Stephen King Todesmarsch

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Inhaltsangabe zu „Todesmarsch“ von Stephen King

Wettrennen in den Tod
Einhundert 17-jährige Amerikaner brechen jedes Jahr am 1. Mai zum Todesmarsch auf. Für neunundneunzig von ihnen gilt das wörtlich – sie werden ihn nicht überleben. Der Sieger dagegen bekommt alles, was er sich wünscht ...

Oh mein Gott. Das Buch hat mich total mit genommen.

— kathy125

Kurz aber typisch King! Habe es verschlungen.

— DeansImpala

Ein gelungenes Buch von King mit einem tiefgründigen Hintergrund. Sehr spannend und interessant, allerdings nur wenig Handlung.

— xLifewithbooks

Sehr packend und beklemmend! Einfach grandios, wenn man den tieferen Sinn erkennt!

— HonestMagpie

Berührend, emotional und ehrlich - Stephen King präsentiert einen Roman mit großartigem Schreibstil und eine Geschichte, die berührt!

— Benni_Cullen

Gut geschrieben, aber kaum Handlung

— -Bitterblue-

Guter Horror, jedoch mit einigen Schwächen. Ein King-Buch, das für mich im guten Mittelbereich angesiedelt ist. Ich vergebe 3,5 Sterne.

— -nicole-

Nicht supergut, aber auch nicht grottenschlecht. Nett für zwischendurch mal. 3,5 Sterne gibt's von mir

— CurlyPepz

Ein durchaus mitreißendes Buch, das den Leser vor allem emotional bewegt. Keine großen Handlungsverläufe, aber trotzdem spannend verpackt.

— rominabrntt

War jetzt nicht der typische King und es zog sich etwas, aber eine gute Idee.

— paschsolo

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  • Packende Geschichte mit tieferem Sinn

    Todesmarsch

    HonestMagpie

    30. July 2017 um 13:19

    Für „Todesmarsch“ brauchte ich keine Empfehlung. Es ist ein King-Buch und das ist für mich Grund genug, es zu lesen. Dementsprechend habe ich vorher keine Rezensionen dazu durchgelesen und weiß nicht, wie andere das Buch bewerten und ob sie den tieferen Sinn darin entdeckt haben. Ich will niemandem die Gelegenheit nehmen, den Sinn selbst zu entdecken, deswegen löse ich die Hinweise, die ich markiert habe, erst am Ende auf. Falls DU, lieber Leser, das Buch noch nicht gelesen hast, solltest du also die Auflösung am Ende meiner Rezension nicht lesen.  Die Rezension ist spoiler-frei, die Auflösung aber nicht! Die Geschichte beginnt damit, dass Ray Garraty von seiner Mutter zum Startpunkt des sogenannten Todesmarschs gebracht wird (Hinweis 1). Als Leser ist man völlig ahnungslos: Was ist der Todesmarsch genau? Warum wird er veranstaltet? Warum nehmen die Jungs überhaupt freiwillig daran teil? Mich haben diese Fragen am Anfang sehr beschäftigt und auch motiviert weiterzulesen. Später war es nur noch die Frage: Wer wird den Marsch gewinnen? Doch irgendwann habe ich realisiert, dass keine dieser Fragen wichtig ist. Der Marsch beginnt um 9 Uhr morgens, teilnehmen dürfen nur Jungs im Alter 17 Jahren (Hinweis 2). Man erlebt alles aus der Sicht von Garraty, seine Gedanken und Gefühle, seine Einstellung, seine Schmerzen, seine Qual. Er schließt sich anderen Gehern an, es entsteht so etwas wie Freundschaft und auch Feindschaft zwischen den 100 Teilnehmern. Doch nur einer kann gewinnen. Es gibt klare Regeln für den Todesmarsch. Missachtet man sie, wird man verwarnt. Nach drei Warnungen wird man erschossen. Verlässt man die Straße, wird man ohne Vorwarnung erschossen. Kurzer Prozess. Anfangs hat es mich erstaunt, dass es nur selten eine richtige Rivalität zwischen den Gehern gibt. Viele helfen sich sogar untereinander, obwohl sie doch davon profitieren, wenn andere früh sterben – denn der Marsch endet erst, wenn alle anderen tot sind (Hinweis 3). Die Stimmung des Buchs ist von Anfang an eher gedrückt und sehr getragen. Nicht unbedingt beängstigend, eher beklemmend. Der Major, der dieses Spiel sozusagen leitet, taucht als Randfigur nur sporadisch auf, ist in den Gedanken der Geher aber oft präsent. Er war mir anfangs sehr suspekt, ich konnte ihn überhaupt nicht einschätzen und war mir seiner Rolle in dieser Geschichte nicht bewusst. Von den Gehern wird er mal bewundert und bejubelt und dann wieder gehasst und verachtet (Hinweis 4). Die Zuschauer dieses ganzen „Spektakels“ empfand ich als abstoßend und widerlich. Garraty freut sich zunächst, als er von ihnen angefeuert wird, später empfindet er es als Hohn (Hinweis 5). Meine erste Vermutung war, dass die Zuschauer auf unsere verkommene Gesellschaft hindeuten und der Todesmarsch eine perverse Unterhaltungsshow ist, die sie von ihrem eigenen tristen Leben ablenkt. Dazu wird das ganze aber nicht öffentlich genug gemacht. Zuschauer sind erst gegen Ende erlaubt und Fernsehkameras sind auch eher selten zu finden. (Ist aber wohl trotzdem ein Seitenhieb auf die heutige Unterhaltungsindustrie, das würde zumindest die Zitate aus verschiedenen realen Game-Shows über jedem Kapitel erklären - meine zweite Vermutung steht in der Auflösung unten).Nach und nach scheiden Teilnehmer aus. Manche verstoßen gegen die Regeln, manche haben körperliche Beschwerden, die sie am Weitergehen hindern. Aber wie schon früh von Stebbins (einem mysteriösen Jungen) angedeutet wird, kommt es nicht auf die körperliche Konstitution an, sondern auf die Einstellung. Selbst ein schwächlicher Junge könne es bis zum Ende schaffen (Hinweis 6). Manche laufen über ihre Grenze hinaus weiter. Andere verlieren den Verstand und wählen die Abkürzung aus dem Marsch – den schnellen Tod (Hinweis 7). Alle anderen motivieren sich irgendwie dazu ihre Kontrahenten auszustechen und zu gewinnen, setzen sich bestimmte Ziele, die sie unbedingt erreichen wollen (Hinweis 8). Garraty wird gefragt, warum er an dem Marsch überhaupt teilnimmt, aber er antwortet nicht, er weiß es gar nicht so genau. Auch die anderen haben keine wirklichen Gründe. Das hat mich beim Lesen zuerst fürchterlich aufgeregt. Denn es muss doch einen Sinn geben, warum sie sich dieser Qual aussetzen, oder? Liest man das Buch nur oberflächlich und erkennt den tieferen Sinn nicht, könnte ich mir vorstellen, dass man die Geschichte langweilig findet und von dem Ende sogar enttäuscht ist. Das Ende wirkt sehr offen und abrupt, ergibt aber Sinn, wenn man die Geschichte wirklich verstanden hat. Ich finde das Buch jedenfalls unglaublich gut umgesetzt und die Erkenntnisse, die ich beim Lesen hatte, haben mich wirklich überwältigt. Erkennt man den Sinn dahinter, ist das Buch einfach grandios.>> Damit die Rezension nicht zu lang wird, verweise ich für die Auflösung auf meinen Blog >> http://honest-magpie.blogspot.de/2017/07/rezension-todesmarsch-stephen-king.html

