedanken an dieses Buch an zu schwärmen, obwohl es ein so düsteres Thema hat. Definitiv ein Must Have Read für Stephen King Fans und solche, die es unbedingt werden sollten. 

    funneswelt.blogspot.de/2015/10/rezension-stephen-king-green-mile.html

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    pinucchias avatar
    pinucchiavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich liebe diese Buch, John Coffey ist Aussergewöhnlich gut!!
    Es geht unter die Haut!

    Klappentext:
    »The Green Mile« – so nennt sich der Todestrakt des Staatsgefängnisses Cold Mountain. John Coffey wurde zum Tode verurteilt, weil er zwei Mädchen missbraucht und ermordet haben soll. Dem Hünen wohnt aber auch eine übernatürliche Kraft inne … Kann ein Mörder zugleich ein begnadeter Heiler sein? Und wenn ja, darf oder sollte man ihn dann töten?

    Meine Fazit:
    Es ging einfach nur unter die Haut. Ich liebe diese Aussergeöhnliche Story. John Coffey sowie Mr. Jingels und Paul sie gehen einfach nur unter die Haut. Die Protagonisten in diesem Buch sind nicht nur gut ausgewählt sondern man kann sich in sie hineinversetzten. Es hat mehr als Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Stephen King schreibt immer so ausfühlich das man denkt im Buch drin zu sein. Es ist sehr viel Liebe zu spüren.
    Ich liebe dieses Buch und kann es einfach nur weiterempfehlen...jeder der Stephen King mag, kommt an diese Story einfach nicht vorbei. Von mir ganze ★★★★★ Sterne.

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    TheCoonvor 3 Monaten
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