Stephen L. Carter

 3.7 Sterne bei 44 Bewertungen
Autor von Schachmatt, Die schwarze Dame und weiteren Büchern.

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Schachmatt

Schachmatt

 (36)
Erschienen am 02.08.2010
Die schwarze Dame

Die schwarze Dame

 (4)
Erschienen am 01.03.2009
Vermächtnis

Vermächtnis

 (1)
Erschienen am 02.08.2010
Schwarz und Weiß

Schwarz und Weiß

 (1)
Erschienen am 01.09.2010
Die schwarze Dame, 6 Audio-CDs

Die schwarze Dame, 6 Audio-CDs

 (0)
Erschienen am 08.10.2007
Palace Council

Palace Council

 (1)
Erschienen am 16.06.2009
The Emperor of Ocean Park

The Emperor of Ocean Park

 (1)
Erschienen am 05.06.2003
New England White

New England White

 (0)
Erschienen am 27.05.2008

Neue Rezensionen zu Stephen L. Carter

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Bluesky_13s avatar

Rezension zu "Schachmatt" von Stephen L. Carter

Wo waren die Schachfiguren hingekommen?
Bluesky_13vor einem Jahr

INHALT:

Dieses Buch wird uns aus der Sicht von Talcott erzählt.

Sein Vater war ein geachteter Richter, Oliver Garland, und dieser Mann starb an seinem Schreibtisch. Keiner konnte, oder wollte glauben, dass es nur das schwache Herz war.


Talcotts Frau Kimberley war Anwältin, eine sehr gute und sie bewarb sich beim Bundesberufungsgericht um eine frei gewordene Stelle. Sie wollte Richterin werden und es war ihr sehr wichtig.

Talcott kannte das Leben ja von seinem Vater, der auch Richter war und er hatte auch Angst. Angst um seine Frau und seinen Sohn. Talcott war schon zu seiner Schwester Mariah gefahren und Kimberley würde am nächsten Tag mir dem kleinen Sohn nachkommen.

Mariah hatte ihren Vater sehr geliebt und trotz der Herzerkrankung hatte keine so wirklich ausgerechnet jetzt mit seinem Tot gerechnet.

Mariah nahm Talcott zur Seite und sagte ihm, dass hier irgendwas nicht stimmte. Sie war froh, dass Talcott schon bei ihr war.

Die Familie Garland hatte es nicht immer leicht, aufgrund ihrer Hautfarbe.

Einige ihrer Vorfahren waren als Sklaven gehandelt worden, so wie es zu der Zeit normal war.

Mariah hatte einen weißen geheiratet, sie hatte schon immer nur Augen für hellhäutige Männer.


Der Richter, so wie Talcott seinen Vater nannte, hatte viele Gegner die ihn wirklich hassten. Er hatte wohl mehr Feinde als Freunde.


Erst nach Mitternacht hatten Mariah und Talcott Zeit, sich miteinander zu unterhalten. Sie teilte ihm mit, dass sie glaubte Jack Ziegler hätte ihren Vater umgebracht. Talcott lachte.



MEINE MEINUNG:

Dieses Buch wird uns von Talcott erzählt, er erzählt uns die Geschichte vom Richter und seiner Familie.

Es ist ein sehr ausführliches Buch und es geht bei jeder Handlung sehr ins Detail. In diesem Buch geht es sehr viel um die amerikanische Politik und die Regierung. Um die Präsidenten und die Richter und um deren Machenschaften. Wie in jeder Regierung gibt es auch in der amerikanischen Regierung jede Menge Korruption. Der Richter wollte Richter am Obersten Gerichtshof werden, doch kurz bevor das geschah, wurde er gestürzt.

Es gab Zeugen, mit denen hätte der Richter niemals gerechnet. In diese Sache war auch Ziegler involviert und deshalb lag jetzt auch der Verdacht nahe, dass er den Tod des Richters beschleunigt hatte.

Die Kinder des Richters wussten noch lange nicht alles von ihrem Vater und von dessen Machenschaften. Das stellten sie leider erst jetzt fest, nach seinem Tod, wo sie ihn nicht mehr befragen konnten.

Talcott und seinen Vater verband die Leidenschaft des Schachspielens, das war eine Gemeinsamkeit der beiden.

Es stellt sich für die Kinder die Frage, was für Intrigen hier noch aufgedeckt werden.

Es war wirklich schlimm für Angehörige, wenn sie nicht in Ruhe trauern können. Wenn so etwas, wie hier in unserem Buch, wein vermeintlicher Mord im Raum steht, dann stört das ungemein bei der Trauer. Die Hinterbliebenen sind mit einem Mal mit Dingen konfrontiert, die viele Fragen offen lassen.


Seltsam scheint mir dann auch das Verhalten von Jack Ziegler, kurz nach der Trauerfeier. Noch auf dem Friedhof fängt er Talcott ab und bittet ihn um Hilfe an. Hilfe, falls ein Notfall eintreffen sollte.

Was wusste er?

Talcott war jetzt doch ein wenig verwirrt.


Der Richter hatte vier Kinder, wovon eine Tochter schon gestorben war. Sie hatte einen Autounfall an dem sie nicht schuld war, der Verursacher war geflüchtet. Dann war da noch Mariah, Addison und Talcott. Über jeden einzelnen wird hier in diesem Buch ausführlich berichtet.

Von jedem wird hier das Leben durchleuchtet und erklärt. Das gehört aber unbedingt zu dem Roman, denn dadurch lernen wir die Familie und auch den Richter besser kennen.