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  • Mein erster King - und gleich ein Meisterwerk!

    Todesmarsch

    Benni_Cullen

    04. July 2017 um 08:59

    Stephen King kennt jeder. Auch Menschen, die eigentlich gar nicht lesen oder nur selten, haben den Namen schon einmal gehört und ganz oft auch mindestens eins seiner Werke mal durchlebt. Tja, und dann gibt es da mich, der für einen Durchschnittsmenschen richtig viel liest (ich meine, der Deutsche liest im Durchschnitt zehn Bücher im Jahr - damit befinde ich mich wahrscheinlich schon im Jahr 2136 oder so :D) und dennoch bis vor einigen Tagen noch kein einziges Stephen King-Buch gelesen hat. Warum auch immer. Aber irgendwie hatte ich nie großes Interesse daran bzw. wusste bei der Fülle nicht, mit welchem Buch ich anfangen sollte. Die liebe Mella von Book-Angel hat mir dann den "Todesmarsch" empfohlen, den sie selbst total geliebt hat. Und so stellte ich mich auf eine düstere Geschichte ein, vom wohl berühmtesten Autoren der Welt - und erhielt alles und noch viel mehr.Die Regeln sind einfach: Ein Lauf. 100 Jugendliche. Ein Gewinner. Das war's. Wer am längsten durchhält kriegt all seine Wünsche erfüllt, alle anderen müssen sterben. Grausam? Vielleicht. Mutig? Auf alle Fälle. Emotional? Sowas von! Denn natürlich entstehen Freundschaften, Gruppen bilden sich und Erfahrungen werden gemeinsam gemacht - und das, obwohl jeder von ihnen weiß, dass es für sie gemeinsam nie eine Zukunft geben wird. Wenn der Tod schlussendlich umarmt, statt gefürchtet wird, dann weiß man, dass der Preis hoch ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit, sich selbst und der eigenen Psyche beginnt - und hat ungeahnte Folgen.Schon der Klappentext sorgt für Gänsehaut bei mir, weshalb ich wirklich gespannt war, wie und ob ich den Roman überhaupt durchhalte. Doch überraschenderweise war es gar nicht so eklig oder blutig wie zunächst angenommen. Denn Stephen King beschreibt nicht das blutige Szenario, welches man sich vorstellt (okay, doch, an einigen Stellen, aber wirklich nicht an vielen), sondern zeigt, dass die körperlichen Anstrengungen bald überwunden sind und dann nur noch eine Sache im Vordergrund steht: Die eigene Psyche. In "Todesmarsch" werden zwar beide Aspekte, also sowohl physisches als auch psychisches Leiden, thematisiert, allerdings wird schnell klar, dass es nicht darum geht, einfach blutig festzuhalten, was mit den Teilnehmern passiert, sondern vielmehr darzustellen, wie sich ihre Persönlichkeit und ihre Gedanken verändern während sie im wahrsten Sinne des Wortes um ihr Leben laufen. Dabei wirkt der Marsch so echt, so real und so gefährlich als würde ich ihn selbst im Fernsehen live mitverfolgen - diese glaubwürdige Skizzierung der Handlung führte dazu, dass ich den Roman nicht aus den Händen legen konnte. Anfänglich erinnerte mich die Idee etwas an die Hunger Games (ja, ich weiß, die kamen später, aber nicht in meiner Lesehistorie), wobei ich sagen muss, dass im "Todesmarsch" eben mehr die Charaktere und ihre Entwicklung im Vordergrund stehen als die eigentlichen Spiele, was es mehr zu einem psychologischen als körperlichen Experiment macht.Hinzu kommen Figuren, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die genau deshalb für Spannung sorgen. Allen voran der Hauptprotagonist Ray, der nahbar, aber auch etwas geheimnisvoll wirkt, denn so richtig verstehen, warum er an dem Marsch teilnimmt, möchte man als Leser nicht. Erst mit der Zeit lernen wir ihn deshalb mehr und mehr kennen und blicken schließlich in die tiefsten Abgründe seiner Persönlichkeit. Dadurch wird die Figur multidimensional und ist vielleicht nicht der perfekte Protagonist, allerdings sicherlich einer, der zumindest als eigenständige Person wirkt und nicht vom Autoren verschönigt wird, nur damit man ihn sympathisch findet. Zur Dynamik kommt es dann erst, wenn die anderen Teilnehmer in den Vordergrund rücken und ihre eigenen inneren Kämpfe durchblicken lassen - oder der Leser erst später Dinge erfährt, die die gesamten Spiele in ein neues Licht rücken. Spannend und unvorhersehbar bis auf die letzte Seite!Schön war hier auch, dass nichts schwarz-weiß dargestellt wurde. Der Autor hätte es sich leicht machen und sich auf die körperlichen Strapazen konzentrieren können, ohne dabei zu hinterfragen, was die Figuren dabei wohl denken und was von ihrer Persönlichkeit übrig bleibt. Dies hat er aber nicht getan und zeigt sehr komplexe Figuren, die jeweils anders mit der Situation umgehen: Einige von ihnen ziehen sich komplett zurück, andere denken viel über ihre Vergangenheit, den Tod und die Gesellschaft nach, während wiederum andere physische Krankheiten erleiden, mit denen sie zu kämpfen haben und die nicht weniger bedeutend sind. Besonders gelungen fand ich hier den Schreibstil, den ich als relativ emotionslos beschreiben würde, dies aber gar nicht negativ meine. Stephen King hat eine sehr reduzierte Schriebweise, wie ich finde und das ist auch wirklich in Ordnung, denn allein durch die Handlung und die großartige Beschreibung der Figuren und deren Haltungen kommen Emotionen beim Leser an, dafür muss man gar nicht emotional werden.Mein Fazit:Was soll ich sagen? Mich hat mein erster King wirklich mega gut unterhalten, dabei aber auch eindrucksvoll gezeigt, dass Stephen King nicht nur auf Blut aus ist, sondern durchaus auch wichtige Themen ansprechen möchte, die er sehr genau und intensiv in seinen Geschichten behandelt. Das führt zum Nachdenken und Reflektieren, was man beim ersten Kontakt mit der Story gar nicht erwartet hätte. Nicht umsonst steht da nicht Horror oder Thriller, sondern Roman. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil und so :D Deshalb gibt es von mir für meinen ersten King auch die volle Punktzahl und eine Empfehlung für all jene, dem Großmeister der Buchwelt eine Chance zu geben, falls ihr es noch nicht getan habt. Sonst können Kenner mir gerne mal schreiben, welchen King sie mir als nächstes empfehlen würden (:

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  • Guter Horror mit kleinen Schwächen

    Todesmarsch

    -nicole-

    17. February 2017 um 17:55

    Ein Marsch um Leben und Tod... Es ist der 1. Mai. Wie jedes Jahr an diesem Tag findet ein Wettbewerb statt, bei dem nur einer gewinnen kann: Der Todesmarsch. Einhundert Jugendliche, alle siebzehn Jahre alt, brechen an der kanadischen Grenze zu diesem Marsch auf - mit Regeln, die strengstens eingehalten werden müssen. Es wird nur einen einzigen Gewinner geben, dem mit dem Sieg alle Türen offen stehen. Den neunundneunzig Verlieren hingegen erwartet das Schlimmste... "Der Major blickte auf eine Taschenuhr aus rostfreiem Stahl. Langsam hob er seine Hand, und jetzt hing alles von seinen Fingern ab. Die hundert Jungen blickten ihn aufmerksam an; die Stille war grauenvoll intensiv. Die stille füllte alles aus." - Seite 8, eBook Todesmarsch ist eines von Stephen Kings älteren Werken, das zuerst unter seinem Pseudonym Richard Bachmann erschienen ist. (Die erste deutsche Ausgabe erschien 1987). Es ist ein sehr unheimliches Buch, dessen Handlung schnell erzählt ist: Einmal im Jahr, am 1. Mai treten einhundert Jugendliche zu dem sogenannten Todesmarsch an, bei dem es sprichwörtlich um Leben und Tod geht. Die Regeln sind einfach, aber knallhart. Auch der 16-jährige Ray Garraty gehört zu den Teilnehmern. Er ist die Hauptfigur des Buches, in dessen Leben man im Laufe der Handlung kleine Einblicke bekommt. Auch über einige Teilnehmer, die in seinem Umkreis marschieren, erfährt man etwas. Jedoch bleibt das meiste eher vage und oberflächlich. Die Story plätschert zwar so vor sich hin, doch sie verliert in keinem Moment von ihrem Schrecken. Dieses Element ist Stephen King sehr gut gelungen. Im letzten Drittel kann man das Buch dann nur noch schwer aus der Hand legen, weil man wissen muss, wer gewinnt - und wann. Allerdings ist das Ende dann doch etwas abrupt. Das aktuelle Cover mit dem blutigen Turnschuh ist gut gewählt und passt zur Handlung. "Alle starrten mit fasziniertem Entsetzen auf die Straße hinunter, als wäre sie ein Seil über einem bodenlosen Abgrund, den sie unbedingt überqueren mussten." -Seite 71, eBook Mein Fazit: Ein Roman, der es trotz seiner eher ruhigen Handlung in sich hat. Es wird unheimlich - mit einem Horror, der während der ganzen Geschichte bestehen bleibt. Wie oben schon beschrieben, ist dieses sehr gut gelungen. Doch mir hat bei diesem Buch etwas die Tiefe gefehlt - der Kern der Handlung ist klar, doch es fehlt ein Gerüst drum herum. Zudem bleiben einige Fragen offen, die mich etwas ratlos zurück gelassen haben. Dennoch ist es kein schlechtes Buch, sondern im guten Mittelbereich angesiedelt. Für King-Fans lesenswert, ich vergebe hierfür 3,5 Sterne.

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    • 3
  • Ein Meisterwerk!

