tot.

von Stephen King 
4,4 Sterne bei667 Bewertungen
tot.
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (576):
zickzacks avatar

Und es geht großartig wie episch weiter.

Kritisch (21):
kerstin71s avatar

Sorry, war leider gar nicht meins. Auch der Tritte teil vom dunklen Turm hat mich nicht gepackt.

Alle 667 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "tot."

Die sterbende Welt, die Roland auf der Suche nach dem „Dunklen Turm“ durchquert, nimmt immer groteskere Formen und seltsamere Gestalten an. Am Rande des Wahnsinns träumt Roland von dem Schlüssel, der aus dem Nichts des wüsten Landes auftaucht, um ihm die Geheimnisse des „Dunklen Turms“ zu offenbaren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453012165
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:750 Seiten
Verlag:Heyne HC
Erscheinungsdatum:23.02.2005
Das aktuelle Hörbuch ist am 30.04.2010 bei Random House Audio, Deutschland erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne367
  • 4 Sterne209
  • 3 Sterne70
  • 2 Sterne17
  • 1 Stern4
  • Sortieren:
    zickzacks avatar
    zickzackvor einem Monat
    Kurzmeinung: Und es geht großartig wie episch weiter.
    Der Dunkle Turm Band 3: Tot von S. King

    Inhalt: Das Buch ist in zwei große Teile aufgegliedert. Im ersten geht es darum, das Ka-tet (eine Gruppe, die vom Schicksal zusammengeführt wurde) zu vervollständigen und im zweiten Teil ein ganzes Stück weiter auf dem Weg zum dunklen Turm zu gelangen.

    Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, bin ich mit der Erwartung rangegangen, dass man wohl auch hier nicht viel weiter in der Hauptstory kommt, sondern man Rolands neue Gefährten Eddie und Susannah besser kennenlernt. So war es auch gewesen und doch war gerade der zweite Teil dafür dienlich, dass es die Hauptstory um ein ganzes Stück weiter getrieben hat.
    Aber im ersten Teil hat King den Bogen zum ersten Band geschaffen. Ich war ja so traurig und enttäuscht gewesen, dass der blöde Roland tatsächlich Jake hat fallen lassen, aber im zweiten Band wurde ja schon berichtet, dass er die Zeitlinie verändert hatte und das Bürschchen wollte natürlich zurück in Rolands Welt. Das verlief letzten Endes sehr dramatisch und nervenaufreibend. Überhaupt gab es in diesem Band meiner Meinung besonders grausame Stellen, die nichts für schwache Nerven sind. Von Vergewaltigung über Misshandlung und psychischer Instabilität alles dabei. Aber das war ja nach den letzten Bänden abzusehen, die ja nun auch kein Pappenstiel waren.

    Die Charaktere von Susannah und Eddie wurden noch einmal herausgearbeitet und die Beiden gefallen mir sehr gut, genauso wie Jake. Bei Roland bin ich mir immer noch nicht sicher. Ich vertraue den alten Halunken nicht. Sein Mund spricht Versprechungen aus, aber sein Geist hängt so stark am schwarzen Turm, dass es nur darauf hinauslaufen wird, dass er dies irgendwann wieder spricht. Ohne ihn wären die Drei so an mancher Stelle aufgeschmissen, was aber auch kein Wunder ist, bei dieser verkorksten Welt, die sich „weitergedreht“ hat. Solche Wiederholungen kommen immer wieder vor wie „Die Welt hat sich weitergedreht“ oder „Das ist Ka / Kat-tet“ oder „Kehf (Gedankenaustausch“ oder „Vergiss niemals das Gesicht deines Vaters“. Ich finde es gut, weil es diesen epischen Charakter der Geschichte noch einmal verstärkt.
    Allerdings das Wort „Palaver“ für eine Unterredung fand ich nun wiederum recht albern, besonders wenn es immer und immer wiederholt wurde. Irgendwie hatte das meiner Meinung nicht richtig reingepasst.

