Stephen King The Stand - Das letzte Gefecht

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Inhaltsangabe zu „The Stand - Das letzte Gefecht“ von Stephen King

In einem entvölkerten Amerika versucht eine Handvoll Überlebender, die Zivilisation zu retten. Ihr Gegenspieler ist eine mythische Gestalt, die man den Dunklen Mann nennt, die Verkörperung des absolut Bösen. In der Wüste von Nevada kommt es zum Entscheidungskampf um das Schicksal der Menschheit.

Das menschliche Schicksal liegt im Fokus dieser Erzählung, die Stephen King verdamt gut gelungen ist.

— Flaventus

Zu viele Charaktere, zu wenig Handlung – Stephen Kings längstes Buch ist zugleich auch das langweiligste

— BuechermonsterBlog

Sehr imposantes Werk, teilweise natürlich extrem langwierig. Trotzdem hat King wieder eine geniale Geschichte geschrieben!

— Luiline

Einfach wunderbar! Bester Hörbuchsprecher ever David Nathan.

— patiii

Zu Recht eines von Kings beeindruckendsten Werken. Großartige Sprecherleistung.

— chuma

Interessante Geschichte aber teilweise sehr in die Länge gezogen, hier wäre die gekürzte Fassung besser.

— Pucki60

Großartiges Buch vom "King of Horror".

— the_edge

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    The Stand - Das letzte Gefecht

    Flaventus

    16. November 2017 um 08:35

    Viel Handlung Als Stephen King The Stand geschrieben hat, so hat er als Dystopie (auch wenn dieser Begriff seinerzeit nicht geläufig war) in einer Zukunft des Jahres 1990 spielen lassen. Aus einem Militärlabor entweicht ein Grippevirus, der für eine verheerende weltweite Pandemie verantwortlich ist. 80% der Weltbevölkerung fallen diesem zum Opfer. Stephen King verbleibt für den Rest der Geschichte allerdings in den USA und lässt die Überlebenden sich in zwei Gesellschaften einordnen. Hier kommen starke mystische Elemente ins Spiel, denn die Parteien werden jeweils von Träumen zu bestimmten Orten gezogen, wo sich die jeweiligen Gruppierungen versammeln, die auf der einen Seite für das Gute und auf der anderen Seite das Böse stehen. Beide Parteien bereiten sich jeweils auf ihre Art auf das titelgebende letzte Gefecht vor. Dabei liegt der Schwerpunkt der Erzählung mitnichten in den Vorbereitungen für eine Schlacht, sondern der Mensch steht im Mittelpunkt.   Viele Personen Stephen King lässt sich mit dem Erzählen der Geschichte viel Zeit. Als er das Vorwort im Jahre 1989 schreibt, so fühlt er sich noch dazu gemüßigt, auf diesen Umstand explizit hinzuweisen. In späteren Werken schreibt er einfach lange Geschichten und erzählt. Bei einem solchen Mammutwerk ist es logisch, dass viele Charaktere eine Rolle spielen. Obgleich der Vielzahl an unterschiedlichen Personen und Lebensläufen habe ich aber niemals den Überblick verloren. Geschickt spinnt King Details in den Erzählstrang ein, die den Leser als Erinnerungsbrücke dienen, falls eine Person tatsächlich etwas länger nicht in Erscheinung getreten ist oder wenn er sich auf Ereignisse auf den ersten Kapiteln bezieht. Somit verliert der Leser niemals die Übersicht oder die Zuordnung zu den jeweiligen Personen und ich fand es immer wieder bezeichnend und erstaunlich, wie gut es King gelingt, seinen Protagonisten Leben einzuhauchen. Und das ist es, was das Werk ausmacht. Wie gehen die Menschen miteinander um, was treibt sie an, wie stehen sie zueinander?   Sprecher Gelesen wird das Buch von David Nathan, der seinen Job wieder hervorragend erledigt. Er liest nicht nur einfach dieses Buch, er verleiht dieser Geschichte seinen eigenen Charakterzug. Nathan ist einfach der geborene Sprecher für Stephen King Bücher. Es ist einfach nur genial, wie gut er mit seiner Stimme umgehen kann, ohne sich für jeden Charakter eine eigene Tonlage ausdenken zu müssen. Zudem kann man den Hut vor einem Sprecher ziehen, der ein solches Buch mit einer Hörzeit von immerhin gut 54 Stunden in einer konstanten Qualität einspricht.     Fazit Auch wenn das Buch mittlerweile etwas betagt ist, so ist es noch immer eine absolute Empfehlung, stellt es eines der wichtigsten Werke vom Vielschreiber Stephen King dar. Er verleiht den Charakteren derart viel Leben, dass es nie langweilig wird und über so gut wie keine Länge verfügt. Die Horror-Elemente sind zwar vorhanden, halten sich aber dezent im Hintergrund. Das menschliche Schicksal liegt im Fokus dieser Erzählung, die Stephen King verdamt gut gelungen ist. Somit kann ich dieses Hörbuch (aber auch die Printausgabe) allen Lesern empfehlen, die spannende Geschichten mögen und auch mal über den Tellerrand schauen mögen.Lovelybooks hat derzeit Prodbleme Rezensionen hochzuladen. Die Rezi zu diesem Buch findet sich deshalb auf meinem Bücherblog.