    Todesmarsch

    Lesemaus-M

    04. September 2016 um 17:49

    Klappentext/Inhalt: Wettrennen in den Tod Einhundert 17-jährige Amerikaner brechen jedes Jahr am 1. Mai zum Todesmarsch auf. Für neunundneunzig von ihnen gilt das wörtlich – sie werden ihn nicht überleben. Der Sieger dagegen bekommt alles, was er sich wünscht ... Meine Meinung: Nachdem ich Menschenjagd gelesen habe, musste ich zu diesem Buch greifen. Ich habe dazu so viele positive Meinungen gehört und hatte so meine Erwartungen und diese wurden mehr als erfüllt. Jedes Jahr brechen am 01. Mai 100 Jugendliche zum Todesmarsch auf. Derjenige der am Ende den Todesmarsch gewinnt beziehungsweise überlebt wird für immer ausgesorgt haben und braucht sich um nichts mehr Sorgen machen. Unter den 100 Jugendlichen befindet sich auch Garraty. Er hat sich dafür beworben und wurde angenommen. Als der große Tag dann kommt, kann er es eigentlich nicht fassen, dass er wirklich daran teilnimmt. Bei dem Marsch müssen die Geher immer eine Mindestgeschwindigkeit laufen, ansonsten erhalten sie eine Verwarnung. Diese kann man aber wieder abarbeiten. Garraty schließt sich gleich zu Anfang einer Gruppe Jungen an. Während des Marsches erfahren wir zum einen das Leben von Garraty aber auch zum anderen welche Ängste, Sorgen, Wünsche usw. er hat. Außerdem erfahren wir auch die Geschichten der Anderen Geher und deren Eigenschaften. Nach und nach wachsen wir Garraty wie auch die anderen Geher echt ans Herz und du willst unter keinen Umständen, dass sie verlieren aber es kann nunmal nur einen Gewinner geben. Stephen King konnte mich mit diesem Buch absolut überzeugen und mitreißen. Es ist ein Buch, dass auf eine Seite total bestialisch und grausam ist aber auf der anderen Seite einen auch absolut zum Nachdenken bringt. Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, hat ich irgendwie so einen kleinen Verlust erlitten, da ich die Geher so in mein Herz geschlossen hatte. Das Ende lässt meiner Meinung nach ein paar Fragen offen aber ich denke man soll hierbei einfach seine eigene Interpretation des Endes sich vorstellen. Fazit: Ich kann gar nicht zum Ausdruck bringen wie mich dieses Buch so absolut begeistern konnte. Es ist grausam und geht einem total unter die Haut aber es regt einen auch absolut zum Nachdenken an. Außerdem habe ich Garraty und die anderen Geher so in mein Herz geschlossen, dass mir nach Beendung dieses Buches am nächsten Tag absolut gefehlt hat in diese Geschichte abzutauchen. Bewertung: Cover: 5/5 Klappentext: 5/5 Inhalt: 5/5 Schreibstil: 5/5 Gesamtpaket: 5/5 5 von 5 Sterne

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  • Emotionale Achterbahnfahrt

    Todesmarsch

    rominabrntt

    23. August 2016 um 22:18

    "Todesmarsch" von Stephen King ist für mich ein durchaus gelungenes Buch. Das Potenzial der Geschichte liegt weniger darin, vollkommen unerwartete Handlungsprozesse darzustellen, jedoch vielmehr darin, den Leser in seiner emotionalen Entwicklung mitzureißen. Schon nach wenigen Seiten, nachdem man die Charaktere näher kennengelernt hat, fiebert man mit ihnen mit und kann das Buch kaum aus der Hand legen, da man einfach wissen möchte wer letztlich diesen Todesmarsch gewinnt.Der Verlauf der Geschichte ist recht vorhersehbar, jedoch hat Stephen King es wieder einmal geschafft durch sein überragendes Schreibtalent den Weg und die Konflikte und Thematiken, die sich zwischen den Charakteren aufbauen, spannend darzustellen. Gerade diese sind nämlich das wohl Spannendste an der Geschichte. Zwischen den Läufern bauen sich mit der Zeit Spannungen auf, Grüppchen bilden sich und jeder hat seine Last zu tragen, seinen Beweggrund an diesem tödlichen Lauf teilzunehmen. Diese kleine Gesellschaft, die sich in der Gruppe aufbaut und dessen Entwicklung mitzuverfolgen war ein wahrer Genuss. 

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  • Schritt für Schritt

    Todesmarsch

    AmayaRose

    03. August 2016 um 22:44

    Schöne Gemeinsamkeit Leser und Protagonist. Man ist in einem Zuge durch.Im Gegensatz zum Protagonisten ist man jedoch mit der Lektüre schneller. Sehr spannend die Entwicklung mitzubekommen. Zähneknirschend dieses Spiel mitzumachen.Überrascht hat mich, dass dieser Irrsinn in Frage gestellt wird, statt einfach hingenommen zu werden. Vielleicht zeigt es auch nur, dass jeder Mensch seinen Punkt irgendwann erreicht hat. Sehr optimistisch.Guter Zeitpunkt um mit dem Laufen aufzuhören, daher empfehle ich die Lektüre so gegen Dezember/Januar.Anfangen kann man dann locker nach Herr der Ringe im Februar wieder.

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  • Großartig!