    Zu Rolands Welt: Die ist schon recht merkwürdig. Im ersten Band hatte ich erst gedacht, er befindet sich im Wilden Westen, im zweiten nein in einer fantastischen mittelalterlichen Welt und jetzt muss ich sagen, dass es nichts davon ist. Diese Welt hat Spuren von unserer in sich, ist teilweise technologisch sehr weit und dann kommt wieder Magie auf. Ich meine, der schwarze Turm allein, wird voll mit Magie vollgepumpt sein.
    Auf jeden Fall ist seine Welt „Mittwelt“ ein faszinierender Ort, der auf neuen Ebenen, neue Abenteuer und Überraschungen bereithält.
    Auf die Perspektive würde ich gern noch eingehen: Ich mag es nicht sonderlich, wenn King innerhalb eines Kapitels die Perspektive zwischen den vier Hauptcharakteren ändert. Ich mag es zwar sehr, wenn sie zusammen reisen, aber andererseits, wenn sich die Gruppe trennt, ist die Perspektive klarer. Auch hat King manchmal Passagen drin, die an einen auktorialen Erzähler erinnern. Das ist nicht schlimm, aber es verwirrt mich an den Stelle doch. In diesem Band waren übrigens immer mal wieder kleine Bildchen abgebildet. Fand ich gut, denn so hatte man sich manche Dinge doch besser vorstellen können.

    Das Ende war sehr mies mit einem fiesen Cliffhanger. Die Leute, die das damals live gelesen haben, müssen einen schon leidtun, denn sie mussten Jahre auf eine Fortsetzung warten. Schlimm, wenn man unbedingt wissen möchte wie es weitergeht und es dann sooo lange dauert. Daher bin ich froh, dass ich gleich zum nächsten Band greifen kann.
    Aber der deutsche Titel ist schwachsinnig. Wer ist nur auf die dämliche Idee gekommen, das Buch „Tot“ zu nennen? Das passt überhaupt nicht. Als ich den so gelesen hatte und noch nicht wusste, was passieren würde, bin ich mit der Erwartung an das Buch rangegangen, dass wohl eine wichtige Person sterben würde oder der Tod zumindest eine sehr wichtige Rolle spielt. Im Prinzip ist es auch so, dass es mal wieder viele Tode gab, aber nicht so, wie es einen der Titel verklickert.
    Der englische Titel lautet: „The waste land“ also „Das wüste Land“ und das hätte sehr gut gepasst. Ich befürchte ja, dass das beim nächsten Band „Glas“ auch so sein wird. Ich habe mir noch nicht den englischen Titel angeschaut, aber sicherlich ist dieser besser, als der deutsche…

    Fazit: Wieder ein großartiger Band der Reihe. Man lernt die Charaktere besser kennen, es gibt Höhen und Tiefen, aber eben auch Längen im Buch. Man hätte sicherlich an der ein oder anderen Stelle kürzen können, aber dafür waren andere Passagen so extrem spannend, dass ich das Buch nicht weglegen konnte. Von mir gibt es daher vier Sterne.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    P
    PoldisHoerspielseitevor 4 Monaten
    tot (Stephen King)

    Die Suche von Roland nach dem Dunklen Turm hat mit dem Zusammentreffen mit seinen Gefährten einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Doch die lebensfeindliche Mittwelt fordert ihnen so einiges ab, zumal sich finstere Roboterwesen und mechanische Tiere in ihren Weg stellen – mit schrecklichen Folgen für die Reisenden...

    Die Saga um den „Dunklen Turm“ ist laut seiner eigenen Aussage das Kernwerk von Stephen King, der sich dabei an unterschiedlichsten Genres bedient hat und Horror, Fantasy, Western, Elemente aus Drama und vielen anderen Stücken miteinander vereint. Das klingt so experimentell, wie es sich anhört, ist aber auch durch die wie immer sehr bildreiche Erzählweise Kings und eine dichte Atmosphäre geprägt. Nachdem im ersten Band Hauptfigur Roland mit der düsteren Mittwelt vorgestellt wurde und seine Prophezeiung empfangen hat, wurde im zweiten Band viel Zeit darauf verwendet, seine Mitstreiter vorzustellen und die Idee der Verbindung der Welten einzufügen. Nun möchte man meinen, dass er vor diesem Hintergrund wesentlich geschliffener, temporeicher und vielfältiger schreibt, doch der dritte Band „Tot“ ist wie seine beiden Vorgänger etwas zäh geraten. Die Handlung kommt nicht in Schwung, wieder werden seitenlange Erklärungen und Beschreibungen geboten. Doch hatte man in den beiden Vorgängern noch das Gefühl, dass dies alles wichtig zum Verständnis der folgenden Handlung ist, wirkt dieser dritte Teil weniger prägnant und fügt lediglich Details hinzu, anstatt aus dem Vollen zu schöpfen.