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  • Stephen Kings bestes Buch? Im Gegenteil…

    The Stand - Das letzte Gefecht

    BuechermonsterBlog

    31. January 2017 um 15:40

    Ist man auf der Suche nach dem besten Buch des US-Bestsellerautors Stephen King, dann werden zumeist Titel wie „ES“, „Shining“, „Carrie“ oder „Friedhof der Kuscheltiere“ genannt – Romane, die wohl auch aufgrund der erfolgreichen Verfilmungen fast jedem bekannt sind, ob man sie nun selbst gelesen hat oder nicht. Fragt man jedoch eingefleischte King-Fans nach ihrem Lieblingsbuch des Meisters des Grauens, dann bekommt man immer wieder ein Werk genannt, das alleine schon aufgrund des gewaltigen Umfangs wohl viele Otto-Normal-Leser abschrecken dürfte: „The Stand – Das letzte Gefecht“, Stephen Kings fast 1700 Seiten umfassende postapokalyptische Dystopie, die sich auch in der ungekürzten Hörbuchfassung auf sage und schreibe 54 Stunden erstreckt und damit noch vor „ES“ das umfangreichste Buch des Autors ist. Wie das ausführliche Vorwort des Autors verrät, wurde „The Stand“ zunächst 1978 vom Verlag in einer stark gekürzten Fassung veröffentlicht, die „nur“ rund 1200 Seiten umfasste, bevor 12 Jahre später – wohl auch aufgrund der inzwischen gestiegenen Bekanntheit Kings – in der vollständigen Version auf den Buchmarkt kam. Am Anfang war die Apokalypse… Ausgangspunkt dieses Epos ist die versehentliche Freisetzung eines tödlichen Virus aus einer geheimen Forschungseinrichtung der US-Regierung, die in einem Wachmann – der nach dem Unfall mit seiner Familie aus dem Stützpunkt flüchtet – seinen „Patient Null“ hat. Dieser wird vom Militär nicht rechtzeitig aufgehalten und kann von Kalifornien bis nach Texas flüchten, wo seine Frau, seine Tochter und er selbst nicht nur dem Virus erliegen, sondern diesen auch auf die Bewohner der Kleinstadt Arnette übertragen – die Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes nimmt ihren Lauf. Als Leser ist man dabei von der ersten Sekunde an dabei und muss hilflos mitverfolgen, wie die Pandemie auf immer mehr Opfer übergreift und sich mit unfassbarer Geschwindigkeit über ganz Amerika ausbreitet – nach wenigen Wochen sind 99,4 Prozent der Bevölkerung tot und nur einige tausend gegen das Virus immune Menschen haben überlebt. Was bei anderen Autoren bereits ein ganzes Buch wäre, ist bei Stephen King jedoch nur der Anfang und spielt sich innerhalb der ersten Kapitel des Romans ab – wer die oft sehr langwierigen und gemächlichen Einleitungen des Erzählers kennt, mag hier vielleicht fast sogar von einem regelrecht rasanten Auftakt sprechen. Es ist jedenfalls ein Beginn, der seine Wirkung nicht verfehlt: es ist bereits erschreckend zu sehen, wie das Virus seine ersten Opfer fordert, doch wenn das Militär plötzlich Zivilisten und Journalisten alleine deshalb tötet, um keine Informationen über den Ausbruch an die Öffentlichkeit dringen zu lassen, dann zeigt Stephen King wieder einmal seine beeindruckende erzählerische Wucht, die einem nicht nur einen Tiefschlag in die Magengrube verpasst. Zu viele Charaktere, zu wenig Handlung Leider ist diese schockierende Anfangsphase aber bereits der mit Abstand stärkste Teil des Romans, denn mit der Vernichtung der US-Bevölkerung erreicht „The Stand – das letzte Gefecht“ schon nach nur wenigen der 54 Hörbuch-Stunden seinen Höhepunkt. Nach dem radikalen Kahlschlag widmet sich King nämlich den über ganz Amerika verstreuten Überlebenden, die sich nach und nach zusammenraffen um nach der Katastrophe wieder eine funktionierende Zivilisation auf die Beine zu stellen – und hier beginnen die Probleme der Erzählung. Ein kritischer Punkt ist dabei die meiner Meinung nach viel zu hohe Anzahl an Charakteren: Stephen King braucht Ewigkeiten, um jede der zahlreichen Hauptfiguren in die Geschichte überhaupt einzuführen und anschließend mindestens ebenso lange, um im Anschluss langsam deren Wege kreuzen zu lassen – Amerika ist schließlich