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Insider2199

vor 3 Monaten

Ro_Ke und ich haben beschlossen zusammen die 8-teilige Reihe "Der dunkle Turm" von Stephen King zu lesen.

1. Schwarz

2. Drei

3. Tot

4. Glas

4.5 Wind

5. Wolfsmond

6. Susannah

7. Der Turm

Wir setzen die Reihe fort mit Band 3 "Tot" am 01.2.2018 und lassen uns richtig viiiieeeel Zeit dafür (also mind. 2 Monate), weil wir alle noch 1000 andere Bücher nebenbei lesen. Soll ja nicht in Stress ausarten, sondern Spaß machen. Der nächste Band wird immer erst begonnen, wenn alle durch sind.

Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat. Rezensionen sind keine Pflicht, wir lesen hier für uns, es ist keine Challenge!    


Ich persönlich werde mir pro Abschnitt sicher eine Woche Zeit lassen (weil ich für meine Voting-Challenge sehr viele Bücher lese, Ro-Ke ja auch, aber er ist eine Super-Lese-Maschine LOL), ich hoffe Ro_Ke legt keine allzu ultraschnelle Geschwindigkeit vor :))

Viel Spaß uns allen :)

Autor: Stephen King
Buch: tot.

Apfelgruen

vor 2 Monaten

Plauderecke

Gar keine schlechte Idee, in meiner Jugend habe ich Schwarz, Drei und Tot gelesen, mehr gab es da noch nicht. Habe mir jetzt mal Schwarz in der Bücherei vorgemerkt, vielleicht hole ich euch irgendwann ein :D Je nachdem ob es mir immer noch gefällt.

Insider2199

vor 1 Monat

Plauderecke

Was bisher geschah ...

Tot ist der dritte Band einer langen Geschichte, die von Robert Brownings langem erzählendem Gedicht ›Childe Roland to the Dark Tower Came‹ beeinflußt und in gewissem Maße auch davon abhängig ist.
Der erste Band, Schwarz, schildert, wie Roland, der letzte Revolvermann in einer Welt, die sich ›weitergedreht‹ hat, den Mann in Schwarz verfolgt und letztlich stellt, einen Zauberer namens Walter, der sich zu der Zeit, als die Einheit von Mittwelt noch erhalten war, arglistig der Freundschaft mit Rolands Vater rühmte. Diesen halb menschlichen Hexer zu fangen, ist nicht Rolands endgültiges Ziel, sondern lediglich ein Meilenstein auf dem Weg zum mächtigen und geheimnisvollen Dunklen Turm, der im Brennpunkt der Zeit steht.
Wer genau ist Roland? Wie hat seine Welt ausgesehen, bevor sie sich ›weitergedreht‹ hat? Was ist der Turm, und weshalb sucht Roland ihn? Darauf wissen wir nur bruchstückhafte Antworten. Roland ist eindeutig eine Art Ritter, einer von denen, die die Aufgabe hatten, eine ›Welt voll Liebe und Licht‹, wie Roland sich erinnert, zu erhalten (oder möglicherweise zu erlösen). Ob sich Rolands Erinnerung freilich damit deckt, wie diese Welt tatsächlich ausgesehen hat, steht sehr in Frage.
Wir wissen: Er wurde zu einer allzu frühen Mannbarkeitsprüfung gezwungen, nachdem er herausgefunden hatte, daß seine Mutter die Geliebte von Marten geworden war, einem viel größeren Zauberer als Walter; wir wissen, Marten hat es eingefädelt, daß Roland von der Affäre seiner Mutter erfährt, weil er damit rechnete, Roland würde die Mannbarkeitsprüfung nicht bestehen und ›nach Westen‹ geschickt werden, ins wüste Land; wir wissen auch, daß Roland Martens Pläne vereitelt, indem er die Prüfung bestand.
Darüber hinaus wissen wir, daß die Welt des Revolvermanns auf eine seltsame, aber entscheidende Weise mit unserer verbunden und der Durchgang zwischen den Welten manchmal möglich ist.
In einem Rasthaus an einer längst aufgegebenen Kutschenstraße durch die Wüste trifft Roland einen Jungen namens Jake, der in unserer Welt gestorben ist, einen Jungen, der tatsächlich an einer Straßenecke in Manhattan vor ein heranfahrendes Auto gestoßen wurde. Jake Chambers starb, während der Mann in Schwarz – Walter – auf ihn herabsah, und erwachte in Rolands Welt.
Bevor sie den Mann in Schwarz einholen, stirbt Jake wieder… diesmal weil der Revolvermann, vor die zweitschwierigste, Entscheidung seines Lebens gestellt, sich dafür entscheidet, diesen symbolischen Sohn zu opfern. Vor die Wahl zwischen dem Turm und dem Kind gestellt, wählt Roland den Turm. Jakes letzte Worte an den Revolvermann, bevor er in den Abgrund stürzt, sind: »Dann geh – es gibt andere Welten als diese.«
Die letzte Konfrontation zwischen Roland und Walter findet in einem staubigen Golgatha verfallender Gebeine statt. Der Mann in Schwarz liest Roland die Zukunft aus einem Blatt Tarotkarten. Drei sehr seltsame Karten – Der Gefangene, Die Herrin der Schatten und Der Tod (›aber nicht für dich, Revolvermann‹) werden Rolands Aufmerksamkeit besonders nahegebracht.