    Gleichwohl wird durch den flüssigen Schreibstil des Autors viel davon abgefedert, zumal er so einige sehr markante Szenen eingebunden hat. Die Bedrohungen der Mittwelt werden noch präsenter, die Kämpfe brutaler und schrecklicher. Das ist teilweise schon heftig und fordert starke Nerven vom Leser, und auf diesem Niveau hätte ich mir den ganzen Band gewünscht. Toll auch wieder die Faszination, die von den Charakteren ausgeht, insbesondere Roland wird um einige Facetten bereichert, seine Begleiter können ihren Hintergrund ebenfalls auf sehr kreative Weise einbringen. Und auch das zentrale Motiv des Dunklen Turms blitzt immer wieder hervor und sorgt für einen noch präziseren Einblick in das Gesamtkonstrukt der Reihe, freilich immer noch mit sehr mystischer und unfassbarer Ausstrahlung.

    Von „Tot“ hätte ich dann doch etwas anderes erwartet, eine Steigerung des Tempos oder eine konsequentere Fortführung der Rahmenhandlung. Doch King ist ja dafür bekannt, nicht das zu schreiben, was man von ihm erwartet. Und so schafft er immer noch sehr intensive Bilder, eine dichte Atmosphäre und vortrefflich gezeichnete Charaktere in einer Welt voller Schrecken und faszinierenden Ideen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    B
    BobbyMcFlyvor 4 Monaten
    es bleibt spannend

    Dieser dritte Teil der Saga um den dunklen Turm führt uns näher an das Leben auf der Straße und vor allem an das Leben als Revolvermann, da sowohl Eddie als auch Susannah (die aus der schizophrenen Odetta entstanden ist) von Roland zu Revolvermännern ausgebildet werden. Man lernt viel neues über die Welt von Roland, aber komplett ist das Ka-tet immer noch nicht. Dazu müssen sie Jake aus einer Tür ziehen und landen schlussendlich in einer ehemals großartigen Stadt, aus der sie mithilfe eines suizidgefährdeten Zuges fliehen können.


    Ich persönlich fand die Darstellung der Revolvermann-Ausbildung sehr spannend, da diese auch neue Einblicke in Rolands Wesen gaben und mit zwei schieswütigen Menschen mehr in diesem Roman muss Roland nicht in die Rolle des Beschützers fallen. Dafür hat er auch gar keine Zeit, da er viel zu sehr mit dem Zwiespalt in seinem Kopf um Jakes Tod (oder nicht?) beschäftigt ist. 
    Auch Jakes Sicht der Dinge ist in vielerlei Hinsicht spannend, obwohl ich es am Ende etwas Leid war, dass er immer wieder Türen geöffnet hat und dann feststellen musste, dass diese Türen nicht in eine andere Welt führen. Als er dann schließlich am Dämonenhaus ankam, wurde es fast stereotypisch King, denn das Haus wurde nicht von Dämonen besetzt, es war der Dämon selbst. 
    Nachdem es also geschafft ist, Jake auf die andere Seite zu ziehen, nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf und de Truppe trifft auf den allerliebsten Billy-Bumbler, der mir im Laufe der Saga ans Herz wachsen sollte. 
    Ein Rätselratespiel mit einem suizidgefährdeten Zug als Cliffhanger zu benutzen, wäre ärgerlich gewesen, hätte ich nicht das nächste Buch sofort zur Hand gehabt.
    Alles in allem ein sehr gelungener dritter Teil der Saga, in dem auch etwas mehr Abwechslung als in den ersten beiden Teilen zu finden ist.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Lee-Lous avatar
    Lee-Louvor 6 Monaten
    noch besser!