groß, und bis die wenigen Glücklichen, die gegen das Virus immun waren, ohne die aus der Zeit vor der Apokalypse gewohnten Transportmöglichkeiten aufeinander treffen, können schon einmal hunderte von Seiten vergehen. Gut gegen Böse oder: Blass gegen leblos Auch wenn die Liste an Charakteren schier endlos erscheint, so bliebe aufgrund des immensen Umfangs des Buches dennoch genügend Zeit, um jeder Figur die nötige Aufmerksamkeit zuteil werden und sie reifen zu lassen – das Problem dabei ist nur: Stephen King nutzt sie nicht. Während es ihm in fast allen seiner Werke gelungen ist, komplexe und faszinierende Persönlichkeiten zu erschaffen, die den Lesern entweder ans Herz wachsen oder eine Höllenangst einjagen, bleibt in „The Stand“ fast jede Figur blass und leblos – Sympathieträger, mit denen man sich identifizieren kann und die man auf ihrem schweren Weg mitfiebernd begleiten möchte, sucht man weitestgehend vergeblich. So gab es unter all den Charakteren mit dem geistig behinderten Tom Cullen gerade mal einen einzigen, dessen Schicksal mich in all den Stunden wirklich interessiert hat und mir nicht weitestgehend egal war – und so bitter es auch klingen mag: wenn ich ehrlich bin, lag das oft eher an einem gewissen Mitleidsbonus sowie der sehr sympathischen Interpretation der Figur durch Hörbuchsprecher David Nathan („Meine Fresse, ja!“) und nicht an einer besonders gelungenen Charakterisierung durch den Autor. In der Welt der Zukunft regiert die Langeweile Zu den flachen und farblosen Figuren gesellt sich zudem eine Story, die man nach dem dramatischen (und wirklich gelungenen) Auftakt eigentlich kaum noch so nennen kann, denn auf über 1000 Seiten passiert kaum etwas anderes, als dass Menschen aus allen Ecken des Landes nach und nach aufeinandertreffen, sich mal in die Haare kriegen, mal miteinander in die Kiste steigen und mal bedrohliche Visionen austauschen. Von den 54 Hörbuch-Stunden hätte man meiner Ansicht nach locker 35 Stunden komplett wegfallen lassen, ohne dabei weder die Vielschichtigkeit der Charaktere noch die Geschichte spürbar negativ zu beeinflussen – und das ist eigentlich ein ziemlich vernichtendes Urteil über einen Roman. Ja, man ist es von Stephen King gewohnt, dass gerade dessen umfangreiche Werke durchaus die ein oder anderen Länge aufweisen und man in Bezug auf die Handlung immer mal wieder ein wenig Leerlauf überstehen muss, in dieser extremen Form ist mir dies aber noch bei keinem Buch untergekommen. Das gipfelt in einer Auflösung der Geschichte, die so unscheinbar und antiklimaktisch konzipiert ist, dass ich den vermeintlichen Höhepunkt ungelogen im ersten Anlauf überhaupt nicht mitbekommen habe und nochmal im Hörbuch zurückspringen musste, um das viel zu hastig geschriebene Ende der Handlung nicht zu verpassen. Das ist besonders deshalb enttäuschend, weil man sich zuvor in der Hoffnung auf ein spektakuläres oder zumindest zufriendenstellendes Ende äußerst geduldig durch über 50 Stunden gequält hat. Stephen Kings bestes Buch? Im Gegenteil… Es tut mir als großem Stephen-King-Fan in der Seele weh dies zu sagen, doch „The Stand – das letzte Gefecht“ hat genau zwei Lichtblicke: einerseits den wirklich gelungenen und ungemein intensiven ersten Abschnitt des Buches und zum anderen die wieder einmal grandiose Lesung von David Nathan, der wirklich sein Bestes gibt, um die erzählerische Leere dieses Romans unter den Teppich zu kehren – leider kann aber auch ein David Nathan in Topform die offenkundigen Schwächen der Geschichte nicht überdecken. Von einer Einstufung als „Stephen Kings bestes Buch“ ist „The Stand“ für mich damit so weit entfernt wie „ES“ von einer Gute-Nacht-Geschichte für Kinder und ich muss leider so weit gehen und konstatieren, dass „Das letzte Gefecht“ für mich bisher mit Abstand das schwächste Buch des Autors ist und es alleine der Leistung des Sprechers zu verdanken ist, dass ich überhaupt die 54 Stunden des Hörbuchs überstanden habe.