Der zweite Band, Drei, beginnt am Ufer des Westlichen Meeres nicht lange nach dem Ende von Rolands Konfrontation mit Walter. Ein erschöpfter Revolvermann wacht mitten in der Nacht auf und stellt fest, daß die Flut einen Schwarm kriechender, fleischfressender Kreaturen gebracht hat – ›Monstrositäten‹. Ehe er ihrer begrenzten Reichweite entkommen kann, wird Roland von diesen Kreaturen ernsthaft verwundet und verliert zwei Finger der rechten Hand an sie. Darüber hinaus vergiftet ihn das Sekret der Monstrositäten, und als der Revolvermann seine Reise am Ufer des Westlichen Meeres entlang nach Norden fortsetzt, ist er krank… möglicherweise todkrank.
Er kommt zu drei Türen, die frei am Ufer stehen. Jede Tür öffnet sich – für Roland und nur für Roland – in unsere Welt; genauer: in die Stadt, wo Jake lebte. Roland besucht New York an drei Punkten unseres Zeitkontinuums, um sein eigenes Leben zu retten und die Drei auszuwählen, die ihn auf dem Weg zum Turm begleiten müssen.
Eddie Dean ist Der Gefangene, ein Heroinsüchtiger aus dem New York Ende der achtziger Jahre. Roland tritt durch die Tür auf dem Strand seiner Welt in Eddie Deans Kopf, als Eddie, der für einen Mann namens Enrico Balazar als Kokainschmuggler arbeitet, gerade auf dem JFK-Flughafen landet. Im Verlauf ihrer gemeinsamen qualvollen Abenteuer gelingt es Roland, eine begrenzte Menge Penizillin zu bekommen und Eddie Dean in seine Welt zu holen. Eddie, ein Junkie, der feststellen muß, daß er in eine Welt entführt wurde, wo es keinen Stoff gibt (ebensowenig wie Popeye’s Fried Chicken, was das betrifft), ist alles andere als erfreut, dort zu sein.
Die zweite Tür führt Roland zur Herrin der Schatten – eigentlich zwei Frauen in einem Körper. Diesmal findet sich Roland im New York der frühen sechziger Jahre in einer jungen, an den Rollstuhl gefesselten Bürgerrechtlerin namens Odetta Holmes wieder. Die Frau, die sich in Odetta verbirgt, ist die verschlagene und haßerfüllte Detta Walker. Als diese gespaltene Frau in Rolands Welt gezogen wird, sind die Folgen für Eddie und den Revolvermann, dessen Gesundheitszustand sich rapide verschlechtert, äußerst lebhaft. Odetta glaubt sich in einem Traum oder einer Halluzination gefangen; Detta, ein brutalerer und direkterer Intellekt, stellt sich einfach die Aufgabe, Roland und Eddie zu töten, die sie als weiße Teufel und Peiniger betrachtet.
Jack Mort, ein Serienmörder, der sich hinter der dritten Tür versteckt (im New York Mitte der siebziger Jahre) ist Der Tod. Mort hat zweimal große Veränderungen im Leben von Odetta Holmes/Detta Walker bewirkt, auch wenn es keinem bewußt ist. Mort, dessen Modus operandies ist, seine Opfer entweder zu stoßen oder ihnen etwas von oben auf den Kopf fallen zu lassen, hat Odetta im Verlauf seiner irren (aber ach so vorsichtigen) Karriere beides angetan. Als Odetta ein Kind war, hat er ihr einen Backstein auf den Kopf fallen lassen, worauf das kleine Mädchen ins Koma fiel; dies war gleichzeitig die Geburtsstunde von Detta Walker, Odettas heimlicher Schwester. Jahre später, 1959, trifft Mort Odetta wieder und stößt sie in Greenwich Village vor eine einfahrende U-Bahn. Odetta überlebt Morts Anschlag wieder, doch zu einem hohen Preis: Die U-Bahn trennt ihr beide Beine an den Knien ab. Lediglich die Anwesenheit eines jungen Arztes (und möglicherweise die häßliche, aber unbezähmbare Seele von Detta Walker) rettet ihr das Leben… so scheint es jedenfalls. Für Roland deuten diese Verbindungen auf eine größere Macht als den reinen Zufall hin; er glaubt, die titanischen Kräfte, welche den Dunklen Turm umgeben, sind erneut dabei, sich zu sammeln.