    Ich finde irgendwie nicht, dass der allgemeine Klappentext wirklich wiedergibt, was im 3. Teil Roland und sein Ka-Tet erwartet.

    Ein Teil meiner damalige Zusammenfassung sah hingegen so aus: 

    Während der zweite Teil des Zyklus fast durchgehend am Strand spielt, wandern die Gefährten nun weiter ins Landesinnere. Genauergesagt in einen Wald.
    Roland bringt Odetta – die mittlerweile Susannah heißt, nachdem ihre Persönlichkeiten zusammengeführt wurden – und Eddie das Schießen bei und so beginnt ihre Ausbildung zu Revolvermännern.
    Roland, Eddie und Susannah finden im Wald eins der zwölf Portale, die Mittwelt - die Welt des Revolvermanns - zusammenhält. Dort, wo sie sich kreuzen, steht der dunkle Turm. Um den Turm zu finden, muss das  Ka-Tet  einem vorgegebenen Weg folgen und sich vielen, lebensgefährlichen Situationen stellen.

    Den Rest habe ich gerade tatsächlich entfernt, weil er mir im Nachhinein doch zu viele Spoiler hatte.

    In tot. beweist Stephen King, dass er zurecht der absolute Meister des Horrors ist. Denn nahezu der ganze Inhalt spielt sich vor dem geistigen Auge wie ein Film ab. Dabei ist der Spannungsbogen enorm.

    Das Ende ist zwar vollkommen offen und man bleibt mit einem einzigen Fragezeichen zurück... trotzdem kann ich an dieser Stelle guten Gewissens verraten: Es wird noch besser!

    Auch der Sprecher witd besser. Es scheint, als hätte er Teil 1 und 2 einfach nur gebraucht, um warm zu werden. Zwar schafft er es nach wie vor nicht, wirklich unterschiedliche Stimmfarben zu erzeugen, dennoch kommen hier die Emotionen der Figuren tatsächlich rüber.Ich bin gespannt, ob sich das ändert bzw. im Verlauf noch steigert. 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 7 Monaten
    Schluss etwas unbefriedigend

    Wieder geht es nach Westland, Rolands Heimat. »tot.« ist der dritte Teil der Reihe um den Dunklen Turm von Stephen King, seiner Dark Fantasy Romane.

    Die Drei wurden gezogen, doch der letzte der Drei erwies sich nicht als der Wahre. Noch immer ist Rolands Ka-Tet unvollständig und braucht sein letztes Glied. Währenddessen sucht Roland nach dem Schlüssen zum Dunklen Turm. Seine Suche führt ihn auf alte, längst vergessene Pfade, auf denen ihm ebenso alte und vergessene Wächter begegnen, die es zu überwinden gilt.

    Dieser Band ist ein wahres Fest an Hintergrundinformationen. Gleich von Beginn an erfährt man viel Neues über Rolands Welt, verbunden mit einigen spannenden Actionszenen, als es gegen einen der Wächter geht. Damit kann das Buch den Leser sogleich packen, und obwohl auch dieser Band nicht gerade schnell vorangeht, bleibt es doch lesenswert, da man immer wieder Neues erfährt.

    Insbesondere im ersten Teil muss man jedoch am Ball bleiben und aufmerksam lesen. Roland hat im letzten Band ein Zeitparadoxon erschaffen, das nun einige seltsame Dinge formt. Es dauert eine Weile, bis Roland versteht, was vor sich geht, und auch, als er es versteht, ist die Erklärung etwas verwirrend, wenn auch bei genauerem Nachdenken nachvollziehbar.

    Der Schluss des Buches ist etwas unbefriedigend. Die fehlende Anzahl an Seiten, die auf die letzten Seiten folgte, deutete an, dass der Schluss nun erfolgen würde, inhaltlich fühlt es sich jedoch nicht wie ein Schluss an. Das Buch endet einfach, was sich unrund anfühlt.