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  • Ein sehr guter King!

    The Stand - Das letzte Gefecht

    Luiline

    05. August 2016 um 23:24

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Hörbuch "The Stand - Das letzte Gefecht" von Stephen King. Kurzinformationen: Verlag: Lübbe Audio Erscheinungsjahr: 2012 Hördauer: 54 Stunden & 8 Minuten Version: Ungekürzte Ausgabe Inhalt: In einem entvölkerten Amerika versucht eine Handvoll Überlebende die Zivilisation zu retten. Ihr Gegenspieler ist eine mythische Gestalt, die man den Dunklen Mann nennt, eine Verkörperung des absolut Bösen. In der Wüste Nevadas kommt es zum Entscheidungskampf um das Schicksal der Menschheit. Meine Meinung: Bis jetzt hat mich dieses Buch immer etwas abgeschreckt, aber dann habe ich mich dazu entschieden, dass Hörbuch zu hören. Zwischendurch habe ich mir das E-Book zu Hilfe geholt, denn meine Lesegeschwindigkeit ist höher als die des Sprechers David Nathan. Gerade bei Abschnitten, die sich etwas in die Länge gezogen habe, war das E-Book sehr hilfreich. Das Buch beginnt damit, dass ein Virus in einem Militärstützpunkt ausbricht und einen Weg nach draußen findet. Nach und nach werden Menschen angesteckt und sterben. Man begleitet verschiedene Protagonisten und erfährt wie sie die Epidemie erleben. Manche Personen spielen dabei eine größere Rolle, andere eher weniger. Nach und nach kristallisieren sich dann die Hauptfiguren der Geschichte heraus. Es gibt auch einen großen Gegenspieler, auf den ich hier aber nicht näher eingehen möchte. Dadurch dass die Figuren wieder sehr detailliert beschrieben werden, kann man schnell eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Trotzdem zieht es sich dadurch auch oft in die Länge und es dauert insgesamt recht lange, bis die verschiedenen Protagonisten aufeinander treffen. Gesprochen wird das Hörbuch, wie auch schon die meisten anderen, von David Nathan. Ein Grund für mich eher zum Hörbuch zu greifen als zum dicken Wälzer. Er verleiht wieder jeder Figur eine eigene Stimme und somit ist das Hören sehr angenehm und abwechslungsreich. Es gibt auch wieder einen übernatürlichen Aspekt, wie fast in jedem King Buch. Dieser hat sich meiner Meinung nach gut ins die Geschichte eingefügt. Das Buch hat auch einige Roadtrip-Szenen und geht generell auf viele verschiedene Aspekte ein. Jede Figur hat seine eigene Geschichte und sein eigenes Schicksal und King bringt in seiner Geschichte diese Figuren zusammen. Fazit: Für Stephen King Fans definitiv ein Muss! Wer noch nichts von ihm gelesen hat, der sollte vielleicht nicht direkt hierzu greifen, denn es könnte einen glaube ich erschlagen. Es ist halt sehr umfangreich und oft etwas langatmig. Wenn man sich aber darauf einlässt, dann wird einem dieses Buch viel Freude bereiten, egal ob als Hörbuch oder als Printbuch. Daher gibt es von mir 4 Sterne!

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