Roland findet heraus, daß Mort sich ebenfalls im Herzen eines weiteren Geheimnisses befinden könnte, bei dem es sich gleichermaßen um ein den Verstand vernichtendes Paradoxon handelt. Denn das Opfer, das Mort zu dem Zeitpunkt verfolgt, als der Revolvermann in sein Leben tritt, ist kein anderer als Jake, der Junge, den Roland im Rasthaus kennengelernt und unter den Bergen verloren hat. Roland hatte keinen Grund gehabt, an Jakes Geschichte, wie er in unserer Welt gestorben ist, zu zweifeln, ebensowenig die Identität von Jakes Mörder zu hinterfragen – Walter natürlich. Jake sah ihn als Priester verkleidet, als sich eine Menge um die Stelle versammelt hatte, wo er im Sterben lag, und Roland hat nie an der Beschreibung gezweifelt.
Auch jetzt zweifelt er nicht daran; Walter war dort, o ja, kein Zweifel. Aber angenommen, es war Jack Mort, nicht Walter, der Jake vor den heranfahrenden Cadillac gestoßen hat? Wäre so etwas überhaupt möglich? Roland kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber wenn das der Fall ist, wo ist dann Jake jetzt? Tot? Am Leben? Irgendwo in der Zeit gefangen? Und wenn Jake Chambers in seiner Welt in Manhattan Mitte der siebziger Jahre noch am Leben ist, wie kommt es dann, daß sich Roland immer noch an ihn erinnert?
Trotz dieser verwirrenden und möglicherweise gefährlichen Entwicklung endet die Prüfung der Türen – und das Erwählen der Drei – erfolgreich für Roland. Eddie Dean akzeptiert seinen Platz in Rolands Welt, weil er sich in die Herrin der Schatten verliebt hat. Detta Walker und Odetta Holmes, die beiden anderen von Rolands Drei, verschmelzen zu einer neuen Persönlichkeit mit Elementen von Detta und Odetta, als der Revolvermann schließlich imstande ist, beide Persönlichkeiten dazu zu bringen, einander anzuerkennen. Diese Hybride kann Eddies Leben akzeptieren und erwidern. Odetta Susannah Holmes und Detta Susannah Walker werden so zu einer neuen Frau, einer dritten Frau: Susannah Dean.
Jack Mort stirbt unter den Rädern derselben U-Bahn – des legendären Zuges A –, der fünfzehn oder sechzehn Jahre zuvor Odettas Beine abgetrennt hat. Kein großer Verlust.
Und zum erstenmal seit ungezählten Jahren ist Roland von Gilead nicht mehr allein auf seiner Suche nach dem Dunklen Turm. Cuthbert und Alain, seine verlorenen Gefährten von einst, sind durch Eddie und Susannah ersetzt worden… aber der Revolvermann ist schlechte Medizin für seine Freunde. Wahrlich sehr schlechte Medizin.
Tot erzählt die Geschichte dieser drei Pilger auf dem Antlitz von Mittwelt einige Monate nach der Konfrontation bei der letzten Tür am Strand. Sie sind ein gutes Stück ins Landesinnere gereist. Die Zeit der Ruhe ist zu Ende, eine Zeit des Lernens hat begonnen. Susannah lernt schießen… Eddie lernt schnitzen… und der Revolvermann lernt, wie es ist, wenn man Stück für Stück den Verstand verliert.
(Eine letzte Anmerkung: Meine Leser in New York werden feststellen, daß ich mir gewisse geographische Freiheiten bei der Beschreibung der Stadt herausgenommen habe. Ich hoffe, sie werden mir diese verzeihen.)