    Die Reihe bleibt dennoch lesenswert und auf einem guten Niveau. Das Lesen macht Spaß und man hat selten das Gefühl, dass es sich wirklich zieht.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    MarkusGeiers avatar
    MarkusGeiervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Unglaublich Fesselnd, Cliffhanger lässt einen voller Fragen stehen.
    Unglaublich Fesselnd

    Das dritte Buch der dunklen Turm Serie und mindestens genau so spannend wie die ersten beiden. Das ganze Buch ist diesmal ein einziges Abenteuer und man lernt bei der ganzen Action die Charaktere kaum näher kennen, trotzdem macht es riesig spaß zu lesen. King ist und bleibt eben King. Das Buch endet dann jedoch sehr unerwartet mit einem Cliffhanger der so viele Fragen aufwirft, dass man sofort wissen möchte, wie es weiter geht. Gottseidank hatte ich den nächsten Band (Glas) schon direkt zur Hand.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Tauns avatar
    Taunvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der deutsche Titel ist bescheuert, inhaltlich weist die Story zu wenig Spannung auf.
    Durchzogen

    Gäbe es eine Auszeichnung für den weltweit dümmsten deutschen Buchtitel aller Zeiten, „tot.“ würde ihn gewinnen - haushoch! Was sich der deutsche Verlag bei der Vergabe der Buchtitel in dieser Reihe gedacht hat wissen wohl nur sie - sogar die Götter können darüber vermutlich nur rätseln.

    Dass der Heyne Verlag irgendwann entschieden hat, dass die deutschen Buchtitel von Stephen King nur aus einem, möglichst einsilbigem Wort bestehen dürfen ist bescheuert genug. Einem solchen einsilbigen Buchtitel aber noch einem Punkt anzufügen ist die Krönung der Dämlichkeit.

    Das musste ich einfach mal sagen (bzw. schreiben)…

    Aber nun zum Buch: Nachdem mich der erste Teil der Reihe („schwarz“) enttäuscht und der zweite Teil („Drei“) begeistert hat fällt das Urteil des dritten Teiles („tot.“) durchzogen aus. Nach einem rasanten Einstieg verliert die Story leider sehr schnell an Tempo und dümpelt sich im Mittelteil ewig lange vor sich hin, um kurz vor Schluss wieder an Fahrt und Spannung zu gewinnen. Anders als bei „schwarz“ bleibt Stephen King seinem Schreibstil hier aber treu. Auch wenn ich die langen, ausufernden Erzählungen von Stephen King mag - dieses Buch ist eindeutig zu lang geraten…

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    vk_tairens avatar
    vk_tairenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Auch wenn die anderen teile mir besser gefallen haben, weiter ein Genuss, diese Geschichte zu lesen.
    Ein echtes Abenteuer

    Zurück in Rolands Welt und auf dem Weg. Tja nur wohin? 

    Und als wäre diese unwirtliche Welt nicht genug, und als wäre es nicht ausreichend Stress in den letzten Wochen gewesen, beginnt der Verstand des Revolvermanns langsam entzwei zu fallen. Denn da ist die Sache mit Jake, den er fallen hat lassen - und auch wieder nicht. 

    Die Zeit bricht entzwei und damit existieren zwei Realitäten, die im Widerstreit miteinander stehen und in Rolands Kopf um die Wette brüllen. Und nicht nur in seinem. Es gibt ein Wiedersehen mit New York! 

    Was hat eine Rose mit der Sache zu tun und ein Schlüssel, ei dem die S-Form am Schluss besonders wichtig ist? 


    Spannend mit Zeitparadoxa, Steam-Punk mäßigen Killer-Bären, Rätseln, einen Schulaufsatz, Kämpfen und einer geheimnisvollen Stadt erzählt King die Geschichte weiter um Roland und sein Ka-Tet. Die Geschichte wird komplizierter, ohne wirr zu werden. Die Welt wird verrückter, folgt aber ihrer eigenen, inneren Logik. Dazu die Figuren, die sich so sonderbar ausmachen und gleichzeitig so echt wirken, dass man ihnen gerne folgt. Seite um Seite und es sind viele! 


    Während Anfang und Ende so spannend waren, dass ich sie beinahe eingeatmet habe, weist die Mitte Längen auf. Es zieht sich ein wenig, weil die Geschichte hier etwas zur Ruhe kommt, es ist das tiefe Atemholen, bevor es zum Endspurt los geht. 