    Todesmarsch

    __buecherliebe__

    08. June 2016 um 18:00

    Klappentext: Wettrennen in den Tod Einhundert 17-jährige Amerikaner brechen jedes Jahr am 1. Mai zum Todesmarsch auf. Für neunundneunzig von ihnen gilt das wörtlich – sie werden ihn nicht überleben. Der Sieger dagegen bekommt alles, was er sich wünscht Meine Meinung: Es hat sofort toll angefangen, man wusste sofort, worum es geht und man steckte sofort mittendrin. Da hat Stephen King ein großartiges Werk vollbracht!!Schon am Anfang lernt man ein paar Personen kennen und entwickelt eine gewisse Sympatie oder eben nicht. Man ist mit den Personen schnell vertraut und kann sich ein Bild von jedem einzelnen machen. Ziemlich komisch, wenn man weiß, dass jeder Charakter diese Geschichte früher oder später verlassen wird. So liebt es King, gern haben lassen und dann töten... Eigentlich eine ziemlich einfache Geschichte, die diesen Spannungsbogen überhaupt nicht braucht, weil das ganze Buch aus Spannung besteht! Mich haben die Gedanken und die Veränderungen der Personen beeindruckt...man sieht nach einer gewissen Zeit, wie sich ein Mensch verändert... Auch ich hatte hier viele Schockmomente und dachte mir "nein, oder?". Vom Ende habe ich vielleicht etwas Anderes erwartet, etwas ausführlicher und klarer, aber ich verrate nicht zu viel... Geniale Geschichte vom Meister, wie ich finde. Es wurde auf jeden Fall eins der besten Bücher für mich!!

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  • Der Todesmarsch

    Todesmarsch

    hexe959753

    Amerika ist völlig verarmt und wird von einer Militärregierung beherrscht, die das Volk mit reiner Gewalt unterdrückt. Jede Entscheidung ist in Ordnung, da ja alle eliminiert werden, die Kritik üben. Wie der Vater von Garraty. Die einzige Hoffnung für den Bürger ist ein perverses Spiel, bei dem man sich für einen Todesmarsch freiwillig melden kann. Wenn man den Marsch gewinnt kann man sich alles wünschen darf und es auch erfüllt bekommt. Allerdings nur einmal und das direkt nach dem Marsch. Das ist mehr als der Rest der Bevölkerung jemals bekommen wird. Melden dürfen sich nur die Jungs von 17 Jahren. Die haben in dieser . Gesellschaft gerade mal die Schule abgeschlossen und festgestellt das dieses Leben nicht wirklich was zu bieten hat und sie niemals ein schönes Leben zu erwarten haben. Unter diesen Voraussetzungen können sie sich zu dem Marsch melden. Es melden sich so viele das die Teilnehmer ausgelost werden müssen. Dies geschieht in einer Show in mehreren Durchgängen. Nach jedem Durchgang werden die Teilnehmer der nächsten Runde gefragt, ob sie wirklich daran teilnehmen wollen. Sie dürfen von dem Marsch zurücktreten. Es würde halt jeder erfahren das man kneift. Grund nicht teilzunehmen ist ganz simpel, nur einer wird gewinnen und alle andren sind am Ende Tod. Man läuft wörtlich um sein Leben. Am Ende stehen hundert Geher fest und der Marsch kann beginnen. Keinem der Beteiligten ist wirklich klar was es bedeutet zu sterben, um sein Leben zu laufen und weit über die eigenen Grenzen zu gehen. Es sind Jugendliche. Von Anfang an werden die einzelnen Routenabschnitte von der Öffentlichkeit begleitet und bejubelt. Der Marsch endet, wenn nur noch einer übrig ist. Hat also kein definiertes geographisches Ziel, es werden die einzelnen Teilnehmer gegeneinander ausgespielt. Es geht nur darum wie viel mehr ich ertragen kann als die anderen 99 Teilnehmer. Das alles wird den Teilnehmer erst wirklich klar, wenn es schon längst zu spät für jeden Abbruch wird, nämlich während des Marsches selbst. Stephen King beschreib sehr schön wie sich die einzelnen Jungs im Laufe der Zeit verändern, wie sich trotz allem Bündnisse entwickeln. Bündnisse von denen alle Beteiligten wissen, das sie gar nicht halten können, denn am Ende gibt s nur einen Überlebenden. Sie bewerten Ihre eigenen Ziele neu, sie müssen sich überwinden und immer weiter machen. Denn jeder der unter 4 Meilen pro Stunde läuft wird nur dreimal verwarnt und danach erschossen. Es gibt keine Ausrede für Versagen, egal ob Krampf, Harndrang, Erschöpfung,..... Zur ständigen Warnung werden Sie von Panzern begleitet und die Exekutionen finden direkt vor Ihren Augen statt. Am Ende zählt nur noch das reine Überleben, alles Menschliche fällt im Laufe der Zeit von den Jungs ab. Und so kann Garraty nicht mit dem Laufen aufhören.Der Wunsch wegen dem sich jeder Einzelne mal gemeldet hatte ist am Ende lange vergangen ob man überlebt hat oder nicht. Ein fesselndes Buch über die gesamte Strecke, vor allem wenn man bedenkt vor wie langer Zeit es geschrieben wurde. Ein Endzeitepos ohne Hoffnung für die Beteiligten oder auch den Leser. Absolut lesenswert!

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    • 2

    hexe959753

    17. January 2016 um 13:54
  • Wettrennen in den Tod

    Todesmarsch

    Nyo

    Inhalt: Jedes Jahr zum 1.Mai brechen einhundert 17-jährige Amerikaner zum Todesmarsch auf. Für neunundneunzig von ihnen gilt das wortwörtlich - sie werden nicht überleben. Der Sieger dagegen bekommt alles, was er sich wünscht... Meinung: Ich habe bis jetzt noch nicht viele Stephen King Romane gelesen, doch dieser war bis jetzt der Beste. Er fesselt von Anfang bis Ende und die Spannung bleibt erhalten. Selten hatte ich ein Buch in der Hand, dass mich so fasziniert hatte. Garraty Raymond Davis ist einer der Läufer von the long walk. Er ist er Protagonist dieses Buches und jeder fühlt mit ihm, jeder will ihm eine schlagen - hier und da - oder anbrüllen. Zum Teil fand ich ihn nervtötend zum anderen mochte ich ihn. Bei den Nebencharaktere ging es mir nicht anders, doch das machte das Buch aus. Jeder war Anders, jeder hat eine Geschichte und jeder passt perfekt hinein. Ich hatte nicht einmal dieses Gänsehautfeeling, dennoch ist meiner Meinung nach dieses Buch ein Meisterwerk. Die 4-Sterne kommen daher, weil zwei Geschichten von Garraty immer wieder durchgekaut werden und nach den x-ten Mal hätte ich frustriert Seufzen können. Zum einen gehörte es einfach dazu, zum Anderen hätte es ein paar mal weniger auch getan. Fazit: Dieses Buch lege ich jeden ans Herz, der mal zwischendurch was anderes lesen will. Doch ich denke auch für Leute die gerne diesen Genre lesen, kommen hier auf ihre Kosten. Denn Meile für Meile lernst die Läufer kennen und Meile für Meile steckst du deine Nase tiefer in dieses Buch hinein. Ein Buch das ins jedes Regal gehört. "Ich möchte jeden Amerikaner ermuntern, so oft wie möglich zu wandern. Es ist nicht nur gesund; es macht Spaß." John F. Kennedy (1962) - lerne das Gegenteil kennen.

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    • 2
  • Ein Junge nimmt an einem tödlichen Spiel teil in einer Welt die wir so nicht kennen.

    Todesmarsch

    Silberauge

    21. August 2015 um 00:48

    Die Bevölkerung ist verarmt, das Militär hat die Macht. Staatschef ist der "Major", der zur allgemeinen Belustigung einen "Todesmarsch" durch mehrere Staaten organisiert, einen weltweit im Fernsehen übertragenen Marathon-Marsch auf Leben und Tod, an dem hundert Jugendliche im Alter von 17 Jahren teilnehmen dürfen. Sie werden von Soldaten begleitet, die jeden erschießen, der dreimal unter das Limit von 4 Meilen pro Stunde fällt. Der Gewinner erhält allen erdenklichen Reichtum bis an sein Lebensende, die Verlierer erwartet der Tod. Spannend, fesselnd. Mein erster King und ein fantastischer King. Man fiebert so mit dem Protaganisten mit und es schockt einen jedes mal aufs neue wenn Jemand erschossen wird. Auch die Charakterstudie verläuft hervorrangend. Man schließt die Charaktere ins Herz, umso tragischer wenn sie einer nach dem anderen sterben. Man will unbedingt das Ende des Buches erfahren, deshalb liesst es sich auch in einem Fluss. Der Hauptcharakter wächst einem ans Herz, er ist ein ehrlicher, mutiger Junge. Man hofft bis zu letzt das er es lebend aus diesem "Todesmarsch" schafft. Einziger kleiner Kritikpunkt der aber nicht zum Sternabzug führt: Manchmal fand ich die Handlungen der Personen etwas skurril und waghalsig. Z.b.: Das fast sterben nur um ein Mädchen am Rand begrabschen zu dürfen. Vielleicht liegt das aber auch nur an mir. Zum Ende des Buches: Das fand ich sehr gut auch wenn Ich länger drüber nachdenken musste und es beim ersten mal lesen nicht ganz verstanden habe. Schlussendlich ist Todesmarsch ein toller Epos mit Teenagern in Todesgefahr, das kennt man Ja zu Genüge. Aber Kings Version ist soviel mehr, es ist reif und vorallem so so Spannend. Klasse !

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  • Rezension zu "Todesmarsch" von Stephen King

    Todesmarsch

    tragalibros

    06. June 2015 um 14:38

    Jedes Jahr begeben sich einhundert Jugendliche auf den langen Marsch. Dem Gewinner winkt alles, was er sich wünscht. Auf die Verlierer wartet der Tod. "Todesmarsch" ist ein weiteres verstörendes Buch von Stephen King. In dieser Utopie geht es um einen amerikanischen Militärstaat, der jährlich zum 1. Mai siebzehnjährige Jungen in ein Wettrennen in den Tod schickt. Die Geschichte ist grausam, handelt aber gleichsam davon, wie Extremsituationen junge Menschen verändern können. Obwohl die handelnden Personen nicht tiefergehend beschrieben werden, ist jeder Charakter deutlich hervorgehoben. Die Ereignisse während und rund um den Todesmarsch werden von einem Jungen namens Ray Garraty berichtet. Der Leser erlebt alles aus seiner Sicht, was die Geschehnisse sehr real erscheinen lässt. Eine weitere Besonderheit, wenn man es denn so nennen möchte,  ist, dass der Leser von Anfang an weiß, dass nur einer der Teilnehmer überleben wird. Ein Happy End ist also nicht zu erwarten. Trotzdem gebe ich diesem außergewöhnlichen Buch die vollen fünf Sterne! Lesenswert!

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  • Der Lange Marsch mit seinen 99 Opfern

    Todesmarsch

    Lese-Krissi

    Aufmachung des Buches Stephen Kings Name nimmt in krakeliger schwarzer Schrift die Hälfte des mintgrünen Buchcovers ein. Der Titel „Todesmarsch“ dagegen ist ordentlich in roter Farbe gedruckt. Ein schwarzer Turnschuh mit blutiger Sohle verheißt schlechtes. Das Cover ist eher schlicht, aber bringt ein ungutes Gefühl zu Tage. Inhalt Nur einer von 100 Jungs wird den „Todesmarsch“ von Stephen King, der als Richard Bachman schreibt, überleben. Jedes Jahr starten am 1. Mai hundert junge Herren, die sich scheinbar freiwillig beworben haben, in einem amerikanischen Militärstaat zu einem Marsch, bei dem am Ende nur einer von den Gehern überleben und als Gewinner hervortreten wird. Unter ihnen ist auch Garraty aus dem Staat Maine. Bei dem Marsch wird er auf Jungs treffen, mit denen er im normalen Leben hätte Freundschaften schließen können, aber er wird auch Einzelgänger kennenlernen, die für ihn ein Rätsel bleiben. Und beim Gehen wird er zum Nachdenken kommen und erkennen, dass der Marsch kein Spiel ist sondern grausame Realität! Wird er seine Mutter und seine Freundin Jan noch einmal wiedersehen können? Meine Meinung Dieses Buch war mein erster Roman von Stephen King. Lange habe ich überlegt, ob ich mal etwas von ihm lesen soll. Ich entschied mich lange dagegen, da ich King immer in die Kategorie Horrorromane gesteckt habe. Doch bei lovelybooks bekam ich dann von anderen Mitgliedern Bücher von King vorgeschlagen, die nicht unbedingt gruselig sind. Somit habe ich mich für „Todesmarsch“ entschieden. Tatsächlich ist es kein Gruselroman. Aber trotzdem ist es auch keine leichte Lektüre für zwischendurch. Das Buch strotzt von düsteren und grausamen Momenten und hat bei mir immer wieder ein ungutes Gefühl ausgelöst. Das soll ja auch sicherlich so sein und somit hat Stephen King sein Handwerk verstanden. Von der Art erinnert mich der Roman etwas an „Tribute von Panem“. Schließlich darf ja auch dort am Ende eigentlich nur einer überleben. Aber trotzdem ist das Buch auch wieder ganz anders. „Todesmarsch“ ist im Vergleich zu „Tribute von Panem“ auf jeden Fall kein Jugendbuch, finde ich. Es ist auf seine Art wahrscheinlich nochmal grausamer als die Trilogie. Bei dem Langen Marsch lernt man einige Geher kennen. Das Buch konzentriert sich auf den Protagonisten Garraty. Dieser schließt „Freundschaften“ beim Gehen mit anderen Teilnehmern, doch diese Gemeinschaften sind leider nicht von allzu langer Dauer. Schließlich darf am Ende nur einer den Marsch überleben. So wird Garraty auch Leute sterben sehen, die er vielleicht mag. Es gibt Momente, da erkennt man bei jedem der Geher, dass es ihnen eigentlich ganz recht ist, wenn wieder jemand stirbt, egal ob man denjenigen ins Herz geschlossen hat. Das ist schon teilweise ein grausamer Gedanke. Klar, eigentlich möchte man schon die anderen überleben, aber hier erkennt man auch, dass jeder Mensch eigentlich nur auf sein eigenes Wohlsein bedacht ist. Doch es gibt auch wieder Moment in diesem Roman, da erkennt man auch die Gutherzigkeit der Menschen. Einer der Geher, der wahrscheinlich in geraumer Zeit sich seinem Schicksal ergeben muss, hat daheim eine schwangere Freundin. Die Teilnehmer des Langen Marsches versprechen sich, dass der Gewinner am Ende dieser Freundin einen Teil seines Gewinnes spenden wird. Dies finde ich eine schöne Geste. Garraty schließt eine besondere Freundschaft zu einem Jungen namens McVries. Dieser rettet Garraty des Öfteren vor dem Todesschuss der mitfahrenden Soldaten. McVries ist mir schon etwas ans Herz gewachsen. Trotz des Wissens, dass nur einer überleben darf, hilft er ständig Garraty. Das zeugt von gutem Charakter, finde ich. Die Geher müssen eine bestimmte Geschwindigkeit laufen, ansonsten werden sie verwarnt. Nach der dritten Verwarnung erschießen die Wächter in Form von Soldaten den Geher. Eigentlich dürfen die Teilnehmer nicht stehen bleiben, wenn das passiert, gibt es natürlich auch eine Verwarnung. Der Marsch erstreckt sich auf Tage. Die Vorstellung tagelang laufen zu müssen ist grausam. Die Geher kommen an ihre Grenzen. Die einen bekommen Blasen, die anderen bekommen Krämpfe oder andere Schwierigkeiten, die dazu führen, dass sie den Marsch nicht überstehen werden. Schrecklich finde ich auch die Zuschauer am Straßenrand. Sie jubeln den Teilnehmern zu und freuen sich, wenn einer von ihnen vor ihren Augen nach der dritten Verwarnung von den Soldaten erschossen wird. Sind wir Menschen wirklich so grausam, dass wir jeden das schlechte Wünschen und uns darüber freuen, wenn es den anderen nicht gut ergeht? Das Buch regt auf jeden Fall sehr zum Nachdenken an. Ich finde, wir Menschen kommen in dem Roman nicht gut weg. Aber Stephen King bringt es auf den Punkt meiner Meinung nach und mich lässt das Buch mit einer grüblerischen Stirnfalte zurück. Nach Beendigung des Buches sind mir allerdings leider noch immer zu viele Fragen offen: Warum findet jedes Jahr solch ein grausamer Marsch statt? Was hat das für ein Zweck? Was bewegt diese Jungs an dieser Sache teilzunehmen? Sie können doch nicht alle ernsthaft glauben, dass sie gewinnen werden, oder? Das Ende hat mich leider enttäuscht, teilweise habe ich es auch nicht so ganz verstanden, was nun geschieht. Das Buch hört einfach auf und lässt mich etwas unwissend zurück. Das finde ich sehr schade, denn solch Enden mag ich gar nicht. Mein Fazit Mein erster Stephen King und er bringt mich zum Nachdenken beim „Todesmarsch“. Es bleiben Fragen offen, die ich gerne beantwortet gehabt hätte. Ich denke, irgendwann versuche ich es noch mit einem weiteren Buch von dem Autoren. Jetzt gebe ich diesem Roman erst einmal 3 Sterne. Er regt auf jeden Fall zum Nachdenken an!

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    weinlachgummi

    08. March 2015 um 18:47
  • Todesmarsch

    Todesmarsch

    weinlachgummi

    Todesmarsch als Titel ist wirklich sehr treffend, den darum geht es im Buch, einen Marsch auf Leben und Tod. Die Handlung beschränkt sich nur auf diesen Marsch und dafür ist es schon sehr spannend. Wenn man bedenkt, dass man nur 100 Jugendliche auf einem Marsch durch Maine und noch weiter begleitet, das hätte auch viel langweiliger werden können. Besonders spannend sind die Gedanken der jungen Männer zu lesen, wie sie sich mit der Situation abfinden und mit ihr umgehen. Gegen Ende tat mir fast auch schon die Füße weh, nur vom lesen. Leider fehlte mir aber das Motiv der Handlung, warum machen die das ? Da hätte ich mir mehr Erklärung gewünscht, das Thema wird zwar öfters angeschnitten aber eine befriedigende Erklärung gibt es nicht. Ich kann diese Bereitschaft bei diesem Todesmarsch mit zu machen nicht verstehen. Ich glaube dies ist auch der Knackpunkt des Buches, warum tut man sich dies an, was empfindet man im Angesicht des Todes, warum das alles? Ich bereue es nicht das Buch gelesen zu haben, aber ein zweites mal werde ich es nicht mehr lesen. Da gibt es bessere Bücher von S.King, die ich gerne noch mal lesen werde. Von mir bekommt es 3,5 Weingummis, da es zwar Spannend und fesselnd war, mir aber das Motiv des Handels gefehlt hat und ich so nicht richtig warm mit der Geschichte wurde.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Offenen Auges in den eigenen Tod

    Todesmarsch

    MikkaG

    05. December 2014 um 13:01

    Wenn man "Todesmarsch" auf den kleinsten Nenner runterrechnet, kommt so etwas dabei raus: in einer dystopischen Zukunft treten Jugendliche in einem grausamen Medienspektakel gegeneinander an, und nur einer kann überleben.  Oh, sagt da der moderne Leser. Kenn ich schon, hab ich schon tausendmal gelesen. Battle Royale! Die Tribute von Panem! Allerdings muss man sich da einer Sache bewusst werden: der erste Band von "Die Tribute von Panem" ist 2008 erschienen, "Battle Royale" 1999... "Todesmarsch" wurde in den 70er Jahren für eine ganz andere Generation von Lesern geschrieben und 1979 veröffentlicht, also lange, bevor Dystopien zu einem gehypten Genre wurden.  So wenig originell das Thema also aus heutiger Sicht wirkt, so originell war das Buch doch damals, und es ist meiner Meinung nach immer noch durchaus lesenswert. Ich habe das Buch 1986 das erste Mal gelesen, und da war ich gerade mal zehn Jahre alt. Ich war viel zu jung, um es wirklich zu verstehen, aber es hat mich nie wirklich losgelassen, 28 Jahre lang - bis ich vor ein paar Wochen beschloss, es noch einmal zu lesen, um zu schauen, ob es auch mein erwachsenes Ich beeindrucken kann. Und das tat es.  Das Buch liest sich anders, als man das heute von Dystopien gewöhnt ist, mehr introspektiv als darauf zentriert, dass der Protagonist sich gegen das Regime auflehnt. Es geht hauptsächlich um die Gefühle und die Psychologie der teilnehmenden Jugendlichen: zunehmende Verzweiflung, Selbsthass, Todeswunsch und komplette Übersättigung, aber auch Hoffnung und Selbstlosigkeit. Was hat sie dazu getrieben, an etwas teilzunehmen, bei dem die Überlebenschancen gerade mal 1 zu 99 sind? Und was treibt die Zuschauer dazu, sich so etwas geradezu todesgeil anzuschauen? Auch die Zuschauer sind übersättigt, brauchen den ultimativen Kick und hinterfragen gar nicht mehr, ob so etwas ethisch vertretbar ist.  Das Ganze ist auf perfide Art spannend, aber oft schmerzhaft grausam und schwer zu lesen. Denn so nach und nach lernt man die verschiedenen Charaktere kennen, und die meisten davon wachsen einem ans Herz. Aber man weiß ja von Anfang an, dass alle bis auf Einen auf elende Art und Weise sterben werden... Im Endeffekt gönnt man das nicht einmal den weniger sympathischen, denn so etwas hat niemand verdient - und vielleicht ist genau das die Botschaft?  "Todesmarsch" ist eines der ersten Bücher von Stephen King alias Richard Bachman, und das merkt man auch am Schreibstil, der noch nicht ganz ausgereift ist und gelegentlich zu dick aufgetragenem Pathos neigt. Für jüngere Leser, die in den 70ern und 80ern noch gar nicht am Leben waren, lesen sich sicher auch die Dialoge etwas befremdlich, denn heutige Jugendliche sprechen ganz sicher nicht mehr so. Dennoch entwickelt das Buch einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann!  Stephen King selber hat einmal gesagt, die Bücher, die er unter seinem eigenen Namen verfasst habe, seien positiver als die von Richard Bachman. Schwer zu glauben, schließlich schreibt er hauptsächlich Horror! Aber tatsächlich ist es so, dass in den Büchern von Stephen King am Ende meist doch noch das Gute siegt - und hier? Ich will noch nicht verraten, ob der Protagonist nun siegt oder nicht, und im Endeffekt ist es auch egal, denn was bleibt, ist die Erinnerung an unsägliches Leid und menschliche Grausamkeit. Dennoch würde ich das Buch jedem weiterempfehlen, der etwas lesen will, das zum Nachdenken anregt.  Fazit: 100 Jugendliche treten den Todesmarsch an, aber nur einer kann überleben - Stephen King hat 1979 unter seinem Pseudonym Richard Bachman vielleicht eines der ersten Bücher dieser Art veröffentlicht, und es ist sogar noch grausamer und schonungsloser als die meisten heutigen Dystopien àla "Die Tribute von Panem" oder "Battle Royal".  Es ist geradezu sadistisch, wie er den Leser dazu bringt, mit den Charakteren mitzufühlen, nur um sie dann einen nach dem anderen eines elendigen Todes sterben zu lassen... Hier ist buchstäblich der Weg das Ziel, und mit jedem Schritt denken die teilnehmenden Jugendlichen mehr über die eigene Vergänglichkeit und den Wert des Lebens nach - zu spät, viel zu spät. Ein Buch, das einem an die Nieren geht, aber meiner Meinung nach ein lohnendes Buch, das zum Nachdenken anregt. 

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