(Stephen Kings "Vorrede" aus dem dritten Band)

Insider2199

vor 1 Monat

I. Bär und Knochen
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Habe nun den ersten Teil abgeschlossen und fand den Anfang sehr unterhaltsam. Etwas verworren das Zeitreise-Gerede über Jack - also die Story, die geschehen ist und diejenige, die hätte geschehen müssen!? - aber noch einigermaßen verständlich. Sieht wohl so aus, dass Jake zurück kommt. Da hat mich mein Gedächtnis doch nicht getrügt, denn ich hatte ja noch einen dritten Gefährten in Erinnerung gehabt :))

AberRush

vor 1 Monat

Plauderecke
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Huhu ... bin dabei :D
Ich schaue wie ich Zeit finde :)

Insider2199

vor 1 Monat

II. Schlüssel und Rose
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Den Teil mit Jake fand ich ziemlich ausschweifend, v.a. frage ich mich, wie wichtig diese Lokomotiv-Story ist. Tja, mehr als dieser Satz fällt mir leider nicht zu diesem Absatz ein - weiter geht's ...

Insider2199

vor 3 Wochen

III. Tür und Dämon
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Dieser Absatz hat mir nun leider nicht so gut gefallen, besonders heftig (in negativer Hinsicht) fand ich diese sexgesteuerten Dämonen - also da hat King eine ganz schön dreckige Fantasie, die mir nicht gefiel und auch nicht viel in diesem Genre zu suchen hat.

Der Schluss, der Übergang Jakes in die Roland-Welt war dann wieder besser und macht nun Hoffnung auf einen besseren zweiten Teil.

Ro_Ke

vor 8 Stunden

I. Bär und Knochen
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Ich habe wieder das Problem, dass ich schlecht in die eigentliche "Handlung" hineinfinde, obwohl es recht unterhaltsam geschrieben ist.

Mir ist es noch viel zu verworren und entstehen beim Lesen sehr skurrile Bilder im Kopf (Bär-Cyborg als Portalwächter). Zumindest habe ich verstanden, dass sie die Portale finden müssen, um zum Dunklen Turm zu gelangen.

Was ist und was wäre - da blicke ich auch nicht durch.

Ro_Ke

vor 2 Stunden

III. Tür und Dämon
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Ich habe mittlerweile zu Dir den Anschluss gefunden und ich mag es nicht, wie sich die Geschichte entwickelt.

Weder konnte mich dieser "Tschuff Tschuff" Abschnitt begeistern, da ich den Sinn dahinter nicht begriffen habe, auch wenn es wohl eine Geschichte für Kinder sein soll, in die sich Jake da begibt. Nur warum???

Richtig übel wird es dann in diesem Kapitel. Was für eine "kranke" Fantasie muss man haben, um solche Dämonen-Sexszenen zu schreiben!? Es war richtig widerlich aber auch extrem gruselig. Revolvermann und Jake wiedervereint bedeutet hoffentlich eine Handlung, der man besser und lieber folgen kann.

Bisher kein Buch, das ich unbedingt fertig lesen müsste. Aber ich bleibe dran, denn es kann ja nur besser werden ;)

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