    Zwei Besonderheiten: Wer Rätsel liebt, wird in diesem Band auf seine Kosten kommen. Und wer flauschige Fellknäuel als Begleiter so großartig findet wie ich, wird seine Freude an Oy haben (so süß!). 


    Kommentieren0
    3
    Teilen
    querleserin_102s avatar
    querleserin_102vor 2 Jahren
    Ein einziger Cliffhanger...

    Inhalt:
    Nachdem Roland mit seinen Außerwählten den Strand des Meeres verlassen hat, sind sie bis tief in die Wälder gewandert. Dort stoßen sie auf mechanische Tiere und einen großen Bär, der eines der zwölf Portale bewacht, der den Weg zum dunklen Turm weist. Von dort aus folgen sie nun dem Pfad des Balkens, der sie zum dunklen Turm führen soll. Doch Roland befindet sich am Rande des Wahnsinns. Er hat seltsame Träume und denkt an den Jungen Jake, der mit ihm zusammen den Mann in Schwarz durch die Wüste und Berge verfolgt hat und den er dann fallen gelassen hat. Doch ist das alles wirklich passiert? Auch Eddie -einer seiner Begleiter- hat seltsame Träume von einem Schlüssel, Rosen und dem Dunklen Turm. Trotz allem setzt Roland mit seinen Auserwählten Drei die Reise zu dem Dunklen Turm fort, der sie durch verlassenes Land und Städte führen, indem viele Gefahren lauern...

    Meinung:
    Aller guten Dinge sind ja bekanntlich Drei. Wobei das hier nur zum Teil zutrifft. An-fangs zog sich die Geschichte wieder ziemlich, da man die drei nur auf ihrer Reise durch das öde Land begleitet, doch als dann ein vierter dem Bunde zustieß und das Ka-Tet so vollendet ist, wurde es doch interessant. Die Reise durch die teils verlas-senen Dörfer und die Entführung von Jake machten dann einen Großteil der Span-nung aus. Als dann anschließend in mehreren Erzählsträngen geschrieben wurde, wurde es nochmals interessanter. Leider endet auch dieses Buch wieder sehr abrupt und lässt den Leser im Unklaren, was mit den Gefährten passiert

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    NiWas avatar
    NiWavor 2 Jahren
    Der Dunkle Turm III: Tot

    Es handelt sich um Band 3 von Stephen Kings Der-Dunkle-Turm-Reihe.

    Nachdem Eddie und Susannah in Rolands sterbender Welt verblieben sind, driftet der Revolvermann in den Wahnsinn ab. Doch plötzlich taucht ein Schlüssel auf, der vielleicht den Weg zum dunklen Turm freigibt oder vielleicht dem Tod die Türen öffnet …

    Vorneweg muss ich gleich sagen, dass man sich von meiner 3-Sterne-Bewertung keinesfalls abschrecken lassen darf. Denn dieser 3. Teil der Dunklen-Turm-Reihe ist großartig, wenn es auch seine Zeit dauert, bis er Form annimmt.

    Das Buch und auch mein Empfinden sind in zwei Teile geteilt. Zuerst durchlebt man mit Roland, Eddie und Suzannah das sterbende Land, quält sich mit ihnen Schritt für Schritt weiter und hofft, dass sich ein Weg zum dunklen Turm finden wird.

    Dieser Abschnitt erinnert stark an „Schwarz“, den 1. Band der Reihe, denn es ist verworren sowie verwirrend und ich habe mich auf eine spezielle Art einsam gefühlt, weil es mir einfach an Durchblick gemangelt hat. Als Leser fühlte ich mich einer zähen Orientierungslosigkeit ausgesetzt, die sich wie schwarzer Schleim langsam über die Seiten zieht. Es war langweilig, ermüdend und durch den übermäßig skurrilen Charakter sehr schwierig die Konzentration aufrecht zu erhalten.

    „ … aber ihr werdet es sicher dennoch durch und durch bezaubernd finden, wenn ihr euer Denken auf seinen ganz speziellen Charme einstellt.“ (S. 151)

    Und plötzlich beginnt der 2. Teil des Buchs, der aus Kings gewohnt grandioser Feder stammt und mich nicht mehr losgelassen hat.