Talcott teilte zum Beispiel die Leidenschaft zum Schachspiel mit seinem Vater. Das ist ein Hobby, das beide hatten. Als Talcott im Büro von seinem Vater stand, stellte er fest, dass auf dem Schachbrett zwei Figuren fehlten.

Wo waren die?

Als er so am Grübeln war, kam dann auch noch das FBI. Was hatte der Richter gemacht und worin war er verwickelt. Talcott wurde immer nachdenklicher und vielleicht auch ängstlich. Es gibt aber noch einen Toten, Freeman, der Reverend. Er hatte den Richter bestattet. Wie viele Leute müssen noch sterben?


Ich finde manche Dinge hätte der Autor durchaus abkürzen können, ohne dass das Buch an Spannung verliert. Vieles wirkt hier doch manchmal sehr langwierig und dadurch liest es sich an manchen Stellen etwas schwierig.

Nichts desto trotz ist es im gesamten aber trotz allen kleinen Mängeln ein ausgesprochen gutes Buch. Die Geschichte die uns der Autor erzählt ist mit Sicherheit umfassend, aber manche Passagen denke ich, hätte er sich auch sparen können.

Nicht alles ist relevant und dringend erforderlich. Ab Seite 500 wird es dann doch deutlich spannender und man hat den Eindruck, man kommt dem Geheimnis, das bis zu dieser Seite streng gewahrt blieb, plötzlich näher.

Tja, dann macht die Verschleierungstaktik des Autors auch wieder Sinn



Eure Bluesky_13

Rosi

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Rezension zu "Schachmatt" von Stephen L. Carter

Rezension zu "Schachmatt" von Stephen L. Carter
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Als der geachtete Richter Oliver Garland überraschend stirbt, ist sein Sohn Talcott überzeugt, dass ein schwaches Herz die Ursache war. Doch warum wird Talcott ständig nach den «Vorkehrungen» gefragt, die sein Vater für den Todesfall getroffen haben soll? Warum wird er verfolgt? Als ein zweiter Toter aus dem Umfeld der Famlie aufgefunden wird, sieht sich Talcott hineingezogen in die dunkle Vergangenheit seines Vaters. Und dabei setzt er alles aufs Spiel: seine Ehre, seinen Ruf – und sein Leben.

Sorry, aber.. noch so eine Niete. 850 Seiten war Schachmatt lang, die Geschichte hätte aber auch gut in einen 400seitigen Roman gepasst. Die Kapitel waren teilweise wirklich zu hingezogen oder mit viel zu viel Geschwafel und Gedanken durchsäht die einfach keinen Spaß gemacht haben. Die Story klingt nach Buchrücken zwar nicht sonderlich spannend, aber sie wurde durchaus gut verpackt, -400 Seiten aber durchaus gut. Darum auch der radikalte Abzug, weil mir die vielen langatmigen Szenen das ganze Buch versaut haben.

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walli007s avatar

Rezension zu "Palace Council" von Stephen L. Carter

Rezension zu "Palace Council" von Stephen L. Carter
walli007vor 8 Jahren

Wer sägt an dem Ast, auf dem er sitzt?

Eddie Wesley will Schriftsteller werden und er möchte Aurelia heiraten. Doch dann findet er nach einer Party einen Toten, der ein eigenartiges Kreuz in der Hand hält, und Eddies Leben nimmt eine Wendung, mit der er nicht gerechnet hat. Er versucht hinter das Geheimnis des Toten zu kommen. Gibt es eine Verschwörung? Was ist das Ziel? Und das Testament des Toten? Warum sind alle dahinter her?
Aurelia heiratet Kevin Garland, woran Eddie schwer zu knacken hat. Er kommt auch nicht wirklich darüber hinweg. Als dann auch noch Eddies Schwester Junie verschwindet, gerät seine Welt ganz aus den Fugen.
Dies Alles vor dem Hintergrund der Jahre 1952 bis 1975 in Amerika, die Schwarzen kämpfen um ihre Rechte. Dabei setzen sie alle möglichen Mittel ein. Es herrscht erstaunlich viel Gewalt, die sich durch alle Kreise zieht.
Dies ist das dritte Buch, dass ich von dem Autor gelesen habe, jedoch das erste, das ich im englischen Original gelesen habe. Der Autor, selbst ein Schwarzer, siedelt seine Romane in Kreisen der oberen 10.000 der Schwarzen an. Er berichtet über Intrigen, die gesponnen werden, Verschwörungen, Geheimnisse. Er bringt mir diese Kreise näher und mich damit auch zu der Erkenntnis: so groß sind die Unterschiede nicht. Sie wollen die politische Macht, Geld, Reichtum und natürlich auch Liebe und Glück. Das Ganze verpackt der Autor in ein spannendes Komplott, gewürzt mit ein wenig Gefühl. Vor dem Hintergrund der Zeit, in der das Buch spielt, erzählt das Buch ein fesselndes Stück Zeitgeschichte. Illuminati auf schwarz und politisch, war ein Gedanke, der mir kam.
Bisher ist dies das Buch des Autoren, das mir am besten gefallen hat. Zwar hat es hin und wieder ein paar Längen, doch teilweise packte es mich dermaßen, dass es mir fast den Atem nahm.
Die anderen beiden Bücher auf Deutsch fand ich etwas lahm, ich frage mich allerdings, ob - nachdem ich nun ein Original gelesen habe - es an der Übersetzung gelegen haben könnte.
Wer sich für Polit-Thriller begeistern kann, könnte in diesem Buch einen kleinen Schatz finden.

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Stephen L. Carter wurde am 26. Oktober 1954 in Washington, D.C. (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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