    Endlich ist nämlich - neben dem dunklen Turm - ein Ziel in Sicht. Es gibt eine Handlung, die spannend zu verfolgen ist und Figuren, die einen diese Welt näher bringen und auf einmal hatte ich das Gefühl, endlich in dieser Welt angekommen zu sein.

    Gemeinsam mit dem bereits bekannten Trio erforscht man Mittwelt - Rolands Welt, die im Sterben liegt. Man entdeckt einen Weg, der sich zum dunklen Turm schlängelt und erhält eine Ahnung, was diese Welt überhaupt erst getötet hat. Gleichzeitig ergeben sich interessante Verbindungen zu unserer Realität und ich glaube, dass ich spätestens jetzt mein Denken auf eben diesen ganz speziellen Charme eingestellt habe, weil ich unbedingt mehr davon lesen will!

    Nicht nur die Welt, sondern auch die Figuren nehmen schärfere Züge an. Man lernt sie kennen und merkt, dass jede einzelne von ihnen unverzichtbar ist, weil sie durch Ka verbunden sind. Außerdem habe ich mein Herz an einen Billy-Bumbler namens Oy verloren und was das überhaupt ist, muss man beim Lesen schon selbst in Erfahrung bringen.

    Das abschließende Drittel ist von Cliffhangern geprägt, die einen fast zu Tode hetzen, noch mehr Rätsel aufgeben und zu guter Letzt mit großer Lust auf den vierten Band der Reihe zurücklassen.

    Abschließend kann ich es nicht besser sagen, als es ohnehin in der Geschichte selbst geschrieben steht:

    „Ein guter Roman ist häufig wie eine Reihe von Rätseln innerhalb von Rätseln, und dies ist ein sehr guter Roman … “ (S. 149)

    Wer bereits die ersten beiden Teile von Stephen Kings Fantasy-Reihe hinter sich hat, sollte sich unbedingt auch auf den 3. Band einlassen. Ja, es ist zäh. Ja, es ist ermüdend. Und ja, es ist grandios und erfüllt einen mit Begeisterung!


    Der-Dunkle-Turm-Reihe:
    1) Schwarz
    2) Drei
    3) Tot
    4) Glas
    5) Wolfsmond
    6) Susannah
    7) Der Turm
    8) Wind

    Kommentare: 8
    121
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Insider2199s avatar

    Ro_Ke und ich haben beschlossen zusammen die 8-teilige Reihe "Der dunkle Turm" von Stephen King zu lesen.

    1. Schwarz

    2. Drei

    3. Tot

    4. Glas

    4.5 Wind

    5. Wolfsmond

    6. Susannah

    7. Der Turm

    Wir setzen die Reihe fort mit Band 3 "Tot" am 01.2.2018 und lassen uns richtig viiiieeeel Zeit dafür (also mind. 2 Monate), weil wir alle noch 1000 andere Bücher nebenbei lesen. Soll ja nicht in Stress ausarten, sondern Spaß machen. Der nächste Band wird immer erst begonnen, wenn alle durch sind.

    Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


    Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat. Rezensionen sind keine Pflicht, wir lesen hier für uns, es ist keine Challenge!    


    Ich persönlich werde mir pro Abschnitt sicher eine Woche Zeit lassen (weil ich für meine Voting-Challenge sehr viele Bücher lese, Ro-Ke ja auch, aber er ist eine Super-Lese-Maschine LOL), ich hoffe Ro_Ke legt keine allzu ultraschnelle Geschwindigkeit vor :))

    Viel Spaß uns allen :)
    Insider2199s avatar
    Letzter Beitrag von  Insider2199vor 6 Monaten
    Zur Leserunde
    Evans avatar
    Hallo zusammen,

    in der Gruppe Serien-Leserunden haben wir beschlossen, zusammen dieses Buch zu lesen.

    Start soll der 01.02. sein. Jeder liest mit seinem eigenen Exemplar, es gibt hier leider keine Bücher zu gewinnen!

    Ein späterer Einstieg ist natürlich jederzeit möglich.

    Wenn ihr in den Abschnitten etwas über den Inhalt schreibt, denkt bitte daran eure Beiträge einzuklappen, damit niemand gespoilert wird!

    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks